DER THEOLOGE
Nr. 100



Die Propheten Gottes: Die Mahner gegen die Priester
 



Gott, der Ewige, sprach und spricht zu allen Zeiten durch Seine Propheten, und alle wahren Gottespropheten waren und sind Mahner gegen die Priester.
Gott, der Freie Geist, hat niemals Priester eingesetzt. Die Priester selbst haben sich in allen Religionen zwischen Gott und Seine Menschenkinder gestellt. Und in den Bibeln der Kirchen haben sie große Teile der Überlieferung nach ihrem Gutdünken umgeschrieben und gefälscht.


Jesus von Nazareth sprach in Seiner Bergpredigt, dass Er gekommen ist, "das Gesetz und die Propheten zu erfüllen". An Seinem Wirken kann man also erkennen, was schon Moses und die wahren Gottespropheten vor Jesus von Nazareth den Menschen nahe brachten: die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe und die Botschaft, dass das Reich Gottes "inwendig in euch" ist, dass also jeder Mensch ein "Tempel des Heiligen Geistes" ist. Sie lehrten auch, dass Gott, der Ewige, kein strafender Gott ist, sondern dass Er jeden Menschen und alle Lebensformen in Seiner Schöpfung unendlich liebt und jedem Menschen immer wieder die Möglichkeit zur Umkehr von verkehrten Wegen gibt.

Die Priester jedoch haben Rituale, Sakramente und Liturgien erfunden, sie haben Kulthäuser und Altäre errichten lassen, und sie haben sich Kultgewänder umgelegt, mit denen sie sich vom Volk unterscheiden wollen. Ihre Kulte und grausamen Lehren wie Tötungsanweisungen gegen Andersdenkende, Aufforderung zu Kriegen und Tieropfer-Vorschriften unterschoben sie Gott, dem Ewigen, und Seinen Propheten. Sie haben die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe verraten, die gegenüber Menschen, Tiere und der ganzen Gottesschöpfung gilt und für deren Erfüllung es keiner Priester und Religionen bedarf.

Trotz der Fälschungen finden sich jedoch in den Bibeln auch noch eindeutige Hinweise auf die göttliche Ur-Lehre, ebenso wie Gottes Mahnungen gegen die Priester und Verfälscher Seiner Botschaft, wie zum Beispiel durch den Gottespropheten Jeremia, der ihnen entgegen hielt: "Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir und das Gesetz des Herrn ist bei uns? Ja! Aber der Lügengriffel der Schreiber hat es zur Lüge gemacht?" (8, 8)
Lesen Sie, was Gott, der Ewige, durch Seine wahren Gottespropheten über die Priester bzw. die selbsternannten "Hirten", Religionsführer sagte, und was in den Bibeln noch nachzulesen ist. Und wenn an manchen Stellen zusammenfassend von den Herrschern und Oberen des Volkes die Rede ist, dann gehören die Priester auch hier maßgeblich mit dazu.

Vieles davon wird einem sehr bekannt vorkommen, wenn man es mit den Priestern und Religionsführern vergleicht, die seit nahezu 2000 Jahren bis in die Gegenwart unter dem falschen Etikett "Christlich" auftreten. Damit haben die Priester das Maß voll gemacht, indem sie für ihr unheilvolles Tun auch noch den guten Namen des Jesus, des Christus, missbrauchen, dessen Lehre der Gottes- und Nächstenliebe und der Einheit allen Lebens sie seit Jahrhunderten immer wieder ins Gegenteil verkehrten.
Alleine die Tatsache, dass jeder der vielen Priester- und Pfarrerkonfessionen des so genannten Christentums anders lehrt und sie untereinander zerstritten sind, ist bereits ein Beweis, dass sie die Ur-Lehre, die Stammlehre des Jesus von Nazareth längst verraten haben.
Durch die Gottespropheten im Alten Bund und Jesus von Nazareth hat Gott Seine Stimme gegen das unheilvolle Wirken der Priester erhoben, und in unserer Zeit spricht der Christus-Gottes-Geist machtvoll durch Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes in unserer Zeit.
Es war und ist jeweils die gleiche Priesterkaste am Wirken, welche zu allen Zeiten die wahren Gottesboten bekämpfte und den lebendigen Gottesgeist auszulöschen versuchte. Hinter allem steht das System "Baal", wie der Widersacher Gottes im Alten Testament genannt wird, und es gilt zu allen Zeiten: Die Propheten – die Mahner gegen die Priester.

