Der Theologe Nr. 123, aktualisiert am 4.6.2026
(Diese Ausgabe ist der
ursprüngliche Anhang zu Der Theologe Nr. 113,
Ursachen von Klimawandel und
Klimakatastrophe)
Vorwort: Die Verantwortung der Religion
INHALTSVERZEICHNIS DER NACHRICHTEN
2020 / 2021 / 2022 / 2023 / 2024 / 2025 / 2026
2005
7.1.2005
/ 20.4.2006 / 1.1.2007 –
Flutkatastrophe in Südostasien
– Die führenden Theologen beider Kirchen geben anlässlich der
Tsunami-Flutkatastrophe bundesweit Stellungnahmen zu der Frage ab "Wie
kann Gott das zulassen?" Auf diese Weise tragen sie dazu bei, dass immer
mehr Menschen ihren Glauben an Gott verlieren. Denn man macht Gott für
Katastrophen mitverantwortlich und verschweigt, dass die Elemente der Erde
aufgrund menschlicher Schuld aus den Fugen geraten sind und immer wieder
geraten. Mit Gottes Willen hat dies nichts zu tun.
Lesen Sie dazu auch ein Buch über die kirchliche Verantwortung bzw.
Mitschuld an Klimakatastrophen mit dem Titel
Gott hat rechtzeitig gewarnt
Vgl. dazu auch die
Information der Freien Christen Nr. 6
– Der Tod – und was dann? Das Geheimnis der Kirchen und ein Blick
hinter die Nebelwand. Sie deckt im Teil 1 Hintergründe der
kirchlichen Lehre auf und weist auf eine positive Perspektive hin.
5.1. / 7.1.2005 / 10.12.2006 –
Ein Tiermassaker in
Deutschland gestoppt! – Die Landwirte von Gut
Terra Nova in Unterfranken verstehen sich als freie (und nicht als
kirchliche)
Christen, die im Einklang mit der Natur wirtschaften möchten.
Wildtiere, die dort Nahrung suchen, werden nicht als Schädlinge betrachtet,
sondern ihnen wird der Teil der Ernte zugestanden, den sie brauchen.
Denn die Früchte, welche die Erde hervor bringt, sind auch für die Wildtiere
gedacht. Und die Landwirte lernen, das Verhalten und die Sprache der
Tiere zu verstehen (Darüber gibt es auch Veröffentlichungen).
Benachbarte Landwirte werden entschädigt, bzw. es
wird dafür gesorgt, dass die Tiere nicht so leicht auf ihre Felder
kommen. Nun wollte das zuständige Landratsamt Würzburg in
Zusammenarbeit mit katholischen und evangelischen Jägern das
friedvolle Miteinander dort gewaltsam beenden und forderte gegen Androhung
eines Zwangsgeldes die Erschießung einer
übergroßen Anzahl von Wildschweinen,
was jedoch vorerst gestoppt wurde. Der katholische Landrat,
der bald den katholischen Silvesterorden bekommen sollte, hatte sich
in der Vergangenheit öffentlich gegen den Glauben der Landwirte gestellt.
Doch diese wehren sich und haben das Ruhen der Jagd auf deren eigenen
Flächen beantragt (Ruhen der Eigenjagd), was in vielen anderen Ländern
Europas (z. B. Schweiz, Italien, Frankreich) sowie in Baden-Württemberg in
Einzelfällen schon erfolgreich und beispielhaft praktiziert wird. So gibt es
Hoffnung für die Wildtiere.
PS: Die Landwirte
arbeiten mit den
Internationalen
Gabriele-Stiftungen zusammen.
12.10.2005
/ 31.12.2009 –
Buddha-Statue auf dem Piz
Badile als Protest gegen Gipfel-Kruzifixe
– Verschiedene Südtiroler Bergsteigergruppen wehren sich
dagegen, dass die römisch-katholische Kirche auf jeden Berggipfel in den
Alpen ein Kruzifix mit dem geschundenen Leichnam von Jesus aufstellt oder
irgendein anderes Kreuz oder gar Statuen angeblicher "Heiliger". Als
sichtbares Zeichen des Protests transportierten Bergfreunde als eine Art
"Gegengewicht" eine Buddha-Statue auf den 3000 Meter hohen Piz Badile. "Die
20 Kilogramm schwere Figur soll erst wieder ins Tal gebracht werden, wenn am
Berg keine Heiligenbilder mehr zu sehen seien, sondern nur noch Fels und
Eis", so die Initiative
(idea-spektrum Nr. 41/2005), die sich gegen die Vereinnahmung der Natur
durch die Kirche wendet. Die katholische Kirche reagierte prompt, und ein
Zusammenschluss von Priestern hat sich die Entfernung des Buddha zum Ziel
gesetzt. Durch ihren österreichischen Informationsdienst kath.net
ließ man hierzu die Stellungnahme des Theologen Don Augusto Azzalini
verbreiten, in der es unter anderem heißt: "Unsere Berge dürfen nicht von
anderen Religionen verunreinigt werden, die nicht zu unserer Kultur
gehören". Das also sagen Religionsfunktionäre, deren
Klientel im Talar Kinder zu Tausenden vergewaltigt haben.
Wie wäre es, wenn überhaupt keine Religion ihre Herrschaftszeichen oder
Symbole an den Plätzen aufstellen darf, die von vielen Wanderern und
Naturfreunden aufgesucht werden. So wie es die Bergsteiger in Südtirol
vorschlagen, so dass man auch auf den Bergen "nur noch Fels und Eis" sieht,
in denen die göttliche Kraft gegenwärtig ist, Gott in uns, Gott in allen
Lebensformen.
8.12.2005 / 24.11.2009 –
Die Geburtstage von Buddha und
Jesus – Zu Ehren des Geburtstags von Buddha lassen
Buddhisten vor dem Tempel symbolisch gefangene Vögel frei, was bedeuten soll:
Nach dem Willen Buddhas sollen alle Menschen und Tiere so frei sein.
Im Gegensatz dazu die kirchlichen Zeremonien und Bräuche zu "Ehren" des
alle Jahre wieder zelebrierten
Geburtstags von Jesus.
Die Kirchenchristen lassen zu diesem Anlass Millionen und Abermillionen
gefangener Tiere schlachten, die vor ihrer "Bestimmung" als Gaumenschmaus an
den Festtagen noch qualvoll aufgezogen und oft ohne
Betäubung brutal hingerichtet werden, z. B. Gänse, Enten, Truthähne usw. Bei den
Kühen, die uns derzeit aus mancher "Krippe von Bethlehem" friedlich anblicken,
ist dies das ganze Jahr über Alltag. So werden die neugeborenen Kälbchen meist
sofort nach der Geburt der Mutter weggenommen und in engste Boxen gesperrt,
damit sich keine Muskeln entwickeln und das Kalbfleisch auf diese Weise
besonders zart wird. Drei Tage lang brüllen Mutter und Kind verzweifelt
nacheinander,
"dann ist Ruhe", so ein evangelischer Landwirt, und
"zartes" Kalbfleisch
soll besonders auch an Weihnachten "munden" ...
Durch die Tierquälerei der Kirchenchristen wird Jesus verhöhnt,
denn Er trat wie Buddha für die Freiheit von Menschen und Tieren ein. Er kam
sogar unter "Ochs und Esel" in einem Stall zur Welt und warf später die
Tierhändler aus dem Tempel, die dort Rinder, Schafe und Tauben zur Schlachtung
angeboten hatten. Die Kirche und ihre gewissenlosen Theologen aber sprechen
diesen sehr empfindsamen Geschöpfen die unsterbliche Seele und die
Leidensfähigkeit, vergleichbar wie beim Menschen, ab. Dabei hat sogar die
Genetik jetzt bestätigt, dass die für Gefühle und Schmerzempfinden
verantwortlichen Gene bei Mensch und Säugetieren identisch sind.
Beim Schlachtschüssel-Essen beim Bauern oder Viehzüchter sind die Pfarrer und
die Priester dann willkommene Gäste, und so mancher Amtsträger bekommt dort die
"Ehre", in die erste Blutwurst beißen zu dürfen. Auch auf diese Weise
dokumentieren die Würdenträger ihren Gegensatz zu Jesus. Und während Buddha und
Jesus auch das Mitgefühl für die Tiere lehrten, bestimmt die Kirche den Menschen
zum Herren über Leben und Tod der anderen Geschöpfe. Diese darf er dann z. B. zu
bestialischen Versuchszwecken
"gebrauchen"
(Katholischer Katechismus, Lehrsatz Nr. 2417),
und er solle sich die gesamte Erde (nach 1. Mose 1, 28) für seine
Ego-Zwecke "untertan" machen, was er auf furchtbare Art und Weise gemacht hat
und mit kirchlichem Segen auf immer brutalere Weise auch weiterhin tut.
So entscheiden z. B. im
kirchenchristlichen Abendland die Jäger und Jagdbehörden über die genaue Anzahl
der Tiere, die in Wäldern und Feldern nach ihrer Meinung existieren dürfen und
über die anderen, die nach ihrer Meinung erschossen werden "müssen".
Jäger und Jagdbehörden-Vertreter sind fast allesamt konfessionelle
Kirchenmitglieder. Doch wehe, die überlebenden Tiere verhalten sich, z. B. wenn
sie Hunger haben, nicht gemäß den Profit- und Lobby-Interessen der Menschen. So
werden auch in dieser kalten Jahreszeit viele frierende Tiere (weil sie sich
meistens kein dickes Fell mehr "anfressen" können) in freier Natur angeschossen
bzw. umgebracht. Eine göttliche Schöpfungsordnung, die das Gleichgewicht in der
Natur selbst regelt, wenn der Mensch das zulassen würde und wie es z. B. Jesus
und manche östliche Weltanschauung lehrt, wird von der Kirche abgestritten.
Haben Tiere Hunger und suchen sie im Wald oder auf einem Feld etwas zum Essen,
gelten sie im Kirchenchristentum als "Schädlinge", welche die Jäger
niedermetzeln müssen, denn selten ist der erste Schuss gleich tödlich.
Angeschossene Tiere schleppen sich oft noch Tage lange unter qualvollen
Schmerzen durch den Wald, bis sie schließlich "verenden", oder sie verrecken mit
aufgehackten Gliedern elendiglich in Fallen. Dies alles geschieht mit dem
ausdrücklichen Segen beider großer Kirchen, sowohl der katholischen als auch der
evangelischen. Nur zu den Festtagen heißt es vorübergehend "Stille Nacht",
solange man zum Schaden der eigenen Gesundheit das Fleisch der zuvor
geschlachteten Geschöpfe in übergroßen Mengen verdaut. Und am nächsten Tag und
in der nächsten Nacht wird dann wieder geschossen ...
Lesen Sie zum Thema Der Theologe Nr. 7 – Jesus
und die ersten Christen waren Vegetarier.
Anmerkung: Die weihnachtliche
Verehrung der Geburt und die karfreitagliche Hinrichtung von Jesus eignen sich
auch deshalb gut für den kirchlichen Etikettenschwindel, da Jesus bei dem ersten
Anlass noch nicht sprechen konnte und bei dem zweiten nicht mehr.
In der Zwischenzeit ging
Er jedoch auf die Theologen und Priester
Seiner Zeit los und lehrte u. a.:
"Weh euch, ihr Schriftgelehrten ..."
(Matthäusevangelium, Kapitel 23)
2006
8.1. / 31.8.2006 / 30.12.2010 –
Das Ringen um das Leben der
Wildtiere – Vor ca. einem Jahr stoppte der
Bayerische Verwaltungsgerichtshof eine "Sofort-Anordnung"
der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Würzburg für eine Wildschwein-Jagd auf
einem kleinen Stück Land bei Greußenheim in Unterfranken, das friedfertigen
Landwirten gehört, welche die Jagd ablehnen. Und immer mehr Menschen nehmen das
Verhalten der konfessionellen Jäger nicht mehr stillschweigend hin und
protestieren; zuletzt im Jahr 2006 zu Ostern in Würzburg ca. 1300 Menschen, die
für das "Ruhen der Eigenjagd" auf dem Gelände von Gut Greußenheim auf die
Straße gegangen sind.
Grundlage dafür ist auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für
Menschenrechte aus dem Jahr 1999, das ein solches Recht ausdrücklich bejaht.
Zum Hintergrund:
Wo nicht gejagt wird, regelt sich die Population der Tiere zum Wohl von Landwirt
und Tier von selbst, was auch Langzeitstudien europaweit bestätigen. Davon
profitieren letztlich alle, auch die Landwirte. Denn in Wirklichkeit lässt der
permanente Jagdstress und die Zerstörung der Rottenstrukturen durch ständige
Erschießungen die Fortpflanzung der Tiere völlig aus dem Ruder laufen.
Mit fundierten Beweisen und Materialien
wurde bereits vor ca. einem Jahr ein "Ruhen der Eigenjagd" auf dem eigenen Land
beantragt.
Die Kirche
beruft sich für ihre Rechtfertigung der Jagd dabei auf die Bibel
"Macht euch die Erde untertan"
(1. Mose 1, 28)
heißt es dort, und gemäß
klerikaler Interpretation heißt das: Macht sie euch mit Gewalt untertan.
Oder es heißt: "Furcht und
Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter
den Himmeln, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im
Meer; in eure Hände seien sie gegeben"
(1. Mose 9, 2),
nach Aussagen renommierter Theologen der "Fluch
der Urzeit". Mit Jesus von Nazareth, einem Freund des Lebens und auch der
Tiere, und mit den großen Propheten des Alten Testaments hat das allerdings
nichts zu tun. So verkündete schon der Prophet Jesaja ein Friedensreich auf
dieser Erde, in dem Mensch und Tier miteinander in Frieden leben
(Jesaja 11, 6-9).
