Keine halbe Wahrheit, sondern ganze Lüge

Wie wir von der gottlosen Allianz von Kirche, Staat und Medien belogen werden

Der Theologe Nr. 116, aktualisiert am 10.9.2022
 



"Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als die Wahrheit, die ihnen völlig neu ist", so unter anderem ein Satz des österreichischen Schriftstellers Alfred Polgar, der während und kurz nach dem 2. Weltkrieg in den USA unter anderem Drehbücher für Hollywood-Filme schrieb. Damit weist er auf etwas hin, das zu allen Zeiten beobachtet werden konnte und was auch die Frage aufwirft: Wer vor allem hat in unserer Gesellschaft die Macht, unter Umständen Lügen Hunderte Male zu wiederholen und umgekehrt eine Wahrheit zu verschweigen, so dass sie, wenn sie dann doch einmal gehört wird, als etwas Neues und Unglaubhaftes betrachtet wird?
In unserer Zeit bestimmen vor allem die Medien in Presse, Rundfunk, Fernsehen und im Internet, was den Bürgern mitgeteilt wird und was nicht. Was davon dann stimmt und was nicht stimmt, was also Wahrheit ist und was Lüge, wer kann das immer zutreffend unterscheiden?
Michael Meyen, Professor für Kommunikationswissenschaft in München, schreibt dazu: "Wenn wir die Tagesschau einschalten, erfahren wir nichts über die ‚Wirklichkeit’. Wir lernen vielmehr, wer es geschafft hat, seine Sicht auf die Wirklichkeit in die Propaganda-Matrix – einzuschreiben" (S. 30). Die Propaganda-Matrix, so deshalb auch der Titel seines Buches.

Der Wissenschaftler schreibt hier von unterschiedlichen Sichtweisen auf die Wirklichkeit, was deutlich macht, dass es neben der plumpen und direkten Lüge, die vom Lügner bewusst und gezielt als Lüge in die Welt gesetzt wird, eben auch noch bestimmte Sichtweisen gibt, die man als verlogen bezeichnen könnte. Z. B., wenn dahinter ein von Ego-Interessen getrübtes Bewusstsein von Menschen steckt, die ihre Sichtweisen für die Wahrheit halten, die in Wirklichkeit jedoch in einer, wie es der Kommunikationswissenschaftler nennt, Propaganda-Matrix gefangen sind.

Und Propaganda, da geht es schon immer darum, das Volk in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen, hinter der handfeste Interessen stehen, die aber meist öffentlich verborgen werden. Wird dann doch einmal aufgedeckt, dann heißt es oft "Das ist aber nur die halbe Wahrheit". Doch so harmlos ist das nicht, entpuppt sich doch eine vermeintlich halbe Wahrheit nicht selten als die ganze Lüge.
Und wenn solches nicht nur im privaten Umfeld geschieht, sondern in Politik und Medien, dann sind dies niemals Kleinigkeiten, sondern es betrifft die ganze Bevölkerung, die auf diese Weise mit Lügen bewusst in eine bestimmte Richtung gesteuert werden soll. Nämlich dorthin, wo es den jeweiligen Politikern, Medienvertretern oder Lobbyisten nützt. Oft mit schlimmen Folgen. Darum geht es in dieser Ausgabe des "Theologen", dargelegt an einigen Beispielen.

Foto: Schlange - (Neotropical rattlesnake, Ltshears, 2009, GNU Free Documentation Licence)
 



"In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte"

Wer waren die Mörder in Kiew auf dem Maidan-Platz?

Aggressive Nato-Osterweiterungen und der Wunsch der Krim-Bewohner für den Anschluss an Russland

Die Verantwortung auch der Bundesregierung für die Eskalation zwischen Russland und der Ukraine

Verständnis für den Feind oder ein Lügengebäude aus Halbwahrheiten

Aggressor und Ur-Aggressor

Die US-amerikanische Kriegsstrategie

"Warum Staatsführer lügen" und die Entmündigung der EU-Bürger

Die Systemumstellung im Westen und die Verteufelung Putins

Westlicher Krieg "bis zum letzten Blutstropfen"

Gandhi: Der "Geist Satans" in Europa und seine Kriegslügen

Der Plan eines Atombombenabwurfs am Hindukusch

Vom kapitalistischen Beutemachen und der Rede von der vorgetäuschten Freiheit

Bruch des Völkerrechts, Uran-Munition und Lügenpropaganda:
Wie dreist wir beim grausamen Irak-Krieg der USA-Willigen getäuscht wurden

"Wenn jemand verrät den Gottessohn - das ist Religion"

Die Verfolgung der Gottespropheten durch die etablierte Kirchen-Religion

Die Priester als Lügner und Wahrheitsbekämpfer

Lügen auf allen Gebieten: Beispiel Organtransplantation

Klimakatastrophe - Das Reich Gottes hat rechzeitig gewarnt

"Ungesühnte Energien" - Kriege und Aggressionen heizen Klimawandel an

Massenmedien im Dienste des "Vaters der Lüge"

Christus in uns und im Prophetischen Wort
 


"In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte"

Seit einiger Zeit wird in der deutschen Politik und den Medien häufiger von "Werten" gesprochen, für die man angeblich einstehe. Und damit wird auch der neue große Krieg in Europa befeuert, damit die Seite mit den vermeintlich "guten" Werten mit Waffengewalt siege.
Dabei ist das kriegstreibende Auftreten dieser Werte predigenden Politiker und Medienvertreter so ausgeprägt selbstgerecht und rechthaberisch, wenn sie zum Beispiel von Demokratie oder von Menschenrechten sprechen, dass ausgewogene demokratische Meinungsbildungen, wie sie noch vor einigen Jahren üblich waren, nur noch verschwiegene oder mittlerweile verleumdete Vergangenheit sind. So
hatte noch 2013 der bekannte SPD-Entspannungspolitiker Egon Bahr einer Schülergruppe beim Besuch einer Gedenkstätte ins Gewissen geschrieben:
"In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht immer um die Interessen von Staaten … Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."
(zit. nach Frankfurter Rundschau, 28.8.2014)
Und wie ernst es dem erfahrenen Politiker damit war und wie groß er die kommende Gefahr sah, die von einer solchen, wie es neuerdings schwärmerisch heißt, "wertebasierten" Politik für das Wohlergehen der Bürger ausgeht, zeigt eine weitere Warnung von Egon Bahr:
"Wenn ein Politiker anfängt, über ´Werte` zu schwadronieren, anstatt seine Interessen zu benennen, wird es höchste Zeit, den Raum zu verlassen." (rp-online.de, 21.6.2017)

Wer waren die Mörder in Kiew auf dem Maidan-Platz?

Kirchlicher Kult: Heute Bischof, morgen ReliquieUnd eben solche Interessen des Westens werden bei dem Russland-Ukraine-Krieg von den Politikern und den die so genannte öffentliche Meinung beherrschenden Medien in der Regel meist verschwiegen, weshalb wir als erstes Beispiel zu dem Thema "Keine halbe Wahrheit, sondern die ganze Lüge" einige dieser Interessen benennen möchten:
Der größte Einschnitt in der Vorgeschichte dieses Krieges war der von den USA mit Milliardenunterstützung flankierte gewaltsame Umsturz in der Ukraine im Jahr 2014, bei dem der demokratisch gewählte Präsident schließlich dem Aufstand pro-westlicher und rechtsradikaler Widerstandsgruppen auf dem Maidan-Platz in Kiew weichen musste.

Als unter Vermittlung vor allem des damaligen deutschen Außenministers Steinmeier in der Ukraine unmittelbar zuvor eine Regierung der nationalen Einheit aus Vertretern beider Machtblöcke - der Regierung und der Aufständischen - zustande kam, liefen pro-westliche Rebellen dagegen Sturm. Die Gewalt eskalierte und Scharfschützen auf dem Maidan-Platz erschossen sehr viele Demonstranten, was sofort der früheren Regierung unterschoben wurde, woraufhin der nach wie vor amtierende Präsident aus Angst um sein Leben und seine Gesundheit fliehen musste.
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung konnte an über den Mord an den Demonstrierenden damals aber noch kurz darauf etwas anderes lesen:
"Eine Ärztin habe dem Außenminister Estlands berichtet …. ´Ihr zufolge deuten alle Indizien darauf hin, dass Menschen auf beiden rivalisierenden Seiten von ein und demselben Scharfschützen erschossen wurden` … Die Ärztin habe gesagt, dass alle Menschen mit der gleichen Munition und auf die gleiche Art und Weise getötet wurden. Die Majdan-Koalition sei nicht gewillt, die Umstände der Todesschüsse zu klären, sagte Estlands Außenminister Paet, das sei besorgniserregend. Damit sei der ´Verdacht erhärtet, dass hinter den Scharfschützen nicht [Präsident] Janukowitsch, sondern jemand aus der Koalition gestanden habe`, soll [der Außenminister Estlands] Paet … gesagt haben."
(faz.de, 5.3.2014)
Ein Amateurfunker hat weiterhin folgenden Dialog zwischen zwei Schützen der damaligen Regierungseinheiten mitgehört, wie das ARD-Magazin Monitor und spiegel.de damals noch berichten durften. Auf den Aufnahmen, so wörtlich,
"ist zu hören, wie ein Scharfschütze [der damaligen Regierung] seine Kollegen über Funk fragt: ´Wer hat da geschossen? Unsere Leute schießen nicht auf Unbewaffnete.` Kurze Zeit später sagt ein anderer: ´Den hat jemand erschossen. Aber nicht wir.` Dann fügt er hinzu: ´Gibt es da noch mehr Scharfschützen? Und wer sind die?`" (tagesschau.de, 10.4.2014)


Durch weitere Studien stellte sich heraus, dass die Schüsse vom Dach eines Hotels und von anderen Gebäuden aus abgefeuert wurden, die in der Hand der Maidan-Aufständischen waren.
Die unmittelbare Folge dieses Massakers ist bekannt: Das Scheitern einer Regierung der nationalen Einheit.
Und heute? Bis heute werden die Opfer auf dem Maidan-Platz wieder allesamt der damaligen mit Russland befreundeten zuvor demokratisch gewählten Regierung und deren Polizei und Behörden angelastet. Auf der Internet-Seite des Magazins Stern hatte man aktuell zum Beispiel am 17.6.2022 einfach so getan, wie man es eben im Westen bis heute gerne gehabt hätte, wie es aber offenbar überhaupt nicht war, wörtlich:
"Durch das harte Durchgreifen der Polizei und Sicherheitsbehörden wurden mehr als 100 Menschen getötet."
Liebe Leserinnen, liebe Leser! Halbe Wahrheit. Oder ganze Lüge? Die Interessen hinter dem, was die Bürger glauben sollen und in welche Richtung man sie lenken will, sind bekannt.

