Sørine Gotfredsen aus Kopenhagen, Pfarrerin der evangelisch-lutherischen Staatskirche Dänemarks, hat Verständnis für den Terroristen von Oslo und seine Morde an sozialistischen und sozialdemokratischen Jugendlichen geäußert. Der Massenmörder gehört der evangelisch-lutherischen Staatskirche Norwegens an, wirbt aber für einen erneuerten Katholizismus.
Die lutherische Pfarrerin argumentiert, "dass das Massaker von Utøya unausweichlich und wohlbegründet sei". Die Tageszeitung fasst ihre Sicht zusammen: "Seit den Kreuzzügen sei klar, dass das christliche mit dem muslimische Menschenbild nicht zusammenpasse" - eine Verhöhnung von Christus, denn die Kreuzzüge waren "kirchlich", aber nicht "christlich", so wie die gesamte Kirche aufgrund ihrer Widersprüche zu Christus "katholisch" oder "evangelisch" ist, aber nicht "christlich". Die Tageszeitung weiter: "Gotfredsen, die [dem Massenmörder] Breivik eine ´glänzende Rationalität` bescheinigt und weitere Massaker vorher sieht, erhält vielmehr Zustimmung von Mitgliedern des islamkritischen Netzwerks der Kirche (´Islamkritisk Netværk i Folkekirken`), dem nach eigener Aussage 124 Pfarrer und Theologen angehören. Von ihnen erklären sich mehrere gegenüber dem Kristeligt Dagblad als einig mit Gotfredsen oder zeigen Verständnis für deren Äußerungen" (taz, 4.8.2011; http://www.taz.de/Debatte-um-Pfarrerin-in-Daenemark/!75688/).

Auch Martin Luther hatte einst das wilde "