Doch wer Schritte in diese Richtung tun will, wird von den Kirchen oft als
"Träumer" oder "Sektierer" bekämpft.
Lesen Sie auch,
wie die Massentierhaltung und der Einsatz von Sexualduftstoffen in den Ställen
auf das Fortpflanzungsverhalten von
Wildtieren
oder gar
Menschen übergreift.
14.1.2006 –
Deutschland
kauft neue Tiertötungsmaschinen
– Im Jahr 2001 bekam man bereits einen Vorgeschmack zukünftiger Massentötungen.
Ca. 400.000 gesunde Rinder wurden geschlachtet und auf Scheiterhaufen verbrannt,
um den wegen BSE eingebrochenen Rindfleischpreis
durch Senkung des "Angebots" wieder zu heben. Jetzt drohte die Vogelgrippe mit
vorsorglichen Massentötungen weit größerer Mengen an gesunden Tieren, die in der
Nähe von infizierten Tieren lebten. Und dazu wurde in Oberding bei München eine
mobile Massentötungsanlage vorgestellt:
Drei Menschen gleichzeitig hängen die Tiere mit Füßen in die Maschine.
Per Fließband werden diese dann in ein Wasserbad getaucht und dort mit
Stromschlägen getötet. Als Ergänzung dazu hat alleine der Freistaat
Bayern noch drei weitere Vergasungsanlagen angeschafft, wo unseren gefiederten
Freunden mit CO2 der Garaus gemacht wird – eine Variante
im Vergleich zum alltäglichen Normalfall, wo die Vögel, die für den Gaumengenuss
des Menschen bestimmt sind, z. B. durch maschinelles Abreißen des Kopfes getötet
werden. Oder wo man frisch geschlüpfte männliche Küken nicht nur vergast,
sondern auch bei lebendigem Leib in der "Musmühle" zermalmt und zu Tierfutter
verarbeitet: ca. 60 Millionen Küken im Jahr; weil die "dumme" Natur offenbar
nicht begreift, dass die "Schöpfungskrone" Mensch weibliche Küken als
"Nutztiere" braucht und keine männlichen.
PS: Das Töten in diesen barbarischen
und immer roheren Ausmaßen ist nur möglich, weil die Kirche den Tieren von der
Antike (Augustinus) und dem Mittelalter (z. B. Thomas von Aquin) bis heute die
unsterbliche Seele und die volle Leidensfähigkeit abspricht.
Deshalb gelten Tiere im kirchlich-abendländischen Rechtsverständnis auch
als "Sachen"
und nicht als Lebewesen.
Doch wer weiß, ob einer auf diese Weise erzeugten immer
brutaleren Verrohung nicht
irgendwann auch wieder verstärkt Menschen zum Opfer
fallen?
4.3. / 11.5.2006 –
Kirchenchristliche Partei jetzt
in der Regierung: Aufhebung der Reform zugunsten von Tieren. Die furchtbaren
Quälereien gegenüber den Hühnern sollen weitergehen –
Ein kleiner Lichtblick für die furchtbar gequälten Hühner war die Gesetzgebung
der rot-grünen Bundesregierung. Nur noch bis Ende 2006 sollten die alten
Legebatterien zulässig sein. Jetzt regieren aber wieder die sich verstärkt auf
die Theologen der Kirche berufenden Parteien CDU und CSU. Vor allem in
Zusammenarbeit mit der CDU in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen wurde nun
entschieden, die Reform wieder zu kippen. Und auch die SPD/PDS-Regierung in
Mecklenburg schloss sich gleich an. Hühner müssen wieder wie bisher mit ca. 800
Quadratzentimeter Lebensraum auskommen (weniger als ein DIN-4-Blatt). Nur in der
Höhe gibt man der geschundenen Kreatur gnädigerweise 15 cm mehr (von 45 cm auf
60 cm) und überschreitet damit sogar die EU-Mindesthöhe um einige Zentimeter.
Doch ein Flattern ist für die Hühner auch bei dieser Höhe nicht möglich. Und
auch die neu einzurichtenden Sitzstangen und Nestecken werden die Tiere wegen
der qualvollen Enge wohl kaum nutzen können, und man wird vermutlich auch weiter
den Hühnern die Schnäbel teilweise abschneiden (das so genannte
Schnabel-Kupieren), damit sie sich aus Verzweiflung nicht selbst gegenseitig
verletzen. Und die alten Käfige sollen sogar bis Ende 2008 in Gebrauch bleiben
(Spiegel online, 4.3.2006 und 11.5.2006).
Die nächste Seuche ist vorprogrammiert ... Lesen Sie dazu
Teil 4 in Der Theologe Nr. 7
–
Absturz in die Barbarei gegenüber den Tieren durch das kirchliche
Christentum – In der Antike gab es noch eine hohe Ethik.
26.3.2006 – "Versuchstiere" klagen – doch wer verfälscht ihren Hilfeschrei? – Im Jahr 1999 erschien im Gabriele-Verlag die Schrift Der Prophet Nr. 15: Tiere klagen – der Prophet klagt an (www.gabriele-verlag.de). Darin gibt der Prophet den gequälten Mitgeschöpfen eine Stimme, auch den so genannten "Versuchstieren". Unter anderem am 20.5.2005 versuchte die Kirche nun, den Spieß umzudrehen. In einer ökumenischen so genannten "Segnung" anlässlich der Einweihung des neuen "tierexperimentellen Zentrums" Franz-Penzoldt-Zentrum der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen gab die evangelisch-lutherische Pfarrerin Christine Günther-Roppelt und der katholische Klinikseelsorger Pastoralreferent Hans Baumgartner im Anschluss an die Ansprache des CSU-Staatsministers Thomas Goppel den gequälten Tieren aber eine ganz andere Stimme (zit. nach erlanger-universitaetsreden/67_unirede_penzoldt.pdf). Was ist nun die Wahrheit? Und was die Fälschung? Lesen Sie Ausschnitte aus beiden Texten und vergleichen und entscheiden Sie selbst.
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8.4.2006
– Kurz
vor Ostern: Hinrichtungsmaschinen fehlerhaft – Massaker an Gänsen verlangsamt
sich, Massentötungen von Lämmern planmäßig
– Weil die
neuen Hinrichtungsmaschinen nicht richtig
funktionieren, zieht sich die Massentötung in der von Vogelgrippe befallenen
Zuchtfabrik in Wermsdorf/Sachsen in die Länge. Derweil kippte der von der CDU
dominierte Bundesrat einige geplante Verbesserungen für die Tiere bei der
grausamen Massentierhaltung von Hühnern. Die Hühnerbarone drohten zuvor mit
Abwanderung nach Osteuropa, weil dort noch mehr gequält werden darf als in
Deutschland.
Planmäßig laufen dagegen die Vorbereitung zur massenhaften Abschlachtung der
Lämmchen für den Osterbraten. Zur angeblichen Ehre von Jesu Auferstehung essen
v. a. Kirchenchristen nach dem Kirchgang bevorzugt Lammfleisch (das so genannten
"Osterlamm"). Vor ca. 2000 Jahren wurden die Lämmchen etwa zeitgleich
mit der Hinrichtung von Jesus zum Passahfest massakriert – mehr als nur
ein Symbol. Denn aus antiken Schriften außerhalb der Bibel geht hervor:
Jesus kam auch für die Tiere (siehe Der Theologe Nr. 7 – Jesus und die
ersten Christen waren Vegetarier). Zudem gilt: Der Mord an den Tieren ist
der Tod der Menschen.
27.4. / 9.5.2006 –
"Jesus kam auch
für die Tiere" – größter deutscher Ostermarsch in diesem Jahr in Würzburg
– Die Sorge um den Weltfrieden hat in diesem Jahr
zu Ostern nur wenige Menschen mobilisieren können. In Frankfurt waren es mit
1000 Teilnehmern wohl die meisten, in Berlin zählte man 650, in Würzburg leider
nur 65. Dafür kamen dort 1300 Demonstranten zu dem von den Landwirten von Gut
Greußenheim angemeldeten Demonstrationszug unter dem Thema "Jesus
kam auch für die Tiere" (900
blieben nach Polizeiangaben auch während der Abschlusskundgebung auf dem
Marktplatz). Damit fand in diesem Jahr in Würzburg der größte Ostermarsch der
Bundesrepublik stand. Leider wurde dieses Ereignis in Presse, Hörfunk und
Fernsehen so gut wie totgeschwiegen. Nicht einmal dem Lokalblatt
Main-Post
war die größte Demonstration, die in Würzburg in letzter Zeit stattgefunden hat,
ein Artikel wert. Lediglich im dort turnusmäßig erscheinenden Bericht der
Würzburger Polizei erschienen 12 schmale und wenig aussagekräftige Zeilen. Dafür
stehen in der
Main-Post
seitenweise positive Artikel über die Pfarrer der Umgebung und das Tun in ihren
so genannten Pfarreien, auch wenn nur sehr wenige
Personen an diesen Ereignissen beteiligt sind, und das ganze
Kirchensystem zu einem großen Teil staatsfinanziert wird.
Die demgegenüber 1300 von den Medien verschwiegenen Demonstranten setzten sich
u. a. für die Abschaffung der Jagd ein und wiesen auf das grausame Leid der
Tiere gerade vor den kirchlichen Feiertagen
hin, zu denen die Tiere geschlachtet werden. Mit Hinweis
auf die entsprechende
Lehre von Jesus, die in den apokryphen
Schriften außerhalb der Bibel nachzulesen ist, plädierten sie auch für eine
vegetarische Ernährung.
12.9.2006 –
Papstbesuch:
Gammelfleisch bzw. Ekelfleisch für die Pilger?
– Vgl. dazu in
Der Theologe Nr. 7
das Thema
Kirche und Tiere: Absturz in die Barbarei –
Am 11.9.2006 beim Treffen mit dem
Papst in Altötting gab´s Schweinebraten. Welche Tiere an den anderen Tagen
"geopfert" wurden, ist nicht bekannt. Doch die Bewirtung der Journalisten im
Pressezentrum war auch "vom Feinsten". Währenddessen ist nicht auszuschließen,
dass für das einfache katholische Fußvolk von einem katholischen Betrieb u. a.
"Gammelfleisch" serviert wurde. Bei einer Firma, die 7000 Pilger auf dem
Islinger Feld versorgte, wurden nämlich "Anfang der Woche" 660 kg verdorbenes
Fleisch gefunden. "Wie die Polizei und das Veterinäramt Ansbach am Mittwoch
mitteilten, waren die Spanferkelhälften, Haxen, Wurstwaren, Grillhähnchen und
Rollmöpse auf einem Volksfest in der Oberpfalz übrig geblieben und sollten auf
einem Fest in Baden-Württemberg verkauft werden. Der Leiter des Veterinäramts
Ansbach, Hans Moser, sagte, das Fleisch sei während der Fahrt in Plastikwannen
gelagert und nicht gekühlt worden. Es habe bereits gestunken und sei zum Teil
´verfärbt und schmierig` gewesen" (Focus online,
14.9.2006).
Hinweise, ob auch auf dem Islinger Feld
dabei "verdorbenes Fleisch serviert wurde, gebe es bislang aber nicht, teilte
die Staatsanwaltschaft Regensburg mit".
|
"Hatte nicht schon der junge
Theologieprofessor Ratzinger, damals also noch nicht Bischof, Kardinal oder
Papst, in seinen Vorlesungen vor seinen Theologiestudenten vollmundig
getönt, es könne dem Reh oder Hasen gar nichts Besseres passieren, als
geschossen zu werden und auf dem Teller des Menschen zu landen, denn damit
erfülle das Tier seine Bestimmung, die der Schöpfergott ihm zugeteilt habe." |
23.10.
/ 27.10.2006
–
Planen deutsche Waldbesitzer die
Ausrottung des Rotwilds?
– Während der Mensch weltweit die Lungen des Planeten Erde, den
Regenwald, vernichtet und damit zehntausendfaches Artensterben sowie den
ökologischen Zusammenbruch der Zivilisation und millionenfachen Tod und Siechtum
vorantreibt, geht es auch in deutschen Wäldern immer brutaler zu. Obwohl die
Mutter Erde Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen sein soll, maßen sich
die Menschen in der kirchenchristlichen Tradition gemäß 1. Mose 1, 28 ("Macht
euch die Erde untertan") und 1. Mose 9, 2 ("Furcht
und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden") die absolute
Herrschaft über die Natur und ihre gnadenlose Ausbeutung für ihren Profit an. "Der
Wald muss Gewinn abwerfen", so z. B. der Revierleiter der
römisch-katholischen Stiftung Juliusspital in Würzburg (Main-Post,
23.10.2006). Geschmälert wird dieser Gewinn nach Meinung von ausschließlich
profitorientierten "Waldbesitzern" vor allem von Rotwild (Hirschen) und Rehen,
die sich im Wald vor den Jägern verstecken müssen und dort natürlich auch etwas
zum Essen brauchen.
Millimetergenau wird von den "Experten" dabei jeder Baum
danach abgesucht, ob vielleicht ein Hirsch oder Reh daran geknabbert hat. Die
Untersuchungen sind die
Vorarbeiten für die Hinrichtungsquoten der Wildtiere, die im Anschluss daran
festgelegt werden. In diesem Zusammenhang wurden zuletzt sogar Forderungen laut,
Rotwild nur noch "in eigens definierten Rotwildgebieten zu dulden"
(Main-Post, 23.10.2006). Praktisch heißt das: Hirsche, Hirschkühe und ihre
Kälber würden - wie so viele Wildtierarten vorher – in freier Natur ausgerottet
und nur noch in bestimmten Revieren oder Wildparks von der
Spezies Mensch "ertragen". Nur dann, so die
dahinter stehende Logik, würde das Holz der Bäume den maximalen Profit abwerfen.