Aggressive Nato-Osterweiterungen und der Wunsch der Krim-Bewohner für den Anschluss an Russland

Kurze Zeit nach dem Umsturz erfolgte dann bekanntlich, was von vor Wut schäumenden westlichen Medien seither dauerhaft wiederholt als "völkerrechtliche Annexion der Halbinsel Krim" durch Russland bezeichnet wird, woraufhin der Westen mit einer massiven Sanktionspolitik gegen Russland begann und wo es aktuell in einer Rundfunk-Reportage auf BR 24 hieß, damit habe "Putin" den heutigen Krieg bereits "begonnen". (21.8.2022)
Dass die Krim Jahrhunderte lang Teil Russlands war, bis die Halbinsel erst 1954 vom ukrainischen sowjetischen Regierungschef Chruschtschow als Dank für die Freundschaft Russland-Ukraine im gemeinsamen Staat Sowjetunion seiner Heimatregion Ukraine geschenkt wurde, wird dabei in der Regel unterschlagen. Auch, dass 60 % der Bewohner Russen sind, deren Erwähnung auch auf einer Informationsseite der Bundesregierung über die Krim einfach so lange "vergessen" wurden, wie es hieß, bis man auf den "Fehler" aufmerksam gemacht wurde. Verschwiegen wurden in diesem Zusammenhang weiterhin die
Drohungen national-ukrainischer Milizen, nach dem Umsturz in Kiew nun auch gegen die russischsprachigen Krimbewohner vorzugehen. Und nicht geeignet für die westliche Propaganda war weiterhin, dass russische Soldaten schon vorher auf der Krim stationiert waren und eine frühere kurzfristig pro-westliche Ukraine-Regierung bereits gedroht hatte, die Krimhäfen für Russlands Schwarzmeerflotte lahm zu legen.
Die Zeit schrieb 2014 immerhin noch offen auch über den Hintergrund der für Russland immer bedrohlicheren Nato-Osterweiterungen, trotz eindeutig gegenteiliger Versprechungen aller westlichen Politiker Anfang der 90er-Jahre, und ich zitiere:
"Aus Moskauer Sicht droht Russland am Schwarzen Meer eine Einschnürung, seit Bulgarien und Rumänien der Nato beitraten. ´Ohne die russische Militärpräsenz auf der Krim und vor allem im Falle eines Nato-Beitritts der Ukraine würde das Schwarze Meer vollends zu einem Nato-Meer`, sagt [Wolfgang] Richter [Militärberater und früherer Oberst der Bundeswehr]." (zeit.de, 20.3.2014)


Was also lag näher als eine demokratische Volksabstimmung auf der Krim, ob die Bewohner weiter Teil der neuen nun straff antirussisch regierten Ukraine oder in Zukunft wieder Teil von Russland sein möchten? Dass dabei über 96 % der Wähler der Krim für den Anschluss an Russland stimmten, wurde vom Westen nun aber arrogant und lapidar als "irregulär" abgetan. Doch eine mögliche Wiederholung der Abstimmung unter westlicher Aufsicht, was Gegenstand von Verhandlungen hätte sein können, wird bekanntlich bis heute von den Nato-Staaten und der nationalistischen Ukraine-Regierung kategorisch abgelehnt. Man könnte es auch so zusammenfassen: Bloß keine Demokratie auf der Krim!
Der Grund dafür erscheint mehr als offensichtlich: Immer noch eine Mehrheit für den Anschluss an Russland wäre wohl das sichere Ergebnis. Doch die Menschen dort einfach zu fragen, zu welchem Staat sie gehören wollen, wie es beispielsweise die Bewohner des Saarlands nach dem 2. Weltkrieg entscheiden durften, damals zu Frankreich oder zu Deutschland, das war und ist hier nicht das Interesse des Westens. Und auch die westlichen Medienvertreter des alles beherrschenden und Gegenteiliges verleumdenden so genannten "Main-Streams" machen eine solche von beiden Machtblöcken zu organisierende ur-demokratische Möglichkeit nie zum Thema. Damals nicht, in der Zwischenzeit nicht und heute erst recht nicht. Was soll man dann aber davon halten, wenn in den Medien immer von den Werten der westlichen Demokratie geschwärmt wird, um deretwillen man nun auch den Krieg gegen Russland mit Waffen, Waffen und immer mehr Waffen und mit Milliarden und Abermilliarden an anderweitigen Finanzhilfen befeuert und damit täglich Not und Elend vor Ort und weltweit vergrößert und womit täglich ein Blutbad ohnegleichen eskaliert mit Hunderten Todesopfern auf beiden Seiten und ohne dass sich westliche Politiker um einen Waffenstillstand bzw. um Friedensverhandlungen bemühen. Wer es vielleicht ansatzweise versucht, wird sofort verdächtigt, mit den "Feind", wie es neuerdings wieder öfters heißt (wie schon 1939 bis 1945) gemeinsame Sache machen zu wollen, sich vielleicht sogar aussöhnen zu wollen.

Die Verantwortung auch der Bundesregierung für die Eskalation zwischen Russland und der Ukraine

Zu den kaum berichteten Fakten zählt auch, dass die USA die Entwicklung bis zum Umsturz zugegebenermaßen bereits mit ca. fünf Milliarden Dollar für die Unterstützung von Oppositionsgruppen finanziert hatte (u. a. wdr.de, 13.3.2014) und dass die EU der Ukraine den Entwurf für ein Assoziierungsabkommen diktiert hatte, das die bisherigen gutnachbarlichen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Ost-Ukraine und Russland zerstört hätte. Der bekannte deutsche Politiker und ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen fasste die westliche Politik in der Ukraine im Jahr 2014 wie folgt zusammen:
"Russische Bedenken ... wurden vom Tisch gewischt … Ohne Not wurde die neue ukrainische Regierung nach der Entmachtung Janukowytschs sofort rückhaltlos unterstützt, obwohl diese Regierung noch nicht einmal im eigenen Land das Vertrauen der Mehrheit genießt, antirussisch ist und ihr völkisch gesinnte Kräfte angehören. Weil europäische politische Eliten nur noch in Kategorien wie prorussisch und proeuropäisch denken konnten und den Konflikt statt den Dialog mit Russland bevorzugten, haben sie die schwerste Krise in Europa in diesem Jahrhundert mit ausgelöst. Ein Gutteil der Verantwortung dafür liegt in Berlin ... auch Russland ist Teil Europas." (spiegel.de, 19.5.2014)

Heute will man solches aber in Politik und Medien nicht mehr hören, und es wird sogar immer wieder behauptet, die damaligen westlichen Politiker hätten mit Russland noch viel härter umgehen müssen und müssten sich sogar dafür entschuldigen, dass sie es nicht getan haben und sich stattdessen für eine Kooperation mit Russland zum beiderseitigen Wohlergehen entschieden hätten. Dann wäre der Konflikt, so der Vorwurf vor allem aus der nun neu heranwachsenden Politikergeneration, angeblich nicht bis zum heutigen Krieg eskaliert. Der erfahrene deutsche und EU-Politiker Günter Verheugen (SPD) sagt jedoch das Gegenteil. Durch die kompromisslose Härte des Westens sei schon damals der Konflikt eskaliert. Was ist nun wahr? Und was ist falsch? Was ist womöglich nur die halbe Wahrheit. Oder die ganze Lüge? Und wann habe nun der Krieg begonnen? Durch Besetzung der Krim durch Russland und deren Wiedereingliederung in Russland, wie BR24 behauptet? Halbe Wahrheit? Oder ganze Lüge? Begann es nicht spätestens beim vom Westen finanzierten gewaltsamen Putsch in der Hauptstadt Kiew, in dessen Folge man das ganze Land im Sinne des Umsturzgeschehen vereinnahmen wollte statt im darauffolgenden Jahr die Bürger bei den demokratischen Wahlen entscheiden zu lassen?

Verständnis für den Feind oder ein Lügengebäude aus Halbwahrheiten

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir sind Nachfolger des Jesus von Nazareth und für uns ist jeder Krieg ein Verbrechen und jede Form der militärischen Aufrüstung zur Androhung von Kriegen ein gravierender Verstoß gegen die Gottesgebote und die Lehre des Jesus des Christus.
Doch wir sind dafür, sich gegenseitig zuzuhören und bei Konflikten zwischen Staaten nach einem Interessenausgleich zu suchen, ohne dass Menschen dafür täglich, stündlich, minütlich ermordet und verstümmelt und ihre Häuser zerstört werden. Und dazu sollte alles auf den Tisch, was dem Verständnis auch für den so genannten "Feind" dient und der Erklärung für sein Verhalten, auch wenn man es nicht befürwortet.
Grundlage dafür kann aber niemals ein Lügengebäude aus Halbwahrheiten sein, das nur den Interessen der Machthaber dient, die es gerade durchzusetzen gilt; in diesem Fall eine neue Sanktions- und Konfrontationspolitik gegenüber Russland mit dem Ziel, die atomare Großmacht militärisch und wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, um selber seine Macht und seinen Einfluss zu vergrößern.
Oder haben Sie in den letzten Jahren in den deutschen Medien irgendetwas über den Krim-Konflikt gehört, das von der Sichtweise der nationalistischen Ukraine-Politiker abwich?

