DER THEOLOGE aktuell - 2009-2
|
Klarstellung:
|
Dezember 2009 -
Neu bei "Der Theologe"
31.12.2009 - Der
Theologe Nr. 40: Die Taufe, Angelhaken der dunklen Macht - Zwei neue
Kapitel hinzugefügt:
Tauferinnerung, Weihwasser und Schweinegrippe sowie ein Kapitel über
Widerspruch und Angebote zum "Enttaufen".
29.12.2009 -
Evangelischer
Transplantationsmediziner als Präsident des Ökumenischen Kirchentags in München
28.12.2009 -
Irland:
Vergewaltigung von Kindern durch Priester "an der Tagesordnung" - "Tausende"
Kinder als Opfer
28.12.2009 - Papst nach
Umarmungsversuch einer Anhängerin gestolpert. Sicherheitsvorkehrungen werden
verschärft. Lesen Sie dazu: "Der
Theologe Nr. 39" - Die Angst geht um: Bewaffnete Einheiten schützen den Papst.
28.12.2009 -
NATO-Desaster in Afghanistan geht weiter - Nach Regierungsangaben acht
Schulkinder zerfetzt. Die NATO ist einfach nicht in der Lage, Taliban und
Zivilisten zu unterscheiden. Und sie weiß auch nicht, wie viel "Taliban" in
einem einfachen Afghanen steckt.
http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-wieder-zivilisten-bei-nato-angriff-getoetet_aid_466381.html
26.12.2009 -
Neues zu den Dogmen und zur angeblichen
Unfehlbarkeit der römisch-katholischen Kirche
25.12.2009 -
Papstbotschaft zur "Bewahrung der
Schöpfung" - Das Wort "Tier" kein einziges Mal erwähnt
25.12.2009 -
20-22 % aller Immobilien Italiens
gehören der Kirche
24.12.2009 -
Wissenschaftlerin erklärt: Wie
der Christbaum stirbt
22.12.2009 -
Der
Theologe Nr. 40 - Die kirchliche Taufe - Angelhaken der dunklen Macht
wurde weiter fortgesetzt.
19.12.2009 -
Katholische Kirche schützt den
Namen "Papst" und "päpstlich", Freie Christen den Namen "Christus" und
"christlich"
19.12.2009 - Überarbeitung
von Freie Christen Nr. 6 - Sterben und Tod: Und was dann?
Teil 2: Kirchliche Zeremonien und
Sterberituale: Ein Kult des Todes und der Materie, z. B. Einfügung des
Kapitels Wenn die Seele neben dem Grab
ihres ehemaligen Körpers ausharrt
18.12.2009 -
Vorbereitung des größten Schlachtfests
der Welt: Bestialische Tierquälerei in deutschen Schlachthöfen.
17.12.2009 -
Evangelische Kirche kommt
nicht zur Ruhe - Sexuelle Belästigung bei Konfirmandenfreizeit
16.12.2009 - Der
Theologe Nr. 40 - Die kirchliche Taufe - Angelhaken der dunklen Macht
wurde weiter ergänzt. Es sind fünf neue Kapitel hinzu gekommen. Neu ab
hier.
16.12.2009 -
Inferno von Kunduz: Wie
Bundeswehr-Oberst Georg Klein die Aufklärung aktiv behinderte
16.12.2009 - Neu - Der
Theologe Nr. 2 auf Kroatisch - Reinkarnacija
-
Iskonsko znanje čovječanstva i prakršćanska vjera
14.12.2009 -
CDU und CSU möchten am Hindukusch nicht
nur zur Selbstverteidigung töten lassen
13.12.2009
-
Ist Krieg notwendig?
Wer lügt? Der evangelische Friedensnobelpreisträger Barack Obama oder Jesus von
Nazareth?
12.12.2009 - Die Hungernden in der
Welt und der unermessliche Reichtum des Vatikan.
Mehr als eine Tonne Gold in der
Vatikanbank?
7.12. / 8.12.2009 -
Kinderporno
und sexueller Missbrauch: Jetzt evangelischer Pfarrer im Visier der
Ermittler
5.12. / 12.12. / 26.12.2009 - Luftangriff
auf Afghanen wird allmählich zum "Massaker" - Die US-Piloten
kämpften offenbar um das Leben der Menschen, die sich um die Tanklastzüge
versammelt haben. / NATO-Bericht: Oberst Klein
"wollte die Menschen angreifen, nicht die Fahrzeuge" - Fünfmal (!) baten sie um Vorwarnungen für die Menschen,
fünf Mal lehnte die Bundeswehr ab. Es war ein Ringen um das Leben der Menschen
zwischen Amerikanern und Deutschen, die sich schließlich durchsetzten. Nach Angaben des Opferanwalts gab es
179 tote Zivilisten (Main-Post, 12.12.2009). 91 Frauen wurden zu Witwen, 163 Kinder
zu Waisen. Unter den Opfern waren dem Bericht des Internationalen Roten Kreuzes
zufolge, den Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) schon früh kannte, auch mehrere Kinder ab acht Jahren (stern.de, 9.12.2009).
Dennoch sprach der streitbare Katholik danach noch von einem "angemessenen"
Angriff und bis heute unbeirrt von einem Angriff "nach bestem Wissen und
Gewissen" (spiegel.de, 11.12.2009). Nur fünf der zerfetzten Toten
seien nach Angaben des Opfer-Anwalts Taliban gewesen. Ihnen hätte nach einem
NATO-Bericht der Angriff gegolten, gar nicht so sehr den Tanklastwagen,
wobei man offenbar von mehr Taliban vor Ort ausging und allenfalls wenigen
Zivilisten. Oberst Klein "wollte die Menschen angreifen, nicht die
Fahrzeuge". Er sei im Vorfeld vom
Bundeskanzleramt "ermutigt" worden, in eine neue "Eskalationsstufe"
des Krieges einzutreten, und die Bundeswehr gezielt Taliban-Führer jagen und liquidieren zu lassen (stern.de,
12.12.2009). Steckte also die CDU/SPD-Bundesregierung selbst hinter der
Politik der gezielten Liquidierungen, die Oberst Klein in Kunduz in die Tat umzusetzen
versuchte? Die ganze Geschichte mit der "Tankwagen-Bedrohung" war
womöglich mehr ein Ablenkungsmanöver für die Medien, um das eigentliche Ziel des
Angriffes zu kaschieren.
Mittlerweile liegt aber eine Erklärung von Oberst Klein vom 5.9.2009 vor mit
einer völlig anderen Geschichte "nur für Deutsche". Die amerikanischen Piloten
hätten die Menschen töten wollen, er wollte nur die Tanklastwagen treffen. Er
habe kleinere Bomben gewollt und die US-Piloten große. Der aktuelle Stand der
Untersuchungen ist jedoch völlig anders ... Lesen Sie weiter
hier.
PS: Wo lehrte eigentlich Jesus von Nazareth: "Dringt mit Waffengewalt in fremde
Länder ein, stürzt dort die Regierungen, wenn ihr mit diesen nicht einverstanden
seid, und bekriegt, jagt und liquidiert diejenigen, die sich gegen Eure neue Ordnung
wehren?" Das stammt aus dem katholischen Denken und Tun, ist aber nicht
christlich. Folglich sollte der Afghanistan-Krieg katholisch oder evangelisch
begründet werden, aber alle Befürworter und Begründer sollten sich von Christus
und vom Christentum distanzieren.
4.12.2009 -
Evangelische Diakonie:
Bonuszahlungen und hohe Abfindungen für Manager sowie eigene Zeitarbeitsfirma,
um Lohnkosten zu drücken
3.12.2009 -
Hat Jesus die
"Erbsünde"
gelehrt oder ist das auch eine kirchliche Erfindung?
2.12.2009 - Die
Süddeutsche Zeitung vom 13.11.2009 beschreibt den "Rückmarsch der Kirche
in den Fundamentalismus" und schreibt u. a.:
"Die evangelische wie die katholische
Kirche haben in Deutschland bis in die 1970er Jahre Straflager für Jugendliche
ab 14 Jahren betrieben ... Die Opfer verlangen nun mit Recht, aber bisher
vergebens, auch eine theologische Aufarbeitung dieser Verbrechen. Die Affinität
christlicher Opferkult- und Moralvorstellungen zur Gewalt ist ein Kennzeichen
des christlichen Fundamentalismus ..."
Aus diesem und vielen weiteren Gründen fordern die Freien Christen:
Die evangelische und die katholische Kirche dürfen sich nicht mehr
christlich nennen. Die Freien Christen haben dazu auch eine ausführliche
Dokumentation vorgelegt.
1.12. / 3.12.2009
-
Verbot von Minarettneubauten in der Schweiz -
Schweigen auch bald die Kirchenglocken?
Von den Minaretten werden die Muslime zu ihrem täglichen Gebet gerufen. Davon
sind viele Hundert betroffen. Das verschiedene Geläut der Kirchenglocken kann jedoch
kaum mehr jemand interpretieren, und kaum einer richtet sich danach, auch viele
Pfarrer schon längst nicht mehr. Das Schweigen der Kirchenglocken würde die
Kirchenchristen also weit weniger treffen als das fehlende Minarett bei einer
Moschee.
November 2009 -
Neu bei "Der Theologe"
11-41 - Wann sagt die
Kirche die Wahrheit über Martin Luther? Lesen Sie das Interview mit
Prof. Dr. Bernd Rebe, von 1983-1999 Präsident der Technischen Universität
Braunschweig unter
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/291585/artid/11322224
11-40 - Kirchliches
Schlachtfest Weihnachten: Verhöhnung des Jesus von Nazareth -
Pfarrerstochter Angela Merkel (CDU) ist auch in diesem Jahr ein negatives Vorbild.
Das Main-Echo schreibt: "An Weihnachten muss es bei der Kanzlerin eine
Gans geben, sonst ist es kein richtiges Weihnachten." Lesen Sie mehr dazu
hier. Auch: Gänse sind
empfindsame Lebewesen.
11-39 - Und zur Einstimmung auf kWeihnachten hier noch einmal ein Hinweis auf die bleibend aktuellen
weiteren
Texte:
Neuer
Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen
- Heuchlerische
Papstrede
Wie der Christbaum stirbt - eine Wissenschaftlerin
erklärt
Unschuldige Tiere als
Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum,
Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch
Weihnachten - das Fest der toten Tiere
Verhöhnung von Christus - 10.000
sterbende Kinder pochen jeden Tag an die schweren Tore des Vatikan
Die Geburtstage von Buddha und
Jesus
Siehe dazu auch:
Die wahre Wein-Nacht - über
die
kirchliche Inquisition
Und
zur positiven Einstimmung auf das
Fest:
Wer nach lebendigen Alternativen zum
weihnachtlichen Schlachtfest der Kirche sucht, hier eine
Weihnachtsgeschichte ohne
Blut und Tod: Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum zu den
lebenden Bäumen.
Hier auch eine Alternative zur Darstellung der Bibel über die Geburt Jesu:
Lesen Sie eine Geschichte
über die Geburt von Jesus, die auch
Berichte aus urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel berücksichtigt
und die frei ist vom Dogma der Kirche (z. B. angebliche Jungfrauengeburt).
11-38 -
Es ist mehr als
genug: Pädophile Priester vor Strafe geschützt und stattdessen innerkirchlich
befördert - Neuer Untersuchungsbericht des Justizministeriums in Irland.
11-37 - Kirche immer brutaler: Überzeugter Katholik, Kirchensteuerzahler und
Spender bekam kein katholisches Begräbnis, weil der Boden nicht von einem
Priester "geweiht" war / Angehörige traten aus der
Kirche aus - Siehe
hier.
11-36 - Vertuschung: Der Herr (Kirche) ist nicht besser als sein Knecht
(Politiker) - Während in Deutschland gerade der
Vertuschungsskandal der Bundeswehr in
Afghanistan für Aufsehen sorgt, wurde in Irland ein neuer
Untersuchungsbericht veröffentlicht: Der Nordbayerische Kurier
schreibt am 27.11.2009: "Katholische Kirche vertuschte Missbrauch - Staat
schaute weg"
(http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1285759/details_8.htm).
Lesen Sie weiter hier.
11-35 - Katholischer Theologie-Professor: Zur Zeit Jesu und noch Jahrzehnte
danach gab es keine Kirche - Prof. P. John Pawlikowski, OSM, katholischer
Theologie-Professor an den Catholic Theological Union Graduate School in
Chicago/USA, erklärte bei einem Gespräch am 25.11.2009 in Wien: Man müsse "ernst
nehmen", dass sich die Kirche ganz allmählich aus dem Judentum entwickelt habe
und dass es zur Zeit Jesu und für Jahrzehnte nachher "einfach keine
Religionsgemeinschaft" mit dem Namen "Kirche" gegeben habe
(zit. nach http://www.kreuz.net/article.10215.html).
Wir zeigen zudem auf, wie sich die Kirche neben jüdischen Wurzeln vor allem auch aus dem antiken Heidentum und seinen
Götzenkulten entwickelt hat, indem sie dort einige christliche Elemente
integriert hatte (siehe Index-Seite),
sich deshalb aber zu Unrecht gleich den Namen "christlich" aneignete. Denn ihr
Wesen und der Kern ihrer Botschaft ist trotzdem weiterhin der eines heidnischen
Mysterien- bzw. Götzenkultes. Aus dem Judentum hat sie dabei vor allem dessen
Verfälschung durch die Priester übernommen (siehe dazu auch
Der Theologe Nr. 25).
11-34 - Staatsanwaltschat ermittelt wieder gegen Vatikanbank - Mafia-Gelder
gewaschen? Siehe hier.
11-33 - Massenhafte Vergewaltigungen und sexuelle Missbräuche von Kindern
durch katholische Priester weltweit - Eine weitere Spitze des Eisbergs:
Die Diözese Fairbanks/USA zahlt jetzt 10 Millionen Dollar Entschädigung an ca. 300
Opfer.
http://www.focus.de/politik/ausland/missbrauchsopfer-us-bistum-zahlt-millionen-entschaedigung_aid_457258.html
Die eher niedrige Summe steht damit in Verbindung, dass die Diözese sich als
"insolvent" betrachtet. Der römisch-katholische Orden Christian Brothers aus
Irland hat jetzt 161 Millionen Euro für Opfer von jahrzehntelange
Kinderschänder-Verbrechen angeboten, die heute noch leben. Mittlerweile ist ein
neuer Report in Vorbereitung. Dieses Mal geht es um die
Kinderschänder-Verbrechen von Priestern der Erzdiözese Dublin, der
größten des Landes.
(http://de.news.yahoo.com/2/20091125/tts-irischer-orden-will-161-millionen-eu-c1b2fc3.html)
11-32 - 142 Tote und viele Schwerverletzte bei Angriff unter Bundeswehrkommando,
darunter viele Kinder und Jugendliche - Neue Enthüllungen und
ein schockierendes Video mit den Menschen, aus der Luft gefilmt, als sie noch
lebten. Der deutsche Oberst Klein verweigerte den US-Piloten, die
Menschen zuvor zu warnen.
http://www.bild.de/BILD/video/clip/no-pre-roll/2009/11/26/kunduz,templateId=renderBuehne.html
mbennacht-kunduz/bild-deckt-auf-so-wurde-der-skandal-vertuscht.html).
Lesen Sie weiter hier.
11-31 - Erzdiözese Freiburg - Opfer eines Priester-Verbrechers fordern
Wiedergutmachung - Neben der
Klage, sich nicht mehr
"christlich" nennen zu dürfen, sieht sich die Kirche nun auch
Wiedergutmachungsforderungen von Opfern ausgesetzt, die von einem ihrer Priester
in Ausübung seines seelsorgerlichen Amtes um viel Geld betrogen worden waren.
Doch Erzbischof Dr. Robert Zollitsch will den größten Teil davon nicht zurück
zahlen lassen, obwohl die Kirche vom Staat Milliardensubventionen erhält. Mehr dazu
hier.
11-30 -
Kirchlich
orientierte Gewerkschaften:
"Lohndrücker
im Namen Gottes"
- siehe
hier
11-29 - Noch nie so viele Kirchenaustritte wie 2009 - Laut Landesbischof
Johannes Friedrich aus München zeichnet sich ein neues
Kirchenaustritts-Rekordjahr 2009 ab, wenn sich die Entwicklung, wie sie von
Januar bis Oktober zu beobachten war, auch in den letzten Wochen fortsetzt
(Main-Echo, 24.11.2009). Für Menschen, denen Jesus, der Christus ein
Herzensanliegen ist, ist dies eine gute Nachricht, denn Jesus wollte keine
Institutionen Kirche, und der Seher Johannes rief aus: "Tretet aus von ihr (=
wörtliche Übersetzungsmöglichkeit) mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet
ihrer Sünden und empfanget von ihren Plagen" (Offenbarung 18, 3-4).
