DER THEOLOGE
Nr. 31
Die Klimakatastrophe und das Leid von Natur und Tieren
im
kirchenchristlichen Abendland
Der ganze Planet Erde schüttelt
sich im Fieber:
Die Naturkatastrophen sind nicht mehr aufzuhalten
Was bringt das neue "Katastrophenjahr 2013"? Mammut-Prestige-Projekte wie Stuttgart 21
passen nicht mehr in unsere Zeit
noch eine hohe Ethik,
welche auch die Tierliebe eingeschlossen hat.
Doch das kirchliche Christentum trennte den Menschen von der Einheit der Schöpfung und
erlaubte ihm unter Heranziehung von Bibelzitaten die Unterjochung des Planeten, vor allem mit
dem Bibelwort
"Macht euch die Erde untertan und herrscht über die Fische im
Meer und über die Vögel im Himmel und über das Vieh und über alles Getier,
das auf Erden kriecht" (1. Mose 1, 28). Bild rechts: Der Bischof als Todesbote segnet die Jäger und die erschossenen Tiere - Szene aus einem Straßentheater
Die geistesgeschichtliche Trennung des Menschen von den anderen
Lebewesen - der Bruch des Schöpfungsprinzips der "Einheit"
allen Lebens - ist auch die tiefere Wurzel für die mehr und mehr zutage tretende Klimakatastrophe. Die Menschen
haben in nahezu allen Bereichen massivst gegen die Einheit der Schöpfung Gottes und allen Lebens
gehandelt, und sie setzen diesen Kurs größtenteils weiter fort. Und durch gnadenlose
und rücksichtslose Ausbeutung und Verschmutzung haben sie auch
ihren besten Freund, die Mutter Erde, zum Feind gemacht. Die Folge: Die Erde liegt nun
im Fieber und versucht mehr und mehr, die qualvollen Ursachen ihres Leids abzuschütteln,
um wieder zu genesen. Die Selbstheilungskräfte des Organismus "Erde"
sind am Wirken. Und sie wirken immer stärker auf den Krankheitsherd ein, den
gefühlskalten Menschen.
Aufgrund der Fülle der Informationen zu diesem Thema, wird das Thema dieser
Ausgabe auch aktualisiert und fortgesetzt in
Der Theologe Nr. 65 - Mensch, esst
kein Fleisch.
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"Die Zukunft wird
grausam. Ich will nicht sehen, wie die Welt in zehn Jahren sein wird ... Ich
bin nicht pessimistisch, ich bin realistisch. Die angesammelten Schulden,
und was wir der Natur antun, die Fehler, die die Menschheit macht, häufen
sich. Die Welt ist nicht mehr zu retten, das steht an der Wand geschrieben.
Unsere Generation hat es noch gut gehabt. Heute leben wir in einer Welt von
Spezialisten und Zauberlehrlingen. Wir sind keine Menschen mehr, nur noch
Materialisten." |
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Die alljährlichen Schlachtfeste der brutalen Christenheit
In ihren "Gottesdiensten" bestaunt die
Christenheit in ihren Weihnachtskrippen "Ochs, Lämmchen und Eselein" im
Stall zu Bethlehem. Dabei haben sie für ihren Gaumengenuss die Tiere bereits
zu Millionen unter furchtbaren Qualen schlachten lassen, die Brüder und
Schwestern der Tiere von Bethlehem. Das alles ist die Tradition der
Theologen und Priester, die den Tieren die unsterbliche Seele und die
Leidensfähigkeit absprechen, und die schon die Feinde des Jesus von Nazareth waren.
Nach dem Schlachtfest zum Weihnachtsfest folgt bald das nächste große
Schlachtfest zum Osterfest, und auch zwischen den Festen finden täglich
Millionen von Schlachtungen statt. Schauen Sie ihn sich am besten ohne deutsche Untertitel an und lassen Sie einfach die Bilder auf sich wirken, so lange Sie es aushalten ... Jesus, des Christus, war auch ein Freund der Tiere. Lesen Sie nachfolgend, wer die Freundschaft mit den Tieren aufgekündigt hat:
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2005
7.1.2005 / 20.4.2006 / 1.1.2007 -
Flutkatastrophe in Südostasien - Die führenden Theologen
beider Kirchen geben anlässlich der Flutkatastrophe bundesweit Stellungnahmen zu der Frage
ab "Wie kann Gott das zulassen?" Auf diese Weise tragen sie
dazu bei, dass immer mehr Menschen ihren Glauben an Gott verlieren.
Denn man macht Ihn für Katastrophen mitverantwortlich und verschweigt, dass
die Elemente der Erde aufgrund menschlicher Schuld aus den Fugen geraten
sind und immer wieder geraten. Mit Gottes Willen hat dies nichts zu tun.
Lesen Sie dazu auch ein neues Buch über die kirchliche
Verantwortung bzw. Mitschuld an
Klimakatastrophen aus dem Verlag Das Wort mit dem Titel Der
Schattenwelt neue Kleider (http://www.steinadler-schwefelgeruch.de/schattenwelt/inhalt.html).
Lesen Sie auch die
Information der Freien Christen Nr. 6: Der
Tod - und was dann? Das Geheimnis der Kirchen und ein Blick hinter die
Nebelwand. Sie deckt im Teil 1 Hintergründe der kirchlichen Lehre auf und weist auf eine positive Perspektive hin.
5.1.2005 / 10.12.2006 -
Stoppt ein gefordertes Tiermassaker in Deutschland!
- Die
Landwirte von Gut Greußenheim in Unterfranken verstehen sich als freie (und
nicht als kirchliche) Christen,
die im Einklang mit der Natur wirtschaften möchten. Aus diesem Grund wollen
sie auch nicht, dass auf ihren Wiesen und vielen Feldern und in ihren Wäldern
gejagt wird. Wildtiere, die dort Nahrung suchen, werden nicht als Schädlinge
betrachtet, sondern ihnen wird der Teil der Ernte zugestanden, den sie
brauchen. Denn die Früchte, welche die Erde
hervor bringt, sind auch für die Wildtiere gedacht. Und die Landwirte lernen, das Verhalten und die Sprache
der Tiere zu verstehen (Darüber gibt es auch bereits
Veröffentlichungen). Benachbarte Landwirte werden entschädigt bzw. es wird
etwas getan, damit die Tiere nicht so leicht auf ihre Felder kommen. Nun
möchte das zuständige Landratsamt Würzburg im Verbund mit katholischen und
evangelischen Jägern das friedvolle Miteinander dort gewaltsam beenden und
fordert gegen Androhung eines Zwangsgeldes die Erschießung einer großen
Anzahl von Wildschweinen. Der katholische Landrat hat sich in der
Vergangenheit öffentlich gegen den Glauben der Landwirte gestellt. Doch diese wehren sich. Ihr Anwalt hat nun das Ruhen der Jagd auf deren
eigenen Flächen beantragt (Ruhen der Eigenjagd), was in vielen anderen
Ländern Europas (z. B. Schweiz, Italien, Frankreich) sowie in
Baden-Württemberg in Einzelfällen schon erfolgreich und beispielhaft
praktiziert wird. Es sollte auch auf einem
kleinen Fleckchen Erde im nordwestlichen Zipfel Bayerns möglich sein. In der kommenden Woche
entscheidet das Gericht, darüber, ob sofort Wildschweine erschossen werden
müssen.
7.1.2005: Aktualisierung der Meldung vom 5.1.2005:
Gericht schützt Tiere vor
Massaker - vorerst. Eine vernünftige Entscheidung der Justiz: Vor einer
abschließenden Klärung der strittigen Frage zwischen Tierschützern und
Jägern bzw. der Jägerbehörde im Landratsamt Würzburg darf diese keinen
"Sofortvollzug" ihrer Abschussanordnungen durchsetzen. Und auch keine hohe
Zwangsgelder verlangen, wenn dies dem Jagdpächter nicht gelingt. Parallel
dazu läuft der Antrag des Waldeigentümers auf Ruhen der Eigenjagd (siehe
oben). So gibt es Hoffnung für
die Wildtiere, dass ihnen auch in Bayern wenigstens ein kleines Fleckchen
Erde zugestanden wird, auf dem sie nicht schwer verletzt oder erschossen
werden.
PS: Die Landwirte arbeiten auch mit einer
Stiftung zusammen.
10.12.2006:
Der
Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Würzburg
12.10.2005 -
Buddha-Statue auf dem Piz Badile als Protest
gegen Gipfel-Kruzifixe - Verschiedene Südtiroler
Bergsteigergruppen wehren sich dagegen, dass die römisch-katholische Kirche
auf jeden Berggipfel in den Alpen ein Kruzifix mit dem geschundenen Leichnam
von Jesus aufstellt oder irgendein anderes Kreuz oder gar Statuen angeblicher
"Heiliger". Als
sichtbares Zeichen des Protests transportierten die Bergfreunde eine
Buddha-Statue auf den 3000 Meter
hohen Piz Badile. "Die 20 Kilogramm schwere Figur
soll erst wieder ins Tal gebracht werden, wenn am Berg keine Heiligenbilder
mehr zu sehen seien, sondern nur noch Fels und Eis", so die Initiative
(idea-spektrum Nr. 41/2005), die sich gegen die Vereinnahmung der Natur
durch die Kirche wendet. Die katholische Kirche reagierte prompt, und ein
Zusammenschluss von Priestern hat sich die Entfernung des Buddha zum Ziel
gesetzt. Durch ihren österreichischen Informationsdienst kath.net
ließ man hierzu die Stellungnahme des Theologen Don Augusto Azzalini
verbreiten, in der es unter anderem heißt: "Unsere Berge dürfen nicht von
anderen Religionen verunreinigt werden, die nicht zu unserer Kultur
gehören".
8.12.2005 /
24.11.2009 -
Die Geburtstage von Buddha und Jesus - Zu Ehren
des Geburtstags von Buddha lassen Buddhisten vor dem Tempel symbolisch gefangene
Vögel frei, was bedeuten soll: Nach dem Willen Buddhas sollen alle Menschen und
Tiere so frei sein. Im Gegensatz dazu die kirchlichen Zeremonien und Bräuche zu "Ehren" des
wieder bevorstehenden Geburtstags von Jesus.
Die Kirchenchristen lassen zu diesem Anlass Millionen und Abermillionen gefangener Tiere
schlachten, die vor ihrer "Bestimmung" als Gaumenschmaus an den Festtagen
meist noch gequält und oft ohne Betäubung brutal hingerichtet werden, z. B.
Gänse, Enten, Truthähne usw. Bei den Kühen, die uns derzeit aus mancher "Krippe
von Bethlehem" friedlich anblicken, ist dies das ganze Jahr über Alltag. So werden z. B. die neugeborenen Kälbchen sofort
nach der Geburt der Mutter weggenommen und in engste Boxen gesperrt, damit sich
keine Muskeln entwickeln und das Kalbfleisch auf diese Weise besonders zart wird. Drei
Tage lang brüllen Mutter und Kind verzweifelt nacheinander, "dann ist Ruhe", so
ein evangelischer Landwirt und zartes Kalbfleisch "mundet" besonders auch an
Weihnachten ...
Durch die Tierquälerei der
Kirchenchristen wird Jesus verhöhnt, denn er trat wie
Buddha für die Freiheit von Menschen und Tieren ein. Er kam ja sogar unter "Ochs
und Esel" in einem Stall zur Welt und warf später die Tierhändler aus dem Tempel,
die dort Rinder, Schafe und Tauben zur Schlachtung angeboten hatten. Die Kirche und ihre
gewissenlosen Theologen aber sprechen
diesen sehr empfindsamen Geschöpfen die unsterbliche Seele und die Leidensfähigkeit,
vergleichbar wie beim Menschen, ab. Dabei hat sogar die Genetik jetzt bestätigt, dass die für Gefühle und
Schmerzempfinden verantwortlichen Gene bei Mensch und Säugetieren identisch
sind.
Beim Schlachtschüssel-Essen beim Bauern oder Viehzüchter sind die Pfarrer
und die Priester dann willkommene Gäste, und so mancher Amtsträger bekommt dort die "Ehre", in die erste Blutwurst beißen
zu dürfen. Auch auf diese Weise dokumentieren die Würdenträger ihren Gegensatz zu
Jesus. Und während Buddha und Jesus auch das Mitgefühl für die Tiere lehrten,
bestimmt die Kirche den Menschen zum Herren über Leben und Tod der anderen
Geschöpfe. Diese darf er dann z. B. zu bestialischen Versuchszwecken "gebrauchen"
(Katholischer Katechismus, Lehrsatz Nr. 2417),
und er solle sich
die gesamte Erde (nach 1. Mose 1, 28) für seine Ego-Zwecke "untertan" machen,
was er auf furchtbare Art und Weise gemacht hat und mit kirchlichem Segen auf
immer brutalere Weise auch weiterhin tut.
So entscheiden z. B. im kirchenchristlichen Abendland die Jäger und Jagdbehörden
über die genaue Anzahl der Tiere, die in Wäldern und Feldern nach ihrer Meinung existieren dürfen
und über die anderen, die nach ihrer Meinung erschossen werden. Doch wehe, die
überlebenden
Tiere verhalten sich, z. B. wenn sie Hunger haben, nicht gemäß den Profit- und
Lobby-Interessen der Menschen. Und so werden auch in dieser
kalten Jahreszeit viele frierende Tiere (weil sie sich meistens kein dickes Fell mehr
"anfressen" können) in freier Natur angeschossen bzw. umgebracht. Eine göttliche Schöpfungsordnung,
die das Gleichgewicht in der Natur selbst regelt, wenn der Mensch das zulassen
würde und wie es z. B. Jesus und manche östliche Religion lehrt, wird von der Kirche abgestritten. Haben Tiere Hunger
und suchen sie im Wald oder auf einem Feld etwas zum Essen, gelten sie für im
Kirchenchristentum als "Schädlinge", welche die Jäger niedermetzeln
müssen, denn selten ist der erste Schuss gleich tödlich. Angeschossene Tiere
schleppen sich oft noch Tage lange unter qualvollen Schmerzen durch den Wald,
bis sie schließlich "verenden", oder sie verrecken mit
aufgehackten Gliedern
elendiglich in Fallen. Dies alles geschieht mit dem ausdrücklichen Segen beider
großer Kirchen, sowohl der katholischen als auch der evangelischen. Nur zu den
Festtagen heißt es vorüber gehend "Stille Nacht", solange man zum Schaden der
eigenen Gesundheit das Fleisch der zuvor geschlachteten
Geschöpfe in übergroßen Mengen verdaut. Und am nächsten Tag und in der nächsten
Nacht wird dann wieder geschossen ...
Lesen Sie zum Thema "Der Theologe Nr. 7": Jesus
und die ersten Christen waren Vegetarier.
Anmerkung:
Die weihnachtliche Verehrung der Geburt und die karfreitagliche Hinrichtung von Jesus eignen sich auch deshalb
gut für den kirchlichen Etikettenschwindel, da Jesus bei dem ersten Anlass noch
nicht sprechen konnte und bei dem zweiten nicht mehr. In der Zwischenzeit ging er
jedoch auf die Theologen und Priester seiner Zeit los und lehrte u. a.: "Weh euch, ihr
Schriftgelehrten ..." (Matthäusevangelium, Kapitel 23).
2006
8.1. / 31.8.2006 -
Landratsamt Würzburg: Krieg gegen Wildschweine? - Vor ca. einem Jahr stoppte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof eine
Sofort-Anordnung der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Würzburg für ein
Massaker an Wildschweinen auf einem kleinen Stück Land bei Greußenheim in
Unterfranken (siehe unsere
Meldung vom 5.1.2005), das friedfertigen Landwirten gehört,
welche die Jagd ablehnen. Nun ließen dort (wie bereits vor ca. einem Jahr) der
katholische Jäger-Beamte Oswald Rumpel und sein katholischer Vorgesetzter,
Landrat Waldemar Zorn einen Polizei-Hubschrauber im Tiefflug seine Runden drehen, um die Wildschweine
- als Vorbereitung zu deren Jagd - zu zählen. Doch
immer mehr Menschen nehmen das Verhalten der Jäger nicht mehr stillschweigend hin
und protestieren; zuletzt in Würzburg 1000 Menschen, die für das "Ruhen der
Eigenjagd" auf dem Gelände von Gut Greußenheim auf die Straße gegangen sind.
Der Hintergrund: Die Landwirte von Gut
Greußenheim in Unterfranken verstehen sich als freie Christen, die im Einklang
mit der Natur wirtschaften. Aus diesem Grund wollen sie auch nicht, dass auf
ihren Wiesen, Feldern und in ihren Wäldern gejagt wird. Tiere, die dort Nahrung
suchen, werden nicht als Schädlinge betrachtet, sondern ihnen wird der Teil der
Ernte zugestanden, den sie brauchen, um zu überleben. Denn die Früchte, welche
die Erde hervorbringt, sind auch für die Wildtiere gedacht. Die Landwirte lernen
dabei auch, das Verhalten und die Sprache der Tiere zu verstehen. Ihre
Erfahrung: Wo nicht gejagt wird, regelt sich die Population der Tiere zum Wohl
von Landwirt und Tier von selbst, was auch Langzeitstudien europaweit
bestätigen. Mit fundierten Beweisen und Materialien wurde bereits vor ca. einem
Jahr ein "Ruhen der Eigenjagd" auf dem eigenen Land beantragt. Der Antrag
schreckte jedoch die Jäger und "Jagdsportler" auf. Denn diese behaupten, nur durch
massenhaftes Abschießen von Tieren kann die Schöpfung Gottes im Gleichgewicht
gehalten werden. Und dafür bekommen sie seit Jahrhunderten auch den Segen der
beiden Großkirchen.
Aus der
Chronologie der letzten Wochen: Der letzte
Hubschrauber-Tiefflug war nur die vorerst letzte Maßnahme einer Reihe von
Anordnungen in den letzten Monaten:
Zunächst wurde der Antrag auf
Ruhen der Jagd vom Landratsamt abgelehnt. Dann wurde in der Lokalpresse der verlogene Verdacht
gestreut, bei "zu vielen" Wildschweinen könnten einige krank werden und evtl.
Krankheiten in die Massentierställe der Umgebung hineingetragen. Dort werden v.
a. Schweine und Rinder vor ihrer Schlachtung in furchtbaren Zuständen auf
engstem Raum gehalten und gemästet, notfalls mit Pharmazie voll gepumpt. Dass es dieser Zustand ist, der die Tiere krank machen könnte, will man nicht so
gern hören, denn es gilt als "normal".
Dann wurde gemutmaßt, es gebe im
betroffenen Gebiet wohl "zu viele" Wildschweine, obwohl in vergleichbaren
Revieren, in denen massiv gejagt wird, höhere Bestände vorkommen. Der permanente Jagdstress und die Zerstörung
der Rottenstrukturen durch ständige Erschießungen lässt die Fortpflanzung der
Tiere völlig aus dem Ruder laufen.
Schließlich hat man in den angrenzenden
"Revieren" von Gut Greußenheim sogar die gesetzlich vorgeschriebenen Schonzeiten
gestrichen. Um möglichst viele Tiere in die Jagd-Falle zu locken, wurde
schließlich übermäßig Futter ausgestreut. Und darauf hin reisten regelrechte
"Massakerbruderschaften" an und trafen sich zur Jagd an den Reviergrenzen.
Auch eine schwangere Bache (Leittier) wurde dabei wieder einmal erschossen, was
die Rotte außer Kontrolle geraten lässt.
Die Bache schleppte sich noch schwer verletzt auf das Gelände des Gutes, wo sie starb. Ein anderes
Tier wurde tot aufgefunden, dem man zuvor den Kiefer weggeschossen hatte, so
dass es nicht mehr essen konnte und deswegen verhungerte. Ein Sprecher des
Hofgutes schreibt: "Man spekuliert offensichtlich auch darauf, dass durch die
weiträumige Abknallerei entlang der Grenzen von Gut Greußenheim die Tiere auf
dem Gelände von Gut Greußenheim Zuflucht suchen könnten", was wieder zum
Vorwand genommen würde, um dort angeblich jagen zu müssen.
Dies wäre dann also ein Versuch
gewesen, auf
"hohe" Zahlen hinzuarbeiten, welche die Jäger-Lobby in den Behörden als
Rechtfertigung bräuchte, um direkt auf das Gut eindringen zu können.
Eine offenbar "bewährte" Methode. Denn: "Bereits im vergangenen Jahr
gingen dem damaligen Flug des Hubschraubers einige Tage lang besonders massive
Jäger-Einsätze an den Grenzen des Hofguts voraus - evtl., um dann innerhalb der
Grenzen so viele Tiere wie möglich vor die Kamera zu
bekommen."
Der Sprecher des Hofgutes weiter: "Es
geht darum, das Ausmerzen von Tieren als moralisch und die Achtung ihres Lebens
als unmoralisch hinzustellen. Um diese Falschmünzerei aufrechtzuerhalten, scheut
die Jägerlobby keine noch so zweifelhaften Anstrengungen. Dass sie im Fall von
Gut Greußenheim auch noch von den Amtskirchen - die in alter
Hubertusmessen-Tradition gemeinsame Sache mit den Jägern machen - und
insbesondere von zwei Lusttötern mit religiösem Sendungsbewusstsein unterstützt
werden, macht die Sache nicht besser ..."
Die Kirche
beruft sich dabei auf die Bibel. "Macht euch die Erde untertan"
(1. Mose 1, 28)
heißt es dort oder:
"Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen
Vögeln unter den Himmeln, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über
allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben"
(1. Mose 9, 2),
nach Aussagen renommierter Theologen der "Fluch
der Urzeit".
Mit Jesus von Nazareth, einem Freund des Lebens und auch der Tiere, und mit den
großen Propheten des Alten Testaments hat das allerdings nichts zu tun. So
verkündete schon der Prophet Jesaja ein Friedensreich auf dieser Erde, in dem
Mensch und Tier miteinander in Frieden leben
(Jesaja 11, 6-9).
Doch wer Schritte in diese Richtung tun will, wird von den Kirchen als "Träumer"
oder "Sektierer" bekämpft. Und dem Staat, der den Kirchen leider noch weit
gehend hörig ist, fällt nichts Besseres ein, als mit unseren Steuergeldern
Hubschrauberflüge zum Wohl der Jäger-Lobby zu finanzieren, während z. B. gerade
zu dieser Zeit in
Kaschmir die ums Überleben ringenden Erdbebenopfer jeden Hubschrauber dringend
gebraucht hätten.
Die Landwirte verstärken derweil die
Bemühungen um das "Ruhen der Eigenjagd" auf ihrem Grund und Boden. Es wird doch
wohl auch auf einem kleinen Fleckchen in Deutschland möglich sein, das Urteil
des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte aus dem Jahr 1999, das ein
solches Recht ausdrücklich bejaht, anzuwenden. Oder will Deutschland diese
Rechtssprechung weiter ignorieren?
Und wie ging es weiter? Das Skandalurteil vor dem Verwaltungsgericht in Würzburg vom 7.12.2006:
Jäger in Richterroben lehnen Ruhen der Eigenjagd ab.
Mehr zu den Vorgängen auf Gut Greußenheim
bzw. Terra Nova lesen Sie
unter
http://www.lusttoeter.de/jagdbehoerdeordnettiermassakeranchronik/index.html
Lesen Sie dazu auch: Der Theologe Nr. 7 - Jesus und die ersten Christen waren
Vegetarier, v. a. Teil 4 - Antike: Absturz in die
Barbarei durch das kirchliche Christentum
Lesen Sie auch, wie die Massentierhaltung und der Einsatz von Sexualduftstoffen in
den Ställen wahrscheinlich auf das Fortpflanzungsverhalten von
Wildtieren
oder gar
Menschen übergreift.
14.1.2006 -
Deutschland kauft neue Tiertötungsmaschinen
-
Im Jahr 2001 bekam man bereits einen Vorgeschmack zukünftiger Massentötungen.
Ca. 400.000 gesunde Rinder wurden geschlachtet und auf Scheiterhaufen verbrannt,
um den wg. BSE eingebrochenen Rindfleischpreis durch Senkung des "Angebots"
wieder zu heben. Jetzt drohte die Vogelgrippe mit vorsorglichen Massentötungen
weit größerer Mengen an gesunden Tieren, die in der Nähe von infizierten Tieren
lebten. Und dazu wurde in Oberding bei München eine mobile Massentötungsanlage
vorgestellt: Drei Menschen gleichzeitig hängen die Tiere mit Füßen in die
Maschine. Per Fließband werden diese dann in ein Wasserbad getaucht und dort mit
Stromschlägen getötet. Als Ergänzung dazu hat alleine der Freistaat Bayern noch
drei weitere Vergasungsanlagen angeschafft, wo unseren gefiederten Freunden mit CO2 der Garaus
gemacht wird. Das "Positive" daran ist die möglicherweise mildere Todesart im
Vergleich zum alltäglichen Normalfall, wo die Vögel, die für den Gaumengenuss
des Menschen bestimmt sind, z. B. durch maschinelles Abreißen des Kopfes getötet
werden. Oder wo man frisch geschlüpfte männliche Küken nicht nur vergast,
sondern auch bei
lebendigem Leib in der "Musmühle" zermalmt und zu Tierfutter verarbeitet: ca. 60
Millionen Küken im Jahr; weil die "dumme" Natur offenbar nicht begreift, dass die
"Schöpfungskrone" Mensch
weibliche Küken als "Nutztiere" braucht und keine männlichen.
PS: Das Töten in diesen barbarischen und immer roheren Ausmaßen ist nur möglich,
weil die Kirche den Tieren von der Antike (Augustin) und dem Mittelalter der (z. B. Thomas von Aquin) bis heute
die unsterbliche Seele und die volle Leidensfähigkeit abspricht.
Deshalb gelten Tiere im kirchlich-abendländischen
Rechtsverständnis auch als "Sachen"
und nicht als Lebewesen. Doch wer weiß, wann dieser immer brutaleren Verrohung
auch wieder verstärkt Menschen zum Opfer fallen?
4.3. / 11.5.2006 -
Kirchenchristliche
Partei jetzt in der Regierung: Aufhebung der Reform zugunsten
von Tieren. Die furchtbaren Quälereien gegenüber den Hühnern sollen weitergehen
-
Ein kleiner Lichtblick für die furchtbar gequälten Hühner war die Gesetzgebung
der rot-grünen Bundesregierung. Nur noch bis Ende 2006 sollten die alten
Legebatterien zulässig sein. Jetzt regieren aber wieder die sich auf das
kirchliche "Christentum" berufenden Parteien CDU und CSU, so z. B. CSU-Mann Horst Seehofer in Berlin.
Vor allem in Zusammenarbeit mit der
CDU in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen wurde nun entschieden, die Reform
wieder zu kippen. Und auch die SPD/PDS-Regierung in Mecklenburg schloss sich gleich
an. Hühner müssen wieder wie bisher mit ca. 800 Quadratzentimeter Lebensraum auskommen (weniger
als ein DIN-4-Blatt). Nur in der Höhe gibt man der geschundenen Kreatur
gnädigerweise 15 cm mehr (von 45 cm auf 60 cm) und überschreitet damit sogar die
EU-Mindesthöhe um einige Zentimeter. Doch ein Flattern ist für die Hühner
auch bei dieser Höhe nicht möglich. Und auch die neu einzurichtenden
Sitzstangen und Nestecken werden die Tiere wegen der qualvollen Enge wohl kaum
nutzen können, und man wird vermutlich auch weiter den Hühnern die Schnäbel
teilweise abschneiden (das so genannte Schnabel-Kupieren), damit sie sich aus
Verzweiflung nicht selbst gegenseitig verletzen. Und die alten Käfige sollen sogar bis Ende 2008 in Gebrauch
bleiben (Spiegel online, 4.3.2006 und 11.5.2006; vgl.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,415546,00.html). Die
nächste Seuche ist vorprogrammiert ... Lesen Sie dazu Teil 4 des "Theologen Nr. 7":
Absturz
in die Barbarei gegenüber den Tieren durch das kirchliche Christentum - In der
Antike gab es noch eine hohe Ethik.
26.3.2006 - "Versuchstiere" klagen - doch die Kirche verfälscht ihren Hilfeschrei - Im Jahr 1999 erschien im Verlag Das Wort die Schrift Der Prophet Nr. 15: Tiere klagen - der Prophet klagt an (www.das-wort.com). Daran gibt der Prophet den gequälten Mitgeschöpfen eine Stimme, auch den so genannten "Versuchstieren". Am 20.5.2005 versuchte die Kirche nun, den Spieß umzudrehen. In einem ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Einweihung des neuen "tierexperimentellen Zentrums" der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen gab die evangelisch-lutherische Pfarrerin Christine G.-R. und der katholische Klinikseelsorger Hans B. den gequälten Tiere eine andere Stimme (zit. nach Tierrechte Nr. 4/05). Was ist die Wahrheit? Vergleichen Sie selbst. Siehe dazu auch den Artikel: Tiere fragen: Warum müssen wir so leben ? - http://www.das-weisse-pferd.com/00_16/tiere.html
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Der Prophet gibt dem Tier eine Stimme |
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"Das Tier sagte, es sei ein Geschöpf Gottes, es habe
Gefühle. Manchmal habe es keine Lust zu arbeiten, manchmal liege es aber
auch wegen großer Schmerzen nur herum. Manchmal sei es traurig, weil
Mitglieder seiner Familie gestorben seien. Es gehe ihm aber gut, wenn
es sein neues Zuhause anschaue, für das die Menschen so viel Geld
ausgegeben hätten [das neue Versuchstierzentrum] - nur für sie -
die Versuchstiere. Es betont, die Tiere stellten sich zur Verfügung, täten
ihr Bestes für gute Ergebnisse, sieht ihr [sein] Dasein als ihre [seine]
Aufgabe, ihre [seine] Arbeit, ihren [seinen] Beruf an. Sagt, dass es
kein leichter Beruf sei, weil am Ende der Tod stünde für das Wohl der
Menschheit; die Versuchstiere erwarten dafür Achtung, Behutsamkeit,
Sorgfalt und Dank an Gott. Auch wegen des Geschenks des Forschergeistes
sollten die Wissenschaftler Gott danken." |
"Ihr
habt mir den Tod eingepflanzt, Elend und immer größeres Elend, Jammer,
immer größerer Jammer, Schmerz und unerträgliche Pein. Was bringt euch
das? Hört ihr Menschen nicht? Ihr Menschen, versetzt euch einmal in
meine Situation, in mich hinein. Mit meinem Schicksal bin ich nicht
allein. Millionen Ratten, Mäuse klagen gleich mir. Vernehmt ihr nicht
das Weinen, das Schreien, das Wehklagen, den Schmerz eurer
Tiergeschwister? Was wird einst eure Klage sein? Denkt daran:
Grausamkeit bringt den Menschen, der grausam ist, nichts als wieder
Grausamkeit. Mich ängstigen der Menschen kalte Herzen. Jetzt "forscht"
ihr in meinem missbrauchten, geschundenen, toten Körper nach Beweisen
dessen, was ihr erdacht habt. Was wird das Ergebnis eures Lebens sein?" |
8.4.2006
- Kurz vor
Ostern: Hinrichtungsmaschinen fehlerhaft - Massaker an Gänsen verlangsamt sich,
Massentötungen von Lämmern planmäßig
- Weil die
neuen Hinrichtungsmaschinen (siehe oben) nicht
richtig funktionieren, zieht sich die Massentötung in der von Vogelgrippe
befallenen Zuchtfabrik in Wermsdorf/Sachsen in die Länge. Derweil kippte der von
der CDU dominierte Bundesrat einige geplante Verbesserungen für die Tiere bei
der grausamen Massentierhaltung von Hühnern. Die Hühnerbarone drohten zuvor mit Abwanderung
nach Osteuropa, weil dort noch mehr gequält werden darf als in Deutschland.
Planmäßig laufen dagegen die Vorbereitung zur massenhaften
Abschlachtung der Lämmchen für den Osterbraten. Zur angeblichen Ehre von Jesu Auferstehung
essen v. a. Kirchenchristen nach dem Kirchgang bevorzugt
Lammfleisch (das so genannten "Osterlamm"). Vor ca. 2000 Jahren wurden die Lämmchen etwa zeitgleich mit der
Hinrichtung von Jesus zum Passahfest massakriert - mehr als nur ein Symbol. Denn aus antiken Schriften
außerhalb der Bibel geht hervor: Jesus kam auch für die Tiere (siehe
"Der Theologe Nr. 7" - Jesus und die ersten
Christen waren Vegetarier). Zudem gilt: Der Mord an den Tieren ist der Tod der
Menschen (vgl. dazu die gleichnamige Schrift aus dem Verlag Das Wort:
"Der Prophet", Ausgabe Nr. 16,
http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/der-prophet/der-mord-an-den-tieren-ist-der-tod-der-menschen.php).
27.4. / 9.5.2006
-
"Jesus kam auch für die
Tiere" - größter deutscher Ostermarsch in diesem Jahr in Würzburg
- Die Sorge um den Weltfrieden hat in diesem Jahr zu
Ostern nur wenige Menschen mobilisieren können. In Frankfurt waren es mit 1000
Teilnehmern wohl die meisten, in Berlin zählte man 650, in Würzburg leider nur
65. Dafür kamen dort 1300 Demonstranten zu dem von den Landwirten
von Gut Greußenheim angemeldeten Demonstrationszug unter dem Thema "Jesus kam
auch für die Tiere" (900 blieben nach Polizeiangaben auch während der
Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz). Damit fand in diesem Jahr in Würzburg
der größte Ostermarsch der Bundesrepublik stand. Leider wurde dieses Ereignis in
Presse, Hörfunk und Fernsehen so gut wie totgeschwiegen. Nicht einmal dem
Lokalblatt
Main-Post war die größte Demonstration, die in Würzburg in
letzter Zeit stattgefunden hat, ein Artikel wert. Lediglich im dort turnusmäßig
erscheinenden Bericht der Würzburger Polizei erschienen 12 schmale und wenig
aussagekräftige Zeilen. Dafür stehen in der
Main-Post seitenweise
positive Artikel über die Pfarrer der Umgebung und das Tun in ihren Pfarreien, auch wenn nur
sehr wenige Personen an diesen Ereignissen beteiligt sind.
Die demgegenüber 1300
von den Medien verschwiegenen Demonstranten setzten sich u. a. für die Abschaffung der Jagd ein
und wiesen auf das grausame Leid der Tiere gerade vor den kirchlichen Feiertagen
hin, zu denen sie geschlachtet werden. Mit Hinweis auf die entsprechende Lehre
von Jesus, die in den apokryphen Schriften außerhalb der Bibel nachzulesen ist,
plädierten sie auch für eine vegetarische Ernährung.
Zum Thema "Jesus kam auch für die Tiere" lesen Sie z. B. auch in
"Der Theologe Nr. 7".
24.6. / 28.6.2006 -
CSU-Regierung beschließt erneut Mord an dem Bären.
Was hat es damit zu tun, dass Bruno weder katholisch noch evangelisch ist?
- Ein freilaufender Bär im katholischen Bayern ist für die
Kirchenchristen in der Regierung ein Bär zuviel. Europaweit sorgte die
Intelligenz des Tieres in den letzten Wochen für Bewunderung. Doch die Kirchen
sprechen (anders als viele andere Religionen) jedem Tier die unsterbliche Seele
ab und behaupten, das 5. Gebot ("Du sollst nicht töten") gilt nicht
gegenüber Tieren.
Die Folge: Eine beispiellose Bestialität gegenüber der
Tierwelt, die auch dazu führte, dass Wildtiere im Laufe von Jahrhunderten panische Angst vor
dem Schlächter und Jäger "Mensch" entwickelt haben. Und die Kirchenchristen haben
aus dieser schlimmen Entwicklung nun abgeleitet, dass diese Angst "normal" sein müsse. Und ein Wildtier, dass
sich wie Bruno menschlichen Siedlungen nähere (weil es vielleicht ein Freund der
Menschen sein möchte), könne deswegen nicht "normal" sein und müsse schon
deshalb vorsorglich ermordet werden.
Doch die Intelligenz des Bären, mit der er
sich in den letzten Wochen seinen Jägern und Fängern immer wieder entzogen hatte, zeigte, dass Tiere vielleicht doch mehr sind als seelenlose
Abschussobjekte für die menschlichen Herren über Leben und Tod. Auch wäre es
wenigstens ein kleiner Ansatz für ein positives ethisches Verhalten, wenn man den Bären für diese
Leistung mit der Freiheit belohnen würde.
Der italienische Wild-Experte Alberto Stoffela von der
Forstbehörde Italiens erklärt: Auch in Italien habe es mit Bruno Zwischenfälle
gegeben, "aber das wurde toleriert". In Italien wurden Braunbären sogar wieder
angesiedelt, obwohl bei einer Begegnung mit einem Menschen auch in Italien ein
Risiko nie
zu 100 % ausgeschlossen werden kann. Erst in Deutschland sei der Bär zum
nationalen "Problem" geworden (Main-Echo, 24./25.6.2006).
Die Gnadenlosigkeit und Brutalität der bayerischen Behörden könnte auch einen
unbewussten religiösen Hintergrund haben. Denn dem Tier fehlt leider
etwas Wesentliches: Der Bär ist nicht getauft und ist deswegen weder katholisch noch
evangelisch. Folglich könne er auch später nie den Himmel betreten (PS:
In der "ewigen Seligkeit" soll man zwar alle 265 Päpste wieder treffen, aber
kein einziges Tier). Und kann es dann
so schlimm sein, ihn gleich umzubringen? "Wenn ... der Bär einem Jäger vor die
Flinte laufe, solle der abdrücken". Mit diesen Worten brachte Roland Eichhorn vom Umweltministerium
aus dem bayerischen Behörden-Jagd-Staat den angekündigten Tiermord auf den Punkt (ddp, 25.6.2006). Ein Tier muss sich nach kirchlicher
Lehre dem Menschen gnadenlos unterwerfen: als Schlachtvieh, Versuchstier,
Jägerbeute, Sonntagsbraten, dressiertes Haustier - und wehe, es versucht, aus
der Reihe zu tanzen. Die Kirche kennt - wenn überhaupt - nur eine "Freiheit"
für den Menschen und auch diese wird in den kirchlichen
Prädestinationslehren vielfach
bestritten oder Menschen, die sich nicht der Kirche unterwerfen, wurden
Jahrhunderte lang hingerichtet.
Und es waren leider schon oft Deutsche, die aus ihrem Unterbewusstsein heraus
die Muster-Söhne der Kirche sein wollten. So wird auch der Hofstaat im Vatikan zu
einem großen Teil mit deutschen Millionen und sogar Milliarden bezahlt.
Die katholische Kirche
bekommt in Deutschland nämlich Milliarden-Geschenke vom Staat
und kann deshalb so viel Geld in den Vatikan weiter leiten.
In der Kirchen-Christenheit sind
zudem die
Massaker an den Tieren selbstverständlich. Deshalb wehe dem Tier, wenn auch nur ein Mensch
Angst hat, dass ihm durch das Tier eventuell nur ein Haar gekrümmt werden könnte, auch
wenn das Tier sich vielleicht nur wehrt ...
Lesen Sie dazu auch "Der Theologe Nr. 7", Ausgabe
Nr. 4: Tragödie für die Tiere - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum

Der Soinsee - Hier nahm Bruno zwei Tage vor seinem Tod ein letztes Bad.
|
Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt.
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26.6. / 6.8.2006 -
Minister Werner Schnappauf schnappte zu -
Bayern wieder "bärenfrei" - Bruno am
oberbayerischen Spitzingsee bei Schliersee "erfolgreich" erschossen -
Jede auch nur theoretische "Gefahr" scheint nun gebannt: Bayern und damit
Deutschland ist nach über 170 Jahren wieder "bärenfrei".
Früher galten Städte, Dörfer und ganze Landstriche zeitweilig auch als "ketzerfrei", später als "judenfrei".
Man verschleppte bzw. ermordete zuvor die betreffenden Menschen. Und es gibt
zwei weitere makabre
Parallelen zwischen den getöteten Anhängern religiöser Minderheiten und den
getöteten Tieren: Beide sind weder katholisch noch evangelisch, und beide gelten
als "gefährlich".
Die Leiche Brunos
soll nun ins Museum nach München kommen. Man könnte ihn dort z. B. als Triumph der menschlichen Waffentechnik
über die Natur ausstellen.
Das junge Tier hatte mangels schlechter Erfahrung noch wenig Angst vor der
Bestie Mensch und galt deshalb als "verhaltensauffällig". In Italien
hatte die Bärenfamilie nämlich das Zutrauen von Menschen gewonnen und ließ sich
von ihnen z. B. füttern.
Doch in im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers in Bayern gelten andere Sitten. Und leider war der Braunbär hier nicht "zu
Gast bei Freunden", wie es in diesen Tagen anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft
immer hieß, sondern überwiegend bei Feinden oder bei Menschen, die durch ihr
Verhalten seinen Tod mit verursachten. Z. B. lief der Wirt des Rotwandhauses am
25. Juni 2006 schreiend auf den Bären zu, und er erklärte
anschließend: "Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er sich vor uns fürchtete"
(Bild, 26.6.2006). Dann rief der Wirt die Polizei, und das Landratsamt
Miesbach schickte das Exekutions-Kommando los (vgl.
die Exekutions-Kommandos des Landratsamtes Würzburg).
Erfahrene Jäger oder Wildtierexperten mit Narkosegewehren schickte man bewusst
nicht mit, obwohl dies ohne weiteres möglich gewesen wäre. Denn der Bär musste nun sterben,
so der Beschluss des verantwortlichen Ministers Werner Schnappauf (CSU).
So schrieb auch Dr. Jürgen Lange, der Vorsitzendes des Zoos in
Berlin: "Auch überrascht, dass Bayern die eigenen Fachleute für
Wildbiologie und Wildtiermanagement und vor allem aus dem Münchner Zoo
anscheinend nicht zu Rate zieht, obwohl gerade sie über große Erfahrung im
Umgang mit Blasrohr und Betäubungsgewehr verfügen" (Der Tagesspiegel, 28.6.2006).
Am Montag den 26. Juni 2006 um 4.50 Uhr war es dann so
weit. Bruno wurde auf der Kümpflalm am Fuß der Rotwand (Gipfel auf 1884 m) nahe dem Spitzingsee im
bayerischen Mangfallgebirge von seinen vermutlich katholischen Häschern
gestellt. Dann schnappte das Todeskommando des katholischen "Umweltministers" Werner Schnappauf zu,
und der Bär wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Bayrischzell abgeknallt.
