DER THEOLOGE
Anhang zu "Der
Theologe Nr. 20"
Propheten in den letzten 2000 Jahren und heute
1) Propheten in den letzten 2000 Jahren und heute
2)
Beispiel: Gabriele Wittek
3)
Der "wiederkommende" Christus - der größte Feind der
Kirchen
1) Propheten in den letzten 2000 Jahren und heute
Die Kirchen lehren sinngemäß, Jesus wäre als "Sohn Gottes" gleichzeitig der letzte "Prophet" gewesen, durch den Gott direkt zu den Menschen gesprochen hätte. Jesus selbst lehrt dies aber ausdrücklich nicht. Er warnt vor den "falschen Propheten" und erklärt, wie man demgegenüber "wahre Gottespropheten" erkennen kann:
So heißt es in der Bibel, im Matthäusevangelium: "Seht euch vor vor
den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber
sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man
denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt
jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte
... Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen" (Bibel, Matthäus 7,
15-17.20). An anderer Stelle spricht Jesus von dem "Geist der Wahrheit",
der noch weiter gehende Wahrheiten verkündet als diejenigen, die er, Jesus
selbst, in die Welt brachte: "Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr
könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit,
kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus
sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was
zukünftig ist, wird er euch verkündigen ..." (Johannes 16, 12-13).
Und selbst Paulus weiß ganz selbstverständlich von weiteren Propheten, wenn er
schreibt: "Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied. Und
Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten,
drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen ..." (1.
Korinther 12, 27-28). Die Kirchen sind jedoch immer gegen diese Propheten
gewesen, da sie immer unbequeme Mahner waren und sind und da sie
zu allen Zeiten unangenehme Wahrheiten über das kirchliche Amts-Christentum enthüllten und
enthüllen. Nur "Haus- und
Hofpropheten" werden unter Umständen geduldet, die nur das "prophezeien", was identisch mit
der Lehre der kirchlichen Theologen und Priester ist. So ähnlich war es schon zur
Zeit des Alten Testaments, als den warnenden Prophezeiungen des Gottespropheten
Jeremia vom "Hofpropheten" und Priesterhelfer Hananja widersprochen wurde
(Jeremia 26). Die bequemen und halsstarrigen Zeitgenossen glaubten
dem "Heilspropheten" Hananja, doch Recht behielt Jeremia. Und die Bevölkerung nutzte die Chance
nicht, Unheil abzuwenden. Und so haben auch in den
vergangenen 2000 Jahren immer wieder Propheten
und Prophetinnen zu den Christen gesprochen. Selten ließen sie sich von der
Kirche vereinnahmen, und eventuell geschah dies erst nach deren Tod, als sie sich
nicht mehr wehren konnten. Selten wurden sie auch geduldet. Oft jedoch
wurden sie totgeschwiegen, verleumdet oder hingerichtet.
Nachfolgend einige Beispiele, wobei man jeden Propheten am Kriterium der
"Früchte", von dem Jesus sprach, prüfen kann: Montanus, Mani, Bogumil, Girolamo Savonarola
in Florenz (siehe
http://www.das-weisse-pferd.com/98_13/savonarola.html), die Zwickauer Propheten
Markus Stübner, Thomas Drechsel und Nikolaus Storch (siehe
www.theologe.de/theologe10.htm), Hans Böhm (der "Pfeifer von
Niklashausen"), Sebastian Franck, Jakob Böhme, Johann Georg Gichtel, Emanuel Swedenborg, Birgitta von
Schweden, Hildegard von Bingen, Theresa von Avila, Katharina von Siena, Joachim von Fiore
und unzählige dem Namen nach nicht mehr bekannte Propheten, Prophetinnen und Gottesboten,
die auf den Scheiterhaufen der Kirche ihr Leben ließen. In unserer
gegenwärtigen Zeit ist vor allem Gabriele Wittek zu nennen: In
Veröffentlichungen wird oft mit der Bezeichnung "Gabriele, Würzburg" auf sie hingewiesen.
Da die Kirchen und ihre Helfer und Helfershelfer überwiegend Unwahrheiten, Verleumdungen und Gehässigkeiten über Frau Wittek
und die Gemeinschaft "Universelles Leben"
verbreiten lassen - das Los der Propheten zu allen Zeiten - hier einmal
nachfolgend einige Links zu Texten aus dem
Verlag Das Weisse Pferd. An ihnen kann beispielhaft deutlich werden, welche Aufgabe ein Prophet
in unserer Zeit erfüllt und dass es ihm damit ähnlich ergeht
wie Prophetinnen und Propheten früherer Zeiten.