Die Logik ist die gleiche wie bei der Vernichtung des Regenwalds in anderen
Erdteilen: "Profit für den menschlichen Nutzer, Leiden und Tod der
Tiere sind egal, und ´Nach mir die Sintflut`".
Dabei sind Hirsche und Rehe (Rotwild
und Rehwild) von Natur aus gar keine Waldtiere. Sie lieben die
Weite von Feldern und Wiesen und würden dort auch Nahrung maßvoll zu sich nehmen
(nur das Nötigste –
im Gegensatz zur Völlerei des Menschen und seiner maßlosen Überproduktion von
Fleischbergen und Ekelfleisch). Doch auf jedem Quadratmeter lauern den
Tieren in Deutschland die Jäger auf – am Tag und in der Nacht und fast zu jeder
Jahreszeit. Und ausschließlich profitorientierte Landwirte und Waldbesitzer
gönnen den Tieren im übertragenen Sinn "kein Körnlein", weil sie
dieses dann nicht mehr verkaufen können.
Deshalb wird ständig nach den Jägern geschrieen, weil ein Tier, das etwas isst,
automatisch als "Schädling" gilt. Und mögliche "Futterwiesen" (wo der Landwirt
kein so großes Problem hätte) sind schon lange zu "Totschießwiesen" geworden,
weil die Tiere dort am leichtesten umgebracht werden können. Viele Tiere trauen
sich deshalb gar nicht mehr aus dem Wald heraus. Durch den permanenten Stress
der Flucht vor den Jägern brauchen die Tiere auch viel mehr Nahrung als
normalerweise üblich und verbeißen sich auch deshalb an Bäumen. Außerdem
gerät das sich selbst ökologisch regulierende Fortpflanzungsverhalten der Tiere
aus dem Ruder, da der sich selbst über die göttliche Schöpfung
erhebende Mensch ständig die gewachsenen Familienstrukturen zerschießt.
Hinzu kommt vereinzelt eine Geburtensteigerung durch massive Mast einzelner
Jäger. Dahinter steckt meist die Überlegung, möglichst viele Tiere umbringen zu
wollen, um mit dem Ertrag des Fleisches wiederum die Jagdpacht bezahlen zu
können, für sich selbst noch einen Profit zu haben und um durch hohe
Abschussquoten bei den Tötungskollegen gut da zu stehen.
Die Hauptschuld an dieser Entwicklung trägt die Kirche.
Sie hat den Tieren die Gefühle und die unsterbliche Seele
entgegen der Wahrheit abgesprochen und beschlossen, dass das 5. Gebot
("Du sollst nicht töten") nicht gegenüber den Tieren gilt (siehe dazu
Der Theologe Nr. 7, Teil 4 – Mensch und Tier:
Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum).
"Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt", heißt es
im Katholischen Katechismus (Nr. 2417). Doch was wäre das für ein
Gott, der diese bestialische Herrschaft erlaubt und absegnet? Die Kirche jedoch
tut es, und in den Reihen von Jägern, Waldbesitzern und Landwirten finden sich
überdurchschnittlich viele überzeugte
Kirchenmitglieder. Und eine vegetarische Lebensweise ist unter
Kirchenmitgliedern nach wie vor sehr selten oder gar verpönt. Und umgekehrt:
Überdurchschnittlich viele Vegetarier, die nicht mehr die Nachfrage nach
Wildfleisch und anderem Fleisch anheizen, sind gleichzeitig Kirchenaussteiger.
Das jüngste Beispiel für die kirchliche Scheinheiligkeit
erlebten die Besucher der Hubertusmesse im Wiener Stephansdom am 21.10.2006, wo
folgende Bitte an den grausamen Kirchengott gerichtet wurde, der beispielsweise
unzählige Menschen in eine angeblich ewige Hölle
verflucht: "Herr, vergib all jenen,
welche die Jagd und das jagdliche Brauchtum nicht verstehen und nicht
akzeptieren!"
Doch mittlerweile ist es weltweit
spürbar:
Die Erde, die Natur und alle Lebensformen gehorchen dem egoistischen Tyrannen
Mensch und seinen kirchlichen Segensspendern nicht mehr. Der Mensch hat sich
die Mutter Erde, seinen besten Freund, zum Feind gemacht. Jetzt schlägt die Erde
zurück. Und der Mord an den Tieren führt immer mehr zum Tod der Menschen. Die
Apokalypse hat bereits begonnen ...
PS: Einen kleinen Gegenpol haben
einige Landwirte aufgebaut, die auch mit einer Stiftung
zusammenarbeiten, die wieder Lebensraum für Tiere erwirbt, wo diese nicht gejagt
und erschossen werden und wo sie genügend Nahrung finden.
Buddha und Jesus), wobei das Wort "Fest" hier nur ironisch zu
verstehen ist. Auch für den Gaumengenuss des Papstes wurde übrigens in der Nähe
von Schwäbisch-Hall ein Reh umgebracht und der Kadaver in den Vatikan geschickt
(Rhein-Neckar-Zeitung, 20.12.2006). Alle Jahre wieder ein anderes Tier. Im
Jahr 2006 mal ein Reh ...
Foto:
Noch freut sich die Ente ihres Lebens. Doch alle
Jahre wieder droht Weihnachten, das im kirchlichen Abendland zu einem der
grausamsten Schlachtfeste aller Zeiten geworden ist.
2007
25.2. / 8.7.2007 / 6.12.2023 – Die Erde schüttelt allmählich die menschliche Zivilisation ab: Menschen haben sich ihren besten Freund zum Feind gemacht - Die gottlose Allianz von Politik und Religion – 13 Jahre Zeit hätte die Menschheit noch, um ihren Planeten zu retten, beschwörte die im Jahr 2007 aktuelle UN-Klimastudie (z. B. Bild, 24.2.2007). Mittlerweile ist das Jahr 2023 erreicht, also schon drei Jahre mehr als 13 Jahre, und viele Stimmen lauten jetzt tatsächlich: Zumindest die Zivilisation ist in dieser Form nicht mehr zu retten. Andere verglichen das Weltenschiff schon damals mit der "unsinkbaren" Titanic, auf der die Menschen an Bord bis zuletzt mit Musik unterhalten und abgelenkt werden. Eine Ablenkung ist auch, dass sich die Mächtigen der Erde darauf geeinigt haben, ausschließlich oder fast ausschließlich den Ausstoß von CO2 angeblich für die zunehmende Erderwärmung verantwortlich zu machen und nicht die durch menschliches Fehlverhalten zunehmend sich erhitzenden Meere, die zunehmende Vulkantätigkeit sowie das unsägliche Leid von Menschen und allen Kreaturen und des beseelten Erdplaneten als Ganzem. Dies ist seit Jahrhunderten Alltag durch Kriege, Folterqualen, grausamste Tiermorde und in jüngerer Zeit vor allem auch durch Atomkraft und Atombombenversuche auf der Erde usw.
Und so neigt sich der Bug des Ozeanriesen Titanic immer steiler
in das
immer heißere Meer hinein: Weiterhin wird in den "guten
Freund" Erde
in Kriegen und Kriegsvorbereitungen kräftig
hineingebombt, mit grausamsten Stoffen experimentiert, die Böden vergiftet, die
Weltmeere weiter verseucht, der Schutzschild in der Atmosphäre durchlöchert usw.
Auch werden die Mitgeschöpfe der Menschen, die Tiere, in einer in der Geschichte
der Menschheit weiterhin beispiellosen Bestialität vernichtet (Schlachthöfe,
Tierversuche, Jagd, Zerstörung der Lebensräume usw.).
Zudem wird derzeit verschwiegen, dass die Massentierhaltung
und der Fleischkonsum
ebenfalls einen wesentlichen
Anteil an der Klimakatastrophe haben, selbst nach den Maßstäben der
vorherrschenden "Narrative" der Main-Stream-Meinungen, was ja
auch für die Kriege gilt. Doch hinter den
beklagten Äußerlichkeiten des zunehmenden Klimawandels
stecken
maßgeblich beispiellose Aggression gegenüber der Tierwelt
– und hier wird von den Verantwortlichen nichts unternommen, weil man natürlich
weiter Fleisch und Wurst konsumieren will. Und dafür betreibt
man weiter einen massiven Raubbau an der Natur.
Immer mehr Waldflächen werden so für die Haltung von Millionen
"Schlachttieren" gerodet, der Wasser- und Getreideverbrauch ist gigantisch (und
fehlt hungernden Menschen), und die "Abfallprodukte" der industrialisierten
Landwirtschaft tun ihr übriges usw. (siehe die umfangreiche einschlägige
Literatur) – alles nur für den kulinarischen Fleischgenuss auf Kosten der
gequälten Tiere.
Man könnte insgesamt sagen:
Der überhebliche und gefühlsarme Mensch
hat sich seinen besten Freund, die Mutter Erde, zum schlimmsten Feind gemacht.
Und die furchtbar
gequälte Erde kann ihren Peiniger nicht mehr tragen und versucht ihn
abzuschütteln, um gesunden zu können.
Es ist alles bereits im Gange.
Die täglichen Nachrichten bezeugen es.
Doch wer trägt die Schuld für den Niedergang
und die Zerstörung? Sicher viele.
Doch wer trägt die Hauptschuld?
Wer posaunt seit vielen Hundert Jahren, er würde die Sache "Gottes" auf der Erde
vertreten? Wer verehrt seinen obersten Vertreter auch als "Lenker des
Erdkreises"? Und wer hat die Menschen aufgefordert, sich den Planeten Erde mit
Gewalt gegenüber Natur und Tieren "untertan" zu machen? Wer hat immer wieder
Kriege befürwortet und Waffen gesegnet? Und wer hat selbst
Atombomben mit Hinweis auf ein nebulöses Jenseits verharmlost?
Wer hat den Tieren die unsterbliche Seele und die Leidensfähigkeit abgesprochen?
Wer hat die Beseeltheit der Natur als "heidnischen
Pantheismus" kritisiert? Und wer hat sich mit den Lippen zwar hier und da für
die "Bewahrung der Schöpfung" ausgesprochen, doch die
Aufklärung
über tiefere Zusammenhänge
bis heute [2025] verhindert? Wer hat in den letzten ca.
40 Jahren diejenigen, die auf Ursachen und Folgen hinwiesen, als
"Sektierer" und "Endzeit-Apostel" verhöhnt, verspottet und bekämpft? Wer
verweigert sich einer anderen Behandlung der Tiere, weil er Schlächter,
Massentierhalter, Metzger, Jäger, Naturschänder, Chefs der Wurstkonzerne,
Versuchstier-Ärzte als Mitglieder halten will? Wer plaudert gemütlich von der
Apokalypse und veräppelt die Menschen, indem er lehrt, Gott werde dann schon
irgendwie im kirchlichen Sinne eingreifen? So soll
dieser Gott die Gläubigen entweder im Diesseits irgendwie schützen (damit sie
hinterher weiter Tiere schlachten und verspeisen und Bomben auf die "Bösen"
abwerfen können) oder indem er sie im Jenseits gleich nach dem Sterben in die
"Herrlichkeit" befördert (nach dem Motto "Nach mir die Sintflut - ich schau
mir´s vom Himmel aus an").
Wer verhöhnt schließlich das Urwissen der Menschheit, welches lautet "Was der
Mensch sät, das wird er ernten", indem er stattdessen lehrt "Allein der Glaube
genügt"? Oder: "Die Hostie stärke dich zur ewigen Seligkeit"? Und wer verhöhnt
den Schöpfergott, indem man Naturkatastrophen immer wieder scheinheilig zu
Seinen "Geheimnissen" erklärt anstatt die menschlichen Ursachen dafür zu suchen
und auch treffsicher zu finden?
30.3. / 4.4.2007 –
In diesem Jahr kein Osterbraten –
denn das hat Jesus nicht gewollt / Katholischer Journalist Hartmut Stumpf
rechtfertigt Ermordung von Tieren mit der Auferstehung von Jesus und verhöhnt
damit den Mann aus Nazareth
– Besonders für kleine Schafe ist das Osterfest ein Horror. Sie
werden zuvor zu Hunderttausenden ihren Müttern weggenommen und abgestochen,
damit sich das kirchliche Christentum angeblich an der Auferstehung Jesu laben
könne.
Als Beispiel sei auf den Fernseh-Journalisten Hartmut Stumpf vom Bayerischen
Rundfunk (BR) hingewiesen, einem fanatischen Katholiken. In seinem Magazin
mit dem bezeichnenden Titel
Unkraut warb er für das Osterlamm: "Es steht für
das höchste Fest der Christenheit und es versinnbildlicht den Auferstandenen.
Und die christliche Freude darüber, die zeigt sich durch die ganze Gestaltung
dieses Osterfestes, denn nicht nur die Seele soll sich laben, sondern auch der
Leib." (2.4.2007)
Anschließend wird in der Sendung ein Rezept für den Osterlamm-Braten
vorgestellt. Doch Jesus hat niemals so etwas gewollt. Mit dem Glauben, die
getöteten und verspeisten Lämmer versinnbildlichen "den Auferstandenen", wird
der Mann auf Nazareth verhöhnt und zudem das große Leid der Tiere einmal mehr
ignoriert. Nach römisch-katholischem Glauben haben Tiere weder eine unsterbliche
Seele noch Gefühle (stattdessen angeblich nur Instinkte
und "andressierte" Verhaltensmuster). In Wirklichkeit sind die Hüter des
römisch-katholischen Kultes und ihr
anhänglicher Gefolgsmann Hartmut Stumpf dermaßen verroht
und abgestumpft, dass sie die Gefühle der Tiere und ihre Schmerzen nur nicht
wahrnehmen.