Wohl kaum, stattdessen hieß es hunderte Male und mehr, die Ukraine hätte selbstverständlich das moralische Recht, die Halbinsel im Krieg auch militärisch wieder zurückzuerobern, wofür und für ihre anderen Kriegsziele sie entsprechend mit Waffen beliefert wird, was zwischenzeitlich in einer Ankündigung eines ranghohen ukrainischen Militärs gipfelte, die von Russland neu erbaute monumentale Brücke zwischen der Halbinsel und dem russischen Festland zu zerstören, wenn nun endlich die entsprechenden schweren Waffen mit größerer Reichweite dafür aus den USA oder aus Deutschland angekommen seien. Summa summarum müsse die Ukraine gegen den Krieg gegen den Aggressor gewinnen und werde vom Westen alles dafür erhalten, was sie bräuchten.
Dabei wird von den westlichen Medien weitgehend hartnäckig ignoriert, welche Aggressionen der eigenen Seite gegen den Aggressor voraus gingen. Zum Beispiel, dass Präsident Selenskyj schon im März 2021 per Gesetz die "Strategie zur Deokkupation und Reintegration der Krim" in Kraft gesetzt hat, einschließlich Strategien der militärischen Rückeroberung, was einer Kriegserklärung gegenüber Russland gleichkam. Damit hatte sich die züngelnde Schlange bereits erhoben und den Biss auf vielen Ebenen vorbereitet.

Foto: Naja Naja Cobra (Shyamal 2006, Creative Commons Attribution 2.5.Generic license)

Aggressor und Ur-Aggressor

Seit 2014 wurde dafür die militärische Aufrüstung der Ukraine vor allem von den USA mit hoher Geschwindigkeit weiter hochgetrieben und Russland mit immer neuen Sanktionen Jahr für Jahr weiter traktiert. Vor Ort habe man auch die Trinkwasserzufuhr von der Ukraine in die Krim gestoppt, um nur ein Beispiel aus Nachrichten-Fußnoten zu erwähnen, das ebenfalls kaum ein Journalist im Westen zur Kenntnis nahm und noch vieles mehr, um der Krim und den dort wohnenden Menschen von nun an so viel zu schaden wie nur irgendwie möglich.

Und hat man im Westen erfahren, dass die USA in der Ukraine ein Zentrum für biologische Kriegswaffen aufgebaut haben? Das gab sogar die Beauftragte der US-Regierung in einer vereidigten Befragung in den USA zu. Oder haben die Journalisten gegenüber dem deutschen Zeitungsleser und Fernsehzuschauer zuletzt entsprechend gewichtet, dass Präsident Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Januar 2022 ankündigte, die Ukraine zu einer neuen Atommacht mit Atomwaffen hochzurüsten, immer näher dran an Moskau? Oder dass schon 2014 der Chef des Nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, damals ein evangelischer Pfarrer mit entsprechenden Verbindungen in die USA, angekündigt hatte, für einen Krieg gegen Russland die Ukraine-Armee zur mächtigsten Armee Europas hochzurüsten?

Liebe Mitmenschen! Wer ist also der Aggressor? Und wer ist der Ur-Aggressor? Welche Informationen werden Ihnen dazu mitgeteilt? Natürlich ist derjenige ein Aggressor, der militärisch in ein fremdes Land eindringt. Doch welche anderen Mittel gibt es, um ebenfalls in fremde Länder einzudringen? Und wer ist nun schlimmer: Der Aggressor oder der Ur-Aggressor? Und welche Zwecke erfüllen die üblichen Halbwahrheiten in den Medien? Denn was sich hier aufs Ganze gesehen abspielt, ist nicht nur die halbe Wahrheit, sondern die ganze Lüge. Und diese dient immer nur den Interessen, die es gerade durchzusetzen gilt. Und diese Interessen lauten offenbar "Krieg gegen Russland".

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba bekräftigte bereits im Januar 2022: "Der Westen steht gegen Russland. ´Wir alle unternehmen große Anstrengungen`, um ´die Russische Förderation zu Fall zu bringen`. Die Krim …. werde ´mit Sicherheit` in die Ukraine zurückkehren." (bild.de, 22.1.2022)
Und seine deutsche Kollegin Baerbock hatte ihm wenige Tage später in dienernder Freundschaftsbekundung versichert: "Lieber Dmytro, ihr könnt auf uns zählen." (focus.de, 7.2.2022)

Zur Erinnerung: Als diese Sätze ausgesprochen wurden, standen die russischen Truppen immer noch in Russland. Und viele Experten und Beobachter gingen damals davon aus, dass der Truppenaufmarsch nur den russischen Forderungen nach Sicherheitsgarantieren Nachdruck verleihen sollte. Und vielleicht wäre es auch nicht zum Überschreiten der Staatsgrenzen gekommen, wenn im Westen irgendein Regierungspolitiker wenigstens ernsthaft erwogen hätte, nach einem Kompromiss zu suchen und Entsprechendes signalisiert hätte. Und deshalb auch in diesem Zusammenhang noch einmal die Frage nach dem Aggressor und nach dem Ur-Aggressor. Doch was wird den Bürgern durch Politik und Medien täglich permanent zu glauben vorgelegt? Damals und erst recht nach Ausbruch des Krieges.

Die US-amerikanische Kriegsstrategie

Nina Chruschtschowa, Ukrainerin und Enkelin des früheren sowjetischen Staatschefs, mittlerweile jedoch US-Bürgerin und im Westen anerkannte Professorin für Internationale Politik in New York, misstraute im Februar 2022 ihrem Präsidenten Joe Biden und der US-amerikanischen Politik. In einem Interview mit der Zeitschrift Stern sagte sie vor dem offenen Ausbruch des Krieges unter anderem:
"Ich denke, Washington hat beschlossen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um Putin in die Knie zu zwingen … Deshalb versucht er mit allen Mitteln, die USA von sich fern zu halten. Und die Amerikaner versuchen ihrerseits alles, um ihn zu einem Fehler zu verleiten. Sodass er tatsächlich in die Ukraine einmarschiert … Das Ziel ist, Russland zum Feind Nr. 1 zu stilisieren … In meinen Augen wird die Krise von den USA angefacht … Ein Krieg würde Biden eine zweite Amtszeit garantieren. Ganz nach dem Szenario von Bush, der 2004 wiedergewählt wurden. Zudem ist Russland der perfekte Sündenbock. Wenn Trump gewählt wird, sind die Russen schuld. Wenn Amerikaner in Afghanistan sterben, sind die Russen schuld … Russland ist an vielem schuld, aber nicht an allem … Auch wenn Putin ursprünglich keinen Angriff geplant hat, in so einer aufgeladenen Situation reicht ein falscher Schritt, und es herrscht Krieg." (stern.de, 18.2.2022)

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Solches war also noch vor Kriegsbeginn im Februar im Magazin Stern zu lesen. Der Westen wies bekanntlich alle von Russland vorgetragenen Sicherheitsinteressen, darunter vor allem die Forderung nach Neutralität der Ukraine und nach dem Stopp der Nato-Osterweiterung, brüsk, absolut und ohne einen Ansatz eines Verhandlungsspielraums zurück. Dann begann der Krieg - laut deutschen Medien und Politikern (auch der SPD und den meisten "Linken") allein verursacht aus lauter Boshaftigkeit durch einen unberechenbaren menschenfeindlichen Lügner, Aggressor und Kriegsverbrecher an der Spitze des russischen Staates, dessen Ziel es sei – wie verschiedentlich unwidersprochen wiederholt wurde – möglichst viele ukrainische Kinder zu töten und Frauen vergewaltigen zu lassen, um anschließend auch mit den Nachbarländern und deren Bewohnern in gleicher Weise zu verfahren, um am Ende in ganz Europa Massaker durchzuführen und dort Freiheit und Demokratie zu zerstören, wenn man ihn nicht jetzt mit Waffengewalt stoppe, was von nun an die vordringliche Aufgabe westlicher Politik sein müsse; so auf die eine oder andere Art die immer wiederkehrenden Anschuldigungen im Rahmen der Kriegspropaganda westlicher Politiker und Medien.

"Warum Staatsführer lügen" und die Entmündigung der EU-Bürger

John Mearsheimer, US-amerikanischer Politikwissenschafter an der Universität von Chicago, schrieb im Jahr 2011 das erste systematische Werk über die Rolle der Lüge in der internationalen Politik.
In dem Werk Why Leaders Lie (Oxford Universitiy Press 2011), Warum Staatsführer lügen, stellte er dar, dass sie das Ausland ebenso wie das eigene Volk belügen, weil sie angeblich daran glauben, damit ihrem Land zu dienen. So die Zusammenfassung des Buchinhalts.
Und daraus könnte man folgern: Damit Millionen von Menschen den Lügen und Manipulationen nicht auf die Schliche kommen, werden eben flankierende Maßnahmen ergriffen, in Europa zum Beispiel das Verbot der Ausstrahlung russischer Fernseh- und Rundfunksender. Im März 2022 hat dazu die Europäische Union die Programme der zwei wichtigsten Auslands-Fernsehsender Russlands, RT Deutsch und Sputnik, auf dem gesamten Gebiet der EU untersagt. Und Anfang Mai 2022 hat die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angekündigt, dass noch weitere russische Fernseh- und Radiosender innerhalb der Europäischen Union verboten werden sollen.
Die Bürger werden dadurch entmündigt und daran gehindert, sich über die Medien ihrer Wahl zu informieren. Warum lässt man also erwachsene Bürger nicht selbst prüfen, was sie für wahr halten und was nicht? Offenbar will man mit einer solchen Maßnahme die westeuropäischen Politiker davor schützen, dass ihre Aussagen als Halb- oder Unwahrheiten entlarvt werden und dass der Bürger nicht merkt, dass er damit einem ganzen Lügenkonstrukt aufsitzt. Doch wie kann man sich ein möglichst zutreffendes Bild von der Lage machen, wenn man einseitig nur die Meinungslügen einer Seite zu hören bekommt?