Waidmanns Heil und Waidmanns Dank!
Später erfuhr man etwas mehr über die Vorgeschichte: Am Tag zuvor wurde der
verängstigte Bär von Touristen bereits in Richtung Gebirge getrieben. Und im nachhinein ist es sehr verwunderlich, dass
es wochenlang angeblich nicht gelungen sei, den Bär lebend zu fangen. Als der
römisch-katholische Minister als Herr über Leben und Tod dann
das Todesurteil verkündet hatte, brauchte es auf einmal nur ein paar Augenblicke, da war
der Bär auch schon tot, angeblich "schmerzlos". Das kann sehr bezweifelt werden, da
die Jäger in Deutschland z. B. Deformationsgeschosse verwenden, die sich erst im
Körper des Tieres ausweiten und einzelne Stücke der Eingeweide aus dem Körper
heraus sprengen. Dies "hilft" dazu, ein verwundetes Tier "dank" "verlorener"
Körperteile (so genannter "Pirschzeichen") leichter zu finden und dann
endlich wirklich zu erschießen.
Der sofortige Tod Brunos brachte selbst den Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ins Grübeln
(siehe
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423705,00.html).
Nicht einmal den
ersten Tagesanbruch nach dem Todesurteil hat der Bär überlebt. Mittlerweile
pfeifen es sprichwörtlich die Spatzen von den Dächern, dass interessierte Kreise
womöglich von vorneherein darauf abzielten, Bruno gar nicht zu betäuben und zu
fangen, sondern zu töten und dass sie entsprechend schon lange in diese Richtung die Fäden zogen.
Und der WWF = World Wildlife Fund
in Deutschland und Österreich, der
zusammen mit den Kirchen den Todesschwadronen vom Spitzingsee das moralische Alibi gab,
könnte sich nun überlegen, ob er sich nicht umbenennen will in World Wildkill Fund
Germany. Der Präsident des italienischen WWF sprach zwar von einem "Akt der
Barbarei" (Focus online, 26.2.2006). Doch der deutsche WWF wies im
Gegensatz dazu schon Ende Mai darauf hin, dass der Abschuss "gerechtfertigt sein kann"
(wwf.at, 22.5.2006). Und nach Überzeugung des WWF in Österreich war die Tötung
angesichts des Verhaltens des Tieres tatsächlich gerechtfertigt. "Bruno war nach unserer
Einschätzung bereits ein Risiko-Bär", sagte die österreichische WWF-Sprecherin
Susanne Grof (www.stern.de, 26.6.2006). Und angesichts der
Schlussfolgerungen, die man aus dieser Meinung dann zog, bereut so mancher
Tierfreund bereits, für diese Organisation gespendet zu haben.
Lesen Sie dazu auch:
Der Theologe Nr. 7, Ausgabe
Nr. 4: Tragödie für die Tiere - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum.
Und: Wo die Tiere nicht erschossen oder geschlachtet werden:
www.gabriele-stiftung.de
Und: Initiative zur Abschaffung der Jagd unter www.abschaffung-der-jagd.de

Der letzte Blick von Bruno. Er richtet sich noch einmal
auf und blickt Richtung Süden, wo seine Familie wohnt. Unten die Kümpflalm. Dort
hatte sich das Exekutionskommando verschanzt.
28.6. / 2.7.2006 -
"Wo sich Menschen ausbreiten, müssen andere
Kreaturen weichen. Das ist die Botschaft, die hinter Brunos Tod steckt",
schreibt die Stuttgarter Zeitung (27.6.2006). Die "Krone der Schöpfung" nimmt
allen anderen Lebewesen knallhart den Lebensraum. So findet derzeit auf dem
Planeten Erde ein gigantisches Artensterben statt, weil der Mensch in manchen
Ländern jeden Quadratmeter für sich und seine eigensüchtigen Interessen
beansprucht und anderen Geschöpfen höchstens ein kleines Gehege im Zoo gönnt.
Ein Beispiel ist Deutschland, wo in freier Natur auf jedem Fleckchen Erde Tiere gejagt und
getötet werden müssen. Besonders empörend für den Menschen ist es, wenn ein Tier
Hunger hat und z. B. auf einem Feld etwas isst. Erst wenn der "Schädling"
"erschossen" ist, lehnt sich der Mensch wieder zufrieden zurück. Das
Kirchenchristentum beruft sich dabei auf die Bibel, in der es heißt: "Frucht und
Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden; in eure Hände seien sie
gegeben" (1. Mose 8, 2). Doch das ist keine Erlaubnis zum barbarischen
Abschlachten, sondern ein Fluch über den Menschen.
Eine kleine Ausnahme im Umgang zwischen Mensch und Wildtier war das
Wiederansiedlungsprogramm für Braunbären in Italien, von wo die Familie Brunos
stammt. Doch leider lernten die Bären nicht, wo sich die Nordgrenze Italiens
befindet und dass sie außerhalb möglicherweise in ihren Tod laufen.
Mittlerweile wurden auch die ersten Unwahrheiten bzw. Lügen über den gewaltsamen Tod des Bären
in Bayrischzell nahe des bayerischen Luftkurortes Schliersee im Landkreis Miesbach aufgedeckt. So wurde er nicht von nur einer Kugel gezielt getötet,
sondern mindestens von zwei Kugeln getroffen: Die erste Kugel zerriss die Leber: "Der Leberschuss führte zu einem
massiven Schock", erklärte der Tiermediziner Professor Henning Wiesner. Eine zweite Kugel zerfetzte
dann seine Lunge, und die einzige unabhängige
Zeugin, die Bäuerin Doris H., hörte noch einen dritten Schuss.
Und:
"Töteten Bruno doch drei Kugeln?" fragen sich auch anerkannte Fachleute
(Bild, 28.6., 1.7.2006). Dr. Ulf Christian Hellinger, Fachreferent für
Veterinärmedizin und Wildbiologie, erklärt den Obduktionsbericht. "´Ein Blattschuss war das nicht. Dafür sitzen die Schüsse zu weit hinten. Ich nehme an,
dass der erste Schuss in die Leber gegangen ist. Bruno war nicht sofort tot, hat
sich offenbar noch bewegt, vielleicht sogar gedreht, weil der zweite Schuss in
der anderen Seite steckt. Dieser zweite Schuss war also kein Sicherungsschuss, er
ist nachgesetzt worden, weil der Bär noch nicht ganz tot war ... Es muss einige
Sekunden gedauert haben, bis der Bär verblutet war.` Der Experte fragt sich auch,
was für Munition verwendet wurde. Die Behörden verraten es bisher nicht. Fakt
ist: Bei einem starken Kaliber müsste das Projektil auch den Tierkörper
durchschlagen. Hat es aber nicht. Ein Münchner Wildtier-Experte vermutet, dass
eine Polizeiwaffe benutzt wurde: ´Die mangelnde Durchschlagskraft der Geschosse
weist darauf hin`" (1.7.2006). Waidmannsheil und Waidmanns Dank.
Die Regierung Italiens hat mittlerweile bei der Europäischen Union in
Brüssel offiziell gegen das Verhalten Bayerns protestiert. Und der Schweizer
Tagesanzeiger bedauert, dass sich Bruno nicht zum Heilfasten begeben hat, um
die Behörden des bayerischen Behörden-Jagd-Staates milde zu stimmen. Und mittlerweile ist auch der Protest
in Deutschland selbst stärker geworden. So demonstrierten in Berlin am 1.7.2006 bis
zu 300 Personen gegen die Erschießung Brunos und für die Abschaffung der Jagd
(siehe auch
www.abschaffung-der-jagd.de). Und in Schliersee beteuern inzwischen die
Bürger, mit der Erschießung nichts zu tun zu haben.
- Lesen Sie dazu auch die Aufsehen
erregende urchristliche Schrift Der Mord an den Tieren ist der Tod des
Menschen gratis aus dem Verlag Das Wort oder als Hörbuch für 9,80 €
- Siehe dazu auch die Meldung über den Behörden-Krieg gegen die
Wildschweine an einem anderen Schauplatz im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers.
- Vgl. die weiteren Meldungen über das Todesurteil gegen Bruno und seinen Tod
vom 24.6.2006 und vom 26.6.2006
6.7. / 6.8. / 3.12.2006 -
Die
Hinrichtung von Bruno und die Fußball-Weltmeisterschaft - Eine Bären-Symbolik
zum Nachdenken - Leben durfte der Bär, der sich nach Deutschland
wagte, hier nicht, aber als Leiche gibt man ihn nicht an die Italiener
zurück. Der erschossene kindliche Braunbär (der noch nicht einmal
geschlechtsreif war) stammt aus dem Adamella-Brenta-Park im zu Italien
gehörenden Südtirol, und die Italiener wollen ihr "Kind" deswegen jetzt auch
zurückhaben. Doch Bayerns römisch-katholischer Umweltminister Werner Schnappauf
aus dem Kabinett von Edmund Stoiber (CSU) verhöhnt
die Italiener, sie hätten das Wildtier nicht richtig "erzogen" (Main-Echo,
14.7.2006), und er besteht darauf, dass die bayerischen Bären-Killer das
Eigentumsrecht auf die Leiche haben.
In
Italien gibt es weitere ca. 30 Bären, die dort in freier Natur leben dürfen (und
im kleinen Slowenien sogar 500 (!) Bären) - es
ist ein Teil eines EU-Projekts zur Erhaltung bedrohter Tierarten in Europa mit dem Namen "Life Ursus". Entsprechend wütend sind jetzt
die Italiener: "Eine Europäische Union, die die ganze Welt auffordert,
geschützte Arten zu retten und dann mit Gewehren einen Bären abknallt, ist
einfach nicht glaubwürdig", so der italienische Umweltminister Alfonso Pecoraro
Scanio. Und auch bei der EU-Kommission in Brüssel ist man sauer auf die
Deutschen. Es könne nicht sein, "dass man den Bären erst ein freies Leben
´bezahlt`, um sie dann abzuschießen, nur weil sie tun, was man ihnen ermöglichen
wollte; ein artgerechtes Leben zu führen" (Main-Post, 6.7.2006).
In diesem
Zusammenhang wurde auch betont, dass Bären sich überwiegend vegetarisch ernähren
(zu 75 % von Pflanzen, Wurzeln und Kräutern), evtl. betroffene Landwirte würden
"entschädigt". Doch es darf auch niemanden verwundern, wenn ein seit Wochen und
Monaten dauernd gehetzter Jungbär im Stress einmal "untypische" Verhaltensweisen zeigt. Das
bayerische Todeskommando war auf jeden Fall ein klarer Verstoß auch gegen das
deutsche Tierschutzgesetz.
Die bayerische Behörden-Jagd-Staat hatte zuvor zwar gebirgsungeübte finnische Bärenfänger eingesetzt
(so machte z. B. einer der Hunde in den Bergen schlapp), die eigenen Wildtier-Experten
und die Spezialisten für Betäubung jedoch
nicht einbezogen. Außerdem wurde nach dem Todesurteil durch die überwiegend
katholische CSU-Stoiber-Regierung nicht einmal der Versuch unternommen, den Jungbären mit einem
Narkose-Gewehr zu betäuben. Man wendete eine in der Tradition vielfach
"bewährte" Methode an, wonach das, was Probleme macht, was vielleicht ein Anstoß zum
Umdenken sein könnte, einfach ausgemerzt wird.
Dass der Bär auch noch während der Fußball-Weltmeisterschaft ermordet
wurde, in der Deutschland immer wieder seine Gastfreundschaft betonte, hat
zusätzlichen Symbolgehalt. Nach einem Bericht des Tagesspiegels in Berlin
(27.6.2006) sah der bekannte Sportkommentator Waldemar Hartmann mit dem
gewaltsamen Tod des jugendlichen italienischen Bären auch die
Weltmeister-Hoffnungen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gestorben:
"´Nachdem jetzt der Bär tot ist, hat man auch die Seele des deutschen
Fußballs erschossen`, sagte Hartmann der Münchner Abendzeitung.
Seiner Ansicht nach sind die Zusammenhänge zwischen dem Bären und einem
deutschen Weltmeistertitel ´sehr klar`. So trage sowohl der Endspielort Bern
1954 als auch Berlin 2006 einen Bären im Wappen." Und auch Kalifornien, wo
Bundestrainer Jürgen Klinsmann wohnt, habe ein solches Tier auf seiner Flagge.
Und diese Bären-Symbolik hat zumindest dazu
beitragen, dass der behördliche Tiermord-Skandal vom Schliersee in der Fußball-Euphorie
nicht unterging.
Die italienische Fußball-Nationalmannschaft besiegte dann bekannterweise die deutsche bekanntermaßen mit
2:0 und besiegelte damit die Prophezeiung von Sportreporter Hartmann. Als
Ausgleich für den Tod Brunos wurde die deutsche Nationalmannschaft gleich dem
Bär mit zwei gezielten Schüssen waidgerecht und leider nicht schmerzfrei erlegt.
Und dafür bestritten die Italiener in die
"Bärenstadt" Berlin das Endspiel und holten sich den
Fußball-Weltmeister-Titel. Denn bei unseren südlichen Nachbarn darf
wenigstens das
Wappentier der deutschen Hauptstadt leben (wenn auch viele andere Tiere genauso wenig
wie in Deutschland).
9.7. / 13.7.2006 -
Bruno darf nicht vergessen werden
- Es
gibt den Bären Bruno, der unbekümmerter war als im "Behörden-Jagd-Staat" Edmund
Stoibers geduldet, obwohl er immer vor den Menschen davon gelaufen ist. Es gibt
das Reh Bruno, das sich erdreistet, die deutsche Forstwirtschaft durch Knabbern
an Bäumen zu schädigen, weil es sich aus Angst vor den Jägern nicht auf die
Wiesen traut. Dann ist da noch das Schwein Bruno, das auf engstem
Raum bis zur Schlachtung vegetieren muss und nie die Sonne sehen darf. Es gibt
Bruno, die Versuchstier-Maus, Bruno, den kräftigen Ochsen, der gerade für das
Münchner Oktoberfest gemästet wird und Bruno, den Fuchs, der in einer
Jäger-Sprengfalle schreiend verreckt, als er auf Nahrungssuche für seine Welpen
ist und noch viele mehr. Weltweit 45 Milliarden Tiere werden pro Jahr vom
Mensch, der kirchlichen "Krone der Schöpfung", (überwiegend bestialisch)
ermordet, obwohl das Gebot "Du sollst nicht töten" auch gegenüber den Tieren
gilt.
Lesen Sie auch, warum diese Entwicklung z. B. in Europa so möglich war in:
Der Theologe Nr. 7, Teil 4 -
Weitere Meldungen zu Bruno am
6.7.
28.6. 26.6.
24.6.
14.7. / 6.8.2006 -
Angebliche "Problemmutter"
- Jetzt planen
Exekutions-Experten die Hinrichtung von Brunos Mutter - Einem Bericht von
www.prowildlife.de vom 14.7.2006
zufolge haben dieselben Hintermänner, "die schon den Abschuss von Bruno
befürwortet hatten", bei einem Koordinationstreffen am 6. Juli 2006 in Trient
in Norditalien als
nächste Aktion die Exekution der achtjährigen Bärin Jurka gefordert, weil auch
sie für "Probleme" verantwortlich sein soll. "Sie würde, so
die Begründung, auch ihre derzeitigen Jungtiere zu potenziellen ´Problembären`
erziehen", so heißt es in dem Bericht wörtlich.
Es handelt sich dabei
anscheinend um die römisch-katholischen WWF-Leute aus Österreich (siehe
oben).
Die Ermordungs-Experten geben jedoch zu, dass Brunos Mutter deshalb zur
"Problem-Mutter" geworden sein soll, weil sie von Jägern mit
Gummigeschossen und Knallkörpern traktiert wurde und aus dieser Bekämpfung durch
den Menschen lernte, "nie an einen Ort zurückzukehren, sondern weiter zu
ziehen". Dieses Verhalten habe sie auch Bruno beigebracht, der deswegen seinen
Häschern immer wieder entwischt sei. Doch jetzt wollen die Bären-Exekutions-Experten
des WWF der Familie Brunos an den Kragen, offenbar frei nach dem Motto: "Tötet
die Bären, denn wir Menschen sind die Herren über Leben und Tod."
Doch
der von den Kirchen als "Krone der Schöpfung" ausgezeichnete
Mensch kann immer nur töten, und ist nicht einmal in der Lage, einen einzigen
Floh neu zu schaffen oder zum Leben zu erwecken. So sollte man ihn besser nicht
als "Herren über Leben und Tod" bezeichnen, sondern nur als "Meister
des Todes". Doch woher nimmt er sich dann das Recht, seine Mitgeschöpfe
allesamt zu malträtieren und umzubringen? Das Recht gibt ihm die Kirche, die
alle Menschen der Erde zur Unterwerfung unter ihre Lehre und ihren Papst auffordert
(siehe
z. B. hier eines der betreffenden Dogmen).
Während das ursprüngliche 5. Gebot "Du sollst nicht töten" auch die Tiere
einschloss, spricht die Kirche den Tieren die unsterbliche Seele ab, erklärt sie
zu nicht leidensfähigen Geschöpfen, gibt sie der "Herrschaft des Menschen"
preis (Katechismus, Nr. 2417) und isst bzw. "frisst" sie zu
Millionen auf.
Und so höhnte der Tier-Experte der
römisch-katholischen Kirche, der Kapuziner-Abt "Bruder Paulus" aus Frankfurt am
Main z. B. am 22.3.2003 in Bild: "Unter Gefühle verstehe ich Sympathie,
Schuld, Verzeihung, Gewissen, Barmherzigkeit, Liebe. All das kann ein Tier nicht
empfinden." Was Menschen als ein "Gefühl" [eines Tieres] deuten, sei ein
Instinkt bzw. eine "Körperreaktion" bzw. andressiertes Verhalten, und auch eine
Seele hätten die Tiere nicht, denn: "Seele heißt ´Nein` sagen können. Und ein
Tier kann nicht entscheiden." Aus diesem Grund untersagt der katholische
Katechismus auch dem Menschen, einem Tier die Liebe zuzuwenden, "die einzig
Menschen gebührt" (Nr. 2418).
Der Prophet Jesaja schreibt in seiner Friedensreich-Vision
jedoch, dass die Jungen
von Kuh und Bären zusammen spielen und in Frieden mit dem Menschen leben (11,
7-8). Und der Prophet Hosea spricht von einem "Bund" Gottes mit den
Wildtieren am Ende der materialistischen Zeit, so dass der Mensch keine Angst
mehr vor ihnen zu haben braucht (2, 20).
Das todeswürdige Verbrechen von
Bruno war, dass er bereits damit angefangen hat, die Prophezeiung zu erfüllen,
nämlich den Menschen zu vertrauen und
sie nicht mehr zu bedrohen. Doch so etwas dürfe nie sein, so die deutschen
Behörden, v. a. im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers in Bayern. Wenn ein Bär anfängt, dem Menschen zu vertrauen, dann
müsse er hingerichtet werden.
Vor diesem Hintergrund fand auch die Demonstration am 5.8.2006 in Schliersee statt
(siehe www.abschaffung-der-jagd.de).
14.7. / 6.8.2006 -
Nachruf: Hat sich der letzte Bär geopfert?
- Es erinnert fast an den Kino-Hit Der letzte Samurai, was sich in
Schliersee bzw. Bayrischzell in den Morgenstunden des 26.6.2006 zutrug, und es soll auch auf
dieser Seite dokumentiert werden. Das Magazin Focus veröffentlichte schon
am 3.7.2006 Details über die Ermordung des ersten Bären in Deutschland seit 170
Jahren.
Vier Männer bildeten das Exekutions-Kommando, um das Todesurteil des
Behörden-Jagd-Staates von Edmund Stoiber zu vollstrecken, darunter ein Oberkommissar aus dem bayerischen Oberland und ein Beamter
des Landratsamtes Miesbach. Die Sennerin der Kümpflalm weigert sich zunächst,
das Exekutions-Kommando in die Hütte zu lassen. Doch der Polizist zeigt seinen
Dienstausweis, und "ein anderer Beamter erklärt, dies sei ein ´behördlich
angeordneter Einsatz`." Die Sennerin müsse die Alm öffnen, Befehl von oben.
Die Jäger verteilen nun viel Honig
auf dem Gelände und ein totes Schaf. Gegen 4 Uhr am Morgen kommt Bruno
tatsächlich - in
friedlicher Absicht, weil er etwas essen möchte. Der Polizist sieht ihn und
schreit "Der Bär ist da". Bruno ist aufgeschreckt und ahnt sofort die
Gefahr. Er "prescht den Hang Richtung
Auerspitze hoch" und zeigt seinen Mördern dadurch, dass sie nichts von ihm zu
befürchten haben.
Mittlerweile haben die Männer des Exekutions-Kommandos aber ihre Gewehre
geladen.
Und dann das Ende: Der Bär steht etwa 150 Meter oberhalb der Hütte auf
einer Wiese. Jetzt flieht er nicht mehr, obwohl er es könnte. Er richtet sich auf den Hinterbeinen in
seiner ganzen Größe auf, wendet den Schützen und ihren Gewehrläufen edel und
stolz seine breite Brust zu. Er hat keine Seele, so lehrt die Kirche (siehe
oben). Ihn zu ermorden, sei keine Sünde. Seine Killer kauern sich am
Fenster der Almhütte. Dann drücken sie zwei oder dreimal mit ihrem Finger am
Abzug. Gegen die Kugeln hat Bruno keine Chance. Er hat das unwürdige und am Ende
barbarische Treiben
gegen ihn beendet und sich geopfert. Nach der Lehre der Kirche wird
er nie den Himmel betreten.
Lesen Sie auch: Auf
Brunos Spuren: Wanderung zum Tatort zwischen Schliersee und Rotwand
12.9.2006
-
Papstbesuch: Gammelfleisch bzw. Ekelfleisch für die Pilger?
- Vgl. dazu in
Der Theologe Nr. 7
das Thema
Kirche und Tiere: Absturz in die Barbarei -
Am 11.9.2006 beim Treffen mit dem Papst in Altötting gab´s Schweinebraten. Welche Tiere an den anderen
Tagen "geopfert" wurden, ist nicht bekannt. Doch die Bewirtung
der Journalisten im Pressezentrum war auch "vom Feinsten".
Währenddessen ist nicht auszuschließen, dass für das einfache katholische
Fußvolk von einem katholischen Betrieb u. a. "Gammelfleisch" serviert wurde. Bei einer Firma, die 7000 Pilger
auf dem Islinger Feld versorgte, wurden nämlich "Anfang der Woche" 660 kg verdorbenes Fleisch
gefunden. "Wie die Polizei und das Veterinäramt Ansbach am Mittwoch mitteilten,
waren die Spanferkelhälften, Haxen, Wurstwaren, Grillhähnchen und Rollmöpse auf
einem Volksfest in der Oberpfalz übrig geblieben und sollten auf einem Fest in
Baden-Württemberg verkauft werden. Der Leiter des Veterinäramts Ansbach, Hans
Moser, sagte, das Fleisch sei während der Fahrt in Plastikwannen gelagert und
nicht gekühlt worden. Es habe bereits gestunken und sei zum Teil ´verfärbt und
schmierig` gewesen" (Focus online,
14.9.2006).
Hinweise, ob auch auf dem Islinger Feld dabei "verdorbenes Fleisch serviert wurde, gebe es bislang aber
nicht, teilte die Staatsanwaltschaft Regensburg mit."
|
"Hatte
nicht schon der junge Theologieprofessor Ratzinger, damals also noch nicht
Bischof, Kardinal oder Papst, in seinen Vorlesungen vor seinen
Theologiestudenten vollmundig getönt, es könne dem Reh oder Hasen gar nichts
Besseres passieren, als geschossen zu werden und auf dem Teller des Menschen
zu landen, denn damit erfülle das Tier seine Bestimmung, die der
Schöpfergott ihm zugeteilt habe." |
23.10. / 27.10.2006 -
Planen deutsche
Waldbesitzer die Ausrottung des Rotwilds? - Während der Mensch
weltweit die Lungen des Planeten Erde, den Regenwald, vernichtet und damit
zehntausendfaches Artensterben sowie den ökologischen Zusammenbruch der
Zivilisation und millionenfachen Tod und Siechtum vorantreibt, geht es auch in
deutschen Wäldern immer brutaler zu. Obwohl die Mutter Erde Lebensraum für
Menschen, Tiere und Pflanzen sein soll, maßen sich die Menschen in der
kirchenchristlichen Tradition gemäß 1. Mose 1, 28 ("Macht euch die Erde
untertan") und 1. Mose 9, 2 ("Furcht und Schrecken vor euch sei über
allen Tieren auf Erden") die absolute Herrschaft über die Natur und ihre
gnadenlose Ausbeutung für ihren Profit an. "Der Wald muss Gewinn abwerfen",
so z. B. der Revierleiter der römisch-katholischen Stiftung Juliusspital in
Würzburg (Main-Post, 23.10.2006). Geschmälert wird dieser Gewinn nach
Meinung von ausschließlich profitorientierten "Waldbesitzern" vor allem von
Rotwild (Hirschen) und Rehen, die sich im Wald vor den Jägern verstecken müssen und dort natürlich auch
etwas zum Essen brauchen.
Millimetergenau wird von den "Experten" dabei jeder Baum danach abgesucht, ob
vielleicht ein Hirsch oder Reh daran geknabbert hat. Die Untersuchungen sind die
Vorarbeiten für die Hinrichtungsquoten der Wildtiere, die im Anschluss daran festgelegt
werden. In diesem Zusammenhang wurden zuletzt sogar Forderungen laut, Rotwild nur
noch "in eigens definierten Rotwildgebieten zu dulden" (Main-Post,
23.10.2006). Praktisch heißt das: Hirsche, Hirschkühe und ihre Kälber
würden - wie so viele Wildtierarten vorher - in freier Natur ausgerottet und nur
noch in bestimmten Revieren oder Wildparks ertragen. Nur dann, so die dahinter
stehende Logik, würde das Holz der Bäume den maximalen Profit abwerfen. Die
Logik ist die gleiche wie bei der Vernichtung des Regenwalds in anderen
Erdteilen: "Profit für den menschlichen Nutzer, Leiden und Tod der Tiere sind
egal, und ´Nach mir die Sintflut`".
Dabei
sind Hirsche und Rehe (Rotwild und Rehwild) von Natur aus gar keine Waldtiere. Sie lieben die Weite
von Feldern und Wiesen und würden dort auch Nahrung maßvoll zu sich nehmen (nur
das Nötigste - im
Gegensatz zur Völlerei des Menschen und seiner maßlosen Überproduktion von
Fleischbergen und Ekelfleisch). Doch auf jedem
Quadratmeter lauern den Tieren in Deutschland die Jäger auf - am Tag und in der Nacht
und fast zu jeder Jahreszeit. Und ausschließlich profitorientierte Landwirte
und Waldbesitzer gönnen den Tieren im übertragenen Sinn "kein Körnlein",
weil sie dieses dann nicht mehr verkaufen können. Deshalb wird ständig nach den Jägern
geschrien, weil ein Tier, das etwas isst, automatisch als "Schädling" gilt. Und
mögliche "Futterwiesen" (wo der Landwirt kein so großes Problem hätte) sind
schon lange zu "Totschießwiesen" geworden, weil die Tiere dort am leichtesten
umgebracht werden können. Viele Tiere trauen sich deshalb gar nicht mehr aus dem
Wald heraus. Durch den permanenten Stress der Flucht vor den Jägern brauchen die
Tiere auch viel mehr Nahrung als normalerweise üblich und verbeißen sich auch
deshalb an Bäumen. Außerdem gerät das
sich selbst ökologisch regulierende Fortpflanzungsverhalten der Tiere aus dem Ruder, da der Mensch ständig die
gewachsenen Familienstrukturen zerschießt. Hinzu kommt vereinzelt eine
Geburtensteigerung durch massive Mast einzelner Jäger. Dahinter steckt
meist die Überlegung, möglichst viele Tiere umbringen zu wollen, um mit dem Ertrag des Fleisches
wiederum die Jagdpacht bezahlen zu können, für sich
selbst noch einen Profit zu haben und um durch hohe Abschussquoten bei den
Tötungskollegen gut da zu
stehen.
Die Hauptschuld an dieser Entwicklung trägt
die Kirche. Sie hat den Tieren die Gefühle und die unsterbliche Seele
abgesprochen und beschlossen, dass das 5. Gebot ("Du sollst nicht töten") nicht
gegenüber den Tieren gilt (siehe dazu Der Theologe Nr. 7,
Teil 4: Mensch und Tier - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum). "Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen
gestellt", heißt es im Katholischen Katechismus (Nr. 2417). Doch
was wäre das für ein Gott, der diese bestialische Herrschaft erlaubt und
absegnet? Die Kirche jedoch tut es, und in den Reihen von Jägern, Waldbesitzern
und Landwirten finden sich überdurchschnittlich viele treue Kirchenmitglieder.
Und eine vegetarische Lebensweise ist unter Kirchenmitgliedern nach wie vor
sehr selten oder gar verpönt. Und umgekehrt: Überdurchschnittlich viele Vegetarier, die
nicht mehr die Nachfrage nach Wildfleisch und anderem Fleisch anheizen, sind gleichzeitig
Kirchenaussteiger.
Das jüngste Beispiel für die kirchliche Scheinheiligkeit erlebten die Besucher
der Hubertusmesse im Wiener Stephansdom am 21.10.2006, wo folgende Bitte an den
Kirchengott gerichtet wurde: "Herr, vergib all jenen, welche die Jagd und das
jagdliche Brauchtum nicht verstehen und nicht akzeptieren!"
Doch mittlerweile ist es weltweit spürbar: Die Erde, die Natur und alle
Lebensformen gehorchen dem egoistischen Tyrannen Mensch und seinen kirchlichen Segensspendern
nicht mehr. Der Mensch hat sich die Mutter Erde, seinen besten Freund, zum Feind
gemacht. Jetzt schlägt die Erde zurück. Und der Mord an den Tieren führt immer
mehr zum Tod der Menschen. Die Apokalypse hat bereits begonnen ...
PS: Einen kleinen Gegenpol haben
einige Landwirte aufgebaut, die auch mit einer Stiftung
zusammenarbeiten, die wieder Lebensraum für Tiere erwirbt, wo diese nicht gejagt
und erschossen werden und wo sie genügend Nahrung finden
11.12.2006 -
Tierfreundliche
Landwirte wollen auf eigenem Grund und Boden 10 Jahre nicht jagen - von Jägern
im Richtergewand abgelehnt.
Lesen Sie den
Bericht zu einem denkwürdigen Prozess
20.12. / 21.12.2006 / 9.11.2009 -
Weihnachten - das "Fest" der toten Tiere -
Maik Söhner von der Netzeitung führte ein Interview unter der Überschrift
Das Fest der toten Tiere mit der Bestseller-Autorin Karen Duve (20.12.2006). Der Journalist hat damit den Nerv der Zeit getroffen.
Das
kirchliche und gesellschaftliche Weihnachtsfest ist in erster Linie das "Fest" der
toten Tiere (siehe dazu unsere Meldung
über die Geburtstage
Buddha und Jesus), wobei das Wort "Fest"
hier nur ironisch zu verstehen ist. Auch für den
Gaumengenuss des Papstes wurde übrigens in der Nähe von Schwäbisch-Hall ein Reh umgebracht und
der Kadaver in den Vatikan geschickt (Rhein-Neckar-Zeitung, 20.12.2006).
Alle Jahre wieder ein anderes Tier. Im Jahr 2006 mal ein Reh ...
Ein weiterer Gedanke zum Weihnachtsfest: Die vielen abgeschlagenen
Weihnachtsbäume in Kirchen und Wohnzimmern könnten auch ein
Symbol für das
weltweite Waldsterben sein: So wie die Familien im
kirchenchristlichen Abendland alle Jahre wieder einen Baum abschlagen, schmücken
und dann wegwerfen, so ähnlich geschieht es auch weltweit mit den großen
Wäldern, den Lungen der Mutter
Erde: Sie werden für kurzfristigen Profit abgeholzt, und auf diese Weise praktisch Stück für Stück weggeworfen. Bis
die Erde irgendwann nicht mehr atmen kann.
PS: Vegetarische Weihnachtsmenüs finden Sie z. B. bei
http://www.lebegesund.de. Den
Rezeptsuchlauf nützen.
Foto:
Noch freut sich die Ente ihres Lebens. Doch alle Jahre wieder droht Weihnachten,
eines der grausamsten Schlachtfeste aller Zeiten, das "Fest der toten Tiere".
2007
25.2. / 8.7.2007 -
Die Erde schüttelt allmählich
die menschliche Zivilisation ab: Menschen haben sich ihren besten Freund zum
Feind gemacht
- 13 Jahre Zeit hätte die Menschheit noch, um ihren
Planeten zu retten, beschwört die aktuelle UN-Klimastudie (z. B. Bild,
24.2.2007). Andere vergleichen das Weltenschiff jedoch längst mit der "unsinkbaren"
Titanic, auf der die Menschen an Bord bis zuletzt mit Musik unterhalten werden.
Doch ob man "Näher, mein Gott zu Dir" spielt (wie bis zuletzt auf der Titanic) oder sich in
einen Bewusstseinswandel hinein zu rocken versucht (wie am 7.7.2007 bei einem
großen Konzert zur Rettung der Erde) - eine ernsthafte Umkehr
einer Mehrheit von Menschen wird ohnehin nicht erfolgen, und selbst damit wäre
diese Zivilisation nicht mehr zu retten.
Und so neigt sich der Bug des Ozeanriesen Titanic immer steiler in das Meer
hinein: Weiterhin wird in den "guten Freund" Erde
kräftig hinein gebombt, mit
grausamsten Stoffen experimentiert, die Böden vergiftet, die radioaktive Verseuchung
vorangetrieben, die Weltmeere weiter verseucht, der Schutzschild in der
Atmosphäre durchlöchert usw. Auch werden die Mitgeschöpfe der Menschen, die
Tiere, in einer in der Geschichte der Menschheit weiterhin beispiellosen
Bestialität vernichtet (Schlachthöfe, Tierversuche, Jagd, Zerstörung der
Lebensräume usw.). Zudem wird
derzeit verschwiegen, dass die Massentierhaltung und der Fleischkonsum
einen, wenn nicht sogar den
entscheidenden Anteil an der Katastrophe hat. Sie tragen zur Klimakatastrophe
genauso viel bei wie der gesamte
weltweite Verkehr - und hier wird von den Verantwortlichen nichts unternommen, weil man natürlich weiter Fleisch und Wurst konsumieren
will. Immer mehr Waldflächen werden so für die Haltung von Millionen
"Schlachttieren" gerodet (deren Methan-Ausstoß zudem zum Treibhauseffekt
beiträgt), der Wasser-
und Getreideverbrauch ist gigantisch (und fehlt hungernden Menschen), und die
"Abfallprodukte" der industrialisierten Landwirtschaft tun ihr übriges usw.
(siehe die umfangreiche einschlägige Literatur; z. B. auch
Fleischessen zerstört nicht nur den Regenwald) - alles nur für den kulinarischen
Fleischgenuss auf Kosten der gequälten Tiere.
Man könnte insgesamt sagen: Der überhebliche
und gefühlsarme Mensch hat sich seinen besten Freund, die Mutter Erde, zum
schlimmsten Feind gemacht. Und die furchtbar gequälte Erde kann ihren Peiniger nicht mehr tragen
und versucht ihn abzuschütteln, um gesunden zu können. Es ist alles bereits im
Gange. Die täglichen Nachrichten bezeugen es.
30.3. / 4.4.2007 -
In diesem Jahr kein
Osterbraten - denn das hat Jesus nicht gewollt / Katholischer Journalist
Hartmut Stumpf rechtfertigt Ermordung von Tieren mit der Auferstehung von Jesus
und verhöhnt damit den Mann aus Nazareth - Besonders für kleine
Schafe ist das Osterfest ein Horror. Sie werden zuvor zu Hunderttausenden ihren
Müttern weggenommen und abgestochen, damit sich das kirchliche Christentum an der Auferstehung Jesu
laben könne.
Als Beispiel sei auf den Fernseh-Journalisten Hartmut Stumpf vom Bayerischen
Rundfunk (BR) hingewiesen, einem fanatischen Katholiken. In seinem Magazin
Unkraut warb er für das Osterlamm: "Es steht für das höchste Fest der
Christenheit und es versinnbildlicht den Auferstandenen. Und die christliche
Freude darüber, die zeigt sich durch die ganze Gestaltung dieses Osterfestes,
denn nicht nur die Seele soll sich laben, sondern auch der Leib" (2.4.2007).
Anschließend wird in der Sendung ein Rezept für den Osterlamm-Braten
vorgestellt.
Doch Jesus hat niemals so etwas gewollt. Mit dem Glauben, die
getöteten und verspeisten Lämmer versinnbildlichen "den Auferstandenen", wird
der Mann auf Nazareth verhöhnt und zudem das große Leid der Tiere einmal mehr
ignoriert. Nach römisch-katholischem Glauben haben Tiere weder eine unsterbliche
Seele noch Gefühle (stattdessen nur Instinkte und "andressierte"
Verhaltensmuster; mehr dazu siehe z. B.
hier).
In Wirklichkeit sind die Hüter des römisch-katholischen Kultes und ihr
treuer Gefolgsmann Hartmut Stumpf dermaßen verroht und abgestumpft, dass sie die Gefühle
der Tiere und ihre Schmerzen nur nicht wahrnehmen.
Und in einer anderen Unkraut-Sendung (vom
Januar 2003) hatte sich Hartmut Stumpf auch als katholischer Inquisitor hervorgetan, der
vegetarische Urchristen, die aus der Kirche ausgetreten sind, auf
niederträchtige Art und Weise verleumdet hat.
Schon die Zeitgenossen von Jesus hatten eine Art "Osterlamm"
geschlachtet, man nannte es "Passahlamm". Doch Jesus hat mit dieser
grausamen Tradition gebrochen, wie schon zuvor der große Gottesprophet
Jeremia.
Lesen Sie mehr dazu in "Der Theologe", Ausgabe Nr. 7:
Hat Jesus ein Passahlamm gegessen?
Siehe dazu auch unsere Meldung vom 8.12.2005.
Immer mehr Zeitgenossen sagen deshalb: An diesen Festtagen kochen wir
gesund, gut und vegetarisch.
1.6. / 3.6.2007 -
Katholisches Bayern:
"Ein Bär kann kein Grundrecht haben" - Mit dieser Formulierung
entlarvte sich der Rechtsanwalt des "Freistaats" Bayern, Peter Samberger,
vor dem Verwaltungsgericht München. Die Kirche spricht den Tieren die
unsterbliche Seele ab und nimmt nur bestimmte Menschen in ihren späteren
"Himmel" auf. Und die kirchenhörigen Politiker und Juristen verweigern den Tieren
deshalb auch die Grundrechte. Das Weltbild der Kirche gilt in Philosophie und
Theologie als "anthropozentrisch" (= menschenzentriert), es dreht
sich also um den Menschen: Der Mensch sei die "Krone der Schöpfung"
und der Herr über Leben und Tod für alle anderen Geschöpfe, was den Planeten Erde
letztlich in den Abgrund stürzt.
Und vor diesem Hintergrund entschied auch das
Verwaltungsgericht: "Aus der
bayerischen Verfassung lasse sich kein subjektiv-öffentliches Recht auf
´Nicht-Entnahme des Bären aus der Natur` ableiten" (ddp, 31.5.2007).
Mit dieser Begründung wurde die Klage des Rechtsanwalts Bruno Riechwald gegen
die "Rechtmäßigkeit" der Hinrichtung des Bären am 25.6.2006 abgewiesen. Und mit
diesem zynischen Juristendeutsch wird einmal mehr der alltägliche Mord an den
Tieren gerechtfertigt, in diesem Fall von einem Wildtier.
Mehr zum Drama um den Bären Bruno siehe die weiteren Meldungen auf dieser Seite.
Die Vorgänge sind auch ein Symbol für die unermesslichen
Qualen, welche der Mensch als die "Krone der Schöpfung" bzw.
als der selbsternannte "Schöpfer des ökologischen Gleichgewichts"
täglich seinen Mitgeschöpfen zufügt (siehe dazu z. B. unsere Meldung
hier).
Lesen Sie dazu auch: "Der Theologe Nr. 7", Teil
4: Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum
26.7. / 14.8.2007 -
Kater ahnt Tod von Heimpatienten voraus
-
Als Hospizhelfer engagiert sich ein kleiner Kater
in Providence/USA. Lesen Sie
dazu http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,496608,00.html - ein Beispiel
mehr, dass Tiere Freunde des Menschen sein wollen. Die Kirche hat sie aber zu seelen- und
gefühllosen Objekten ohne volle Leidensfähigkeit degradiert (vgl.
http://www.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html),
denen auf der Erde unvorstellbar grässliche Qualen zugefügt werden darf (http://www.theologe.de/theologe7.htm#4).
Katzen sind z. B. "beliebte" "Versuchstiere", gemäß katholischem
Katechismus-Lehrsatz Nr. 2417: "Tierversuche sind in vernünftigen
Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu
heilen und zu retten", wobei das augenblickliche Grauen der Versuchstiere
für die Kirche offenbar innerhalb dieser "vernünftigen Grenzen" stattfinde,
so dass ihre Pfarrer und Priester sogar
Versuchstierzentren segnen. Die Irreführungen der Kirche sind
im wahrsten Sinne des Wortes "teuflisch"
(siehe z.B.
http://www.universelles-leben.org/cms/?id=816&type=98
http://www.animalprotection.de/tierversuche1.htm,
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/44926/index.html
u.a. ).
Nach der Lehre des Jesus von Nazareth ist bei einer körperlichen
Krankheit auch von einer Krankheit in der Seele
auszugehen, die sich dann auch im menschlichen Körper bemerkbar macht. Aus
diesem Grund sagte er immer wieder: "Dein Glaube hat dich gesund gemacht" (Markus
5, 34 und viele vergleichbare Stellen). In ihrer Aussagekraft sinnlose,
fehlerhafte bzw. zweifelhafte Tierversuche stehen im Gegensatz zum Geist des
Heilers aus Nazareth und seinem Hauptanliegen, zu den seelischen Wurzeln von
Krankheiten und zu den inneren Heilkräften im Menschen vorzudringen (vgl.
auch http://www.das-weisse-pferd.com/01_02/gesundheit.html).