 




Die Priester als falsche Lehrer
 

 "Hört das Wort des Herrn …, denn der Herr erhebt Klage gegen die Bewohner des Landes. Es gibt keine Treue und keine Liebe und keine Gotteserkenntnis im Land. Nein, Fluch und Betrug, Mord, Diebstahl und Ehebruch machen sich breit. Bluttat reiht sich an Bluttat. Darum soll das Land verdorren … Doch nicht irgendwer wird verklagt, nicht irgendwer wird gerügt, sondern dich, Priester, klage ich an. Am helllichten Tag kommst du zu Fall ... Mein Volk kommt um, weil ihm die Erkenntnis fehlt, weil du die Erkenntnis verworfen hast ... Sie nähren sich von der Sünde meines Volkes und sind gierig nach seinen ruchlosen Opfern“ (Hosea 4, 1 ff.) 

"Denn die Leiter dieses Volks sind Verführer und die sich leiten lassen, werden in die Irre geleitet." (Jesaja 9, 15)  

"Was soll sein Gestammel, sein Papperlapp, sein Geschwätz bald hier, sein Geschwätz bald dort?“ (Jesaja 28, 10) 

"Die Priester fragen nicht: Wo ist der Herr? Und die Hüter des Gesetzes achteten meiner nicht, und die Hirten des Volkes wurden mir untreu.“ (Jeremia 2, 8) 

"Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir und das Gesetz des Herrn ist bei uns? Ja! Aber der Lügengriffel der Schreiber hat es zur Lüge gemacht? ... Das Wort des Herrn haben sie verworfen, und ihre eigene Weisheit, was nützt sie ihnen?“ (Jeremia 8, 8-9) 

"Die Hirten sind zu Toren geworden und fragen nicht nach dem Herrn. Darum kann ihnen nichts Rechtes gelingen, und ihre ganze Herde ist zerstreut.“ (Jeremia 10, 21) 

"Sagt nicht mehr ´Last des Herrn`; denn einem jeden wird sein eigenes Wort zur Last werden, weil ihr so die Worte des lebendigen Gottes verdreht.“ (Jeremia 23, 36) 

"Und nun, ihr Priester, dies Wort gilt euch: ´… Ihr aber seid von dem Wege abgewichen und habt viele zu Fall gebracht durch falsche Weisung‘.“ (Maleachi 2, 1.8)

 

Die Priester erfinden Kulte und Götzen

"Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße. Was ist das denn für ein Haus, das ihr mir bauen könntet, oder welches ist die Stätte, da ich ruhen sollte? Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der Herr.“ (Jesaja 66, 1-2)  

"Man fällt im Walde einen Baum, und der Bildhauer macht daraus mit dem Schnitzmesser ein Werk von Menschenhänden, und er schmückt es mit Silber und Gold und befestigt es mit Nagel und Hammer, dass es nicht umfalle. Sie sind ja nichts als Vogelscheuchen im Gurkenfeld. Sie können nicht reden; auch muss man sie tragen; denn sie können nicht gehen.“ (Jeremia 10, 3-5) 

"Sie haben mir den Rücken und nicht das Angesicht zugekehrt, und obwohl ich sie stets lehren ließ, wollten sie nicht hören noch sich bessern. Dazu haben sie ihre gräulichen Götzen in das Haus gesetzt, das nach meinem Namen genannt ist, dass sie es unrein machten, und haben die Höhen des Baal gebaut.“ (Jeremia 32, 33-35) 

"Es kommt aber auch vor, dass die Priester das Gold und Silber von den Götzen stehlen und es für sich verwenden, ja sogar den Huren im Freudenhaus davon geben. Und sie schmücken die silbernen, goldenen und hölzernen Götzen mit Kleidern, als wären‘s Menschen. Die Götzen können sich aber nicht vor Rost und Motten schützen. Und wenn man ihnen ein Purpurkleid anzieht, so muss man ihnen den Staub des Tempels vom Gesicht abwischen, der dick auf ihnen liegt.“ (Baruch 6, 10-13) 

"Die Priester verwahren die Tempel der Götzen mit Türen, Schlössern und Riegeln, damit sie von den Räubern nicht gestohlen werden, so wie man einen gefangen setzt und verwahrt, der sich am König vergriffen hat.“ (Baruch 6, 18) 

 

Der grausamen Tieropfer sind Gott ein Gräuel

"Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich keinen Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören.“ (Amos 5, 21-23) 

"Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern? spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider … Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung – Frevel und Feste – ertrage ich nicht. Eure Neumondfeste und Feiertage sind mir in der Seele verhasst, sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen. Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut.“ (Jesaja 1, 11-15) 