Gemeint ist nach Überzeugung vieler Bibelausleger der Auszug aus der
endzeitlichen Kirche.
Gerade in der heran nahenden Vorweihnachtszeit wird für viele wache
Zeitgenossen spürbar, wohin die Institutionen Kirche und ihre Bräuche diesen
Planeten und seine Geschöpfe, vor allem die "kleinen Brüder" der Menschen, die
Tiere, gebracht haben. So wird sicher noch so mancher auch den Dezember nützen,
um den Schritt aus der Institution Kirche zu wagen und sich z. B. dem gütigen
Gott anzuvertrauen, der keine ewige Hölle kennt, der keine Dogmen, Sakramente
und Zeremonien eingesetzt hat und dem die barbarischen Festtagsbräuche im
Kirchenchristentum ein Gräuel sind. Und der für jeden von uns das Beste will.
11-28 - Wissenschaftler contra Fleischkonsum -
http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Wissenschaftler_contra_Fleischkonsum
11-27 - Keine Kruzifixe mehr in den Klassenzimmern - Lesen Sie dazu auch
einen Kommentar der Badischen Zeitung:
http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/christlich-neutral
11-26 - Korruption, Mafia, Steuerhinterziehung, Opus Dei, Schmuggel in die
Schweiz, Leichen - Vatikan außer Rand
und Band. Lesen Sie
http://www.format.at/articles/0938/525/251407/die-geschaefte-vatikan-buch-finanznetzwerk-geldwaesche
Sowie weiter
hier.
Siehe dazu auch: Der Bankrott der
Banco Ambrosiano und die Morde an Roberto Calvi und Michele Sindona
11-25 - Nach Tod von Robert Enke: Fußballspieler Lukas Poldolski nach
katholischer Lehre von ewiger Hölle bedroht - Lesen Sie die
Aktualisierung der Nachricht über
den Tod und die Abschiedsfeier für Robert Enke.
11-24 - Fast alle deutschen Politiker klammern sich an die Kirche - siehe dazu eine
aktuelle Momentaufnahme in
Der Theologe Nr. 23
11-23 - TV-Hören und Sehen: "Die dunklen Geheimnisse des Vatikans"
- Lesen Sie hier.
Und siehe dazu auch die Schrift
"Freie Christen Nr. 3 - Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld".
11-22 - Viele Bürger haben mittlerweile den Film Die Päpstin
gesehen. Lesen Sie mehr dazu hier.
11-21 - Evangelische Kirche für Beibehaltung des Wehrdienstes. Siehe
hier
11-20 -
Ökumene: Die patriarchalische russisch-orthodoxe Kirche beendet den Dialog mit der
Evangelischen Kirche in Deutschland, weil diese eine geschiedene Frau an
ihre Spitze wählte. Mehr zur Scheidung von Bischöfin Margot Käßmann, die sie mit einer
Bibelverbiegung verbrämte, hier.
11-19 -
Torwart Robert Enke muss nach der Lehre der
Kirche in die ewige Hölle. Er war weder getauft noch glaubte er auf
kirchliche Art und er beging Selbstmord. Neue Fakten zur kirchlichen Lehre und
Überarbeitung des Artikels in
Der Theologe Nr. 19.
11-18 -
Der Kampf um die Straßen geht weiter - Zuspitzung der Situation in Bayreuth.
Kirche will weiter Straßen nach ihrem antisemitischen Landesbischof benannt
haben. Siehe hier.
Ergänzungen zum Antisemitismus in der evangelischen Kirche in den 20-er-Jahren
des 20. Jahrhunderts siehe hier / Neues zu
Georg Elser, Attentäter auf Adolf Hitler und zur "Bekennenden Kirche"
hier.
11-17 -
Jesus lehrte die Gerechtigkeit, Martin Luther verfälschte sie in
Rechtfertigung.
Siehe
hier.
11-16 -
Großbritannien: Waisenkinder über kirchliche Einrichtungen als Zwangsarbeiter
und Sex-Objekte nach Australien deportiert - bis in die 70er-Jahre des 20.
Jahrhunderts.
http://www.fr-online.de/top_news/2084424_Waisentransport-nach-Australien-Vom-Empire-verstossen.html
Betroffen sind ca. eine halbe Million Kinder seit Ende des 2.Weltkriegs. Die
Regierung Australiens hat sich jetzt entschuldigt, die Kirchen noch nicht.
11-15 -
Unvorstellbares Leid in der Bundesrepublik Deutschland: Folter und
Gewaltherrschaft in den kirchlichen Kinderheimen
http://www.welt.de/politik/deutschland/article5239904/Die-Gewaltherrschaft-in-deutschen-Kinderheimen.html
Lesen Sie weiter
hier.
11-14 -
Kinofilm "2012" - Darstellung des Endes der materialistischen
Zivilisation. Lesen Sie hier.
11-13 -
Trotz ökumenischer Trauerfeier: Torwart Robert Enke muss nach der Lehre der
Kirche in die ewige Hölle. Er beging Selbstmord. Doch der Glaube der Kirche
ist furchtbarer Unsinn. Lesen Sie mehr dazu in
Der Theologe Nr. 19.
Zum Thema "Depressionen" siehe auch
http://www.das-weisse-pferd.com/99_21/depressionen.html
11-12 -
Tief kirchengläubige US-Spitzenpolitikerin Sarah Palin bekennt sich frenetisch zum
Fleischkonsum, z. B. zu Steaks, an denen noch das Blut des Tieres haftet.
Siehe
http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Steak_mit_Blut
11-11 -
Verbrechen durch die Kirche in der Bundesrepublik Deutschland - Erst ganz
allmählich wird aufgearbeitet, was in den kirchlichen Heimen in den 50er-,
60er-, 70er-, und teilweise auch 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts geschah. Die
Frankfurter Rundschau schreibt z. B. am 12.11.2009: "Heimkinder
mussten damals in den hessischen Horror-Häusern im Nachthemd stundenlang im
zugigen Flur stehen, sich von einer Nonne in eine eiskalte Badewanne tunken
oder vom Pfarrer nach einer harmlosen Beichte vergewaltigen lassen. Sie leiden
bis heute. Ihre Leben sind weitgehend ruiniert."
11-10 -
Kruzifix-Urteil: Bischof Walter Mixa ruft offen zum Rechtsbruch auf
(siehe hier).
11-9 -
Gedenktage: Licht und Dunkel der deutschen Geschichte - Am 9. November
feiern die Deutschen den Fall der Mauer im Jahr 1989. Der 10. November
ist jedoch durch zwei dunkle Ereignisse gekennzeichnet. Im Jahr 1939 brennen in
Deutschland die Synagogen und der Theologe Martin Luther, der das Abbrennen der
Synagogen und die massive Judenverfolgung schon über 400 Jahre früher gefordert
hatte, wurde 1483 geboren. Mehr dazu in Der
Theologe Nr. 4. Martin Luther wandelte sich vom Hoffnungsträger für
Befreiung des Landes aus der Knechtschaft des Vatikan zum
gewissenlosen Gewalttäter, der gegenüber allen
Andersdenkende die Todesstrafe forderte und in dessen Namen nach mehreren
Religionskriegen letztlich nur eine zweite Machtkirche neben der katholischen
etabliert wurde (mehr zu Luther siehe unten).
11-8 -
Kommt das Rücktrittsrecht bei kirchlichen Taufen? Expertin aus Hamburg
fordert mehr Verbraucherschutz. Sie bringt auch die "Umkehrung der Beweislast"
ins Gespräch: Nicht das Kirchenopfer müsste dann z. B. bei "Ekklesiogenen Neurosen"
den bei ihm entstandenen Schaden
nachweisen, sondern die Kirche muss ihrerseits beweisen, dass ihre Handlungen
oder ihre Lehre die Krankheit oder psychische Störung nicht verursachten. Siehe
hier.
11-7 -
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Katholisches Kruzifix in
staatlichen Einrichtungen ist nicht rechtmäßig - Mehr dazu
hier.
11-6 -
Vorbereitung auf Weihnachten 2009
Hier unsere bleibend aktuellen Meldungen zum Thema:
Neuer
Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen
- Heuchlerische
Papstrede
Unschuldige Tiere als
Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum,
Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch
Weihnachten - das Fest der toten Tiere
Verhöhnung von Christus - 10.000
sterbende Kinder pochen jeden Tag an die schweren Tore des Vatikan
Die Geburtstage von Buddha und
Jesus
Siehe dazu auch:
Die wahre Wein-Nacht - über
die
kirchliche Inquisition
Wer nach lebendigen Alternativen zum
weihnachtlichen Schlachtfest sucht, hier eine
Weihnachtsgeschichte ohne
Blut und Tod: Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum zu den
lebenden Bäumen.
Hier auch eine Alternative zur Darstellung der Bibel über die Geburt Jesu:
Lesen Sie eine Geschichte
über die Geburt von Jesus, die auch
Berichte aus urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel berücksichtigt
und die frei ist vom Dogma der Kirche (z. B. angebliche Jungfrauengeburt).
11-5 -
Schnecken aufspießen und Fische erschlagen - Wie eine junge Frau ihr Gewissen
verliert - Lesen Sie hier.
11-4 - Afghanistan: US-Piloten wollten Leute warnen, bevor sie Bomben auf die
Tanklastzüge abwarfen, deutscher Oberst wollte aber ohne Vorwarnung angreifen /
Neuer katholischer deutscher Verteidigungsminister stellt sich hinter seinen
Oberst - Aktualisierung der Meldung hier.
11-3 -
Bistum Freiburg - Kirche außer Rand und Band: Verurteilter Priester widerruft
sein Geständnis und will eines seiner Opfer nun seinerseits vor Gericht ziehen / Er war wegen
über 100 Straftaten angeklagt / Kirchliches Verfahren seit Monaten
verschleppt - Angeblich könne die "Kooperationsbereitschaft" der Betroffenen
vom Bistum nicht "erzwungen" werden. Mehr dazu lesen Sie
hier.
11-2 -
Missbrauch von Diakonen-Schülern: Verurteilter Pfarrer legt Amt nieder -
Aktualisierung unter
http://www.theologe.de/sexuelle_vergehen.htm#Weitere_Entwicklung
11-1 -
Priester kann nicht mehr "Seelsorger" sein, weil er vor
Organspende warnt. Siehe
http://www.theologe.de/theologe17.htm#Priester
Oktober 2009 -
Neu bei "Der Theologe"
10-12 -
Neue EKD-Ratsvorsitzende Dr. Margot Käßmann - Stürzt sie Martin Luther vom
Sockel? Siehe hierzu die Pressemeldung der Freien Christen unter
http://www.christus-oder-kirche.de/downloads/pressemitteilung-kaessmann-lutherkirche-29.10..pdf
Vgl. Foto aus Dresden (SLUB
Dresden/Abt. Deutsche Fotothek /
Richard Peter sen.; Luther im Bild rechts unten am Boden):
Hier wurde das Denkmal Martin Luther, der die Judenverfolgung predigte, von den
Bomben der alliierten Flugzeuge äußerlich "vom Sockel gestürzt". Mittlerweile
wird Martin Luther in Deutschland aber wieder verehrt, obwohl er z. B. auch die
Hinrichtung von Andersgläubigen forderte. Wann bereinigt die evangelische Kirche
ihre "historische Last" (Margot Käßmann), welche u. a. durch die Lehre und das
Tun Luthers über die Menschen kam
(siehe dazu Der Theologe Nr. 3)?
Dazu müsste sie Martin Luther vom geistigen Sockel stürzen.
PS: Der Artikel über die Scheidung von
Landesbischöfin Margot Käßmann im Jahr 2007 wurde überarbeitet:
http://www.theologe.de/2007-1.htm#Kaessmann
10-11 -
Die Reformer, die besten Kräfte der "alten Schlange", z. B. der
Theologe Hans Küng. Siehe
http://www.theologe.de/freiechristen1.htm#Kueng
10-10 -
Eine neue Ausgabe des "Theologen" ist im Entstehen: "Der Theologe Nr. 40" -
Die kirchliche Taufe, Angelhaken der dunklen Macht. Lesen Sie den
aktuellen Stand:
http://www.theologe.de/taufe_katholisch_evangelisch.htm
10-9 -
Ein Staatsbischof im Bayerischen Landtag - siehe
http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Staatsbischof
10-8 -
Klage gegen Kirche vor dem Verwaltungsgericht Hannover: Evangelische Kirche
darf sich nicht mehr christlich nennen -
http://www.theologe.de/evangelische-kirche_ist_nicht_christlich.htm
10-7 -
Der Theologe Nr. 2, Reinkarnation, wird in nächster Zeit Zug um
Zug auf Kroatisch übersetzt. Einige Kapitel sind bereits übersetzt und
einsehbar. Siehe
http://www.theologe.de/reinkarnacija.htm
10-6 -
Die Höllenfahrt der Menschheit geht immer schneller: Noch nie gab es so viele
Hungernde und Hungertote auf diesem Planeten, und noch nie gab es solche maßlose
Spitzengehälter. Lesen Sie:
http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#hoellenfahrt
10-5 -
Evangelische Heimleiter forderten schon in der Weimarer Republik
Zwangssterilisierung Behinderter und diskutierten eventuelle Ermordungen.
Ergänzung der Meldung bei
http://www.theologe.de/euthanasie.hm#Fachkonferenz_fuer_Eugenik
10-4
- Eltern und Schwestern erschossen: Gläubiger junger Mann brachte seine Familie
um - Prozessbeginn am 12.10.2009 -
Hintergründe bei
http://www.theologe.de/2009-1.htm#Eislingen
10-3 -
La Santa Alianza - der "Geheimdienst des Papstes" -
http://www.theologe.de/theologe16.htm#La_Santa_Alianza
10-2 -
Bis heute gültige evangelische Lehre: Wer durch Liebe Vergebung erlangen will,
schmähe und schände angeblich Christus - Siehe
http://www.theologe.de/glaube_rechtfertigungslehre.htm#Glaube_statt_Liebe
10-1 -
Nicht so schlimm wie Kirchenaustritt: Dreifache Mörderin ihrer Kinder nach
katholischer Lehre jetzt angeblich beim "Herrn" - Überarbeitung der
Meldung in:
http://www.theologe.de/kirche_hoelle.htm#Pfarramtssekretaerin_zuendet_ihre_Kinder_an
September 2009
-
Neu bei "Der Theologe":
9-13 -
Klage gegen Kirche vor dem Verwaltungsgericht Freiburg:
Römisch-katholische Kirche
darf sich nicht mehr christlich nennen -
http://www.theologe.de/katholische-kirche_ist_nicht_christlich.htm
9-12 -
Nach dem Kirchenaustritt Streichung aus dem kirchlichen Taufregister fordern
-
http://www.theologe.de/sakramente_der_kirche.htm#Streichung_aus_dem_Taufregister
9-11 - Der wiederkommende Christus - der größte Feind der Kirche - Überarbeitung
des Essays siehe
http://www.theologe.de/kirche_verrat-an-jesus-dem-christus.htm#Wiederkommender_Christus
9-10 -
"Gute Seele" der Kirchengemeinde überschüttet ihrer Kinder mit Benzin
und zündet sie an -
http://theologe.de/kirche_hoelle.htm#Pfarramtssekretaerin_zuendet_ihre_Kinder_an
9-9 - Horst Wessel - Held des Nationalsozialismus und der Kirche -
http://www.theologe.de/theologe4.htm#Horst-Wessel
9-8 -
Nach dem Amoklauf in Ansbach - Ergänzung der Studie über den Amoklauf in
Winnenden - Die Sinnkrise hinter den Verbrechen -
http://www.theologe.de/2009-1.htm#Sinnkrise
9-7 - Adolf Hitler zahlte immer pünktlich seinen Kirchenbeitrag - Ergänzung der
Quellen unter
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Hitler_zahlte_Kirchenbeitrag_immer_puenktlich
9-6 - Adolf Hitler schöpfte
Kraft aus dem Neuen Testament -
http://www.theologe.de/theologe.4.htm#Hitler_Bibel
Neue Dokumentation in Die Welt zum
Papstbesuch in Auschwitz 2006 - Der Versuch, aus Tätern Opfer zu machen -
http://www.theologe.de/katholische-kirche_holocaust.htm#Papst_in_Auschwitz
9-5 -
Jesus: Erst lehret, dann taufet. Ergänzung bei
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Saeuglingstaufe
9-4 -
Mediengesellschaft: Heute-Moderator wurde römisch-katholisch -
http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Moderator_wurde_katholisch
9-3 -
Gedanken zum Thema: Der Staat ist das Ross, die Kirche der Reiter -
http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Kirche_Staat
9-2 - Landesbischof Meiser - er dachte zwar anders die nationalsozialistischen
Rassenantisemiten, war jedoch auch ein antisemitischer Rassist -
http://www.theologe.de/theologe11.htm#Stegemann
9-1 - Werden einem beim Abendmahl die Sünden vergeben? Eine Antwort auf eine
Frage zu dieser Lehre der Kirche -
http://www.theologe.de/frageundantwort.htm#Abendmahl
9.9.2009
-
Jesus wollte keine Priester - Doch die Kirche "betet" jetzt ununterbrochen für
neue - Wer schickt der Kirche neue Priester?