Auch gibt
es keine Zufälle, so dass auch Unfälle mit der Lebensgeschichte eines Menschen
in Verbindung stehen (mehr zum Thema "Saat und Ernte" und "Reinkarnation" z. B. in Der
Theologe Nr. 2). Während Menschen Warnungen des Schicksals oft überhören, sind Tiefe
sensibel und haben viel feinere Antennen als der Mensch. Sie nehmen vieles
wahr, was der abgestumpfte Mensch nicht mehr sieht, hört oder fühlt; z. B.
der Kater in Providence/USA, der erspürt, wann die Seele eines Menschen
dabei ist, ihren Körper zu verlassen.
Doch
die bornierten Amtskirchen lassen lieber unschuldige Tiere für einen
angeblichen Fortschritt in Pharmazie und Kosmetik bestialisch
zugrunde gehen. Dies bringt dem Menschen aber auf keinen Fall einen Segen,
sondern sein Schuldkonto steigt ins Unermessliche. Nur für den "Gott der
Unterwelt" sind Tierversuche "in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig",
und nur er gibt dazu seinen Segen.
15.9.2007 -
Unser Planet
geht zugrunde - und die Kirchen warnen vor den Warnern -
Man kann davon ausgehen, dass den Bürgern das
wahre Ausmaß des dramatischen Sterbens auf unserem ursprünglich herrlichen
Wohnplaneten weitgehend verschwiegen wird. Nur manchmal sickert es durch -
wie in dem Artikel Friedhof Regenwald - So kämpfen die letzten Gorillas
um ihr Überleben (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/09/14/gorilla-ueberleben/tiere-ueberlebenskampf,geo=2490284.html).
Und es zählt zu den allgemeinen Wahrheiten, wenn man sagt: Erst sterben
die Tiere, dann der Mensch. Denn der Mensch hat einen Naturkörper und kann
letztlich ohne die Einheit der Natur nicht leben.
Wer in der Vergangenheit rechtzeitig gewarnt und Alternativen
aufgezeigt oder gar vorgelebt hat, wurde immer wieder verleumdet und
lächerlich gemacht. Und handelte jemand dabei aus christlicher Überzeugung, traf
ihn der kirchliche Bannstrahl, er sei ein
"Sektierer" oder
"Endzeit-Apostel", der in der Bevölkerung "Ängste schüre".
In dem Buch Der Schattenwelt neue Kleider - Die Inquisition der Jetztzeit
- Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt (http://www.das-wort.com/deutsch/kirchenkritisches/der-schattenwelt-neue-kleider.php)
beschreibt der Journalist und Soziologe Matthias Holzbauer z. B., wie die
Kirche gegen prophetische Warnungen über die Entwicklungen auf dem Planeten
Erde (z. B. aus den Reihen der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben)
vorging.
Einige Beispiele:
"[Kirchliche] Sektenspezialisten warnen, dass die einseitige Konzentration
auf apokalyptische Entwicklungen und die Endzeitverzögerung zu
Todessehnsüchten führen können" (Tagesanzeiger Zürich, 13.10.1998).
"Das Geschrei um die Apokalypse", das die "apokalyptischen Brandstifter"
machten, sei "ein von Menschen gemachtes Phänomen ..., aus der Erfahrung der
Unvollkommenheit, aus Sehnsucht nach Reinigung und Erlösung" (Der
evangelische "Sektenbeauftragte" Hugo Stamm; Aargauer Zeitung, 12.12.1998).
"Begierig greifen ... obskure Sekten ... solche Vorhersagen auf und wollen
damit Endzeitstimmung und Ängste schüren - im Namen Jesu" (Der
evangelische "Sektenbeauftragte" Bernhard Wolf, zit. nach Holzbauer, S. 143);
dazu die Schlagzeile: "Will die Angst vor der Apokalypse nehmen: Pfarrer
Bernhard Wolf" (Abendzeitung Nürnberg, 20.4.1999).
und viele Beispiele mehr
Der Soziologe Holzbauer fasst zusammen: "Das Problem ist [für die
kirchlichen angeblichen "Experten"] nicht die Lage der Welt - das Problem
erzeugen diejenigen, die darüber reden. Und Hinweise und Warnungen, die für
alle hätten gelten sollen, werden schlicht zu einem egoistischen
"Überlebenstraining" einer "Sekte" umgedeutet. Die Rechnung der kirchlichen
Verleumder geht auf" (S. 144).
Doch allmählich werden andere Rechnungen präsentiert ...
Siehe auch unsere Meldung vom 8.7.2007.
Zum religionsgeschichtlichen Hintergrund von Tieropfern, die der
Kirche bis heute als Teil der "Heilsgeschichte" ihres Gottes mit den
Menschen gilt, siehe "Der Theologe Nr. 37": Die blutigen Kirchen aus Stein und der Schöpfergott
im eigenen Herzen und "Der Theologe Nr.
42": Die Institutionen Kirche und ihre Priester: der Baalskult der Gegenwart.
2008
28.3.2008 -
Zur Schuld der
Kirche am Leid der Tiere: Erfahrung eines ehemaligen evangelischen Pfarrers -
Hier die Stellungnahme:
"Damit möglichst wenige austreten, will
es die Kirche allen Interessengruppen mit nennenswerter Anzahl an
Kirchenmitgliedern recht machen. Und dazu gehören nun mal Jäger, Angler,
Metzger, Viehzüchter, Massentierhalter, Schlachthofbesitzer und Schlächter,
Wissenschaftler und Angestellte in Tierversuchslabors usw. Und bei
kirchlichen Gemeindefesten sind Würste, Braten und Steaks aller Art
genauso wenig weg zu denken wie das kirchliche Glaubensbekenntnis in den
voraus gehenden Gottesdiensten.
In meinen letzten Dienstmonaten als Pfarrer, kurz vor meinem
Kirchenaustritt, wagte ich, im Konfirmandenunterricht einen seriösen Film
zum Thema ´Fleischkonsum und Tierleid` zu zeigen, der zuvor auch mehrfach im
öffentlich-rechtlichen Fernsehen gelaufen ist – mit Beweisen über die
mörderischen Begleitumstände unseres Fleischkonsums für die Tiere, aber auch
für die Menschen selbst und den ganzen Planeten Erde, die niemand weg
diskutieren kann.
Und da, wie alle Jahre wieder, das kirchliche Erntedankfest nahte, fragte
ich die Kinder und Jugendlichen: ´Können wir angesichts dieses furchtbaren
Leids der Tiere und von einigem Negativen mehr am Erntedankfest wirklich
guten Gewissens für Fleisch und Wurst danken?` Ich ließ die Antwort
natürlich offen, denn ich wollte keinem zu nahe treten. Nur zum Nachdenken
anregen. Die Folge war, dass bei einem der 13- und 14-jährigen Kinder das
Gewissen erwachte und er im Elternhaus ´sein` Stück Fleisch nicht mehr essen
wollte. Und die Mutter beklagte sich deswegen bei dem leitenden Pfarrer der
Kirchengemeinde.
Die Luft ist also sehr dünn
für Tierfreunde in der Kirche. Und, wie bei so vielen anderen Themen auch, war mir
klar, dass von der Kirche nicht die lebensnotwendigen Impulse für eine
zukunftsfähige Gesellschaft ausgehen würden. Denn dort geht es nicht um
Wahrheit und um Einsicht, sondern vor allem um Selbsterhaltung und
gesellschaftlichen Machterhalt. Man kann sich allenfalls zu irgendwelchen
Kompromissen aus schon bestehenden Kompromissen durchringen, die dann wiederum
meist so formuliert werden, dass sie jede zahlungskräftige Interessengruppe
nach ihrem Gutdünken auslegen kann. Welch ein Gegensatz zu dem unbequemen
Jesus von Nazareth – nicht nur auf diesem Gebiet. Und wehe denen, die sich,
anders als die Kirche, ein Beispiel an Jesus von Nazareth nehmen und
Klartext sprechen.
Als nach einigen Jahren – ich war jetzt
längst ausgetreten – die BSE-Krise in den Medien ein großes Thema war, wagte
ein kirchlicher Amtsträger nur ganz schüchtern, die Menge des
gesellschaftlichen Fleischkonsums in Frage zu stellen – noch nicht einmal
die blutige Sache selbst. Auch dachte er über vegetarische Angebote auf den
Speiseplänen in
kirchlichen Einrichtungen nach; natürlich nicht, um den Fleischkonsum dort zu
ersetzen, sondern nur als Zusatzangebot; und auch kaum der Tiere wegen. Er dachte eher an die menschliche
Gesundheit. Sogleich löste er jedoch einen Aufruhr in der lokalen
Bauernschaft aus und bekam darauf hin einen großen Präsentkorb mit Fleisch- und Wurstwaren
aus ´heimischer Schlachtung` geschenkt. Als ob es ein Gütesiegel wäre, wenn
der Henker gleich um die Ecke wohnt. Und das Präsent erfüllte seinen Zweck.
Der Würdenträger wurde nun mit dem geschenkten Schinken und mit strahlendem
Gesicht in der
Zeitung abgebildet, und seine ohnehin nicht sehr mutigen Aussagen erschienen
so noch mehr abgemildert und relativiert, so dass sie nun fast völlig nichtssagend waren. Und die
Interessengruppen der Viehzüchter und Metzger waren wieder zufrieden." (Dieter
Potzel)
29.9.2008 / 15.11.2009 -
"Tiefgläubige" Vizepräsidentin-Kandidatin Sarah Palin: eine fanatische
Tiertöterin - Dass die "evangelikale" Kirchenanhängerin Sarah Palin als "Sport"-Jägerin
Tiere zu ihrem privaten "Vergnügen" verwundet und tötet, war bereits
bekannt. Dies
ist eine Gemeinsamkeit mit der Spitzenpolitikerin der Demokraten und
Entenjägerin Hillary Clinton, die ebenso gerne zum Vergnügen Tiere
erschießt, die ihr nichts angetan haben (siehe
hier).
Nun werden bei den "Lust"-Tötungen Sarah Palins immer grausamere Details bekannt: "Im Mai 2008 soll sie
eine Kampagne zur Streichung der Eisbären von der Roten Liste gefährdeter
Arten unterstützt haben [damit sie umgebracht werden dürfen]. Außerdem
legalisierte sie das Jagen von Wölfen und Bären in Alaska per Flugzeug",
eine besonders feige Art der Jagd
(Bild, 29.9.2008).
Die Seite http://www.grizzlybay.org/SarahPalinInfoPage.htm zeigt einige Fotos
des Jagdtriebs der Familie Palin.
Am liebsten bringt die "tiefgläubige" Hoffnungsträgerin der konservativen
amerikanischen Kirchenchristen die
edlen Alaska-Karibu-Hirsche mit ihren prächtigen Geweihen um. Spiegel online
zeigt sie vor einem Hirsch, den sie in den Hals und den Unterkiefer
geschossen hat und der vermutlich qualvoll verblutete. Und es heißt dort:
"Palins Speisekammer ist voll gestopft mit von ihr selbst erlegten Exemplaren
der gesamten Tierwelt der alaskischen Tundra" (12.9.2008;
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,577469,00.html).
Und weiter: "Jagdgewehre prägten ihre Kindheit, tote Körper von im wilden
Nordwesten Alaskas erlegten Tieren". Und zum Foto mit dem getöteten Hirsch.
"Sie lächelt ihr berühmtes Lächeln inmitten blutiger Beute." "Endlich einmal
eine Frau, die richtig töten kann", so sagt sich vielleicht mancher
Amerikaner. "Und dann noch gläubig".
Von dem russischen Schriftsteller Leo Tolstoi stammt der Satz: "Vom
Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt".
Und in ihrer im Jahr 2009 erschienenen
Biografie bekennt sich die evangelische Massen-Jägerin später auch brachial zum
Fleischkonsum, gerade auch, wenn noch das Blut eines Tieres daran haftet: "Ich liebe Fleisch. Ich
mag Schweinshaxe, dicke Burger mit Speck, den Fettrand eines blutigen
Steaks. Vor allem mag ich Elch und Karibu" (Focus online, 15.11.2009).
Wäre der 72-jährige John McCain zum Präsidenten gewählt worden und ihm etwas
zugestoßen, wäre Sarah Palin die erste Präsidentin der
Vereinigten Staaten von Amerika - mit Zugang zu viel größeren Waffen als
denen, mit denen sie bisher schoss. Deshalb bekam sie von ihrer Partei vor der
Wahl 2008 auch Politik-Kurse, um sich auf
ihre möglichen neuen Aufgaben vorzubereiten.
10.10.2008 -
Die Menschheit verliert durch die
Umweltzerstörung mehr Geld als bei der aktuellen Finanzkrise - "Die Menschheit verliert durch die
Umweltzerstörung mehr Geld als bei der aktuellen Finanzkrise. Besonders
teuer ist die Abholzung von Wäldern weltweit.
Sie verursacht Schäden bis zu fünf Billionen Dollar pro
Jahr (!), ergab eine EU-Studie"
(Spiegel online, 11.10.2008). Durch die gnadenlose Zerstörung des
Planeten Erde durch mächtige "Diener des Mammon" werden "Naturwerte"
unwiederbringlich zerstört, "die allen Menschen gehören". Zudem sind sie der
notwendige Lebensraum von Tieren, ohne die der Mensch nicht überleben kann.
Doch die Tiere werden vom Menschen, der selbsternannten "Krone der
Schöpfung", ja ohnehin aus Profitgier weltweit bestialisch vernichtet, im
übertragenen Sinne also auf dem Altar des Gottes "Mammon" zu Milliarden
grausamst gequält und abgeschlachtet. Nach römisch-katholischer Lehre haben die Tiere keine
unsterbliche Seele und sind nicht schmerzempfindlich wie der Mensch, was zu
den geistigen Hintergründen für das beispiellose Desaster gehört (http://www.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html).
Siehe dazu auch:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,583396,00.html
http://www.theologe.de/theologe7.htm#4
Die Alternative dazu wäre die einfache Lehre des Jesus von
Nazareth gewesen, der auch die Tiere liebte (siehe dazu
Der Theologe Nr. 7) und den Menschen in der
Bergpredigt (Matthäusevangelium, Kapitel 5-7) die Goldene Regel
erklärte, die lautet: "Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun, das tut
ihr ihnen auch", was z. B. im Wirtschaftsleben bedeutet: "Üb immer Treu und
Redlichkeit".
13.10. / 17.10.2008 / 16.12.2009 -
Entsetzen der
Umwelt-Wissenschaftler über Kandidatin Sarah Palin - "Schlimmer geht´s
immer" / Lenkt Palin davon ab, dass auch die anderen keine Lösungen
haben? / 2009: US-Politikerin fordert Boykott des Klimagipfels in
Kopenhagen. Es gebe keinen "Klimawandel" und mehr Umweltschutz schade dem
Wohlstand
- Präsident George
W. Bush schien lange Zeit einer der letzten Menschen zu sein, der sich gegen
die Erkenntnis sträubte, dass der Klimawandel, der sich mehr und mehr zur
Klimakatastrophe ausweitet, vom Menschen verursacht ist. Erst mit der Zeit zeigte er
ein wenig Einsicht. Die Kandidatin Sarah Palin jedoch, die im Fall
einer Präsidentschaft des Republikaners John McCain neue "Energieexpertin"
der USA geworden wäre (und im Fall des Abtretens des bereits 72-jährigen McCain neue
Präsidentin), habe noch vor kurzem in einem Interview gesagt, "Menschen hätten mit dem
Klimawandel nichts zu tun". So schreibt Spiegel online (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,583226,00.html).
Wörtlich sagte sie im Dezember 2007: "Ich bin kein
Al-Gore-Weltuntergangs-Umweltaktivist, der die Veränderungen in unserem
Klima menschlichen Aktivitäten zuschreibt". Weiterhin wurde noch an dem
Tag ihrer Nominierung zur Kandidatin [31.8.2008] ein Interview
zum Thema Klimakatastrophe veröffentlicht, in dem sie sagte: "Ich bin niemand, der den Menschen als
Ursache betrachtet" (zit. nach Frankfurter Rundschau, 16.9.2008;
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/wahlen_in_den_usa/1595289_Eskimos-bringen-Palin-in-Bedraengnis.html).
Inzwischen erhielt die Gouverneurin von Alaska verschiedene Schulungen in
Politik. So relativierte sie
seither in einem Fernsehduell auch ihre Position und sagte, der Klimawandel sei
"nicht nur vom Menschen verursacht", sondern auch von angeblich "zyklischen
Temperaturschwankungen" (Spiegel online, 3.10.2008). Ist das nun
- was den immerhin von ihr erstmals eingestandenen Anteil der Menschen betrifft
(nachdem dies jedoch schon seit Jahren bewiesen ist) - teilweise eine neue
Einsicht oder vor allem ein weitgehend folgenloses taktisches Manöver?
Es
zeigt sich daran, wenn man fragt: Was würde aus einer solchen
Haltung praktisch abgeleitet? Wenn vor allem "zyklische
Temperaturschwankungen" Schuld sein sollen, ist dann ein radikales Umdenken und eine Umkehr
überhaupt nötig? Und weiter: Wer
soll dann wiederum Schuld sein an diesen "zyklischen Temperaturschwankungen",
die den ganzen Planeten bedrohen?
Vielleicht ihr Gott? Schon das wäre ein Grund, diesem "Gott" und seinen
Hintermännern nicht im Geringsten zu vertrauen.
Ein gutes Jahr
später [Dezember 2009] legt Sarah Palin nach und streitet den Klimawandel nun völlig ab.
Die Wissenschaftler würden angeblich Daten fälschen und die
Temperaturen würden ihrer Meinung nach weltweit sinken. Die Lügen-Propaganda
der kirchlichen Fanatikerin im Wortlaut: "Führende Klimaexperten haben
Aufzeichnungen zerstört und ihre Daten manipuliert, um den tatsächlichen
Rückgang der weltweiten Temperaturen zu vertuschen".
"Schon allein wegen dieses ´eklatanten
Skandals`, fordert die konservative Republikanerin, müssten die USA jetzt
den gesamten Kopenhagen-Gipfel boykottieren".
Mehr Rücksicht auf die
Umwelt
würde nämlich dem angeblich gottgegebenen Wohlstand in den reichen
Industrie-Ländern schaden. Und dahinter steckt womöglich auch die
"Liebe" der Spitzen-Politikerin zu den
Öl-Konzernen, welche die überdurchschnittlich viel "betende" Politikerin unterstützen. "Palin ist in
ihrer Zeit als Alaskas Gouverneurin von fast allen großen Ölkonzernen
unterstützt worden – von Exxon über Chevron und Conoco Phillips bis Shell.
Ihr Ehemann Todd hat für BP gearbeitet. Sie selbst hat sich für neue
Ölbohrungen stark gemacht und wollte dafür sogar ein Wildschutzgebiet im
Norden ihres Bundesstaates, das ´Arctic National Wildlife Refuge`, freigeben
lassen" (focus.de, 16,12.2009). Und auch sie selbst bringt Tiere in
ihrer Freizeit als "Sport"-Jägerin am liebsten um.
Während die Klima-Apokalypse nicht mehr abzuwenden ist, die schlimmen
Auswirkungen durch beherztes Handeln jedoch wenigstens hier und da ein wenig zu
lindern seien, denkt die angeblich in "Jesus" "wiedergeborene" Kandidatin
jedoch nicht im Geringsten daran. Spiegel online kommentiert hierzu einen Artikel des
renommierten US-Wissenschaftsmagazins New Scientist und schreibt:
"Nach acht Jahren der Gängelung der Wissenschaft [durch die Regierung Bush],
der Hörigkeit gegenüber Öl-Lobbyisten und religiösen Eiferern, der Leugnung
des Klimawandels und der Missachtung seriöser Studien kann es nur besser
werden im Weißen Haus. Egal, wer Präsident wird. Doch inzwischen ist man
sich nicht mehr so sicher. Spätestens seit McCain Sarah Palin zu seiner
Vize-Kandidatin auserkoren hat, schwant manchem Forscher: Schlimmer geht's
immer" (Spiegel online, 13.10.2008).
Damit wird auch die Verhöhnung
des Jesus von Nazareth weiter auf die Spitze getrieben, der die Einheit von
Menschen, Tieren und Natur lehrte (siehe z. B.
hier; Hinweise in der Bibel in
"Der Theologe Nr. 7"). Nach Palin würde ihr
"Jesus" angeblich irgendwann alles reparieren, egal, wie der Mensch sich bis
dahin verhält. Doch auch die "Götter"
von Obama, Biden und McCain sind nicht viel besser.
So hat letztlich auch die Wahl des
ökumenischen Duos
Barack Obama
(evangelisch) und Joseph Biden (katholisch) von den Demokraten keine echte Umkehr
gebracht, so
dass die "Mächtigsten dieser Welt" die Menschheit und diese Zivilisation
so oder so in noch nie da gewesene Katastrophen führen. Und hier und da lenken die
teils Furcht erregenden Ansichten der Kandidatin Palin möglicherweise nur
davon ab, dass auch der politische Gegner nichts anderes bieten kann als den
einen oder anderen undichten "Flicken" auf einem porösen Schlauch, dem
mehr und mehr die Luft ausgeht.
Siehe dazu auch unsere Meldungen:
Glaubenswahn um die Wiederkunft von Jesus
Fünf Billionen Euro Schaden jährlich durch gnadenlose
Abholzung der Wälder
Sarah Palin will Eisbären von der roten
"Liste der gefährdeten Tierarten" streichen und Wölfe und Bären von
Flugzeugen aus jagen lassen
Und: Der Theologe Nr. 7 über das
tierfreundliche Urchristentum und die Barbarei gegenüber der Natur im
kirchenchristlichen Abendland
Sowie: Der Theologe Nr. 33 über
die Zehn Gebote: Darin über das
Orchester der Mutter
Erde und über die
verlorene Einheit der Schöpfung
27.10.2008 -
Konfessionelle "Priesterkaste" möchte grausamen
"Blut-Gott" beibehalten - Dass wir in einer großen Zeitenwende
leben, ist auch in der Theologie spürbar. So weist etwa der ehemalige
evangelische "nordelbische" Landesbischof und Bibelübersetzer Ulrich
Wilckens bei einem Vortrag in Bensheim darauf hin, dass sich das
"Christentum" "heute einer Welle der Kritik ausgesetzt" sieht, die sich
gegen "zentrale Inhalte ihres Glaubens richtet und etwa den Sinn des
Kreuzestodes Jesu anzweifelt" (idea, 26.10.2008). Mit diesem Sinn
meint er die "Vorstellung eines Gottes", "der zu seiner Versöhnung den Tod
seines Sohnes brauche". Daran glaubt der ehemalige Landesbischof. Dies ist
jedoch die grausame Vorstellung der Priesterkaste, für die bis zum Kommen von
Jesus unschuldige Tiere abgeschlachtet werden mussten, um diesen Gott zu
"beruhigen", und für die schließlich Jesus von Nazareth als
angebliches "Sühnopfer"
grausam hingerichtet werden musste.
In diesem Sinne entlarvt sich auch
Altbischof Ulrich Wilckens. So schreibt idea über Aussagen seines
Vortrags: "Das Verlangen, die durch die Auflehnung des Menschen gegen Gott,
die Sünde, gestörte Lebensgemeinschaft wiederherzustellen, stehe ebenso
hinter alttestamentlichen Opferritualen wie dem Kreuzestod Jesu Christi."
Bischof Ulrich Wilckens weist also auf eine Kontinuität dieses Glaubens hin, der im Alten
Testament durch die damaligen Priester repräsentiert wurde und in der Zeit
des Neuen Testaments durch die Priester der Kirche.
Gemäß dem Alt-Landesbischof und den konfessionellen Kirchen dienen also z. B. folgende
angebliche Anweisungen Gottes dazu, die "gestörte Lebensgemeinschaft
wiederherzustellen":
Der Priester soll beim Schaf "seine Hand auf den Kopf des Opfers legen und
es vor dem Offenbarungszelt schlachten." "Den ganzen Fettschwanz, den er
nahe an den Schwanzwirbelknochen ablösen soll", soll er Gott "darbringen"
(3. Mose 3, 8-9).
Den Stier soll der
Priester "abhäuten und ihn in Stücke zerlegen". Sein Fell und seinen
Mageninhalt soll er "aus dem Lager hinaus an den Abfallplatz schaffen"
(3. Mose 1, 6; 4, 11-12).
Von der Ziege soll er "den Kopf auf das Holz über dem Altarfeuer legen"
(3. Mose 1, 11-12).
Der Taube soll er "ihren Kopf abtrennen", "ihren Kropf mit den Federn
entfernen" und ihr die "Flügel einreißen, ohne sie dabei zu teilen ... Ihr
Blut soll gegen die Altarwand ausgepresst werden" (3. Mose 1, 15-17).
Bei diesen Voodoo-ähnlichen Praktiken sollen die genannten Tiere zuvor ohne Betäubung abgemurkst werden
–
alles zur "Beruhigung" dieses Gottes. Und die brennenden Kadaver dienen dann
"zum lieblichen Duft" für diesen Gott (z. B. auch 3. Mose 3, 1-17).
Angeblich wäre dieser Gott durch den Foltertod seines Sohnes dann endgültig
"beruhigt" worden, so dass er den "lieblichen Duft"
von Schlachthäusern und
Fleischküchen heute nicht mehr braucht. Umso mehr sollen sich die Menschen
dann an diesen Düften und Geschmäckern laben – in der Folge einer in der Geschichte der Zivilisation bisher
beispiellosen Barbarei an den Mitgeschöpfen der Menschen in der
Massentierhaltung (siehe dazu "Der Theologe" Nr. 7).
Doch schon die Gottespropheten des Alten Testaments sprachen vehement gegen
diesen Opferglauben, der angeblich "Gottes Wort" sein soll (siehe z. B.
hier). Daran knüpfte später
Jesus von Nazareth an. Mit ihm hat ein solcher Glaube, der zu "alttestamentlichen
Opferritualen" führte, wie es Bischof Wilckens sagte, ebenso nichts zu tun.
Und auch die Vorstellung, dass Jesus durch seinen Tod einen angeblichen Zorn
Gottes sühne, stammt nicht von Jesus. Denn Jesus von Nazareth war nicht auf der Erde, um sich hier zur
angeblichen Genugtuung
für diesen Gott zu Tode foltern zu lassen. Er wollte mit den Menschen ein
Friedensreich aufbauen – als Vorbild für alle Menschen und Völker, um zu zeigen, wie
Mensch und Tier in Einheit mit der Schöpfung in Frieden auf der Erde leben
können. Zum "Opfer" der damaligen Priesterkaste und der römischen
Besatzungsmacht wurde Jesus erst, als die Menschen, eingeschüchtert von den
Priestern, ihn im Stich ließen (mehr dazu siehe
hier).
Und heute sind es die geistigen Nachfolger der damaligen Priesterkaste,
nämlich die
Priester der konfessionellen Kirchen, welche die Menschen einschüchtern. Sie
wollen die "Kirchenschafe"
mithilfe der Drohung mit der ewigen Verdammnis (der grässlichsten aller
religiösen Vorstellungen, erfunden im Kirchenchristentum; vgl. dazu
Der Theologe Nr. 19)
im Pferch ihrer Institution und ihres letztlich zornigen Gottes festhalten.
Und dieser Gott öffnet die Türe für die "Seligkeit" angeblich nur
dann, wenn der Mensch im kirchlichen Sinne "glaubt", also den Dogmen der
Kirche hörig ist, was ebenso nicht das Geringste mit Jesus zu tun hat.
Doch die Zeitenwende ist im Gange. Und so wird heute auch entlarvt,
wie die Kirche, angefangen mit Paulus, die Lehre des großen Friedenslehrers
und Sohnes Gottes, Jesus von Nazareth, verfälschte und seinen furchtbaren
Tod zu einem "Sühnopfer" im Sinne der alttestamentlichen Priesterkaste
umdeutete (mehr dazu in Der Theologe Nr. 5).
Dabei hatte Jesus gewollt, dass die Menschen nach den Zehn Geboten und
seiner Bergpredigt praktisch leben (siehe z. B.
hier) und dass sie auf diese
Weise den nahen Gott
erleben, der ihnen dabei hilft, ihr Leben zu meistern. Dieser Gott lehrte
niemals, ein
unschuldiges Tier, das Er selbst erschaffen hat, zu Seiner "Beruhigung"
abzustechen und für seinem Nasengenuss zu verbrennen. Und dieser Gott hat
auch nicht den Foltertod Seines Sohnes gewollt noch hat Er sich eine ewige
Verdammnis für diejenigen Menschen ausgedacht, die dem kirchlichen Horror
und Zeremonienkult nicht mehr folgen wollen.
So könnte man auch sagen: Jesus ist ein Mann des Volkes und nicht der
Kirche. Und er lehrte einen Gott der Liebe und nicht der Kirche.
22.11. / 7.12.2008 -
Thanksgiving Day
in den USA: Bestialisches Brauchtum; US-Gouverneurin Sarah Palin plaudert in
die Kamera, während Truthahn live geköpft wird / Kirche verfluchte
Vegetarier - Jährlich werden
in den USA 50 Millionen Truthähne geschlachtet und aufgegessen, im
Durchschnitt also ca. 136.000 am Tag, ca. 95 pro Minute. Dafür wurden
Hinrichtungsmaschinen entwickelt, in die der lebendige Truthahn kopfüber
hineingesteckt wird. Dann wird ihm dort der Kopf abgerissen und der
Schlachter zieht den Rumpf wieder heraus. Vor allem zum Thanksgiving Day,
dem amerikanischen Erntedankfest an jedem 4. Donnerstag im November (also in
diesem Jahr am Donnerstag, den 27.11.2008), werden in den Familien die zuvor furchtbar
gemästeten und gequälten Mitgeschöpfe des Menschen verzehrt. Passend dazu
auch eine kannibalische Zeremonie: "Ein bekannter Brauch an Thanksgiving ist
das Brechen des
Gabelbeins (wishbone) des Truthahns. Hierzu wird dieser Knochen
getrocknet und dann von zwei Festteilnehmern mit je einem kleinen Finger
auseinander gezogen. Derjenige, dessen Stück nach dem Bruch das größere ist,
hat einen Wunsch frei" (Wikipedia, Thanksgiving, Stand: 22.11.2008).
In der Gouverneurs-Familie Palin ist die Gouverneurin selbst für die
Besorgung des Truthahns zuständig. Dies sagt sie, nachdem hinter ihr im Bild
gerade ein Truthahn in der Hinrichtungsmaschine geköpft wurde. Siehe
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/11/21/sarah-palin-interview/truthaehne-geschlachtet.html.
Die Redakteure von bild-online fragen, ob man die Politikerin mit den
Filmaufnahmen vielleicht
herein gelegt habe. Aber wieso herein gelegt? Was man sieht, ist nun mal
die Realität, und dies sind nun mal die üblichen "Vorarbeiten"
für die Festessen der Menschen. Und man sollte niemals ausblenden, was vor
jedem Fleischmahl geschieht. Und was
die evangelische Bibelanhängerin Sarah Palin betrifft: Sie ist ja selbst als
zigfache Tiertöterin bekannt (siehe hier).
Warum sollte sie also herein gelegt worden sein? Was man sieht, ist
Bestandteil ihrer Welt.
Sarah Palin darf zwar nach der verlorenen Wahl nun nicht die Welt
mitregieren, sondern muss sich auf Alaska beschränken. Doch das Töten gehört
auch zur Welt von Hillary Clinton, die als künftige
US-Außenministerin vermutlich in Zukunft die mächtigste Frau der Welt ist.
Siehe dazu unsere Nachricht hier.
Übrigens gibt es in den USA auch den zynischen "Brauch",
dass der Präsident zwei Truthähne "begnadigt" (im Vergleich dazu: 50 Millionen Truthähne werden
pro Jahr geschlachtet, den meisten davon bei lebendigem Leib unbetäubt der
Kopf abgerissen) zwei. In diesem Jahr fliegen die "begnadigten" Tiere 1.
Klasse nach Disney-Land, um dort als Attraktion für die Thanksgiving-Parade
missbraucht zu werden (siehe z. B.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=925499&kat=267). Doch Tiere
spüren auch den Weh und den Schmerz, der ihren Artgenossen angetan wurde.
PS: Diese Meldung ist keine spezielle Kritik an den USA
und ihren Bräuchen. Vergleichbare bösartige "Bräuche" gibt es auch in Europa und
anderen Kontinenten.
Die Hauptschuld daran trägt die Kirche. So ließ z. B. Papst Johannes
III. auf der offiziellen Synode der römisch-katholischen Kirche 561 in Braga
in Portugal verkünden:
"Wer
die Fleischspeisen, die Gott zum Gebrauch der Menschen verliehen hat, für
unrein hält und ... sich ihrer so enthält, dass er nicht einmal von
Gemüse, das mit Fleisch gekocht wurde, kostet, ... der sei mit dem
Anathema belegt" (Der
14. von 14 Bannflüchen, zit. nach Denzinger/Hünermann, Kompendium der
Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen, Freiburg 2009,
Lehrsatz Nr. 464). Vegetarisch lebende Tierfreunde müssen nach
römisch-katholischer Lehre demnach in eine ewige Hölle.
Zum Vergleich: Im späteren römisch-katholischen "Himmel" soll man
später z. B. 264 Päpste wieder sehen, aber kein einziges Tier, denn Tiere
hätten angeblich keine unsterbliche Seele. Jeder Mensch mit Herz und
Gewissen wird deshalb im Jenseits diesen gespenstischen Ort wohl meiden.
Siehe dazu auch: "Der Theologe Nr. 7": Jesus und
die ersten Urchristen waren Freunde der Tiere.
Sowie weitere Meldungen zum kirchlichen Weihnachtsfest
8.12.2008 / 18.12.2009 -
Unschuldige Tiere als
Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum,
Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und
Silvestermenü vegetarisch - Ob die jüdischen Schlachtfeste, das
islamische Opferfest, das grausame hinduistische Opferfest für die Göttin
Gadhimai in Nepal (300.000 Tiere werden vor 1.000.000 schaulustigen Menschen
massakriert und das Fleisch hinterher an die Menschen verteilt) oder das kirchliche Weihnachts- oder Osterfest: In
jedem Fall sind die Tiere die Leidtragenden dieser religiösen Praktiken.
So könnte man zunächst fragen: "Was wäre das für ein Gott, der durch
Tierschlachtungen gnädig gestimmt werden müsste?" Im kirchlichen Christentum
wurden diese Götzen-Opfer nun durch einen angeblich freiwilligen
Opfertod von Jesus ersetzt (siehe dazu
hier). Doch bleibt damit
auch der kirchliche Gott ein Gott, der einst ein solches Blutopfer für seine
heutige "Gnade" brauchte, in diesem Fall angeblich das seines eigenen
Sohnes. Und den Tieren wurde dadurch überhaupt nicht geholfen. Im
Gegenteil: Als "Dank" für dieses "Opfer" bringt man dafür im
Kirchenchristentum mehr Tiere um als je zuvor. Sie werden statt zu religiösen Opferzwecken
nun zu Millionen als Festtagsbraten
für den eigenen Gaumengenuss der Gläubigen "geopfert", was unzähligen Tieren mehr
den grausamen Tod bringt als in anderen Religionen, wo man mit einer
Schlachtung noch einen Gott "gnädig" zu stimmen versucht.
Eine Alternative dazu wäre ein vegetarisches Weihnachts-
und Silvestermenü
(Rezepte
z.B. unter
http://www.lebegesund.de)
und grundsätzlich auch religiöse Feste ohne Tiertötungen bzw. ohne
Fleischmahlzeiten. Und es braucht auch ein Land, wo Tiere weder gejagt noch geschlachtet werden (siehe z. B.
bei
www.gabriele-stiftung.de)
und wo schon eine kleine Ahnung von dem Schöpfungsfrieden wahrnehmbar ist,
den der Prophet Jesaja für das kommende Friedensreich verkündete: "Da
werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken
lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Rinder miteinander
treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, und Löwen werden Stroh
fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und
ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter. Man
wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berg; denn
das Land wird voll der Erkenntnis des Herrn sein, wie Wasser das Meer
bedeckt" (11, 6-9).
|
Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt.
|
Hier spricht der Prophet deutlich aus, dass
auch Tiere, die heute noch
"Raubtiere" sind, einst friedfertig leben und sich nicht mehr
von dem Fleisch anderer Tiere ernähren werden. Dies ist natürlich nicht
von heute auf morgen möglich. Doch die Voraussetzung ist zunächst die Umkehr
des brutalen Räubers und Jägers Mensch, der im Unterschied zur aktuellen
Situation mancher Tierarten gar nicht auf Fleisch angewiesen ist. Kehrt der
Mensch um, dann wird auch in der Tierwelt ganz allmählich der ursprüngliche
"Schöpfungsfriede" wieder einziehen und der Planet Erde würde sich
nach und nach umgestalten. Denn die heutigen Raubtiere wurden in der
Evolutionsgeschichte vor langer Zeit erst durch den Jäger und Schlächter
Mensch ebenfalls zu Jägern und Tötern.
Noch werden Menschen heute ausgelacht, die glauben, dass der Prophet Jesaja
Recht hat und dass die Entwicklung wieder in die von ihm prophezeite
Richtung gehen sollte. Die Zukunft wird jedoch zeigen, welche Form der
Zivilisation überlebt und welche nicht.
Siehe dazu auch unsere Meldung vom 22.11.2008.
11. / 25.12.2008 / 9.11.2009 -
Neuer
Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen
- Heuchlerische
Papstrede - Neben den Millionen von arglosen Tieren, die zum
kirchlichen Weihnachtsfest geschlachtet werden, werden auch Millionen von
Fichten und Tannen, die im vollen Lebenssaft stehen, alljährlich für das
Fest umgehauen, allein in Deutschland 16 Millionen - ein Brauch, der sich im
kirchenchristlichen Deutschland seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert
entwickelt hat und sich
von dort weltweit verbreitet hat (siehe
hier).
Dass diese
Tradition einem Todesurteil für die stattlichen Bäume gleichkommt, wird meist
ignoriert. Und dass dieses Brauchtum in Zeiten gigantischen weltweiten
Waldsterbens zudem ein Hohn ist, kommt noch hinzu. Das hindert die Kirche
jedoch nicht daran, mit die jeweils größten "Christbäume" in einem Dorf oder
in den Städten für sich abholzen zu lassen. Bereits der Name "Christbaum"
ist dabei ein Unding, denn Christus hat nie Bäume zur Pflege eines Brauchs
abhacken lassen.
Ein neuer Höhenrekord wurde dabei
2008 im Vatikan erzielt. "Seit 120 Jahren" war eine monumentale Fichte aus dem Klostertal bei Gutenstein im Bezirk Wiener Neustadt auf 33 m Höhe
angewachsen. Die bisherige Rekordhöhe eines Vatikanbaumes war 31,5 m. Das
Gewicht des Baumes im Vatikan ohne Wurzel betrug, wie man wog, neun Tonnen (vol.at, 28.11.2008). Dem
Alter zufolge wäre der 33 m hohe Baum also um 1888 gepflanzt worden.
Und im Jahr 2008 ließ man ihn nach 120 Jahren Leben also in ein paar Tagen auf dem Petersplatz in Rom sterben.
Zum Vergleich: Der im Vergleich zu anderen
Bäumen "riesige" Weihnachtsbaum, der 2008 während der Straßenunruhen in Athen
abbrannte, war "nur" 20 m hoch. Und der große traditionelle Weihnachtsbaum, den
die USA alljährlich vor dem Kapitol in Washington aufstellen lässt, war im Jahr
2008 acht Meter hoch. Auch er wirkte bereits riesig, wenn man daneben die
Menschen stehen sah.
Bäume sterben nicht mit Getöse. Sondern schier unmerklich und
langsam zieht sich das Leben aus ihnen zurück, wenn man sie, für die Pflanze
schmerzvoll, fällt. Oder wenn man ihre Wurzeln bzw.
ihre Verbindung zum Erdreich kappt. Deshalb ist der Weihnachtsbaum auch
ein Symbol der Warnung. Er stirbt, so wie sich auch immer mehr Tier- und
Pflanzenarten in riesiger Zahl, doch schier unmerklich von diesem Planeten Erde verabschieden und
die Menschen mehr und mehr ihrem eigenen Schicksal überlassen.
Während also in jedem
Jahr auch das Sterben einer monumentalen alten Fichte im
Angesicht des Stuhles Petri seinen Lauf nimmt,
veranstaltet die Kirche ihr Kult-Brimborium darum herum: Mit dem Segen des
Heiligenkreuzer Abtes Gregor Henkel-Donnersmarck begann 2008 der aufwändige
Tieflader-Spezialtransport der
Fichte vom österreichischen Klostertal nach Rom. In Rom angekommen wurde die
riesige Fichte dann neben dem Obelisken in einen tonnenschweren Sockel gesenkt und
mit Drahtseilen gesichert. Und am Freitag, den 12.12.2008 hatten Diözesanbischof Klaus Küng aus St. Pölten und der niederösterreichische
Landeshauptmann Erwin Pröll mit 850 römisch-katholischen Pilgern im Gefolge
den Rekord-Baum an Papst Benedikt XVI. übergeben. Neben dem Heiligkreuzer
Abt Henkel-Donnersmark waren auch die Äbte Georg Wilfinger (Stift Melk) und
Christian Haidinger (Altenburg) zur Baumübergabe mitgereist. Gleichzeitig verlieh
Erwin Pröll Joseph Ratzinger die Statuette des "goldenen Heiligen Leopold" als
Ehrenauszeichnung für den Kirchenführer.
Und sozusagen als abgehackte Zugaben
schenkte die Abordnung aus Niederösterreich dem Vatikan auch 40 kleinere
Weihnachtsbäume für die Audienzhalle und die Kurienbehörden (kathweb.at,
11.12.2008).
In seiner Dankesrede sagte Benedikt XVI. über den Baum: "Seine
aufstrebende Gestalt, sein Grün und die Lichter auf seinen Zweigen sind Symbole
des Lebens" (Radio Vatikan, 12.12.2008).