2) Gabriele Wittek,
Prophetin -
bekämpft wie alle Propheten vor ihr
Nachfolgend einige Links zu Texten aus dem Verlag Das Weisse Pferd von oder über Gabriele Wittek oder von Christus- oder Gottesoffenbarungen, die sie als Prophetin weiter gegegeben hat
Gott zu hören ist das Schönste - Prophet zu sein ist das Schwerste
Botschaft aus dem All durch Prophetenmund: Lasst Euer Herz zu Gold werden
Ich will Gott, meinem Vater, eine Freude bereiten
Seid ihr Hörige
dem Gott der Unterwelt und seinen Göttern?
Das Wirken des Heiligen Geistes auf der Erde
Botschaft aus dem All:
Du kehrst zurück durch Christus
Botschaft aus dem All durch Prophetenmund: Hört auf, Fleisch zu essen
Brief von
Christus an den Papst, durch Prophetenmund übermittelt
Golfkrieg:
Fühlen wir uns in die Menschen im Irak hinein
Wie finde ich zur Liebe?
Über den Schutzgeist
Das Maß ist voll - Gabriele Wittek wehrt sich gegen Verleumdungen
Gabriele-Brief Nr. 3: Das gefälschte Christentum und die neue Inquisition
Gabriele Wittek zu den Katastrophen unserer Zeit
Gabriele: Heilung mit
Christus
Buch: Glaubensheilung, die
Ganzheitsheilung
Buch:
Beten, beten, beten: Was hat es gebracht?
Ein
selbstloser Gedanke, und du empfindest Gott
Fühlen lernen
Botschaft aus dem All: Krieg ist
Brudermord:
Das Blut Tausender ruft zum Ewigen empor
Mehrere Schriften von Gabriele Wittek,
die über die Seite des Universellen Lebens selbst einsehbar sind:
http://www.universelles-leben.org/cms/prophetie/publikationen.html
Durch Gabriele Wittek empfangene
Botschaften aus dem All,
die im Verlag Das Wort veröffentlicht wurden sowie
Hintergrundinformationen über Gabriele Wittek und die Prophetie:
http://www.das-wort.com/deutsch/gottesprophetie-aktuell/index.php
Literatur
zum Gegensatz von Prophet und Priester:
Walter Nigg, Prophetische Denker, Löschet den Geist nicht aus, Rottweil
1986, ISBN 3-89201-004-8, mit dem ausgezeichneten und sehr informativen Kapitel
Das Prophetische im
christlichen Geschichtsraum. Es folgen spannend geschriebene Biografien des
evangelischen Theologen Nigg zu den "prophetischen" Denkern John
Henry Newman, Sören Kierkegaard, Fedor Dostojewski und Friedrich Nietzsche.
(Das Buch ist für 6,50 € + Versand erhältlich
über
http://www.das-wort.com/deutsch/zeitkritisches/prophetische-denker.php
3) Der "wiederkommende" Christus -
der größte Feind der Kirche
Zeitgemäße Gedanken zu
einem unbequemen Thema
"Jesus kommt wieder", heißt es im Bekenntnis der Kirchen. Doch wehe, er
käme wirklich! Es reicht der gesunde Menschenverstand, um sich klar darüber zu
werden, dass er die kirchlichen Dogmen, Bekenntnisse, Riten und Zeremonien nicht
segnen oder befürworten würde. Auch würde er nicht in den Vatikan
reisen, um sich bei seinem angeblichen Stellvertreter zu bedanken, dass der
Papst und seine Vorgänger so "tapfer" die Stellung in den letzten 2000 Jahren
gehalten hätten.
Wenn er auf leisen Sohlen kommen würde, würde er vielleicht als erstes freundlich
darauf hinweisen, dass man sein Leben als Jesus von Nazareth ganz falsch
verstanden hat. Und er würde um entsprechende Korrekturen der kirchlichen Lehre bitten.