Der Kampf des Westens gegen russische Medien hatte allerdings schon lange zuvor begonnen, z. B. auf der Internet-Plattform Youtube, die von den USA aus gesteuert wird. Als "Begründung" für die Löschung von Russia Today Deutsch ließ Youtube verlauten, der Sender habe angeblich "medizinische Falschinformationen" im Zusammenhang mir Corona verbreitet.
Doch darüber hätte man doch zuerst einmal reden können, unter Einbeziehung von Fachleuten – und zwar möglichst nicht nur von solchen, die von der Regierung oder von den großen Pharma-Konzernen bezahlt werden. Und weshalb wurden auch alle Reportagen und Dokumentationen von Russia Today Deutsch gelöscht, die mit Covid 19 gar nichts zu tun hatten? Hier wurden also Stimmen zum Schweigen gebracht, die einiges zur mit Worten so hoch gepriesenen Meinungsvielfalt in westlichen Demokratien beitragen würden.
Stattdessen behaupten die führenden Medien, sie seien es, welche die Wahrheit berichten, während andere Sichtweise von so genannten Verschwörungstheoretikern und irregeleiteten Querdenkern stammen, die nur "Fake News" verbreiten, so ein neu erfundenes Wort der jüngeren Vergangenheit, um andere Sichtweisen zu verleumden.

Der Wissenschaftler Michael Meyen schreibt dazu in seinem Buch Die Propaganda-Matrix: "Das Schimpfwort ´Fake News` sagt zunächst nur: Ich habe recht. Basta." (S. 30)
Und die Politikwissenschaftlerin und Korrespondentin Karin Leukefeld erklärt: "Wenn eine andere Sicht auf das Geschehen in der Welt nicht mehr zugelassen, sondern als ´Desinformation` diffamiert wird, gibt es keine Pressefreiheit mehr." (nachdenkseiten.de, 4.10.2021)

Zu John Mearsheimers wichtigsten Befunden in seinem Buch Warum Politiker lügen gehört, dass erfolgreiches Lügen "Vertrauen" voraussetze. Deshalb können demokratische Politiker vor allem deshalb das eigene Volk belügen, weil hier meist ein höheres Maß an Vertrauen gegeben ist. So eine seiner Thesen. Doch wie ist das eigentlich gedacht? Sind die Regierenden nicht ursprünglich einmal gewählt worden, um dem Volk zu dienen? Oder ist es inzwischen umgekehrt? Sollen stattdessen jetzt die Bürger den – oft ziemlich undurchschaubaren – Absichten und Plänen der Regierenden zu Diensten sein?

Die Systemumstellung im Westen und die Verteufelung Putins

Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler von der Humboldt-Universität Berlin schrieb im Juni 2022 über eine Systemumstellung in der deutschen Politik: Vom Prinzip der Kooperation hin zu einem System der Abschreckung, wofür dann praktisch im Handstreich 100 Milliarden zusätzliche Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr zur Verfügung standen, was hauptsächlich zu enormen Gewinnen für die Lieferanten aus der US-Rüstungsindustrie führt.
Herfried Münkler ergänzt dazu mit nachdenklichen Worten:
"Wir spüren freilich schon jetzt, dass diese Systemumstellung, also hin zu einer neuen politischen Priorität von Hochrüstung und Abschreckung - auch bei uns zu einem erheblichen Wohlstandsverlust führt, und der wird in der nächsten Zeit noch erheblich größer werden." (focus.de, 10.6.2022)
Und dann dazu noch folgender entscheidender Hinweis:
"Keine Bundesregierung hätte diese Umstellung ins Werk setzen können mit dem Argument, die Polen und Balten hätten aber dazu geraten. Dazu bedurfte es eines tatsächlich – und nicht eben nur mutmaßlich – aggressiven Putins."


Und um diese Voraussetzung für die Systemumstellung permanent in den Köpfen der Menschen zu verankern, versorgte das Magazin spiegel.de die Bürger ebenfalls im Juni 2022 auch mit einfachen Faustregeln in primitivster Schwarz-Weiß-Propaganda. Ein Hauptartikel vom 12.6.2022 trug den Titel: Drei Faustregeln, um den Kremlchef zu verstehen: Wenn Putin beruhigt, dementiert oder verspricht – dann lügt er.

Kann man eigentlich einen Menschen mehr verhöhnen, indem man behauptet, ihn verstehen zu wollen und dann dieses geheuchelte Verständnis pauschal damit zusammenfasst, dass dazu nur die einfache Regel angewendet werden müsse, dass alles Wesentliche, was jemand sagt, von vorne herein eine Lüge ist? Für wie dumm und borniert werden hier die Bürger denn hingestellt?
Doch wozu das alles? Folgt man dem vorhin zitierten Politikwissenschaftler von der Humboldt-Universität in Berlin, dann wird durch die mediale Präsentation des angeblich einzigartig "bösen" Putin den Bürgern die Zustimmung zu der Systemumstellung abgetrotzt, dass Kriegspolitik durch massive Aufrüstung und Waffenlieferungen jetzt Priorität haben, auch um den Preis eines einschneidenden Wohlstandsverlusts.

Westlicher Krieg "bis zum letzten Blutstropfen"

Wir müssten eben alle Opfer bringen für unsere Freiheit, oder wie es vor allem Krieg führende ukrainische Politiker immer wiederholen: angeblich für unsere Heimat, für unsere Familien und für die Zukunft unserer Kinder, während diese allerdings gleichzeitig in einen Krieg mit immer mehr Toten und Schwerverletzten hineingezwungen werden und wo der "Feind", wie es immer wieder heißt, "bis zum letzten Blutstropfen" bekämpft werden soll, so Ex-Box-Champion Wladimir Klitschko schon gleich zu Kriegsbeginn (bild.de, 26.2.2022), was – allgemein gesprochen - immer noch mehr Leid, noch mehr Elend, noch mehr Tod und Zerstörung bedeutet, ein Blutrausch ohnegleichen, und auch hier gerechtfertigt mit der auch in den deutschen Medien immer wieder verbreiteten Lüge, dies sei angeblich notwendig für das Wohl unserer Kinder.
Als ein Anhänger dieser Vernichtungsideologie, ein "tapferer und mutiger Krieger", wie es mehrfach in den Medien hieß, an der Front gefallen ist, wurde auch sein Vermächtnis an die Überlebenden in gängigen West-Medien am 16.6.2022 kritiklos verbreitet, (besonders plakativ in bild.de), ebenso wie Berichte über die Gedenkfeier an ihn auf dem Maidan-Platz. Seine Botschaft: "Je mehr Russen wir jetzt töten, desto weniger Russen werden unsere Kinder töten müssen." Und für diese Tötungen liefern vor allem die USA die Waffen und immer mehr auch Deutschland.

Gleichlautend wie die Forderung von Wladimir Klitschko nach Krieg "bis zum letzten Blutstropfen" war übrigens die Forderung des selig gesprochenen ehemaligen katholischen Bischofs von Galen aus Münster an die deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg, russische Soldaten im Krieg zu ermorden, ebenfalls "bis zum letzten Blutstropfen". Die Soldaten im Krieg gegen Russland, so Bischof von Galen, wollen "Blutspender" sein für einen "neuen Kreuzzug".
Doch auf wie viele Soldaten traf das wirklich zu? Und für wie viele war es eine bösartige Lüge, die sie auch noch mit dem Leben bezahlen mussten? Und wird jetzt etwa ein neuer Anlauf für diesen "Kreuzzug" unternommen? So ist die ganze Geschichte voll mit Beispielen der Grausamkeit von Kirche und Staat, von totalitärer Herrschaft mit Kreuzzügen, Scheiterhaufen und Rufmord gegen Andersdenkende, so dass es nicht überrascht, wie auch in unserer Zeit der Krieg in der Ukraine und die Lieferung schwerer Waffen zum sofortigen Mord-Einsatz ebenfalls kirchlich befürwortet werden, in vorderster Front von der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD-Ratsvorsitzenden Annette Kurschus.
Doch mit Christus hatte und hat das alles, anders als es die Talarträger behaupten, nicht das Geringste zu tun. Es ist das Gegenteil.