Doch schon bald lag der jetzt wurzellose Baum wieder quer, das Grün
war zu Fahlgelb
verwelkt und die Lichter alle abmontiert. Was ist der Baum im Vatikan dann also
in Wirklichkeit für
ein Symbol? Wer Ohren hat zu hören, der höre!
|
Wie
einen todgeweihten Gefangenen, den man aus der Provinz ins alte Rom brachte,
fährt man die monumentale über 30 m hohe Fichte mit einem Tieflader in die
Stadt. Zum Tode verurteilt und gefällt an dem Ort, an dem der Baum seit über 100
Jahren seine Schöpfungsaufgabe erfüllte und gerne weiter erfüllt hätte: den
Menschen, den Tieren und seiner ganzen Umgebung zu dienen - fest und tief
verwurzelt im Erdreich, dem er die für ihn lebenswichtigen Nährstoffe entnimmt,
damit er Sauerstoff spenden kann und die Luft reinigen kann und damit er vieles
mehr zum Wohle aller Lebewesen auf der Erdoberfläche tun kann; auch als
Lebensraum für Vögel und unzählige Klein- und Kleinsttiere.
"Vor
euren Augen sterbe
ich im Glitzer eures
äußeren Scheins. Ich sterbe vor den Augen eines von euch ´heilig` genannten Vaters, der von euch auch der "Lenker des Erdkreises" genannt wird.
Und ich sterbe hier zusammen mit unendlich vielen Bäumen dieser Erde.
Wir, die grünen Lungen des Planeten, wollen euch dienen. Doch merkt ihr nicht,
wie die hemmungslose Profitgier den ganzen Planeten zerstört! Hört ihr es noch
nicht? Habt ihr es noch immer nicht gemerkt? Der Mensch ist dabei, die Natur,
die unser aller Lebensgrundlage hier auf der Erde ist, zu vernichten. Ausführlicher in: Was der große sterbende Weihnachtsbaum im Vatikan uns sagen könnte |
Zunächst war der Baum im Vatikan jedoch mit der Rekordzahl von 2.000 Christbaumkugeln sowie
Lichterketten und Girlanden - sozusagen als festliche Sterbehilfe - geschmückt
worden. Und am Samstag, den 13.12.2008, wurde der
Baum in Anwesenheit von Kurienkardinal Giovanni Lajolo "illuminiert", wie
vol.at schreibt, also künstlich beleuchtet.
Am Sonntag, den 14.12.2008 schließlich, erfolgte als Abschluss der Baumübergabe auch noch eine Messe im Petersdom
mit den Altenburger Sängerknaben, den Ziersdorfer Turmbläsern und allen
österreichischen Priestern, die sich derzeit in Rom aufhalten.
Der Baum starb derweil weiter, was jedoch mit
den heuchlerischen Worten von den "Symbolen des Lebens" vernebelt wurde.
Erinnert sei dazu
auch an die Ansprache von
Papst Benedikt XVI. zur Weihnachtsbaum-Übergabe im Jahr 2007. Damals stammte der
Baum aus Südtirol in Italien. Nach net-tribune.de vom 17.12.2007
erklärte der Papst damals, "die Tanne sei ein Symbol für das
Weihnachtsfest, denn mit ihren immergrünen Blättern erinnere sie an das
Leben, das nicht sterbe".
Eine solche Rede könnte man vielleicht in einem
gesunden Wald halten, doch vor einem
abgeschlagenen Baum ist es
alle Jahre wieder eine Scheinheiligkeit, denn schon nach einigen Tagen verwelken bekanntlich die "immergrünen Blätter" = Nadeln
der Tanne oder Fichte, und würden beim
Schütteln auch abfallen. Zurück bleibt immer nur ein kahles Baumgerüst, das nur
noch daran erinnert, dass hier ein einst stattlicher Baum (der nebenbei zwei
Weltkriege überlebte) sinnlos und nur für eine diffuse religiöse
Kult-Gefühlsduselei der Gläubigen sterben musste.
PS: Ein neuer Rekord auch in Deutschland: In der reichsten römisch-katholischen Diözese der Welt, in Köln in
Deutschland, deren Dom den Petersdom in Rom an Höhe deutlich überragt, wollte
man natürlich auch beim Weihnachtsbaum nicht "kleckern". Man schlug im
Jahr 2008 dazu eine 25
m hohe monumentale Fichte ab, "den größten Weihnachtsbaum des Rheinlands" (koeln-journal.de)
und nicht ganz in Deutschland, denn auf dem Münchner Marienplatz stellte
man mit einer 27 m hohen todgeweihten Fichte wohl ebenfalls einen
Rekord-Baum auf (nach 22 m im Jahr 2006 und 26 m im Jahr 2007). Der sterbende
Baum in Köln wurde dafür mit deutlich mehr Lämpchen als in München geschmückt,
nämlich mit 140.000 (gegenüber mageren 3.000 in München), was zu einem neuen
Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde führte (koelnerweihnachtsmarkt.de).
PS:
Wer auf einen Weihnachtsbaum nicht verzichten will, kann ja auch einen
edlen Baum mit künstlichen Nadeln
in seinem Wohnzimmer schmücken. Und für
wen es unbedingt eine lebendige Pflanze sein muss, der kann ja eine Fichte
im Wald schmücken. So waren auch die Ursprünge dieses Brauchs zur
Wintersonnenwende im antiken Mithras-Kult.
Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Chile. Dort ist der Handel
mit gefällten Tannenbäumen verboten. Es dürfen nur Bäume mit Wurzel verkauft
werden. Die meisten an der Tradition orientierten Christen schmückt zu
Weihnachten schöne Kunst-Bäume, die in jedem Jahr wieder verwendet werden
können.
Lesen Sie dazu auch eine etwas andere Weihnachtsgeschichte für Kinder und
Erwachsene: Die lebenden
Weihnachtsbäume
2009
7.1.2009 -
Keine Tiere erlaubt!
Priester verweist blinde Frau mit Blindenhund aus dem "Gottesdienst"
- "Tiere seien in einem christlichen Haus nicht gestattet" - Mit dieser
Begründung forderte der katholische Pfarrer einer Pfarrei in Verona/Italien eine
blinde Frau auf, "ihren Hund umgehend aus der Kirche zu entfernen" (Bild,
7.1.2009). Die blinde Katholikin versuchte zu erklären. Sie brauche ihren
Hund, er zeige ihr den Weg. Doch der Priester blieb hart. "Hund und Halterin
mussten den Gottesdienst verlassen."
Hintergrund: Vielleicht das dieses Erlebnis der blinden Frau innerlich
die Augen geöffnet. Selbst wenn ein anderer Priester vielleicht "gnädiger"
gewesen wäre: Die Kirche hat den Tieren die unsterbliche Seele
abgesprochen und hat auch in ihrem "Himmel" keinen Platz für ein Tier (vgl.
dazu "Der Theologe Nr. 7": Jesus und die Urchristen
waren Freunde der Tiere).
Unser Vorschlag: Tierfreunde und ehrliche Gottsucher sollten
keine Kirche aus Stein mehr betreten. Die Natur ist der schönste Dom und der
Himmel ist seine Kuppel. Oder, wie schon der Urchrist Stephanus oder der große
jüdische Gottesprophet Jesaja sagten: "Der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln,
die mit Händen gemacht sind" (Apostelgeschichte 7, 48; vgl.
"Freie Christen Nr. 1": Gott wohnt nicht in Kirchen aus Stein).
10.1. / 12.10.2009 / 30.11.2011 -
Jäger verwechseln andere Jäger
mit Tieren - erschossen / Mensch zerstört weltweit ökologisches Gleichgewicht - Ist uns bewusst,
wie gerade die
genauso wie die Menschen schmerzempfindlichen Tiere
in Wald und Flur derzeit unter der klirrenden Kälte leiden? Das Winterfell
schützt meist nicht mehr ausreichend, da sich die Tiere durch die immer
schlechteren Umweltbedingungen (z. B. Gift, minderwertige Nahrung) nicht mehr
optimal auf den Winter vorbereiten können. Und dann kommen die Jäger und tragen
auch bei -15° noch den Krieg in den Wald, wo die Tiere äußerste Ruhe brauchen,
um ihre Kräfte nicht zu erschöpfen.
Ein Jäger in Baden-Württemberg sah bei einer solchen barbarischen Jagd 80 m vor sich
im Gebüsch vermeintlich ein Wildschwein. Doch Jäger sehen oft altersbedingt nicht mehr so
gut und sind manchmal auch nicht nüchtern. In diesem Fall ist der Schütze
allerdings erst 44, und ob Alkohol im Spiel war, ist nicht bekannt. Der Schuss traf
jedenfalls einen
anderen Jäger in
den Rücken. Er war im Unterschied zu den meisten Wildschweinen - die sich schwer verletzt oft noch tagelang durch den Wald schleppen, ehe sie
qualvoll
verenden - sofort tot. Ein tragisches Ende eines Menschen: Während er Tiere töten wollte,
wurde er selbst für ein Tier gehalten und wurde getötet (Bild, 10.1.2009).
Solche Nachrichten liest man ständig. Nur zwei weitere Momentaufnahmen: Am
26.11.2011 wurde ein Jäger bei Leipzig ebenfalls tödlich von einer Kugel
getroffen, die ein Wildschwein töten sollte (focus.de, 27.11.2011). Und
in Vermont in den USA schoss ein Jäger ins Unterholz, wo er ein Reh vermutete
und erschoss dabei seinen Freund und beging anschließend deswegen noch im Wald
Selbstmord (t-online.de, 28.11.2011).
Und, und, und ...
Auch alle die vielen Jäger könnten noch leben, wenn die Jagd endlich verboten würde
(siehe dazu
http://www.abschaffung-der-jagd.de). Die
Bestie Mensch nimmt den Tieren Zug um Zug den Lebensraum und schreit dann auf,
wenn die noch übrigen Tiere etwas zu essen suchen. Für den Ego-Protz Mensch gilt
ein essendes Tier vielfach als "Schädling", denn er will die Erde nur für sich
ausplündern. Und ein Tier, das nicht mehr als seinen täglichen Bedarf an Nahrung decken
möchte, schmälert nur seinen Profit. Und ausgerechnet der Mensch, der es
schaffte, in Kriegen nicht nur seinesgleichen immer wieder zu zerbomben und zu erschießen, sondern die ganze Erde aus dem ökologischen Gleichgewicht zu werfen, maßt sich
an, in Wald und Flur für ein "Gleichgewicht" sorgen zu wollen. Und er
glaubt, dazu Tiere massenhaft erschießen zu müssen. Die Tiere sollen also schuld sein, wenn das
"Gleichgewicht" in der Natur "gestört" sei. Dabei zerstört der Jäger z. B. durch den Abschuss
von Leitbachen die Struktur ganzer Wildschwein-Rotten, die sich darauf hin
unkontrolliert vermehren. Würden die Tiere nicht blutig gejagt, würde der
Schöpfergeist in den Tieren die Vermehrung steuern, und ein ökologisches
Gleichgewicht würde sich ohne die Gewehre der Menschen mit der Zeit von selbst
einstellen, wie alle Erfahrungen auf diesem Gebiet
zeigen.
PS: In
Brandenburg haben Jäger z. B. Todesboxen für kleine Wildschweine entwickelt
(Bild, 5.9.2008). Man stellt die Boxen im Wald auf und legt Futter hinein,
z. B. Mais. Freut sich ein Frischling über das gefundene Futter und läuft in die Box, fällt sie zu. Dann
wartet der Frischling so lange, bis der Jäger vorbei kommt. Dann wird der
gefangene Frischling vom Jäger aus der Todesbox heraus genommen und in eine
zweite Box, die
Hinrichtungsbox, gesteckt und dort mit einem Kleinkalibergewehr erschossen. Würde man
ihn gleich in der Falle erschießen, könnten ja die Blutspritzer dort andere Tiere
abschrecken.
Gemäß einem Evangelium, das nicht in die Bibel aufgenommen wurde, sagt Jesus von
Nazareth: "Siehe die Felder, wie sie wachsen
und fruchtbar sind, und die fruchttragenden Bäume und die Kräuter! Was willst du
noch mehr als das, was dir die ehrliche Arbeit deiner Hände gibt? Wehe den
Starken, die ihre Stärke missbrauchen! Wehe dem Schlauen, der die Geschöpfe
Gottes verwundet! Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst gejagt werden" (Das
Evangelium Jesu 14, 7;
http://www.theologe.de/jesus_freund-der-tiere.htm).
Vgl. dazu auch "Der Theologe Nr. 7": Jesus und die
ersten Christen waren Freunde der Tiere.
10.1.2009 -
Nobel-Restaurant schenkt 140
Jahre altem Hummer die Freiheit - Ein besonders "toller Fang" gelang
Hummerjägern in den USA, als sie einen zehn Kilo schwerer Hummer gefangen
hatten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Hummer um 1870 geboren wurde,
also ca. 140 Jahre alt sein muss. Kurz vor seiner geplanten Ermordung durch
Hineinwerfen in kochendes Wasser hatte der Besitzer des Restaurant in New York,
der den Hummer gekauft hatte, aber Gewissensbisse. Er entschied, den Hummer frei
zu lassen und in einer Gegend wieder auszusetzen, in welcher der Hummerfang
verboten ist (Bild, 10.1.2009). Dies ist ein guter Jahresbeginn. Doch
auch alle anderen Hummer möchten die Freiheit. Und letztlich alle Tiere, die
nicht dazu geschaffen wurden, um geschlachtet zu werden und in den Kochtöpfen
der Menschen zu enden.
Im Schöpfungsbericht der Bibel heißt es ursprünglich: "Sehet da, ich [Gott] habe
euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle
Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf
Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt,
habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. Und Gott sah
an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut" (1. Mose 1,
29-31). Erst später hat man Gott die Erlaubnis zum Fleischverzehr
unterschoben (vgl. dazu hier). Die
Umkehr erfolgt, wenn immer mehr Menschen auf das Verzehren der Tiere verzichten.
Gute vegetarische Rezepte finden Sie z. B. unter
http://www.lebegesund.de.
15.1. / 16.1.2009 -
Atommüll-Fässern in Asse droht Zerstörung / Was macht diese
Generation mit der Erde? / Höhere Krebsraten neben dem Lager Asse - Der
radioaktive Müll aus Atomkraftwerken braucht teilweise 200.000 Jahre, bis seine
tödliche verseuchende Strahlung abgebaut ist, teilweise auch nur 24.000 Jahre,
je nachdem. Und die Politiker und Wirtschaftsführer dieser Generation maßen sich
trotzdem an, solchen Müll tonnenweise zu produzieren, und die Kirchenführer geben vielfach
ihren Segen dazu. Es wird schon nichts passieren, so das Geheuchel. Doch jetzt
steht gerade eine Kammer mit 6.000 Fässern radioaktivem Müll im Lager Asse in
Wolfenbüttel vor dem Einsturz. "Es besteht die Gefahr, dass die Fässer
zerstört werden", so Joachim Bluth vom
niedersächsischen Umweltministerium (Bild, 15.1.2009). Kein Erdbeben,
keine andere Naturkatastrophe, kein Land mit bestochener Regierung (davon geht
man zumindest aus) und ohne Sicherheitsmaßnahmen, kein Angriff im Krieg, einfach so
- und das inmitten des Landes mit den weltweit höchsten Sicherheitsstandards. Die Gefahr der
einstürzenden Kammer im Atommülllager Asse mag vielleicht mit 2,2 Milliarden
Euro Sanierungskosten (wer zahlt?) gebannt werden (Wikipedia, Stand:
16.1.2008). Doch ist das Lager ja nur ein kleiner Baustein im Riesenkomplex
der Atomindustrie. Und wie sieht es woanders aus oder wie wird es aussehen z. B.
in 100 Jahren, wenn z. B. 0,5 Promille der tödlichen Strahlung abgebaut ist. So ist das Atommülllager in Asse ein Symbol oder gar
ein Vorbote für das Ganze.
Und wie
werden wohl nachfolgende Generationen einmal die vielfach selbstzerstörerische
und gleichzeitig selbstgerechte Politik dieser
Generation und ihre Religion beurteilen? Vermutlich würden irgendwann alle
Geschichtsbücher umgeschrieben, falls es dann überhaupt noch geht. Denn wohin
führen die derzeitigen Politiker die Menschheit?
Im Schöpfungsbericht in der Bibel vor langer Zeit hieß es einmal, dass
die Menschen auch die Aufgabe haben, die Erde zu "bewahren" (1. Mose 2, 15).
Damals ahnte keiner, wozu die heutige Generation einmal fähig sein könnte und
was sie aus Gründen des maximalen Profits und für höchste Gehälter, Boni,
Sonderzahlungen und Dividenden tut. Doch auch in unserer Generation gab
und gibt es Propheten und weise Menschen, die schon vor Jahrzehnten Lösungswege
aufgezeigt haben, doch ausgerechnet die Kirche warnte einst - als noch Zeit zur
Umkehr war - vor den warnenden Stimmen (vgl.
hier).
Siehe auch [10.2.2009]: "Atom-Sauhaufen" Asse bei
http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1272418.html
Und:
"Eine neue Studie zeigt: Rund um
die Asse erkranken überdurchschnittliche viele Menschen an Krebs."
(fr-online.de, 14.4.2011)
Siehe dazu:
"Der Theologe Nr.
53"; Das Ja der Kirche zur Atomkraft - Kernkraftwerke mit
dem Segen des kirchlichen Gottes
22.1.2009 / 30.11.2011 -
Wolle für die Schals der Würdenträger: Papst
segnete zwei Lämmchen
- am Karfreitag werden sie dann mit dem Beil
erschlagen
-
In der Basilika "Sankt Angese Fuori le Mura" in Rom werden
alle Jahre wieder am Jahrestag
der "heiligen" Agnes, dem 21. Januar, zwei Lämmer vom
Papst gesegnet. Aus der Wolle dieser gesegneten kleinen Schafe werden
später die Pallien (Einzahl "Pallium") für die Erzbischöfe gewebt -
Schals, in die Kreuze eingestickt werden. Das Pallium gilt als Zeichen
der Teilhabe an der "Hirtengewalt" des Erzbischofs mit dem Papst.
Näheres zum Pallium erfahren Sie bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Pallium.
Mit Jesus von Nazareth hat das Pallium nichts zu tun. Er setzte weder
einen Papst noch Erzbischöfe ein und er überreichte seinen Jüngern auch
keine besonderen Schals. Seine Nachfolger waren gekleidet wie das Volk.
Er setzte auch keine "Heiligen" ein wie die Päpste, denn für Jesus, den
Christus, war Gott allein heilig, so wie es auch in Offenbarung 15, 4
und 16, 5 heißt. Und die "Hirtengewalt", die sich die
Führer der katholischen Kirche aufgrund einer Zusage an Petrus (als
dessen Nachfolger sich die Päpste betrachten) laut Matthäus 16, 19
zusprechen, ist eine falsche Interpretation der Bibel. Denn in
Matthäus 18, 18 wird diese von der Kirche "Schlüsselgewalt" genannte
Zusage allen Christen verliehen, nicht nur dem Petrus.
So weit zum Pallium. Doch was passiert eigentlich mit den
Lämmern, die im Video-Clip des Vatikan dem Zuschauer so vertrauensvoll in die Augen
schauen? Dazu ist im Hamburger
Abendblatt vom 29.6.1995 eine Reportage zu lesen, aus der wir
nachfolgend einige Passagen dokumentieren. Es geht in dieser Reportage um die Nonne Emanuela,
die in ihrem Kloster Santa Cecilia auf die Ankunft des
Hamburger Erzbischofs Ludwig Averkamp wartete. Die Reportage
enthüllt: Die Pallien
der Erzbischöfe sind in Wahrheit -
symbolisch gesprochen - blutige Schals,
getränkt im Blut unschuldiger Tiere.
Die Nonne Emanuela erzählt:
"´Dabei weiß er [der
Erzbischof] wahrscheinlich gar
nicht, dass es uns gibt und dass ich unter einem grausamen Brauch leiden muss`,
sagt sie" ...
"Weil aber auch vor den Trappisten der Zahn der Zeit nicht haltmacht und
die Mönche immer seltener werden, gibt der Prior von Tre Fontane
zerknirscht zu, dass die Lämmer keineswegs wie früher auf dem Gelände
des Klosters aufgezogen werden, man kauft sie einem Schäfer ab. Nach der
Segnung fahren die Boten des Papstes die Tiere direkt in den
Kirchenstaat, wo sie vom Papst gestreichelt werden.
Dann sacken die vatikanischen Legaten die Lämmer wieder ein und bringen
sie zum Kloster Santa Cecilia in Trastevere zu Schwester Emanuela"
...
"´Weil die Lämmchen ja nur ganz wenig Wolle haben, mischen wir die
Lammwolle mit normaler Wolle`, sagt Schwester Emanuela. Die 17 Nonnen
des Klosters müssen dann die Pallien zusammennähen" ...
"Der Brauch belässt es aber nicht dabei, dass die Lämmer geschoren
werden, um die Pallien-Wolle zu produzieren, am Karfreitag müssen die
Tiere geschlachtet werden. Das Fleisch wird an die Armen verteilt`, sagt
Schwester Emanuela und versucht, die Tränen zu unterdrücken.
Am
Karfreitag muss eine der Nonnen in den Keller steigen, ein scharfes Beil
holen und in den Klostergarten gehen. Keine der Nonnen mag die Lämmer
töten, ... also wechseln sich die Nonnen ab, mit Ausnahme von Schwester
Emanuela. ´Ich mach´ das nicht. Gegen das Pallium habe ich ja nichts,
aber
dass wir immer diese kleinen Lämmer töten
müssen, ist schon grausam. Das Fleisch den
Armen zu geben, macht ja auch nicht soviel Sinn, an denen ist doch noch gar
nichts dran.`"
Quelle:
http://www.abendblatt.de/extra/service/944949.html?url=/ha/1995/xml/19950629xml/habxml950406_16335.xml
PS:
Auch im Jahr 2011 hatte Benedikt XVI. wieder 41
Bischöfen diesen "Blutschal" verliehen.
Auch das Schlachten von Tieren hat mit Jesus von Nazareth nichts zu tun.
Jesus, der Christus, war ein Freund der Tiere und ordnete niemals
Schlachtungen an. Auch trug er keine Kleidungsstücke, für deren
Herstellung Tiere umgebracht wurden. Und außerdem lehrte er die Reichen,
ihren Reichtum zu teilen und den Armen Brot zu geben. Der Vatikan hortet jedoch
seinen Reichtum und gibt im Rahmen von symbolischen Handlungen (wie oben
dargelegt) nur einige Alibi-Gaben weiter.
23.1.2009 -
Präsident des Umweltbundesamtes
erklärt: Nur noch
sonntags Fleisch essen - Andreas Troge (58), Präsident des
Umweltbundesamtes in Berlin, plädierte anlässlich der Grünen Woche 2009, der
weltgrößten Agrarmesse in Berlin, für ein Überdenken des "hohen Fleischkonsums"
und eine "Rückkehr zum Sonntagsbraten". "Das tue nicht nur der
Gesundheit gut, sondern nütze auch dem Klima",
so Troge gegenüber der Berliner Zeitung (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0122/politik/0053/index.html).
Die Fakten liegen schon lange auf den Tisch und sind allgemein zugänglich:
In der durch künstliche Befruchtung hochgezogenen Massentierhaltung für das Fleisch der Reichen wird das Getreide
verfüttert, das die Hungernden bräuchten, um zu überleben. Zudem werden
Regenwälder und andere Flächen z. B. für Viehhaltung oder Viehfutter gerodet,
auf denen man Getreide und Gemüse für die Armen anbauen könnte.
Durch den vermehrten Methanausstoß
aufgrund der ausschließlich für den Fleischkonsum
gezüchteten Tiere wird das Klima massiv geschädigt, von anderen
Schäden durch die industrialisierte Massentierhaltung gar nicht zu reden (siehe
z. B. oben den Artikel aus der Berliner Zeitung). Der
Fleischkonsum schädigt das Klima insgesamt mehr als der Straßenverkehr.
Tiere sind empfindsame und schmerzempfindliche Wesen und spüren, was mit ihnen
geschieht. In ihnen steckt ebenso der Wunsch nach Freiheit wie im Menschen.
Fleischkonsum ist massiv gesundheitsschädlich.
Und, und, und ...
Doch einmal mehr wehrt sich die Partei, die den Namen "christlich"
chronisch missbraucht,
gegen den Vorschlag des
Präsidenten: "Herr Troge soll uns mit seinen
Verboten verschonen und uns nicht die Lust am Essen nehmen", so der
Katholik und CDU-Lobbyist
für Fleischkonsum im Bundestag, Peter Bleser (Bild,
23.1.2009). Jesus, der Christus, war demgegenüber kein
Lust-Tieresser, sondern ein Freund der
Tiere - siehe hier sowie
Der Theologe Nr. 7; dazu auch eine Antwort auf die Frage:
Hat Jesus nicht auf Fleisch gegessen? Ab
hier.
Für uns geht der Vorschlag von Präsident Andreas Troge zwar in die richtige
Richtung, aber noch nicht weit genug.
Wir schlagen vor: "Hört endlich auf mit
dem Fleischverzehr: Um der Menschen willen, um der Tiere willen, der eigenen
Gesundheit zuliebe und um des ganzen Planeten Erde willen!"
Und: Metzger,
Schlachter und Schlachttierzüchter, bitte umschulen! - Eine kleine Milliarde
weniger für die Großbanken und ihre Boni-Empfänger, dafür diese Milliarde für
Eure Umschulung!
Hier u.a. einige Links aus dem Verlag "Das Weisse Pferd"
und weitere Informationen zum Thema
10.2.2009 -
So ruinieren die Politiker das Klima auf unserem Planeten - Politiker
und Lobbyisten großer Konzerne sind oft ein und dieselben Leute - zum Schaden
aller.
Nachfolgend dokumentieren wir einen Ausschnitt aus einem Artikel in
Spiegel online vom 10.2.2009. Es beweist, dass viele engagierte Menschen,
auch in der Wirtschaft, etwas für eine Umkehr tun. Doch die Lobby-Politik der
Alteingesessenen und deren Gesetze und Verordnungen pervertieren vielfach die
guten Ziele. Hier dazu ein abschreckendes Beispiel, das die Politiker zu
verantworten haben.
"Windräder
und Solaranlagen revolutionieren den deutschen Strommix, sie schaffen
Arbeitsplätze und machen das Land unabhängiger von Importen. Doch sie ändern
nichts am Klimawandel. Im schlimmsten Fall schadet der Zubau der Ökoenergien dem
Klima sogar. Denn je mehr Windräder ans Netz gehen, desto weniger Strom können
Kohlekraftwerke absetzen - an sich eine wünschenswerte Entwicklung. Das Problem
ist jedoch, dass die Menge der insgesamt zur Verfügung stehenden CO2-Zertifikate
gleich bleibt. Mit anderen Worten: Pro Kilowattstunde Kohlestrom stehen auf
einmal mehr Zertifikate zur Verfügung als bisher - der Preis der
Verschmutzungsrechte fällt. In der vergangenen Handelsperiode ist genau dies
geschehen: Eine Tonne CO2 kostete zeitweise nur knapp mehr als null Euro. Die
großen Energiekonzerne haben damit keinerlei Anreiz, in Klima schonende
Technologien zu investieren. Im Gegenteil: Ihre überschüssigen Zertifikate
verkaufen die Unternehmen im europaweiten Handel, zum Beispiel an polnische oder
slowakische Kohlekraftwerke. Diese dürfen dann mehr CO2 emittieren als
eigentlich geplant - dank der deutschen Windräder. Angesichts der geringen
Effizienzgrade in osteuropäischen Kraftwerken ist das alles andere als
klimafreundlich. Besonders krass macht sich der Effekt bemerkbar, wenn die
Ökobranche schneller wächst als angenommen. In den vergangenen Jahren war dies
stets der Fall - die CO2-Planungen der EU-Kommission wurden damit von der
Realität überholt."
20.4.2009 -
Neues Kochbuch in der evangelischen Kirche
mit "christlich" gebratenen Meerschweinchen: "Von allen guten Geister
verlassen"? - Im Auftrag des Lutherischen Weltbunds (LWB) erschien
jetzt im evangelischen Kreuz-Verlag in Stuttgart das Kochbuch
Unser
tägliches Brot – Rezepte, Gebete und Geschichten zum Grundrecht auf Nahrung.
Eines der vielen dort vorgeschlagenen Fleisch-Rezepte: "Christlich gebratenes
Meerschweinchen" - mit detaillierten Anweisungen, wie man das getötete Tier
dafür auseinander nimmt; vom "Häuten" über das Herausnehmen der Organe bis hin
zum Zerschneiden des Tieres. Nur: Wie genau man das Tier zuvor umbringt, überlassen
die Lutheraner der Phantasie der Gläubigen.
Tierschützer
hatten protestiert und "fürchten, dass gerade jugendliche
Meerschweinchenbesitzer das Rezept nachkochen könnten" (Bild, 20.4.2009).
Anlass für das Buch sei die Vollversammlung des Lutherische Weltbundes,
ein geplantes Treffen von 400 evangelisch-lutherischen Kirchenführern vom
20.-27.7.2010 in Stuttgart. Das Thema des Kirchentreffens: "Unser täglich Brot
gib´ uns heute" (vgl. dazu auch unseren Artikel zum
Vaterunser). Die Kirche verteidigt in diesem Zusammenhang ihre
Fleischrezepte, und man kann jetzt schon davon ausgehen, dass viele Tiere für
den Gaumengenuss der Kirchenführer ihr Leben lassen müssen, darunter vielleicht
auch erstmals Meerschweinchen. "Meerschweinchen-Braten" ist z. B. in den Anden
"ein ganz wichtiges Lebensmittel", so die Vize-Generalsekretärin des
Lutherischen Weltbundes. In der Schweiz ist der Verzehr jedoch verboten, in
Deutschland allerdings erlaubt.
Die kirchlich empfohlenen Fleisch-Rezepte sind auch deshalb Stein des Anstoßes,
da der weltweite Fleischkonsum nachweislich und maßgeblich mitverantwortlich für
die weltweiten Hungersnöte sind.
Zu diesem Thema hier auch einige Links aus dem
Verlag Das Weisse Pferd:
Mehr zum neuen Kochbuch aus den Reihen der Kirche siehe
http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/aktuell/2009/04/18/meerschweinchen-braten/zoff-um-ekel-kochbuch-der-stuttgarter-kirchen.html.
Die Boulevardzeitung Bild kommentiert: "Sind die denn von allen
guten
Geistern verlassen?" (18.4.2009)
Und weiter zum Hintergrund: Jesus und die ersten Christen
beendeten einst den "selbstverständlichen" gewordenen Fleischkonsum (siehe
dazu Der Theologe Nr. 7). Und der Kirchenvater
Hieronymus, von der katholischen Kirche "heilig" gesprochen, erklärte im 4.
Jahrhundert:
"Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut
unbekannt; aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden
Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft; wie man in der Wüste dem
murrenden, sinnlichen Volk Wachteln vorwarf. Jesus Christus, welcher erschien,
als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass
es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen" (Adversus Jovinianum
I, 18).
Die Kirche jedoch ging gegen das vor, was Jesus und Hieronymus lehrten, sprach den Tieren die unsterbliche Seele und die
Leidensfähigkeit ab und schuf damit die geistigen Voraussetzungen für die heutige
Massentierhaltung und den hemmungslosen weltweiten Fleischkonsum. Das neue
Kochbuch ist nur ein weiteres Glied in der Kette dieses Schreckens.
Eine Alternative: Das Kochbuch Tiere leben lassen - vegetarisch
und vegan kochen; siehe
http://www.das-wort.com/deutsch/vegetarische-ernaehrung/index.php
14.7.2009 / 9.10.2011 / 16.7.2012 -
Katholischer Baals-Kult zu Ehren des
"heiligen" Fermin: Friedfertige Stiere werden massakriert /
War auch Jimeno Romero ein Baals-Opfer für den "heiligen" Fermin?
/ Schwer verletzte Stiere schlagen immer häufiger zurück / Erzbischof: Zuschauen
beim Stiermord macht einen zu einem "besseren" Menschen -
Alle Jahre wieder werden im Juli im
tiefkatholischen spanischen Pamplona (Region Navarra) mehrere Tage
lang zu Ehren des
"heiligen" Fermin Dutzende von Stiere - begleitet von dem Gegröle der
Menschen, überwiegend Katholiken - durch die Straßen getrieben und dann am Abend in der Arena
unter weiterem Johlen abgeschlachtet. Die Stiere haben dort keine Chance, denn
sie werden zuvor so gefoltert und brutalst zugerichtet, dass der Torero
immer leichtes Spiel hat, das Tier weiter zu quälen und schlussendlich gar zu
töten und
damit den ungleichen Kampf zu "gewinnen".
Lesen Sie mehr dazu unter:
http://www.das-weisse-pferd.com/03_12/stierkampf_vor_gericht.html
Man könnte von daher sagen: Der Mensch erweist
sich dadurch als "Krone"
der Schöpfung, so wie es die Kirche lehrt, dass er die körperliche
Überlegenheit des Stieres durch seinen Intellekt und durch Waffen, Waffentechniken und überlegene
Tötungsmethoden wett macht. Und wenn die Kirche weiter
lehrt, allein der Mensch sei "Gottes Ebenbild", und nicht der
Stier, dann
kann einem vor diesem Gott nur grausen, der sich ein solches Ebenbild
geschaffen haben soll. Der wahre Schöpfergott, der mit dem katholischen Gott nichts
zu tun hat, hat jedoch die
Einheit aller Lebensformen geschaffen, die miteinander in Frieden
leben sollen und nicht die "Krone" Mensch, die alle anderen Lebensformen
töten und zu ihrem "Nutzen" und zu ihrem Freizeit-Vergnügen zerstören darf.
Was in jedem Jahr in Pamplona geschieht, entlarvt sich
letztlich als Kult
des aus der Antike bekannten Gottes Baal im katholischen Gewand (mehr dazu
hier). Stieropfer waren seit je her
ein Kennzeichen des Baal-Kults. Zur Zeit von Jesus und auch noch danach wurde
zudem der Mithras-Kult praktiziert, eine Variante des Baal-Kults.
Zentrale Kulthandlung war auch dort die Tötung von Stieren. Genau wie jetzt
alle Jahre wieder in Pamplona.
Und immer mehr Menschen kommen Jahr für Jahr zu diesem
katholischen Schauspiel nach Spanien. Stern.de schreibt über den Beginn
der Feierlichkeiten im Jahr 2011: Die Katholiken und viele, die "nur" feiern
wollen, "warteten auf den Abschuss des Böllers, des ´Chupinazo`, der
traditionell als Startschuss des San-Fermin-Festes gilt. Die Feierlustigen
begossen sich gegenseitig mit Sangria und tranken große Mengen Wein oder Bier"
(6.7.2011). Das kirchliche Fest, auch San-Fermin-Festival genannt, gilt mittlerweile als eine Stierhatz, bei
der die Massen in Blutrausch versetzt werden (Fotos aus dem Jahr 2011, wo z. B. beim
gegenseitigen Bespritzen mit Sangria Frauen ihre Brüste entblößen, siehe unter
http://www.stern.de/reise/europa/stierhatz-in-pamplona-springbreak-mit-blutrausch-1703160-b080f9e31cd773fd.htmlBlutrausch).
Im Jahr 2009 Jahr hatte der todgeweihte Stier
Capuchino allerdings im Vorfeld einen der Männer des endzeitlichen
Treibens in Pamplona, welche die Tiere zuvor provozierten und
verhöhnten, tödlich verwundet. Der Getötete war Jimeno Romero (27), der bereits zum siebten Mal
bei der "Stierhatz" teilgenommen hatte. Jimeno Romero war der 15. Tote der San-Fermin-Feierlichkeiten seit Beginn
der Aufzeichnungen aus dem Jahr 1924.
Die
Statue des katholischen "Heiligen" - Zu Ehren des "heiligen Fermin" werden heute die Stiere durch die Straßen
getrieben, gefoltert und abgestochen. So wie beim Gott Baal im Alten
Testaments. Der Katholizismus entlarvt sich einmal mehr als Baals-Kult im
modernen Gewand.
Alle diese unsäglichen Tierquälereien werden zu Ehren des "heiligen" Fermin,
des ersten katholischen Bischofs von Pamplona, durchgeführt.
Die Heiligen sind die Nachfolger der
antiken Götzen. Und
so wie in der Zeit des Alten Testaments
dem Moloch, dem Baal, dem Mithras, dem Jahwe und vielen anderen Göttern Stiere und andere Blutopfer
dargebracht werden mussten, so ist es in modernisierter Form in Pamplona auch im
Katholizismus. Doch wo steht in der Bibel etwas von der Verehrung von "Heiligen"?
Es ist ein moderner Götzenkult.
Und eine
weitere Frage ist: War auch Jimeno Romero ein
Opfer für den "heiligen" Fermin? Der Stier
Capuchino wurde noch am selben Abend in der Arena abgestochen, und sein
ausgestopfter Kopf hat einen Rekorderlös gebracht. Auf der anderen Seite standen
hohe Ausgaben. So hat man z. B. auch den Eltern des Blutopfers Romero 30.000 €
versprochen. Romero war das bislang letzte Todesopfer.
Das Kirchen- bzw. Touristenvolk
empfindet bei diesem grausamen Treiben Nervenkitzel und Belustigung. Kein Papst
hat bisher dagegen protestiert, weswegen von deren Zustimmung ausgegangen werden
muss. Denn "neben den Stierrennen" werden parallel dazu auch "religiöse Prozessionen
organisiert" (focus.de, 14.7.2012). Und das alles ist eben einmal mehr
römisch-katholisch. Christlich ist es nicht. Sondern es gehört zum
Repertoire des Anti-Christlichen. Wie auch das tägliche Gemetzel an den
unzähligen anderen Stieren in den Schlachthäusern der kirchenchristlichen
Zivilisation - zum Gaumengenuss der Gläubigen, der "Kronen" der katholischen
Schöpfung. Doch diese "Schöpfung" hat auf diese Weise keinen Bestand. Denn das Gesetz von
Saat und Ernte ("Was der Mensch sät, das wird er ernten") gilt auch
gegenüber Tieren. Nur: "Gottes Mühlen" mahlen langsam. Aber sie mahlen.
Und sie mahlen immer stärker:
Am 21.5.2011 rammte
ein schwer verwundeter Stier dem Torero Julio Aparicio ein Horn durch den
Unterkiefer, so dass es am Mund des Torero wieder austrat. Julio Aparicio wurde
"gerettet". Doch er hat die Botschaft nicht verstanden. Seit 1.8.2011 bringt er
wieder Stiere um.
Der Torero Juan José
Padilla ist immer einer der Helden der katholischen Stier-Niedermetzel-Festivals
wie dem San-Fermin-Festival in Pamplona. Oder dem katholischen Festival
Virgen de Pilar in Saragossa, in diesem Fall Stiermorden zur Ehre der "Jungfrau auf dem
Pfeiler", einer von den Gläubigen verehrten Marienstatue in Saragossa.
Die Maria Madonna del Pilar gilt als die Schutzheilige Spaniens. Am 7.10.2011
(fünf Tage vor dem Höhepunkt des Festes am 12.10.2011) traf ein bereits schwer
verwundeter Stier den Kopf des Toreros, während die grölende Menge den Torero
schon feierte. Als José Padilla dem Tier darauf hin zwei weitere Spieße in den Körper
rammen will, kommt er ins Stolpern. Und auch dieses Mal kann der Stier zuvor ein Horn
in den Unterkiefer seines Mörders bohren, und das Horn dringt beim Auge wieder
heraus. Der Torero überlebt auch hier. Und die Mediziner taten alles für ihn. "In
einer rund fünfstündigen Operation rekonstruierten die Ärzte, darunter
HNO-Spezialisten und Augenärzte, das Gesicht mit Titan-Platten und Gewebe"
(bild.de, 9.10.2011).
Für den Stier, der sich nur wehrte und - ohne Aussicht auf Erfolg oder Gnade - um sein Leben kämpfte, tat man natürlich
nichts. Er wurde anschließend endgültig abgestochen, wie immer. Und auch dieser
Torero hat die Botschaft nicht verstanden. Sein Ziel: "Ich
will zurück in die Stierkampf-Arena"; und dort
weiter Stiere zum Vergnügen und für die katholischen Heiligen quälen und morden.
Ab Dezember 2011 war es dann so weit: Der nun einäugige Juan José Padilla sticht
wieder Stiere ab. "Der seligen Jungfrau sei gedankt", wie man u. a. in seinem
Glauben sagt.
Es sieht allerdings danach aus, dass der heilige Fermin und die Madonna
del Pilar nach so vielen Stieropfern bald wieder nach einem neuen Menschenopfer
verlangen ... Doch auch im Jahr 2012 blieb das Menschenopfer aus, sondern es
gab lediglich vier Schwerverletzte, die von Stierhörnern zwischenzeitlich
aufgespießt wurden. Fermin war wieder "gnädig", so könnte man das
Überleben der Verletzten deuten.
Diese Stiere werden
nicht dem "heiligen" Fermin oder dem Fleischkonsum geopfert. Sie leben auf
einem deutschen Gnadenland in Frieden und Sicherheit.
Es ist die römisch-katholische Kirche, welche durch ihre "Heiligen" wie
Augustin und Thomas von Aquin den Tieren die unsterbliche Seele und
Leidensfähigkeit abgesprochen hat. Diese verkopften Männer haben kraft ihres
eiskalten Intellekts und der ihnen später zugesprochenen "Heiligkeit" alle
Tiere dem menschlichen "Nutzen" und der menschlichen Willkür unterworfen. Siehe dazu den Artikel
Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum.
In diesem Sinne rechtfertigen heutige katholische Würdenträger auch den
Stierkampf, z. B. einer der ranghöchsten Erzbischöfe, Jean Louis Bruges aus
Südfrankreich, gleichzeitig Vorsitzender der Kommission der Katholischen Kirche
für die Glaubenslehre in Frankreich und seit 2007 auch Sekretär der Kongregation
für das katholische Bildungswesen. Er schrieb im Jahr 1996 in der
südfranzösischen Zeitung Midi Libre: "Ich
glaube an die reinigende Kraft der Corrida [dem Stierkampf], ... der uns von den
Schwingungen der inneren Gewalttätigkeit wäscht ... Wenn sie von einer guten
Corrida ... herauskommen, fühlen Sie sich gereinigt, leichter, besser. Das ist
ein Schauspiel, das Sie innerlich erleichtert und besser macht, dank dem, was
Sie gesehen haben" (zit. nach Das Weisse Pferd, Nr. 11/2000).