Und in einer anderen Unkraut-Sendung (vom Januar 2003) hatte sich Hartmut
Stumpf auch als katholischer Inquisitor hervorgetan, der vegetarische
Urchristen, die aus der Kirche ausgetreten sind, auf niederträchtige Art und
Weise verleumdet hatte.
Schon die Zeitgenossen von Jesus hatten eine Art "Osterlamm" geschlachtet, man
nannte es "Passahlamm". Doch Jesus hat mit dieser grausamen Tradition gebrochen,
wie schon zuvor der große Gottesprophet
Jeremia. Lesen Sie mehr dazu in
Der Theologe, Ausgabe Nr. 7:
Hat Jesus ein Passahlamm gegessen?
Immer mehr Zeitgenossen sagen deshalb: An diesen Festtagen kochen wir
gesund, gut und vegetarisch.
2008
Silvestermenü vegetarisch – Ob die jüdischen
Schlachtfeste, das islamische Opferfest, das hinduistische Opferfest für die
Göttin Gadhimai in Nepal (300.000 Tiere werden vor 1.000.000 schaulustigen
Menschen massakriert und das Fleisch hinterher an die Menschen verteilt)
oder das kirchliche Weihnachts- oder Osterfest:
In jedem Fall sind die Tiere die Leidtragenden dieser Religionen und
ihrer religiösen Praktiken. So könnte man zunächst fragen: "Was sind das
nur für ´Götter`, die durch Tierschlachtungen gnädig oder zumindest
wohlgesonnen gestimmt werden müsse?"
|
Vom Tiermord zum Menschenmord ist
nur ein Schritt.
|
Hier spricht der Gottesprophet deutlich aus, dass auch Tiere, die heute noch "Raubtiere" sind, einst friedfertig leben und sich nicht mehr von dem Fleisch anderer Tiere ernähren werden. Dies ist natürlich nicht von heute auf morgen möglich. Doch die Voraussetzung ist zunächst die Umkehr des brutalen Räubers und Jägers Mensch, der im Unterschied zur aktuellen Situation mancher Tierarten gar nicht auf Fleisch angewiesen ist. Kehrt der Mensch um, dann wird auch in der Tierwelt ganz allmählich der ursprüngliche "Schöpfungsfriede" wieder einziehen, und der Planet Erde würde sich im Laufen von Zeiten und Zeiten nach und nach umgestalten. Denn die heutigen Raubtiere wurden in der Evolutionsgeschichte vor langer Zeit erst durch den Jäger und Schlächter Mensch ebenfalls zu Jägern und Tötern umgeprägt
.
|
Siehe dazu:
Was der große sterbende
Weihnachtsbaum im
Vatikan uns sagen könnte |
Zunächst war der Baum im Vatikan jedoch mit der Rekordzahl von
2000 Christbaumkugeln sowie Lichterketten und Girlanden – sozusagen als
festliche Sterbehilfe – geschmückt worden. Und am Samstag, den 13.12.2008, wurde
der Baum in Anwesenheit von Kurienkardinal Giovanni Lajolo "illuminiert", wie
vol.at schreibt, also künstlich beleuchtet. Am Sonntag, den 14.12.2008,
schließlich erfolgte als Abschluss der Baumübergabe auch noch eine Messe im
Petersdom mit den Altenburger Sängerknaben, den Ziersdorfer Turmbläsern und
allen österreichischen Priestern, die sich derzeit in Rom aufhalten.
Der Baum starb derweil weiter, was jedoch mit den heuchlerischen Worten von den
"Symbolen des Lebens" vernebelt wurde.
Und so ging es seither Jahr für Jahr weiter im Vatikan.
Erinnert sei dazu auch an die Ansprache von Papst Benedikt XVI.
zur Weihnachtsbaum-Übergabe im Jahr 2007. Damals stammte der Baum aus Südtirol
in Italien. Nach net-tribune.de vom 17.12.2007 erklärte der Papst damals,
"die Tanne sei ein Symbol für das Weihnachtsfest, denn mit ihren immergrünen
Blättern erinnere sie an das Leben, das nicht sterbe".
Eine solche Rede könnte man vielleicht in einem gesunden Wald halten, doch vor
einem abgeschlagenen Baum ist es alle Jahre wieder eine Scheinheiligkeit, denn
schon nach einigen Tagen verwelken bekanntlich die "immergrünen Blätter" =
Nadeln der Tanne oder Fichte, und sie würden beim Schütteln auch abfallen.
Zurück bleibt immer nur ein kahles Baumgerüst, das nur noch daran erinnert, dass
hier ein einst stattlicher Baum (der nebenbei zwei Weltkriege überlebte) sinnlos
und nur für eine diffuse religiöse Kult-Gefühlsduselei der Gläubigen sterben
musste.
Mehr dazu in Der Theologe Nr. 110 –
Was der große sterbende Baum
im Vatikan uns sagen könnte
PS:
Ein neuer Rekord auch in Deutschland: In der reichsten römisch-katholischen
Diözese der Welt, in Köln in Deutschland, deren Dom den Petersdom in Rom
an Höhe deutlich überragt, wollte man natürlich auch beim Weihnachtsbaum nicht
"kleckern". Man schlug im Jahr 2008 dazu eine 25 m hohe monumentale Fichte ab,
"den größten Weihnachtsbaum des Rheinlands" (koeln-journal.de)
– allerdings war es nicht der größte in Deutschland, denn auf dem Münchner
Marienplatz stellte man mit einer 27 m hohen todgeweihten Fichte wohl
ebenfalls einen Rekord-Baum auf (nach 22 m im Jahr 2006 und 26 m im Jahr 2007).
Der sterbende Baum in Köln wurde dafür mit deutlich mehr Lämpchen als in München
geschmückt, nämlich mit 140.000 (gegenüber "mageren"
3.000 in München), was zu einem neuen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde
führte. (koelnerweihnachtsmarkt.de)
PS: Wer auf einen Weihnachtsbaum
nicht verzichten will, kann ja auch einen edlen Baum mit künstlichen Nadeln in
seinem Wohnzimmer schmücken. Und für wen es unbedingt eine lebendige Pflanze
sein muss, der kann ja eine Fichte im Wald schmücken. So waren auch die
Ursprünge dieses Brauchs zur Wintersonnenwende im antiken Mithras-Kult.
Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Chile. Dort ist der Handel
mit gefällten Tannenbäumen verboten. Es dürfen nur Bäume mit Wurzel verkauft
werden. Die meisten an der Tradition orientierten Christen schmücken zu
Weihnachten schöne Kunst-Bäume, die in jedem Jahr wieder verwendet werden
können.
Lesen Sie dazu auch eine etwas andere Weihnachtsgeschichte für
Kinder und Erwachsene: Die lebenden
Weihnachtsbäume
2009
7.1.2009 –
Keine Tiere erlaubt! Priester
verweist blinde Frau mit Blindenhund aus dem "Gottesdienst"
– "Tiere seien in einem christlichen Haus nicht gestattet" – Mit dieser
Begründung forderte der katholische Pfarrer einer Pfarrei in Verona/Italien eine
blinde Frau auf, "ihren Hund umgehend aus der Kirche zu entfernen" (Bild,
7.1.2009). Die blinde Katholikin versuchte zu erklären. Sie brauche ihren
Hund, er zeige ihr den Weg. Doch der Priester blieb hart. "Hund und Halterin
mussten den Gottesdienst verlassen."
Hintergrund: Vielleicht hat dieses Erlebnis der blinden Frau die Augen
geöffnet. Selbst wenn ein anderer Priester vielleicht "gnädiger" gewesen
wäre: Die Kirche hat den Tieren die unsterbliche Seele abgesprochen und hat auch
in ihrem "Himmel" keinen Platz für ein Tier (vgl. dazu
Der Theologe Nr. 7 – Jesus und die Urchristen waren Freunde der Tiere).
Unser Vorschlag: Tierfreunde und ehrliche Gottsucher sollten keine
Kirche aus Stein mehr betreten. Die Natur ist der schönste Dom und der
Himmel ist seine Kuppel. Oder, wie schon der Urchrist Stephanus oder der große
jüdische Gottesprophet Jesaja sagten: "Der Allerhöchste
wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind."
(Apostelgeschichte 7, 48; vgl.
Freie Christen Nr. 1 – Gott wohnt nicht in
Kirchen aus Stein)
15.1. / 16.1.2009 –
Atommüll-Fässern in Asse droht
Zerstörung / Was macht diese Generation mit der Erde? / Höhere Krebsraten
neben dem Lager Asse / Kirche warnen vor den Warnern
– Der radioaktive Müll aus Atomkraftwerken braucht teilweise
200.000 Jahre, bis seine tödliche verseuchende Strahlung abgebaut ist,
teilweise auch nur 24.000 Jahre, je nachdem. Und die Politiker und
Wirtschaftsführer dieser Generation maßen sich trotzdem an, solchen Müll
tonnenweise zu produzieren, und die Kirchenführer geben vielfach ihren Segen
dazu. Es wird schon nichts passieren, so das Geheuchel. Doch jetzt steht
gerade eine Kammer mit 6000 Fässern radioaktivem Müll im Lager Asse in
Wolfenbüttel vor dem Einsturz. "Es
besteht die Gefahr, dass die Fässer zerstört werden",
so Joachim Bluth vom niedersächsischen Umweltministerium (Bild,
15.1.2009). Kein Erdbeben, keine andere Naturkatastrophe, kein Land mit
bestochener Regierung (davon geht man zumindest aus) und ohne
Sicherheitsmaßnahmen, kein Angriff im Krieg, einfach so – und das inmitten
des Landes mit den weltweit höchsten Sicherheitsstandards. Die Gefahr der
einstürzenden Kammer im Atommülllager Asse mag vielleicht mit 2,2 Milliarden
Euro Sanierungskosten (wer zahlt?) grob gebannt werden (Wikipedia, Stand:
16.1.2008). Doch ist das Lager ja nur ein kleiner Baustein im
Riesenkomplex der Atomindustrie. Und wie sieht es woanders aus oder wie wird
es aussehen z. B. in 100 Jahren, wenn z. B. erst 0,5 Promille der tödlichen
Strahlung abgebaut ist. So ist das Atommülllager in Asse ein Symbol oder gar
ein Vorbote für die tödliche Verstrahlung des Ganzen aufgrund der Politik
dieser und der letzten Generation.
Und wie werden wohl nachfolgende Generationen einmal
die selbstzerstörerische und gleichzeitig selbstgerechte Politik dieser
Generation und ihre Religion beurteilen? Vermutlich würden irgendwann alle
Geschichtsbücher umgeschrieben, falls es dann überhaupt noch geht. Denn
wohin führen die derzeitigen Politiker die Menschheit?
Im Schöpfungsbericht in der Bibel vor langer Zeit hieß
es einmal, dass die Menschen auch die Aufgabe haben, die Erde zu "bewahren"
(1. Mose 2, 15). Damals ahnte keiner, wozu die heutige Generation einmal
fähig sein könnte und was sie aus Gründen des maximalen Profits und für
höchste Gehälter, Boni, Sonderzahlungen und Dividenden tut. Doch auch in
unserer Generation gab und gibt es Propheten und weise Menschen, die schon
vor Jahrzehnten Lösungswege aufgezeigt haben, doch ausgerechnet die Kirche
warnte einst – als noch Zeit zur Umkehr war – vor den warnenden Stimmen.
Denn wer in der Vergangenheit rechtzeitig gewarnt und
Alternativen aufgezeigt oder gar vorgelebt hat, wurde immer wieder
verleumdet und lächerlich gemacht.
Handelte jemand dabei aus christlicher Überzeugung, traf ihn der kirchliche
Bannstrahl, er sei ein
"Sektierer"
oder
"Endzeit-Apostel",
der in der Bevölkerung
"Ängste
schüre".
In dem Buch
Der Schattenwelt neue Kleider – Die
Inquisition der Jetztzeit – Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt
beschreibt der Journalist und Soziologe
Matthias Holzbauer z. B., wie die Kirche gegen prophetische Warnungen über
die Entwicklungen auf dem Planeten Erde (z. B. aus den Reihen der
Glaubensgemeinschaft Universelles Leben) vorging.
Aktualisierung:
"Eine neue
Studie zeigt: Rund um die Asse erkranken überdurchschnittliche viele
Menschen an Krebs."
(fr-online.de, 14.4.2011)
Siehe dazu:
Der Theologe Nr. 53 –
Das Ja der Kirche zur Atomkraft – Kernkraftwerke mit dem Segen des
kirchlichen Gottes
22.1.2009 / 30.11.2011 –
Wolle für die Schals der
Würdenträger: Papst segnete zwei Lämmchen
– am Karfreitag werden sie dann mit dem
Beil erschlagen
– In der Basilika "Sankt Angese Fuori le
Mura" in Rom werden alle Jahre wieder am Jahrestag der "heiligen" Agnes,
dem 21. Januar, zwei Lämmer vom Papst gesegnet. Aus der Wolle dieser
gesegneten kleinen Schafe werden später die Pallien (Einzahl "Pallium")
für die Erzbischöfe gewebt – Schals, in die Kreuze eingestickt werden.
Das Pallium gilt als Zeichen der Teilhabe an der "Hirtengewalt" des
Erzbischofs mit dem Papst.
Mit Jesus von Nazareth hat das Pallium
nichts zu tun. Er setzte weder
einen Papst noch Erzbischöfe ein und Er überreichte Seinen Jüngern auch
keine besonderen Schals.
Seine Nachfolger waren gekleidet wie das Volk.