- Jesus, der
Christus, kann es nicht sein, denn er wollte niemals Priester, wie es in antiken
Götzenkulten üblich war, sondern er wollte die schlichte Nachfolger ohne Dogmen,
Sakramente, Kult und Ritual. Er wollte also niemals ein heidnisches Priestertum
in christlicher "Verpackung", wie es das katholische Priestertum bis heute ist.
Und wenn Christus mit dem Schöpfergott "eins" ist, kann es auch Gott nicht sein,
der der Kirche Priester schickt. Wer also schickt der Kirche dann die Priester?
Weil immer mehr junge Menschen den Widerspruch zwischen Christus und Kirche
begreifen, gibt es auch immer weniger Priester. Auch Zehntausende (!) von
Sexualverbrechern unter den Priestern haben den Berufsstand endgültig in Verruf
gebracht (siehe dazu
Der Theologe Nr. 24 a). Gibt es in irgendeiner anderen Berufsgruppe mehr
Pädophile bzw. "Knabenschänder", wie es Paulus formuliert (1. Korinther 6, 9),
als unter den Priestern?
Die Kirche hält
dennoch an den Priestern fest und versucht nun, mit einer Art magischen
Brechstange das Problem zu lösen. 30 Tage lang wird jetzt in der Erzdiözese
Freiburg und in den Bistümern Fulda, Regensburg, Rottenburg-Stuttgart und Speyer
ununterbrochen, also 24 Stunden am Tag, für neue Priester gebetet. Am 3. Oktober
soll damit begonnen werden. Dies und einiges mehr soll zu einer "Atmosphäre"
beitragen, "in der geistliche Berufe wachsen können", so Erzbischof Robert
Zollitsch (Badische Zeitung, 10.9.2009).
Doch auch in dieser Wortwahl zeigt sich der Gegensatz zu Christus. Der Mann aus
Nazareth unterschied niemals zwischen "geistlichen" und "weltlichen" Berufen,
sondern er lehrte das "Bete und arbeite". Jeder solle demnach einen so genannten
"weltlichen" Beruf ergreifen und diese mit der Gottes- und Nächstenliebe
durchdringen, die einer inneren dynamischen "Gebetshaltung", das heißt einer
inneren Verbindung zu Gott, entspricht. Damit dies besser gelingt, könne sich
wiederum jeder auch zu bestimmten eigens dafür vorgesehenen Zeiten zum stillen
Gebet oder zum speziellen Gebet in der Gemeinschaft zurückziehen, z. B. morgens
am Tagesbeginn und abends beim Tagesabschluss. Und dann unter Umständen für
etwas länger am "Feiertag", dem "Ruhetag". Priester braucht es bei alledem
nicht. Denn wir alle sind der "Tempel des Heiligen Geistes", wie es sowohl Jesus
als auch Paulus betonten.
Wer also brachte die Priester in diese Welt? Und wer ist die geheimnisvolle
Macht, die den Nachwuchs rekrutiert und mit der man jetzt in ununterbrochene
Kommunikation treten möchte?
9.9.2009 -
Kirchenwiedereintritt?
/ "Ich glaube, weil es absurd ist" / Einige Glaubens- bzw.
Erfahrungsgedanken - In Nürnberg tauchten
Buch-Lesezeichen auf, die für den Wiedereintritt in die Kirche warben. Das
Motto: "Der Schritt zurück bringt dich voran." Klingt originell. Dazu passt aber
auch das Motto des Kirchenvaters Tertullian (150-230): "Ich glaube, weil es
absurd ist." Oder das Sprichwort: "Die Katze beißt sich in den eigenen Schwanz."
Als Alternative bietet sich der Philosoph Immanuel Kant an: "Habe Mut, dich
deines eigenen Verstandes zu bedienen." Schließlich hat uns Gott ja auch den
Verstand geschenkt. Und den Mut, nach vorne zu schauen, auch wenn man noch nicht
weiß, welche anderen Gemeinschaften sich morgen ergeben. So erging es dem
Propheten Abraham, als er in seinem Inneren den Ruf Gottes verspürte: "Geh
aus deinem Vaterland und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen
will" (1. Mose 12). Er wusste noch nicht wohin, doch er ging.
Hilfreich ist auch ein Lied des Chanson-Sängers Peter Horton, in dem es heißt:
"Wer nicht in sich selbst zuhause ist, ist nirgendwo zuhaus." Das eigenen
Gewissen kann einen führen. Wer zurückschaut, erstarrt zur Salzsäule. Das steht
so in der Bibel. Es geschah mit der Frau von Lot, des Neffen von Abraham, die
sich wieder nach den Annehmlichkeiten der unter gehenden Stadt sehnte, die sie
eben rechtzeitig verlassen hatte.
8.9. / 19.9.2009 -
Die Bundeskanzlerin: Getötete unbeteiligte Zivilisten kein Grund für Kritik /
CDU soll sich nicht mehr "christlich" nennen / Bundeswehr rechtfertigt
Angriff und somit die damit verbundenen Liquidierungen / "Faszination des Tötens
von Taliban" / Leitende Offiziere nannten Tötungs-Drohne "Finger Gottes"
/ Hat der deutsche Oberst gelogen, um den Angriff führen zu können?
- Während
Deutschland wegen des Militärschlags von Kunduz in Afghanistan mit über 100
Toten weltweit am Pranger steht, zeigt sich die Bundesregierung im Wesentlichen uneinsichtig.
Zwar "bedauert" Angela Merkel eventuelle zivile Opfer fünf Tage nach
der Tat und sagt "Wir fühlen mit den Angehörigen", was andere westliche
Politiker schon am folgenden Tag taten. Da war man sich noch in jeder Hinsicht
sicher, dass es keine zivile Opfer gibt. Auch vom
Eingestehen von Fehlern ihrer Heeresführung leider keine Spur.
Spiegel online schreibt: "Bei
dem Tanklaster-Bombardement kamen nach Nato-Angaben auch Zivilisten ums Leben,
doch Kanzlerin Merkel verbittet sich jegliche Kritik" (8.9.2009).
"Kein Verständnis" für Kritik - das sagt eigentlich schon fast alles. Nicht einmal die Tötung unschuldiger
Menschen dürfe demnach rechtmäßig kritisiert werden. Nur dieser Sachverhalt
allein zeigt bereits auf, wie tief die "christliche" Partei schon
gesunken ist. Denn ihr Namensgeber Jesus, der Christus, hätte weder befürwortet,
Taliban noch Zivilisten durch angeblich vorbeugende Angriffshandlungen in die
Luft zu jagen. Und durch die Zurückweisung jeder Kritik stehen dann auch Erklärungen
des Bedauerns im Verdacht, Teil eines unvermeidlichen politischen Kalküls zu
sein.
Die CDU sollte sich zumindest nicht mehr "christlich" nennen, um
unbedarfte Zeitgenossen nicht mehr mit diesem Etikettenschwindel zu täuschen und
dadurch ihre Wählerstimme zu erschleichen. Mehr dazu siehe
hier.
Aktuell:
Einige Opfer des Bundeswehrangriffs in Hadschi Amanullah
http://www.stern.de/politik/ausland/nato-angriff-in-kundus-die-opfer-von-hadschi-amanullah-1507882.html
Der auf Seite der Deutschen für den Angriff
im Afghanistan-Krieg verantwortliche Oberst Georg Klein und sein oberster Chef,
Generalsinspekteur Wolfgang Schneiderhan, verteidigten nun den Militärschlag mit
ca. 100 Toten (bild.de, spiegel.de, 12.9.2009). Jeder dabei versehentlich
getötete Zivilist sei natürlich "einer zuviel", so der Oberst. Der oberste
Militärführer Deutschlands hob in diesem Zusammenhang noch einmal die "Professionalität"
der Truppe in Afghanistan hervor. Bereits im Juli ließ die Bundeswehr unter
Oberst Georg Klein einen Taliban-Stützpunkt bombardieren, wobei 15 Islamisten
getötet wurden. Damals war jedoch nicht viel in der deutschen Presse zu lesen. Nach dem Untersuchungsbericht der afghanischen
Regierung wurden diesmal jedoch auch ca. 30 Zivilisten in Stücke gerissen bzw. verbrannt. Hinzu kommen neun schwer
verletzte Zivilisten. Erfahrungsgemäß sinken in einem solchen Krieg die
Hemmschwellen auch immer mehr. Spiegel online schreibt:
"Die Faszination des Tötens von
Taliban war da in Kunduz. Euphorisch berichteten leitende Offiziere nach der
Attacke auf die Taliban-Stellung im Juli vom ´Finger Gottes`, wenn sie von der
Drohne sprachen"
(14.9.2009).
Bei diesem Angriff stellte sich nun heraus, dass es der deutsche Oberst offenbar
ablehnte, die Menschenansammlung um die Tanklastzüge vor deren Sprengung zu
warnen, z. B. durch einen Tiefflug (Der Spiegel, 21.9.2009). Wollte er
also gezielt so viele Menschen töten wie möglich, vielleicht weil er sie alle
irrtümlich für Taliban hielt? Auch hatte er offenbar die NATO bzw. ISAF
angelogen bzw. falsch informiert, indem er von einem "direkten Feindkontakt" der
Bundeswehr am Boden sprach. Nur dann hätten die Kampfbomber den Angriff
überhaupt fliegen dürfen.
Und auch hier gilt: Spätestens im Jenseits
werden sie mit ihrer Rechtfertigung nicht mehr durchkommen, auch wenn der
katholische Priester oder der evangelische Pfarrer bei ihrer dereinstigen
Bestattung - irgendwann in der Zukunft - nur Gutes spricht. Dann wird sich das
Gesetz von Saat und Ernte entfalten. Alle verletzten oder getöteten Opfer und
ihre Angehörigen werden dort z. B. zum Kläger, und die verantwortlichen Herren
müssen in jedem Einzelfall und jedem Einzelnen gegenüber nachweisen, dass der
von ihnen angeordnete Angriff, der zu deren Tötung führte, gerechtfertigt war.
Dazu werden sie in jedem Einzelfall mit dem Leid der Opfer konfrontiert und
müssen es unter Umständen selbst am eigenen Seelenleib erleiden, was den
obersten Soldaten von der Kirche natürlich verschwiegen wird. Doch anstatt dass die
Kirche wenigstens zugibt, in diesen Dinge keine Ahnung zu haben, gibt sie das
Gegenteil vor und führt die Menschen, auch die Soldaten, gezielt in die Irre.
Die Herren der Kirche wird also ein noch größerer Prozess erwarten. Und im
Jenseits gilt dann kein deutsches Recht, und viele, die die Verantwortlichen
heute schützen, stehen dann selbst auch auf der Anklagebank. Nicht nur in diesem
Krieg. In allen anderen auch. Die einzige Chance für die Täter wird dann sein,
dass ihnen die Opfer vergeben.
5.9.2009 -
Es ist genug: Erfüllung des Grundgesetzes statt Pfarrhausrenovierungen auf
Staatskosten - Es
ist in seiner Art ein beispielloser Skandal, der in Deutschland tagaus tagein
praktiziert wird. Obwohl die Weimarer Verfassung schon 1919 die Beendigung der
Staatsfinanzierung für die Großkirchen forderte und das Grundgesetz der
Bundesrepublik dies 1949 wiederholte, streichen die Kirchen auch 60 Jahre später weiter schamlos die
Milliarden ein, die sich aus unzähligen Beträgen von Millionen und
Hunderttausenden zusammen addieren. Und dies geht bis ins kleinste deutsche Dorf
hinein und wird seit den 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Politik
der CDU-Regierungen auch in den ostdeutschen Bundesländern praktiziert, obwohl
dort höchstens 20 % der Bewohner Kirchenmitglieder sind, meist deutlich weniger.
Ein aktuelles
Beispiel dazu aus dem Westen: So wurde z.B. anlässlich der Zusammenlegung
von römisch-katholischen Kirchengemeinden in der Diözese Würzburg beiläufig
berichtet, dass die politische Gemeinde
"Birkenfeld großzügig, mit Unterstützung der Finanzkammer ihrer Baulast stets
nachkam und ein ordentliches Pfarrhaus vorzeigen kann" (zit. nach Mainpost,
5.9.2009). Interessant ist die Sprache: Eine politische Gemeinde könne
demnach ein
ordentliches katholisches Pfarrhaus "vorzeigen". Doch das Haus gehört
selbstverständlich nicht ihr, sondern der Kirche. Der Hintergrund: Der Staat hat
sich vor zwei Jahrhunderten dazu verpflichtet, die "Baulast" für das Pfarrhaus
zu tragen. Das heißt: Das Haus gehört zwar der Kirche, einschließlich aller
Wertsteigerungen. Zahlen für alle Hauskosten muss jedoch der Staat, also alle Bürger, in
diesem Fall die politische Gemeinde. Und diese tat es, wie der Bürgermeister
betonte, sogar "großzügig". Und dies ist kein Einzelfall. Das ist in Deutschland
hunderttausendfache Realität.
Zum Konflikt kam es vor Ort, als es der Nachbargemeinde Urspringen gelang, den
Sitz der Pfarreiengemeinschaft in ihr Dorf zu ziehen. Ein Problem dabei: Das
dortige Pfarrhaus ist nicht in einem Zustand, dass der Priester dort eine
Top-Qualität vorfindet. Deshalb wurde "klar
gelegt, dass in Urspringen mit Steuer- und Kirchensteuermitteln (staatliche
Baulast) ein Pfarrhaus generalsaniert werden muss"
(zit. nach Mainpost, 5.9.2009).
Zur Verdeutlichung: Normalerweise bedeutet "staatliche Baulast" eine
komplette Staatsfinanzierung. Es wären also gar keine Mittel aus der Kirchensteuer
nötig. Es sei denn für Schönheitsarbeiten, die nicht unter die "staatliche
Baulast" fallen. Ist die politische Gemeinde jedoch "großzügig", wie man das der
Kirche gegenüber gewöhnlich ist, während man anderswo die Daumenschrauben
anzieht, zahlt auch diese der Staat. Hunderttausendfach.
Doch es ist endlich genug damit,
dass die Kirche den Staat und die Kommunen Tag für Tag ausnimmt wie eine
gequälte Weihnachtsgans (hier addieren sich im Jahr 14-20 Milliarden Euro; vgl.
www.stop-kirchensubventionen.de), während man das kirchliche
Milliardenvermögen in Immobilien, Fonds, Konzernbeteiligungen, Goldreserven usw.
nicht antastet.
Deshalb: Zur Bundestagswahl nur Politiker wählen, welche die
Milliardenverträge zwischen Staat und Kirche kündigen und welche die Kirche behandeln
wie andere eingetragene Vereine und Institutionen auch (falls es solche
Politiker überhaupt gibt). Das fordert auch das Grundgesetz. Schon seit 1949. Doch die
meisten deutschen Politiker leben, was die Kirche betrifft, immer noch in der
Gedankenwelt des Mittelalters und lassen sich von den Priestern gängeln,
bevormunden und letztlich bestimmen.
5.9.2009 -
Eucharistie:
Austeilung der Hostie in Zukunft mit Handschuhen? -
Juan Luis Kardinal Cipriani, der Erzbischof von
Lima (Peru), zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten Kirchenmännern der
Welt. Er hat jetzt bei dem kirchlichen Abendmahl, auf katholischer Seite
"Eucharistie" genannt, klar für die so genannte "Mundkommunion" im
Unterschied zur "Handkommunion" Stellung bezogen. Dabei legt der Priester den
Gläubigen die Hostie auf die Zunge. Bei der Handkommunion gibt er ihm die Oblate
stattdessen in die Hand, und der Gläubige führt seine eigene Hand mit der Oblate
zum Mund.