Doch Jesus lehrte niemals, dass der Mensch zu seiner inneren Erleichterung
Tiere foltern und töten soll. Es ist einmal mehr die Lehre des Gottes Baal, die das
"katholische Bildungswesen" inspiriert.
Buchtipp:
Lesen Sie dazu auch Der Stier Liebevoll in
http://www.das-wort.com/deutsch/fuer-kinder/der-stier-liebevoll.php
Mehr zu den "Heiligen" lesen Sie
hier.
18.7.2009 -
Erzbistum Bamberg: Die
Natur sei für den Menschen da, die Sau wird geschlachtet
-
Eigentlich könnte man erwarten, dass die "Achtung
vor der Schöpfung", von der in der Kirche aus Gründen des Zeitgeistes nun
häufiger gesprochen wird, wenigstens mit einem letzten Rest an
Achtung vor den Mitgeschöpfen des Menschen, den Tieren verbunden sein sollte.
Erzbischof Ludwig
Schick
aus Bamberg predigte am 12.7.2009 anlässlich des jährlichen "Heinrichsfestes"
jedoch anders: "Die Achtung vor dem Menschen ist Voraussetzung für die Achtung
der Schöpfung". Von der Achtung der Tiere sprach er nicht.
Zudem wäre gerade in unserer Zeit nahe liegend, dass die
Schöpfung ein Lebensraum für alle noch nicht ausgerotteten Geschöpfe Gottes sein
sollte. Doch auch hier predigte der Erzbischof anders: "Die Schöpfung ist für
den Menschen da, sie ist für ihn Wohn- und Lebensraum." Und weiter: "Wir müssen
alle Menschen weltweit als Krone der Schöpfung ansehen" (http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/medien/all_news.html?f_action=show&f_newsitem_id=65480).
Was bleibt da noch für die Tiere? Eine unmissverständliche Antwort gibt das
Priesterseminar Bamberg und das Bistumshaus. Ihr erstes gemeinsames Sommerfest
stellen sie unter das Motto: "Wir grillen eine Sau" (siehe Foto
rechts).
Lesen Sie dazu auch:
1000 Jahre Bistum Bamberg: Kein Grund zum Feiern
1.8.2009 -
Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft: Katholischer Pfarrer und seine Begleiter erschlagen zwei
kleine Wildschweine - Gegen
den Pfarrer von Sori in Italien, Don Marco Fazio, und vier weitere Männer
ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die viertgrößte italienische Tageszeitung
Il Secolo XIX (gegründet 1886) schreibt: "Alle müssen sich der
Anzeige wegen grausamer Tiertötung und
Wilddiebstahl stellen. Im Klartext: Es ist nicht erlaubt, Tiere mit
ungeeigneten Waffen und ohne Genehmigung zu töten. Das ´Beweisstück`, d. h.
die Tierleichen, wurden in der Gefriertruhe der Kirche gefunden und vom
Staatsanwalt in Gewahr genommen ...
Unter den Anwesenden [des Gemetzels] waren auch einige Kinder. Zuerst waren
sie von der Begegnung mit den zwei verängstigten kleinen Wildschweinen – die
weit von der Obhut ihrer Mutter gelandet waren – vergnügt. Dann wurden sie
aber vom Verhalten der Erwachsenen erschreckt" (31.7.2009; deutsche
Übersetzung). Der Pfarrer und seine Begleiter sollen zuvor Alkohol
getrunken haben, ehe sie mit Stock und Schaufel die kleinen Tieren
umbrachten. Ein Verteidiger des Pfarrers sagte zu dessen Entlastung, der
Würdenträger habe die Tiere "nur" an der Flucht gehindert, während andere
mit der Schaufel auf die Frischlinge eingedroschen haben (La Repubblica,
30.7.2009).
7.11.2009 -
Schnecken
aufspießen und Fische erschlagen - Wie eine junge Frau ihr Gewissen verliert
- Franziska N., 18 Jahre jung, aus Wertheim in Baden-Württemberg wird in der
Lokalzeitung Main-Echo mit ihrem "Hobby" Angeln vorgestellt. "Den
ersten Fisch habe sie mit zehn Jahren gefangen. ´Eine große Forelle, ich hab
sie die ganze Zeit gestreichelt, weil sie so schön war. Gleichzeitig war ich
todtraurig und habe gedacht: armer Fisch`. Heute hat sie ihre Scheu
überwunden. ´Das macht mir nix mehr aus`" (7.11.2009).
Bei ihr als Kind hat also das Gewissen noch angesprochen. Bei ihr als Jugendlicher war es bereits
abgetötet. Die Hauptverantwortung dafür tragen die Institutionen Kirche, die
lehren, dass Tiere töten erlaubt sei und dass man nur durch den rechten
Glauben die ewige Seligkeit erreiche - egal, wie viele Tiere oder Menschen
im Krieg man z. B. getötet habe. Das lassen die geistig toten
Verantwortlichen der katholischen und evangelischen Kirche auch im
Religionsunterricht an den Schulen so unterrichten.
Dabei hätte Franziska Neff allen Grund, ihre antrainierte Gewissenlosigkeit zu
hinterfragen und sich zu erinnern, wie sie noch als Kind empfunden hatte. "Fische sind nicht dumm, es
geht immer wieder darum, sie aufs neue auszutricksen", so ihr Jugendbetreuer
Florian W.
"Nicht dumm" also. Wäre nicht auch das ein Grund, deren Leben
zu respektieren und ihnen nicht solchen Schmerz und solches Leid zuzufügen? "Das Schlimmste sei es, wenn man den Fisch schon
gesehen habe und er sich im letzten Moment vom Haken losreiße", so Franziska Neff. Doch wie ist das aus der Sichtweise des Fisches? Dies wird jedoch in
der Kirche nicht gelehrt. "Ja, und ich hab auch schon mal eine Nacktschnecke
aufgespießt und damit einen kapitalen Barsch gefangen," erzählt die junge
Frau skrupellos weiter.
Sehr wahrscheinlich hat sie entweder den
katholischen oder den evangelischen Religionsunterricht besucht. Nach den
bestialischen kirchlichen Lehrauffassungen sind die Gefühle der Tiere nur
"andressierte" "Körperreaktionen" (siehe z. B.
http://www.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html).
Die Gewissenlosigkeit beim Töten von
Tieren führt bei vielen Menschen mit der Zeit auch zur Gewissenlosigkeit
Menschen gegenüber. Viele Mörder haben nachgewiesenermaßen zuvor an Tieren
"geübt". Der bekannte russische Dichter Leo Tolstoi bringt es auf den
Punkt: "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt".
Vgl. dazu auch,
wie ein evangelischer Pfarrer einem jungen
Soldaten namens Hannes beibringt, im Krieg als Heckenschütze wehrlose
Menschen zu töten. Zunächst brachte es der junge Mann nicht fertig. Dann
machte es ihm der Pfarrer vor und "knallte" einen russischen Soldaten
einfach "ab", der
in einiger Entfernung den Verkehr regelte. Darauf Hannes zum Pfarrer: "Jetzt, wo du es
mir vorgemacht hast, kann ich´s auch". Die evangelischen und katholischen
Bischöfe in Deutschland (wie der evangelische
Bischof Meiser oder der katholische
Bischof von Galen) hatten durch ihre Predigten im 2. Weltkrieg die
jungen Männer zu Hunderttausenden zum Töten und Morden an die Front
getrieben. Und hatten sie gleichzeitig infam belogen, indem sie ihnen
erklärten, sie, die Priester und Pfarrer, könnten ihnen im Namen Gottes
anschließend ihre Sünden vergeben.
Tipps zum Weiterlesen:
Der Prophet Nr. 15 - Tiere klagen - der Prophet klagt an
Der Prophet Nr. 16 - Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen
http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/der-prophet/der-mord-an-den-tieren-ist-der-tod-der-menschen.php
13.11.2009 -
Film "2012" -
Darstellung des Endes der materialistischen Zivilisation -
Regisseur Roland Emmerich lässt für das Kino
die Zivilisation untergehen.
Was ist - unabhängig vom Film - das realistische Szenario: Durch noch nie da gewesene starke
Sonneneruptionen erhitzt sich der Erdkern. Dieser wird zur immer heißeren
Herdplatte: Vulkane brechen weltweit aus, riesige Flutwellen überspülen die
Länder, ein Polsprung bringt die Erdachse zum Kippen. Kontinente
versinken, andere werden angehoben. Auf einigen Archen wird ein Teil der
Menschheit sowie einige Tiere gerettet, um nach dem Rückgang der Fluten
irgendwo
ein neues Leben beginnen zu können.
Dieses Endzeit-Szenario ist nach Ansicht vieler
Wissenschaftler realistisch. Heute liegt die Erde bereits im Fieber und
wehrt sich immer heftiger gegen ihren Peiniger, den Menschen. Was kann der
einzelne tun?
Der Film gibt darauf eine gute Antwort: Sich mit seinem Nächsten versöhnen, Frieden
schließen, für den Nächsten da sein.
Und nur darauf kommt es an. Der Kirchenglauben und die kirchlichen
Sakramente sind völlig nutzlos.
Im Film versammeln sich auch zahlreiche Menschen auf dem Petersplatz im
Vatikan, darunter der italienische Staatspräsident. Doch die Hauswand mit
dem Papst auf dem Balkon kippt beim Beben der Erde vornüber auf die
Menschen, und auch der Petersdom stürzt ein und fällt auf die entsetzten
Menschen. Und während viele andere Staatspräsidenten in einer der Archen
überleben, kommt der italienische Präsident auf dem Petersplatz ums Leben.
Das könnte auch als Symbol verstanden werden: Keine Kirche oder äußere
Religion bieten Schutz,
und kein Segen "Urbi et Orbi" aus Rom. Und auch eine äußere
Arche wird letztlich nicht der Schutz und die "Rettung" sein können,
bedenkt man z. B. die Strahlungen, die dann unter Umständen auf der Erde
vorherrschen.
Im Film wird dieses Thema ebenfalls sehr kritisch betrachtet: Viele Super-Reiche zahlen
z. B. eine Milliarde Euro für einen Platz auf einer der Archen und gesellen
sich zu den Mächtigen hinzu (Und mit diesen würde dann ja im Film auch ein Neubeginn
erfolgen / Kritische Frage im Film: Warum wurden die Plätze nicht verlost? Weil man Geld für das
Projekt brauchte). Doch bei
vielen, die für die Evakuierung abgeholt werden sollen, gelingt es nicht.
Denn die Ereignisse überschlagen sich bzw., wie es auch schon in der Bibel
steht, "Der Dieb kommt in der Nacht". Einzig die innere Burg und Arche,
Christus in jedem von uns, ist nach urchristlicher Lehre der sichere Zufluchtsort.
Nur wer
in diese "Arche" findet, über die Gottes- und Nächstenliebe, der rettet
demnach seine Seele - gleich, was mit dem Leib, dem Menschen, früher
oder später auf dieser Erde passiert. Und auch
im Film wird deutlich, dass es auf innere Werte ankommt.
PS: Zeitgleich zum Filmstart geht auch
folgende Meldung durch die Presse (13.11.2009): Grönlands Eisschild schmilzt so schnell wie noch nie, z. B.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,660693,00.html
PS: Von Vorhersagen, die sich auf ein exaktes Datum beziehen
(z. B. 21.12.2012), halten wir nichts, da jede Handlung in der
Gegenwart die Zukunft verändert und nicht vorher bestimmt ist. Sinnvoll sind
jedoch Zeiträume, auf welche die "Zeichen de Zeit" hinweisen (also z.
B. "um das Jahr 2000") und die je nachdem hier und da variieren können.
30.11.2009
/ 28.11.2011
-
Kirchliches
Schlachtfest Weihnachten: Die große Verhöhnung des Jesus von Nazareth -
Pfarrerstochter Angela Merkel (CDU) ist auch in diesem Jahr das negative Vorbild
-
In der Zeitung Main-Echo war im Jahr 2009 folgendes zu lesen: "An Weihnachten muss es bei der Kanzlerin eine
Gans geben, sonst ist es kein richtiges Weihnachten. Anders als ihr
Vorgänger Gerhard Schröder, der das Flehen seiner Stieftochter Clara erhörte und
die für den Festschmaus vorgesehene Gans Doretta begnadigte, kennt Merkel kein
Pardon. Das Federvieh wird [in der Regel bei lebendigem Leib] gerupft und kommt
ins Ofenrohr. Noch weiß die Auserwählte allerdings nichts von ihrem Schicksal,
unbeschwert verbringt sie ihre Tage auf dem Hofe des Christdemokraten und
Hobby-Gänsehalters Wolfhard M. in Grammendorf" (28.11.2009).
Parallel dazu laufen in der Adventszeit auch die kirchlichen Vorbereitungen für
das Fest auf Hochtouren, verbunden mit arglistigen Täuschungen. Man predigt von "Ochs und Eselein
an der Krippe des süßen Jesulein", während man weitgehend ignoriert, was Jesus
später als Erwachsener lehrte und während man hinten herum wieder den alljährlichen
Segen für die Massaker an den "Krippentieren" von Bethlehem und den vielen
anderen Tiere gibt - eines der grausamsten Schlachtfeste der Menschheitsgeschichte, das u. a.
Hunderttausenden von
Gänsen eine qualvolle Mästung und einen schmerzhaften Tod bringt und den
tierkannibalischen Genussmenschen vielfach Magenschmerzen oder andere gesundheitliche
Beeinträchtigungen. So warnte z. B. die Zeitung Bild am 2.12.2009 vor einer
"Schwerstarbeit für den Magen" u. a. durch Gänsebraten und gibt auch im Vorfeld
Tipps: "So kommt Ihr Magen heil durch den Advent".
Und die Kirche
täuscht die Menschen einmal mehr, indem sie ihnen vorgaukelt, Tiere hätten keine
unsterbliche Seele und wären nicht so leidensfähig wie Menschen.
Foto: Gans - Am
kirchlichen Martinstag und vor allem zum kirchlichen Weihnachtsfest wird ihr der
Hals umgedreht. Um den Gaumengenuss für die "Krone" der Schöpfung noch weiter zu
steigern, werden die Gänse in vielen Regionen des kirchlichen Abendlandes zuvor
grausam "gestopft". Es wird gegen den Widerstand des Tieres mithilfe eines
Rohres immer mehr Futter in seinen Magen hinein gestampft, was u. a. zur
Überfettung der Leber führt. In Frankreich gilt dies dann als "nationales
Kulturerbe", woraus die beliebten Delikatessen der "Gänsestopfleber" und der
"Gänseleberpastete" gewonnen werden.
Und zum Glück wenigstens für die eine Gans Doretta war einst die damals 9-jährige Stieftochter von
Ex-Kanzler Gerhard Schröder noch nicht so kirchlich indoktriniert wie es die
Kirche mit anderen Kindern in ihrem Einflussbereich tut. Und in ihrem späteren
"Himmel" im Jenseits, in den sie "allein durch Glauben" eintreten sollen,
sollen die kirchlich gläubigen und indoktrinierten Christen kein einziges Tier
mehr treffen, dafür aber womöglich weit über Hundert herum irrende Päpste, die sich
hinsichtlich der internen Rangordnung nicht einigen können. Arme Christenheit.
Und dies, obwohl seit über 35 Jahren Christus wieder durch einen Gottespropheten
zu den Menschen spricht und sie aufklären möchte. Doch er wird von der Kirche verhöhnt
und verleumdet
und seine Worten werden in den Schmutz gezogen (so wie alle wahren Gottespropheten in der Geschichte
von den Priestern und Theologen verleumdet und verfolgt wurden; siehe
http://www.das-wort.com/deutsch/gottesprophetie-aktuell/welchen-propheten-haben-eure-vaeter-nicht-verfolgt.php), anstatt
einmal genau hin zu
hören, was der Prophet zu sagen hat.
So hat sie sich auch einmal in das Bewusstsein eines solchen edlen Tieres hinein versetzt
und dem Tier eine Stimme gegeben:
"Ich bin keine dumme Gans, was man mir auch nachsagen mag. Der Geist der
Natur stattete mich mit Intelligenz aus. Instinktiv nehme ich wahr, was mir
widerfährt. Vielfach wird meine Art nur ´gehalten`, um
hingeschlachtet zu werden
für den Futtertrog der Menschen. Wir Tiere fragen, und das immer wieder: ´Warum
quält ihr Menschen eure Mitgeschöpfe? Hat das Böse in allen Herzen der
Menschen Einzug gehalten?` Wir Tiere wollen ebenso unser Leben leben wie
jeder Mensch auch. Ihr Menschen empfangt von der Natur viele Gaben, und das
das ganze Jahr über. Warum müsst ihr uns Gänse mästen, um unsere Leber als
Leberpastete zu verzehren? Die Grausamkeit der Menschen ist unser Los. Wir
fürchten nicht den Tod, wenn unser Leben erfüllt ist und sich einem weiteren
Dasein zuneigt. Unser Schrecken ist es, gleichmütig und kalt umgebracht zu
werden von unseren Mitgeschöpfen, den Menschen, welche doch die Erde bewahren
und alles, was sie trägt, lieben sollen. Wir Tiere, eure Mitgeschöpfe, möchten
euch als Freunde, gleichsam als Geschwister, begegnen. Und ihr? Wir haben
euch nichts getan. Warum tut ihr uns das an?"
Anschließend nimmt der Prophet, der in unserer Zeit eine Prophetin ist, selbst Stellung:
"Die Tiere haben den Menschen nichts zuleide getan. Warum tun die Menschen den Tieren so viel unsagbares Leid an? Die Masse der Menschen hat keine Vorbilder mehr. Die kirchlichen Würdenträger, welche den Menschen in Ethik und Moral Vorbilder sein sollen, wurden ruchlos und glitten auf der Rutschbahn des Egos ab. Z.B. am Weihnachtsfest segnen sie mit der Gänseleber im Bauch ihre Gläubigen. Sie sprechen wohl vom Maßhalten mit der Tierhaltung, mit der Tierschlachtung, doch jedes Maß ist schon zu viel, denn wenn ein Tier leidet, dann kann man nicht mehr vom Maßhalten sprechen. Wer will das ´Maß`, das leidende Tier, vor seinem Schöpfer rechtfertigen? Der Würdenträger oder die ´Bücher Mose`? Die ´Bücher Mose` beinhalten in großen Teilen nicht das Gotteswort durch Mose, sondern grausame Anweisungen der damaligen Priesterkaste, die ihre Ausschweifungen, ihre Heidenkulte Mose untergeschoben haben. Die damaligen blutrünstigen Vorstellungen der Priesterkaste werden von der Denkweise der heutigen Menschen, einschließlich ihrer Vorbilder, der kirchlichen Amtsträger, um vieles übertroffen. Was die kirchlichen Obrigkeiten in ihrem Lehr- und Verhaltenswerk, dem Katechismus, offenbarten, übersteigt in der Praxis oft das Maß der Grausamkeit im Alten Testament. Das Alte Testament, so heißt es im Katholischen Katechismus, vollendet sich im Neuen; das Alte Testament erhellt das Neue, und umgekehrt. Dass es jedoch derart ´hell`-dunkel, ja düster wird, hat sich kein Mensch mit Charakter vorstellen können" (zit. nach "Der Prophet Nr. 15"; http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/tiere-klagen---der-prophet-klagt-an.php vgl. auch Der Theologe Nr. 7: Jesus und die ersten Urchristen waren Freunde der Tiere).
Und schließlich: Weihnachten ist doch für die
Kirchenchristenheit angeblich der Geburtstag von Jesus. Und normalerweise
bekommt doch am Geburtstag das Geburtstagskind ein Geschenk, und nicht alle die
anderen. Die Kirchenchristen überbieten sich aber stattdessen in kostbaren
äußerlichen Geschenken für ihre Verwandten und zerbrechen sich den Kopf darüber,
ob es wohl ausreichend sei, und sie lassen unzählige Tiere für ihren
Gaumengenuss schlachten - angeblich weil Jesus Geburtstag hat. Hat man sich je
einmal gefragt, ob das Geburtstagskind mit dieser Selbstbeschenkung der
Geburtstagsgäste zu Lasten der Tiere einverstanden wäre? Und ist es auch nur
vorstellbar, dass der einst kleine Mensch in der Krippe und spätere
Weisheitslehrer es für gut befunden hätte,
dass man die Tiere im Stall, die mit ihrer Körperwärme auch ihm einst ein wenig Wärme
spendeten, zu Millionen abschlachtet (siehe dazu auch
http://www.theologe.de/jesus_freund-der-tiere.htm). Und warum verweigert
die Kirchenchristenheit dem Geburtstagskind ein Geschenk, wie es doch allein
schon der Anstand gebühren würde? Oder was wird denn ihm geschenkt? Und
wenn man schon ihm nichts schenkt, dann könnte man wenigstens der Gans das Leben
schenken und sich für ein leckeres vegetarisches Weihnachtsmenü entscheiden
(zur Orientierung siehe z.B. http://www.lebegesund.de),
denn als Jesus sagte "Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan", da waren darin auch die Tiere eingeschlossen.
Und hier lesen Sie mehr zu Weihnachten,
wie es alle Jahre wieder gefeiert wird.
18.12.2009 -
Einstimmung auf das größte Schlachtfest der Welt - Bestialische Tierquälerei
in deutschen Schlachthöfen - In einer
Pressemeldung der Tierschutzorganisation PETA vom 18.12.2009 heißt es wie
folgt: "Der SWR strahlte Undercover-Aufnahmen aus, die von der
Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. zur Verfügung gestellt worden
sind, auf denen in erschütternden Szenen die rechtswidrige Praxis deutscher
Schlachthäuser gezeigt wird. Seit heute stehen die Filme auf der Website von
PETA online ... "Der Vollzug der amtstierärztlichen Kontrolle versagt
völlig", so der promovierte Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck,
wissenschaftlicher Berater von PETA. "Auf den Videoaufnahmen ist deutlich
erkennbar, dass die ohnehin laschen Bestimmungen nicht eingehalten werden:
Vor Schmerzen zuckend, nur halbbetäubt, an einem Fuß aufgehängt, stoßen Kühe
und Schweine Todesschreie aus, während sie bereits mit dem Messer den
Entblutungsschnitt erhalten. Es ist das pure Grauen und ein Skandal für eine
moderne Zivilgesellschaft, so mit Tieren umzugehen!" In dem gezeigten
Betrieb werden auch BIOLAND-Tiere geschlachtet. Die zuständige
Veterinärbehörde hat gegenüber PETA zugeben, dass ein bestimmter Prozentsatz
der Tiere vor dem Schlachten nicht genügend betäubt wird. PETA fordert die
Konsumenten zu einem mitfühlenden Kaufverhalten und dem Verzicht auf
Fleischprodukte auf."
Besonders vor Weihnachten, dem größten Schlachtfest
der Welt, herrscht in den Schlachthöfen der abendländischen Christenheit
Hochbetrieb und grauenhaftes ununterbrochenes Leid.
24.12.2009
/ 28.11.2011 -
Todesfest Weihnachten - Wie der Christbaum
stirbt. Auch dies zeigt den Menschen, was auf sie zukommt
-
Das kirchliche Weihnachtsfest ist ein Symbol für den Untergang der
Zivilisation durch die Zerstörung der Schöpfung Gottes durch die
Menschheit. Mensch, Tiere, Pflanzen und Natur gehören zusammen: Sie bilden
eine große Einheit im Schöpfungsgeschehen, und Mensch und Tier haben sogar
denselben Atem, der auch der Odem Gottes ist, der Seine ganze Schöpfung
beatmet. Die Kirche jedoch erklärte nur den Menschen zur
"Krone" und zum "Herrscher" der Schöpfung, der sich eine angeblich
unbeseelte Tier- und Pflanzenwelt mit roher Gewalt untertan machen dürfe und später den
Himmel betreten dürfe, während die Seelen von Tieren angeblich mit deren Tod
zugrunde gehen (so z. B. der "Heilige" Thomas von Aquin,
mit
dessen Seele in einem spiritistischen Gebet Papst Benedikt öfters spricht,
um von dieser Seele im Jenseits Hilfe zu erhalten; in: Benedikt XVI.,
Licht der Welt, Freiburg 2010, S. 32). Die Folge dieser
Lehren bekommt der Planet "Erde" und ihr "Herrscher", der Mensch, nun Jahr
für Jahr immer deutlicher zu spüren. Man spricht "verharmlosend" vom
"Klimawandel". Die gequälte und im Fieber liegende Mutter Erde stößt jedoch
ihren Peiniger allmählich ab.
Das alljährliche Weihnachtsfest der kirchlichen Christenheit zeigt den
Menschen dabei, was bald auch auf sie zukommt. Man quält und schlachtet
Millionen von unschuldigen Tieren allein zum Gaumengenuss der Menschen und
angeblich zur Ehre des Jesusknäbleins, der unter den Tieren im Stall von
Bethlehem zur Welt kam und nicht bei den Menschen. Auch das ist ein Symbol: Die
Tierwelt nimmt ihren Erlöser auf, nicht aber die Menschen. Das weitere
Unrecht: Man gedenkt gerade an Weihnachten in den reichen
kirchenchristlichen Ländern oft sentimental der hungernden Menschen. Doch
verursacht die eigene Massentierhaltung und der maßlose, gigantische und
gesundheitsschädliche Fleischkonsum unmittelbar diesen Hunger: Für ein (von
den reichen Ländern subventioniertes) Steak für einen Reichen werden Mengen
an Getreide verfüttert und Wasser verbraucht, die vielen Menschen das Leben
retten würde
(siehe z. B.
http://www.das-weisse-pferd.com/01_03/welternaehrung.html,
http://www.das-weisse-pferd.com/01_03/welternaehrung2.html).
Und man schlägt Millionen
von Fichten und Tannen im vollen Saft und lässt sie in den Wohnzimmern
sterben. Der sterbende Baum wird dabei mit allerlei Kugeln, Kerzen und
Weihnachtsschmuck umhangen, um den Todeskampf zu verschönern - ein wirklich makabrer Todeskult. Doch wie es
den Tieren und den Bäumen ergeht, das ist ein Symbol für die Täter - und
zwar für das,
was bald auch auf sie zukommen wird.
Vordergründig sieht man den schönen Schein, z. B. den aufwändig geschmückten
Weihnachtsbaum bzw. Christbaum. Doch der junge Baum ist bereits im Alter
zwischen acht und zwölf Jahren im Todeskampf. Er kämpft um sein Leben
und wird verlieren. Andrea Polle von der Abteilung Forstbotanik der
Universität Göttingen erklärt: "Wenn die Zellen des Baumes noch ausreichend
mit Wasser gefüllt sind, betreiben sie Stoffwechsel - sie leben also"
(Main-Echo, 24.12.2009). Deshalb sieht der Bauch im Wohnzimmer auch
noch schön aus, weil er noch lebt. Allerdings fehlt jetzt ein
lebenswichtiges Organ, die Wurzel. Pflanzen können sich nun unter
Umständen helfen, neue Wurzeln zu schlagen, um zu überleben. Doch gilt das
auch für den Weihnachtsbaum? Das
Main-Echo schreibt: "Für eine abgesägte Tanne oder Fichte gilt das
nicht. Sie können an der Schnittfläche keine neuen Wurzeln bilden, denn am
Stamm ist das Pflanzengewebe zu stark verholzt." Die Wissenschaftlerin
Andrea Polle weiter: "Die Vertrocknung setzt dem Leben des
Weihnachtsbaumes schließlich ein Ende". Wenn die Wurzeln kein Wasser
mehr nachliefern können, würden irgendwann auch die Zellen in den letzten
Nadeln absterben.
Während beim Menschen und beim Tier der Atem entscheidend ist für Leben oder
Tod, atmet die Pflanze also ein einem anderen, in einem längeren Rhythmus.
Sie stirbt also langsamer, weil sie einen anderen Atem-Rhythmus hat.
Die Wissenschaftlerin tröstet sich wegen der sterbenden Bäume mit den
Worten: "Der Weihnachtsgans geht es ja auch nicht anders." So ist es
(vgl. hier). Erst
der Baum, dann das Tier, dann der Mensch. Wie sich die Menschheit gegenüber
Gottes Schöpfung und gegenüber den Ärmsten unter den Menschen gebärdet, das kann nicht mehr lange gut gehen (dies zeigt
z. B. auch der Kinofilm Avatar - Aufbruch nach Pandora, wo
eine naturverbundene Zivilisation durch den Menschen bekriegt wird). Die
Apokalypse hat bereits begonnen ...
Weihnachten
- Lesen Sie dazu auch unsere Meldungen:
Neuer
Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen
- Heuchlerische
Papstrede
Unschuldige Tiere als
Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum,
Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch
Weihnachten - das Fest der toten Tiere
Verhöhnung von Christus - 10.000
sterbende Kinder pochen jeden Tag an die schweren Tore des Vatikan
Die Geburtstage von Buddha und Jesus
Wer nach lebendigen Alternativen zum
weihnachtlichen Schlachtfest sucht, hier eine Weihnachtsgeschichte ohne
Blut und Tod: Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum die
lebendigen Weihnachtsbäume.
Hier auch eine Alternative zur Darstellung der Bibel über die Geburt Jesu:
Lesen Sie eine Geburtsgeschichte, die
Berichte aus urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel berücksichtigt
und die frei ist vom falschen Dogma der Kirche (z. B. angebliche Jungfrauengeburt).
25.12.2009 /
30.11.2011 -
Papstbotschaft zur
"Bewahrung der Schöpfung": Das Wort "Tier" wird kein einziges Mal erwähnt
/ Vergöttlichung des Papstes und der Menschen in der Kirche
- 11 Seiten lang ist die
Botschaft von Benedikt XVI. zur "Bewahrung der Schöpfung" für den 1.1.2010.
Der Papst gilt ja als ein "Meister" der geschliffenen Formulierungen und der
ausgeklügelten Rede. Doch: Das Wort "Tier" kommt in seiner Botschaft
zur angeblichen "Bewahrung" der Schöpfung aber kein
einziges Mal vor, obwohl die "Schöpfung" zu einem großen Teil aus Tieren
besteht. Allerdings taucht das "Tier" in dieser Botschaft acht Mal in Wortverbindungen
auf: Orientierungen,
existiert, orientiert, resultierenden, respektiert,
profitiert, verabsolutieren, Verabsolutierung.
Bei den Protestanten ist es nicht viel besser. Ihnen ist es in ihrem
Erwachsenen-Katechismus aus dem Jahr 2000 sogar gelungen, auf ca. 900
Seiten kein einziges Wort über Tierhaltung, Verzehr der Tiere, Tiertransporte,
Tierversuche usw. zu "verlieren".
Und auch 10 Jahre später, bei der 8.
Auflage im Jahr 2010, wird das Leid der Tiere mit keinem Wort erwähnt.
Die kirchliche Religion gilt als
"anthropozentrisch", das heißt auf den Menschen "zentriert". Doch dies ist
für eine zutreffende Beschreibung noch nicht ausreichend. Die Kirche hat den
Menschen darüber hinaus auch faktisch an die Stelle Gottes gesetzt, indem
sie ihn zum "Herren über Leben und Tod" aller anderen Geschöpfe gemacht hat
und indem sie das Wirken des Gottesgeistes in der gesamten Schöpfung
leugnet.
Der Gottesgeist bzw. "Heilige Geist" wirke nach kirchlicher Lehre nur dort,
wo Priester und Pfarrer die kirchliche Lehre unverfälscht predigen und die
kirchlichen Kulthandlungen zelebrieren (vgl.
hier z. B. die Definition
bei den Lutheranern).
Und der katholische Kirchenführer gilt deshalb auch als Stellvertreter
"Gottes", faktisch als Ersatz-Gott, dem sich
laut dem "unfehlbaren "Dogma alle unterwerfen müssen, wie in anderen
Religionen nur einem Gott. Und während Jesus noch zum "Heiligen Vater" im
Himmel betet (Johannes 17,11), hat die Kirche diesen
neutestamentlichen Gottesnamen ungeniert auf ihren Anführer übertragen.
Während die Kirche nun aber offiziell abstreitet, den Menschen zu ihrem
"Gott" gemacht zu haben (da sie dann auch viele Mitglieder verlieren würde),
wird zumindest der Kirchenpapst immer mehr als gottähnlich und "Gott"
betrachtet. Papst Bonifatius VIII. (1235-1303) sagte einst noch ungeniert
"Was bin ich anderes
als Gott?" So ähnlich wie mancher eventuell geisteskranke frühere
römische Kaiser. Und in unserer Zeit huldigte Kardinalstaatssekretär Angelo
Sodanao z. B. Joseph
Ratzinger erst Ostern 2010 als neuer "sanftmütiger Christus auf Erden".
So könnte man im übertragenen Sinne
sagen: In der kirchliche Religion wurde der Mensch selbst zum Götzen
(wörtlich spricht man vom "Ebenbild Gottes"), der sich jedoch einem
Obergötzen unterordnen müsse.
Natur und Tiere sind für diese Religion nur eine Art Kulisse für die
menschlich-irdische Lebensgestaltung und sollen bzw. würden auf der Erde
irgendwann zugrunde gehen, auch wenn der Papst natürlich, dem Zeitgeist
Rechnung tragend, hier und da von der "Bewahrung der Schöpfung" spricht. In
den späteren kirchlichen Himmel soll aber weder ein Baum noch ein Tier
übernommen werden.
2010
15.1.2010 / 31.12.2010 -
Findet die
Apokalypse für die Kirche jetzt doch statt?
- Es tut sich Merkwürdiges in der katholischen Kirche. Jahrhunderte lang hat die
Vatikankirche verkündet, die so genannte "Endzeit" habe
längst begonnen, nämlich mit Jesus von Nazareth, und sie werde in Gestalt der
Kirche ihre Vollendung finden. Und jetzt plötzlich, am Beginn des
Jahres 2010, werden ganz andere Töne angeschlagen. Nun, wo die weltweite
Krise nicht mehr zu leugnen ist, wird von einer speziellen "Übergangs- und Krisenzeit"
gesprochen. Und die Pressestelle des Ordinariats Würzburg gibt eine
Pressemeldung heraus mit der Überschrift "Wir leben in der Endzeit"
(POW, 3.1.2010). Diese
Worte stammen von Bischof Friedhelm Hofmann persönlich, der zwar katholisch
lehrmäßig korrekt hinzufügt: "Wir leben in der Endzeit, die mit der Geburt
Jesu Christi begonnen hat". Dennoch stellte er das ganze Jahr 2010 unter das
Thema Endspiel – Würzburger Apokalypse. Das letzte Buch der Bibel –
also die Apokalypse bzw. Offenbarung des Johannes – solle "ganz bewusst in
den Mittelpunkt gestellt werden".
Woher dieser kaum zu verhehlende Sinneswandel? Jahrzehntelang haben
Kirchenfunktionäre, gerade auch aus dem Bistum Würzburg, Menschen
verunglimpft und lächerlich gemacht, die versuchten, die Öffentlichkeit vor
den Gefahren einer drohenden Klimakatastrophe zu warnen. Als
"Endzeitapostel" wurden sie beschimpft, von Priestern beider großer
Konfessionen. Von einer Umbruchszeit zu sprechen, das sei Panikmache – und
das letzte Buch der Bibel, das sei ohnehin nur allegorisch zu verstehen (http://www.das-wort.com/deutsch/zeitkritisches/der-schattenwelt-neue-kleider.php).
Und
auf einmal? Da tut die Kirche so, als habe sie das Geschehen immer schon
geahnt. Und als hätte sie schon immer etwas für die Natur
übrig gehabt. So versucht sie, auch rasch noch auf den Zug des Klimaschutzes
aufspringen! Doch der ist längst abgefahren. Der Papst verbreitet zwar
seit kurzem Weltfriedensbotschaften mit "grünen" Appellen. Doch seinen Katechismus, in dem
die Verachtung der Priestermänner für Natur und Tiere schwarz auf weiß
nachzulesen ist, ändert er nicht.
Die evangelische Kirche hinkt den
neueren katholischen Erkenntnissen dabei noch vielfach hinterher. In der Ausgabe Nr. 2
des renommierten evangelischen Magazins idea-spektrum vom 13.1.2010
erschien zuletzt noch ein Artikel der bisherigen kirchlichen Art: Der
unterhaltsame Weltuntergang - Die Spekulationen über das bevorstehende Ende
der Welt schießen ins Kraut. Und weiter: "Geht es nach vielen
Esoterikern, dürfte das angebrochene zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts
schon bald zu Ende sein ...Warum fasziniert die Apokalypse derzeit wieder?"
Doch gerade als die Zeitschrift mit dem Spott über den "unterhaltsamen Weltuntergang" druckfrisch in
den Briefkästen lag, gingen die ersten Meldungen von dem verheerenden
Jahrhundert-Erdbeben in Haiti (UNO: "Die schlimmste Katastrophe aller
Zeiten") durch die Presse.
Siehe dazu auch:
"Der Theologe Nr. 41": Apokalypse: Die Offenbarung
des Johannes für unsere Zeit
20.2.2010 -
Die totale Endzeit
für Tiere - Verdopplung der Massentierhaltung und Fleischproduktion bis 2050
geplant
- Die Apokalypse hat schon begonnen. Doch vor ihrem Höhepunkt, der
gleichzeitig der Kipppunkt sein wird, treibt es die Menschheit erst noch auf
die Spitze. Dazu gehört die Planung, die globale Massentierhaltung und
Fleischproduktion, die schon heute
die Hauptursache für Hungersnöte ist und zudem die Wasserknappheit massiv
verschärft, zu verdoppeln. Bis 2050 soll es so weit sein. Um die rasant
wachsende weltweite Nachfrage nach Fleisch zu befriedigen, "muss die
Fleischproduktion von heute 228 auf 463 Millionen Tonnen steigen, teilte die
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der UNO am Donnerstag
[18.2.] in ihrem Jahresbericht mit".
Mehr zu diesem Horror siehe unter
http://www.animal-health-online.de/lme/2010/02/19/fao-globale-fleischproduktion-muss-sich-bis-2050-verdoppeln/4251/.
Doch eines ist sicher: Der Planet Erde macht hier irgendwann nicht mehr mit.
Und der Schöpfergott hat bereits den Hilfeschrei der bestialisch
gequälten Tiere erhört und eine Entwicklung angekündigt, die den
Fleisch- und Fischkonsum der Bestie Mensch beendet. Mehr dazu
hier.
29.3.2010 -
Der moralische
Bankrott des kirchenchristlichen Abendlands erreicht einen neuen Höhepunkt:
54 Millionen neue "Versuchstiere" benötigt
- Die Bestie Mensch treibt die Qualen für seine Mitgeschöpfe in ungeahnte
Höhen. Wir klagen die Institution Kirche an, die den Tieren die unsterbliche
Seele und die volle Leidensfähigkeit abspricht. Sie trägt die
Hauptverantwortung an den neuen Massakern.
Mehr dazu hier:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,682876,00.html
29.5. / 23.6.2010 -
Täglich flossen ca. 15 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko /
Football, Jagdausflüge und fingierte Prüfberichte: Behörden waren von
Konzern bestochen / Wie
wäre das bei Atomkraftwerken? -
Seit über einem Monat schießt das Öl in den Golf von Mexiko. Eine Technik, wie man bei einem solchen Unfall
das aus der Erde heraus schießende Öl stoppt, haben die Menschen bisher noch nicht entwickelt,
vermutlich aus Kostengründen. Denn die Konzern-Gewinne für die
Ausplünderung des Planeten Erde in Höhe von vielen Milliarden Dollar
jährlich sollen ja nicht unnötig geschmälert werden. Und erst vor wenigen
Monaten haben die Ölkonzerne die
größten Milliarden-Gewinne in der Geschichte der USA eingefahren - auf
Kosten des Planeten Erde.
Und jetzt experimentiert man
nach dem Super-Unfall weiter und hofft, dass es mit irgendeiner Methode
schon irgendwann gelingen werde, die Apokalypse
wenigstens an dieser Stelle zu stoppen. Auf ausreichende
Vorsorgemaßnahmen hatte man zuvor verzichtet, und nirgends auf der Welt sind
die Sicherheitsvorkehrungen lascher als in den USA, das ja bis vor kurzem
auch von einem Vertreter der Öl-Industrie als Präsident regiert wurde. Und die wenigen dafür
tatsächlich oder nur angeblich installierten Vorkehrungen waren im Wesentlichen auch noch Schrott. Und auf Reparaturen im Vorfeld (als sich die
mögliche drohende Katastrophe ankündigte, aber noch zu verhindern gewesen
wäre) hat man aus Kostengründen auch verzichtet. Und die US-amerikanischen Behörden waren bestochen und geschmiert.
"Beamte der Behörde, so offenbarte jetzt ein Bericht des
Innenministeriums, haben sich zu Jagdausflügen und Footballspielen einladen
und mit Ölfirmenjets herumfliegen lassen. Im Gegenzug durften Ölmanager ihre
eigenen Prüfberichte ausfüllen, mit dem Bleistift. Die Beamten zogen sie
dann nur noch mit dem Kugelschreiber nach ... Viele Bohrprojekte wurden ganz
ohne die vorgeschriebene Umweltprüfung erlaubt." Und schließlich hat man auch noch die eigenen BP-internen
Sicherheitsvorkehrungen mit dem Segen der BP-Bosse nicht eingehalten und
wenige Stunden vor der apokalyptischen Katastrophe verlangte ein
BP-Verantwortlicher gegen der erbitterten Protest der Techniker sogar, eine
weitere Sicherheitsvorkehrung zu ignorieren (spiegel.de, 2.6.2010).
Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht auch, dass der Ehepartner der
überzeugt evangelischen US-Politikerin und Konzern-Lobbyistin Sarah Palin,
die eine Politik gegen die Umwelt und die Tierwelt macht, bei BP arbeitete
(siehe hier).