Gandhi: Der "Geist Satans" in Europa und seine Kriegslügen

Wie wir hier belogen werden, das brachte der Hinduist Mahatma Gandhi, schon im Jahr 1920, also vor 100 Jahren, mit folgenden Worten auf den Punkt: "Es ist meine feste Überzeugung, dass das heutige Europa nicht den Geist Gottes und des Christentums verwirklicht, sondern den Geist Satans. Und Satan hat den größten Erfolg, wo er mit dem Namen Gottes auf den Lippen erscheint ... Ich meine, dass das europäische Christentum eine Verleumdung des Christentums Jesu bedeutet." (zit. nach W. Gabriel: Gandhi, Christus und die Christen, Halle 1931; auch in: Indische Geisteswelt, Band I, Glaube und Weisheit der Hindus, Hrsg.: Helmuth von Glasenapp, Holle-Verlag, Darmstadt 1958, S. 280 f.)
Und Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt, wurde dies bestätigt. Noch zu Beginn des 2. Weltkriegs hatte der damalige Papst Pius XII. Hitler nichts sehnlicher als den Sieg gewünscht. Zum Kriegsende mit dem Abwurf der Atombomben auf die wehrlosen japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki positionierte man sich im Vatikan dann aber auf der Seite der Sieger. Es folgten bekanntlich der Korea-Krieg  der USA und der Vietnam-Krieg, der mit der Lüge der USA-Regierung gerechtfertigt wurde, Nordvietnam habe im Golf von Tonkin US-Schiffe angegriffen. Schließlich beendete der Angriffskrieg der Nato auf Jugoslawien im Jahr 1999 womöglich die bis dahin so bezeichnete Nachkriegszeit in Europa. Denn nun folgte ein neuer Krieg nach dem anderen und auch damals beim Krieg gegen Jugoslawien stand wieder eine Lüge am Anfang.
Das ARD-Magazin Monitor berichtete im Februar 2001 von
"bewussten Fälschungen", um diesen Krieg zu begründen. Wörtlich: "Zeugen bestätigten die These von einer systematischen Verfolgung der Zivilbevölkerung im Kosovo nicht. Albanische Dörfer seien erst nach den Nato-Luftangriffen bei Gefechten zerstört worden und auch die humanitären Katastrophen seien erst nachher eingetreten. Hier wurde eine Rechtfertigung fabriziert und damit der deutsche Kriegseinsatz legalisiert. ´Es begann mit einer Lüge`, so das Fazit der Dokumentation über den ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945." (Monitor, WDR, 8.2.2001)

Doch Lügen haben gemäß einem Sprichwort kurze Beine, was bedeutet: Man kommt nicht weit damit. Irgendwann werden sie aufgedeckt, auch wenn der Westdeutsche Rundfunk die Originalquelle, die so gar nicht mehr den Interessen gegenwärtiger westlicher Politik entspricht, mittlerweile gelöscht hat. 2001 erfolgte bereits der Startschuss für den nächsten größeren Krieg.

Der Plan eines Atombombenabwurfs am Hindukusch

Die bis heute nicht zweifelsfrei geklärten Umstände des Anschlags auf das World Trade Center in New York im Jahr 2001 wurden von den westlichen Kriegsherren damals in einer Argumentations-Montage schließlich so konstruiert, dass die Regierung Afghanistans hier angeblich das Nato-Land USA angegriffen hätte und damit der Nato-Bündnisfall eingetreten sei, wodurch auch Deutschland als Nato-Mitglied in den 20jährigen Krieg gegen Afghanistan hinein gezwungen wurde. Lt. focus.de vom 9.9.2015 hatte die USA sogar den Abwurf einer Atombombe auf Afghanistan erwogen. "Die Papiere waren geschrieben", so ein damaliger Berater der Bundesregierung. Dann wurde jedoch die etwas kleinere Variante gewählt mit geschätzten 240.000 Todesopfern, darunter unzählige Zivilisten, Verwundete, Flüchtlinge, unsägliches Leid, und allein für die USA Kosten von über 770 Milliarden Dollar.
"Enduring Freedom", "Dauerhafte Freiheit", so wurde der Nato-Krieg den Bürgern schmackhaft gemacht. Und damit auch die weniger im englischen Sprachgebrauch geübte deutsche Bevölkerung diese Präsentation für wahr hält, erklärte damals ein SPD-Regierungsmitglied, dass am Hindukusch in Afghanistan Deutschlands Freiheit und Sicherheit verteidigt würde. 20 Kriegsjahre später betrachteten das immer mehr Bürger im Nachhinein als eine Lüge, doch die nächste Politikergeneration probiert es wieder mit genau der gleichen Methode.
So erinnerte der stellvertretenden Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Johann Wadepuhl im Juni 2022 in einer Talkshow des deutschen Fernsehens mit Anne Will an diese Kriegsmeinung zur Rechtfertigung des Afghanistan-Krieges und fügte hinzu: "Heute geschieht das in der Ukraine." (zit. nach merkur.de, 20.6.2022) 

Vom kapitalistischen Beutemachen und der Rede von der vorgetäuschten Freiheit

Wenn Politiker so etwas behaupten, ist klar: Man buhlt damit um die Zustimmung der Bevölkerung zu dem pausenlosen Nachschub an Mordwaffen, zur Eskalation des Krieges und zu dessen grausamen Folgen. Doch ist die Bevölkerung wirklich so folgsam oder so dumm, wie sie von den Politikern hingestellt wird? Oder wird hier einfach die Propaganda-Übermacht der kriegstreibenden Politiker und der sie in diesem Sinne voran treibenden meist eher jungen Medienschreiber ausgenützt?
Dass durch Kriege und die Lieferung der entsprechenden Waffen Freiheit und Sicherheit verteidigt werden sollen, das gehört seit 1945 zu den Standard-Behauptungen aller Kriegstreiber in den westlichen Ländern. Doch um welche Art der Freiheit soll es hier vor allem gehen? Ist nicht ein wesentliches Interesse die "Freiheit" großer Konzerne und Banken, Gewinne zu erzielen und dazu billige Zugänge zu Bodenschätzen, zu Rohstoffen und zu entsprechenden Absatzmärkten zu erhalten? Doch die Politiker lenken die Aufmerksamkeit in der Regel geschickt auf zwischenmenschliche Freiheiten.
Grünen-Wirtschaftsminister und Kinderbuchautor Habeck versuchte im Jahr 2022, diese Ablenkung besonders anschaulich und emotional zu vermitteln: Putin habe den Krieg deshalb vom Zaun gebrochen, weil er nicht möchte, dass das "Glücksstreben von Menschen" erfolgreich sei und weil Putin, so Habecks Sichtweise, "die individuelle Freiheit von Menschen nicht ertragen kann". Deswegen dürfe Putin "diesen Krieg nicht erfolgreich abschließen. Weil das bedeuten würde, dass Diktatoren die Freiheit immer wieder erfolgreich angreifen können". (focus.de, 23.6.2022)
Hier sei noch einmal daran erinnert, was der deutsche Entspannungspolitiker Egon Bahr noch nicht einmal 10 Jahre zuvor, im Jahr 2013, Jugendlichen in Deutschland mit auf den Weg gab: "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht immer um die Interessen von Staaten … Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen … erzählt." (Frankfurter Rundschau, 28.8.2014)

Und vertreten Wirtschaftsminister nicht schon in ihrem Beruf entsprechende Interessen, vor allem, wenn sie, wie der Minister, vor den Vertretern der Großindustrie sprechen? Da geht es um viel Geld, um Bodenschätze und Rohstoffe, um die wirtschaftliche Macht und die Überlegenheit über die Konkurrenten, um ein System von Kauf und Verkauf, das dem, der es beherrscht, auch auf allen anderen Gebieten die Führerschaft sichert und damit auch die Macht, die Regeln zu bestimmen. Genau in diesem Sinne forderte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bei einer Rede in New York am 2.8.2022 eine "regelbasierte" "transatlantische Führungspartnerschaft" zwischen den USA und Westeuropa (auswaertiges-amt.de), die auch in der Lage sein müsse, "militärische Missionen durchzuführen". Und sie faselte in infamer Weise von Kindern, die am Frühstückstisch zu ihrer "Mama" sagen: "Ich mag die Nato wirklich". Und "Großeltern, Mütter, Väter und ihre Kinder ... am Küchentisch ... diskutieren über Aufrüstung, oder sie gehen für die Freiheit der Ukraine auf die Straße." Damit sollte dem letzten politikinteressierten Deutschen klar sein, dass die von Willy Brandt eingeleitete Ära der Entspannungspolitik, welche noch die Regierungen von Helmut Schmidt, Helmut Kohl und teilweise Gerhard Schröder prägten beendet ist, wobei Angela Merkel durch die Plädoyer für den Angriffskrieg der "Willigen" gegen den Irak schon den Umsturz nach unten einleitete. Und gleichzeitig eskaliert der Krieg. Friedensverhandlungen? Nur wenn Putin sich vorab den westlichen Bedingungen dafür unterwirft oder nicht einmal dann. Weil die USA es anders will und die Führung innehat und die anderen dieser Führung folgen. Und der Anführer rief schon im März 2022 bei seinem Besuch in Polen dazu auf, den russischen Präsidenten zu stürzen.

Doch selbst wenn Wladimir Putins Verhalten auch nur ansatzweise darauf zurückzuführen sei, dass er angeblich ein Gegner des Glücksstrebens von Menschen sei, wie der deutsche Vizekanzler die Menschen glauben machten möchte, was wäre dann der Preis für umgekehrt mehr individuelle Möglichkeiten des Glücksstrebens? Waffenlieferungen in die Ukraine, immer mehr Kriegseskalation statt Verhandlungen, womit pro Tag, so Schätzungen vom Juni, 300 bis 500 Menschenleben für diese Sichtweise geopfert werden und ein täglich steigendes Risiko eines weltweiten Atomkriegs mit Zerstörung eines Großteils der Zivilisation.
Zahlt man diesen Preis nicht in Wirklichkeit für das Kriegsziel, eines der rohstoffreichsten Länder der Erde, "zu Fall zu bringen", wie der ukrainische Außenminister Kuleba ja im Januar 2022 zugab (bild.de, 22.1.2022) - bzw. für dessen Vereinnahmung unter das nach wie vor auf permanentes Wirtschaftswachstum angelegte weltweit immer brutaler auftretende kapitalistische System von Kauf und Verkauf unter westlicher Führung und dessen Regeln der Herrschaft?
Und apropos Krieg für die vermeintliche "Freiheit": In der Ukraine wurde die bis dahin zweitstärkste Partei im Parlament nun verboten, zusammen mit zehn weiteren Oppositionsparteien. Das Vermögen der größten Konkurrenten wurde eingezogen und der Vorsitzende der größten Oppositionspartei wurde verhaftet. Und manches mehr wie "Russische Propaganda-Literatur", wie man es nennt, wird aus den Bibliotheken entfernt und der Import von Druckwerken aus Russland verboten.

