DER THEOLOGE


Wie Gollum im Abendland das Imperium aufbaute
Die geheime Fortsetzung von Der Hobbit und Der Herr der Ringe


Angesichts der Fortsetzung der Weltraum-Saga Star Wars fragen viele Menschen auch nach einer Fortsetzung von Der Hobbit bzw. Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien. Was könnte der Inhalt eines 7. Teils sein, von Der Herr der Ringe VII? Lesen Sie, was hätte geschehen können und hier nieder geschrieben ist! Wie haben sich scheinbar fiktive Bilder aus einer fernen Welt weiter entwickelt? Die Beschäftigung mit der Figur Gollum führt uns mitten hinein in unsere Zeit und erklärt, warum im Abendland in Europa vieles so geworden ist, wie es ist. Noch ist es nicht beendet, doch das Ende naht.

Die wundersame Rettung Gollums am Feuerberg

Im Abendland gibt es so genannte "Seligsprechungen" und "Heiligsprechungen". Einer der geheimen Kandidaten für eine solche Erhebung zur so genannten "Ehre der Altäre" ist auch Gollum, den viele Menschen aus Büchern und Filmen kennen. Geheim deshalb, weil die Menschen nicht wissen sollen, dass das Imperium, das diesen Status verleiht, maßgeblich auf Gollum und seinem Gebieter Sauron gründet. Gollum ist zwar von seinem Wesen her ursprünglich ein Hobbit - ein menschenähnliches Wesens von kleinerer Körpergröße als Menschen, mit spitzen Ohren und mit großen Füßen -, doch die Kriterien, die Menschen für die Selig- und Heiligsprechung von ihresgleichen erfunden haben, können im Prinzip auch auf Hobbits und ehemalige Hobbits angewandt werden, wozu das Selig- und Heiligsprechungsverfahren nur an einer Stelle geändert werden muss, indem es auch Hobbits zulässt.

Foto: Gollum als Graffiti an der Ostseite der Berliner Mauer; Gorgalore, 2009, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported - Lizenz

Für eine "Seligsprechung" bedarf es - wie vielen bekannt - immer auch eines angeblichen "Wunders", das mit herkömmlichem Wissen nicht erklärbar ist, für eine "Heiligsprechung" benötigt es zwei davon. Und zumindest ein solches Wunder ist geschehen, als Smeagol alias Gollum bei seinem Sturz in den Feuerberg, dem so genannten "Schicksalsberg", gar nicht verbrannt oder in der Lava erstickt ist, wie es am Ende von Teil 3 der Verfilmung von Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs den Anschein hat und wie es im Buch The Lord of the Rings bzw. Der Herr der Ringe beschrieben ist. Denn der Ring hatte noch eine bis dahin unbekannte wundersame Eigenschaft. Er verlieh seinem letzten Besitzer, und das war für einige Augenblicke gerade wieder Gollum gewesen, für einige Zeit Immunität gegen Verletzungen durch Feuer und Erde, und auch der Ring selbst enthielt enorme Widerstandskräfte gegen Feuer. Dank dieser entbundenen Kräfte aus dem Ring konnte sich Gollum dann nach einiger Zeit schwer verwundet aus der Lava-Glut befreien, denn die Glut war so erdrückend und zerstörerisch, dass die Abwehrkräfte den Schaden nicht vollständig verhindern konnten. Aber immerhin: Er hatte überlebt. Nach dieser schier unfassbaren Rettung, die als Wunder für eine Seligsprechung mit größter Wahrscheinlichkeit anerkannt würde, machte sich Gollum sogleich auf die Suche nach dem mit ihm in den Feuerberg gefallenen Ring und fand diesen ebenfalls beschädigt, aber nicht zerstört, auf einer Ablagerung der mittlerweile erkalteten Glut, was sich gar als eventuell zweites Wunder für eine mögliche Heiligsprechung erweisen könnte.