Nachdem ein Liter Öl eine Million Liter Wasser verseuchen kann, wären nach
dieser Berechnung Ende Juni bereits ca. eine Billiarde Liter Wasser
verseucht. Hinzu kommt, dass der Konzern BP zusätzlich tonnenweise die extrem giftige
Chemikalie Corexit zur Ölbekämpfung ins Meer gekippt hat. Doch Ölkonzerne
und ihre Bosse verdienen an der Ausbeutung des Planeten Erde so viele Milliarden, dass
selbst ein solches apokalyptisches Unglück noch aus
der Portokasse bezahlt werden kann - zumindest solange, bis man merkt, dass
man Geld nicht essen kann. Und Natur und Tiere können ja vernichtet
werden, man müsse sie nach der Logik der Politiker und der Kirche (die Tiere
dienen angeblich nur dem Nutzen des Menschen) nicht entschädigen. Nur den Räuber Mensch, dem ein
Teil seiner Beute getötet und vergiftet wird, den müsse man "entschädigen".
Das ganze Szenario entwickelte sich im kirchenchristlichen Abendland, und
fast alle Verantwortlichen nennen sich "Christen". Auch die Trauerfeier für
die elf getöteten Arbeiter auf der Plattform fand vor einen großen Kreuz
statt, und sie wurden als Helden und Märtyrer im kirchlich-gesellschaftlichen Sinne
gelobt. Zuvor, im Jahr 2009, wurden die Männer von der Bohrinsel Deepwater
Horizon alle noch gefeiert, weil ihnen die größte Tiefsee-Bohrung nach Öl
gelungen ist, die es bisher weltweit je gegeben hat.
"Macht Euch die Erde untertan", so die biblische Aufforderung an die "Krone
der Schöpfung" gemäß kirchlicher Lehre, den Menschen! Und die Kirche erlaubt
die Ausbeutung und Vernichtung von Natur und Tieren zum angeblichen Wohle
= Profit dieser "Krone", des Menschen. Von der Einheit allen Lebens, den Schmerzen aller
Lebewesen und von den großen inneren Zusammenhängen (Was der Mensch der
Mutter Erde und ihren Geschöpfen antut, fällt auf ihn selbst zurück) und von Gott, dem
Schöpfer allen Lebens, haben die verkopften Pfarrer und Päpste keine
Ahnung, sie sind letztlich nur Grabschaufelexperten.
Ähnliche Hilflosigkeit wie zuletzt im Golf von Mexiko könnte bei einem
Atomunfall zu Tage treten [PS: Im März 2011 war es dann so weit]. Als 1986 der Reaktor von Tschernobyl explodierte,
schickte die Sowjetunion Hunderte von Arbeiter in die Strahlenhölle, um den
Reaktor in einen gigantischen Betonsarg einzumauern. Das führte zu einem Aufatmen
im Rest der Welt, denn Widerspruch war dort damals nicht möglich, der
Strahlentod der Arbeiter folgte später.
Wenn das aber in Deutschland passiert, wen würde die Bundesregierung dann
in einen explodierten Atommeiler zur Abdichtung der Lecks schicken? Das wäre einmal interessant, dies von der CDU/FDP-Regierung zu
erfahren. Würde z. B. die katholische Kirche eine Eingreiftruppe aus
Atomkraftbefürwortern segnen, die dann mit dem Versprechen des Papstes,
anschließend den Himmel betreten zu können, sich der Radioaktivität entgegen
werfen und die Verseuchung des Landes eindämmen könnte? Oder man könnte die Bundesregierung einmal fragen, was sie
tun würde, wenn ein Erdbeben ein Atomkraftwerk zum Einsturz bringen würde?
Oder ein Hochwasser den Meiler außer Kontrolle geraten lässt? Welche funktionierenden Pläne hat man dafür ausgearbeitet?
Oder spielt man weiter Russisches Roulette, frei nach dem kirchlichen Motto:
Allein der Glaube genüge für das Seelenheil, es wird
schon nichts passieren.
Vgl. dazu auch "Der Theologe Nr. 53" - Kernkraftwerke mit dem Segen des
kirchlichen Gottes
|
Während wir über den Himmel streiten, gehen
wir auf Erden zugrunde.
|
In
Wirklichkeit kann der "Himmel" aber nur kommen, indem immer mehr Menschen sich im
Inneren ändern und Schritt für Schritt die Gebote von Jesus, dem Christus
befolgen. Alles andere
ist Irreführung und Scharlatanerie. Doch selbst, wenn die "Knopfdruck-Theorie" der Kirchenchristenheit
von der plötzlichen Umwandlung der "sündhaften" Welt
bzw. von einem von außen kommenden
"Himmel" (in den die korrekt Gläubigen dann nur noch einzutreten bräuchten)
stimmen würde, wie würde es dann langfristig weitergehen? Dann würde sich im Laufe der Zeit das
höllische Desaster wieder neu einstellen, weil die Menschen in ihrem Inneren keine anderen geworden
sind, es sei denn, man würde sie zwingen, bestimmte Dinge nicht mehr zu tun,
doch das widerspricht dem göttlichen Prinzip der Freiheit. Es würde also auf Dauer gar nichts nützen, selbst wenn sich die
kirchlichen Zauberträume kurzfristig erfüllen würden.
Und so lautet daher auch das eherne Natur-Gesetz von Saat und Ernte: Es
werde präzise diejenige Ernte
hervor gebracht, die zuvor jeweils gesät worden war, damit die Verursacher in
der jeweiligen Ernte ihre Saat erkennen und diese ändern, ob im Diesseits oder im
Jenseits.
26.6.2010 / 30.11.2011 -
Protestanten als selbsternannte "Racheengel" der Apokalypse. Sie verwandeln
das Meer in Blut -
Auf den Färöer-Inseln färbt sich immer wieder das Meer in Blut. "Weißseitendelfine,
Grindwale, Große Tümmler – Hunderte dieser Walarten fallen jedes Jahr dem
Grindadràp, einem blutigen Gemetzel auf den Färöer Inseln, zum Opfer"
(focus.de, 23.6.2010). Alle Jahre wieder hat der Grindadràp auf der zu
Dänemark gehörenden Insel zu Beginn des Sommers seit über 400 Jahren "Tradition".
"Schon die Kinder seien bei dieser
Veranstaltung dabei und erlebten sie als etwas Natürliches." "Mit
speziell für den Grindadràp hergestellten Messern schneiden die Färinger
[so nennt man die Bewohner der Färöer-Inseln] den Delfinen die
Kopfarterie durch",
so Karlowski. "Da die Tiere auch unter Wasser etwa 20 Minuten ohne
Sauerstoff bleiben können, verbluten sie bei vollem Bewusstsein," so Ulrich
Karlowski, Diplombiologe und Sprecher der Gesellschaft zur Rettung der
Delfine (GRD). Nun soll diese grausame Tradition jedoch zumindest überprüft
werden.
Denn das Fleisch der Meeressäugetiere
sei immer mehr "mit Schwermetallen wie
Quecksilber und mit Pestiziden belastet".
Doch dann im Jahr 2011 wieder das grässliche Massaker, wie alle Jahre.
Die Einwohner der Insel sind fast ausschließlich
gläubige Protestanten. 84 % der Bevölkerung sind Mitglieder der
evangelisch-lutherischen Staatskirche und die lutherischen Pfarrer sind die
maßgeblichen moralischen Instanzen des Landes. 10 % der Einwohner gehören zu so genannten evangelischen
"Brüdergemeinden", die besonders auf eine gelebte Frömmigkeit im Alltag Wert
legen. Und 5 % sind Mitglieder evangelischer Freikirchen. Sie alle setzen eine
Endzeit-Prophezeiung aus der Apokalypse des Johannes in die Tat um.
Dort, im letzten Buch der Bibel, heißt es: "Und der zweite Engel goss aus
seine Schale ins Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle
lebendigen Wesen im Meer starben" (16, 3). Nun zeigt sich
also z. B. in
der Nordsee, wer diese geheimnisvollen "Engel" wirklich sind. Es sind die
Menschen selbst, welche die Meere und damit auch ihre eigenen Lebensgrundlagen
zerstören (vgl. dazu auch die Katastrophe im Golf von Mexiko,
wo sich das Meer braun färbte), und es kommt nur das auf sie zu, was sie selbst angerichtet
haben.
Lesen Sie Wenn sich das Meer rot färbt in
http://www.focus.de/wissen/bildung/tid-18749/massaker-wenn-sich-das-meer-rot-faerbt_aid_522145.html.
Für den evangelischen Glauben gilt das Gebot "Du sollst nicht töten" nicht
gegenüber Tieren, und Tiere spielen im evangelischen bzw. lutherischen
Bekenntnis keine wesentliche Rolle. Der Evangelischen Kirche in
Deutschland ist es in ihrem
Erwachsenen-Katechismus aus dem Jahr 2000 sogar gelungen, auf ca. 900
Seiten kein einziges Wort über Tierhaltung, Tiertötung, Verzehr der Tiere, Tiertransporte,
Tierversuche usw. zu schreiben, und auch der 8. Auflage aus dem Jahr 2010
ist das Tierleid nicht einmal eine Zeile wert.
Doch die Färinger sind ja nicht die einzigen brutalen lutherischen Tierschlächter. Denken
wir nur an die grausamen Schlachthöfe in allen größeren Städten der Welt.
26.8. / 4.9.2010 -
1.
Kirchentag Mensch und Tier in Dortmund: Tierschützer von Kirche als
Feigenblatt missbraucht
- Im Vorfeld des 1. Kirchentages Mensch-Tier vom 27.-29.8.2010 gab Pfarrer
Holger Janke vom Veranstalter AKUT (Aktion Kirche und Tiere e.V.) zu, dass
die Tierschützer in der Kirche ihrer Institution ein Alibi geben: "Für die
Kirche fungiere AKUT letztlich als eine Art Feigenblatt, denn nur
unzureichend seien die amtskirchlichen Bemühungen zum Thema Tierschutz,
meint Janke", so domradio.de
(http://www.domradio.de/aktuell/66946/beten-und-bellen.html).
Und weiter
heißt es bei domradio.de: "Die Schauspielerin und Politikerin Barbara
Rütting ... hat wieder abgesagt, weil ihr die Ausrichtung des
Kirchentags nicht radikal genug gewesen sei, bedauert Janke". Ein Beispiel
dafür: "Wer nicht auf Fleisch verzichten wolle, solle zumindest Bio-Qualität
kaufen, rät Janke. ´Dann weiß ich wenigstens, dass das Tier vor seinem Tod
auch ein Leben gehabt hat, und nicht nur Folter.`"
Im Unterschied zu
dem kirchlichen Aktionsverein lehren jedoch Nachfolger des Christus, dass das Gebot "Du sollst
nicht töten" auch gegenüber Tieren gilt, weswegen sie sich vegetarisch
ernähren - so wie es auch in der Schöpfungsordnung vorgesehen ist (siehe
Bibel, 1. Mose 1, 29) und von Jesus,
dem Christus, wieder bekräftigt wurde. Ganz anders jedoch die Lehren der
Kirche.
In einer Presseerklärung zu diesem Kirchentag riefen die "Freien Christen für
den Christus der Bergpredigt" deshalb dazu auf: "Rettet die Tiere vor der
Kirche". Ein "Kirchentag" für die Tiere sei ein "Widerspruch in sich".
Hierbei "werde der Bock zum Gärtner gemacht". In einer ausführlichen
Stellungnahme erklären die Freien Christen darüber hinaus: "Wird hier nicht
ehrliches Engagement für die Tiere dazu missbraucht, der Institution Kirche
als Feigenblatt zu dienen, um deren grauenhafte Kirchenlehre und
Feindseligkeit gegen die Tierwelt zu verdecken?"
Der Veranstalter äußert sich ebenfalls zu diesem Thema: "Pfarrer Ulrich Seidel
vermisst die Unterstützung der Amtskirchen. Auch die Bemühungen um Kontakte auf
den großen Kirchentagen seien im Sande verlaufen. Er glaubt, dass das Thema
´Tier` auch in den beiden großen Kirchen nur mit Fingerspitzen angefasst werde.
Einmal, weil man sich sage, dass zu allererst einmal der Mensch das von Gott
berufene Wesen sei; zum anderen seien Agrar- und Jagd-Lobby so stark, dass man
sich mit diesen Gegnern nicht anlegen wolle" (wdr.de., 29.8.2010).
Bei der Abschlussveranstaltung kamen dann auch nur ca. 80 Besucher und die
Amtskirchen verweigerten jegliche finanzielle Unterstützung für diesen
Kirchentag.
Lesen Sie die Pressemeldung unter:
http://www.christus-oder-kirche.de/downloads/pressemeldung-rettet-die-tiere-vor-der-kirche-.pdf
Sowie die ausführliche Stellungnahme
unter:
http://www.christus-oder-kirche.de/downloads/schuetzt_tiere_vor_kirche.pdf
4.9. / 9.9.2010 / 12.10.2012 -
Tiermordland
Deutschland: Grundbesitzer werden per Gesetz zum Jagen und Morden von Tieren
gezwungen. Sie dürfen aber auch einen Killer beauftragen
- "Eigentum verpflichtet, auch zum Töten: nämlich von Tieren, wenn
es sich bei dem Besitz um ein ausgewiesenes Eigenjagdrevier handelt. Wer über
ein solches Grundstück verfügt, ist laut deutschem Recht verpflichtet, für
regelmäßige Jagden darauf zu sorgen. Vor dieser Pflicht kann sich ein
Jagd-Unwilliger nicht einfach unter Berufung auf weltanschaulich-religiöse
Gründe oder sein Gewissen freistellen lassen. Darauf hat jetzt das
Bundesverwaltungsgericht bestanden (Urteil vom 23.6.2010, Az. 3 B 89.09).
Wie die telefonische
Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de) berichtet,
hatte eine GmbH & Co. KG, deren Grundstücke ein Eigenjagdrevier bilden, bei den
Behörden ein zehnjähriges Ruhen der Jagd auf ihren Besitztümern beantragt. Die
Gesellschafter und Mitarbeiter der GmbH hielten es für mit ihrem Gewissen nicht
vereinbar, Tiere zu töten oder zumindest an der Tötung durch Dritte mitzuwirken
- nur weil sie Besitzer eines Jagdreviers seien. In diesem Zwang wider ihr
Gewissen sahen sie sich in der freien Wahrnehmung ihrer unveräußerlichen
Menschrechte beschränkt. Dieser Argumentation wollten die Leipziger Richter
nicht folgen ..." (Pressemeldung
der Deutschen Anwaltshotline vom 3.9.2010).
Dahinter stecken einmal mehr die katholischen und evangelischen Lehren, welche den Tieren
die volle Leidensfähigkeit, die unsterbliche Seele und den Recht auf einen
Lebensraum absprechen. Und die Richter in Deutschland sind eben überwiegend
katholisch oder evangelisch und zu einem großen Teil Jäger. Für die Kirche und
die von ihr geprägten oder indoktrinierten Menschen müssen sich alle Lebewesen dem
Ego-Wohl des Menschen und seiner Gaumenlust und seinem Profitdenken gnadenlos unterwerfen, auch durch
einen qualvollen Tod, wenn sich davon irgendein Mensch einen vordergründigen
Vorteil verspricht, z. B. ein paar Euro mehr im Geldbeutel.
Und auch wenn dabei
der ganze Planet Erde zerstört wird, kämen die dafür verantwortlichen Täter
gemäß kirchlicher Lehre dank ihres "rechten Glaubens" später in den "Himmel".
Die Seelen der Tiere gehen jedoch angeblich mit ihrem Körpern zugrunde, so z. B.
der große Kirchenheilige Thomas von Aquin, etwa, wenn ein angeschossenes Tier
sich noch Kilometer lang durch den Wald schleppt, bis es elendiglich verendet.
In diesem Augenblick geht nach katholischer Lehre dann auch seine Seele
zugrunde, während der Jäger, der dem Tier die furchtbaren Qualen bereitet hatte,
durch die Einnahme einer Hostie vor dem Sonntagsbraten bereits am ewigen Leben
in Herrlichkeit teilhat.
Mehr Hintergrundinformationen dazu
siehe in unserer Meldung
hier sowie Der Theologe Nr. 7 über
die Barbarei an den Tieren im kirchenchristlichen Abendland.
Aktuell [2012] - Der Europäische Gerichtshof erlaubt
Grundstücksbesitzern, die Tierjagd auf ihrem Grundstück einzustellen. Auch
Deutschland muss dem Urteil Folge leisten.
PS: Wollen Sie im Jenseits den "Heiligen" Thomas von
Aquin und über 200 Päpste auf ihren Sänften wieder sehen, aber keine Tiere mehr,
dann bleiben Sie katholisch. Möchten Sie jedoch wieder Tiere sehen und Menschen,
die im Frieden miteinander und mit den Tieren leben, dann treten Sie aus!
8.9.2010 -
Neues EU-Recht:
Die Vernichtung von Natur und Tieren durch die europäische Politik eskaliert
- Die überwiegend von ihren kirchlichen Vorstellungen gesteuerten oder indoktrinierten
Politiker Europas führen die Menschheit den nächsten Schritt nach unten in
Richtung eigener Vernichtung. Dieses Mal haben sie die Bestialität gegenüber den
Tieren bei den Tierversuchen noch weiter verschärft.
Wir zitieren dazu aus dem Kommentar der taz vom 8.9.2010:
"Da können Bürgerinnen und Bürger Petitionen
schreiben, so viel sie wollen - das Brüsseler Gemauschel ist schließlich
stärker. Und wieder einmal haben sich diese Befürchtungen mit der Neufassung
der EU-Tierversuchsrichtlinie bewahrheitet ... Bahn frei für mehr Quälerei
unter dem Deckmantel der ´Grundlagenforschung` und des ´unabdingbaren`
Versuchs ... Der [ursprüngliche] Entwurf sah noch vor, dass sogenannte
Alternativmethoden, sofern verfügbar, angewandt werden müssen. Bereits das
Wort ´Alternativmethode` ist irreführend - als ob Tierversuche Standard
wären, alles andere eine Abweichung. Und genau das [Tierversuche als
Standard] wird gesetzlich auch festgeschrieben: Nach der neuen Regelung müssen
diese Methoden erst das gesamte Prozedere behördlicher Anerkennung durchlaufen,
selbst wenn sie bereits seit langem praktiziert werden. Dafür sind umfangreiche
Studien erforderlich, die das Verfahren auf Jahrzehnte ausdehnen können.
Tierversuchen dagegen werden solche Hürden nicht zwingend auferlegt ... Nun aber dürfen die Mitgliedstaaten
keine strengeren Tierschutzstandards mehr beschließen [Und weiter geht es
also mit dem langsamen Kehlendurchschneiden und
was man sich sonst alles noch ausdenkt und wer es verbietet, verstößt gegen
die Gesetze] ... Wenig betrübt
dürfte sich Forschungsministerin Annette Schavan zeigen, die im europaweiten
Kniefall vor der Tierversuchslobby keine starke Figur gemacht hat".
Annette Schavan (CDU) ist bekanntlich praktizierende Katholikin,
die 2011 mit der Luftwaffe der
Bundeswehr sogar zur Privataudienz zum Papst geflogen ist, und über
allem Gemetzel und aller Barbarei steht sowieso segnend der Papst, der
im Katechismus der Katholischen Kirche Tierversuche ausdrücklich
erlaubt und damit gefördert hat. So heißt es in Satz Nr. 2417: "Medizinische
und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich
zulässig." Und natürlich sagen die Politiker in Brüssel, dass das
millionenfache Foltermassaker an den Tieren genau das ist, was "in
vernünftigen Grenzen sittlich zulässig" sei und dem entspricht , was
der Papst erlaube.
Mahnende und
warnenden Prophetenworte zum Schutz der Tiere werden von Kirche und Politik
in den Wind geschlagen und verhöhnt. Die Folgen davon sind bereits immer mehr
spürbar, doch noch immer kehren Kirche und Politik nicht um.
23.9.2010 -
Die
Bestie Mensch und seine Priester: Der Leidensweg der 500.000 Küken und Hühner
für das Oktoberfest
-
Erzbischof Agostino Marchetto aus dem Vatikan "feierte" mit den
Oktoberfestbesuchern im Zelt "Hippodrom" im Jahr 2010 das traditionelle
römisch-katholische Pontifikalamt (wo der Bischof mit seinen "Insignien" wie
Mitra, Zepter, Krummstab, Bischofsschal usw. auftritt) zum Oktoberfest in
München. Im Jahr 2009 "feierte" der evangelische Landesbischof Johannes
Friedrich im Hippodrom dort auch den ersten evangelischen
Oktoberfest-Gottesdienst. Und dann gibt es natürlich noch den ökumenischen
Wies´n-Gottesdienst, an dessen Ende der Segen beider Großkonfessionen in die
fleisch- und bierdunstgeschwängerte Atmosphäre hinein "geblasen" wird. Die Kirche segnet damit
wie üblich auch die grausamen
Praktiken an den Tieren ab, und danach wird kräftig geschlemmt. In der
Ochsenbraterei werden "ganze" Ochsen am Spieß gegrillt, ca. 200 werden
so pro
Oktoberfest als getötete Fleischkörper zur Schau gestellt. Hinzu kommen ca. 500.000 junge Hühner, die gerade
wenige Wochen zuvor als Küken geschlüpft sind. Focus.de beschreibt den
furchtbaren Leidensweg der Küken bis zu ihrer Bestimmung zum Gaumengenuss der
Bestie Mensch. Denn auch die Tiere leiden, auch wenn die Kirche das bestreitet
oder als "nicht schlimm" herunter zu spielen versucht. Jeder Mensch mit einem
wachen Gewissen weiß, dass es anders ist.
Lesen Sie mehr über den grausamen Leidensweg der Tiere mit dem Segen der Kirche
für das Oktoberfest unter
http://www.focus.de/panorama/welt/tid-19917/kult-mahlzeit-in-60-tagen-auf-den-teller_aid_554404.html
Dafür und für vieles mehr wird der Mensch einst
büßen und seine Priester und Pfarrer werden als Hauptschuldige dafür zur
Rechenschaft gezogen. Sie werden auch zur Rechenschaft gezogen für ihren
Verrat an der Botschaft von Jesus (vgl. dazu Der
Theologe Nr. 7) und an ihrer eigenen Bibel, denn nach dem
Schöpfungsbericht sind die Tiere von Gott der "Fürsorge" des
Menschen anvertraut.
1.10.2010 / 27.11.2011 / 30.1./12.10.2012 - Stuttgart
21, die Zukunftsblindheit der führenden Politiker und die Unterwanderung der Demokratie
300 Jahre alte Bäume "geschreddert" und viele Jugendliche und Kinder verletzt
Ingenieur warf Kastanien,
bevor
ihm Auge zerstört wurde - Ermittlungsverfahren
wegen Kastanien
Das naturfeindliche Gottesbild der
Kirche
Keine zweite Erde für Gottes
vermeintliches Ebenbild
Der grenzenlose menschliche
Hochmut gegenüber anderen Lebensformen
Kirchenführer und Politiker
ignorieren die Warnungen von Wissenschaftlern und Weisen
Die Vorwarnungen des Schicksals
Staatliche Gelderverschwendung:
Für einen Bahnhofsneubau und die Kirchenhierarchien
Politiker ignorieren die Stimmen
der Jugendlichen und die Zeichen der Zeit
Stuttgart 21 und die
Unterwanderung der Demokratie
Schützt "Gott" die Atomkraftwerke und
Stuttgart 21?
"Die Abgeordneten kannten gar nicht
die Risiken" von Stuttgart 21
Erinnerung an eine Politik der
"verbrannten Erde"
Was bewirkte die so genannte "Vermittlung"
und wem nützt sie?
Bewaffneter stellvertretender
Ministerpräsident verspottete Bürger und Jugendliche
Weitere Literatur
Foto:
Stuttgart 21 lässt sich nur
mit Polizeigewalt durchsetzen. Szene vor der Rodung von stattlichen Bäumen im
Stuttgarter Schlossgarten - Lizenz: Mussklprozz; gemeinfrei nach Wikimedia-Commons
Der
evangelisch-lutherische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und sein
Innenminister Heribert Rech (CDU) ließen am 30.9.2010 Wasserwerfer,
Reizgas und Knüppel auch gegen Hunderte von Jugendliche und Kinder einsetzen
(einige Verletzte waren Kinder im Alter ab acht Jahren), damit die prachtvollen
Bäume im Schlosspark von Stuttgart, die dort seit vielen Generationen stehen, für einen
jede vernünftige Größenordnung sprengenden und geologisch höchst riskanten Bahnhofsneubau gefällt werden können.
In seinem Gefolge auch der evangelisch-lutherische Pfarrer Johannes Bräuchle (CDU),
der immer wieder mit der Bibelstelle Römer 13, 1 ("Jedermann sei untertan
der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat") auf die Gehorsamspflicht der Bürger
gegenüber der Obrigkeit hinweist (z. B. Fränkische Nachrichten, 13.11.2011).
Und auch der Religionsführer Martin Luther ging einst knüppelhart vor, wenn jemand aus
welchen Gründen auch immer gegen Römer 13 verstieß und der Obrigkeit nicht gehorchte.
Für weit über 1000
Kinder und Jugendliche war dies die erste Demonstration, an der sie teilgenommen
hatten, und sie bekamen eine Lektion, die sie sicher niemals vergessen werden.
Viele Jugendliche waren auch Tage danach "psychisch so angeschlagen, dass sie
kaum über das Erlebte sprechen können. Immer wieder schildern sie den Einsatz
von Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken als ´vollkommen unnötig`,
´ohne Bedrängnis`" (stern.de, 9.10.2010).
300 Jahre alte Bäume "geschreddert" und viele Jugendliche und Kinder verletzt
Die ersten 50 Opfer
der gewaltsamen Räumung des Parks waren nach Berichten von spiegel.de
dann auch
allesamt Kinder, die teilweise schützende Kreise um die Bäume zu bilden
versuchten. Und die Demonstranten waren insgesamt zu einem großen Teil auch Jugendliche
und junge Menschen. Eine Mutter klagt: "´Ich bin fassungslos. Meine 16-jährige
Tochter Marie hat nichts getan, die Gewalt ging ausschließlich von der Polizei
aus! ... Marie wurde bei der Demonstration von einem Beamten zu Boden gestoßen.
Als sie wieder aufstehen wollte, stand ein Polizist auf ihren Haaren`. Kurz
darauf habe das Mädchen auch noch einen Schlag mit dem Stock abbekommen.
´Als sie sich unter einer Plane vor dem Wasserwerfer schützen wollte, haben
Polizisten Pfefferspray darunter gesprüht`"
(bild.de, 9.10.2010). Solche und ähnliche "Lektionen" bekamen Hunderte
von Kindern.
Einige der Bäume waren über 300 Jahre alt, mit einem Stamm, bei dem es
viele Menschen braucht, um ihn überhaupt umfassen zu können, was die
Holzfäller und ihre Auftraggeber allerdings nicht im Geringsten stört, weil kein
Bewusstsein für das Leben in allen Lebensformen - auch in Pflanzen und Tieren -
vorhanden ist und keinerlei Respekt und Achtung vor solchen wuchtigen Bäumen.
Was größenwahnsinnigen Planungen im Weg stünde, müsse eben weg, so diese Logik, und wenn es
1000 Jahre alt wäre.
Einem 22-jährigen "Parkschützer" drohen
bleibende Sehschäden. Der Wasserwerfer hatte sein rechtes Auge frontal getroffen
und zu schweren Verletzungen geführt. Ein 10jähriges Mädchen wurde durch einen
Schlag auf den Kopf durch einen Polizisten so schwer verletzt, dass sie ins
Krankenhaus musste (focus.de, 2.10.2010). Im nachhinein stellte sich
heraus, dass die Baumfällaktion auch nach aktueller Gesetzeslage
illegal war, da dafür vom Eisenbahn-Bundesamt noch gar keine Genehmigung erteilt
worden war. Doch die damalige Regierung und die "Boni-Bosse" der Wirtschaft
hatten an diesem Herbsttag 2010 ihr
nächstes Etappenziel erreicht: 22 Platanen, die im Weg standen,
wurden gefällt und danach teilweise einfach respektlos weggeworfen; nach 300 Jahren,
in denen sie den Menschen Sauerstoff und Schatten gaben, einfach in einen "riesigen Schredder geschmissen" (taz.de, 1.10.2010), so wie die frisch geschlüpften männlichen Küken der
Hühner-Massenaufzucht-Betriebe, weil diese eben keine Eier für den Profit der Mäster legen
- "rein in den Schredder mit dem Leben, fertig, aus und Kasse".
So wie es auch in dem Kinofilm Avatar mit dem riesigen Heimatbaum
und Heiligtum des
Volkes der Na´vi auf dem Planeten Pandora geschah: "Weg mit dem ´Ding`!"
Ingenieur warf eventuell Kastanien, bevor
ihm Auge zerstört wurde /
Stoppt den Machbarkeitswahn der blinden Politiker!
Dem Rentner und Ex-Ingenieur Dietrich Wagner wurde
bei der Aktion der Wasserwerfer direkt auf die Augen gehalten, worauf dieser
schwer verletzt wurde. Auf einem Auge bleibt er für immer blind, auf dem anderen
kann er noch grobe Konturen erkennen (stern.de, 13.10.2010). Die Polizei rechtfertigte jedoch
auch in diesem Fall ihr Tun. Deren
Version der schlimmen Verletzung: Wagner habe zuvor mit kleinen Gegenständen
geworfen (möglicherweise Kastanien) und "hat
sich direkt in den Strahl gestellt"
(Stuttgarter Nachrichten, 7.10.2010). Und wollten die Einsatzleiter des
Polizeieinsatzes damit auch
den Eindruck vermitteln, er habe seine Augen direkt in den Wasserwerfer gehalten? Fakt
war unmittelbar nach der Tat: "Die
Lider seien zerrissen, der Augenboden eines Auges gebrochen, die Netzhaut
vermutlich eingerissen. Die Linsen sind zerstört, sie müssen durch Kunstlinsen
ersetzt werden" (spiegel.de, 6.10.2010).
Auf Dauer bleibt Dietrich Wagner fast ganz erblindet.
Der Darstellung der Polizei widersprechen auch öffentlich die Eltern
vieler verletzter Kinder, die sich vor allem über "Polizeiprovokateure"
beklagen, welche die Kinder gezielt angepöbelt und gerempelt hätten. "Außerdem
sei auf Youtube ein Video veröffentlicht worden, das zeige, dass der
vermeintliche "Demonstrant", der Pfefferspray eingesetzt hatte, hinter der Polizeikette verschwand,
nachdem er gesprüht hatte" (stern.de,
9.10.2010).
Die Version des dauerhaft schwer verletzten Rentners: "Er habe versucht, Jugendlichen zu helfen,
die vom Strahl des Wasserwerfers weggefegt worden waren. Deshalb habe er die
Arme hochgerissen und den Polizisten gewunken, um ihnen zu bedeuten, sie sollten
aufhören, berichtet der Ingenieur im Ruhestand. Dann traf ihn selbst der
Wasserstrahl direkt ins Gesicht - er wurde ohnmächtig."
"Er verstehe nicht, ´wie man gegen die
Stuttgarter Bevölkerung ein solches Inferno anrichten kann`, sagte er"
weiter. Und jetzt läuft gegen ihn auch noch
ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung aufgrund einiger Kastanien, die
er möglicherweise geworfen habe.
Dass er dafür fast ganz erblindet sei, wäre ein
hoher Preis dafür.
Dietrich Wagner betonte jedoch, "keine
Mitverantwortung für seine Verletzungen zu tragen. Er habe damit gerechnet,
durch den Strahl des Wasserwerfers nass zu werden oder ´ein paar blaue Flecken`
zu kassieren, ´aber nicht, dass ich blind geschossen werde`" (stern.de,
28.12.2010).
Alles das, was hier passiert ist, steht für weit mehr als nur für eine
Auseinandersetzung mit ein paar schwer Verletzten.
Neben den vielen Jugendlichen
sind es vor allem ältere Bürger, welche die Zeichen der Zeit erkannt haben und
gegen Stuttgart 21 und den dahinter stehenden blinden und verhängnisvollen
Machbarkeitswahn zu demonstrieren, der die Augen gegen den notwendigen Wandel in
unserer Gesellschaft stur
weiterhin verschließt. Und so spiegelt der schwer verletzte
Ingenieur denen,
welche die Gewalt der Staatsmacht gegen die Demonstranten einsetzen, jetzt deren
Blindheit.
Das naturfeindliche Gottesbild der Kirche
Doch was sind die Hintergründe?
Nach kirchlicher Lehre sind Tiere und Pflanzen seelenlose Wesen, mit denen der
Mensch nach Belieben verfahren darf, wenn sich bestimmte Menschen davon scheinbar einen
Nutzen versprechen. Nach dem Urwissen der Menschheit, das von der Kirche verdammt
wird, ist jedoch die ganze Natur und ihre Lebensformen beseelt. Sie wird von
Gott, dem Allgeist, dem universalen All-Geist, beatmet, und ist, in Abstufungen, auch schmerzempfindlich.
Dieses Schmerzempfinden kann jedoch durch behutsamen Umgang mit einer Pflanze
verkleinert werden, indem man keine Bäume im vollen Saft schlägt oder bei
wirklich unvermeidbaren Fällungen einen Baum durch Kommunikation in Gedanken und
Empfindungen so vorbereitet, dass sich das Leben in ihm schon zuvor etwas
mehr zurückziehen kann. Und das sind keine esoterischen "Spinnereien", sondern dies hat auch Jesus
von Nazareth so gehalten und den Menschen so erklärt, und es wurde seither in vielen Kulturen erprobt und
ist dabei zu einer Fähigkeit vieler naturverbundenen Menschen geworden. Ganz
praktisch heißt das dann z. B., dass sich ein Baum dann auch leichter und mit
geringerem Energieaufwand fällen lässt. Selbst in der
Bibel der Kirche wird der Einfluss dieser Kraft an einem negativen Beispiel bestätigt.
Jesus erzählt dabei von einem Mann, der aus Frustration darüber, dass ein Feigenbaum
keine Feigen trug, diesen durch Gedankenkraft gänzlichen verdorren ließ. "Nun
wachse auf dir niemals mehr eine Frucht", so der Fluch des Mannes. "Und der
Feigenbaum verdorrte zugleich" (Matthäus 21, 19).
Jesus erklärt an diesem
Beispiel, dass jeder Mensch ein solches (durch die kirchliche Ignoranz
und Barbarei) völlig verschüttetes geistiges Potenzial in sich trägt und dass er
sogar auf Mineralien sichtbaren Einfluss nehmen kann. Diese fast völlig verloren
gegangenen bzw. ausgerotteten Möglichkeiten werden in unserer Zeit meist nur noch in
Filmen gezeigt wie in der Filmreihe Star Wars bei so genannten
"Jedi-Rittern". Von den Institutionen Kirche wurden jedoch schon Gedanken in diese Richtung als
"Ketzerei" und "Hexerei" verworfen und wurde früher sogar mit dem Tod bestraft.
Doch Menschen, Tiere, Pflanzen und alle Lebensformen bilden eine große Einheit im
freien Geist, der alles Leben durchströmt. In diesem freien Geist ist dem Menschen besondere Rücksicht und Fürsorge gegenüber allen
Lebensformen geboten.
Ganz anders die Folgen der verkopften Verlautbarungen der kirchlichen Machtinstitutionen.
Deren "Heiliger" Bonitfatius ließ im Jahr 724 die mächtige Donars-Eiche im
hessischen Geismar fällen, um die "Überlegenheit" des kirchlichen Gottes
gegenüber den Mächten der Natur zu
"beweisen". Wohin dieses furchtbare Gottesbild und
Naturverständnis jedoch führte, sieht man heute
überall auf unserem Planeten, und die schrecklichen Auswirkungen rücken immer
näher auch an die Täter heran. Und auch heute geben Pfarrer und Priester den kirchlich
geprägten bzw. indoktrinierten Politikern weltweit weiterhin ihren Segen und helfen ihnen bei
der gewaltsamen Durchsetzung von völlig unnötigen Mega-Projekten, bei denen massivst gegen die Einheit
allen Lebens verstoßen wird und welche die Menschen noch weiter in den
Abgrund führen. Der "heilige" Bonifatius machte einst Kleinholz aus der
Donarseiche für ein Zeitalter, in das sich der Mensch über die Natur und das
Tierreich erhebt und sich und seinen Profit über alles stellt. Doch dieses
Zeitalter bricht nun mehr und mehr in sich zusammen, und zunehmend erleiden auch
die Menschen selbst die negativen Wirkungen. So im Südwesten von Frankfurt, wo
durch eine neue Landebahn des Flughafens seit 21.10.2011 Hunderttausende von
Anwohnern von 5.00 Uhr bis 23.00 Uhr pausenlos mit dem überlauten Schall
landender Flugzeuge attackiert werden. Hier wurde für 600 Millionen Euro
eindeutig eine Grenze überschritten, doch Stuttgart 21 kostet noch weit mehr als
das Zehnfache, von mindestens 6, 9 Milliarden Euro ist derzeit die Rede. Und es
soll noch schlimmer kommen. Die sechs Stunden Nachtruhe zum Schutz der Menschen
möchte die Regierung aus CDU und FDP durch das Bundesverwaltungsgericht aufheben
lassen.
Keine zweite Erde für Gottes vermeintliches "Ebenbild"
In dem Filz von Kirche und Politikern, die der Natur gegenüber weitgehend
empfindungslos sind, trägt die Kirche jedoch die größere Schuld. Denn die
angebliche Unbeseeltheit der Natur ist Teil eines umfassenderen kirchlichen
Lehrgebäudes, welches man "das anthropozentrische Weltbild" der Kirche nennen
kann. Danach ist das angebliche "Heil" des Menschen in seiner angeblichen
"Gottesebenbildlichkeit" das Maß aller Dinge, wobei ausgeblendet wird, dass der
Mensch ohne eine intakte Tierwelt und Natur auf Dauer überhaupt nicht überleben
kann. Diese "anthropozentrische" kirchliche Weltsicht liegt dem
vordergründigen Pro und Contra zu Stuttgart 21 zugrunde.
Der oben schon erwähnte evangelisch-lutherische Pfarrer und Stuttgart-21-Befürworter
Johannes Bräuchle (CDU-Stadtrat) habe sogar versucht, ein Plakat von Demonstranten im
Stuttgarter Schlosspark abzureißen
(http://www.buntgrau.de/index.php/2010/10/03/pfarrer-johannes-brauchle-begeht-sachbeschadigung-im-stuttgarter-schlosspark/).
Und der lutherische Pfarrer vertritt auf seine Weise das naturfeindliche
Gottesbild der Kirche: "Es würde mir nicht im Traum einfallen, z. B. jetzt
bildhaft gesprochen, den Talar anzuziehen und im Park eine Andacht zu halten zum
Schutz von Bäumen" (zdf.de, 12.9.2010). Das ist keine überraschende
Aussage eines evangelischen Theologen und Pfarrers. Die grünen Lungen des Planeten Erde, die, wie alle Lebensformen,
auch vom Gottesgeist durchströmt werden und überlebensnotwendig für das Leben
auf der Erde sind, bedeuten nach den Kirchenlehren nichts.
Die Stuttgart-21-kritische
evangelische Pfarrerin Guntrun Müller-Enßlin beklagt in diesem Zusammenhang die vermeintlich "neutrale" Haltung der
Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Württemberg und der Diözese
Rottenburg-Stuttgart: "In dem Moment, wo sie [die Kirche] nicht Stellung nimmt,
nimmt sie auch Stellung, und zwar für die Seite der Macht und für den
herrschenden Status Quo und unterstützt ihn damit" (zdf.de, 12.9.2010).
Im Vorfeld der Volksabstimmung über Stuttgart 21 am 27. November 2011 zog
Pfarrer Johannes Bräuchle sogar mit Vorträgen durchs Land und verglich Gegner
von Stuttgart 21 mit der nationalsozialistischen "SA" und sprach im Zusammenhang
mit Versuchen, den Wahn noch zu stoppen, in Anlehnung an die Machtergreifung
von Adolf Hitler von einem "Ermächtigungsgesetz" (Pfarrer fährt schwere
Geschütze auf, Fränkische Nachrichten, 12.11.2011).
Dies war dann selbst der sich neutral gebenden Kirchenleitung zu viel und
Bräuchle wurde vorläufig suspendiert, später aber dann doch wieder rehabilitiert
- eben typisch Kirche.
In Wahrheit hat sich der gnadenlose Mensch bereits der ganzen Erde "ermächtigt". Und dies
hat dazu geführt, dass der ganze
Planet bis heute furchtbar malträtiert wird und im Fieber liegt. Unzählige
Tier- und Pflanzenarten sind bereits ausgestorben, 17.000 weitere Tier- und
Pflanzenarten sind akut vom unmittelbaren Aussterben bedroht (taz.de,
13.10.2010), und bald kann die Erde ihren Peiniger und Quäler, den Menschen, nicht mehr tragen.
Ab dem Jahr 2030 bräuchte die
bestialische Menschheit einen zweiten Planeten Erde, um mit der Malträtierung
und Ausbeutung wie bisher fortfahren zu können (spiegel.de, 13.10.2010).
Doch die bekommt sie nicht. Stattdessen sollen die Züge durch Stuttgart 21
rasen, um am Ende schneller in Paris oder Bratislava anzukommen.
Trotzdem fordert in den USA z. B. die so genannte Tea-Party-Bewegung aus überwiegend tief
gläubigen Protestanten und Bibelanhängern (u. a. Sarah Palin, Rick Perry) gar die drastische
Reduzierung von Umweltschutzauflagen und Klimaschutzüberlegungen, die
Fortführung aller Kriege (z. B. in Irak und in Afghanistan) bis zum endgültigen
"Sieg" und rigoroses wirtschaftliches Wachstum ohne irgendwelche Grenzen,
Rücksichtnahmen und
Einschränkungen, frei nach dem Motto: "Machen wir Kleinholz aus dem ganzen
Planeten, Jesus werde es hinterher schon wieder irgendwie gerade biegen." Doch
das macht "Jesus" nicht. Stattdessen werden die Menschen ernten, was sie gesät
haben, wenn sie nicht rechtzeitig umkehren.