Bruch des Völkerrechts, Uran-Munition und Lügenpropaganda:
Wie dreist wir beim grausamen Irak-Krieg der USA-Willigen getäuscht wurden

Beispiele wie in Politik und Medien gelogen wird, um Interessen durchzusetzen, gibt es in Hülle und Fülle. Beim ersten Irak-Krieg 1991 stimmten viele Kongressabgeordnete der USA für den Krieg, nachdem sie eine Lüge aus dem kuwaitischen Herrscherhaus glaubten, Saddam Husseins Soldaten würde kuwaitsche Neugeborene in Krankenhäuser aus den Brutkästen reißen und auf den Boden werfen, wo sie elendiglich sterben würden.
Im zweiten Irak-Krieg 2003 wurde dann mit der Lüge in den Krieg getrommelt, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen. Eine Allianz der Willigen unter Führung der USA einschließlich der damals ebenfalls westlich orientierten Ukraine zog daraufhin in den Angriffskrieg gegen den Irak ohne ein UNO-Mandat. Die westlichen Interessen zum angeblichen Wohl der Menschheit stehen eben höher als das Völkerrecht, so die Rechtfertigung, mit der man auch das Kosovo von Serbien abspaltete, obwohl es laut dem Völkerrecht Teil dieses Landes ist. Doch daran müsse sich gemäß dieser dauerhaft installierten Propaganda im Konfliktfall nur der "Feind" halten.
Die Folgen dieses Angriffs auf den Irak im Jahr 2003 angeblich für die "Freiheit": Eine halbe Million Kriegsopfer entweder durch direkte Gewalteinwirkung wie Schüsse und Bombenangriffe oder durch indirekte Folgen wie dem Zusammenbruch der Infrastruktur für Trinkwasser, Ernährung, Verkehr und Gesundheit. Eine im Oktober 2006 von der John-Hopkins-Universität in Baltimore durchgeführte Studie geht von einem Mittelwert von über 650.000 zusätzlichen Toten aus, die an Kriegsfolgen verstorben sind.
Und weil die "Koalition der Willigen" für ihre völkerrechtswidrige Erzwingung von angeblicher "Freiheit" auch 1000 bis 2000 Tonnen panzerbrechende Uranmunition verwendet hatte, leiden die Menschen dort allein deswegen noch heute grausam, wie viele anerkannte Experten mittlerweile bestätigen. Das deutsche Fernsehen ARD-Weltspiegel berichtet dazu zwischenzeitlich am 3.2.2013: "Zehn Jahre nach dem Irakkrieg werden immer mehr missgebildete Kinder beerdigt. Das macht selbst Totengräber sprachlos: ´Manchmal beerdigen wir Kinder mit vier Händen oder mit dreien. Manchmal haben die Körper zwei Köpfe. Es gibt jede Art von Missbildung, die man sich vorstellen kann. Manchmal ist der Kopf völlig deformiert, und nicht Augen liegen nicht vorn, sondern oben.`"

"Wenn jemand verrät den Gottessohn - das ist Religion"

Und wer als führender Politiker von sich "christlich" nennenden Parteien Kriegsmorde und deren Folgen auch noch als "christlich" hinstellt, obwohl Jesus, der Christus, eindeutig lehrte "Wer zum Schwert greift, der wird durch das Schwert umkommen" (Matthäus 26, 52), der belügt die Menschen mit wohlklingenden Worthülsen, hinter denen sich in Wirklichkeit der zerstörerische Kriegsgeist im Dienste wirtschaftlicher Machtkämpfe verbirgt, wofür es auch das treffende Wort "Mammon" gibt. Sie stehen im Dienst der Widersacher von Christus wie die damaligen Gegner von Jesus von Nazareth, denen dieser vorhielt, mit dem "Vater der Lüge" im Bunde zu sein. (Johannes 8, 44)

Gemälde: Jesus von Nazareth widerstand den Erscheinungen des Vaters der Lüge. Die Priesterkaste hat sich mit ihm verbündet.

Mit einer solchen Lüge, Waffenlieferungen und Kriege können christlich sein, wird darüber hinaus verhindert, dass die Menschen einen Zugang zur wahren Friedens- und Freiheitslehre des Christus finden. Es ist damit eine offene Kriegserklärung auch an Jesus, den Christus, den Sohn Gottes, der auch kompromisslos lehrte: "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon." (Matthäus 6, 24)
Und hinter den sich "christlich" nennenden Politikern stehen wiederum die Kirchenführer, die auch anlässlich des Russland-Ukraine-Krieges wieder ihre Glocken für den "Frieden" läuten lassen. Es sind fast immer die gleichen Glocken, die schon für Adolf Hitler geläutet haben. Und die Kirchenglocken werden ja nicht dafür geläutet, dass die Waffenlieferungen für die täglichen Bruder- und Schwestermorde beendet werden. Sondern bis 1945 für die jeweiligen Interessen der deutschen Regierungen und seit 1945 für die Interessen des Westens. Der bekannte deutsche Dichter Kurt Tucholski hatte das Glockengeläute im 1. Weltkrieg erlebt, und er verfasste dazu die Gedichtzeilen:
"Und wenn die Glocken läuten: ´Mord!` und die Choräle hallen:
´Mord! Ihr sollt eure Feinde niederknallen!`
Und wenn jemand so verrät den Gottessohn –:

Das ist keine Schande. Das ist Religion."

Die Verfolgung der Gottespropheten durch die etablierte Kirchen-Religion

So waren es immer die Vertreter der etablierten Religion, die zu allen Zeiten die wahren Gottesprophetinnen und -propheten verfolgen und vielfach ermorden ließen, darunter Jesaja und Jeremia, um stellvertretend nur zwei Namen aus der Zeit von Abraham bis zu Christus zu nennen, dem Mitregenten des Ewigen Reiches und größten Gottespropheten auf Erden. Auch die meisten der Nachfolger von Christus wurden in den letzten 2000 Jahren zu den Opfern der gottlosen Allianz von Kirche und Staat, als sie dieser Kriegsreligion die gelebte Bergpredigt des Jesus von Nazareth entgegensetzten - darunter im Mittelalter und in der Neuzeit die Bogumilen auf dem Balkan, die Katharer in Südfrankreich, die Brüder und Schwestern des Freien Geistes überall in Europa oder die urchristlichen Täufer, deren Ausmerzung sich die katholische und die evangelische Religion zusammen auf ihre Kriegsfahnen geschrieben hatten.
Und vor allem in unserer mächtigen Umbruchszeit, am Beginn eines neuen Zeitalters, öffnete und öffnet sich der Himmel wie noch nie zuvor dank der unbeschreiblichen Liebe Gottes, des Ewigen, zu allen Menschen und zu allem Leben und auf der Erde dank Gabriele, der Lehrprophetin und Botschafterin Gottes, doch wieder war und ist die Inquisition zur Stelle, die sich mittlerweile ein modernes Gewand zugelegt hat. Gestern war es Mord, in der jüngeren Vergangenheit Ausgrenzung, Diskriminierung, Lächerlichmachung und Rufmord. Alles aufgebaut auf Lüge, und wenn das noch nicht zum kirchlich gewünschten Ergebnis führte, durch Totschweigen.
Seit nahezu fünf Jahrzehnten sind unzählige Fakten dokumentiert, mit welcher Heimtücke und Gehässigkeit die Allianz von Kirche und Staat in der jüngeren Vergangenheit gegen das Wort Gottes vorging, an vielen Beispielen dargelegt in dem Buch Die Verfolgung der Prophetin Gottes und der Nachfolger des Jesus von Nazareth. Die Geschichte der Grausamkeit von Kirche und Staat.

Denn für die Institution Kirche gibt es seit 2000 Jahren angeblich keine Gottespropheten mehr, und für die Vatikankirche sei das Prophetenamt angeblich auf ihre Priester übergegangen. Aufgrund dieser Lügen geriet in den letzten 2000 Jahren jeder Gottesbote von vorneherein ins Visier der von den Priestern installierten Inquisition, und so manches irdische Leben im selbstlosen Dienst der Gottes- und Nächstenliebe endete auf den Scheiterhaufen der Priester-Religion.

Die Priester als Lügner und Wahrheitsbekämpfer

Doch Jesus von Nazareth hat niemals auch nur einen Priester oder einen Pfarrer eingesetzt und auch nie das Ende der Prophetie angekündigt, sondern Er lehrte im Gegenteil: "Siehe ich sende euch Propheten" (Matthäus 23, 34). Oder: "Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen. Wenn aber der Geist der Wahrheit kommen wird, wird Er euch in alle Wahrheit führen." (Johannes 16, 12)
Jesus von Nazareth hat auch niemals einen Papst eingesetzt, einen angeblich "Heiligen Vater". In ihren eigenen Kirchenbibeln steht es geschrieben: "Ihr sollt niemanden auf Erden ´Vater` nennen", also im religiösen Sinne als "Vater" bezeichnen, "denn einer ist Euer Vater, der im Himmel. Ihr alle aber seid Brüder und Schwestern (Matthäus 23, 9). Dass Jesus also einen "Heiligen Vater" als Stellvertreter eingesetzt hat, diese Lüge wird schon in den Bibeln entlarvt.

Doch das Zentrum dieser Lüge gebiert immer wieder neue Lügen. Alle Priester seien, so Papst Benedikt XVI. im Jahr 2009, "ein unermessliches Geschenk für die Menschheit überhaupt" (vatican.va, 16.6.2009). Für die vielen Tausend von Priestern vergewaltigten Kinder ist es schon aus Gründen des einfachsten Anstands unzumutbar, in solchen Lehren auch nur eine halbe Wahrheit zu finden. Gleichermaßen für die unzähligen Kirchenopfer der letzten zwei Jahrtausende.
Und so wie früher, so bekämpfen die Priester auch in unserer Zeit die Wahrheit aus dem Ewigen Reich, die unzähligen geistigen Schätze, die allen Menschen zur Lebensbemeisterung dienen und welche die Gesellschaften dieser Welt wieder in blühende friedliche Gemeinschaft verwandeln könnten, in Einheit mit den Tieren und allen Lebewesen.