Sauron war noch nicht ganz besiegt

Der Ring hatte allerdings in der Feuerglut einen Teil seiner Kraft verloren und damit für immer eingebüßt, so dass damals, unmittelbar nach dem Sturz Gollums mitsamt dem Ring in den Feuerberg, der dunkle Herrscher Sauron, der den Ring einst geschmiedet hatte, seine Macht zunächst verlor und sein damaliges Herrschaftszentrum einstürzte; so, wie es am Ende von Der Herr der Ringe auch dargestellt wird.
Doch war Sauron aufgrund der verbliebenen Energie, von denen sich ein Teil weiterhin auch im Ring konzentrierte, noch nicht ganz besiegt, und er beschloss in seinem jenseitigen Stützpunkt von Neuem, Anhänger zu gewinnen. Über die magische Kraft des Rings hatte er zu diesem Zeitpunkt am meisten Einfluss auf Gollum. Zwar hätte sich Sauron für die Zukunft einen anderen Statthalter gewünscht, doch Gollum war nun einmal erneut im Besitz seines Ringes. Außerdem kam ihm die hündische Unterwürfigkeit Gollums auch entgegen, so dass Sauron entschied, mit Gollums Hilfe erneut sein Imperium aufzubauen. Da der Ring auch die bis dahin nicht bekannte Fähigkeit verlieh, die Lebenszeit des Trägers im materiellen Körper immer wieder zu verlängern, wenn der Träger dies verlangte, konnte sich Sauron über mehrere Jahrhunderte kontinuierlich diesem dunklen Ziel widmen.

Gollums Entscheidung und sein neues Leben als Diener Saurons

Doch verlor der Ring dabei allmählich seine Fähigkeit, seinen Träger unsichtbar zu machen, was die Fortführung des dunklen Plans erschwerte. Als Sauron dies einsehen musste, entschied er sich, das bis dahin meist verborgene und unsichtbare Leben Gollums in Mittelerde auf die Erde als einem neuen Stützpunkt zu verlagern. Er befahl dem Hobbit, aus seiner Heimat bzw. seinem Versteck in Mittelerde auszuwandern und mithilfe der nach wie vor mächtigen, wenn auch abnehmenden Kräfte des Rings zumindest die Herrschaft über die Welt der Menschen in einem anderen Teil des Kosmos anzustreben.
Dabei wurde Gollum aufgrund einer dunklen Vision, die ihm Sauron mittels des Rings einspiegelte, im 3. Jahrhundert nach Christus in die Hauptstadt des damaligen römischen Imperiums geführt. Er erhielt in dieser düsteren Schau den Auftrag, die Macht-Religionen des Baalkults mit der neuen Bewegung, die sich auf den Weisheitslehrer Christus berief, zu einer neuen machtvollen Misch-Religion zu verschmelzen. Daraus sollte eine neue Form des Baal-Kultes entstehen mit einem nur äußerlich christlichen Gewand; eine Religion, welche auch zukünftige "Lenker des Erdkreises" hervorbringen sollte - ähnlich wie einst in Mittelerde, als Sauron schon einmal die Alleinherrschaft angestrebt hatte.

Neue Priester im Dienste Saurons

Der dunkle Plan gelang. Dazu drang Gollum anfangs in Versammlung der neuen Bewegung in der Hauptstadt ein und erklärte seine gebrechliche körperliche Gestalt damit, dass er als ein Märtyrer und Diener der Menschheit zu dem geworden sei, der er nun ist. Aus seiner übergroßen Demut heraus sei es ihm jedoch nicht möglich, näher darüber zu sprechen.
Mithilfe der Kraft des Ringes machte er von nun an seinen Einfluss immer mehr geltend, obwohl ihm anfangs noch einige misstraut hatten. So drängte er darauf, Ritual-Priester einzuführen sowie die Sakramente des Baal-Systems zu übernehmen, mit deren Hilfe neu eingesetzte Priester dann auch die Leitung in den Gemeinden übernehmen sollten, nachdem es bisher dort keine Priester gab. Um dem Nachdruck zu verleihen, besorgte er sich bei den Baalspriestern einen Fischkopfhut, einen Purpurmantel und einen Krummstab, und er nannte sich zunächst "Seine Exzellenz Smeagol Gollum". In diesem Aufzug forderte er, als Oberpriester von nun an die ganze Verantwortung übernehmen zu dürfen.