Er setzte auch keine "Heiligen" ein wie die Päpste, denn für Jesus, den
Christus, ist Gott allein heilig,
so wie es auch in Offenbarung 15, 4
und 16, 5 heißt. Und die "Hirtengewalt", die sich die Führer der
katholischen Kirche aufgrund einer
vermeintlichen Zusage an Petrus (als dessen Nachfolger sich die
Päpste betrachten) laut Matthäus 16, 19
zusprechen, ist eine falsche Interpretation der Bibel. Denn in
Matthäus 18, 18 wird diese von der Kirche "Schlüsselgewalt" genannte
Zusage allen Nachfolgern (!) verliehen, nicht nur dem Petrus.
So weit zum Pallium. Doch was passiert eigentlich
mit den Lämmern, die im Video-Clip des Vatikan dem Zuschauer so
vertrauensvoll in die Augen schauen? Dazu ist im Hamburger Abendblatt
vom 29.6.1995 eine Reportage zu lesen, aus der wir nachfolgend einige
Passagen dokumentieren. Es geht in dieser Reportage um die Nonne
Emanuela, die in ihrem Kloster Santa Cecilia auf die Ankunft des
Hamburger Erzbischofs Ludwig Averkamp wartete. Die Reportage
enthüllt: Die Pallien
der Erzbischöfe sind in Wahrheit – symbolisch gesprochen –
blutige Schals, getränkt im Blut unschuldiger Tiere.
Die Nonne Emanuela erzählt:
"´Dabei weiß er
[der Erzbischof] wahrscheinlich gar
nicht, dass es uns gibt und dass ich unter einem grausamen Brauch leiden
muss`, sagt sie" ...
"Weil aber auch vor den Trappisten der Zahn der Zeit nicht haltmacht und
die Mönche immer seltener werden, gibt der Prior von Tre Fontane
zerknirscht zu, dass die Lämmer keineswegs wie früher auf dem Gelände
des Klosters aufgezogen werden, man kauft sie einem Schäfer ab. Nach der
Segnung fahren die Boten des Papstes die Tiere direkt in den
Kirchenstaat, wo sie vom Papst gestreichelt werden. Dann sacken die
vatikanischen Legaten die Lämmer wieder ein und bringen sie zum Kloster
Santa Cecilia in Trastevere zu Schwester Emanuela" ...
"´Weil die Lämmchen ja nur ganz wenig Wolle haben, mischen wir die
Lammwolle mit normaler Wolle`, sagt Schwester Emanuela. Die 17 Nonnen
des Klosters müssen dann die Pallien zusammennähen" ...
"Der Brauch belässt es aber nicht dabei, dass die Lämmer geschoren
werden, um die Pallien-Wolle zu produzieren, am Karfreitag müssen die
Tiere geschlachtet werden. Das Fleisch wird an die Armen verteilt`, sagt
Schwester Emanuela und versucht, die Tränen zu unterdrücken.
Am Karfreitag muss eine der Nonnen in den
Keller steigen, ein scharfes Beil holen und in den Klostergarten
gehen. Keine der Nonnen mag die Lämmer töten, ... also wechseln sich die
Nonnen ab, mit Ausnahme von Schwester Emanuela. ´Ich mach´ das nicht.
Gegen das Pallium habe ich ja nichts, aber
dass wir immer diese kleinen Lämmer töten
müssen, ist schon grausam. Das Fleisch den Armen zu geben, macht
ja auch nicht soviel Sinn, an denen ist doch noch gar nichts dran.`"
PS: Auch im Jahr 2011 hatte Benedikt XVI. wieder
41 Bischöfen diesen "Blutschal"
verliehen.
Das Schlachten von Tieren hat mit Jesus von
Nazareth nichts zu tun. Jesus, der Christus, war ein Freund der Tiere
und ordnete niemals Schlachtungen an. Auch trug Er keine
Kleidungsstücke, für deren Herstellung Tiere umgebracht wurden. Und
außerdem lehrte Er die Reichen, ihren Reichtum zu teilen und den Armen
Brot zu geben. Der Vatikan hortet jedoch seinen Reichtum und gibt im
Rahmen von symbolischen Handlungen (wie oben dargelegt) nur einige
Alibi-Gaben weiter.
14.7.2009
/ 9.10.2011 / 16.7.2012 / 28.11.2015 / 12.7.2016 –
Katholischer Baals-Kult zu Ehren des "heiligen" Fermin: Friedfertige Stiere
werden massakriert / War auch Jimeno Romero ein Baals-Opfer für den
"heiligen" Fermin? / Schwer verletzte Stiere schlagen immer häufiger zurück
/ Erzbischof: Zuschauen beim hinterhältigen Stiermord macht einen zu einem
"besseren" Menschen
– Alle Jahre wieder werden im Juli im tiefkatholischen spanischen
Pamplona (Region Navarra) mehrere Tage lang zu Ehren des kirchenheiligen
Fermin Dutzende von Stiere – begleitet von dem Gegröle der Menschen,
überwiegend Katholiken – durch die Straßen getrieben und dann am Abend in
der Arena unter weiterem Johlen abgeschlachtet. Die Stiere haben dort keine
Chance, denn sie werden zuvor so gefoltert und brutalst zugerichtet, dass
der Torero immer leichtes Spiel hat, das Tier weiter zu quälen und
schlussendlich gar zu töten und damit den ungleichen Kampf zu "gewinnen".
Foto: Stierkampf in Arles, Südfrankreich – GNU-Free Documentation Licence, Jean-François Le Falher
Man könnte von daher sagen: Der
Mensch erweist sich dadurch als "Krone" der Schöpfung, so wie es die Kirche lehrt, dass er die körperliche Überlegenheit des Stieres durch seinen Intellekt und durch Waffen, Waffentechniken und überlegene Tötungsmethoden wett macht. Und wenn die Kirche weiter lehrt, allein dieser Mensch sei "Gottes Ebenbild", dann kann einem vor diesem Kirchengott nur grausen, der sich ein solches Ebenbild geschaffen haben soll. Der wahre Schöpfergott, der mit dem katholischen Gott nichts zu tun hat, hat jedoch die Einheit aller Lebensformen geschaffen, die miteinander in Frieden leben sollen und nicht eine "Krone" Mensch, die alle anderen Lebensformen töten und zu ihrem "Nutzen" und zu ihrem Freizeit-Vergnügen zerstören darf.

Das Kirchen- bzw. Touristenvolk empfindet
bei diesem grausamen Treiben Nervenkitzel und Belustigung. Kein Papst hat bisher
dagegen protestiert, weswegen von deren Zustimmung ausgegangen werden muss. Denn
"neben den Stierrennen" werden parallel dazu auch "religiöse Prozessionen
organisiert" (focus.de, 14.7.2012). Und das alles ist eben einmal mehr
römisch-katholisch. Christlich ist es nicht. Sondern es gehört zum Repertoire
des Anti-Christlichen. Wie auch das tägliche Gemetzel an den unzähligen
anderen Stieren in den Schlachthäusern der kirchenchristlichen Zivilisation
– zum Gaumengenuss der Gläubigen, der "Kronen" der katholischen Schöpfung. Doch
diese "Schöpfung" hat auf diese Weise keinen Bestand. Denn das Gesetz von Saat
und Ernte ("Was der Mensch sät, das wird er ernten") gilt auch gegenüber Tieren.
Nur: "Gottes Mühlen" mahlen langsam. Aber sie mahlen. Und sie mahlen immer
stärker:
Am 21.5.2011 rammte
ein schwer verwundeter Stier dem Torero Julio Aparicio ein Horn durch den
Unterkiefer, so dass es am Mund des Torero wieder austrat. Julio Aparicio wurde
"gerettet". Doch er hat die Botschaft nicht verstanden. Seit dem 1.8.2011 bringt
er wieder Stiere um.
Der Torero Juan José
Padilla ist immer einer der Helden der katholischen Stier-Niedermetzel-Festivals
wie dem San-Fermin-Festival in Pamplona. Oder dem katholischen Festival
Virgen de Pilar in Saragossa, in diesem Fall Stiermorden zur Ehre der "Jungfrau
auf dem Pfeiler", einer von den Gläubigen verehrten Marienstatue in
Saragossa. Die Maria Madonna del Pilar gilt als die Schutzheilige Spaniens.
Am 7.10.2011 (fünf Tage vor dem Höhepunkt des Festes am 12.10.2011) traf ein
bereits schwer verwundeter Stier den Kopf des Toreros, während die grölende
Menge den Torero schon feierte. Als José Padilla dem Tier darauf hin zwei
weitere Spieße in den Körper rammen will, kommt er ins Stolpern. Und auch dieses
Mal kann der Stier zuvor ein Horn in den Unterkiefer seines Mörders bohren, und
das Horn dringt beim Auge wieder heraus. Der Torero überlebt auch hier. Und die
Mediziner taten alles für ihn. "In
einer rund fünfstündigen Operation rekonstruierten die Ärzte, darunter
HNO-Spezialisten und Augenärzte, das Gesicht mit Titan-Platten und Gewebe"
(bild.de, 9.10.2011).
Für den Stier, der sich nur wehrte und
–
ohne Aussicht auf Erfolg oder Gnade – um sein Leben kämpfte, tat man
natürlich nichts. Er wurde anschließend endgültig abgestochen, wie immer.
Und auch dieser Torero hat die Botschaft nicht verstanden. Sein Ziel: "Ich
will zurück in die Stierkampf-Arena"; und dort
weiter Stiere zum Vergnügen und für die katholischen "Heiligen" quälen und
morden. Ab Dezember 2011 war es dann so weit: Der nun einäugige Juan José
Padilla sticht wieder Stiere ab. "Der seligen Jungfrau sei gedankt", wie man
unter anderem in seinem Glauben sagt.
Es sieht allerdings danach aus, dass der heilige Fermin und die Madonna del
Pilar nach so vielen Stieropfern bald wieder nach einem neuen Menschenopfer
verlangen ... Doch in den Jahren 2012 bis 2015 blieben Menschenopfer aus,
sondern es gab lediglich vier Schwerverletzte, die von Stierhörnern
zwischenzeitlich aufgespießt wurden. Fermin war wieder "gnädig", so könnte man
das Überleben der Verletzten deuten. Doch 2016 ging es ja weiter, doch das
nächste Massaker zu Ehren des "Heiligen" blieb in Pamplona weiterhin ohne
Menschenopfer.
Anders jedoch im benachbarten Teruel. Dort traf der gequälte Stier Lorenzo am
9.7.2016 den 29jährigen Torero Víctor Barrio tödlich ins Herz – eine menschliche
Tragödie, weil er nicht rechtzeitig mit den Tiermorden aufgehört hatte und auch
er von der Kirche in die Irre geführt wurde.
Als Strafe für den "Sieg" des Stieres wurde zunächst Lorenzo abgestochen.
Rtl.de schreibt:
"Statt ihm ein Gnadenbrot zu gewähren, weil er den Sieg
in der Arena davontrug, tötete ihn ein anderer Matador und schnitt ihm ein Ohr
ab."
Und mehr noch. Auch seine Mutter musste grausam dafür büßen. Um die "Blutlinie"
Lorenzos auszulöschen, wurde anschließend auch Lorenza, die unschuldige Mutter
Lorenzos, abgeschlachtet. "So verlangt es die Stierkampftradition."
(11.7.2016)

Mehr zu den "Heiligen" lesen Sie
hier.
18.7.2009 –
Erzbistum Bamberg: Die
Natur sei für den Menschen da, das Schwein wird geschlachtet
– Eigentlich könnte man erwarten, dass die "Achtung vor der Schöpfung", von der
in der Kirche aus Gründen des Zeitgeistes nun häufiger gesprochen wird,
wenigstens mit einem letzten Rest an Achtung vor den Mitgeschöpfen des Menschen,
den Tieren verbunden sein sollte. Erzbischof Ludwig
Schick
aus Bamberg predigte am 12.7.2009 anlässlich des jährlichen "Heinrichsfestes"
jedoch anders: "Die Achtung vor dem Menschen ist
Voraussetzung für die Achtung der Schöpfung". Von der Achtung der Tiere
sprach er nicht.
Dabei wäre gerade in unserer Zeit nahe liegend, dass die Schöpfung ein
Lebensraum für alle noch nicht ausgerotteten Geschöpfe Gottes sein sollte. Doch
auch hier predigte der Erzbischof anders: "Die Schöpfung
ist für den Menschen da, sie ist für ihn Wohn- und Lebensraum." Und
weiter:
"Wir müssen alle Menschen weltweit als Krone der Schöpfung
ansehen." (zit. nach eo-bamberg.de)
Was bleibt da noch für die Tiere? Eine unmissverständliche Antwort gibt darauf
das Priesterseminar Bamberg und das Bistumshaus. Ihr erstes gemeinsames
Sommerfest stellen sie unter das Motto: "Wir grillen eine
Sau." (siehe Foto rechts)
Lesen Sie dazu auch:
1000 Jahre Bistum Bamberg: Kein Grund zum Feiern
1.8.2009 –
Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft: Katholischer Pfarrer und seine Begleiter erschlagen zwei
kleine Wildschweine – Gegen den Pfarrer von Sori in
Italien, Don Marco Fazio, und vier weitere Männer ermittelt die
Staatsanwaltschaft. Die viertgrößte italienische Tageszeitung
Il Secolo XIX (gegründet 1886) schreibt: "Alle
müssen sich der Anzeige wegen grausamer
Tiertötung und Wilddiebstahl stellen. Im
Klartext: Es ist nicht erlaubt, Tiere mit ungeeigneten Waffen und ohne
Genehmigung zu töten. Das ´Beweisstück`, d. h. die Tierleichen, wurden in
der Gefriertruhe der Kirche gefunden und vom Staatsanwalt in Gewahr genommen
...