So klärt und klärt der Gottesgeist darüber auf, dass Gott kein strafender und verdammender Gott ist, sondern ein gerechter und barmherziger Gott, der in allen Seinen Kindern selbst gegenwärtig ist und sie zurück in ihre ewige Heimat führen möchte. Es gibt also keine ewige Verdammnis, sondern die Lebensschule Erde und auch die Gnade wiederholter Einverleibungen, die Reinkarnation, was auch Jesus von Nazareth schon gelehrt hatte.
Die Kirche hat diese Ur-Wahrheit verdammt oder verfälscht und durch angebliche Geheimnisse Gottes und ihre Lehre von ewigen Höllenstrafen ersetzt. Und Kirchenexperten lügen, wenn sie behaupten, die Reinkarnation sei nur östlich und keine christliche Lehre. Damit bringt sie bis heute auch unzählige Menschen um die Chance ihres Erdenlebens, sich selbst zu erkennen, und das, was jeder Mensch schon in sein Erdenleben mitbringt, um Vergebung zu bitten und zu vergeben, wiedergutzumachen, wo das noch möglich ist und in Zukunft nach den Gottesgeboten zu leben, was auch jeden Krieg und alle Morde und Tötungen ausschließt.
Nichts ist Zufall, und mit Einfühlungsvermögen ohnegleichen klärt der Gottesgeist auch über seelische Ursachen von Krankheiten und über die Ganzheitsheilung auf. Alles, aber auch alles wurde verleumdet durch die Priestermänner, oder es wurde ignoriert und totgeschwiegen, mittlerweile fünf Jahrzehnte lang durch die gottlose Allianz von Kirche und Staat. Es erfolgten Schikanen, Verweigerung von Rechten, Bekämpfung von Betrieben von Urchristen für deren Lebensunterhalt. Aus einem Ort wurden sie vertrieben, z. B. durch Entzug von Baugenehmigungen, in anderen Orten wurde eine Naturklinik und eine Schule mit Lügenbehauptungen drangsaliert, und am Ende so manchen Konflikts stand das Gerichtsurteil eines katholischen oder evangelischen Richters – im Sinne der Kirche, denn ein Mitglied dieser Institution habe laut deren Lehren seiner Religion auch in seinem Beruf zum Beispiel als Richter zu dienen. Und dennoch: Aufgrund vieler ehrlicher Menschen guten Willens aus allen Kulturen und Weltanschauungen wurde immer wieder ein Weg gebahnt.

Lügen auf allen Gebieten: Beispiel Organtransplantation

Doch was sich auf der Vorzeige-Bühne in dieser Welt abspielt, ist nicht nur die halbe Wahrheit, sondern die ganze Lüge, und es reicht so weit, dass man sich das kaum noch vorstellen kann. Die Lüge dient immer nur den Interessen, die es gerade durchzusetzen gilt, z. B. auch im Bereich der Medizin.
So wurde vor einigen Jahren beispielsweise die Definition eines so genannten Hirntods erfunden. Das heißt, ein Mensch sei laut Gesetz angeblich bereits tot, wenn bestimmte Gehirnströme nicht mehr gemessen werden können, auch wenn der übrige Organismus noch nachweislich lebendig ist. Das Interesse der Pharmazie und der Transplantationsmedizin hinter dieser Neudefinition ist einfach zu erklären: Es braucht mehr Organspender für Organverpflanzungen. Doch dafür notwendige Organe können eben nur von lebendigen Menschen entnommen werden, die man dafür töten müsste. Also erfand man einen angeblichen Hirntod, der dem restlichen Tod voraus gehen soll, um die Totenscheine schon früher ausstellen zu können und die Organe herausschneiden zu können.
Welche Schmerzen dies aber bei den Organspendern verursacht, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Denn die unsterbliche Seele im Menschen ist noch voll mit dem sterblichen Körper verbunden und ist voll schmerzempfindlich, selbst wenn der Körper in Narkose versetzt wird. Sie kann sich nur nicht mehr über ihren sterbenden Körper bemerkbar machen, und tut sie es mit letzten Kräften doch, wird das von den Transplantations-Befürwortern als angebliche Reflexe eines Toten abgetan.

Zur Beruhigung von Angehörigen, so ein auf diesem Gebiet tätiger Chirurg, nimmt er auch schon mal einen Pfarrer mit zur Ausweidung der Organe. Denn die Kirchen lehren, Organspende sei sogar die "höchste Form der Nächstenliebe", eine kirchliche Erfindung. Doch wenn das so sein soll, warum versucht dann jeder Körper, ein Fremdorgan abzustoßen? Hat Gott also hier also schon wieder auch bei der Wirkungsweise des Immunsystems so mangelhaft gewirkt, dass Götter in Weiß das alles verbessern müssen? Und wieso übernehmen manche Organempfänger nachweislich Eigenschaften des Organspenders und fühlen sich manchmal so, als seien zwei Seelen in ihrem Körper? Welches Gefühlschaos wird hier in den Seelen von Spendern und Empfängern verursacht? Was dem gesunden Menschenverstand auch auf diesem Gebiet zugänglich sein könnte, darüber wird auch durch den Gottesgeist im Detail aufgeklärt. Doch wie gesagt: Fünf Jahrzehnte verleumdet und totgeschwiegen. Denn diejenigen, die in dieser Welt nach der Herrschaft streben, haben andere Interessen.

Und was die Theologen betrifft, hatte der bekannte deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche bereits im 19. Jahrhundert eine wichtige Spur für alle Wahrheitssucher gefunden. Nietzsche schrieb: "Was ein Theologe als wahr empfindet, das muss falsch sein: man hat daran beinahe ein Kriterium der Wahrheit."  (Der Philosoph Friedrich Nietzsche in: Der Antichrist, 1894, Kapitel 9)

Klimakatastrophe - Das Reich Gottes hat rechzeitig gewarnt

Und schon in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts warnte der Christus-Gottes-Geist auch vor einem drohenden Klimakollaps.
Angetrieben durch eine Geisteshaltung, die in der kirchlichen Interpretation ihres Bibelwortes "Macht euch die Erde untertan" gründet, plünderten die Menschen auf allen Kontinenten vor allem in den letzten Jahrzehnten auf nie gekannte Weise den Erdplaneten aus und morden und quälen die Tiere auf dem Land, im Meer und in der Luft und alles Leben auf diesem Planeten in einem Ausmaß, das den wunderschönen Planeten Erde Jahr für Jahr mehr zerstört und vernichtet – und dies, obwohl das Gottesgebot "Du sollst nicht töten" auch gegenüber den Tieren gilt. Die vielen Ausnahmen der Kirchenoberen wie "Töten von Tieren erlaubt" oder "Töten im Krieg erlaubt" haben mit Gott, dem Ewigen nichts zu tun.


Gott, der Ewige, der Freie Geist, hat die Menschen wie zu allen Zeiten durch Prophetenmund gewarnt und sie zur Umkehr aufgerufen, um die Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen in nie gekannten Klima- und Naturkatastrophen abzuwenden. Diese Warnungen erfolgten regelmäßig bereits seit den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Auch hier waren es wieder die Priestermänner, welche die Prophetin Gottes und die Nachfolger Gottes dieses Mal als "Endzeitjünger" verspotteten und alle Mahnungen und Ratschläge ablehnten, womit Gott, der Ewige, der Menschheit helfen wollte und will. Es waren die Vertreter der großen Kirchen, welche verhinderten, dass die unzähligen Warnungen aus dem Reich Gottes  bekannt wurden, als es noch rechtzeitig für eine Umkehr gewesen wäre.
So offenbarte Christus bereits im Jahr 1989 durch das Prophetische Wort unserer Zeit, was die Folgen dieser Missachtung sein würden: "Erkennt: Durch die Ursachen der Menschen ist die Erde zum Feuerofen geworden ...  die Welt ist wie ein Dampftopf, der auf der Erde steht; sie kocht. Was geschieht? Die Erdschollen bewegen sich immer rascher, sie wandern. Das löst weitere Katastrophen aus: Erdbeben, Vulkanausbrüche und vieles mehr … nur Streiflichter der Zukunft, die in Wirklichkeit schon Gegenwart sind – denn vieles wird euch verschwiegen." (zit. nach Katastrophen, Erdumwälzungen, Sterben - Gott hat rechtzeitig gewarnt, 4. Auflage, Marktheidenfeld 2018, S. 27)

Ein heißestes oder weit überdurchschnittlich heißes Jahr löst seither das andere ab, doch bald hörte und las man in den Medien nicht mehr viel. Denn nahezu zwei Jahre dominierte das Corona-Virus täglich die Nachrichten, alles andere wurde allenfalls zum Nebenthema. Ähnlich war es dann seit Februar 2022 mit dem Krieg in der Ukraine. Und beide Male zeichnete sich die Berichterstattung durch das gleiche Schema extremer Einseitigkeit und Verunglimpfung Andersdenkender aus, ob man sie nun als nicht ernst zu nehmende Verschwörungstheoretiker oder als  von Moskau indoktrinierte Putin-Versteher verleumdete. Völlig in den Hintergrund gedrängt wurde dabei der sich mehr und mehr zur Klimakatastrophe ausweitende Klimawandel, obwohl dieser eine viel größere Bedrohung für die Menschheit darstellt.