Doch schon mit dieser Bitte würde er sich sogleich zum Gegner dieser Kirche
machen. Denn die kirchliche Lehre ist
nun mal in ihren wesentlichen Grundlagen "unfehlbar" und keiner Korrektur mehr
zugänglich (vgl. das Unfehlbarkeitsdogma von 1870; siehe dazu Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche,
Lehrsatz Nr. 85). Dies gilt für die römisch-katholische Lehre, doch
im Kern auch für die evangelische. Beide Kirchen lehren, dass sich Gott in der Bibel abschließend und
letztverbindlich geäußert haben soll. Ein wiederkommender Christus darf also
nicht mehr sagen als das, was nicht schon sowieso in der Bibel steht. Ein Mann,
der fortlaufend Bibelstellen zitiert. Das könnte man vielleicht durchgehen
lassen. Aber nicht mehr. Sonst hätte sich die Kirche ja seit 1.700 Jahren
geirrt. Und das darf niemals sein.
Wenn Jesus also wiederkommen würde,
selbst wenn er am Anfang sehr vorsichtig ist, dann wäre der Konflikt mit den
Großkirchen unausweichlich. Denn diese müssten auf ihn hören, wenn sie wirklich
die Kirche
"Jesu Christi" wären, wie sie immer wieder behaupten. Doch sie werden mit Sicherheit nicht
auf ihn hören. Zu vieles
haben die Kirchen im Laufe ihrer Geschichte schon aufgebaut, was zu Jesus von Nazareth im Gegensatz steht
(siehe oben und die weiteren Themen in der Schriftenreihe des "Theologen"):
Die ganzen Lehre vom gerechten Krieg bis hin zur Seligkeit durch Glauben, obwohl
Jesus immer wieder vom rechten Tun sprach. Dann die Dogmen, von denen Jesus nie
sprach und die Sakramente, die er nie einsetzte. Die Kirchenhierarchie und den Beamtenapparat, die Konkordate und Staatsverträge,
die Schatzkammern und die vielen Reliquien, die riesigen kirchlichen Rechtssammlungen,
viele tausend Seiten von Kirchenjuristen aller Generationen geschrieben; dann die
Tradition, das Schaugepränge und Brimborium, das "Gehabe" und "Getue" der Amtsträger, die Weltjugendtreffen und Kirchentage
für die Jugend usw. usf. Doch was hat das alles mit Christus und mit Gott zu
tun? Gott sei geheimnisvoll, so die Herren der Kirche. Und die Kirche
rechtfertigt ihr ganzes Treiben mit diesem angeblichen "Geheimnis Gottes", das
niemand lüften könne, dem sie aber, die Theologen der Kirche am nähesten kämen.
Doch man müsse dieses Geheimnis ja auch gar nicht lüften. Denn es genüge der Glauben der Menschen,
dass die Kirche durch ihre Predigten und Sakramente ihnen, den Gläubigen, den
Himmeln vermitteln könne, auch wenn sie vieles davon gar nicht verstehen (vgl. dazu
Der Theologe Nr. 32).
Doch was wird sein, wenn Jesus wiederkommt und das "Geheimnis Gottes" endlich lüftet?
Was ist, wenn er den Menschen alles Wichtige erklärt? Schon kleine Widersprüche
zur kirchlichen Lehre würde ihn zum "Irrlehrer" machen, vor dem man warnt. Denn
würden ihm die Leute glauben, wäre mit seinem Wiederkommen auch das Ende der
kirchlichen Macht gekommen. Das weiß die Kirche, und deshalb hat sie Angst vor
ihm. Doch so schnell
würden sich die Herren der Kirche und ihre Helfer nicht geschlagen geben. Mit Zähnen und Klauen würden
sie um ihre Institution kämpfen, um ihre Macht und um ihre Privilegien; wie immer in den letzten 2000 Jahren.
Jesus kommt wieder. Wo käme denn die Kirche da hin, wenn da plötzlich einer
wäre, der ihr widerspricht!
So würde Jesus, wenn er nicht mehr vorsichtig wäre, wohl dem Papst in Rom die
Maske vom Gesicht ziehen. Und er würde wohl wieder seine "Wehe-Rufe" aussprechen, wie gegenüber den
Theologen und Schriftgelehrten seiner Zeit. "Weh euch, ihr Heuchler, die ihr das
Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hinein
wollen, lasst ihr nicht hineingehen" (Matthäus 23, 13). Und die Heuchler
mit ihrem Stehkragen und dem Kreuz um ihren Hals und an ihren Jacken würden sich wieder
zusammensetzen und beratschlagen, wie sie ihn beseitigen können: den
"Sektenführer", den "selbsternannten Christus", den "falschen Propheten", den "falschen Christus", den
"totalitären Guru", den "Scharlatan", den "falschen Heilsversprecher".