Gollum und der wahre "Fischerring"

Die verunsicherten und träge gewordenen Menschen in Rom haben ihm diese Macht gewährt, vor allem, weil sie selbst die Verantwortung scheuten und keiner sich traute, sich ebenfalls einen solchen Hut aufzusetzen, einen solchen Mantel zu tragen und einen solchen Stab herum zu schwenken. Den Ring des Sauron trug er nun ganz offen und von dort erhielt er immer wieder Einspiegelungen, was er als nächstes tun solle. Und wie die Religionsführer vor und nach ihm änderte er dazu seinen Namen, der jedoch heute nicht mehr bekannt ist und in den Namenslisten nicht aufgeführt ist. In Wirklichkeit gibt es also einen Amtsträger mehr. Und er gewährte allen Gläubigen außerdem das Recht, ihn von nun an als ihren "Vater" ansprechen zu dürfen.

In seinen Ring ließ sich Gollum des Weiteren eine Zeichnung eingravieren, wie er einst in seinem Herkunftskontinent Mittelerde mit seinen bloßen Zähnen einen Fisch fing, weshalb seine Anhänger diesem Ring den Namen "Fischerring" gaben. Doch trotz dieser aufwändigen Inszenierungen ließ die Kraft des Ringes immer weiter nach, und Gollum sah bald seinem nun unvermeidbaren irdischen Tod entgegen. Der Ring würde also auch kein Jahrhunderte lang währendes irdisches Leben mehr verleihen. Allerdings würde er nach wie vor für einen begrenzten Zeitraum zu großer Macht und Herrschaft verhelfen, wie es Gollum selbst erfahren hatte. Nach Gollums Tod wurde dieser Ring deshalb an seinen Nachfolger übergeben, und seither immer an den jeweils nächsten Amtsinhaber. So geschah es viele Jahrhunderte lang.

Der zweite Ring

Um den Fischerring zunächst vor weiterer Abnutzung und Kräfteverlust zu schonen, kam ab dem 14. Jahrhundert ein zweiter Ring für den jeweiligen Religionsführer hinzu. Dieser wird jeweils mit einer Gravur von dem einstigen Jesus-Jünger Petrus versehen, der aus einem Boot sein Fischernetz auswirft, und auch der jeweilige Name des obersten Priesters wird in den Ring eingraviert. Dieser zweite "Fischerring", der stellvertretend für den eigentlichen Fischerring vom jeweiligen Anführer getragen wird, wird bei dem Tod des jeweiligen Religionsführers jedoch immer zerstört. Und die geheim gehaltene Bedeutung dieser Zertrümmerungen ist: "Dies war gar nicht der eigentliche Ring".
Solange er lebt, trägt der jeweils amtierende so genannte "Heilige Anführer" diesen zweiten Ring jedoch öffentlich. Da es sich jedoch nicht um den wahren Ring handelt, wird durch diese Maßnahme auch vorbeugend verhindert, dass zum Beispiel ein Verräter in den Besitz des wahren Ringes gelangt, etwa aufgrund einer Unachtsamkeit des Ringträgers. Man sah also sehr wohl die große Gefahr, die dem Anführer drohen würde, wenn zum Beispiel ein Dieb dank der nach wie vor sehr großen Kraft in dem Ring mit dem erbeuteten Juwel fliehen kann. Solche und ähnliche Gefahren würden also drohen, wenn der Führer den wahren Fischerring mit der Gravur des Gollum, dem Fisch zwischen Gollums Zähnen, tatsächlich tragen würde.

Manchmal jedoch, meist während einer Nacht, wird dieser zweite vergängliche Ring von seinem Träger abgelegt, und in einem feierlichen kultischen Akt streift sich der Oberpriester den wahren Gollum-Ring über. Dieser lädt dann während des Schlafs des Ringträgers dessen Lebensenergie auf. Am nächsten Morgen wechselt der Ringträger dann erneut die Ringe und zieht wieder seinen vergänglichen Ring über, während der unvergängliche machtvolle Ring Saurons, den der erste Pontifex und "Diener aller Diener" Gollum aus Mittelerde mitgebracht hatte, wieder in Sicherheit verwahrt wird - man geht davon aus, dass es sich um einen geheimen Platz in dem großen Kultgebäude der machtvollen Mischreligion handelt und dass er irgendwo im
Großtempel der imperialen Mischreligion sicher aufbewahrt wird.