Der Kardinal wörtlich: "Wir empfangen die Heilige Eucharistie auf der Zunge.
Damit vermeiden wir, dass unsere schmutzigen Händen in Kontakt mit dem Leib
Christi kommen. In dieser Erzdiözese gibt es noch die Erlaubnis, dass die
Eucharistie mit der Hand empfangen werden kann. Ich sagte ´gibt es noch`, weil
ich mehr und mehr Priester und Gläubige ermutige, den sichtbaren Respekt
gegenüber den Leib Christi zu zeigen und diesen nicht einfach auszuteilen als ob
man einige Papiere verteilt" (zit. nach kath.net, 3.9.2009).
Damit wäre zugegebenermaßen vermieden, dass die "schmutzigen Hände" des
Gläubigen mit der Hostie in Berührung kommt. Was aber ist mit den "schmutzigen
Händen" des Priesters? Um eine Berührung mit der Hostie zu
vermeiden, wäre es am nahe liegendsten, wenn der Priester bei der Austeilung der
Eucharistie Handschuhe verwenden würde. Hier könnte man z. B. an weiße
Stoffhandschuhe denken, die nach jeder Eucharistiefeier gewaschen werden
könnten. Oder man nimmt der Einfachheit halber elfenbeinfarbene Gummihandschuhe,
wie sie auch in anderen Dienstleistungsbereichen verwendet werden, die eine
bestimmte Hygiene erfordern.
Zwar hat ein Priester laut römisch-katholischer Lehre seit seiner Weihe den so
genannten "character indelrbilis", einen angeblich "unzerstörbaren"
Weihe-Charakter, der auch nicht verloren gehen soll, wenn es sich z. B. um einen
pädophilen Priester handelt, der seine verbrecherischen Neigungen im
Verborgenen auch praktiziert. Aus erschütternden Opferberichten ist jedoch auch
bekannt, dass Jungen und Mädchen von Priestern sogar in der Sakristei der Kirche
vergewaltigt worden sind. Und ging die Begegnung glimpflicher ab, hatte der
Priester vielleicht anschließend nur mit seiner rechten Hand auf der Toilette selbst Hand
an sich gelegt. Kurz darauf ging er dann in den Gottesdienstraum und teilte
die Oblate aus, "Respekt vor der Hostie" hin oder her. Hier wäre dann die
Frage, ob sein "character indelebilis" sozusagen eine innere Reinigung der Hände
vollzieht. Oder ob man konsequenterweise nicht nur die "schmutzigen Hände" des
Gläubigen als Problem sieht, sondern auch die "schmutzigen Hände" des Priesters.
Die Anregung von Handschuhen könnte in die Richtung zeigen, in die es sich
entwickelt.
Jesus von Nazareth hat allerdings niemals das Verteilen von Hostien gelehrt,
sondern mit seinen Jüngern ein richtiges Mahl mit Essen und Trinken eingenommen.
Die ritualisierte katholische Eucharistie stammt demgegenüber aus antiken
Götzen-Kulten. Es handelt sich also bei einer Hostie niemals um einen so
genannten "Leib Christi". So hat Christus auch nicht das geringste
damit zu tun, wenn sich auf einer Hostie z. B. in nennenswertem Umfang Bakterien,
Viren, Partikel von Ausscheidungen
oder Körperzellen des Priesters befinden würden oder von denjenigen Menschen, die dieser kurz davor
berührt hat. Oder wenn dies im günstigsten Fall nicht so ist. Denn es ist nichts
Christliches, sondern nur ein katholischer Kult.
4.9. / 7.9. / 6.11. / 26.11.2009 -
Deutschland im Krieg: 80 bis 150 Tote - Bundeswehr befahl Luftangriffe auf
zwei Tanklastzüge in Afghanistan / US-General und NATO: Die deutsche Regierung
soll ihre "Informationspolitik" "ändern" / Katholische Wallfahrt zur Stärkung
der Soldaten / Katholischer "Verteidigungsminister" verteidigt Liquidierung von
Afghanen: "Wer uns angreift, wird bekämpft" / Wahrscheinlich auch Kinder zerfetzt /
Kirchen geben Bundeswehr Freibrief zum Töten / Empörung überall in Europa /
Versuchte Bundeswehr, US-General am Überprüfen ihrer Behauptungen zu hindern? /
US-Piloten wollten vorwarnen, der deutsche Oberst gleich töten / Erschreckendes
Video entlarvt katholischen Minister
- Der Krieg in Afghanistan wird immer brutaler.
Zwar bestritt die Bundeswehr weiter hartnäckig, dass es bei dem Militärschlag
auf zwei von den Taliban gekaperte Tanklastzüge zivile Opfer gegeben habe. Die
getroffenen Leute vor Ort sehen das aber völlig anders und Bilder von
zivilen Schwerstverletzten mit hochgradigen Verbrennungen gehen derweil um die
Welt.
Dorfbewohner und vermutlich auch Kinder wollten Benzin abzapfen, wieder andere waren nur neugierig
"Nadschibullah, der Angehörige eines Opfers aus
dem betroffenen Dorf Hadschi Amanullah, berichtet: ´Mehr als 150 Menschen wurden
getötet oder verletzt. In der Gegend waren auch Taliban, aber mehr Opfer gibt es
unter Zivilisten.`" "Ein Taliban-Sprecher sagte, die Dorf-Bewohner seien zu den
Tanklastern gegangen, um sich Benzin abzuzapfen. Zwar wollen die "Gotteskrieger"
nach eigenen Angaben vor möglichen Luftangriffen gewarnt haben, doch die Leute
seien unbeirrt an den Fahrzeugen geblieben" (stern.de, 4.9.2009). "Der
Gouverneur von Char Darah, Abdul Wahid Omarkhel, sagte am Montag, er habe
eine Liste der Opfer erstellt und der Delegation von Präsident Hamid Karsai
übergeben, die den Vorfall untersucht. Es sei unklar, wie viele der Toten
Zivilisten gewesen seien. Unter den Opfern sei aber eine große Anzahl Kinder
im Alter zwischen 10 und 16 Jahren (ND, 8.9.2009), was von anderen
bestritten wird. Und diese Opfer haben Gesichter und Namen und eine
Lebensgeschichte, und sie haben verzweifelte Angehörige, doch ihre Geschichte
wird noch nicht erzählt. Und viele ringen derzeit mit schwersten
Verbrennungen und unsäglichen Qualen noch um ihr irdischen Leben.
Nach Angaben von einigen Dorfbewohnern hätten die Taliban die Menschen vor Ort
genötigt, die im Schlamm stecken gebliebenen LKWs mit Traktoren frei zu ziehen.
Dafür hätten sie sich kostenlos Benzin abzapfen dürfen. Viele Dorfbewohner
standen deshalb geduldig mit Kanistern und Flaschen in der Reihe, als das
Inferno begann. "Ein zehnjähriger Junge, der von einem Bombensplitter am Bein
verletzt worden war, sagte, er sei aus Neugier auf einem Esel zu den Tanklastern
geritten" (Spiegel online, 6.9.2009). Dann fielen die von der Bundeswehr
bestellten zwei 500-Pfund-Bomben. Und wie ging es vor Ort weiter? Gemäß
islamischer Sitte waren viele Opfer schon bestattet (dies muss am Tag nach dem
Tod geschehen), als die
NATO-Untersuchungskommission einige Tage später vor Ort eintraf, so dass wohl eine höhere
Opferzahl stimmt als die Anzahl der Leichen oder Leichenteile, die man später
noch gefunden
hatte. In späteren Berichten deutscher Medien ab Ende Oktober war dann jeweils
von "17 bis 142 Toten oder Verletzten" die Rede (z. B. Bild) - ein
weiterer Versuch, das Grauen nicht wahrhaben zu wollen, der bei den Opfern und
ihren Angehörigen Wut und Hass steigern könnte.
Die Bundeswehr erklärte, durch die
Luftangriffe auf die in dem Dorf stehenden Lastzüge habe man angeblich ein damit
denkbares "Selbstmordattentat" verhindern wollen. Das heißt: Der Treibstoff
hätte auch als "eine gefährliche Waffe" eingesetzt werden können (Frankfurter
Rundschau, 5.2.2009). Der afghanische Präsident Hamid Karsai schüttelt
darüber aber den Kopf und sprach von einer "Fehleinschätzung" der
Bundeswehr: "Mehr als 90 Tote für einen einfachen Tanklaster, der obendrein in
einem Flussbett feststeckte!" (ND, 8.9.2009) Und mit großer
Wahrscheinlichkeit haben die Taliban den Treibstoff einfach nur "selbst
nutzen wollen" (Main-Post, 5.9.2009) bzw. verkaufen oder an
Sympathisanten oder Einwohner "befreiter" Dörfer verschenken wollen.
Doch selbst bei einem geplanten Attentat mit dem Benzin waren die Laster noch
weit entfernt von den deutschen Truppen und außerdem unter ständiger
Beobachtung.
Auf die Menschen, die sich in dem Dorf
in der Nähe der Lastwagen aufhielten, haben die Bundeswehr und die US-Bomber
keine Rücksicht genommen, bzw. die Bundeswehr behauptet unbeirrt, sicher zu
sein, dass alle Menschen in der Nähe der LKWs ausschließlich "terroristische
Taliban" gewesen seien (Bild am Sonntag, 6.9.2009). Deshalb könnte
ja auch der Gedanke nicht ferne gelegen haben, die Gelegenheit sei "günstig", gleich alle miteinander umzubringen anstatt z. B. mit der
Sprengung der Wagen zu warten, bis die vielen Menschen darum herum weggegangen
waren. Schon am nächsten Morgen wurde dann tatsächlich ein Selbstmordattentat
verübt, eventuell als erster Racheversuch, bei dem fünf deutsche Soldaten leicht
verletzt wurden.
NATO-Untersuchungskommission
widerspricht Bundeswehr und Bundesregierung /
Verstieß die Bundeswehr nach Angriff gegen NATO-Vorschriften, um Tragödie zu
vertuschen? / Überall lagen zerfetzte Leichen von Dorfbewohnern
Mittlerweile stellt sich heraus, das wohl "vier
oder fünf Anführer der Taliban" unter den Opfern sind (Main-Post, 5.9.2009),
die alle größtenteils bis zur Unkenntlichkeit verkohlt sind, so dass eine
Identifizierung gar nicht mehr möglich ist. Doch sind dann alle die anderen
Opfer wirklich "ausschließlich" deren Krieger, wie Minister Franz Josef Jung von
der Christlich Demokratischen Union (CDU) tagelang hartnäckig behauptete? Die
NATO-Untersuchungskommission widerspricht gleich von Anfang der Bundesregierung: "Mindestens zwei
Dutzend der getöteten Afghanen" seien "keine Taliban" gewesen (bild.de,
6.9.2009). Das heißt: Es sind wohl deutlich mehr, die keine Taliban waren. Die untrügliche und
sichere Unterscheidungsgabe zwischen einem afghanischem Zivilisten und einem Taliban, die sich der deutsche Minister und seine Offiziere aufgrund eines
einzigen Informanten vor Ort kriegsherrlich zusprechen, ist auf jeden Fall
bemerkenswert und für Außenstehende kaum nachvollziehbar. Es käme schon fast
medialen Fähigkeiten gleich. Letztlich läuft es wohl darauf hinaus, dass die
Bundesregierung diesbezüglich entweder bewusst die Unwahrheit gesagt hat. Oder
dass sie es
aus grenzenloser Selbstüberschätzung und Dummheit bzw. im Irrtum getan hat.
Allein schon der Umstand, dass die Deutschen offenbar in panischer Angst
reagierten, die Taliban könnten sich mit den Tanklastwagen theoretisch dem
deutschen Hauptquartier nähern anstatt den Sprit zum Betanken ihrer eigenen
Fahrzeuge zu verwenden bzw. ihn zu verkaufen, gibt einen Hinweis darauf, was
Krieg bedeutet. Würden Militärs immer nach einer solchen Logik handeln, brennt
in ein paar Wochen die ganze Welt.
Focus online schreibt über die
Taktik der Bundeswehr nach dem Angriff: "Entgegen den Bestimmungen für einen
Luftangriff habe die Bundeswehr nach dem Bombenabwurf keine Soldaten an die
Angriffsstelle geschickt. Erst in den frühen Morgenstunden hätten die Deutschen
eine Drohne zur Luftaufklärung über den Ort der Bombardierung fliegen lassen.
Die ersten deutschen Soldaten seien erst am Freitagmittag vor Ort gewesen. Bis
dahin seien allerdings alle Leichen bereits weggeschafft worden" (6.9.2009).
Und wo keine Leichen mehr zu sehen seien, da brauche man auch keine Opfer
zuzugeben, so möglicherweise das taktische Kalkül. Spekulierte man also darauf,
dass die Dorfbewohner ihre Toten dann schon bestattet haben werden und dass man
dadurch vielleicht deren Existenz besser leugnen könnte? Ein AFP-Korrespondent
beschrieb den Angriff als ein "Horror-Inferno". "Überall liegen zerfetzte
Leichen von Dorfbewohnern" (ND, 5.9.2009). "Die Flure der Klinik waren
überfüllt mit den Opfern des Angriffs. Viele wurden mit schwersten Brandwunden
eingeliefert, bei vielen lagen die Muskeln frei."
"Nicht mehr lügen - US-General: Die Deutschen sollen ihre "Informationspolitik" "ändern"
Die NATO hat die deutsche Regierung
mittlerweile aufgefordert, ihre "Informationspolitik" zu "ändern", wie es heißt,
was mit anderen Worten bedeuten könnte, sie solle doch bitte nicht lügen. Der
US-Oberbefehlshaber und US-General Stanley McChrystal sprach davon, dass es sich
zeigen werde, ob die Verantwortlichen zur "Transparenz" bereit seien. "Der
deutsche Befehlshaber Oberst Georg Klein [der den verheerenden Angriff befohlen
hatte] habe McChrystal und sein siebenköpfiges Team nach dessen Ankunft
[zunächst] davon abhalten wollen, zum Ort des Geschehens und in Krankenhäuser zu
gehen", da dies angeblich zu gefährlich sei (ntv, 6.9.2009). Könnte es
sein, dass es vor allem zu "gefährlich" sei, dass die Amerikaner dann am Ort des
Grauens mehr Leichen finden als es die Deutschen zugeben, was ja dann
tatsächlich geschah? Die "Details" bleiben derweil "unter Verschluss" der
Bundeswehr (focus.de, 6.9.2009). Auch der deutsche Bundestag wurde auch
Tage danach von der Bundeswehr und der Regierung nicht informiert. Die bisher bekannten
Informationen stammen aus anderen Quellen. Versucht man derweil im Hintergrund,
eine freundlichere Version des Geschehens zu konstruieren?
Verantwortlich für die deutsche "Informationspolitik" ist der
intensiv gläubige römisch-katholische Verteidigungsminister Franz Josef Jung
(CDU), der natürlich mit seiner Kanzlerin Angela Merkel, evangelisch-lutherisch
gläubig, die Bundestagswahl am 27.9.2009 gewinnen will und dem deswegen keine zivilen
Opfer eines von der Bundeswehr befohlenen Präventiv-Angriffs gelegen kommen
würden. Man müsse nur wohltätige Entwicklungshilfe militärisch absichern,
wogegen doch keiner etwas sagen könne, so die offizielle Version der
Militäreinsätze. Außerdem sträubt man sich weiterhin gegen
die tatsächliche Zahl von Todesopfern und nennt immer eine Art geringst denkbare
Anzahl, wobei unklar ist, wie die schon bestatteten Opfer
in die jeweiligen Darlegungen mit eingerechnet werden.
Politiker aus den anderen EU-Ländern bezeichnen Angriff als "nicht hinnehmbar" und bitten um Entschuldigung, doch Deutsche rechtfertigen ihn weiter als "erfolgreich" / Bundeswehr fällt Barack Obama und der neuen NATO-Strategie in den Rücken / Verfügt Deutschland über eine Sternenflotte?
Bild.de schreibt: "Nach dem Luftangriff in
Afghanistan mit vielen Toten hat sich ISAF-Kommandeur McChrystal über das
Fernsehen an die Bevölkerung gewandt. Er versicherte dabei den Afghanen, dass
die NATO alles unternehme, um die Bevölkerung bei Militäreinsätzen zu schonen.