"Wer einen Ochsen schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt“. (Jesaja 66, 3)  

"Ich aber habe euren Vätern an dem Tage, als ich sie aus Ägyptenland führte, nichts gesagt noch geboten von Brandopfern und Schlachtopfern, sondern dies habe ich ihnen geboten: Gehorcht meinem Wort, so will ich euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein.“ (Jeremia 7, 21-23)

"Um das Vermisste kümmert er sich nicht, das Verlorene sucht er nicht, das Gebrochene heilt er nicht, das Gesunde versorgt er nicht. Stattdessen isst er das Fleisch der gemästeten Schafe und reißt ihnen die Klauen ab. Weh meinem nichtsnutzigen Hirten, der die Herde im Stich lässt.“ (Sacharja 11, 15-17) 

 

Die Schändung der Erde 

"Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht … Das Land verdorrt und verwelkt, der Erdkreis verschmachtet und verwelkt, die Höchsten des Volks auf Erden verschmachten. Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund. Darum frisst der Fluch die Erde, und büßen müssen's, die darauf wohnen. Darum nehmen die Bewohner der Erde ab, so dass wenig Leute übrig bleiben.“ (Jesaja 24, 2 ff.)

"Viele Hirten haben meinen Weinberg verwüstet; verödet liegt er vor mir; ja, das ganze Land ist verwüstet, aber niemand will es sich zu Herzen nehmen.“ (Jeremia 12, 10) 

"Dich erdrückt dein Verbrechen gegen den Wald des Libanon und die Vernichtung des Großwilds lastet auf dir, wegen des Blutes, das du vergossen hast unter den Menschen, wegen der Gewalttaten, die du verübt hast an Ländern und Städten und an allen ihren Bewohnern. Was nützt ein Götterbild, das ein Bildhauer macht, ein gegossenes Bild, ein Lügenorakel?“ (Habakuk 2, 17-18)

 

Weh denen, die in den Krieg ziehen

"Weh den abtrünnigen Söhnen, spricht der Herr, die ohne mich Pläne fassen und ohne meinen Geist Bündnisse eingehen, um eine Sünde auf die andere zu häufen, die hinabziehen nach Ägypten und befragen meinen Mund nicht, um sich zu stärken mit der Macht des Pharao und sich zu bergen im Schatten Ägyptens. Aber es soll euch die Stärke des Pharao zur Schande geraten und der Schutz im Schatten Ägyptens zum Hohn  … Denn so spricht Gott, der Herr, der Heilige Israels: ´Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen: durch Stille sein und Hoffen würdet ihr stark sein.‘
Weh denen, die hinab ziehen nach Ägypten um Hilfe und sich verlassen auf Rosse und hoffen auf Wagen, weil ihrer vieler sind, und auf Gespanne, weil sie sehr stark sind. Aber sie halten sich nicht zum Heiligen Israels und fragen nichts nach dem Herrn … Denn Ägypten ist Mensch und nicht Gott, und seine Rosse sind Fleisch und nicht Geist.“ (Jesaja 30, 1 ff.)   

 

Die gewalttätigen "Rotten der Priester"

"Ihre bösen Taten lassen es nicht zu, dass sie umkehren zu ihrem Gott; denn sie haben einen Geist der Hurerei in ihrem Herzen und den Herrn kennen sie nicht.“ (Hosea 5, 4)

"Und die Rotten der Priester sind wie die Räuber, die da lauern auf die Leute; sie morden auf dem Wege, der nach Sichem geht, ja Schandtaten vollbringen sie.“ (Hosea 6, 9)

"So hört doch dies, ihr Häupter im Hause Jakob und ihr Herren im Hause Israel, die ihr das Recht verabscheut und alles, was gerade ist, krumm macht; die ihr Zion mit Blut baut und
Jerusalem mit Unrecht – seine Häupter richten für Geschenke, seine Priester lehren für Lohn.“ (Micha 3, 9)

"Die Priester herrschen auf eigene Faust, und mein Volk hat´s gern so. Aber was werdet ihr tun, wenn´s damit ein Ende hat?“ (Jeremia 5, 31)

"Denn von ihrem Kleinsten bis zum Größten agierten sie alle gesetzlos, vom Priester bis zum falschen Propheten treiben alle Lügnerisches. Und sie heilten die Gebrechen meines Volkes mit Verharmlosung und sagten ‚Friede! Friede!‘, aber wo ist Friede? Sie wurden zuschanden, weil sie gefehlt hatten. Sie wurden zuschanden, aber trotzdem schämten sie sich nicht, und sie erkannten ihre Schandhaftigkeit nicht. Deshalb werden sie in ihrem Fall fallen und zur Zeit der Prüfung werden sie zugrunde gehen, hat der Herr gesprochen.“ (Jeremia 6, 13)