Unter den Anwesenden [des Gemetzels] waren auch einige Kinder. Zuerst waren
sie von der Begegnung mit den zwei verängstigten kleinen Wildschweinen – die
weit von der Obhut ihrer Mutter gelandet waren – vergnügt. Dann wurden sie
aber vom Verhalten der Erwachsenen erschreckt." (31.7.2009;
deutsche Übersetzung)
Der Pfarrer und seine Begleiter sollen zuvor Alkohol getrunken haben, ehe
sie mit Stock und Schaufel die kleinen Tieren umbrachten. Ein Verteidiger
des Pfarrers sagte zu dessen Entlastung, der Würdenträger habe die Tiere
"nur" an der Flucht gehindert, während andere mit der Schaufel auf die
Frischlinge eingedroschen haben. (La Repubblica, 30.7.2009)
13.11.2009 –
Film "2012" –
Darstellung des Endes der materialistischen Zivilisation –
Regisseur Roland Emmerich lässt für das Kino die Zivilisation untergehen.
Was ist – unabhängig vom Film – das realistische Szenario: Durch noch nie da
gewesene starke Sonneneruptionen erhitzt sich der Erdkern. Dieser wird zur
immer heißeren Herdplatte: Vulkane brechen weltweit aus, riesige Flutwellen
überspülen die Länder, ein Polsprung bringt die Erdachse zum Kippen.
Kontinente versinken, andere werden angehoben. Auf einigen Archen wird ein
Teil der Menschheit sowie einige Tiere gerettet, um nach dem Rückgang der
Fluten irgendwo ein neues Leben beginnen zu können.
Dieses Endzeit-Szenario ist nach Ansicht vieler Wissenschaftler realistisch.
Heute liegt die Erde bereits im Fieber und wehrt sich immer heftiger gegen
ihren Peiniger, den Menschen. Was kann der einzelne tun?
Der Film gibt darauf eine gute Antwort: Sich mit seinem Nächsten
versöhnen, Frieden schließen, für den Nächsten da sein.
Und nur darauf kommt es an. Der Kirchenglauben und die kirchlichen
Sakramente sind völlig nutzlos.
Im Film versammeln sich auch zahlreiche Menschen auf dem Petersplatz im
Vatikan, darunter der italienische Staatspräsident. Doch die Gebäudewand mit
dem Papst auf dem Balkon kippt beim Beben der Erde vornüber auf die
Menschen, und auch der Petersdom stürzt ein und fällt auf die entsetzten
Menschen. Und während viele andere Staatspräsidenten in einer der Archen
überleben, kommt der italienische Präsident auf dem Petersplatz ums Leben.
Das könnte auch als Symbol verstanden werden: Keine Kirche oder äußere
Religion bieten Schutz, und kein Segen "Urbi et Orbi" aus Rom. Und auch
eine äußere Arche wird letztlich nicht der Schutz und die "Rettung" sein
können, bedenkt man z. B. die Strahlungen, die dann auf der Erde
vorherrschen.
Im Film wird dieses Thema ebenfalls sehr kritisch betrachtet: Viele
Super-Reiche zahlen eine Milliarde Euro für einen Platz auf einer der Archen
und gesellen sich zu den Mächtigen hinzu. (Und mit diesen würde dann ja im
Film auch ein Neubeginn erfolgen / Kritische Frage im Film: Warum wurden die
Plätze nicht verlost? Weil man Geld für das Projekt brauchte.)
Doch bei vielen, die für die Evakuierung abgeholt werden sollen, gelingt es
nicht. Denn die Ereignisse überschlagen sich bzw., wie es auch schon in der
Bibel steht, "Der Dieb kommt in der Nacht".
Einzig die innere Burg und Arche, Christus in jedem von uns, ist nach
urchristlicher Lehre der sichere Zufluchtsort. Nur wer in diese "Arche"
findet, über die Gottes- und Nächstenliebe, der rettet demnach seine Seele –
gleich, was mit dem Leib, dem Menschen, früher oder später auf dieser Erde
passiert. Und auch im Film wird deutlich, dass es auf innere Werte ankommt.
PS: Zeitgleich zum Filmstart geht auch folgende Meldung durch die
Presse (13.11.2009): Grönlands Eisschild schmilzt so schnell wie
noch nie, z. B.
auf spiegel.de
PS: Von Vorhersagen, die sich auf ein exaktes Datum beziehen
(z. B. 21.12.2012), halten wir nichts, da jede Handlung in der
Gegenwart die Zukunft verändert und nicht vorher bestimmt ist. Sinnvoll sind
jedoch Zeiträume, auf welche die "Zeichen de Zeit" hinweisen (also z.
B. "um das Jahr 2000") und die, je nachdem, hier und da variieren können.
"Jäger, schieß uns ein Reh für die
Weihnachtfeiertage!"
Todesfest Weihnachten – Wie der
"Christbaum stirbt. Auch das zeigt den Menschen, was auf sie zukommt
Lasst die Gänse leben!
Wer nach lebendigen Alternativen zum weihnachtlichen Schlachtfest sucht,
hier eine
Weihnachtsgeschichte ohne Blut und Tod:
Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum die lebendigen
Weihnachtsbäume.
Hier auch eine Alternative zur Darstellung der Bibel über die Geburt Jesu:
Lesen Sie eine Geburtsgeschichte, die
Berichte aus urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel berücksichtigt
und die frei ist vom falschen Dogma der Kirche. (z. B. angebliche
Jungfrauengeburt)
2010
15.1.2010 / 31.12.2010 / 29.11.2015 –
Findet die
Apokalypse für die Kirche jetzt doch statt?
– Es tut sich Merkwürdiges in der katholischen Kirche. Jahrhunderte lang hat
die Vatikankirche verkündet, die so genannte "Endzeit" habe längst begonnen,
nämlich mit Jesus von Nazareth, und sie werde in Gestalt der Kirche ihre
Vollendung finden. Am Beginn des Jahres 2010 werden plötzlich ganz andere
Töne angeschlagen. Nun, wo die weltweite Krise nicht mehr zu leugnen ist,
wird von einer speziellen "Übergangs- und Krisenzeit" gesprochen. Und die
Pressestelle des Ordinariats Würzburg gibt eine Pressemeldung heraus mit
der Überschrift "Wir leben in der Endzeit"
(POW, 3.1.2010). Diese Worte stammen von Bischof Friedhelm Hofmann
persönlich, der zwar katholisch lehrmäßig korrekt hinzufügt: "Wir leben in
der Endzeit, die mit der Geburt Jesu Christi begonnen hat" – dennoch stellte
er das ganze Jahr 2010 unter das Thema Endspiel – Würzburger Apokalypse.
Das letzte Buch der Bibel – also die Apokalypse bzw. Offenbarung des
Johannes – solle "ganz bewusst in den Mittelpunkt gestellt werden".
Das
Heft "Endzeit" – eine Antwort der Freien Christen auf die
"Würzburger Apokalypse" der römisch-katholischen Kirche
(gratis erhältlich; Bestelladresse siehe unten)
Woher dieser kaum zu verhehlende Sinneswandel? Jahrzehntelang haben
Kirchenfunktionäre, gerade auch aus dem Bistum Würzburg, Menschen
verunglimpft und lächerlich gemacht, die versuchten, die Öffentlichkeit vor
den Gefahren einer drohenden Klimakatastrophe zu warnen. Als
"Endzeitapostel" wurden sie beschimpft, von Priestern beider großer
Konfessionen. Von einer Umbruchszeit zu sprechen, das sei Panikmache – und
das letzte Buch der Bibel, das sei ohnehin nur allegorisch zu verstehen –
mehr dazu in
Kirchenkritische Bücher über Vatikan,
Papst u. a.
Und auf einmal wird so getan, als habe man das Geschehen immer schon geahnt.
Und als hätte man schon immer etwas für die Natur übrig gehabt. So
versucht die Kirche, auch noch rasch auf den Zug des Klimaschutzes
aufspringen! Doch die Realität ist längst enteilt und die kirchlichen
Appelle wie eh und je sowieso nur zwielichtig. Der Papst verbreitet zwar
seit kurzem Weltfriedensbotschaften mit "grünen" Appellen. Doch seinen
Katechismus, in dem die Verachtung der Priestermänner für Natur und Tiere
schwarz auf weiß nachzulesen ist, ändert er nicht.
Die evangelische Kirche
hinkt den neueren katholischen Erkenntnissen dabei sogar noch hinterher. In
der Ausgabe Nr. 2
des bekannten evangelischen Magazins idea-spektrum vom 13.1.2010
erschien zuletzt ein Artikel ganz in der bisherigen kirchlichen Art:
Der unterhaltsame Weltuntergang – Die Spekulationen über das
bevorstehende Ende der Welt schießen ins Kraut. Und weiter:
"Geht es nach vielen Esoterikern, dürfte das angebrochene zweite Jahrzehnt
des 21. Jahrhunderts schon bald zu Ende sein ... Warum fasziniert die
Apokalypse derzeit wieder?"
"Derzeit", also 2010. Zur Erinnerung: Über 10 Jahre zuvor agitierte
die Lutherkirche noch, dass man keine Angst zu haben brauche:
"Will die Angst vor der Apokalypse nehmen: Pfarrer Bernhard Wolf," der
Beauftragte der lutherischen Amtskirche "für", das heißt gegen "neue
religiöse Strömungen". (Abendzeitung Nürnberg, 20.4.1999)
Doch gerade als die evangelische Zeitschrift mit dem Spott über den
"unterhaltsamen Weltuntergang" druckfrisch in den Briefkästen lag, gingen
die ersten Meldungen von dem verheerenden
Jahrhundert-Erdbeben in Haiti (UNO: "Die schlimmste
Katastrophe aller Zeiten") durch die Presse.
Siehe dazu auch:
Der Theologe Nr. 41 – Apokalypse: Die
Offenbarung des Johannes für unsere Zeit
29.5. / 23.6.2010 –
Täglich flossen
ca. 15 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko / Football, Jagdausflüge
und fingierte Prüfberichte: Behörden waren von Konzern bestochen / Wie wäre
das bei Atomkraftwerken? – Seit über einem Monat schoss das Öl
in den Golf von Mexiko. Eine Technik, wie man bei einem solchen Unfall auf
der Öl-Plattform Deepwater Horizon das aus der Erde heraus schießende Öl
stoppt, hatten die Menschen bisher noch nicht entwickelt, vermutlich aus
Kostengründen. Denn die Konzern-Gewinne für die Ausplünderung des
Planeten Erde in Höhe von vielen Milliarden Dollar jährlich sollen ja nicht
"unnötig" geschmälert werden. Und erst vor wenigen Monaten haben die
Ölkonzerne die größten Milliarden-Gewinne in der Geschichte der USA
eingefahren – auf Kosten des Planeten Erde.
Und jetzt experimentiert man nach dem Super-Unfall vor der Küste der USA
weiter und hofft, dass es mit irgendeiner Methode schon irgendwann gelingen
werde, die Apokalypse wenigstens an dieser Stelle zu stoppen. Auf
ausreichende Vorsorgemaßnahmen hatte man zuvor verzichtet, und nirgends auf
der Welt sind die Sicherheitsvorkehrungen lascher als in den USA, das ja bis
vor kurzem auch von einem Vertreter der Öl-Industrie als Präsident regiert
wurde. Und die wenigen dafür tatsächlich oder nur angeblich installierten
Vorkehrungen waren im Wesentlichen auch noch Schrott. Und auf Reparaturen im
Vorfeld (als sich die mögliche drohende Katastrophe ankündigte, aber noch zu
verhindern gewesen wäre) hatte man aus Kostengründen auch verzichtet. Die
US-amerikanischen Behörden waren bestochen und geschmiert.
"Beamte der Behörde, so offenbarte jetzt ein Bericht
des Innenministeriums, haben sich zu Jagdausflügen und Footballspielen
einladen und mit Ölfirmenjets herumfliegen lassen. Im Gegenzug durften
Ölmanager ihre eigenen Prüfberichte ausfüllen, mit dem Bleistift. Die
Beamten zogen sie dann nur noch mit dem Kugelschreiber nach ... Viele
Bohrprojekte wurden ganz ohne die vorgeschriebene Umweltprüfung erlaubt."
Schließlich hat man auch noch die eigenen BP-internen
Sicherheitsvorkehrungen mit dem Segen der BP-Bosse nicht eingehalten, und
wenige Stunden vor der apokalyptischen Katastrophe verlangte ein
BP-Verantwortlicher gegen der erbitterten Protest der Techniker sogar, eine
weitere Sicherheitsvorkehrung zu ignorieren (spiegel.de, 2.6.2010).
Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht auch, dass der Ehepartner der
überzeugt evangelischen US-Politikerin und Konzern-Lobbyistin
Sarah Palin, die eine massive Politik gegen
die Umwelt und die Tierwelt macht, bei BP arbeitete.
(siehe hier)
Nachdem ein Liter Öl eine Million Liter Wasser verseuchen kann,
wären nach dieser Berechnung Ende Juni bereits ca. eine Billiarde
Liter Wasser verseucht. Hinzu kommt, dass der Konzern BP zusätzlich
tonnenweise die extrem giftige Chemikalie Corexit zur Ölbekämpfung ins Meer
gekippt hat. Doch Ölkonzerne und ihre Bosse verdienen an der Ausbeutung des
Planeten Erde so viele Milliarden, dass selbst ein solches apokalyptisches
Unglück noch aus der Portokasse bezahlt werden kann – zumindest solange, bis
man merkt, dass man Geld nicht essen kann. Natur und Tiere können ja
vernichtet werden, so das tödliche Szenario, man müsse sie nach der Logik
der Politiker und der Kirche (die Tiere dienen angeblich nur dem Nutzen des
Menschen) nicht entschädigen. Nur den Räuber Mensch, dem durch eine
Katastrophe ein Teil seiner Beute getötet und vergiftet wird, den müsse man
"entschädigen".