Anschließend besuchte er den Ort des Angriffs auf die gekaperten Tanklaster nahe
Kundus und sprach mit Bewohnern. Inzwischen wächst die internationale Kritik an
der Bundeswehr. Die Deutschen haben zunächst massiv gegen die neue Strategie von
US-Präsident Barack Obama in Afghanistan verstoßen. "Keine 500 Pfund Bomben
mehr" hieß es noch im Juli (Der Freitag, 4.7.2009). Und weiter: "Wandel
der NATO-Strategie: Priorität soll der Schutz der Bevölkerung haben". Doch die
Bundeswehr hielt sich nicht daran. Die Europäische Union sprach von einer
´Tragödie`" (6.9.2009). Und EU-Diplomat Javier Solana versucht sich zu
entschuldigen: "Es tut mir für die Familien der Menschen, die bei der Explosion
der Benzintankwagen getötet wurden, sehr leid." Der Außenminister Frankreichs
sprach von einem "schweren Fehler". Auch aus Spanien und Italien kommt
heftige Kritik an Deutschland. Spaniens Ministerpräsident José Luis
Rodríguez Zapatero bezeichnete den Angriff als "nicht hinnehmbar" (ntv,
6.9.2009). Und Schwedens Außenminister Carl Bildt äußerte sich
zerknirscht über die Liquidierungsattacke der Deutschen, die von manchen
Zeitungen gar als "Massaker" bezeichnet wurde (ND, 5.9.2009): "Wir
gewinnen diesen Krieg nicht, indem wir töten," so der schwedische Minister. "Wir
müssen sichergehen, dass so etwas nie wieder passiert", sagte der Außenminister
von Großbritannien, David Miliband. Nur der deutsche "Kriegsminister"
bleibt unverdrossen stur: Man habe nur Terroristen in die Luft gejagt. Hatte die
Bundeswehr gehofft, für die Tötung einer großen Zahl von Taliban von ihren
Bündnispartnern gelobt zu werden, was früher meist nur US-Amerikanern und Briten
"gelang"? Doch die US-Armee hatte zuletzt entschieden, solche Luftangriffe in
Afghanistan nur noch als "allerletztes Mittel" zu fliegen? Anstatt Lob von
militärischen Hardlinern zu erhalten, wächst deshalb weltweit die Kritik an dem
von den Deutschen befohlenen brachialen Militäreinsatz. Der Außenminister
Luxemburgs, Jean Asselborn sagte z. B., er verstehe nicht, dass Bomben so
einfach und so schnell abgeworfen werden könnten. "Es muss doch auch in der Nato
Regeln geben" (Spiegel online, 5.9.2009). Der deutsche
Verteidigungsminister steigerte sich daraufhin regelrecht in eine Kriegsrhetorik
hinein, wie er es vielleicht früher von George W. Bush gelernt hat. "Wer uns
angreift, wird bekämpft" (zit. nach bild.de, 6.9.2009). Die
Liquidierung von Dutzenden von Taliban wäre "erfolgreich" gewesen,
wie sich die Bundeswehr auf ihrer Homepage selbst lobt. Der Angriff bestand
in diesem Fall in der Entführung der LKWs und in der Tötung der afghanischen
Fahrer. Immerhin konnte der US-Präsident damals noch die hochgerüstetste Armee
der Welt kommandieren. Anders als Franz Josef Jung. Oder verfügt der streitbare
Katholik etwa in der Hinterhand über eine deutsche Sternenflotte, die allen
anderen Armeen militärisch haushoch überlegen ist? Wird Deutschland mit seiner
Strategie jetzt zur Hauptkriegsmacht am Hindukusch? Immerhin zerfetzten nur fünf
Tage später (8.9.2009) in Pakistan Bomben aus einer unbemannten ferngesteuerten
US-Drohne (ähnlich wie in den Star-Wars-Filmen) neben vielen Taliban auch
vier unbeteiligte Schulkinder, was das Entsetzen und die Wut auf den Westen auch
dort wieder in die Höhe trieb.
Die Dorfältesten vor Ort in Kunduz haben derweil
beschlossen, "nach der Beerdigung der Opfer nach Kundus-Stadt zu reisen und sich
dort über den Angriff zu beschweren" (focus.de, 4.9.2009). Ein sehr
mildes Wort für das, was in den Seelen dieser traumatisierten Menschen
vermutlich kocht und was irgendwann nach dem ehernen Gesetz von Ursache und
Wirkung (das keine Regierung außer Kraft setzen kann) auf die Bundeswehr und auf
Deutschland zurück fällt. Ein Dorbewohner hat gleich sechs Cousins verloren, und
keiner hatte etwas mit den Taliban zu tun (Spiegel online, 6.9.2009).
Denn was können die Dorfbewohner dafür, wenn die Taliban ihr Dorf "befreiten",
während andere Dörfer weiter unter Kontrolle des Westens sind? Und solche
Tötungen von Zivilpersonen geschieht zu Tausenden seit Jahren, weswegen die NATO ja umgedacht
hatte und keine solchen Attacken mehr fliegen wollte, bis jetzt Deutschland aus der neuen Strategie ausscherte.
Erst vor kurzem hat der Westen eine ganze Hochzeitsgesellschaft versehentlich
in Tausende von Stücken gerissen. Man scheute den Kampf Mann gegen Mann und
warf einfach lieber Bomben aus der Luft ab.
Wenn die Bundeswehr so weiter macht, dann drohen allen Bürgern Deutschlands
dadurch immer größere Gefahren, und sie drohen schon jetzt nach dieser Attacke.
Man sagt es nur nicht.
Deutsche Regierung verhöhnt Christus, auf den sie sich beruft
Die Bundeswehr-Soldaten nennen sich überwiegend "christlich", und sie werden von den Militärpfarrern der beiden Großkirchen seelsorgerlich beraten, betreut und für Kampfeinsätze gesegnet. Und so könnte man fragen: Selbst wenn die deutsche Regierung die Wahrheit sagen sollte (was außer ihr jedoch kaum einer glaubt) und alle Getöteten tatsächlich "terroristische Taliban" gewesen seien: Hat Christus, auf den sich die deutsche CDU/CSU/SPD-Regierung beruft, sinngemäß gesagt "Tötet so viele Kriegsgegner, wie ihr töten könnt"? Oder: "Werft Bomben auf Eure Gegner ab, um Euch vor ihnen zu schützen"? Nein. Also verhöhnt man den Mann aus Nazareth, wenn man sich trotzdem auf ihn beruft. Denn mit dem Pazifisten Jesus, dem Christus, hat der schon acht Jahre lang dauernde Krieg gegen die islamistischen Taliban, dem schon zig-Tausende von unbeteiligte Zivilisten, fast ausschließlich Moslems, zum Opfer gefallen sind, gar nichts zu tun. Jesus von Nazareth hätte niemals die Tötung auch nur eines Menschen angeordnet, gleich ob Zivilist oder Aufständischer. Denn Jesus wusste, das Töten und Gewalt immer nur wieder zu neuem Töten und zu Gewalt führt. Von den Milliarden-Kosten dieses Krieges, die von unseren Steuern bezahlt werden müssen, gar nicht zu reden. Geschweige denn davon, dass die Politiker versprochen haben, Deutschland und seine Bürger zu schützen. Stattdessen wird es durch solche brutalen Kriegseinsätze in fernen Ländern in Richtung Zielfernrohr von gewalttätigen Islamisten bugsiert. Und die Taliban wurden zuletzt immer stärker und gewannen wieder neu Zulauf. Und der Hass auf den Westen nahm in der islamischen Welt in letzter Zeit immer mehr zu.
Katholische Wallfahrt für Soldaten - Wieder mehr Arbeit für die Feldgeistlichen: Beileid für die neuen Witwen
So sind die katholischen und evangelischen
"Feldgeistlichen"
(heute nennt man sie "Militärpfarrer")
auch schon wieder darin geübt, den Witwen der gefallenen deutschen Soldaten das
Beileid der Kirche zu wünschen und zu versuchen, Trost zu spenden. Und der
verantwortliche deutsche Minister Franz Josef Jung hat im Jahr 2007 eigens die
Wallfahrt in den Marienwallfahrtsort Lourdes unternommen, um seine katholische
Seele zu stärken und um
"Kraft und Zuversicht" zu tanken,
wie das "Bundesministerium für Verteidigung" in einer Pressemeldung vom 15.5.2007
schrieb
(Verwundete und kranke Soldaten wurden dazu eigens mit einer Transall-Maschine
der Bundeswehr eingeflogen, um sie mit dem angeblichen "Heilwasser"
aus dem katholischen Kult-Ort in Berührung
zu bringen).
Der Minister und der katholische Bischof Walter Mixa sprachen damals in
Lourdes auch von zwei Soldaten, die vor der "49. Internationalen Soldaten-Wallfahrt" gesagt
hätten: "Wir sind weder evangelisch, noch katholisch. Wir sind eigentlich
gar nichts" (Bundesministerium für
Verteidigung, 15.5.2007).
Doch sie hätten bei der Wallfahrt eine "ganz andere Erfahrung" gemacht und sie
fuhren mit "ganz anderen Gedanken" wieder weg, so der gläubige
deutsche Verteidigungsminister, der sich freute, dass sich die beiden Soldaten
den Großkirchen angenähert haben. Und zwei Jahre später hat der
stramm-katholische Minister "überhaupt kein Verständnis dafür"
(Spiegel
online, 6.9.2009), dass jemand im eigenen Land die Liquidierung von 125
Menschen nicht als militärischen Erfolg anerkennt, sondern kritisiert. Diese Reaktion ist allerdings wiederum verständlich,
denn sowohl die römisch-katholische als auch die evangelische Kirche geben dem
Minister und den Soldaten den moralischen Freibrief zum Töten im Krieg, wie
sie es immer getan haben in den letzten 1.700 Jahren - und immer im Gegensatz zu
Christus. Doch welcher Geist weht dann in Lourdes und an den anderen kirchlichen
Wallfahrtsorten?
Wer war die Frau in der Grotte?
Was ist der Hintergrund von Lourdes? Im Jahr 1858 habe ein streng katholisches
Mädchen in einer dunklen Grotte plötzlich geglaubt, dass ihr eine Frau mit
Rosenkranz entgegen komme, die sie für die "Gottesmutter" hielt, was den
Lourdes-Kult begründete, der heute auch regelmäßig die deutschen Soldaten auf
ihren Auslandseinsätzen stärken soll. Und es mag schon sein, dass diese
mysteriöse Frau auch unsichtbar den Bundeswehr-Stützpunkt in Kundus/Afghanistan
durchwandert, leise vorgeformte Gebete murmelnd, damit man
zum Beispiel Einschläge von Bomben und Salven von Schüssen besser erträgt. Und könnte es
sein, dass auch in dem Dorf Hadschi Amanullah, in dem die Tankwagen angegriffen
wurden, in der Nacht eine unsichtbare
Gestalt murmelnd durch die verkohlten Leichen wandelte, um seine "Beute" zu zählen,
seien es nun Taliban oder Zivilisten? Jesus, der
Christus begleitet die Soldaten-Einsätze in Afghanistan jedenfalls nicht.
Die Bundeswehr ist dabei nicht nur Teil des UNO-Einsatzes in Afghanistan,
sondern auch Teil des nach dem 11.9.2001 von den USA geführten weltweiten Krieges mit dem
Namen "Enduring Freedom", in den auch der Irak-Krieg integriert war
und der nach den Statuten der UNO völkerrechtswidrig ist.
US-Piloten wollten vorwarnen, der deutsche Oberst gleich töten
Im Oktober wechselte
die Bundeskanzlerin Angela Merkel den Verteidigungsminister aus. Für den
gläubigen Katholiken Franz Josef Jung (CDU) kam der gläubige Katholik
Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Er bezeichnete den Angriff trotz fehlender
Vorwarnung gemäß Pressemeldungen vom 6.11.2009 als "militärisch angemessen",
auch wenn er zivile Opfer "von Herzen" "bedaure". Bleibt abzuwarten, ob die Opfer und ihre Angehörigen in
Zukunft - im Diesseits oder Jenseits - mit dieser Erklärung zufrieden sind und
den Militärschlag im
Nachhinein ebenfalls als "militärisch angemessen" betrachten.
Die Stellungnahme des katholischen deutschen Ministers ist umso erschreckender,
als der deutsche NATO-General Egon Ramms gleichzeitig folgendes enthüllte:
"´Die Piloten fragten die Bodenleitstelle,
ob sie die Tanklastzüge zerstören oder auf die darum versammelten Personen
zielen sollten.` Danach hätten sie darum gebeten, mit einer Machtdemonstration
die versammelten Leute zu verscheuchen, bevor sie Bomben auf die Tanklastzüge
abwerfen" (focus.de,
6.11.2009). Der deutsche Oberst verlangte aber einen Angriff ohne
Vorwarnung und voraus gehende Verscheuchung der Leute. Hat ihm das "die Frau
aus der Grotte" eingeflüstert?
Die Getöteten werden im Jenseits
auf ihn und seine Minister warten.
Und die ganze
Tragödie als "angemessen" zu betrachten, würde
ja bedeuten, dass die Bundeswehr jederzeit notfalls auch afghanische
Zivilisten ohne Vorwarnung "angemessen" in die Luft jagen könnte, um dort ihren
"Stabilitätsauftrag" erfüllen zu können. Merkt man eigentlich in Deutschland,
wie die Politiker und Militärs das Land immer tiefer in einen brutalen Krieg
hinein ziehen statt es zu beschützen? Als nächsten Schritt hat Minister
Karl-Theodor zu Guttenberg beschlossen, noch mehr Soldaten in den
Afghanistan-Krieg zu schicken (13.11.2009). Mittlerweile warnt Russland vor dem
totalen Desaster des Westens.
Mehr zu der langen Reihe von Tausenden von getöteten Zivilisten in diesem Krieg und zu seinen
Hintergründen siehe
hier. Siehe dazu auch
unsere Meldung unten: Immer ein bisschen
mehr Krieg.
Aktualisierung [8.11.2009]: Gerade
während das Thema in Deutschland wieder aktuell wurde [7.11.2009], jagte die
NATO bei der Suche nach zwei vermissten Soldaten versehentlich sieben
Sicherheitskräfte der afghanischen Regierung in die Luft. Zu den Toten hinzu
kommen einen unbekannte Anzahl von Verletzten ... Parallel dazu bombardierten
die US-Amerikaner fünf Tage lange 24 Stunden die Taliban rund um das deutsche
Quartier in Kunduz. Am Ende zählte man 133 tote Taliban und keinen toten
Amerikaner (z. B. Spiegel online, 8.11.2009). 40.000 weitere
US-amerikanische Soldaten sollen den Krieg weiter zum "Erfolg" führen. Ein
islamischer Militär-Psychiater drehte jedoch durch, als er von seinem
Einsatzbefehl nach Afghanistan erfuhr und keinen Erfolg damit hatte, seine
Einberufung zu verhindern. Darauf hin erschoss er in den USA 13 eigene Soldaten.
Er hätte in Afghanistan als Moslem traumatisierte US-Soldaten wieder aufbauen
sollen, die dort Islamisten oder versehentlich Zivilisten töteten, wozu er sich
nicht in der Lage sah. Er soll selbst innerlich zum Islamisten geworden sein. Der Krieg wird von Tag zu Tag brutaler.
Großbritannien lenkt mittlerweile ein und
möchte die Taliban an der Regierung beteiligen. Sie wurden von den USA nach dem
11.9.2001 aus der Regierung weggebombt und seitdem vom Westen bekriegt. Viele
tausend Tote sind seither zu beklagen.
Aktualisierung [26.11.2009]: 142 Tote - Hat
der römisch-katholische Minister Jung die Wahrheit über den Angriff auf Befehl
der Deutschen verschwiegen? Jetzt deuten auch die Beweise und ein schockierendes
Video darauf hin.
http://www.bild.de/BILD/video/clip/no-pre-roll/2009/11/26/kunduz,templateId=renderBuehne.html
3.9.2009 -
Schlimmer als jede so genannte "Sekte"? - Nonne unterwarf sich unmenschlichen
Regeln und wurde aus römisch-katholischen Orden entlassen, nachdem sie in
afrikanischen Elendsvierteln Kondome an Prostituierte weitergab -
Während die Sektenbeauftragten der beiden
Großkirchen religiöse Minderheiten verleumden und diskriminieren, passiert in
den eigenen Reihen vielfach genau das, was man anderen fälschlicherweise
unterstellt, um von den eigenen Ungeheuerlichkeiten abzulenken. So etwa beim
römisch-katholischen Orden der "Missionsschwestern vom Kostbaren Blut": "Damit
kein äußerer Einfluss stört, wird die Post der Mädchen kontrolliert und
gegebenenfalls zensiert. Jeder Hauch von Individualität muss zu Gunsten der
Gemeinschaft aufgegeben werden. Gesprochen wird nur das Nötigste, persönliche
Freundschaften - auch untereinander - sind verboten. Nur wer sich dem
umfassenden Regelkodex des Klosterlebens unterwirft, wird in den Orden
aufgenommen." So beschreibt stern.de das Leben der ehemaligen Nonne
Majella Lenzen im Internat des Ordens, als sie zwischen 14 und 19 Jahre alt war
(http://www.stern.de/lifestyle/leute/majella-lenzen-die-nonne-die-dem-papst-paroli-bietet-1506722.html,
2.9.2009).