Sogar einen untrüglichen "Beweis" würde man führen, um Christus zu "entlarven". Der Beweis
wäre: Christus hält sich nicht an die kirchlichen Dogmen und Bekenntnisschriften.
Diese aber enthalten die bewährte Tradition zahlloser Generationen. Und, was
noch schlimmer sei: Dieser vielleicht sogar "Verrückte" hält sich nicht einmal an
ihre Bibel. Er würde sich dort nur die Stellen herauspicken,
die ihm genehm sind. So wie er es schon als Jesus von Nazareth gemacht hatte,
als er damals der heiligen Überlieferung widersprochen hatte, und als er den
damaligen Theologen seine Worte entgegen rief: "Ich aber sage euch ..."
Sollte er sich das noch einmal getrauen? Die Bibel gelte doch in allen
Konfessionen als weltweit unbestrittene
"Grundlage der gesamten Weltchristenheit", so die Experten der Kirche. Und die Dogmen und Bekenntnisschriften der
Konfessionen seien doch die einzig rechtmäßigen
Auslegungen der Bibel. Dagegen kommt der wieder gekommene Christus nicht an: Ein
"Wichtigtuer" sei er, vermutlich psychisch sehr krank und von "wahnhaften
Größenphantasien" getrieben. "Ich aber sage euch ..." - Wo käme die Kirche denn
da hin, wenn einfach einer aufsteht und sagt: "Ich aber sage euch"? Einfach
nicht Ernst nehmen, gerade gut genug für das unterhaltsame Kaffeegespräch bei
einem Stück Kuchen nach der
Kirchenkonferenz. Ja, viel zu viel habe man sich schon mit diesem "armen
Schwein" beschäftigt. Viel zu viel Aufmerksamkeit habe er schon bekommen. Wir
beten noch kurz für ihn, und wenn der dann nicht Ruhe gibt, wird die Polizei
geholt. Zum Wohl allerseits.
Sollte er aber trotz dieser Verleumdungen in der Bevölkerung gut ankommen, würde
die Kirche das nicht einfach hinnehmen. Denn sie verfügt über viele Mittel und
Wege. Falls er also
wieder als erfolgreicher und beliebter Zimmermann
arbeiten würde, würde man dazu aufrufen, diesem "Sektenbetrieb" keine
Aufträge zu geben.
Auch die Verantwortlichen der Handwerkermesse würde man "warnen", so dass er
dort gar keinen Stand bekommt. Keine Zeitung soll Werbeanzeigen von ihm
veröffentlichen. Man könne die Absage ja damit begründen, seine Lehre sei nicht
mit den Geschäftsgrundlagen des jeweiligen Verlags vereinbar.
Die Kirche
hat überall ihre Leute sitzen, das würde auch ein wiederkommender Christus zu
spüren bekommen. Und so könnte
sie an allen Stellen versuchen, über
ihren Kritiker, den Christus, entsprechend "aufzuklären" oder, wo man das als notwendig
erachten würde, politisch oder juristisch gegen ihn vorzugehen oder eben einfach
die Polizei anzurufen.
Und die maßgeblichen Politiker würden
wieder respektvoll vor der Macht der Kirche buckeln. Denn wie sagte doch einer
der Kirchenführer
unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Seine Worte lauteten wie folgt:
"Dass die Kirche sich nicht umzustellen braucht, empfinden sicherlich die
meisten als einen Abglanz der Ewigkeit" (Dekan Georg März aus Würzburg, zit. nach C. Vollnhals, Evangelische Kirche und
Entnazifizierung, München 1989, S. 134).
Tief durchatmen. So war es, und so ist es, und so würde es immer sein. Die
Kirche ist der Abglanz der Ewigkeit.
So denken die Herren der Kirche und glauben, dass sie ewig so weitermachen
können.