Die Macht des Rings in Kreuzzügen, Inquisition, Hexenverfolgungen und Weltkriegen

Der Ring entfaltete in den kommenden Jahrhunderten nun immer mehr seine nach wie vor große Kraft, indem er seine Träger ermächtigte, ganze Völker zu unterwerfen, Kriege zu gewinnen, Ungläubige auszurotten, was beispielsweise in Kreuzzügen, Hexenverbrennungen und der Inquisition geschah. In zwei Weltkriegen gelang es den Mächten des Ringes sogar, die Soldaten auf beiden Seiten der Front, die sich gegenseitig töteten, zu segnen, so dass die Macht des Ringes immer siegen würde, gleich, welche Seite gewinnen und welche vernichtet würde. Und Sauron labte sich an den Gräueln und wurde mit Energie aufgeladen, so dass seine Macht über diesen Teil der Erde immer weiter zunahm.
Seine Exzellenz "Vater" Gollum soll in seinem Vermächtnis auch beschworen haben, ein für alle Mal die Elben, Hobbits, Zauberer, Hexen, Zwerge, Wichtel und dergleichen zu vernichten und auch das Tierreich komplett zu unterwerfen und weitgehend auszurotten, um dadurch angeblich den "Frieden" zu gewinnen. Zudem beschwor er vor seinem Tod, dass der Ring seinen Träger und die von ihm geführte Institution immer mit Gold und Reichtum im Überfluss ausstatten wird. "Mein Schatz", so das Vermächtnis des Gollum, soll auf diese Weise über alle Zeiten hinweg zu "unserem Schatz" werden, zum Schatz aller Führer und Mächtigen dieser neuen imperialen Mischreligion, dem Reich Saurons auf dieser Erde.
 

Woher die Angst vor dem Biss kommt

In die Begründung für eine Seligsprechung Gollums könne auch das Eingeständnis einer "glücklichen Schuld" mit eingearbeitet werden, wie es zum Beispiel angesichts des Völkermords bei der Eroberung Lateinamerikas durch Vertreter der imperialen Machtreligion ausgesprochen wurde. "Glücklich" sei diese Schuld, da die Eroberer den Unterworfenen und Ermordeten ja immerhin auch die "wahre Religion" gebracht hatten. Und Smeagol alias Gollum könnte in diesem Sinne positiv angerechnet werden, dass er trotz seiner Verstrickungen und Fehler die Grundlagen dafür legte, dass die von ihm mitbegründete baldige Staatsreligion auch in späteren Jahrhunderten immer ihre Herrschaft erhalten konnte.
Hier könnte beispielhaft etwa darauf hingewiesen werden, wie Smeagol einst seinen "uneinsichtigen" Vetter Deagol töten musste, um den Ring zum ersten Mal in Besitz nehmen und sichern zu können. Oder wie er dem heidnischen Hobbit Frodo den Finger mitsamt dem Ring abgebissen hatte, um sich den zwischenzeitlich verloren gegangenen Ring wieder anzueignen. Damit habe er unter Einsatz seines eigenen Lebens dem aufstrebenden "Heidentum" in Gestalt des Frodo wieder die Macht entrissen. Und dafür wurde er dann durch die Vorsehung am "Schicksalsberg" auch gerettet, obwohl er schon fast sicher im Feuer verloren schien.
Und hier wird die Geschichte zur fortdauernden Gegenwart: Denn es ist diese Begebenheit, aus der seither die Ängste der Ringträger herrühren, dass ihnen eines Tages Ähnliches widerfahren könne, was ihr Vorgänger Gollum einst mit dem Heiden Frodo getan hat; dass nämlich jemand zubeißt und dass sie auf diese Weise den Ring auf ähnliche Weise wieder verlieren könnten wie er zuletzt in den Besitz der Ihrigen gelangt war, durch einen abgebissenen Finger. Darum also - um es noch einmal zu erklären - vorbeugend der zweite Ring, der Ersatz bzw. die Imitation, die ebenfalls eine gewisse dunkle Wirkkraft besitzt, da sie auf den ersten und eigentlichen Ring verweist und mit diesem in dauernder Verbindung steht.