Mit 19 wird sie dann vollwertige Nonne,
arbeitet 33 Jahre "für einen Apfel und ein Ei" bei den Ärmsten in Afrika - aus
kirchlicher Sicht eine brutale versklavende Ausbeutung, falls es irgendwo
außerhalb der Kirche geschehen sollte. In der Kirche gilt es jedoch als
"normal".
Dann der Bruch: "Im Januar 1992 verteilt
sie [Marjella Lenzen] in den Slums von Morogoro, Tansania, Kondome an
Prostituierte. Eine Nonne, die sich mit Huren und Verhütungsmitteln abgibt - das
ist zu viel für die katholischen Amtsträger. Die Vorgesetzten beginnen ein
mehrjähriges Verfahren, mit dem sie aus der Ordensgemeinschaft ausgeschlossen
wird. ´Caput` heißt das auf lateinisch. Majella Lenzen wurde ´geköpft`. Ein
Wort, das nur intern fiel. Offiziell hat sie, wie jede Nonne, den Orden
freiwillig verlassen."
Jetzt hat sie ein Buch über ihr Leben
geschrieben. Ausgetreten aus der römisch-katholischen Kirche ist sie allerdings
immer noch nicht. Zu tief sitzt noch die lebenslange Indoktrination - noch sind
alle Fasern und Gene ihres Gehirns und ihres übrigen Leibes davon durchtränkt.
Doch immerhin traut sie sich schon, den "Lenker des Erdkreises" in Rom zu
kritisieren. Z. B., "dass ein
Papstbesuch so viel Geld verschlingt, während es woanders ständig fehlt" (So
mussten arme Familien in Tansania z. B. einen ganzen Monat lang nur dafür
arbeiten, um ihren Anteil für den Papstbesuch von Johannes Paul II. im Jahr 1990
aufbringen zu können, der von den Politikern von ihnen verlangt wurde). Oder
wenn sie das Kondomverbot von Benedikt XVI. für Afrikaner als "Hohn" empfindet
(der Papst ruft die verelendeten Prostituierten stattdessen zu "menschlichem
Erwachen" auf, gibt ihnen jedoch kein Geld). Majella Lenzen wörtlich: "Der Papst
arbeitet nicht in den Hütten der Armen." Und so sitzt die Kirche weltweit auf
unermesslichem Reichtum, Vermögen, Fonds- und Konzernbeteiligungen, Immobilien
ohne Ende, während sie die Leute verhungern lässt. Als Alibi schickt man
dann Leute wie Jahrzehnte lang hörige Missionsschwestern in die Elendsviertel.
Diese verrichten dort einen sehr zweifelhaften Dienst und lassen sich
hinsichtlich des positiven Anteils ihrer Tätigkeit als Feigenblatt für die
Kirche missbrauchen und erfassen deren Wesen nicht. Niemals tastet die
Institution Kirche jedoch das eigene Vermögen an.
1.9.2009 -
Geistige
Genmanipulation: Kirche reklamiert ewiges Besitzrecht auf Getaufte - Wann
distanzieren sich die demokratischen Staaten endlich von diesem Zwangskult und hören auf, ihn zu finanzieren? -
Unter der Überschrift Taufe gilt für 'immer und
ewig' und ist ein Teil 'unserer DNS' berichtete kath.net bereits im
Jahr 2004 (13.7.2004) über die offizielle Lehre der römisch-katholische
Kirche über die Säuglingstaufe, die einer Zwangschristianisierung gleichkommt,
da die meisten Getauften sich niemals frei dafür entschieden haben. Aktuell wird
das Thema derzeit auch in Deutschland diskutiert: Anlass ist die Weigerung der
römisch-katholischen Kirche, ein nicht getauftes 6-jähriges Mädchen in eine
staatliche (!) Grundschule einzuschulen, für welche der Staat der Kirche die
Trägerschaft überlassen hat (siehe nächste
Meldung). Doch was auf den
ersten Blick als ein Nachteil erscheint, ist in Wirklichkeit aber ein Segen. Die
Eltern haben ihrer Tochter nämlich einiges erspart. Dies wird aus den
nachfolgenden Zeilen deutlich.
In der damaligen Pressemeldung Taufe ... ist ein ´Teil unsere DNS` hieß es wie folgt: "Antonio Maria Rouco, Kardinal
der der Erzdiözese Madrid, betonte, dass die katholische Taufe niemals
aufgehoben werden kann ... Kardinal Rouco sagte dazu, dass die Taufe ein
Sakrament ist, das ein unauslöschliches Zeichen hinterlässt, und dass die
Person, die es empfangen hatte, immer Katholik bleiben wird. Kardinal Rouco
erinnerte daran, dass die Taufe für ´immer und ewig` gilt, obwohl man seinen
Glauben leugnen kann. Katholik zu sein ist etwas, das man nicht löschen kann
- ´es ist ein Teil ´unserer DNS.``Der spanische Kardinal unterstrich
auch die weltliche Bedeutung der Taufe, die dazu dient, die Anzahl der Katholiken
weltweit zu erheben. Bezüglich der Unauflöslichkeit der Taufe nannte er das Bild
vom Sohn, der seinen Vater ablehnt. ´Es ist ihm möglich den Vater abzulehnen,
seinen Nachnamen zu ändern, das Erbe abzulehnen oder abzustreiten ihn überhaupt
zu kennen, dennoch bleibt er sein Sohn, daran gibt es nichts zu rütteln.`"
Nicht einmal der Tod des Getauften könne ihn angeblich von diesem Brandmal
befreien. Auch im Jenseits wird der Verstorbene von der Kirche als "Katholik"
betrachtet, auch wenn dieser zu Lebzeiten ausgetreten ist und sich mit allen ihm
zur Verfügung stehenden Mitteln von der Kirche distanziert hat.
Aus dieser Anmaßung über die
angeblichen ewigen "Söhne und Töchter der Kirche", die wir alle sein sollen, falls
unsere Eltern uns irgendwann taufen ließen - ohne dass die meisten wussten, was
sie damit taten (weil ihnen diese Folgen arglistig verschwiegen wurden), könnten wache Zeitgenossen zwei
Schlussfolgerungen ziehen:
1.) Eltern, hört auf, eure Kinder kirchlich zu taufen, was dem Versuch
einer geistigen Genmanipulation gleich kommt. Hört auf, eure Kinder diesem
Zwangssystem zu integrieren, das niemals freiwillig loslässt, was es einmal zu
besitzen glaubt. Väter, Ihr seid die Väter Eurer Kinder. Und
Eure Kinder haben neben Euch, den leiblichen Vätern, auch einen himmlischen
Vater, nämlich Gott, wenn Sie an ihn glauben möchten. Doch niemals ist der anmaßende Moloch Kirche der Vater
Eurer Kinder. Deshalb: Väter, seid standhaft und geht mutig voran. Tretet selbst aus
und ermuntert alle Familienmitglieder, Verwandte und Freunde, aus Protest
ebenfalls auszutreten. Macht einen Familienausflug zum Standesamt und lasst euch
die wieder gewonnene äußere Freiheit protokollieren.
2.) Politiker aller demokratischen
Staaten! Hört endlich auf, eine Religion zu hofieren, zu privilegieren und zu
finanzieren, die hier einmal mehr ein grundlegendes Menschenrecht mit Füßen
tritt. Aus jedem Verein kann man austreten, und das ist gut so. Und man kann
auch verlangen, dass man nichts mehr damit zu tun hat und nicht als "ewiges"
Vereinsmitglied betrachtet wird, obwohl man überhaupt nichts mehr damit zu tun
haben will.
Dazu ein Beispiel: Wenn jemand z. B. einmal Mitglied in einem
Pädophilen-Verein war und seine Mitgliedschaft dort bereut und gekündigt hat
und sich von den dort ausgeübten Praktiken heute aufs Schärfste distanziert,
dann hat dieses ehemalige Mitglied auch ein Anrecht, dass diese Mitgliedschaft
komplett gelöscht wird. Die heutigen Vereinsführer haben kein Recht darauf, eine
ewige Zugehörigkeit des ehemaligen Mitglieds festzulegen, nur weil er einmal
dabei war. Und dies muss erst recht gelten, wenn man nicht einmal freiwillig
in eine bestimmte Institution eingetreten ist, wie dies auf die meisten
Kirchenmitglieder zutrifft.
Wenn die Kirche sich hier vergleichbar einem gottähnlichen Monstrum gebärdet
und eine Art ewige Vaterschaft über einmal getaufte Menschen reklamiert (was
allenfalls Gott selbst zukommen könnte), dann ist dieser Götzenkult nicht mit
einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung vereinbar. Und mit Jesus
hat es auch nichts zu tun, der im Hinblick auf geistige Verwandtschaft lehrte:
"Ihr sollt niemanden auf Erden Vater nennen, denn einer ist Euer Vater, der im
Himmel" (Matthäusevangelium, 23,8). Also sowohl der "Heilige Vater"
in Rom steht im Gegensatz zu Jesus als auch die Kirche als Ganzes als
angeblicher "Vater"
oder angebliche "Mutter".
Politiker aller demokratischen Staaten! Erklärt deshalb das Verhalten und die
Lehre der Kirche als sittenwidrig, im Einzelfall möglicherweise seelisch grausam und in Euren Staaten
rechtlich in jeder Hinsicht unwirksam, und stellt Euch einmal auf die Seite
Eurer Bürger, die hier durch Einschüchterung und Missachtung ihres
Selbstbestimmungsrechts im Magen der Kirche gehalten werden sollen. Geschieht
Vergleichbares in islamischen Ländern, protestiert man ja auch zurecht heftig
dagegen. Oder man stelle sich vor, eine religiöse Minderheit in Deutschland
würde sich so verhalten wie die Kirche. Dann würden Sie, liebe Politiker, ja
auch sofort gegen diese "totalitäre Sekte" Maßnahmen ergreifen!
Wenn man selbst
eine Staatsangehörigkeit aufheben kann, umso mehr muss eine
Kirchenmitgliedschaft kündbar sein - und zwar nicht nur steuerlich, sondern ohne
Wenn und Aber. Oder einer Institution, die Gegenteiliges behauptet, werden alle
Subventionen ab sofort gestrichen.
Mehr dazu siehe auch in der
Informationsschrift der Freien Christen Nr. 1
31.8.2009 -
Es ist genug: Der
Ablehnung ungetaufter Kinder an staatlichen (!) Schulen in kirchlicher
Oberhoheit - Es ist ein Skandal, der bislang kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. In
Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gibt es ca. 2.000 (!) staatliche (!)
Grundschulen, bei denen der Staat aber die Trägerschaft großzügig an die Kirche
abgegeben hat, obwohl er weltanschaulich neutral sein müsste (Politiker sprechen
oft vollmundig von einer "Partnerschaft" zwischen Staat und Kirche, bei genauerem Hinsehen ist es jedoch
ein parasitäres Verhältnis zwischen dem Wirt, dem Staat, und dem "Saugtier", der
Kirche).
Auf diese Weise sind von den 3.500 staatlichen Grundschulen in
Nordrhein-Westfalen 1.100 in römisch-katholischer und 100 in evangelischer
Trägerschaft. Wohlgemerkt: Diese sind nicht etwa kirchliche Bekenntnisschulen
konfessioneller Träger, die es nebenbei auch noch zu Hunderten gibt. Es sind
rein staatliche bzw. kommunale Schulen, die auch ausschließlich vom Staat, das
heißt, von allen Steuerzahlern, finanziert werden. Nur aufgrund der Verträge und
Konkordate der Bundesländer mit den Großkirchen darf die Kirche in diesen Schulen
nach ihrer konfessionellen Willkür schalten und walten - eine Besonderheit der
beiden bevölkerungsreichen Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Das heißt praktisch z. B.: Die
sechsjährige Fee B. aus dem katholisch indoktrinierten Bonn darf nicht mit ihren
Freundinnen in der Schule in der Nachbarschaft einschulen. Der Grund: Sie ist
nicht kirchlich getauft. Denn die Kirche hat die Trägerschaft dieser staatlichen
Schule und will das ungetaufte Kind dort nicht haben, weil sie die Plätze an der
Schule zunächst mit getauften Kindern auffüllt und es genügend getaufte
Interessenten gab, zum Teil aus völlig anderen Stadtteilen. Dass Fee B. und ihre Eltern
Zaun an Zaun neben dieser Schule wohnen, nutzt nichts. "Das Bekenntnis hat Vorrang
vor dem Wohnort", sagt dazu lapidar ein Vertreter der kirchennahen
und teilweise wohl sogar kirchenhörigen CDU/FDP-Landesregierung. Und dies, obwohl auch Fees Eltern diese Schule mit
ihren Steuergeldern finanzieren müssen.
Die Mutter klagt: "´Ich konnte unserer Fee nicht erklären, warum sie an der
Donatus-Schule nicht genommen wurde.` Immer wieder habe sich das Mädchen
eingeredet: ´Ich bin nicht gut genug. Ich hab' irgendwas Schlimmes, dass ich
wegbleiben muss`"
(http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,645731,00.html).
Doch die Kirche kommt sich schon "gnädig"
vor, da sie im April 2007 nach dreijähriger Beratung (!) erklärte, "dass es
theologische Grundlagen und ernst zu nehmende Liturgien gibt, die hoffen lassen,
dass ungetaufte Säuglinge erlöst werden, wenn sie sterben" (zit. nach
Spiegel online, 20.4.2007). Bis April 2007 wurde in der katholischen
Kirche gelehrt, dass diese den Rest ihres ewigen Lebens
in einer so genannten Vorhölle verbringen müssen, während die gestorbenen pädophilen Priester
nach Beichte und Absolution ewig den Himmel genießen dürfen. Doch seit April 2007 dürfen
die ungetauft verstorbenen Kinder vielleicht auch dorthin, und sie wären nach katholischem
Glauben dort auch nicht mehr von Pädophilen bedroht. Doch wer weiß, ob sie der
Vorhölle wirklich entronnen sind, in die sie bis 2007 verbannt worden sind? Denn es heißt im Kirchendokument
im Hinblick auf die Erlösung bzw. den Himmelseintritt weiter: "Von sicherem
Wissen könne jedoch keineswegs gesprochen werden" (mehr dazu siehe
hier).
Es ist ein Skandal, dass der Staat und die Gesellschaft solchen geistigen
Eltern- und Kindsverführern ihre Schulen komplett anvertraut und finanziert und dann auch noch
zulässt, wie die Kirche diese Privilegien schamlos und dreist ausnutzt. Es gibt
nur eine wirksame Antwort: "Eltern, lasst Eure Kinder nicht mehr taufen
und macht diesem Spuk ein Ende! Lasst Ihnen die Freiheit, später
selbst über ihren Glauben zu entscheiden, wie es Jesus, der Christus wollte! Und tretet
selbst aus! Denn Jesus wollte niemals eine Institution Kirche." Vielleicht
merken dann endlich einmal die Politiker, an welche Kräfte sie den Staat und
seine Einrichtungen abgetreten haben und täglich weiter abtreten. Und vielleicht
wird dann noch aus so manchem kirchlich gebeugten Politiker-Bückling sogar ein aufrichtiger Politiker, dem
die Werte des Grundgesetzes noch etwas bedeuten.
27.8. / 28.8.2009 -
"Mehr als Abenteuer"? Bei Kindern beliebter katholischer Priester auch im
Tauschring für Kinderpornografie tätig
- Mehr dazu siehe
hier.
25.8.2009 -
Wahlen: Welcher
Politiker kriecht der Kirche am besten in den Schoß? - CDU/CSU will SPD schlagen
- Nachdem die SPD rechtzeitig vor den
Wahlen vor allen kleineren Glaubensgemeinschaften warnte, die nicht katholisch
oder evangelisch-lutherisch sind oder von den Großkirchen als bequeme Mitläufer
anerkannt werden (nächste Meldung), legen CDU und CSU jetzt nach.
So lobte Kanzleramtsminister Thomas de
Maiziere von der CDU bei einem Kirchentreffen in Dresden die Kirchentage
und verriet: "Jeder Politiker ist beleidigt, wenn er dazu nicht eingeladen
wird."