 

Das Bündnis mit der Unterwelt

"So höret nun des Herrn Wort, ihr Spötter, die ihr herrscht über dies Volk, das in Jerusalem ist: Ihr habt gesagt: ´Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht: Wenn die Flut heran braust, erreicht sie uns nicht. Denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen und uns hinter der Täuschung versteckt ...‘ So wird Hagel die falsche Zuflucht zerschlagen, und Wasser sollen den Schutz wegschwemmen, dass hinfalle eurer Bund mit dem Tode und euer Vertrag  mit dem Totenreich nicht bestehen bleibe.“ (Jesaja 28, 15 ff.)

 

Das lasterhafte Leben der Priester

"Und ich will ein Ende machen mit allen ihren Freuden, Festen, Neumonden, Sabbaten und allen ihren Feiertagen … So will ich heimsuchen an ihr die Tage der Baale, an denen sie Räucher­opfer darbringt und sich mit Stirnreifen und Halsbändern schmückt und ihren Liebhabern nachläuft, mich aber vergisst, spricht der Herr.“ (Hosea 2, 13-15)

"Sie (die Priester) selbst, gehen mit den Dirnen beiseite, mit den Weihedirnen feiern sie Schlachtopfer. So kommt das unwissende Volk zu Fall.“ (Hosea 4, 14)

"Sie liegen und jappen und schlafen gerne. Aber es sind gierige Hunde, die nie satt werden können. Das sind die Hirten, die keinen Verstand haben; ein jeder sieht auf seinen Weg; alle sind auf ihren Gewinn aus und sagen: ´Kommt her, ich will Wein holen, wir wollen uns vollsaufen, und es soll morgen sein wie heute und noch viel herrlicher`.“ (Jesaja 56, 10-12)

 

Priester widersetzen sich den Propheten Gottes

Über den Gottespropheten: "Denn ich will dich heute zur festen Stadt, zur eisernen Säule, zur ehernen Mauer machen im ganze Lande wider die Könige Judas, wider seine Großen, wider seine Priester, wider das Volk des Landes, dass, wenn sie auch wider dich streiten, sie dir dennoch nichts anhaben könne; denn ich bin bei dir, spricht der Herr, dass ich dich errette.“ (Jeremia 1, 18)



Worte des Jesus von Nazareth über die Religionsführer, Theologen und Priester

"Nehmt euch in acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt, und sie wollen ... die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben ... und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber um so härter wird das Urteil sein, das sie erwartet.“ (Markus 12, 38-40)

"Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Sie binden schwere und unerträgliche Bürgen und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür krümmen. Alle ihre Werke tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden ...
Sie sitzen gern obenan bei Tisch ... und haben´s gern, dass sie auf dem Markt gegrüßt und von den Leuten Rabbi genannt werden. Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen [heute würde man sagen: nicht Pfarrer, Priester, Hochwürden, Exzellenz usw.], denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder.
Und ihr sollt niemand unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.
Und ihr sollt euch nicht Lehrer nennen lassen; denn einer ist euer Lehrer; Christus.
Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden." (Matthäus 23, 1-9)

"Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein, und die hinein wollen, lasst ihr nicht hinein gehen.
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Häuser der Witwen fresst und zum Schein lange Gebete verrichtet! Darum werdet ihr ein umso härteres Urteil empfangen.
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen für euren Glauben gewinnt; und wenn er´s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr …
Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele.
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier …
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat. So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht.
Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! ... Ich sende Propheten, Weise und Schriftgelehrte zu euch; ihr aber werdet einige von ihnen töten, ja sogar kreuzigen, andere auspeitschen und von Stadt zu Stadt verfolgen." (Matthäus 23, 13 ff.)

 

"Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: ´Geht hinaus aus ihr, mein Volk,
dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden
und nichts empfangt von ihren Plagen.
Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel,
und Gott denkt an ihren Frevel` ...
Und es werden sie beweinen und beklagen
die Könige auf Erden,
die mit ihr gehurt und geprasst haben.

(Offenbarung 18, 4 ff.)

 


 

Der Text kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Herausgeber Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 100: Die Propheten Gottes: Die Mahner gegen die Priester, zit. nach
http://www.theologe.de/propheten-gottes_mahner-gegen-die-priester.htm,
Fassung vom 2.7.2017,
Copyright © und Impressum siehe hier.
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