Die zwei Seiten von Gollum als Symbol für die Machtreligion

Gollum sei schlussendlich in seinen beiden Persönlichkeitsanteilen, die immer miteinander im "Dialog" standen, dem sanften und dem aggressiven, auch ein Symbol für die äußere Religion aller Zeiten, die immer dann gezwungen wurde, Gewalt anzuwenden, wenn ihre sanfte Stimme nicht gehört wurde.
Und welcher seiner beiden Stimmen Gollum auch folgte, es war immer diejenige, die Sauron bestärkt hatte. Welche Entscheidung er also getroffen hat, alles mündete durch die Vorsehung immer in das erstrebte Ziel der Religion nach dem Plan Saurons. Und darin wurde er auch zum "Vorbild" für alle Gläubigen, solange diese an ihren Zielen festhalten und diese unbeirrt zu erreichen versuchen; eben so wie einst Gollum nie von seinem Ziel abrückte, den Ring für sich und die nachfolgenden Generationen in Besitz nehmen zu können und bis in unsere Zeit hinein zu erhalten.

Gollum alias Smeagol alias dem Anführer mit dem nicht mehr bekannten Namen liebte weiterhin die Geheimnisse und Rätsel, wie es in der Begründung für die Seligsprechung ebenfalls lauten könnte, womit er auch zum Sinnbild der Religion aller Zeiten werden könnte, die das "Geheimnis" ihrer eigenen Existenz und ihres Glaubens - vergleichbar Gollum - seit je her in das Zentrum ihrer Verkündigung stellte.
Passend dazu wird die Sicherheit des Gollum-Ringes im Großtempel der Religion zusätzlich durch ein geheimes Codewort gewährleistet. Ein Kammerdiener des Religionsführers hatte zwischenzeitlich den Code "sinmieheg natas noruas hci eglof rid" gehört, doch muss davon ausgegangen werden, dass der Code aufgrund des Geheimnisverrats inzwischen geändert wurde.

Gollum, der Patron der Religionsführer, Juweliere und Sportangler

Nach seiner Seligsprechung und - wenn man weiter in die nahe Zukunft blicken darf - auch Heiligsprechung könne der dann "heilige" Gollum der Patron der Religionsführer, Juweliere sowie der Fischer und Sportangler sein - doch wie gesagt, noch geheim, um nicht offen zu legen, wem das Imperium damit die Ehre seiner Altäre erweist. Man könnte von einem noch geheimen Seligen bzw. Heiligen sprechen, dessen ganze einstige Identität erst dann enthüllt würde, wenn die Zeit dafür reif ist. In seiner neuen überirdischen Funktion könne er aber auch schon jetzt von Teilnehmern an Rätselspielen und Preisausschreiben in der Gebets-Hinwendung um Hilfe angerufen werden.

Doch in dieser mächtigen Zeitenwende, am Beginn des 21. Jahrhunderts, geht es nun allmählich ganz zu Ende mit der Macht des Ringes. Und Kritiker dieser wohl bald bevor stehenden geheimen Erhebung Gollums sehen seine Macht bereits jetzt deutlich schwinden, weswegen ja die Selig- und Heiligsprechung selbst auch diesem Machtverlust entgegen wirken soll. Solange aber immer noch Tausende oder gar Millionen von Menschen im Banne der beiden Ringe stehen und den zweiten Ring küssen, den der Oberpriester trägt, ist das Vermächtnis Gollums weiterhin am Wirken. Durch die Küsse wird nämlich auch dieser zweite Ring immer wieder mit neuer Kraft aufgeladen. Doch auch diese zusätzliche Energie kann nicht verhindern, dass die Kraft der beiden Ringe unwiederbringlich weiter nachlässt, und dass beide Ringe ihrem Träger und dessen Zielen irgendwann nichts mehr nützen. Dann ist das letzte Kapitel über den "Herren der Ringe" - gemeint sind diese beiden Fischerringe, von denen hier berichtet wird - geschrieben. Und die Saga ist an ihrem Ende angekommen.

(Gastbeitrag, W. Elfler)


Vgl. dazu auch: Parallelen zwischen dem dunklen Lord Voldemort in der Harry-Potter-Saga und der Religion
 

Dieser Text ist aus juristischer Sicht eine Satire und keine Behauptung von Tatsachen. Damit ist keine Aussage über möglicherweise in ihm enthaltene tiefere Wahrheiten getroffen. Er kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", W. Elfler, Wie Gollum im Abendland das Imperium aufbaute - Die geheime Fortsetzung von "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe", Wertheim 2012, zit. nach https://www.theologe.de/gollum.htm, Fassung vom 22.2.2019

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