Und der adlige CSU-Katholik und
"Hoffnungsträger" Deutschlands, Wirtschaftsminister Karl Theodor von
Guttenberg, huldigt dem Papst und dessen "Sozialenzyklika" Caritas in
Veritate. Unter anderem schreibt der Baron, der Papst
"macht ... auf ein
wichtiges Charakteristikum unserer Gesellschaftsordnung und insbesondere der
Marktwirtschaft aufmerksam: Unsere Ordnung braucht Glauben, Zuversicht
und ist keinesfalls beliebig."
Doch es ist auch
nicht beliebig, wer so etwas sagt und was dieser dann in diese Worte hinein
legt! So können die gleichen Worte, von unterschiedlichen Menschen gesprochen,
gerade das Gegenteil aussagen. Deshalb: Hört, hört!
Zwar nennt der
Wirtschaftsminister neben den Werten des von ihm kirchlich verstandenen
"Christentums" auch Aufklärung und Humanismus, doch am Ende wird der
CSU-Minister selbst zum kirchlichen "ökumenischen" Prediger
und schreibt:
"Die Enzyklika schließt zutreffend mit der Feststellung, der Mensch wisse ohne
Gott nicht, wohin er gehen soll. Oder, um es in den Worten von Martin Niemöller
[einem ehemaligen evangelischen Kirchenführer] auszudrücken: Die Kirche soll
wieder dafür sorgen, dass die Gemeinde versteht, was Glauben ist, und dass sie
den Glauben lebt" (Cicero, Nr. 8/2009).
Was diese salbungsvollen Worte bedeuten sollen, bleibt unkonkret. Verständlich
ist jedoch, wenn es anderweitig heißt "Guttenberg gegen staatliche
Boni-Begrenzung" (Focus.de, 22.8.2009), womit der führende Katholik
an den evangelischen Landesbischof Johannes Friedrich anknüpft, der sich gegen
die Begrenzung von Managergehältern aussprach und die einfachen Leute vor dem
Neid warnte (siehe hier).
Und wie soll nun die Kirche dafür sorgen,
dass sie den Glauben lebt? Tatsächlich hat die Kirche das Abendland
und die ganze Welt in ca. 1.700 Jahren zu dem Abgrund geführt, in den die
Zivilisation bereits gefallen
ist, auch wenn äußerlich noch vieles funktioniert. Die Kirche hat die Welt mit Glaubenskriegen,
Intoleranz
und Egomanie überzogen, die sich hinter festlichen Gewändern versteckt, und sie
hat durch die Trennung des Menschen (als angebliches alleiniges "Ebenbild
Gottes") von den Tieren und der Natur die Einheit der Schöpfung zerstört, was
früher oder später den Kollaps bringt. Gleichzeitig oktroyierte sie den Menschen
haarsträubende Glaubenssätze auf, deren Nichtbefolgung angeblich eine ewige
Verdammnis nach sich ziehe, was unzählige natürlich denkende, aber
eingeschüchterte Menschen in
seelisches Elend und Not stürzte.
Und wie wird es wohl weiter gehen, wenn
dieselben Leute anfangen, eine Erneuerung zu versprechen? Der Philosoph Karl
Jaspers warnte schon vor Jahren massiv davor, die Kirche wieder "dafür sorgen"
zu lassen, dass es besser werde mit der Welt.
Denn nach wie vor steht der „biblisch fundierte Ausschließlichkeitsanspruch“
der Kirchen „ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen für Ketzer zu
entflammen“ (Der philosophische
Glaube, 9. Auflage, München 1988, S. 73).
Wenn also der Papst
in seiner so genannten
Enzyklika von einer neuen "Weltautorität" spricht, und seine Untertanen
wie Karl Theodor von Guttenberg und die anderen Politiker stimmen zu, dann
sollte man genau hinhören, was zwar nicht ausdrücklich gesagt, aber vielleicht
durchaus auch gemeint sein könnte. Wir alle haben ja schon ca. 1.900 Jahre
Erfahrung mit der Kirche ...
14.8. / 19.8.2009 -
Steigbügelhalter der
modernen Inquisition? Der tiefe Fall der Bundes-SPD / Beim Wort genommen: Kirche
oder SPD: Beides zusammen geht nicht -
Kurz vor den Bundestagswahlen versinkt die
Bundestagsfraktion der SPD,
eine Partei mit einer teilweise positiven Geschichte, immer mehr in Würde- und
Niveaulosigkeit. Nachdem man sich in der Partei in der jüngeren Vergangenheit vielfach den
kirchlich orientierten "C"-Parteien angedient hat, versucht man jetzt sogar, CDU und CSU bei deren
Anbiederung an die beiden Großkirchen zu übertreffen. So hat die
SPD-Bundestagsfraktion unter der heuchlerischen Unterüberschrift "Solidarische
Bürgergemeinschaft und demokratischer Staat" vor kurzem eine eigene Broschüre mit dem Titel
Ansprechpartner für Sekten- und Weltanschauungsfragen veröffentlicht
(http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,10653,00.pdf). Die
"Ansprechpartner" sind dabei vollständig alle offiziellen modernen Inquisitoren der
Kirchen und einige wenige (ebenfalls fast alle
Kirchenmitglieder), die mit diesen zusammen arbeiten. Diese Leute betrachten die
beiden Großkirchen als "normal" und religiöse Minderheiten je nach
ihrer Haltung zur Kirche
als weniger oder sehr "gefährlich", wobei sie letztere mit
Verleumdungen bis hin zum Rufmord überziehen (siehe dazu
http://www.theologe.de/theologe12.htm).
Dabei geht es unter dem Vorwand einer angeblichen Gefahr für den Staat in erster
Linie darum, die unliebsame "Konkurrenz" für die Kirche
verächtlich zu machen und die eigenen Mitglieder im engen Kirchenpferch zu halten.
Das unfreiwillige Eigentor der so genannten
Genossen von der SPD-Bundestagsfraktion ist dabei eine Checkliste, um eine
gefährliche "Sekte" zu erkennen.
In dieser Checkliste heißt es u. a.: "Die Gruppe hat einen Meister, ein Medium, einen Führer,
einen Guru, der allein im Besitz der ganzen Wahrheit ist." Das passt
ziemlich gut zu dem angeblich unfehlbaren Lehrsatz der römisch-katholischen
Kirche, der lautet: "Dem römischen Papst sich zu unterwerfen ist für alle
Menschen unbedingt zum Heile notwendig" (mehr dazu siehe bei
Der Theologe Nr. 18, Der Glaube der Kirche;
hier der Lehrsatz-Nr. 430 des Werkes "Der Glaube der Kirche" von Josef
Neuner und Heinrich Roos, überarbeitet von Karl Rahner).
Oder: Wie kann man noch eine "gefährliche Sekte" erkennen? In der Checkliste der
SPD heißt es: "Die Lehre der Gruppe gilt als einzig echtes, ewig wahres Wissen." Das
erinnert an einen ebenfalls angeblich unfehlbaren Lehrsatz der
römisch-katholischen Kirche, welcher wortwörtlich lautet:
"Es gibt nur e i n e
allgemeine Kirche der Gläubigen. Außer ihr wird keiner gerettet"
(a.a.O., Nr. 375).
Auch passt er gut zu der Nr.
391 in der besagten Lehrsatzsammlung Der Glaube der Kirche: "Die
Kirche ... ist eine immerwährende und unvergängliche Gesellschaft. Auf dieser
Welt ist nach ihr keine andere Heilsordnung zu erwarten, die vollständiger und
vollkommener wäre." Und auch bei Nr. 392 läuten die roten
Alarmglocken des SPD-Checks: "Kirche ... ist die Säule und
Grundfeste der Wahrheit, also frei und unberührt von jeder Gefahr des Irrtums
und der Falschheit."
Und hier noch ein dritter Punkt aus dieser SPD-Religionsempfehlung: Gewarnt wird vor
Gemeinschaften, in denen gilt: "Meine Gruppe ist die Elite und die übrige Menschheit ist krank und
verloren, solange sie nicht mitmacht bzw. sich retten lässt."
Auch das passt prima
zum ebenfalls als "unfehlbar" geltenden nachfolgenden Lehrsatz der
römisch-katholischen Kirche, welcher lautet: "[Die heilige römische Kirche, durch das
Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und
verkündet, dass niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide
noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter - des ewigen
Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel
und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr
(der
Kirche)
anschließt" (Nr. 381).
Usw. usf.
Diese Gegenüberstellung könnte
endlos erweitert werden und ließe sich auch mit der lutherischen Kirche
durchführen.
Also, liebe Freunde der SPD: Hört auf die Warnungen Eurer führenden
Abgeordneten und macht den "Check" Eurer Bundestagsfraktion.
Dann werdet ihr feststellen: Kirche und SPD - das lässt sich nicht vereinbaren.
Und deshalb tretet dann massenhaft aus der Großsekte Kirche aus.
1.8. / 2.8.2009 -
Katholische Kirche
verdiente an Atom-U-Booten, Kampfflugzeugen, Zigaretten und Verhütungsmitteln
- Bei der katholischen Pax-Bank in Köln haben in
erster Linie römisch-katholische Institutionen und Kirchengemeinden ihr Geld angelegt.
Ihre Renditen wurden vor allem durch Rüstung (Verkauf von Kampfflugzeugen und
Atom-U-Booten), Tabak und Verhütungsmittel
erzielt. Siehe dazu
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,639733,00.html.
Als der Skandal aufflog, "bedauerte" die Bank den "Fehler" und versprach, ihn
zu korrigieren. Doch handelt es sich, was die Verwicklung in Rüstung betrifft, möglicherweise nur um die Spitze eines
Eisbergs.
Vgl. dazu
Freie Christen Nr. 3 - Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld
Weiterführende Literatur auch: Der Theologe Nr. 6 -
Die evangelische Kirche - immer für den Krieg
1.8.2009 -
Religionsbekämpfung in Deutschland - Nur Ladehemmung eines Maschinengewehrs
verhinderte Massaker an Zeugen Jehovas -
In Deutschland besteht durch den Rufmord und die
Verleumdungen der evangelischen und katholischen Sektenbeauftragten gegenüber
religiösen Minderheiten die Religionsfreiheit nur auf dem Papier (siehe dazu
Der Theologe Nr. 12). Wem die Kirche das
Etikett "Sekte" anheftet, der wird vielfach ausgegrenzt, diskriminiert, vor
Gericht benachteiligt, und ihm werden normale bürgerliche Rechte nicht gewährt
(siehe dazu auch in Der Theologe Nr. 4).
Zudem wird schon den Schülern im konfessionellen Religionsunterricht das
Feindbild "Sekte" eingeimpft. Zu den beliebten Anschuldigungen der Kirche
gehört, dass "Sekten" angeblich die Familien
zerstören würden.
Weil sich seine 60jährige Stieftochter anscheinend von ihm abgewendet hatte und
bei den Zeugen Jehovas ihre geistige Heimat gefunden hat, wollte sich der
82-Jähriger Horst A. aus Halle in Westfalen jetzt an den Zeugen Jehovas rächen.
Nur die Ladehemmung seines Maschinengewehrs verhinderte offenbar ein Massaker
mit vielen Toten in Bielefeld.
Während manche deutschen Medien den Vorfall zum Anlass nehmen, um kirchliche
Vorwürfe gegen die Zeugen Jehovas zu wiederholen, verschweigt man die Konfession
des verhinderten Massenmörders. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist er
evangelisch-lutherisch oder römisch-katholisch. Hinweise nehmen wir gerne
entgegen.
Zum Sachverhalt:
http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2009/08/01/zum-toeten-fest-entschlossen/
1.8. / 4.8. / 14.8.2009 -
USA - Sozialhilfe für
Millionäre und Milliardäre: Banken moralisch bankrott / Goldman Sachs:
Siebenstellige Boni auch für durchschnittliche Angestellte / Island: Bank vor
Pleite von Großaktionären geplündert / Kommt irgendwann die
Sklaverei zurück? / "Gehaltsexzesse" auch in Deutschland: "Gierbanker schlagen wieder zu" - Die Realität übertrifft
manchmal alle Schwarzmalereien. Die Generalstaatsanwaltschaft in New York deckte
jetzt auf, was im Jahr 2008 mit den Staatsgeldern der Regierung Bush-Rice für
die Großbanken passierte: Von den 175 Milliarden Dollar Staatshilfen wurden 32,6
Milliarden für Bonus-Zahlungen an die Millionäre in den Chefetagen der Banken
bezahlt (Main-Post, 1.8.2009), meist konfessionelle Kirchenchristen.
Und weiter: Diese Boni in Höhe von 32,6 Milliarden Dollar waren sogar höher als die vor allem durch die Staatshilfen
erzielten "Gewinne".
Das heißt: Es wurden mehr Milliarden an die wenigen Bosse entnommen als durch
die Wirtschaftstätigkeit und die Staatshilfen zusammen eingenommen wurden. Kein
gesellschaftskritisches Lehrbuch aus dem letzten Jahrhunderten hätte sich
diesen Horror bei der Beschreibung der westlichen Gesellschaftsordnung je
träumen lassen. Und: Sieht es in Deutschland wirklich ganz anders aus?
Und wohin wird diese Entwicklung führen?
Die Betriebe gehen also trotz
Staatsmilliarden kaputt, wenn man mehr entnimmt als hinein gibt. Die Leute
verlieren die Arbeitsplätze, und zudem gehen die Staaten kaputt. Bleibt am Ende
eine kleine Minderheit übrig, die ihre "Geldspeicher" mit Waffengewalt überwacht,
während man mit dem Rest der Menschheit und dem, was von dem Planeten Erde noch
übrig ist, machen kann, was man will?
Und weiter: Die durch Staatshilfen
zwischenzeitlich gerettete US-Bank Goldman Sachs zahlt nicht nur Millionen-Boni
an die Bosse. Auch der durchschnittliche Angestellte kann 2009 mit einem
Zusatzbonus von einer Million Dollar rechnen (Focus online, 4.8.2009).
Schön für die Angestellten, doch was ist mit den Angestellten anderer Betriebe?
Formiert sich hier nicht eine Art "Staat im Staate"?
Und in Deutschland aktuell?
"Gierbanker schlagen wieder zu" - Neues von der HSH Nordbank und der Hypo
Real Estate am 12.8.2009: Eine Sonderzahlung von 500.000 Euro an den
Vorstandschef der Bankrott-Hypo-Real-Estate, weil ein staatliches Gesetz
sein Gehalt mittlerweile auf 500.000 Euro "begrenzt". Und 100.000 Euro "Bleibeprämie" für
500-600 Mitarbeiter der HSH Nordbank, damit diese das vom Staat erhaltene Bank-Schiff
nicht verlassen und woanders kassieren.
(http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/08/12/skandalbank-hsh/zahlt-100000-euro-bleibepraemie-trotz-stellenabbau.html).
Spiegel online schreibt von "Gehaltsexzessen" der Bosse (14.8.2009).
In Island, so stellte sich heraus,
trieb das Wirtschaftssystem auf andere Weise seine Blüten. Dort haben die
Großaktionäre und ihre Geschäftsfreunde die Kaupthing-Bank kurz vor ihrem
Bankrott geplündert. Als die Insider dem bevor stehenden Bankrott ins Auge
sahen, haben sie sich noch schnell Kredite in Höhe von fünf Milliarden Euro ohne
jegliche Sicherheit unter den Nagel gerissen, bevor man das Schiff versenkte.
Mit anderen Worten: Man hat die Bank noch schnell geplündert, bevor jemand
merkt, dass das Ende gekommen ist. Ein Vorgeschmack, wie es vermutlich auch
anderswo gehandhabt würde. Und das alles legal.
Als es noch rechtzeitig war, haben
Propheten vor bedrohlichen Entwicklungen dieser Art gewarnt. Doch die Kirche hat sie
lächerlich gemacht und bekämpft, und sie hat damit verhindert, dass rechtzeitig
die Weichen hätten umgestellt werden können. Heute, nachdem alles längst zu spät
ist, hinkt - wie immer - die Kirche mit ihren Mahnungen hintendrein - als ob es
eine Strategie wäre, immer so lange zu warten, bis das Ruder ohnehin nicht mehr
herum gerissen werden kann. Noch im Januar
2008 sprach sich Landesbischof Johannes Friedrich dagegen aus, die
Managergehälter nach oben zu begrenzen.