Das ganze Szenario entwickelte sich im kirchengeprägten Abendland,
und
fast alle Verantwortlichen nennen sich "Christen". Auch die
Trauerfeier für die elf getöteten Arbeiter auf der Plattform fand vor einen
großen Kreuz statt, und sie wurden als Helden und Märtyrer im
kirchlich-gesellschaftlichen Sinne gelobt. Zuvor, im Jahr 2009, wurden die
Männer von der Bohrinsel Deepwater Horizon alle noch gefeiert, weil ihnen
die größte Tiefsee-Bohrung nach Öl gelungen ist, die es bisher
weltweit je gegeben hat.
"Macht Euch die Erde untertan", so die biblische Aufforderung an die "Krone
der Schöpfung", den Menschen, gemäß kirchlicher Lehre! Und die Kirche
erlaubt die Ausbeutung und Vernichtung von Natur und Tieren zum angeblichen
Wohle = Profit dieser "Krone", des Menschen. Von der Einheit allen Lebens,
den Schmerzen aller Lebewesen und von den großen inneren Zusammenhängen (Was
der Mensch der Mutter Erde und ihren Geschöpfen antut, fällt auf ihn selbst
zurück) und von Gott, dem Schöpfer allen Lebens, haben verkopfte Pfarrer und
Päpste keine Ahnung, sie sind vor allem Grabschaufelexperten.
Ähnliche Hilflosigkeit wie zuletzt im Golf von Mexiko könnte bei einem
Atomunfall zu Tage treten [PS: Im März 2011 war es dann in Japan
so weit]. Als 1986 der Reaktor von Tschernobyl explodierte, schickte die
Sowjetunion Hunderte von Arbeiter in die Strahlenhölle, um den Reaktor in
einen gigantischen Betonsarg einzumauern. Das führte zu einem Aufatmen im
Rest der Welt, denn Widerspruch war damals dort nicht möglich. Der
Strahlentod der Arbeiter folgte später.
Wenn das aber in Deutschland passiert, wen würde die Bundesregierung dann
in einen explodierten Atommeiler zur Abdichtung der Lecks schicken? Das
wäre einmal interessant, dies von der Regierung zu erfahren. Würde z.
B. die katholische Kirche eine Eingreiftruppe aus
Atomkraftbefürwortern segnen, die dann mit dem Versprechen des Papstes,
anschließend den Himmel betreten zu können, sich der Radioaktivität entgegen
wirft und die Verseuchung des Landes eindämmen könnte? Oder man könnte
die Bundesregierung einmal fragen, was sie tun würde, wenn ein Erdbeben ein
Atomkraftwerk zum Einsturz bringen würde? Oder ein Hochwasser den Meiler
außer Kontrolle geraten lässt? Welche funktionierenden Pläne hat man dafür
ausgearbeitet?
Oder spielt man weiter Russisches Roulette, frei nach dem kirchlichen
Motto: Allein der Glaube genüge für das Seelenheil, es wird schon
nichts passieren. Vgl. dazu auch Der Theologe Nr. 53 – Kernkraftwerke
mit dem Segen des kirchlichen Gottes
|
Während wir über den Himmel streiten, gehen
wir auf Erden zugrunde.
|
In Wirklichkeit kann der "Himmel" aber nur kommen, indem immer mehr Menschen
sich im Inneren ändern und Schritt für Schritt die Gebote von Jesus, dem
Christus befolgen. Alles andere ist Irreführung und Scharlatanerie. Doch
selbst, wenn die "Knopfdruck-Theorie" der Kirchen von der plötzlichen
Umwandlung der "sündhaften" Welt bzw. von einem von außen kommenden "Himmel"
(in den die korrekt Gläubigen dann nur noch einzutreten bräuchten) stimmen
würde, wie würde es dann langfristig weitergehen? Dann würde sich im Laufe
der Zeit das höllische Desaster wieder neu einstellen, weil die Menschen in
ihrem Inneren keine anderen geworden sind, es sei denn, man würde sie
zwingen, bestimmte Dinge nicht mehr zu tun, doch das widerspricht dem
göttlichen Prinzip der Freiheit. Es würde also auf Dauer gar nichts nützen,
selbst wenn sich die kirchlichen Zauberträume kurzfristig erfüllen würden.
Und so lautet daher auch das eherne Natur-Gesetz von Saat und Ernte: Es
werde präzise diejenige Ernte hervor gebracht, die zuvor jeweils gesät
worden war, damit die Verursacher in der jeweiligen Ernte ihre Saat erkennen
und diese ändern, ob im Diesseits oder im Jenseits.
26.6.2010 / 11.11.2017 / 18.8.2018 / 30.5.2019 / 16.9.2021 / 4.6.2026 – Protestanten als dämonische Vollstrecker der Apokalypse. Sie verwandeln das Meer in Blut – Auf den Färöer-Inseln färbt sich immer wieder das Meer in Blut. Immer wieder, Jahr für Jahr, immer wieder, weil es "Tradition" sei. "Weißseitendelfine, Grindwale, Große Tümmler – Hunderte dieser Walarten fallen jedes Jahr dem Grindadràp, einem blutigen Gemetzel auf den Färöer Inseln, zum Opfer" (focus.de, 23.6.2010). Alle Jahre wieder hat der Grindadràp auf der zu Dänemark gehörenden Insel seit über 400 Jahren eben "Tradition".

Und das Meer
"wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen im Meer
starben"
(Bibel, Offenbarung 16, 3) – evangelische Tradition des Grindadràp
(GNU-Freee Documentation Licence, GFDL, Arne List)
28.6.2010 –
Melanchthon-Jahr 2010:
Völlerei und
Tierverachtung im Protestantismus
– Die kirchlichen Lehren von den Tieren, die angeblich keine unsterbliche
Seele haben und denen später der Himmel verschlossen bliebe, bahnten den Weg
in die heutige tierquälerische Massentierhaltung mit ihrem hemmungslosen
Fleischverzehr in den reichen Ländern der Erde. Diese Haltung den Tieren
gegenüber zeigt sich auch an der damaligen Bewirtung von Philipp Melanchthon
(1497-1560), dem großen protestantischen Reformator in Deutschland neben
Martin Luther. Als Philipp Melanchthon einmal in Nürnberg einkehrte, wurde
er wie folgt bewirtet: "Schweinekopf und Lendenbraten
in saurer Sauce, Forellen und Eschen, Rebhühner mit Kapaun und Hecht in
Sülze, Wildschweinbraten mit Pfeffersauce ... so ging´s zu, wenn der Herr
Philipp kam ... im Alltag ging es bescheidener zu." (zit. nach
Veranstaltungen in Luthers Landen, Kulturmagazin für Sachsen-Anhalt und
Thüringen, 1997, S. 12)
Wie
wäre es deshalb mit einer etwas anderen "Schöpfungs-Meditation", die
ehrlicher das praktische evangelische Verständnis von Natur und Tieren zum
Ausdruck bringen würde als das bloße "Ansehen" der Natur? So könnte man z. B. zu
den Festtagen ein konsequent konfessionelles Meditations-Gebet sprechen, wenn
man einen der unzähligen geschlachteten "Vögel unter dem Himmel", der Gänse,
Enten, Truthähne und Hühner, vor sich auf dem Teller hat.
2011
13.1.2011 / 29.11.2015 / 15.2.2026 – Verfrühter evangelischer Spott über Klimaforscher / Immer neue Rekordwerte bei Temperaturanstieg – Das evangelische Magazin idea-spektrum macht sich über folgende Aussage des renommierten Klimaforschers Mojib Latif vom 1.4.2000 indirekt lustig: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben." Die evangelische Zeitung kommentiert dazu: "Tatsächlich war schon der Winter 2009/10 sehr hart. Der Dezember 2010 ist der kälteste seit mehr als 40 Jahren gewesen. Seit 110 Jahren ist noch nie so viel Schnee in Mitteleuropa gefallen." (Nr. 2/2011 vom 12.1.2011)
Tieren
gelehrt, weil es diese Lehre in der Kirche eben nicht gibt. Stattdessen
wurde ihm dort die Unterjochung der Mitgeschöpfe zum menschlichen Verzehr
als angeblicher "göttlicher Auftrag" beigebracht und umgekehrt zahlt er
unermessliche Summen als Kirchensteuer an die Kirche.
Wer trägt also dafür die Verantwortung? Der milliardenfache
Massentierhalter und Hühnerschlächter oder seine Inspiratoren in der Kirche
und ihr Führer in Rom?2012
26.1.2012 –
"Nur jeder dritte Schuss tödlich" – Die grausamen Qualen der Tiere durch die
Jagd
– Alle Jahre wieder halten die Priester
scheinheilige Predigten zum Hubertustag, dem Tag des "Heiligen", der als
katholischer Patron der Jäger gilt, obwohl sich Hubertus
nach einer Begegnung mit einem Hirsch geschworen hat, nie wieder zu jagen.
Doch das ist nicht die einzige dreiste Lüge. Das Jagen wird als naturnahes,
romantisches und "waidgerechtes" Töten verklärt, und kaum ein Bürger macht
sich Vorstellungen, was dabei mit den Tieren geschieht. Tierschutznews.ch
schreibt am 24.1.2012 unter der Überschrift Nur jeder dritte Schuss ist
tödlich folgendes:
"So berichtet
beispielsweise die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT), dass bei
Drückjagden auf Wildschweine in Hessen nur etwa ein Drittel mit Blattschuss
erlegt wurden. Mehr als 60 % der Tiere hatte man dagegen entweder den
Kiefer weggeschossen, ein Bein zersplittert oder mit Bauchschuss oder am
Rückenmark schwer verletzt. Besonders kritisch sei auch das Schießen auf
Rehwild im Rahmen von Bewegungsjagden. Denn flüchtendes Rehwild könne
aufgrund seiner arttypischen Bogensprünge nicht sicher getroffen werden ...
Auch beim Deutschen Landwirtschaftsverlag erfährt man, dass bei
Bewegungsjagden nur 25-30 % der Tiere durch Blattschuss erlegt werden. ´Viele
der ´angebleiten` Tiere werden auch bei Nachsuchen nicht aufgefunden –
wenn diese überhaupt durchgeführt werden`, erläutert Lovis Kauertz von
Wildtierschutz Deutschland, ´denn viele Jäger verheimlichen den Mitjägern
mögliche Fehlschüsse, während schwer verletzte Tiere irgendwo im Dickicht
verbluten oder verhungern.`"
(tierschutznews.ch, 24.1.2012)
Wer sich auch nur ein wenig mit den
Fähigkeiten und auch mit dem Fortpflanzungsverhalten der Tiere beschäftigt
hat, der weiß, das in der göttlichen Schöpfung alles auf geniale Weise
geregelt ist. So können Tiere auch die Größe ihrer Population sinnvoll
steuern, wenn die Bestie Menschen nicht ständig durch Massaker und Tötungen
alles durcheinander schießen würde, um auf diese Weise den Tieren den
Lebensraum zu nehmen, dem Ego-Profit des Menschen jedoch die scheinbar
maximalste Ausbeute zu sichern. Die Jagd bringt sehr viele "Schäden" im Wald
und in der Landwirtschaft überhaupt erst hervor, wie mehr und mehr
nachgewiesen werden kann. Und es ist ein von der Kirche erlaubter bzw. sogar
geforderter schwerster Verstoß gegen die Einheit der Natur, wonach Mensch
und Tiere gemeinsam die Erde bevölkern sollen und zusammen gehören.
Die Kirchenlehrer aller Zeiten, die nicht die Spur einer Ahnung von der
Intelligenz, Genialität und Leidensfähigkeit der Tiere hatten und haben,
ersetzen bis heute die Schöpfungsordnung Gottes und deren weise Gesetze
durch abstruse kopfschwere Kirchen-Dogmatik, in der die Tiere keine Rolle
spielen und die von Außenstehenden oft sogar als "krankhaft" empfunden wird,
wenn man z. B. an den Reliquienkult denkt.
Alle Versuche, die sinnvolle Regulation innerhalb der
Natur auch nachzuweisen, indem die Jagd z. B. probeweise in bestimmten
Regionen verboten würde, scheiterten bisher an der traditionell
kirchentreuen Jägerlobby, die bis heute eisern an den Prinzipien des
Reichsjagdgesetzes von Hermann Göring (NSDAP) vom 3.7.1934 festhält, das
in Deutschland weitgehend in das Bundesjagdgesetz und in die
Länderjagdgesetze übergegangen ist. Der unfähige Mensch wird darin zum
Herren über Leben und Tod der Tierwelt bestimmt, sei es durch "Hege" oder
durch Töten, je nach dem intellektuellen Gutdünken der "Krone der
Schöpfung", des Menschen.
Doch das Gebot "Du sollst nicht töten" gilt auch gegenüber Tieren. Und so
wird der furchtbare Krieg der Menschen gegen die Tiere in den Wäldern, auf
den Wiesen und auf den Feldern immer mehr den Verursacher selbst treffen,
den Menschen ...
20.2.2012 –
Grausam gequälte und geschlachtete Hunde in Thailand – Auch in diesem
Kulturkreis Kirche contra Tiere: Katholischer Priester verhindert Verbot des
Hundefleischhandels
–
Einige Auszüge aus dem Artikel in spiegel.de (20.2.2012):
"Für viele Thailänder ist Hundefleisch immer noch eine
Delikatesse. Es gilt als Energiespender und Aphrodisiakum. Vor allem
schwarze Hunde sind begehrt: Ihr Fleisch soll besonders anregend wirken ...