Was hier auf die Menschen zukommt, zeigte Gott, der Ewige, immer wieder durch Seine Botschafterin und Lehrprophetin auf, zum Beispiel in einer Botschaft aus dem Jahr 1991, also vor nunmehr über 30 Jahren, als noch Weichenstellungen möglich waren, die zumindest zu deutlichen Linderung hätten führen können. Darin wird dargelegt, wie die Menschen ihren größten Feind, der ihnen Leben, Licht und Kraft gab, der ihnen Nahrung und Wohnung bot, niedermachen und ihn zerstören. Wörtlich heißt es unter anderem: "Sie bomben das Leben nieder." Und: "Er ist so erkrankt, der gute Freund, dass er nun zum Feind der Menschen geworden ist. Und diesen Feind kann kein Volk besiegen. Keine Nation kann ihn zertreten und zerbomben. Kein Volk kann ihn töten – einerlei, welche Waffen es gebraucht. Kein Mensch kann diesen Feind niedermachen, niedertreten, in den Sumpf und in das Grauen stürzen. Er schüttelt sich – und was er hervorbringt, ist das, was die Menschen in den guten Freund hineingebombt haben. Zerstörung … Denn alle Ursachen drängen zur Wirkung." (zit. nach Gott hat rechtzeitig gewarnt, Marktheidenfeld 2018, S. 29 f.)

"Ungesühnte Energien" - Kriege und Aggressionen heizen Klimawandel an

Keine Lieferung schwerer Mordwaffen wird der Menschheit also helfen. Im Gegenteil. In einer weiteren Botschaft aus dem All vom Juli 2019 klärte Gott-Vater, der Ewige All-Eine, der Vater-Mutter-Gott, über die tieferen Ursachen der kommenden Klimakatastrophe auf. Es sind die ungesühnten Aggressionen der Menschheit untereinander und gegen alles Leben aus vielen Jahrhunderten, denen nun verstärkt die Wirkungen folgen, während sich durch neue Kriege und neue Aggressionen sich Situation für die Erdbewohner stündlich, ja minütlich weiter verschlimmert.
In den durch Prophetenwort gegebenen Worten heißt es unter anderem: "Alles, was in den Zeiten der Zeiten der Erde, der Natur, den Tieren und Pflanzen, den Gewässern und Ozeanen, der Atmosphäre und den Menschen an Leid und Grausamkeiten, Verbrechen über Verbrechen, zugefügt und zugeführt wurde, alles, was nicht wiedergutgemacht ist, sind ungesühnte Energien in der Erde, auf der Erde und über der Erde." Diese Energien bilden in unserer Zeit einen dunklen und langen Zug der Anklage. "Die klagenden, ächzenden und stöhnenden Energien stehen von der Erde auf und klagen die Menschheit an, und das von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, von Ort zu Ort, von Gemeinde zu Gemeinde, von Dorf zu Dorf." (zit. nach Das Lied des Klimawandels - jedes Land hat seine Strophen. Die lange Dunkelheit und das Licht, Marktheidenfeld 2019, S. 27 f.)

Massenmedien im Dienste des "Vaters der Lüge"

Liebe Leserinnen, liebe Leser. Und auch diese Botschaft aus dem All wurde von den deutschen Medien totgeschwiegen. Zwar treten in jedem Jahr Hunderttausende von Menschen aus den beiden Großkirchen aus, doch in den Massenmedien haben Kirchenvertreter nach wie vor allergrößten Einfluss. Auf 300 Millionen Euro wurden bereits 1997 die kirchlichen Ausgaben allein in Deutschland dafür geschätzt und im Magazin Focus hieß es damals: "Noch nie übten die Kirchen Einfluss auf die Medien aus wie heute" (focus.de, 13.11.2013). Daran hat sich bis heute nichts geändert. Sie verfügen über eigene Journalistenschulen, und Kirchenvertreter sind auch auf den Führungsebenen sowohl der öffentlich-rechtlichen als auch großer privater Medien tätig. So war zum Beispiel eine evangelische Pfarrerin der evangelischen Kirche Vorsitzende des Rundfunkrates des RBB, des Rundfunk Berlin-Brandenburg, bis sie im Zuge der Finanzskandale und Vetternwirtschaften 2022 zurückgetreten ist. Hinzu verleihen die Kirchen jährlich Medienpreise für ihnen genehme Journalisten. Ähnlich ist der klerikale Einfluss in der Politik. Ein großer Teil der Abgeordneten sind Kirchenmitglieder und meist gleichzeitig Kirchen-Lobbyisten. Diese Institutionen und ihre Interessen sind also maßgebliche Akteure bei allem, was in Politik und Medien heute den Bürgern präsentiert wird.

Und um was es sich dabei handelt, auch bei der aktuellen Kriegsberichterstattung in der Ukraine, dazu muss auch der deutsche Oberst a.D. und Militärexperte Ralph Thiele von der Politisch-Militärischen Gesellschaft gegenüber ntv.de am 7.6.2022 zugeben: "Wer Informationen erhalten und dann natürlich auch prüfen möchte, die über den Tellerrand des von den Regierenden offensichtlich so gewünschten und genehmigten Meinungsspektrums hinausgehen, der wird im sogenannten ´Mainstream` des sogenannten ´Qualitätsjournalismus` nur mehr schwer fündig werden."
Man könnte es auch weniger vornehm in Worte fassen: Es wird gelogen, dass man sich das kaum noch vorstellen kann. Und die Lüge dient immer den Interessen, die es gerade durchzusetzen gilt, und Lügen und der Mord vor allem im Krieg gehen dabei Hand in Hand.

Es ist das Bestreben jener Macht, die Jesus von Nazareth den "Vater der Lüge" nannte, der ein "Mörder ist und Lügner von Anfang" an – so beschrieb der Christus Gottes im Erdenkleid den Gott, dem die damalige Priesterkaste diente, nachzulesen in ihren eigenen Bibeln im Johannesevangelium (8, 44) und mit dem vor allem auch jene Priesterkaste im Bunde ist, die seither Seinen guten Namen für ihre Religionszwecke missbraucht. Jesus von Nazareth lehrte die Gottesliebe, die Liebe zu Gott in allem Leben, Gott in uns und wir in Gott, weswegen wir auch nicht töten sollen, weder Mensch noch Tier. Und Er lehrte die Nächstenliebe mit der Feindesliebe, indem Seine Nachfolger lernen, auch jenen Gutes zu tun, von denen sie gehasst werden und indem sie Frieden stiften, indem sie gemäß der Goldenen Regel der Bergpredigt alles zuerst selbst tun, was sie sich von anderen wünschen. Eindeutig wies Er jeden Krieg und jede Kriegsbeteiligung und jede Art von Waffenlieferungen zurück und verbündete sich nie mit dem "Vater von unten" in der Behauptung, dass man doch manchmal angeblich "notgedrungen" eben sehr, sehr viel töten müsse, um angeblich noch viel mehr Tötungen zu verhindern, wie es in den Priester- und Theologenkreisen immer heißt, was keine halbe Wahrheit ist, sondern die ganze Lüge pur. Denn die ganze Wahrheit des Christus Gottes lautet: "Du sollst nicht töten." Denn "wer das Schwert nimmt, der wird durch das Schwert umkommen", und zwar gemäß dem Kausalgesetz "Was der Mensch sät, das wird er ernten."
Es war und ist also nicht Christus, auf dessen Betreiben seit Jahrhunderten und zuletzt Jahrzehnten in Kriegen Tausende von Menschen zerfetzt und ihre Seelen ins Jenseits gebombt wurden, sondern dies war und ist der Wille des Widersachers von Christus, des "Vaters von unten", "der ein Lügner  und Mörder war von Anfang an" und der sich auch in jenen Konglomeraten eingenistet und breit gemacht hat, die sich zur Täuschung und zum Hohn auf Jesus, den Christus, dann auch noch "christlich" nennen oder von angeblich "christlichen Werten" sprechen, den gottlosen Allianzen von Kirche, Staat und neuerdings auch Medien.

Christus in uns und im Prophetischen Wort

"Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als die Wahrheit, die ihnen völlig neu ist", so unter anderem ein Satz des österreichischen Schriftstellers Alfred Polgar, den wir zu Beginn dieser Ausgabe genannt haben.
Liebe Leserinnen, liebe Leser! Und vielleicht ist es für Sie auch ganz neu, dass Christus, der als Jesus von Nazareth als Mensch unter uns lebte, in unserer Zeit durch Prophetenmund seit nahezu 50 Jahren zu uns spricht und allen gutwilligen Menschen den Weg der Gottes- und Nächstenliebe aufzeigt - inmitten einer Welt, die in Kriegen, Katastrophen und dem fortschreitenden Klimawandel schon am Rande ihres Untergangs taumelt.
So klärt Er auch immer wieder darüber auf, dass Er der Geist des Lebens in uns und in allen Lebensformen ist, so wie Er schon als Jesus von Nazareth lehrte: "Das Reich Gottes ist inwendig in euch." (Lukas 17, 21)
Der christliche Weg ist also der Weg nach Innen, der begleitet wird davon, sich in seinem Alltagsleben an den Zehn Geboten und der Bergpredigt des Jesus von Nazareth zu orientieren. Wer diesen Weg des Wahrheit und des Friedens wählt, für den sind auch die sinngemäßen Christusworte "Ich komme bald" und "Ich mache alles neu" Worte des Trostes, der Zuversicht und auch des Mutes, aufzustehen und weiter zu gehen in der Gewissheit, dass nach den Katastrophen dieser Zeit Christus als der Sieger erscheint, der Er schon heute ist und dass schon jetzt ein neues Zeitalter eingeleitet ist.

Der Text  kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 116 - Keine halbe Wahrheit, sondern ganze Lüge - Wie wir von der gottlosen Allianz von Staat, Kirche und Medien belogen werden, Wertheim 2022, zit. nach theologe.de/... (Internet-Dateinamen oben ergänzen), Fassung vom 10.9.2022;
Copyright © und Impressum siehe hier.

 

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