Der grenzenlose menschliche Hochmut gegenüber anderen Lebensformen
Die kirchliche Lehre ("Macht euch die Erde untertan und herrschet"; "Furcht und Schrecken vor euch komme über alle Tiere" (1. Mose 1, 28 und 9, 2-3)) hat die Unterwerfung und Knechtung der Schöpfung Gottes zum Ego-Wohl und Profit und im Filz-Interesse der menschlichen Oberschicht verursacht. Dies geschieht auch durch Atomkraft und Lagerung von Jahrhunderte lang tödlich verstrahltem Atommüll auf dem Meeresgrund oder in irgendwelchen Schrott-Schächten, durch rücksichtslose Ausbeutung und Vergiftung des Planeten, durch bestialisches Quälen und Ausrotten von Tieren (nach dem Motto: "Was Gott schuf, wird von uns wieder beseitigt") durch Missachtung von Naturgesetzen, z. B. bei der Begradigung von Flüssen oder bei der Verlegung (!) des Grundwasserspiegels oder durch Missachtung und Ignorierung geologischer Beschaffenheiten wie jetzt bei Stuttgart 21. So sollen allein unterhalb der Stadt Stuttgart z. B. 33 km (!) Tunnel gegraben werden, in höchst brüchigem Gestein. Der Mensch erhebt sich in seinem technischen Machbarkeitswahn mit kirchlichem Segen wie eh und je in grenzenlosem Hochmut über die Natur, über die Naturgesetze und über alle anderen Lebensformen, und er ignoriert alle Warnungen, dies nicht zu tun, wenn es um aussichtsreiche Milliarden-Profite geht. Es wird schon nie etwas passieren. Doch auf diese Weise macht er alle Erdbewohner zum Versuchsobjekt von hochriskanten Machbarkeiten und aufs Ganze gesehen den Planeten Erde für zukünftige Generationen zunehmend unbewohnbar, denn irgendwann ist die Erde mit ihren Selbstheilungskräften am Ende.
Kirchenführer und Politiker ignorieren die Warnungen von Wissenschaftlern und Weisen
Doch seit Jahren werden die Politiker und Kirchenführer von Wissenschaftlern und
Weisen immer wieder gewarnt, wohin unsere Welt zusteuert - durch so genannte
Naturkatastrophen oder Unglücksfälle technischer Art, die allesamt letztlich vom Menschen und seinem
Machbarkeitswahn verursacht sind. Und gerade junge
Menschen merken, dass alle noch verbleibenden Kräfte und Ressourcen der Erde dafür eingesetzt werden
sollten, die grausamen Folgen dessen, was wir "Klimawandel" nennen, in der
Zukunft wenigstens abzumildern und Nischen zu schaffen, in denen noch Alternativen
möglich sind. Doch die Politiker und Kirchenführer führen das Volk blind in die
Katastrophe, als ob es keine Alarmstufe rot gäbe und dort, wo sie, die
Politiker, agieren und ihre "Rettungsschirme" installieren, schon nichts passiere. Als ob es keine Wissenschaftler und Weisen gäbe, halten sie stur
auch an
gigantischen Milliardenprojekten aus einer anderen, einer längst vergangenen
Zeit fest, wo es noch um das "Noch höher, noch weiter und noch schneller" ging
- als
ob eine Verkürzung der Bahn-Reisezeit von Stuttgart nach Ulm auch nur ein
wichtiges Problem unserer Zeit löst. Vorhaben wie Stuttgart 21 passen nicht mehr
in unsere Zeit, wo es um die Rettung von Überlebensmöglichkeiten auf diesem
Planeten geht und darum, einen weiteren Absturz von Millionen Menschen in Armut,
Not und Elend zu verhindern. So könnte die Bahn als Schritt in die richtige
Richtung zum Beispiel die Fahrpreise drastisch senken, so dass immer mehr
Menschen, vor allem die Ärmeren, die Bahn immer mehr nützen könnten.
Stattdessen werden die Preise weiter erhöht und die eingenommenen Milliarden für einen solchen
Wahnsinn wie in Stuttgart zum Fenster hinaus geworfen.
Doch die Betonköpfe an der Spitze von Parteien und
die Lobby-Verbände der Konzerne schließen wahnhaft einfach aus, dass auch der Neckar in
Stuttgart eines
Tages einmal massiv über die Ufer treten könnte oder dass ein Erdbeben auch
einmal Stuttgart
betreffen könnte oder manches mehr. Die Politiker, Kirchen- und Wirtschaftsführer merken nicht den Wandel der Zeitenwende
oder sie verschweigen ihn, um weiter im gewohnten Luxus zu schwelgen. Und die
Kirchenführer verhöhnen dabei auch noch Jesus von Nazareth, der die Menschen
mahnte, auf die "Zeichen der Zeit" zu achten (z. B. Matthäus 24, 32ff.).
Und erheben auch in unserer Zeit wieder Propheten, Seher und Mahner ihre Stimme
(im Mittelalter wurden sie auf den Scheiterhaufen verbrannt), so werden sie von
der Kirche als "Endzeitapostel" verhöhnt und lächerlich gemacht.
Dabei werden die Menschen schon jetzt immer mehr von den negativen Wirkungen des
immer weiter steigenden Größenwahns getroffen. So im Südwesten von Frankfurt, wo
durch eine weitere neue Landebahn des Flughafens seit 21.10.2011 Hunderttausende
von Anwohnern von 5.00 Uhr bis 23.00 Uhr pausenlos mit dem überlauten Schall
landender Flugzeuge attackiert werden. Hier wurde für 600 Millionen Euro
eindeutig eine Grenze überschritten, doch Stuttgart 21 kostet noch weit mehr als
das Zehnfache davon. Von mindestens 6,9 Milliarden Euro ist derzeit die Rede,
Steuern von allen Bürgern. Und in Frankfurt soll es auch noch schlimmer kommen.
Die sechs Stunden Nachtruhe zum Schutz der Menschen möchte die Regierung aus CDU
und FDP durch das Bundesverwaltungsgericht aufheben lassen.
Und in diesem Zusammenhang ist auch zu betrachten, dass die Milliardenkosten für
den neuen Berliner Großflughafen Berlin-Schönefeld völlig aus dem Ruder laufen
und die Eröffnung über Monate immer wieder hinaus geschoben wurde und wird.
Die Vorwarnungen des Schicksals
Doch wie bei jeder drohenden Grenzüberschreitung oder gar Katastrophe gibt das Schicksal noch rechtzeitige
Vorwarnungen, damit die Verantwortlichen doch noch innehalten und den Hebel
umlegen können. Dies geschieht auch in Stuttgart. Ein Beispiel: Am 12.10.2010 blieb
der ICE 691 nach Stuttgart kurz vor Stuttgart plötzlich auf freier Strecke
stehen - Stromausfall - sechs Minuten vor der geplanten Ankunft in Stuttgart, wo
Bahn-Boss Rüdiger Grube gerade vor geladenen Gästen in der Industrie- und
Handelskammer erklärt, das gigantischen
Projekt kompromisslos und notfalls mit Polizeigewalt gegen alle Widerstände
durchzuziehen. 550 Reisende saßen drei Stunden fest, bis es weiter ging, aber
die Verlegung des Grundwassers von unten nach oben bei gleichzeitiger Verlegung
der Gleise von oben nach unten soll für die Bahn und die Politiker auch unter
zunehmend apokalyptischeren Bedingungen kein Problem
darstellen.
Als ob der ICE sich unter diesen Umständen weigern würde,
Stuttgart anzufahren. Manchmal scheinen sogar Blech und Strom ein höheres
Bewusstsein zu haben als der Mensch.
Die Bahn-Manager und Ihresgleichen ignorierten Hunderttausende von
aufgebrachten Bürger auch dadurch, dass seit 8.10.2010 der Bau von Tunneln, Schächten und
Unterführungen für Stuttgart 21 offiziell ausgeschrieben wurde (PS: In München,
Frankfurt und Mannheim (München 21, Frankfurt 21 und Mannheim 21) und 21 (!)
weiteren deutschen Großstädten wurden vergleichbare Pläne
bereits im Vorfeld abgelehnt.)
Mehrere Zehntausend Menschen
gehen gegen die falschen Weichenstellungen für die Zukunft auf die Straße
(Foto: Marco Bartoli / Holder; gemeinfrei nach Wikimedia-Commons)
Staatliche Gelderverschwendung:
Für einen sinnlosen Bahnhofsumbau und die Kirchenhierarchien
Dahinter stecken vielfach dieselben Männer, die in unserer Zeit auch die jährlichen Milliardensubventionen für die
beiden Großkirchen "bis auf´s Messer" verteidigen - mit rechtlichen Argumenten aus
der Zeit, in der die Kirche noch Scheiterhaufen zur Ermordung Andersgläubiger
anzünden ließ. Und so werden die Bischöfe, Domkapitulare, Dignitäre,
Benefiziaten, Vikare und Priester
und ihr Milieu, in dem es auch in unserer Zeit zu unzähligen Verbrechen gegenüber Kindern gekommen
ist, mit Privilegien überschüttet wie vor 400 Jahren, gerade in Baden
Württemberg (siehe
hier) über hundert Millionen Euro jährlich alleine für
"kirchenregimentliche Zwecke". Auch das hat mit einem weltanschaulich
neutralen
und demokratischen Staat längst nichts mehr zu tun. Und während sich die
CDU/FDP-Regierung bei Stuttgart 21 auf eine vermeintliche demokratische Legitimierung aus dem
letzten Jahrhundert berief, berufen sich die Kirchenführer sogar auf eine
angebliche "Legitimierung" aus dem Jahr 1803, Anfang des vorletzten
Jahrhunderts. Doch bei näherem Hinsehen ist nicht einmal das legitim (siehe
http://theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#3), geschweige denn
demokratisch, und es verstößt sogar gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik
Deutschland, Artikel 140. Aber die meisten Politiker wollen es so, da sie selbst diesen
Kirchen angehören und - Grundgesetz hin und her - bei Androhung angeblich ewiger Verdammnis die Interessen
ihrer Kirche in der Politik vertreten müssen (z. B. römisch-katholische
Zwei-Schwerter-Theorie
oder evangelisch-lutherische
Zwei-Reiche-Lehre).
Auch bei den Zukunftsprojekten haben führende Politiker jedes Augenmaß und
jeden Realitätssinn verloren. Anstatt die Züge tauglich für die zunehmenden
Wetterextreme zu machen und die Fahrpreise sozial zu gestalten, investiert man zig
Milliarden in Lobby-Prestige-Projekte für einige Reiche. Dabei wäre es
vordringlich, dass die Klimaanlagen in den Zügen bei extremer Hitze nicht mehr
ausfallen oder die Heizungen bei extremer Kälte. Oder dass die Fahrgäste nicht
stundenlang in extremer Kälte oder Hitze oder bei nicht funktionierenden
sanitären Anlagen ausharren müssen bis zum Kollabieren, weil der Zug oder die
Oberleitung irgendeinen technischen Defekt hat.
Politiker ignorieren die Stimmen der Jugendlichen und die Zeichen der Zeit
Wache Menschen und Seelen, vor allem jüngere Menschen,
erleben in unserer Zeit mit Schrecken, was vor allem der Mutter Erde und den auf ihr
lebenden Tieren
angetan wird, und sie sehen, dass die maßgeblichen Politiker
und Kirchenführer unfähig sind, um zu begreifen, welches schon
längst die Zeitenwende beinhaltet.
Auch die Arroganz der Politiker, die selbstherrlich verkünden, vor 10,
15 oder 20
Jahren getroffene "demokratische" Gremien- und Verwaltungsentscheidungen lassen sich
niemals im Leben mehr rückgängig machen oder unter völlig veränderten Umständen neu entscheiden,
erschreckt vor allem junge Menschen. Sie waren damals teilweise noch gar nicht
geboren. Und heute verkündet ihnen die Staatsmacht, was sie, die Jugendlichen darüber denken, sei
uninteressant und belanglos für die politische Entscheidung. Sie haben nur
dem zu gehorchen, was vor ca. 15 Jahren von einigen Politikern (die heute schon
teilweise tot sind) und Richtern in
einer ganz anderen Situation entschieden wurde, und sie können sich natürlich
noch an der "Ausgestaltung" des Projektes beteiligen. Aber in Frage gestellt
wird es nicht - egal, wie viele Millionen Bürger
dagegen seien. Hauptsache, das
Planfeststellungsverfahren war korrekt. Auf diese Weise wird die Demokratie
unterwandert, ausgehöhlt und unmerklich abgebaut. Doch auch vor 10, 15 oder 20 Jahren
wurde die Bevölkerung nicht gefragt, was gerade bei einem solchen Projekt, das
alle Bürger unmittelbar betrifft und das von allen bezahlt werden muss, ein selbstverständlicher demokratischer Vorgang wäre, wenn man Demokratie
ernster nehmen und nicht die eigenen Machtinteressen voran stellen würde.
Stuttgart 21 wurde also bis zum Jahr 2011 niemals dadurch "demokratisch
legitimiert", dass man die Betroffenen auch nur einmal gefragt hätte. Stern.de
schreibt z. B. über jene, die es geschafft hätten, dass das Bahnprojekt
Stuttgart 21 ´zu einer Metapher für eine kaltschnäuzige Cliquenwirtschaft
geworden ist`"
(http://www.stern.de/politik/deutschland/streit-um-stuttgart-21-fahrt-auf-schwaebischem-filz-1611232.html).
Nun wurde nach einem Regierungswechsel zumindest Einigung über eine
"Volksabstimmung" am 27.11.2011 in Baden-Württemberg erzielt - immerhin ein
Eingeständnis früherer Fehler auf diesem Gebiet und ein Schritt in die richtige
Richtung. Dass diese Abstimmung aus vielschichtigen Gründen das Projekt nicht
stoppte, war allerdings keine Überraschung: Mussten doch Gegner des
Mega-Projekts ankreuzen, dass im Falle des Stopps enorme Entschädigungszahlungen
aufgebracht werden müssten. Und so sagten dann manche Bürger "Weiterbauen",
obwohl sie bei einer anderen Fragestellung vor einigen Jahren gar nicht erst für
den Beginn des Baus gestimmt hätten. So droht zwar nun langfristig eine der größten
Bauruine der Republik, aber die Bevölkerung wurde zumindest nicht komplett
abgehängt.
Stuttgart 21 und die Unterwanderung der Demokratie
Denn wenn die Politiker nicht oder nur wenig interessiert, was die Bevölkerung denkt, entsetzt und erbost das gerade junge Menschen. So wurden auch hier positive Werte der Demokratie von der Lobby- und Filzpolitik der Mächtigen lange Zeit immer wieder unterwandert und ausgehöhlt. Der Stuttgarter Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) ist z. B. gleichzeitig nebenberuflicher Berater der Abrissfirma, die den bisherigen Bahnhof abreißt. Und die Lebensgefährtin von Günther Oettinger, Friederike Beyer, ist im Vorstand der Stiftung "Lebendige Stadt" tätig, die vom Chef des ECE-Konzerns gegründet wurde, der dort, wo heute noch Gleise sind, für 500 Millionen Euro ein 43.000 m2 großes Einkaufszentrum mit bis zu 200 Geschäften, 500 Wohnungen, Hotel, Restaurants und 1600 Parkplätzen bauen will, eine Art "Stuttgartopolis", was zwar für uninformierte Bürger verlockend klingen könnte, jedoch ebenfalls zu einem Alptraum in noch nicht da gewesener Größenordnung führen würde. Insgesamt sind gar 11.000 Wohnungen geplant, mit entsprechenden Parkplätzen usw. An den vier Ecken sollen vier neue Hochhäuser eine neue "Stadtkrone" (Oberbürgermeister Schuster) bilden (Stern Nr. 42, 14.10.2010). Auch Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) und Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) waren vor dem Erwachen der Bevölkerung hinsichtlich Stuttgart 21 in der Pro-Stuttgart-21-Stiftung (stern.de, 13.10.2010). Kein Wunder also, dass der Gemeinderat von Stuttgart mit Bürgermeister Wolfgang Schuster an der Spitze deshalb einen Bürgerentscheid zu Stuttgart 21 bereits im Jahr 2007 mehrheitlich ablehnte, und wer weiß, welche privaten "Geschäfte" von wem da noch alles schon gemacht waren oder bereits fest eingeplant sind. Folglich ist auch von daher nahe liegend: Die Bevölkerung solle so etwas besser nicht entscheiden, das machen nur die Politiker. Und Fakt ist nun einmal: Bei dem Bauprojekt geht es um Unmengen an Geld und um knallharte Lobby- und Verteilungsinteressen. Der evangelisch-lutherische Konzernchef Martin Herrenknecht (CDU) steht mit seinen Tunnelbohrmaschinen schon lange bereit, eine Spende an die CDU erfolgte vorab (70.000 Euro im Jahr 2009; Stern Nr. 42), der evangelische Ex-Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) ist Aufsichtsrat seiner Firma.
"Schützt Gott die Atomkraftwerke und Stuttgart 21?"
Lothar Späth sagte in einem Interview im Jahr 2010: "Wenn Sie die Genehmigung für ein Atomkraftwerk unterschreiben, können Sie nur den lieben Gott bitten, dass er den, der die Dinge ausgearbeitet hat, auch mit dem richtigen Verstand gesegnet hat" (http://www.gerwin.de/content.php?id=45). Wenn also der konfessionelle Gott angeblich schon die Atomkraftwerke schütze, dann wohl doch erst recht Stuttgart 21, denken die kirchlichen Pro-Stutttgart-21-Leute. Dafür sollen nun 150 km neue Tunnel gebohrt werden. Stuttgart und die Schwäbische Alb in Richtung Stuttgart sollen dabei unterhöhlt werden, um ein paar Bahnreiseminuten einzusparen. Der EU-Kommissar Siim Kallas aus Estland hält Stuttgart 21 deshalb auch für "unverzichtbar", um die Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Bratislava, welche durch Stuttgart und Ulm führt, um eine nennenswerte Anzahl von Minuten verkürzen - damit mehr Bosse 1. Klasse ICE buchen statt das Flugzeug nehmen. Dazu die Frage: Und was macht der Manager, der Stuttgart auf seiner Reise nur als eine dunkle lange Endlos-Röhre wahrgenommen hat, dann abends im Hotel in Bratislava mit der eingesparten halben Stunde? Falls er nicht wegen Stromausfall irgendwo unter der Stuttgarter Erdoberfläche liegen geblieben ist? Vielleicht noch ein Whisky mehr oder eine Porno-DVD ...
"Die Abgeordneten kannten gar nicht die Risiken" von Stuttgart 21
Zur Erinnerung an die jüngere Geschichte um
das Bahnprojekt: Als die weitere Forcierung von Stuttgart 21 wegen der
überdimensionalen Kosten schon fast gestoppt waren, hat
es im Jahr 2007 der damalige evangelisch-lutherische Ministerpräsident Günther Oettinger
(CDU), der auch massivst privat in das Projekt verwickelt ist (siehe
oben) durch eine
Finanz-Zusage bzw. Spende von 950 Millionen Euro von Baden-Württemberg an den
Bund für den Schienen-Neubau Stuttgart-Ulm wieder aktiviert. Klar blieb die
CDU dann für Stuttgart 21. Abgesehen davon macht das Bauvorhaben wenig Sinn,
es ist einfach "ein teurer Spaß der Stadt Stuttgart und des Landes
Baden-Württemberg" (Stern Nr. 42, 14.10.2010), das demonstrierende
Volk hält er für "Kindsköpfe". Den "Kindsköpfen", den Schülern und Jugendlichen geht es
demgegenüber um etwas anderen als um Ego-, Prestige- und millionenschwere Lobby-Interessen: z. B. um mehr Geld für die Bildung, um Zukunftschancen
und um sinnvolle Investitionen für ihre Zukunft.
Und mancher wünscht sich einfach nur, dass Bahnfahren einmal deutlich günstiger wird und für jeden
erschwinglich statt Jahr für Jahr immer teurer und teurer. Im Herbst 2010
wurden zum achten Mal (!) in sieben Jahren die Preise für die
meisten Reisenden und Pendler erhöht, u. a. um Stuttgart 21
und die immer unverschämteren Millionen-Boni der Vorstände und Manager zu
finanzieren. Deshalb gilt: Gute Bahnverbindungen und sinkende Preise für
Bahnfahrten statt Stuttgart 21 und Millionen-Boni für Bahn-Manager und
Vorstände bzw. über 30%-ige Gehaltserhöhungen für die Bahn-Bosse.
Also: Eine Bahn für die Bevölkerung statt eine Bahn als
Selbstbedienungsladen für Manager und als Spekulationsobjekt für
Milliardenverschiebungen im Filz von Parteien, Kirche, lokalen Medien und
Großkonzernen
(siehe hier). Parlamente hätten
entschieden, sagen die Anhänger von Pro-Stuttgart-21. Doch unter welchen
Umständen? Alle kritischen und negativen Gutachten zu Stuttgart 21
in diesem Zusammenhang "wurden von der Landesregierung unter
Verschluss gehalten". "Die Abgeordneten kannten also gar nicht die
Risiken von S21" (Stern Nr. 42, 14.10.2010). Funktioniert so
eine Demokratie?
"Der
15-jährige Christian schiebt seine Hose nach oben und zeigt auf eine Wunde am
Schienbein. ´Stahlkappenschuhe`, sagt er. Einen
hat er in die Rippen bekommen, Pfefferspray ins Auge, doch er lässt sich nicht
entmutigen" (abendzeitung.de, 1.10.2010).
Er gehört zu der Generation, die für den Filz der "Alten" kaum mehr
Verständnis hat.
Erinnerung an eine Politik der "verbrannten Erde"
Das martialische Vorgehen von Regierung und Polizei im Herbst 2010 erinnerte viele Menschen auch an eine Politik der "verbrannten Erde", die man aus Kriegen kennt, wenn eine Armee, die verliert, auf dem Rückzug noch so viel Schaden wie möglich anrichtet. Obwohl sich die Wahlniederlage der CDU/FDP-Regierung bei den Landtagswahlen am 27.3.2011 bereits damals abzeichnete, versuchten die Regierenden, bis dahin noch so viel wie möglich vollendete Tatsachen zu schaffen, obwohl es spätestens ab dieser Zeit nicht mehr so wie bisher weitergehen konnte. So wurden offenbar immer mehr Aufträge vergeben, welche die Kosten für einen möglichen späteren Ausstieg aus dem Projekt noch weiter in die Höhe treiben - und das alles mit Namen des Volkes. Auch so wird Demokratie unterwandert und ausgehöhlt. Im Interview mit der Welt am Sonntag wies der Fraktionschef der Grünen im Landtag genau auf diese hinterlistige Regierungspolitik hin: "Je mehr große Aufträge vergeben werden, desto schwieriger und teurer wird der Ausstieg" (10.10.2010). Und der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin sagte es in seiner heftigen Kritik an Bahn-Chef Rüdiger Grube noch klarer: "So schafft er Schadensersatzansprüche von morgen." Und: "Wir wollen den Bahn-Chef davor schützen, sich am Geld der Steuerzahler zu versündigen, indem er jetzt einen Tunnel bestellt, der möglicherweise gar nicht gebaut wird" (spiegel.de, 16.10.2010). So wurde zuletzt mit Spott gegenüber den vielen Millionen von aufgewachten Gegnern von Stuttgart 21 der Bau eines Tunnels für 800 Millionen Euro ausgeschrieben - von unseren Steuergeldern. Und die Gegner wurden gezwungen, bei der Abstimmung 2011 damit auch für höhere Schadenersatzsummen zu stimmen!
Was bewirkte die so genannte "Vermittlung" und wem nützt sie?
Der lutherische Landesherr Stefan Mappus habe damals eventuell sogar
geplant, so
Umweltschützer Ende September 2011, "die Eskalation weiter zu treiben, um endlich das zu bekommen, was
bisher fehlte: die Gewalt" (spiegel.de, 30.9.2010). Doch er änderte
schon 2010 seine
Strategie hin zu mehr Beruhigungs-Dialog, stellte dabei jedoch klar,
dass Stuttgart 21 - Dialog hin oder her - unter allen Umständen gebaut wird.
Unterstützt wurde er schon damals dabei
von der evangelisch-lutherischen Pfarrerstochter und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
und seinem damaligen römisch-katholischen Adjutanten und Innenminister Heribert Rech (CDU).
"Merkel und Mappus wollen uns kriminalisieren", sagte Schauspieler Walter Sittler
zu
stern.de
(1.10.2010). Stefan Mappus selbst hatte am
Donnerstag [dem 30.9., als es zu den kriegsähnlichen Zuständen kam] andere Pläne: Er
amüsierte sich auf dem Bauerntag in Stuttgart und trank entspannt mit den
Landwirten Bier."
Nachdem der CDU-Politiker Heiner Geißler sich zwischenzeitlich als
"Vermittler" zwischen Befürwortern und Gegnern von Stuttgart 21 für einen
Weiterbau von Stuttgart 21 bei einigen "Verbesserungen" ausgesprochen hatte,
kochte bei vielen Demonstranten erneut die Wut hoch. Doch der "Schlichterspruch"
war vorhersehbar, weswegen viele besorgte Bürger von Anfang an den "Braten rochen" und
sich gar nicht an dem Verfahren beteiligt hatten. Trotz dieser nachträglichen
öffentlichen Aufarbeitung inhaltlicher Aspekte wollten sie weiterhin das Projekt nicht hinnehmen, und sie forderten
deswegen nach wie vor
eine Abstimmung der Bürger, die aus den "Schlichtungsgesprächen" möglicherweise
ganz andere Konsequenzen ziehen als der "Schlichter" selbst. Außerdem machte die
Meinung eines weiteren CDU-Politikers noch lange keine Demokratie. Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus konnte sich
dennoch derweil
in Ruhe die Hände reiben und er war bereits die ganze Zeit der "Schlichtung"
über bestens gelaunt. Er sah danach auch "keinen Grund mehr" für irgendeinen
Protest und rief der Bevölkerung jetzt zu, sie sollen "zu Hause bleiben".
Doch dann hatten er und seine Regierung im März 2011 bekanntlich die Wahl
verloren. Und so kam es am 1. Advent 2011 also doch zu einer Volksabstimmung im gesamten
Bundesland, und alle Seiten warfen noch einmal ihre Argumente ins Feld.
Allerdings war auch diese Abstimmung durch das Wahlverfahren bereits im Vorfeld
erheblich belastet, da ein Sieg der Stuttgart21-Gegner nur bei einer bestimmten
Anzahl an Wählern anerkannt worden wäre. Da die Gegner dann aber schließlich nur
in vielen Städten gewonnen haben, aber die Mehrheit der abgegebenen Stimmen
insgesamt verfehlten, nehmen die Dinge nun ihren Lauf. Wie lange bzw. wann
eventuell aufgrund der gesellschaftlichen Umwälzungen und zunehmender
Katastrophen der Bau vielleicht doch noch gestoppt wird, bleibt abzuwarten.
Bewaffneter stellvertretender Ministerpräsident verspottete Bürger und Jugendliche
So fühlten sich also die Befürworter des Projekts
nach der Abstimmung bestärkt, und manches Fehlverhalten der Vergangenheit
erschien plötzlich nicht mehr so gravierend. Doch das täuscht, und diese
Erfahrungen wirken für viele Menschen weiter. Etwa, wenn der stellvertretende Ministerpräsident der letzten
Landesregierung, der römisch-katholische Justizminister Dr. Ulrich Goll
von der FDP, in den letzten Monaten seiner Amtszeit die besorgten
Bürger verspottete. Die Demonstranten seien "wohlstandsverwöhnt" (z. B. spiegel.de,
4.10.2010).
Auch hier sind einige Hintergründe hilfreich: Der Minister war bisher vor allem als Jäger bekannt, der auch
privat mit einer großkalibrigen Pistole herum läuft - ein Sonderrecht, das er
sich im Unterschied zu allen anderen Bürgern zugesteht. Schon als Jugendlicher habe er "mit allem herumgeschossen" und
nahm Schießtraining "aus Jux und Tollerei". Er habe auch noch eine zweite Waffe
in Griffweite, um seine "Familie wirksam zu schützen". Auch ist der
bewaffnete ehemalige Minister als einseitiger Unterstützer der Kirche und Bekämpfer
religiöser Minderheiten bekannt (siehe dazu
hier).
Ex-Justizminister Dr. Ulrich Goll holte für sich zudem einen Wohlstand aus dem Staat
heraus, von denen die meisten kritischen und wachen Bürger,
deren Steuergelder für Stuttgart 21 verpulvert werden sollen,
nicht einmal träumen können. Die Schwäbische Zeitung schreibt: "Mit hoher Drehzahl
verkehrt Goll aber auch privat. Bei Ausflügen mit seiner BMW, in der Garage
stehen auch zwei Harleys, nimmt er den Nachwuchs im Seitenwagen mit. Zu einer
gefährlichen Begegnung sei es schon gekommen, erzählte der Zigarrenraucher und
Ferrari-Besitzer" (schwaebische.de, 6.5.2010).
PS: Der
römisch-katholische CDU-Landtagspräsident und Stuttgart 21-Befürworter Peter
Straub verlangte vom Staat einen 300-PS starken Porsche als Dienstwagen (ab
76.000 Euro) und er gab erst nach Protesten aus der Bevölkerung
klein bei zugunsten eines Mercedes-S-Klasse;
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2537717_0_3510_-diskussion-um-dienstwagen-straub-verzichtet-auf-porsche.html.
"Eine Stuttgarter Mutter von vier Kindern steht am provisorischen Absperrzaun
und schüttelt den Kopf. ´Ich habe bei zwei von meinen Kindern das Klassenzimmer
ehrenamtlich gestrichen`, sagt sie, ´ich fahre keinen Sportwagen, wie der Herr
Goll`" (stern.de, 6.10.2010). Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement hilft
sie auch dem Staat, Gelder zu sparen.
Doch wie wird es ausgegeben? Für die Bevölkerung? Oder im Sinne der Schere, bei
der die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht? Für
millionenschwere nicht mehr zeitgemäße Prestigeprojekte zum Profit einiger
weniger, während die Mehrheit der Bevölkerung immer mehr auch finanziell bluten
muss und sich bald auch eine Bahnfahrt nicht mehr leisten kann?
Aktuellere Meldungen zu Stuttgart21 vom 12.10.2012 lesen Sie
hier.
Lesen Sie dazu auch das spannende Buch
Der Schattenwelt neue Kleider - Die
Inquisition der Jetztzeit. Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt, siehe
http://www.steinadler-schwefelgeruch.de/schattenwelt/inhalt.html
Sowie den Artikel über Stuttgart 21 mit dem Titel
Die unterwanderte Demokratie in:
http://www.das-weisse-pferd.com/2010/stuttgart21_unterwanderung_der_demokratie.html
Siehe dazu auch die Pressemeldung der Freien
Christen mit dem Titel "Das Volk stellt die Gretchenfrage" unter
http://www.christus-oder-kirche.de/downloads/pressemeldung-stuttgart-041010.pdf
Und hier der Film mit allen notwendigen
sachlichen Hintergrundinformationen: Was geschieht, wenn Stuttgart 21
verwirklicht würde?
http://www.youtube.com/watch?v=qAkkjWgbDvQ
Wie
wäre es deshalb mit einer etwas anderen "Schöpfungs-Meditation", die besser
das evangelische Verständnis von Natur und Tieren zum Ausdruck bringen würde als
das bloße "Ansehen" der Natur? So könnte man z. B. zu den Festtagen ein
konsequent konfessionelles Meditations-Gebet sprechen, wenn man einen der unzähligen geschlachteten "Vögel unter dem
Himmel", der Gänse, Enten, Truthähne und Hühner, vor sich auf dem Teller hat.
Diese Meditation könnte dann ehrlicherweise sinngemäß so lauten: "Seht die Vögel auf eurem Teller, Gott braucht sie nicht
mehr zu ernähren, denn ihr habt ihnen schon als Küken die Schnäbel
abgeschnitten, sie grausam ´gestopft` und gemästet, ihnen den Hals umgedreht,
sie bei lebendigem Leib durch kochendes Wasser gezogen, und jetzt füllt ihr
Fleisch
euren Bauch." 2011
Verfrühter evangelischer Spott über Klimaforscher - Das evangelische Magazin idea-spektrum macht sich über folgende Aussage des renommierten Klimaforschers Mojib Latif vom 1.4.2000 indirekt lustig: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben." Die evangelische Zeitung kommentiert dazu: "Tatsächlich war schon der Winter 2009/10 sehr hart. Die Dezember 2010 ist der kälteste seit mehr als 40 Jahren gewesen. Seit 110 Jahren ist noch nie so viel Schnee in Mitteleuropa gefallen" (Nr. 2/20111 vom 12.1.2011).
9.6. / 10.6.2011 -
Warnung
vor Gemüse in Deutschland. Doch EHEC kommt vor
allem durch Fleischkonsum und Massentierhaltung / Kirche will, dass auch
zukünftige Generationen die Erde ausbeuten und die Tiere quälen können
- "Infektionen mit dem
EHEC-Erreger werden in den häufigsten Fällen durch das Essen von Fleisch
verursacht. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit
und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, in Nürnberg hingewiesen"
(dapd-Meldung vom 3.6.2011). Darüber hinaus gelangt der EHEC-Erreger in
erster Linie durch Mist und Gülle aus der Massen- und Schlachttierhaltung auf
entsprechende Felder.
Die Albert-Schweitzer-Stiftung schreibt dazu: "Tiere
in der Intensivhaltung sind besonders anfällig für Krankheiten, weil ihre
Immunsysteme zum einen durch den Mangel an Licht und Bewegung geschwächt sind
und ihre Verdauungssysteme aufgrund der falschen Ernährung mit Kraftfutter
besonders anfällig für Durchfallerreger wie EHEC sind"
(mehr dazu unter
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ehec-aus-der-massentierhaltung). Die EHEC-Seuche ist also eine weitere Folge unseres
bestialischen Umgangs mit Tieren. Doch Regierung, Massenmedien und die
Fleisch-Lobbyisten warnen nun grundsätzlich vor Gemüse, als ob "zwei Schnitzel ohne
Beilagen" plötzlich gesünder seien.
Die tieferen
Ursachen liegen
jedoch im totalen Verlust jeglicher Kommunikation mit der Mutter Erde durch den
Ego-Menschen. Dieser hat jedes Bewusstsein der Einheit allen Lebens verloren,
seitdem er vor allem von der kirchlichen Religion zur "Krone der Schöpfung"
befördert wurde, der alles seinem vordergründigen Nutzen unterwerfen dürfe.
Beispielhaft wird dies in dem Lehrsatz Nr. 2417 aus dem Katholischen
Katechismus deutlich, in dem es heißt: "Gott hat die Tiere unter die
Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bild geschaffen hat. Somit
darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidung bedienen
... Wissenschaftliche Tierversuche sind zulässig, wenn sie in vernünftigen
Grenzen bleiben und dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten"
[was natürlich für alle (!) "wissenschaftlichen Tierversuche" gilt.
Noch nie hat die Kirche offiziell gegen auch nur einen Versuch protestiert].
Und bezeichnenderweise
steht dieser Lehrsatz aus dem Katechismus über die Tiere in dem Kapitel über das 7. Gebot "Du sollst nicht
stehlen" und nicht etwa beim 5. Gebot "Du sollst nicht töten". Und
es bedeutet: Das Töten von Tieren wird bei dem Gebot
"Du
sollst nicht stehlen"
mit abgefertigt. Und das besagt: Der tötende Mensch soll den zukünftig tötenden Menschen nicht
die Erde und die Tiere
"stehlen", denn auch zukünftige Menschen wollen ja
noch ausbeuten, schlachten und herrschen.
Das ist das kirchliche Denken.
So wird von dieser Ego-Kult-Religion
auch allen anderen Lebewesen die Seele
abgesprochen und dem "Profit-Menschen" die gnadenlose Herrschaft und Ausbeutung
über Tiere, Pflanzen und den ganzen Erdplaneten erlaubt - sofern dabei nur kein
Mensch zu Schaden komme. Und dass man dabei spätere Menschengenerationen nicht
völlig vergisst, rechnet man sich schon als "hohe Ethik" an.
Als Maßstab dient dabei nur der vordergründige scheinbare
"Nutzen"
für den Ego-Menschen, mit dem
jede Art von Grausamkeit und Vernichtung legitimiert wird. Wenn
es deshalb in diesem Umfeld heute immer häufiger auch heißt, die Natur müsse
aber bewahrt und gepflegt werden, dann ist damit also ausdrücklich nicht
gemeint, dass dies um der Natur selbst willen oder um der vielen Tiere und
Pflanzen geschehen solle. Nur wieder deshalb möge es geschehen, damit auch
zukünftige Ego-Mensch-Generationen den Planeten weiter ausbeuten können.
Dazu passt, wenn auch nur indirekt,
folgende Meldung:
"EHEC-Gefahr
auch im Gottesdienst! ...Das
Robert-Koch-Institut warnt wegen der Infektionsgefahr vor dem Eintunken der
Hostie in den Abendmahlswein. Es sei nicht mit absoluter Sicherheit
auszuschließen, dass tödliche Erreger auf den Händen von Abendmahlsteilnehmern
auf diesem Wege verbreitet werden könnten ..." (bild.de, 9.6.2011).
2.11.2011 -
"Heiliger" Hubertus
für die Jagd missbraucht. Er hatte der Jagd abgeschworen
- Am 3.11., dem Hubertustag, werden überall in Europa
wieder Tausende von Tieren in Wald und Flur feierlich erschossen. Und anschließend schwenken die Priester wie
alle Jahre wieder ihr Weihrauchfass über den Kadavern, und in den folgenden
Hubertusmessen werden die Jäger von den Priestern gesegnet und
gelobhudelt. Und danach fließt meist der Alkohol in Strömen.
Doch allmählich berichtet auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen in
Deutschland von den Lügentricks der Kirche hinsichtlich der nach kirchlicher
Lehre zum Abschuss, zur Schlachtung und zu Tierversuchen frei gegebenen Tiere -
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hubertus123.html - So war
beispielsweise das von der Kirche missbrauchte Erlebnis des Hubertus mit einem
Hirsch für diesen der Grund, um das Jagen endlich zu beenden.
Selbst im Großen Hausbuch der Heiligen der katholischen Kirche ist
beschrieben, wie Christus zu Hubertus gesprochen habe, gerade als er den Hirsch
erschießen wollte: "Eine klagende Stimme ertönt: 'Hubertus, ich erlöste dich und
dennoch verfolgst du mich!'" Darauf hin hat Hubertus nie wieder gejagt. Doch die Lügenpriester der Kirche verfälschen
diese Erzählung
bis heute in eine Aufforderung zur "maßvollen" Jagd, was aber Ausrottungen von
Tieren, komplette Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts und Hobby-Erschießungen
einschließt. Und dass ausgerechnet Hubertus, welcher der Jagd abschwor, zum
katholischen "Patron" der Jäger wurde, ist nur eine von zahllosen
bösen
Absurditäten und Missbräuchen dieser Religion. Hier wird nicht nur der Menschen- und
Tierfreund Jesus schändlich
missbraucht, sondern auch der einsichtige Hubertus. Wer Ohren
hat, zu hören ...
13.11.2011 -
Naturfrevel - Auch in diesem Jahr wird in Dortmund in Deutschland
der "größte Weihnachtsbaum der Welt" aufgestellt.
Dazu werden 1700 Fichten
abgehackt und zu einem 45 m hohen Baum zusammengeschraubt. Und wie bisher kommt
- nach Engagement der Kirche in dieser Sache - auf die Spitze ein kirchliches
Symbol statt eines Fußballs. Siehe
hier.
Der Brauch, Bäume zu schmücken, stammt aus dem mithräischen Baalskult, ohne dass dort allerdings
dafür Bäume abgehackt wurden. Dies ist eine Erfindung des kirchlichen
Abendlandes und wird durch die Dortmunder Baumverschraubungen nur auf die Spitze
getrieben. Der tatsächlich höchste oder einer der höchsten abgeschlagenen Bäume
der Welt steht alle Jahre wieder vor dem Petersdom im Vatikan. Er wird
dazu Hunderte oder Tausende von Kilometern durch Europa gefahren.
Lesen Sie dazu auch: Die lebenden
Weihnachtsbäume
Sowie: Der abgeschlagene
Weihnachtsbaum im Vatikan ist ein Symbol
2012
26.1.2012 -
"Nur jeder dritte Schuss tödlich" - Die grausamen Qualen der Tiere durch die Jagd
- Alle Jahre wieder halten die Priester scheinheilige Predigten zum
Hubertustag, dem Tag des "Heiligen", der als katholischer Patron der Jäger
gilt, obwohl sich Hubertus nach einer Begegnung mit
einem Hirsch geschworen hat, nie wieder zu jagen. Doch das ist nicht die
einzige dreiste Lüge. Das Jagen wird als naturnahes, romantisches und
"waidgerechtes" Töten verklärt, und kaum ein Bürger macht sich
Vorstellungen, was dabei mit den Tieren geschieht. Tierschutznews.ch
berichtet am 24.1.2012 unter der Überschrift Nur jeder dritte Schuss ist
tödlich folgendes:
"So
berichtet beispielsweise die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT),
dass bei Drückjagden auf Wildschweine in Hessen nur etwa ein Drittel mit
Blattschuss erlegt wurden. Mehr als 60 % der Tiere hatte man dagegen
entweder den Kiefer weggeschossen, ein Bein zersplittert oder mit
Bauchschuss oder am Rückenmark schwer verletzt. Besonders kritisch sei
auch das Schießen auf Rehwild im Rahmen von Bewegungsjagden. Denn
flüchtendes Rehwild könne aufgrund seiner arttypischen Bogensprünge nicht
sicher getroffen werden ... Auch beim Deutschen Landwirtschaftsverlag
erfährt man, dass bei Bewegungsjagden nur 25-30 % der Tiere durch
Blattschuss erlegt werden. ´Viele der ´angebleiten` Tiere werden auch bei
Nachsuchen nicht aufgefunden – wenn diese überhaupt durchgeführt werden`,
erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland, ´denn viele Jäger
verheimlichen den Mitjägern mögliche Fehlschüsse, während schwer verletzte
Tiere irgendwo im Dickicht verbluten oder verhungern`"
(http://tierschutznews.ch/probleme/fischen-jagd-pelz/1254-staatlich-geduldete-tierquaelerei-nur-jeder-dritte-schuss-ist-toedlich.html).