Mehr dazu siehe bei:
Aufruf an Bischof Huber zur
Umkehr
26.7. / 15.8.2009
-
"Menschenopfer"
bei Stiertreiben zu
Ehren katholischer "Heiliger" - Wieder ein Gläubiger bei Stierhatz
aufgespießt / Opfer auch bei anderen "Heiligen" drohen / Nächster
Gläubiger kam im Raum Valladolid ums Leben
- Erst vor 14 Tagen wurde bei den Stiermassakern zu
Ehren des "heiligen" Fermin im spanischen Pamplona ein katholischer
Stiertreiber von einem Stier tödlich verwundet - im übertragenen Sinne ein "Menschenopfer" für den
"Heiligen Fermin". Jetzt traf es am 25.7.2009 einen Gläubigen im spanischen Hellín in
Kastilien. In Hellín werden ähnlich wie in Pamplona bei einer "Stierhatz"
die Stiere von den Gläubigen und anderen Beteiligten zu Ehren des
Schutzpatrons von Hellin, des "heiligen" Jakobus, in die Arena getrieben, um dort am Abend von einem Torero massakriert zu werden. Dieses Mal
wurde der 65-jährige
Antonio Martínez Mata
am Hals aufgespießt und getötet (El Pais, 26.7.2009) - faktisch ein
Menschenopfer nun auch für den "Heiligen Jakobus".
Nachdem die "Schutzheiligen" Fermin und Jakobus nun jeweils einem der
"Stierhetzer" offenbar ihren Schutz entzogen hatten - und die Tiermorde zu
ihren Ehren deshalb jeweils auch ein Menschenopfer forderten - muss
befürchtet werden, dass es auch bei den anderen "Schutzheiligen" demnächst
Menschenopfer gibt. Welcher Gläubige also nicht zu 100 % sicher ist, dass
Fermin oder Jakobus oder welcher "Heilige" auch immer ihn bei seinem
brutalen Treiben beschützt, der sollte die Stiere endlich in Frieden lassen.
Aktualisierung [15.8.]: Der vorhersehbare nächste "Märtyrer" kam
ausgerechnet am katholischen Feiertag Mariä Himmelfahrt ums Leben. Bei einer
Stierhetze in der Region Valladolid rammte ein Stier einem seiner
Quälgeister, einem 53-jährigen Mann, sein Horn durch den Unterleib. Welcher
"Schutzheilige" hier beteiligt war, wurde nicht berichtet (stern.de,
15.8.2009).
Zu der Entwicklung der Barbarei gegenüber den Tieren im kirchlichen
Abendland siehe Der Theologe Nr. 7
PS: Jakobus war der leibliche
Bruder von Jesus von Nazareth und ihm ist das römisch-katholische Treiben zu
seiner angeblichen "Ehre" mit Sicherheit ein Gräuel.
25.7.2009 -
Neuer
Kirchensteuer-Einnahme-Rekord: 9,76 Milliarden Euro im Jahr 2008 - jetzt geht es
wieder etwas zurück -
In den letzten beiden Jahren
stiegen die Kirchensteuer-Einnahmen kräftig an. Die evangelischen Kirchen nahmen
so im Jahr 2007 9 % mehr ein als 2006. Dann erhöhten sich 2008 die Einnahmen
sogar um 10 % gegenüber 2007. Ähnlich war es bei der römisch-katholischen
Kirche. So erreichte man für das Jahr 2008 den Rekordwert von 9,76 Milliarden
Euro Kirchensteuereinnahmen, 5,06 Milliarden Euro für die römisch-katholische
Kirche, 4,7 Milliarden Euro für die evangelischen Kirchen. Doch für die Jahre
2009 und 2010 drohen jetzt wieder ein Rückgang um ca. 5-10 % auf frühere
Rekordhöhen, obwohl sich die Kirche sogar "ihren"
Anteil an der neuen Abgeltungssteuer seit 1.1.2009 sicherte (http://www.welt.de/politik/deutschland/article4186726/Katholiken-und-Protestanten-wird-das-Geld-knapp.html).
Deshalb greifen die Kirchenoberen wieder zum altbewährten Mittel, um den
Geldstrom aus vielen Kanälen in die Großkirchen hinein am Laufen zu halten. So
heißt es in der Welt: "Im Erzbistum Köln bleiben Kindergärten auf der
Strecke, auch Schulen und diakonischen Projekte" (25.7.2009).
Doch diese Rechnung ist eine Heuchelei. Denn die beiden Großkirchen geben nur
8-10 % der eingenommenen Kirchensteuer für öffentlich-soziale Zwecke aus, der
Löwenanteil ist für die riesigen institutionellen Apparate. Und für kirchliche
Kindergärten zahlt zudem der Staat (!) durchschnittlich 70 - 80 % der Kosten,
für kirchliche Schulen gar ca. 100 % und auch für "diakonische Projekte" zahlt
der Staat zusätzlich, je nachdem und in der Regel über 50 %. Alles zusätzlich zu
den Kirchensteuereinnahmen.
Und es gibt noch eine dritte Einnahmequelle für die Großkirchen. Neben der
Kirchensteuer und der weitgehenden Staatsfinanzierung der kirchlichen
Sozialprojekte kommen noch einmal zusätzlich ca. 15 Milliarden Euro an
Subventionen für Personalkosten, Priesterausbildung, konfessionellen
Religionsunterricht usw. hinzu (vgl. dazu
http://www.stop-kirchensubventionen.de). In Deutschland müssen also alle
Bürger die Groß-Kirchen bezahlen, obwohl es bereits mehr Konfessionslose gibt
als Katholiken oder Protestanten.
Mit Jesus von Nazareth haben die Institution Kirche und die Kirchensteuer jedoch
nichts zu tun. Er erklärte, dass man dem Staat Steuern zahlen muss ("Gebt dem
Kaiser, was des Kaisers ist ..."). Von einer zukünftigen Steuer für eine neu zu
schaffende Institution Kirche, die der "Kaiser" für die Kirche eintreiben soll,
sprach er nicht. Wer also für Jesus ist, der tritt aus.
22.7.2009
- Die Strategie
dunkler Mächte: Immer ein bisschen mehr Krieg - So wird Deutschland mehr und
mehr in einen großen Krieg hinein gezogen
-
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/07/22/afghanistan-bundeswehr/an-kampfeinsatz-gegen-taliban-beteiligt.html
und
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,637609,00.html
18.7.2009 -
Erzbistum Bamberg: Die
Natur sei für den Menschen da, die Sau wird geschlachtet -
Eigentlich könnte man erwarten, dass die Achtung
vor der Schöpfung in unserer Zeit vor allem mit wenigstens einem letzten Rest an
Achtung vor den Mitgeschöpfen des Menschen, den Tieren verbunden sein sollte.
Erzbischof Ludwig
Schick
aus Bamberg predigte am 12.7.2009 anlässlich des jährlichen "Heinrichsfestes"
jedoch anders: "Die Achtung vor dem Menschen ist Voraussetzung für die Achtung
der Schöpfung". Auch wäre gerade in unserer Zeit nahe liegend, dass die
Schöpfung ein Lebensraum für alle noch nicht ausgerotteten Geschöpfe Gottes sein
sollte. Doch auch hier predigte der Erzbischof anders: "Die Schöpfung ist für
den Menschen da, sie ist für ihn Wohn- und Lebensraum." Und weiter: "Wir müssen
alle Menschen weltweit als Krone der Schöpfung ansehen" (http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/medien/all_news.html?f_action=show&f_newsitem_id=65480).
Was bleibt da noch für die Tiere? Eine unmissverständliche Antwort gibt das
Priesterseminar Bamberg und das Bistumshaus. Ihr erstes gemeinsames Sommerfest
stellen sie unter das Motto: "Wir grillen eine Sau".
Lesen Sie dazu auch:
1000 Jahre Bistum Bamberg: Kein Grund zum Feiern
13.7.2009 -
Das Wüten des
Mammon / Umverteilung von Unten nach Oben: Staatshilfen von Millionären eingesteckt
/ Goldman Sachs: Erst Staatsmilliarden, jetzt wieder Millionen-Boni / Neue
Finanzprodukte: Man macht schlimmer weiter als je zuvor
- Die Umverteilung der Gelder geht weiter. Banken und Betriebe, die mit
Staatshilfen gerettet wurden, zahlen darauf hin z. B. weiter Millionen-Boni an
ihre Millionäre. Faktisch wird damit das Geld dem Steuerzahler genommen und
ein großer Teil davon dem Millionär gegeben. So arbeitet der Gott Mammon,
und die Politiker sind unfähig, das zu verhindern, oder sie wollen es auch
gar nicht verhindern. Jüngstes Beispiel aus Deutschland:
http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/07/13/bank-chef-jens-nonnenmacher/bonus-trotz-staatshilfe.html
Ein Beispiel aus den USA:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636212,00.html. Die Bank Goldman
Sachs hat immerhin bereits zehn Milliarden an Staatshilfen zurück bezahlt,
um sich nicht mehr an die Auflagen der Regierung halten zu brauchen und um
am Finanzmarkt wieder mit ihresgleichen wüten zu können wie vor der letzten
"Finanzkrise". Ob alle Banken wenigstens dieses Minimum an Rest-Anstand
erfüllen und wenigstens die Staatsmilliarden zurückzahlen, ist allerdings fraglich. Die
massive Warnung vor dem kompletten Zusammenbruch des weltweiten
"Finanzmarktes" und die Chance für eine
Umkehr werden auf jeden Fall in den Wind geschlagen. Es geht weiter wie
zuvor. Obwohl sich auch viele Finanzhaie Christen nennen, wird nicht nach
dem christliche Prinzip "Üb immer Treu und Redlichkeit" gewirtschaftet,
sondern nach dem Prinzip der rücksichtslosen Geldvermehrung für Wenige bei
Gleichzeitiger Verarmung von Vielen.
12.7.2009 -
Pamplona: Zu Ehren des
"heiligen" Fermin: Friedfertige Stiere werden massakriert /
War auch Jimeno Romero ein Opfer für den "heiligen" Fermin? -
Alle Jahre wieder werden im Juli im
tiefkatholischen spanischen Pamplona (Region Navarra) zu Ehren des
"heiligen" Fermin Dutzende von Stiere - begleitet von dem Gegröle der Bestie
Mensch - durch die Straßen getrieben und dann am Abend in der Arena
unter weiterem Grölen abgeschlachtet. Die Stiere haben in der Regel keine Chance, denn
sie werden zuvor so gefoltert und brutalst zugerichtet, dass der Torero
immer leichtes Spiel hat, das Tier schlussendlich gar zu Tode zu foltern und
damit zu "gewinnen".
Lesen Sie mehr dazu unter:
http://www.das-weisse-
pferd.com/03_12/stierkampf_vor_gericht.html
Könnte man von daher sagen: Der Mensch erweist
sich dadurch als "Krone"
der Schöpfung, so wie sie es die Kirche lehrt, dass er die körperliche
Überlegenheit des Stieres durch Waffen, Waffentechniken und überlegene
Tötungsmethoden wett macht? Und wenn die Kirche weiter
lehrt, allein der Mensch sei "Gottes Ebenbild", und nicht das Tier, dann
kann einem vor diesem Gott nur grausen, der sich ein solches Ebenbild
geschaffen haben soll. Der wahre Schöpfergott, der mit dem katholischen Gott nichts
zu tun hat, hat jedoch die
Einheit aller Lebensformen geschaffen, die einander in Frieden
dienen sollen und nicht die "Krone" Mensch, die alle anderen Lebensformen
töten und zu seinem "Nutzen" zerstören darf.
Dieses Jahr hat der todgeweihte Stier
Capuchino allerdings im Vorfeld einen der Männer des endzeitlichen
Treibens in Pamplona tödlich verwundet, welche die Tiere zuvor provozieren und
verhöhnen. Der Getötete war Jimeno Romero (27), der bereits zum siebten Mal
bei der "Stierhatz" teilgenommen hatte. Die unsäglichen Tierquälereien werden zu Ehren des "heiligen" Fermin,
des ersten katholischen Bischofs von Pamplona, durchgeführt.
Zu Ehren des "heiligen Fermin" werden die Stiere durch die Straßen
Pamplonas getrieben, gefoltert und abgestochen. Ähnlich wie bei den Götzen des Alten
Testaments.
Die Heiligen sind die Nachfolger der antiken Götzen, und
so wie in der Zeit des Alten Testaments
dem Moloch, dem Jahwe und vielen anderen Göttern Stiere und andere Blutopfer
dargebracht werden mussten, so ist es in modernisierter Form in Pamplona
auch im Katholizismus. Oder wo steht in der Bibel etwas von der Verehrung
von Heiligen? Und die weitere Frage ist: War auch Jimeno Romero ein
Opfer für den "heiligen" Fermin? Der Stier
Capuchino wurde noch am selben Abend in der Arena abgestochen, und sein
ausgestopfter Kopf soll einen Rekorderlös bringen, der von den
Verantwortlichen der St.Fermin-Verehrung auch gebraucht wird. Denn den
Eltern des Opfers Romero hat man bereits 30.000 € versprochen.
Das Kirchen- und Touristenvolk empfindet
bei diesem grausamen Treiben Nervenkitzel und
Belustigung. Kein Papst hat bisher dagegen protestiert, weswegen von deren
Zustimmung ausgegangen werden muss. Das alles ist einmal mehr
römisch-katholisch. Christlich ist es nicht. Sondern es gehört zum
Repertoire des Anti-Christlichen. Wie auch das tägliche Gemetzel an den
unzähligen anderen Stieren in den Schlachthäusern der kirchenchristlichen
Zivilisation - zum Gaumengenuss der Gläubigen, der Kronen der katholischen
Schöpfung. Doch diese "Schöpfung" hat keinen Bestand. Denn das Gesetz von
Saat und Ernte ("Was der Mensch sät, das wird er ernten") gilt auch
gegenüber Tieren. Nur: Gottes Mühlen mahlen langsam. Aber sie mahlen.
Diese Stiere werden
nicht dem "heiligen" Fermin oder dem Fleischkonsum geopfert. Sie leben auf
einem deutschen Gnadenland in Frieden und Sicherheit.
Es war die römisch-katholische Kirche, welche durch ihre "Heiligen" wie
Augustin und Thomas von Aquin den Tieren die unsterbliche Seele und
Leidensfähigkeit abgesprochen hat. Diese verkopften Männer haben kraft ihres
eiskalten Intellekts und der ihnen später zugesprochenen "Heiligkeit" alle
Tiere dem menschlichen "Nutzen" unterworfen. Siehe dazu den Artikel
Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum.
Buchtipp:
Lesen Sie dazu auch Der Stier Liebevoll in
http://www.das-wort.com/deutsch/fuer-kinder/der-stier-liebevoll.php
Mehr zu den "Heiligen" lesen Sie
hier.
8.7.2009 -
Wie der komplette Zusammenbruch des deutschen
Bankensystems in letzter Minute vorerst verhindert wurde -
Lesen Sie das Protokoll des Schreckens unter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,634872,00.html.
Sowie: http://www.heise.de/tp/blogs/8/141720
Doch wie lange hält der Flicken auf dem Mammon-System?
5.7.2009 -
Deutsche Waffen: Neues
U-Boot Israels kann auch Nuklearwaffen abschießen / Freibrief der USA für einen
Angriff Israels auf den Iran? -
Im Nahen Osten wächst die Furcht vor einem Angriff Israels auf den Iran mit
unübersehbaren Folgen für den Rest der Welt. Deutsche Waffen könnten bei der
Planung auch eine Rolle spielen.
Mehr dazu siehe
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634415,00.html
Lesen Sie dazu auch unsere Nachricht vom
12.5.2008.
Während der letzte US-Präsident George W. Bush
nach seinen Kriegen gegen Afghanistan und den Irak und seinem
Freibrief für den Gaza-Krieg Israels
den Israelis für einen Angriff auf den Iran offenbar
die Überflugsrechte über den Irak verweigert hatte, haben die neuen
Machthaber Barack Obama / Joe Biden Israel anscheinend schon grünes Licht
für einen Angriff gegeben (http://www.bild.de/BILD/politik/2009/07/07/usa-stehen-israelischem-angriff/auf-iran-nicht-im-weg.html).
Außenministerin Hillary Clinton soll allerdings den Freibrief für Israel noch
nicht zugestimmt habe (http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1397384.html).
Der Theologe aktuell:
Hier die Meldungen von 2005 - 1. Teil / 2005 - 2. Teil / 2006
- 1. Teil / 2006 - 2. Teil
2007 - 1. Teil /
2007 - 2. Teil / 2008 - 1. Teil /
2008 - 2. Teil
2009 - 1. Teil /
2009 - 2. Teil / 2010 - 1. Teil / 2010 - 2. Teil