Nahezu 2000 Jahre sind die Herrschenden und Regierenden gekommen und wieder
gegangen. Die Kirche aber blieb - an der Seite der gegenwärtigen oder -
klug vorausschauend - der künftigen Machthaber. Und immer wieder ließ sie sich mit Reichtum,
Privilegien und Vergünstigungen beschenken. Doch immer wenn sich durch einen
Propheten der Himmel ein Stück weit auf die Erde neigte, begann der Stuhl Petri
in Rom unmerklich ins Wanken zu kommen, und seine vielen kleinen evangelischen Schemel
würden erzittern. Doch wenn Christus käme, würde der Stuhl vielleicht für alle
sichtbar wanken, und die einzelnen Schemel würden der Reihe nach umfallen! Welche Gefahr
könnte von dem
wiederkommenden Christus ausgehen? Es gibt keine größere Gefahr für die real existierenden Kirchen. Wehe, er käme. Wehe, er käme wirklich noch ein zweites
Mal! Wehe, wehe! Wurde er nicht ans Kreuz genagelt? Hat er nicht
freundlicherweise nach seiner Auferstehung weitgehend geschwiegen? Hat man nicht
die "ketzerischen" Christus- und Gottespropheten in den letzten Jahrhunderten
erfolgreich zum Schweigen gebracht? Hat sich die Kirche nicht immer erfolgreich
gegen "Häresien", "Ketzereien" und "Sekten" gewehrt und diese immer "unschädlich" gemacht?
Würde er jetzt selber tatsächlich wiederkommen? Will er die Kirche gar zum "Endkampf"
provozieren?
Die Kirche braucht keinen wiederkommenden
Christus. Die Kirche ist eine mächtige Institution geworden, die mächtigste Institution des gesamten Erdkreises. Sie ist kein Tummelplatz mehr für
versponnene Wanderprediger. Die Kirche hat die Bibel. Die Kirche hat die Dogmen, und
ihre Gläubigen
sprechen Woche für Woche das apostolische Glaubensbekenntnis. Und die Kirche hat
den Papst. Sein "Urbi et Orbi" dringt machtvoll in alle Paläste dieser Erde und
auch in die letzte Hütte am Rande der Zivilisation. Und wie die Menschen ihm zujubeln, wenn er wieder und wieder zu ihnen
kommt. Kein Geld ist ihnen für den Papst und seinen Hofstaat zu schade. Dieser
Mann gibt ihnen Hoffnung. Er
ist ihnen Vorbild. Und er gibt ihnen Kraft, auch den Evangelischen. Und
natürlich nimmt die Kirche auch ihn, den Christus, liebevoll in ihre Obhut. Sie hat ihn
sich genommen als schweigenden Gott. Hilflos lallend
in der Krippe oder zum Schweigen gebracht am Kruzifix. Dort habe er uns erlöst.
Das muss reichen. Wehe, er würde sich tatsächlich getrauen,
noch einmal zu kommen ...
| Der Text Propheten in den letzten 2000 Jahren und heute wurde ursprünglich im Jahr 2006 verfasst. Lesen Sie hier die zuletzt am 13.8.2010 überarbeitete Fassung. |
Hier gelangen Sie zu "Der Theologe Nr. 20" - "Elia,
Amos, Jeremia - Propheten als unbequeme Mahner ihres Volkes"
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Inhaltsverzeichnis
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2 - Reinkarnation
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3 - Luther-Christus
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[ 4 - Kirche-Holocaust
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5 - Paulus
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7 - Urchristentum-Tiere
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[ 8 - Bibel
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Michel-Exorzismus ]
[ 11 - Bischof Meiser
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12 - Sektenbeauftragte ]
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14 - Hieronymus-Bibel ]
[ 15
- Qumran ]
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16 - Papst ] [
17 - Organspende ]
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18 - Glaube der Kirche
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19 - Keine ewige Hölle ]
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20 - Propheten ] [ 23 - Kirche-Staat
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[ 24 - Kirche und Hölle auf
Erden ]
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25 - Götzenkult Kirche ]
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28 - Luther-Juden ]
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30 - Elisabeth von
Thüringen ] [
31 - Tiere-Kirche ] [
32 - Sakramente der Kirche ]
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33 - Zehn Gebote ]
[ 34 -
Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit ]
[ 35 - Rechtfertigungslehre
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39 - Bewaffnung im Vatikan
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40 -Taufe ]
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41- Apokalypse ] [
42 - Baal ]
[ 45 -
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[ 46 - Kirchensubventionen
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[ 47 - Gotteserfahrung
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Ausgaben Nr. 1, 3, 8,
ein Auszug aus Nr.
41
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