Wer sich auch nur ein
wenig mit den Fähigkeiten und auch mit dem Fortpflanzungsverhalten der Tiere
beschäftigt hat, der weiß, das in der göttlichen Schöpfung alles auf geniale
Weise geregelt ist. So können Tiere z. B. auch die Größe ihrer Population
sinnvoll steuern, wenn die Bestie Menschen nicht ständig durch Massaker und
Tötungen alles durcheinander schießen würde, um auf diese Weise den Tieren
den Lebensraum zu nehmen, dem Ego-Profit des Menschen jedoch die scheinbar
maximalste Ausbeute zu sichern. Die Jagd bringt sehr viele "Schäden" im Wald
und in der Landwirtschaft überhaupt erst hervor, wie mehr und mehr
nachgewiesen werden kann. Und es ist ein von der Kirche erlaubter
bzw. sogar geforderter schwerster Verstoß gegen die Einheit der Natur, wonach
Mensch und Tiere gemeinsam die Erde bevölkern sollen und zusammen gehören.
Die Kirchenlehrer aller Zeiten, die nicht die Spur einer Ahnung von der
Intelligenz, Genialität und Leidensfähigkeit der Tiere hatten und haben, ersetzen bis
heute die Schöpfungsordnung Gottes und deren weise Gesetze durch abstruse
kopfschwere Kirchen-Dogmatik, in der die Tiere keine Rolle spielen und die
von Außenstehenden oft sogar als "krankhaft" empfunden wird, wenn man z. B. an
den Reliquienkult denkt.
Alle Versuche, die
sinnvolle Regulation innerhalb der Natur auch nachzuweisen, indem die Jagd
z. B. probeweise in bestimmten Regionen verboten würde, scheiterten bisher
an der traditionell kirchentreuen Jägerlobby, die bis heute eisern an den
Prinzipien des Reichsjagdgesetzes von Hermann Göring (NSDAP) vom 3.7.1934
festhält, das in Deutschland weitgehend in das Bundesjagdgesetz und in die
Länderjagdgesetze übergegangen ist. Der unfähige Mensch wird darin zum
Herren über Leben und Tod der Tierwelt bestimmt, sei es durch "Hege" oder
durch Töten, je nach dem intellektuellen Gutdünken der "Krone der
Schöpfung", des Menschen.
Doch das Gebot "Du sollst nicht töten" gilt auch
gegenüber Tieren. Und so wird der furchtbare Krieg der Menschen gegen die
Tiere in den Wäldern, auf den Wiesen und auf den Feldern immer mehr den
Verursacher selbst treffen, den Menschen ...
20.2.2012 -
Grausam gequälte und geschlachtete Hunde in Thailand - Auch in diesem
Kulturkreis Kirche contra Tiere: Katholischer Priester verhindert Verbot des
Hundefleischhandels -
Einige Auszüge aus dem Artikel in spiegel.de (20.2.2012): "Für
viele Thailänder ist Hundefleisch immer noch eine Delikatesse. Es gilt als
Energiespender und Aphrodisiakum. Vor allem schwarze Hunde sind begehrt: Ihr
Fleisch soll besonders anregend wirken ... Die Methoden, mit denen die Hunde
umgebracht werden, sind barbarisch: Sie werden vor ihrem Tod gequält und
geschlagen. Meist wird ihnen das Fell noch bei lebendigem Leib abgezogen.
Die Todesängste, die die Tiere dabei ausstehen, führen zur vermehrten
Adrenalinausschüttung - und machen das Fleisch angeblich zarter und
schmackhafter ... Fotos der gequälten Hunde in den engen Drahtkäfigen
riefen nicht nur die Tierschützer auf die Barrikaden. Viele Thailänder
sind entsetzt und spenden spontan Geld zur Rettung der Tiere ... Der
frühere Gouverneur der Provinz Sakon Nakhon, Panchai Borvornratanapran, ...
wollte Handel und Verkauf von Hundefleisch in seiner Provinz verbieten. Fast
500 Hundeschlächter zogen protestierend durch die Straßen von Tha Rae.
Der katholische Priester Somkiat Polchangwang erklärte öffentlich: ´Wenn wir
den Hundefleischhandel nicht hätten, könnten wir nicht überleben.` Der
Gouverneur stand auf verlorenem Posten."
Die Massaker gehen also weiter - mit dem vollen Segen der katholischen
Geistlichkeit und ihren verführerischen falschen Argumenten. In Wirklichkeit
gilt: Der Mord an den Tieren wird mehr und mehr der Tod der Menschen.
22.2.2012 -
EKD-Beauftragter
rechtfertigt erneut den Fleischkonsum
- Mit viel intellektueller Argumentation stemmt sich die evangelische Kirche gegen den notwendigen Wandel in
unserer Gesellschaft beim Ernährungsverhalten. Dass alle fünf Sekunden
auf dieser Erde in Kind unter 10 Jahren verhungert, daran haben sich die
meisten Kirchenführer offenbar schon gewöhnt.
Und so wird auch der Fleischkonsum
gerechtfertigt, obwohl die Unmengen an Getreide und Trinkwasser, die bei
der Tiermast weltweit einzig für den menschlichen Gaumengenuss verbraucht
werden, letztlich den Verhungernden fehlen, was aber nur ein Aspekt des
weltweiten Dramas ist: Unsägliche Qualen der Tiere, Schädigung der
Gesundheit der Menschen und Milliarden Euro an Steuersubventionen für die
Fleisch-Erzeuger, um Fleisch "billig" zu halten sind weitere Aspekte.
Zerstörung der Böden und der Kleinlebewesen durch Gülle,
Klimaveränderungen durch schädliche Ammoniak-Emissionen aus der Gülle und den Ausstoß von
Methan-Gas durch das viele "Schlachtvieh", Übertragung von
Krankheitskeimen durch Fleisch, Antibiotika-Resistenzen beim Menschen durch
Antibiotika in der Tiermast usw. sind weitere Aspekte, und man könnte
seitenlang hier vieles weitere aufzählen.
Nun hielt der evangelische Theologe Dr. Sebastian Moll mit dem Buch
Jesus war kein Vegetarier dagegen - ein
Satz, der
überhaupt nicht stimmt. Und zu Beginn der "Fastenzeit" 2012 legte der
Geschäftsführer des Evangelischen Bauernwerks in Württemberg und
gleichzeitige Beauftragte der EKD (Evangelische Kirche Deutschlands) für
agrarsoziale Fragen, Dr. Clemens Dirscherl, nach. Unter der Überschrift
Wie Jesus Christus auch, dürfen wir in Maßen Fleisch essen
veröffentlichte er ein Plädoyer für die Fortsetzung des Fleischkonsums
(idea-spektrum Nr. 8/2012). Eine Gegenposition dazu vertrat ein Facharzt
für Innere Medizin, Dr. Lothar Erbenich aus Berlin, der der religiösen
Minderheit der Adventisten gehört, und der u. a. daran erinnert, dass
unser Leib ein "Tempel des Heiligen Geistes" sein soll, dem nichts
"Schädliches" zugeführt werden solle.
|
Wenn Tiere wählen könnten, dann wäre es vorbei mit der Macht der Kirche
Wenn Tiere wählen könnten, dann wäre es vorbei
mit der Macht der Kirche. Aus diesem Grund ist es logisch, wenn es in diesem
Umfeld
heißt: "Auf die Idee, Tieren das Wahlrecht
zuzusprechen, ist (zumindest bisher) zum Glück noch niemand gekommen."
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Der EKD-Mann plädiert dagegen für den
Fleischkonsum und missbraucht dazu zunächst den Schöpfungs-Mythos: Damit
Adam und Eva sich angeblich nach Gottes Willen mit Tierfellen bekleiden
konnten, mussten "zweifellos Tiere geschlachtet" werden "zum Nutzen des
Menschen", so der Kirchenmann. Doch die Erzählung von den Tierfellen,
mit denen Gott angeblich die ersten Menschen nach ihrer Vertreibung aus dem
Paradies bekleidet haben soll, ist nur ein Mythos bzw. eine
Legende. "Gott" hat keinesfalls vom Himmel her Tiere ermordet, ihnen das
Fell abgezogen und Adam und Eva als Kleidung überreicht. Und dass "Gott"
nach dieser Logik sich dazu vielleicht auch des Felles eines verstorbenen
Tieres bedienen könnte, wird überhaupt nicht erwogen.
Dann argumentiert Dr.
Clemens Dirscherl mit dem biblischen Gleichnis vom verlorenen Sohn,
wo der Vater angeblich aus Freude über den zurück gekehrten Sohn ein
"gemästetes Kalb" schlachtet.
Wörtlich: "Jesus hätte niemals ein Bild verwendet, das uns in die Irre führt
- er meinte dieses Freudenfest mit Spießbraten wörtlich! Deshalb bin
ich auch sicher, dass sich des Menschen Herz an einem knusprigen
Sonntagsbraten erfreuen darf - genauso wie an einem schönen Glas Wein."
Dazu die Frage: Ist das nun die Botschaft der Kirche angesichts von
17.000 Kindern, die täglich verhungern? Und zählt man die Erwachsenen dazu,
sind es mehr als doppelt so viele Menschen, die täglich an Unternährung
sterben. Und sagt Christus den reichen und übersättigten Wohlstandschristen
der Industrieländer angesichts dieser seit Jahren beispiellosen Tragödie:
"Lasst euch euren knusprigen Sonntagsbraten schmecken"?
Dass das Gleichnis
vom verlorenen Sohn in der "apokryphen" Schrift Das Evangelium Jesu
ohne "gemästetes Kalb" (!) überliefert wird und in der Bibel also
offenbar
in einer an diesem Punkt gefälschten Form vorliegt, interessiert die Kirche natürlich nicht.
Da zählt nur die Bibel. Doch wegen der Welthungerkatastrophen, die von dem
EKD-Beauftragten nicht verleugnet wird, gelte bei Fleisch: "Weniger ist
mehr".
Der Agrar-Experte der EKD schließt sein Plädoyer pro Fleisch mit den Worten:
"Tiere als unsere Mitgeschöpfe verdienen mit ihrer von Gott gestifteten
Würde unseren Respekt - essen dürfen wir sie dennoch, am besten aus
regionaler Erzeugung." Das ist ein typischer Kirchen-Satz, und man könnte
den Sinn auch in folgende Worte fassen: "Du verdienst meinen Respekt, aber umbringen tue
ich dich trotzdem". Außerdem ist der Satz von der "regionalen Erzeugung"
der Tiere ein entlarvender Versprecher. Tiere werden nicht vom Menschen
regional oder überregional "erzeugt". Der Mensch kann nicht einmal einen
einzigen Floh "erzeugen", geschweige denn ein Säugetier. Er nimmt den Tieren
nur das Leben, den Atem, den Gott den Menschen und allen Tieren als
Lebensodem gegeben hat.
Doch das Gebot "Du sollst nicht töten"
gilt auch gegenüber Tieren, und der Schöpfungsbericht in der Bibel
beschreibt klar, was aus der Sicht Gottes "sehr gut" ist (1. Mose 1, 31)
und wie die Schöpfung funktionieren soll: "Sehet da, Ich habe euch
gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle
Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise" (Vers 29).
Erst die Priester haben später diese Schöpfungsordnung geändert und ihre
Fälschung, wie sie im 1. Buch Mose 9 niedergelegt ist, Gott
unterschoben. Immerhin gibt man zu, dass jetzt "Furcht und Schrecken" in der
Tierwelt vor den Menschen herrschen sollen (Vers 2). Aber nicht, weil
Gott das so will, sondern weil die Priester und Kirchen das seither so wollen.
Was Gott will, ist der Schöpfungsfriede zwischen Mensch und Tier ohne
gegenseitiges Töten, wie Er es
auch durch den wahren Gottespropheten Jesaja verkündet hat (Kapitel 11, 6-9).
Und bei Jesaja heißt es auch nach der Übersetzung Martin Luthers: "Wer einen
Stier schlachtet, gleich dem, der einen Mann erschlägt" (66, 3).
Doch solches wird von den Kirchen in den Wind geschlagen.
Die Folgen des von ihr erlaubten und gesegneten gegensätzlichen Verhaltens, die billionenfachen Tiermorde,
fallen in unserer Zeit nun immer mehr auf den Menschen zurück. Denn der Mord
an den Tieren ist der Tod der Menschen, so wie es auch der Kirchenchrist
noch seiner Bibel entnehmen könnte, in der z. B. auch steht: "Irret euch
nicht. Gott lässt Seiner nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er
ernten" (Galaterbrief 6, 7). Doch die Kirchen versuchen mit aller
Kraft, die Menschen blind für diese Wahrheit zu halten.
2.3.2012 -
Grausame legale Tiertransporte in Deutschland - Auch Hundewelpen
betroffen - Für die Kirche egal
- Die von den beiden Großkirchen indoktrinierten Politiker von CDU
und CSU haben sehr lange gebraucht, um sich überhaupt dazu durchzuquälen, den
Tierschutz 2002 ins deutsche Grundgesetz aufzunehmen. Im Jahr 2000 waren sie noch
dagegen gewesen. Verbessert hat sich für die Tiere jedoch nichts. Es wird
sogar ständig schlimmer, die Gesetze werden nicht wesentlich verbessert. Denn nach kirchlich-abendländischer Lehre haben
Tiere keine unsterbliche Seele, kein eigenes Lebensrecht und sie müssen ausschließlich dem menschlichen
Nutzen und Profit dienen. So steht es sinngemäß im katholischen
Katechismus (wörtlich
hier).
Die Evangelischen schreiben in ihrem
Katechismus nicht einmal etwas über dieses Thema. Es ist den eiskalten
evangelischen Ethikern völlig egal, und was gemacht wird, wird verschwiegen
und damit akzeptiert.
So ist auch Alltag, was durch einen LKW-Unfall
auf der A 61 bei Schifferstadt zufällig ans Tageslicht kam. Der LKW war grausam vollgestopft mit
Hundewelpen.
Bild.de schreibt am 2.3.2012: "Als die
Autobahnpolizei mit der Tierrettung am Unfallort ankommt, bietet sich den
Einsatzkräften ein trauriges Bild: Die Welpen liegen eng aneinander in viel
zu kleinen Käfigen. Aus dem Lastwagen stinkt es bestialisch nach Urin und
Kot. Tierretter Michael Sehr zu BILD:
´Ein ganz entsetzlicher Anblick! Die armen Welpen tapsten völlig
traumatisiert umher, waren in einem elenden Zustand. Sie lagen in den viel
zu engen Boxen regelrecht übereinander gestapelt.`
Das Unfassbare: Dieser Tierquäler-Transport
ist legal! Polizeisprecherin Simone Eisenbarth zu BILD: ´Rein juristisch
liegt keine Straftat vor, da die Tiere gültige Impfpässe und Begleitpapiere
haben. Uns sind leider die Hände gebunden.`"
Und wer hat die Polizei die Hände gebunden? Der Gesetzgeber? Und von welcher
Ethik wird der Gesetzgeber dominiert? Von der kirchlichen. Dort liegen die
Wurzeln für das Elend der Tiere.
und kriechenden Geschöpfen,
weil ihnen im Unterschied von uns keine Vernunft verliehen ist, weswegen
auch nach der gerechten Anordnung des Schöpfers ihr Leben und Tod unserem
Nutzen dienen muss."
(Der "heilige" Augustinus, De Civitate Dei I, 20)
12.12. / 13.12.2012 -
Ein trauriger Adventsbericht: "Jäger,
schieß uns ein Reh für die Weihnachtsfeiertage!" -
Ein Leser berichtete uns wie
folgt: "In dieser kalten und dunklen Jahreszeit frage ich mich manchmal,
wie wohl die Tiere im Wald durch den Winter kommen. Einmal, bei einem
Spaziergang, freute ich mich sehr, als einige Meter vor mir zwei Rehe den
Waldweg überquerten. Ich machte mir schon Gedanken, ob es überhaupt noch
Rehe dort gibt, da ich schon lange nichts mehr von ihnen gesehen oder gehört
habe. Dann erschrak ich, denn nur wenige Meter weiter sah ich den
Geländewagen des Jägers. Und zwei Tage später hörte ich dann, wie der
benachbarte Jäger ein Reh angeschossen habe, das wenige Meter aus dem Wald
heraus gekommen war. Das Reh sei verwundet in den Wald zurück geflüchtet und
bis jetzt immer noch nicht gefunden worden, weder qualvoll verendet noch
schwer verletzt und noch lebend. Fast zur gleichen Zeit hörte ich von
Gesprächen zwischen den Jägern und einem der Metzger des Ortes, und auf
einmal lief mir ein kalter Schauer über den Rücken: Natürlich, Weihnachten
naht, und manche Leute wollen zum Fest Rehbraten essen, und haben beim
Metzger entsprechende Vorbestellungen gemacht. So läuft das also. Der
Metzger braucht so und so viele Rehe und sagt darauf hin dem Jäger Bescheid,
wie viele er schießen muss, um die Gaumenfreuden der Metzgerskunden zu
erfüllen. Von wegen also Hege und Pflege und ökologisches Gleichgewicht.
Dieses scheinheilige Gesäusel. Es geht um etwas ganz anderes. Jetzt werden
die Tiere geschossen für die Weihnachtsbraten."
PS: Dazu passt auch der
Artikel 100 Jäger erlegen bei Wimmelbach 69 Rehe unter
http://www.infranken.de/regional/forchheim/100-Jaeger-erlegen-im-Wald-bei-Wimmelbach-69-Rehe;art216,365176
In dem Artikel heißt es unter anderem: "Als
[der Förster] Erich Daum am Ende der Nikolausjagd seine Bilanz zieht, kann
er eine Rekordausbeute vermelden: 36 Wildschweine und 69 Rehe. Insgesamt
waren 100 Jäger und 35 Jagdhunde auf einem Gebiet von 1700 Hektar unterwegs.
´Heute hatten wir aber auch optimale Bedingungen für diese Jagd`, erläutert
Daum. Der Schnee habe geholfen, die Tiere besser zu sehen und zu hören.
´Mit der Ausbeute dieser Jagd ist es uns auch gelungen, den gesetzlich
vorgeschriebenen Abschussplan bereits frühzeitig zu erfüllen`, freut sich
der Förster. Das ermöglicht ihm auch, dass er schon jetzt die Schonzeit für die
Waldtiere einläutet: ´Normalerweise beginnt die Schonzeit ja erst im Januar,
aber nachdem unser Soll erfüllt ist, beginnt die Schonzeit schon jetzt.`"
Nun gibt es ja keine Zufälle. Warum
beginnt die Schonzeit "normalerweise" im Januar? Da steckt bestimmt auch das kirchlich
missbrauchte Fest Weihnachten und der Appetit der Christenheit auf Rehbraten
und anderes Wild dahinter, neben dem Appetit auf Gänsebraten, Entenbraten
usw. Weibliche Rehe, so genannte Ricken, sind übrigens im Dezember trächtig,
also schwanger. Doch "macht nix", sagen die Jäger, Metzger und
Fleisch-Gourmets. Oder wie es in dem zitierten Artikel heißt: "Während einige
Wildorgane wie beispielsweise das Herz bei Feinschmeckern sehr beliebt sind
und am Streckenplatz deshalb extra gelagert werden, landen andere Organe wie
beispielsweise Magen und Darm in großen Abfalltonnen." Und natürlich auch
die Embryonen. Denn die sind als Weihnachtsschmaus ebenfalls weniger
beliebt.

Und wer hat das alles zu
verantworten? Es sind leider einmal mehr die Institutionen Kirche, vor
allem die katholische Kirche, welche den Jägern extra einen "Heiligen" als
"Schutzpatron" zur Seite gestellt hat, den "heiligen" Hubertus,
obwohl Hubertus nie mehr jagte, nachdem er beim
Anblick eines prächtigen Hirsches eine Christusvision hatte mit den
sinngemäßen Worten "Hubertus, warum jagst du mich?"
Doch genau das ist die böse und verlogene Strategie der Kirche: So wie man
Jesus, der unter den Tieren im Stall zur Welt kam, auf das Schändlichste
kirchlich institutionell - als Krippenbaby oder toten Mann am Kreuz, aber
auf alle Fälle schweigend - vereinnahmt und missbraucht, so tut man es auch
mit Hubertus, der zum Christusnachfolger wurde, als er mit der Jagd
aufhörte. Die Kirche verunstaltet auch sein Andenken zu einer Art
"Ruhestandsjäger", der angeblich die aktiven Jäger beschützt, obwohl sein
Entschluss, nicht mehr zu jagen, niemals bedeutete, dass er dafür andere
Jäger "segnete". Man könnte auch sagen: Der Segen für dieses blutige Werk
kommt in jedem Fall von unten. Vielleicht töten oder verwunden sich auch
deswegen immer mehr Jäger versehentlich gegenseitig oder kommen bei anderen
Jagdunfällen zu Schaden.
Foto rechts zur
kirchlich-gesellschaftlichen Tradition:
Auszug aus "Stilleben
mit Reh, Hasen und Schnepfen", Original-Ölgemälde von Heinrich Wilhelm Trübner um das Jahr 1873 in der Kunsthalle Mannheim
(Foto gemeinfrei unter der Lizenz
Wikimedia Commons)
Würde die Kirche die Jäger und ihre
grausames Tun nicht mehr segnen, würde es besser um die Tiere stehen und um
die Menschen. Dort, im kirchlichen Kulturgut, liegen einmal mehr die Wurzeln
des Übels und seine Verbrämung durch das berüchtigte sprichwörtliche
Jägerlatein.
2013
10.1.2013 -
Verkommt Deutschland zur Bananen-Republik? -
Gesetzesentwurf versucht, Urteil des Europäischen Gerichtshofs, dass
Grundstücksbesitzer nicht mehr zur Duldung der Jagd auf ihrem Grundstück
gezwungen werden dürfen, zu unterlaufen
- Bei einem
Politiker stellt sich heute in der Regel die Frage, für wen sitzt er als Lobbyist im
Bundestag oder im Landtag? Eine starke Lobby haben dabei die Jäger, die vor
allem unter den so genannten "Großkopferten" überdurchschnittlich stark
vertreten sind. So soll es den wenig noch übrig gebliebenen Tieren in unseren
Wäldern auch weiter wie bisher an die Eingeweide gehen, und die Lobby versucht,
mit einem neuen Gesetz sogar ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für
Menschenrechte vom 26.6.2012 zu
torpedieren. Mehr dazu in der Pressemitteilung des Vereins Leben bewahren e.V.,
die den Skandal öffentlich macht und die wir aufgrund der Brisanz hier in voller
Länge veröffentlichen:
"Eine schallende Ohrfeige für den
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und für alle aufrechten Bürger, die
in Deutschland noch an ethische und demokratische Werte glauben. Es ist noch
schlimmer, als wir befürchteten", so bezeichnete Dr. Johannes Hofer,
Vorstandsmitglied des Vereins
Leben bewahren zum Schutz von Umwelt, Natur und
Tieren und ihrer Rechte international,
den
vorliegenden Gesetzesentwurf zur Änderung des
Jagdrechts.
Zur Erinnerung: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat
mit Urteil vom 26.6.2012 verbindlich festgestellt, dass ein
Grundstückseigentümer in Deutschland nicht mehr dazu gezwungen werden darf, wie
bisher Mitglied einer so genannten Jagdgenossenschaft sein zu müssen. Die damit
verbundene Pflicht, die Ausübung der Jagd durch Dritte auf seinem Grundstück
trotz entgegenstehender ethischer Motive dulden zu müssen, verstößt gegen
Artikel 1 Protokoll Nr. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Dieses
Urteil muss nun ohne Abstriche in nationales Recht umgesetzt werden.
Dementsprechend heißt es zur jetzt vorliegenden Gesetzesänderung in der
Mitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz vom 19.12.2012 wörtlich: "Die Bundesrepublik Deutschland hat
als Unterzeichnerstaat der Menschenrechtskonvention die Pflicht, das Urteil
umzusetzen und eine konventionskonforme Rechtslage herzustellen."
Im Entwurf des Ministeriums sind aber faktisch eine ganze Reihe von Hindernissen
eingebaut, die ein Antragsteller erst überwinden muss, wenn er sein Recht auf
Ruhen der Jagd in Anspruch nehmen möchte: Es geht dabei unter anderem um die
Widerstände der Nachbarn, die Berücksichtigung finden sollen, es geht um die
angebliche Gefahr drohender Wildseuchen, um den durch eine Befriedung eventuell
gefährdeten Schutz von Land- Forst- und Fischereiwirtschaft samt zugehöriger
Schadenersatzforderungen; eine Wartezeit von bis zu neun Jahren bis zum Ablauf
des Pachtvertrags kann möglich sein. Im Falle von Treibjagden soll die Ausübung
der Jagd auch gegen den Widerstand des Eigentümers erlaubt bleiben. Sogar eine
zwangsweise behördliche Anordnung der Jagd auf Rechnung des Eigentümers ist
vorgesehen.
"In geradezu scheinheiliger Weise werden diese Stolpersteine für den
verfassungsmäßig garantierten Gewissensschutz der Bürger in einem Gesetzentwurf
versteckt", so Dr. Hofer, "der offenbar über die Köpfe der ahnungslosen
Bundestagsabgeordneten hinweg durch den Bundestag gepresst werden soll.
Dreister und zynischer geht es wohl nicht mehr, noch offensichtlicher
hätte man die Interessen der Jägerlobby gar nicht bedienen können. Hier kann man
nicht mehr von einem Kniefall vor der Jägern sprechen, hier handelt es sich um
einen klassischen Kotau, den die verantwortlichen Politiker, allen voran Frau
Ministerin Aigner, hingelegt haben. Sollte dieser Entwurf tatsächlich so
beschlossen werden, wäre das eine Tragödie für den Rechtsstaat, vor allem aber
für die Wildtiere!" Die Vorgangsweise der Landwirtschaftsministerin findet er
umso skandalöser, als Ilse Aigner Angehörige einer Partei ist, die das "C" ganz
vorne in ihrem Namen trägt und damit vorgibt, die Lehre des Jesus von
Nazareth zu erfüllen. "Nicht nur, dass es im krassen Gegensatz zur friedvollen Lehre Jesu
steht, andere Lebewesen mutwillig zu töten, man bemüht sich nicht einmal darum,
das zu verbergen, geschweige denn, daran etwas zu ändern!"
"Der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss,
beschrieb das wahre Wesen der Jagd ja bereits vor Jahrzehnten sehr drastisch",
so Tierarzt Dr. Hansjörg Schilling zum Ministerentwurf, "von ihm ist folgende
Aussage überliefert: ´Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen
Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher
Geisteskrankheit.` Genau so ist es, erst vor wenigen Tagen sind laut
Medienberichten zwei Wildschweine in Neubrunn bei Würzburg auf der Flucht vor
Jägern auf die Dachterrasse eines zweistöckigen Hauses gerannt, wo sie dann
erschossen wurden. Die Anwohner hatten Glück, sie kamen mit dem Schrecken
davon." Und er ergänzt: "Wo soll ein solches irrwitziges Jägerverhalten noch
hinführen? Deutschland ist auf dem besten Weg, zu einer Bananen-Republik zu
verkommen, wo jede Lobby tun kann, was sie will, und das Volk nichts zu sagen
hat. Wenn man ernsthaft beginnen würde, das blutige Hobby Jagd objektiv zu
beleuchten, würde sich sofort herausstellen, dass diese für Natur und Tiere
völlig unnötig und kontraproduktiv ist. Das starre Festhalten an der Jagd
widerspricht völlig den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft, sogar Jäger
selbst geben das zu. Wie viele namhafte Fachleute sollen das denn noch
bestätigen, bis die Politiker endlich aufwachen: Jagd ist hinterlistige Tötung
des arg- und wehrlosen Mitgeschöpfes und sonst nichts!`"
www.leben-bewahren.org,
info@leben-bewahren.org
PS: Das skandalöse Gesetz ist
mittlerweile erlassen.
20.1.2013 -
Warum der Protestantismus
"gelassen"
der "Vernichtung der Welt" zuschaut - Die evangelischen
Theologen lassen weltweit verlauten, der Mensch könne sich nicht "selbst
erlösen", womit sie meinen: Er könne nichts dazu tun, da angeblich die "Gnade
Gottes" alles tue. Diese Gnade würde dann angeblich im Jenseits für alle
offenbar werden. Wenn sich Menschen jedoch anstrengen, Gott näher zu kommen,
dann treten sehr oft protestantische intellektuelle Bedenkenträger oder
"Sektenexperten" auf und bemäkeln den angeblich nichts bringenden Versuch einer
"Selbsterlösung".
Ähnlich wie bei Einzelnen hält es der
Protestantismus mit der ganzen Weltsituation, in der die materialistische
Zivilisation sehenden Auges mehr und mehr ihrer Selbstzerstörung entgegen
steuert. Während es weltweit viele Menschen gibt, die auf die eine oder andere
Weise noch mithelfen wollen, das Ruder herum zu reißen oder das Kommende
zumindest abzumildern, bleibt die protestantische Theologie seelenruhig und
verkündet sinngemäß ein angeblich wundersames Eingreifen "Gottes" am Ende der Zeiten,
weswegen man sich weiter den Rotwein schmecken lässt und ungeniert die Dinge
laufen lässt, die die Welt in den Abgrund stürzen, sie sogar teilweise
befürwortet. Oder schlimmer noch: Man schiebt "Gott" selbst zu, dass er es sei,
der am Ende die Welt "vernichten" würde, so dass man mit Gelassenheit der
kommenden Dinge harrt, da man gleichzeitig auf eine zauberähnliche
"Auferstehung" in Herrlichkeit spekuliert.
Doch das ist eine Verhöhnung Gottes. Denn Gott ist weder ein Zauberer, der per
göttlichem "Knopfdruck" am Ende der Zeiten die Rettung der Zivilisation schafft
oder den einzelnen protestantisch Gläubigen in den "Himmel"
gleichsam
katapultiert, noch ist Gott ein Wesen, das den anderen der beiden Knöpfe drückt,
der die materialistische Welt zerstört. Gott wird weder auf die eine noch die
andere Weise in das Gesetz von Ursache und Wirkung eingreifen, das sich einzig
und allein der Mensch selbst geschaffen hat, nachdem es unzählige positive
göttliche "Eingriffe" gab in Form von Handreichungen für die Menschen - z. B.
durch die Botschaft der Umkehr durch Jesus von Nazareth oder durch viele
Propheten und weise Menschen seither, die allesamt in den Wind geschlagen
wurden, vor allem durch den Protestantismus, der lehrt: "Allein der Glaube
genügt." Doch das bringt nichts, überhaupt nichts.
Beispielhaft für die protestantische Sichtweise,
welche die Welt maßgeblich mit dorthin gebracht hat, wo sie sich heute befindet,
zitieren wir nachfolgend den Kommentar des Theologen Klaus Jürgen Diehl in der
evangelischen Zeitschrift idea-spektrum Nr. 48/2012:
"´Darüber, wer die Welt erschaffen hat, lässt sich streiten. Sicher ist
nur, wer sie vernichten wird.` Dieses dem englischen Tierschützer George Adamson
(1906-1989) zugeschriebene Bonmot geht mit großer Gewissheit davon aus, dass die
künftige Vernichtung der Welt allein das Werk menschlichen Größenwahns sein
wird. Doch diesen letzten Triumph der Selbst- und Weltzerstörung wird Gott den
Menschen nicht einräumen. Mag der Mensch auch erfolgreich dabei sein, die
Lebensgrundlagen auf unserem Planeten zu zerstören, so wird Gott in seiner
souveränen Schöpferallmacht allein durch sein Wort den Schlusspunkt setzen: ´Ich
bin das A und O ...` (Offenbarung 22, 13)".
"A und O" stehen hier für die beiden griechischen
Buchstaben Alpha und Omega, dem ersten und dem letzten Buchstaben des
griechischen Alphabets. Wenn Gott das "Omega"
spricht, wie es in der Offenbarung des Johannes tatsächlich heißt, dann bedeutet dies
jedoch nicht den protestantisch erwarteten "Schlusspunkt", sondern die
Ankündigung der Ernte einer Jahrhunderte langen negativen Saat, indem nun alle
noch nicht gesühnten negativen Ursachen sich zu einem negativen Höhepunkt
verbinden. Da das Gesetz von Saat und Ernte allerdings auch im Jenseits gilt,
werden die Vertreter des Protestantismus davon nicht ausgenommen und ihre
Gnadenlehre wird sich spätestens dort in Luft auflösen, die man - im
übertragenen Sinne - nicht einmal mehr atmen kann.
16.2.2013 -
Falsche Heilspropheten haben Konjunktur in der Kirche. Doch Gott lässt
Seiner nicht spotten
– Jüngstes Beispiel: Die evangelisch-konservative Nachrichtenagentur idea
weist unter der Überschrift Kein Grund für eine Weltuntergangsstimmung
in großer Aufmachung auf den Artikel Und sie erholt sich doch im
PM-Magazin Nr. 3/2013 hin. Autor ist der Journalist und selbst ernannte
"Zukunftsforscher" Matthias Horx.
Matthias Horx polemisiert dort gegen die
Zukunftsprognosen des seriösen Club of Rome, der seiner Meinung nach durch
das angebliche Schüren von Paranoia vor allem Aufmerksamkeit erheischen wollte. "Dass wir
diesen Planeten gleichsam ´umbringen` könnten und uns selbst gleich mit, ist
wahrscheinlich die am weitesten verbreitete Größenwahn-Fantasie unserer
Zeit", wird er von idea.de am 15.2.2013 zitiert (http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/kein-grund-fuer-eine-weltuntergangsstimmung.html)
und er zaubert die Fakten in einer Weise um, dass alles "gut" würde.
So
erfindet er neue Szenarien, wie z.B. die Behauptung, dass "breite
Mittelschichten" zur "Durchsetzung neuer Umweltschutz-Technologien" führen
(PM). Doch die "Mittelschichten" werden weltweit immer schmäler, und die
neuen Technologien als Heilmittel gegen Klimawandel =
Klimakatastrophe anzupreisen, reichen hinten und vorne nicht. Solche
Technologien mögen hier und da einen Fortschritt zu etwas Besserem signalisieren,
doch sind diejenigen, die darauf vertrauen, vergleichbar mit Menschen, die
durch kräftiges Pusten einen Sturm aufhalten und zurückdrängen möchten, der
sich schon längst in der Atmosphäre der Erde abzeichnet.
Auf seiner Homepage horx.com bewirbt der "Zukunftsforscher" auch
seinen Vortrag Anleitung zum Zukunftsoptimismus
- Warum die Welt nicht schlechter wird. Dazu schreibt er: "Die Lage der
Zukunft scheint katastrophal: Die Umwelt ist in höchster Gefahr, der
Kapitalismus böse, die Globalisierung eine Katastrophe. Doch hinter solchen
Zukunftsbildern stecken Ideologien, Ängste und verzerrte Weltbilder Dieser
provokante Vortrag entlarvt die medialen Täuschungen und psychologischen
Fehlleistungen des grassierenden Zukunfts-Pessimismus. Er trainiert die
mentale ´Future Fitness` der Zuhörer aus allen Branchen."
Der Hinweis auf die "Branchen" deutet darauf hin, dass er mithilfe dieser Vorträge
vor entsprechend vermögendem Publikum auch seinen Lebensunterhalt
bestreitet.
Jesus, der
Seher Johannes und die wahren Gottespropheten lehren
deshalb auch
etwas ganz Anderes. Aber sie verdienten mit ihren Warnungen auch kein Geld,
sondern wurden gekreuzigt, erschlagen oder aus der Gesellschaft verbannt.
Die moderne philosophische, journalistische oder kirchliche Heilsprophetie
blendet auch völlig aus, dass die "Apokalypse" schon jetzt in großen Teilen
der Welt Alltag ist. Ca. 40.000 Menschen sterben täglich an Hunger oder an
den unmittelbaren Folgen und vieles mehr, so dass das Vertrauen auf
Umweltschutz-Technologien sich meist nur auf die Hoffnung bezieht, einige
Oasen ungleich verteilten Wohlstands mehr schlecht als recht funktionsfähig zu
erhalten. Man stellt also in Aussicht, das Boot, in dem man selber sitzt,
manövrierfähig zu halten, während alle anderen Boote untergehen oder schon
untergegangen sind. Und man predigt denen, die noch nicht untergegangen sind:
"Ich glaube, uns trifft es nicht, nur die Milliarden anderen, deshalb
bitte ´Future Fitness` (= Fitness für die Zukunft) statt
schlechter Stimmung."
Außerdem
bewirken neue Technologien nichts gegen das unermesslich Leid der Tiere und
ihre gleichfalls unermesslich leidvollen Folgen für deren Peiniger, und sie
können, wie "alte" Technologien auch, für die Fortsetzung unheilvoller
anderer Entwicklungen missbraucht werden.
Die Kirchenoberen jedoch holen sich die falschen Heilspropheten gerne
mit in ihr Boot,
und sie reden den Verursachern von Katastrophen, garniert mit ein bisschen
Kritik, zu Munde. Ja, sie sitzen schon lange
mit denen im selben Boot, die nur ihre eigenen "Schäfchen" ins Trockene bringen wollen,
während man die naiv gläubigen "Lemminge" zu Millionen den Abgrund hinunter stürzen lässt.
Von einer "Erholung" der Erde sprachen zwar auch Jesus und alle Propheten – aber
erst nach einer tief greifenden unbequemen Umkehr, und nachdem der malträtierte Planet seine Peiniger und alles
abgeschüttelt haben wird,
was diese
auf der Erde an Leid und Schmerz an Menschen, Tieren und der ganzen
Schöpfung Gottes anrichten. Da hilft keine
"billige Gnade" der protestantischen und vornehmlich lutherischen Theologen,
die nichts bringt außer der verhängnisvollen Illusion, mit ein paar kleinen
Veränderungen wie bisher
weitermachen zu können. Denn Gott lässt Seiner nicht spotten.
16.4.2013 -
Wie lange lassen
sich konfessionelle Tierinteressenten noch von der evangelischen Kirche
brüskieren? - In einem
Rundschreiben an Freunde kündigt Frau Vivian K. Wichmann von AKUT e.V.
(Aktion Kirche und Tiere e.V.) am 20.2.2013 Veranstaltungen parallel zum
Evangelischen Kirchentag vom 1.5. - 5.5.2013 in Hamburg an. In dem Schreiben
heißt es: "Liebe Tierfreunde, da der Ev. Kirchentag es abgelehnt hat den
Termin für einen Gottesdienst für Mensch und Tier im Programm aufzunehmen,
findet nun - zu meiner großen Freude - parallel zum ´großen` Kirchentag
ein Kirchentag für Mensch und Tier ... statt."
Der Kirchentag hatte also die Kirchenmitglieder, die kleine Schritte in
Richtung Tierfreundschaft tun, zuvor ausgegrenzt.
Der
AKUT-Vorsitzende, Pfarrer Holger Janke, rät: "Wer nicht auf Fleisch
verzichten wolle, solle zumindest Bio-Qualität kaufen" (domradio.de,
26.8.2010). Doch ein echter Tierfreund bringt seinen Freund, das Tier,
nicht zur Bio-Fleisch-Produktion in den Schlachthof. Dennoch ist für die
Evangelische Kirche selbst die Position von Pfarrer Janke innerhalb des
Kirchentags ein Ärgernis und die Initiativen von AKUT sind nicht
tolerierbar.
Dies ist verständlich wenn man weiß, wie viele Massentierhalter in
"ihre" evangelische Kirche eingebunden sind, und dass von den Angestellten
der großen Tiervernichtungsanstalten Millionen an Kirchensteuern aufgebracht
werden. Da ist der Kirche selbst eine "Bio-Fleisch"-Empfehlung zu viel.
Vgl. dazu die katholische Kirche
mit ihrer Verteidigung angeblich "traditioneller bäuerlicher
Produktionsweisen" einschließlich der Massentierhaltungs-Fabriken.
Doch bei allem Kompromissgeist der konfessionellen Tierinteressenten: Auch
sie sollten sich
nicht länger als Feigenblatt für die Institution Kirche
missbrauchen lassen. Lesen Sie dazu auch unsere Meldung zum
1. Kirchentag Mensch und Tier 2010 in Dortmund.
Vegetarier - gottlose Ketzer?
"Wer sagt oder daran
festhält, der Himmel, die Sonne, der Mond, die Sterne und die Gewässer, die
oberhalb der Himmel sind, seien irgendwelche beseelten und vernunftbegabten
Kräfte, der sei mit dem Anathema belegt [= ewig verflucht]."
Anfang des 19. Jahrhunderts
gab es auf dem Gebiet der heutigen USA ca. 60 Millionen Bisons. Im Jahr 1902
gab es nur noch 23 einzelne dieser prachtvollen Büffel. Dazwischen kamen die weißen Siedler, überwiegend
Protestanten, und metzelten alle Tiere nieder - teils für Schuhsohlen,
teils, um den Indianern die Ernährungsgrundlage zu entziehen und um sie
auszuhungern, teils aus Spaß am Morden. Die letzten 10.000 Bisons wurden
durch Scharfschützen an den Wasserstellen abgeknallt. "Allein der Glaube
genüge für das Seelenheil", so die Religion des weißen Mannes.
Der Text
kann wie folgt zitiert werden:
Ein völlig anderer Umgang mit den Tieren
siehe z. B. hier
Siehe dazu auch der Link: http://www.abschaffung-der-jagd.de
Herzhafte vegetarische Rezepte finden Sie z. B.
hier
Lesen Sie auch:
"Der Theologe Nr. 7": Jesus und die ersten
Christen waren Freunde der Tiere
sowie im Anhang dazu die Quellensammlung
Jesus war ein
Freund der Tiere und den ergänzenden Beitrag
Auch in der Bibel wird deutlich: Tiere sollen
nicht getötet werden
"Der Theologe Nr. 37": Die blutige
Tempelkult und der Schöpfergott im eigenen Herzen
"Der Theologe Nr. 53": Das Ja der Kirche zur Atomkraft - Kernkraftwerke mit dem Segen des
kirchlichen Gottes
"Der Theologe Nr. 65": Esst kein
Fleisch, hört auf damit!
Siehe hierzu eine Pressemeldung des
Buch-Verlags bei
http://www.openpr.de/news/638093.html
(Edikt des
Kaisers Justinian, veröffentlicht als Dokument der Synode von Konstantinopel
im Jahr 534, zit. nach
Heinrich Denzinger, Kompendium der
Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen, Herausgeber: Peter
Hünermann, 42. Auflage, Freiburg 2009, Lehrsatz
Nr. 408)

Foto:
Jack Dykinga, Lizenz: Wikimedia
Commons
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr.
31: Die Klimakatastrophe und das Leid von Natur und Tieren im kirchenchristlichen Abendland,
Wertheim 2007, zit. nach
http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm, Fassung vom 16.4.2013
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