Die Methoden, mit denen die Hunde umgebracht werden, sind barbarisch: Sie
werden vor ihrem Tod gequält und geschlagen. Meist wird ihnen das
Fell noch bei lebendigem Leib abgezogen. Die Todesängste, die die
Tiere dabei ausstehen, führen zur vermehrten Adrenalinausschüttung –
und machen das Fleisch angeblich zarter und schmackhafter ... Fotos der
gequälten Hunde in den engen Drahtkäfigen riefen nicht nur die Tierschützer
auf die Barrikaden. Viele Thailänder sind entsetzt und spenden spontan
Geld zur Rettung der Tiere ... Der frühere Gouverneur der Provinz Sakon
Nakhon, Panchai Borvornratanapran, ... wollte Handel und Verkauf von
Hundefleisch in seiner Provinz verbieten. Fast 500 Hundeschlächter zogen
protestierend durch die Straßen von Tha Rae.
Der katholische Priester Somkiat Polchangwang erklärte öffentlich:
´Wenn wir den Hundefleischhandel nicht hätten, könnten wir nicht überleben.`
Der Gouverneur stand auf verlorenem Posten."
Die Massaker gehen also weiter – mit dem vollen Segen der katholischen
Geistlichkeit und ihren verführerischen falschen Argumenten. In Wirklichkeit
gilt: Der Mord an den Tieren wird mehr und mehr der Tod der Menschen.
22.2.2012 –
EKD-Beauftragter
rechtfertigt erneut den Fleischkonsum
– Mit viel intellektueller Akrobatik stemmt sich die evangelische Kirche
gegen den notwendigen Wandel in unserer Gesellschaft beim
Ernährungsverhalten. Dass alle fünf Sekunden auf dieser Erde in Kind unter
10 Jahren verhungert, daran haben sich die meisten Kirchenführer offenbar
schon gewöhnt.
Und so wird auch der Fleischkonsum
gerechtfertigt, obwohl die Unmengen an Getreide und Trinkwasser, die bei
der Tiermast weltweit einzig für den menschlichen Gaumengenuss verbraucht
werden, letztlich den Verhungernden fehlen, was aber nur ein Aspekt des
weltweiten Dramas ist: Unsägliche Qualen der Tiere, Schädigung der
Gesundheit der Menschen und Milliarden Euro an Steuersubventionen für die
Fleisch-Erzeuger, um Fleisch "billig" zu halten sind weitere Aspekte.
Zerstörung der Böden und der Kleinlebewesen durch Gülle, Klimaveränderungen
durch schädliche Ammoniak-Emissionen aus der Gülle und den Ausstoß von
Methan-Gas durch das viele "Schlachtvieh", Übertragung von Krankheitskeimen
durch Fleisch, Antibiotika-Resistenzen beim Menschen durch Antibiotika in
der Tiermast usw. sind weitere Aspekte, und man könnte seitenlang hier
vieles weitere aufzählen.
Nun hielt der damals evangelische und
seit 2020 katholische Theologe Dr. Sebastian Moll mit dem
Buch
Jesus war kein Vegetarier dagegen – ein Satz, der überhaupt nicht
stimmt. Und zu Beginn der "Fastenzeit" 2012 legte der Geschäftsführer des
Evangelischen Bauernwerks in Württemberg und gleichzeitige Beauftragte der
EKD (Evangelische Kirche Deutschlands) für agrarsoziale Fragen, Dr. Clemens
Dirscherl, nach. Unter der Überschrift
Wie Jesus Christus auch, dürfen wir in Maßen Fleisch essen
veröffentlichte er ein Plädoyer für die Fortsetzung des Fleischkonsums
(idea-spektrum Nr. 8/2012). Eine Gegenposition dazu vertrat ein Facharzt
für Innere Medizin, Dr. Lothar Erbenich aus Berlin, welcher der religiösen
Minderheit der Adventisten angehört, und der u. a. daran erinnerte, dass
unser Leib ein "Tempel des Heiligen Geistes" sein soll, dem nichts
"Schädliches" zugeführt werden solle.
Wenn Tiere wählen könnten, dann wäre es vorbei mit der Macht der Kirche
Wenn Tiere wählen könnten, dann wäre es vorbei
mit der Macht der Kirche. Aus diesem Grund ist es logisch, wenn es in diesem
Umfeld heißt: "Auf
die Idee, Tieren das Wahlrecht
zuzusprechen, ist (zumindest bisher) zum Glück noch niemand gekommen."
|
Der EKD-Mann plädiert dagegen für den Fleischkonsum und missbraucht dazu
zunächst den Schöpfungs-Mythos: Damit Adam und Eva sich angeblich nach
Gottes Willen mit Tierfellen bekleiden konnten, mussten "zweifellos
Tiere geschlachtet" werden "zum Nutzen des Menschen", so der Kirchenmann.
Doch die Erzählung von den Tierfellen, mit denen Gott angeblich die ersten
Menschen nach ihrer Vertreibung aus dem Paradies bekleidet haben soll, ist
nur ein Mythos bzw. eine Legende. "Gott" hat keinesfalls vom Himmel her
Tiere ermordet, ihnen das Fell abgezogen und Adam und Eva als Kleidung
überreicht. Und dass "Gott" nach dieser Logik sich dazu vielleicht auch des
Felles eines verstorbenen Tieres bedienen könnte, wird überhaupt nicht
erwogen.
Dann argumentiert Dr. Clemens Dirscherl mit dem biblischen Gleichnis vom
verlorenen Sohn, wo der Vater angeblich aus Freude über den zurück
gekehrten Sohn ein "gemästetes Kalb" schlachtet.
Wörtlich: "Jesus hätte niemals ein Bild verwendet, das
uns in die Irre führt – er meinte dieses Freudenfest mit Spießbraten
wörtlich! Deshalb bin ich auch sicher, dass sich des Menschen Herz an einem
knusprigen Sonntagsbraten erfreuen darf – genauso wie an einem schönen Glas
Wein."
Dazu die Frage: Ist das nun die Botschaft der Kirche angesichts von
17.000 Kindern, die täglich verhungern? Und zählt man die Erwachsenen dazu,
sind es mehr als doppelt so viele Menschen, die täglich an Unternährung
sterben. Und würde Christus den reichen und übersättigten Wohlstandschristen
der Industrieländer angesichts dieser seit Jahren beispiellosen Tragödie
sagen: "Lasst euch euren knusprigen Sonntagsbraten schmecken"?
Wenn aber nicht, wem folgen dann die Kirchenmänner? Christus kann es nicht
sein.
2.3.2012 –
Grausame legale
Tiertransporte in Deutschland – Auch Hundewelpen betroffen – Für die Kirche
egal
– Die von den beiden Großkirchen
indoktrinierten Politiker von CDU und CSU haben sehr lange gebraucht, um
sich überhaupt dazu durchzuquälen, den Tierschutz 2002 ins deutsche
Grundgesetz aufzunehmen.
Im Jahr 2000
waren sie noch dagegen gewesen. Verbessert hat sich für die Tiere jedoch
nichts. Es wird sogar ständig schlimmer, die Gesetze werden nicht wesentlich
verbessert.
Denn nach kirchlich-abendländischer Lehre haben Tiere keine
unsterbliche Seele, kein eigenes Lebensrecht und sie müssen ausschließlich
dem menschlichen Nutzen und Profit dienen. So steht es sinngemäß im
katholischen Katechismus (wörtlich
hier).
Und die
Evangelischen schreiben in ihrem Katechismus
gar nichts
Foto links: Der "heilige" Kirchenlehrer Thomas von Aquin – Es spiele keine Rolle, wie man Tiere behandle

12.12. / 13.12.2012 –
Ein trauriger
Adventsbericht: "Jäger, schieß uns ein Reh für die Weihnachtsfeiertage!"
–
Ein Leser berichtete uns wie folgt:
"In dieser kalten und dunklen Jahreszeit frage ich mich manchmal, wie wohl
die Tiere im Wald durch den Winter kommen. Einmal, bei einem Spaziergang,
freute ich mich sehr, als einige Meter vor mir zwei Rehe den Waldweg
überquerten. Ich machte mir schon Gedanken, ob es überhaupt noch Rehe dort
gibt, da ich schon lange nichts mehr von ihnen gesehen oder gehört habe.
Dann erschrak ich, denn nur wenige Meter weiter sah ich den Geländewagen des
Jägers. Und zwei Tage später hörte ich dann, wie der benachbarte Jäger ein
Reh angeschossen habe, das wenige Meter aus dem Wald heraus gekommen war.
Das Reh sei verwundet in den Wald zurück geflüchtet und bis jetzt immer noch
nicht gefunden worden, weder qualvoll verendet noch schwer verletzt und noch
lebend. Fast zur gleichen Zeit hörte ich von Gesprächen zwischen den Jägern
und einem der Metzger des Ortes, und auf einmal lief mir ein kalter Schauer
über den Rücken: Natürlich, Weihnachten naht, und manche Leute wollen zum
Fest Rehbraten essen, und haben beim Metzger entsprechende Vorbestellungen
gemacht. So läuft das also. Der Metzger braucht so und so viele Rehe und
sagt darauf hin dem Jäger Bescheid, wie viele er schießen muss, um die
Gaumenfreuden der Metzgerskunden zu erfüllen. Von wegen also Hege und Pflege
und ökologisches Gleichgewicht. Dieses scheinheilige Gesäusel. Es geht um
etwas ganz anderes. Jetzt werden die Tiere geschossen für die
Weihnachtsbraten."
PS: Dazu passt auch der Artikel "100 Jäger
erlegen bei Wimmelbach 69 Rehe" unter
infranken.de
In dem Artikel heißt es unter anderem: "Als [der
Förster] Erich Daum am Ende der Nikolausjagd seine Bilanz zieht, kann er
eine Rekordausbeute vermelden: 36 Wildschweine und 69 Rehe. Insgesamt waren
100 Jäger und 35 Jagdhunde auf einem Gebiet von 1700 Hektar unterwegs.
´Heute hatten wir aber auch optimale Bedingungen für diese Jagd`, erläutert
Daum. Der Schnee habe geholfen, die Tiere besser zu sehen und zu hören.
´Mit der Ausbeute dieser Jagd ist es uns auch gelungen, den gesetzlich
vorgeschriebenen Abschussplan bereits frühzeitig zu erfüllen`, freut sich
der Förster. Das ermöglicht ihm auch, dass er schon jetzt die Schonzeit für
die Waldtiere einläutet: ´Normalerweise beginnt die Schonzeit ja erst im
Januar, aber nachdem unser Soll erfüllt ist, beginnt die Schonzeit schon
jetzt.`"
Nun gibt es ja keine Zufälle. Warum beginnt die Schonzeit "normalerweise" im
Januar? Da steckt bestimmt auch das kirchlich missbrauchte Fest Weihnachten
und der Appetit der Christenheit auf Rehbraten und anderes Wild dahinter,
neben dem Appetit auf Gänsebraten, Entenbraten usw. Weibliche Rehe, so
genannte Ricken, sind übrigens im Dezember trächtig, also schwanger. Doch
"macht nix", sagen die Jäger, Metzger und Fleisch-Gourmets. Oder wie es in
dem zitierten Artikel heißt:
"Während einige Wildorgane wie beispielsweise das Herz
bei Feinschmeckern sehr beliebt sind und am Streckenplatz deshalb extra
gelagert werden, landen andere Organe wie beispielsweise Magen und Darm in
großen Abfalltonnen." Und natürlich auch die Embryonen. Denn die
sind als Weihnachtsschmaus ebenfalls weniger beliebt.

Foto rechts zur kirchlich-gesellschaftlichen Tradition:
Auszug aus "Stilleben
mit Reh, Hasen und Schnepfen", Original-Ölgemälde von Heinrich
Wilhelm Trübner um das Jahr 1873 in der Kunsthalle Mannheim
(Foto gemeinfrei unter der Lizenz Wikimedia
Commons)
Und wer hat das alles zu verantworten? Es sind
einmal mehr die Institutionen Kirche, vor allem die katholische Kirche,
welche den Jägern extra einen "Heiligen" als "Schutzpatron" zur Seite
gestellt hat, den "heiligen" Hubertus,
obwohl Hubertus nie mehr jagte, nachdem er beim
Anblick eines prächtigen Hirsches eine Christusvision hatte mit den
sinngemäßen Worten "Hubertus, warum jagst du mich?"
Doch genau das ist die böse und verlogene Strategie der Kirche: So wie man
Jesus, der unter den Tieren im Stall zur Welt kam, auf das Schändlichste
kirchlich institutionell – als Krippenbaby oder toten Mann am Kreuz, aber
auf alle Fälle schweigend – vereinnahmt und missbraucht, so tut man es auch
mit Hubertus, der zum Christusnachfolger wurde, als er mit der Jagd
aufhörte. Die Kirche verunstaltet auch sein Andenken zu einer Art
"Ruhestandsjäger", der angeblich die aktiven Jäger beschützt, obwohl sein
Entschluss, nicht mehr zu jagen, niemals bedeutete, dass er dafür andere
Jäger "segnete". Man könnte auch sagen: Der Segen für dieses blutige Werk
kommt in jedem Fall von unten. Vielleicht töten oder verwunden sich auch
deswegen immer mehr Jäger versehentlich gegenseitig oder kommen bei anderen
Jagdunfällen zu Schaden.
Würde die Kirche die Jäger und ihre grausames Tun nicht
mehr segnen, würde es besser um die Tiere stehen und um die Menschen. Dort,
im kirchlichen Kulturgut, liegen einmal mehr die Wurzeln des Übels und seine
Verbrämung durch das berüchtigte sprichwörtliche Jägerlatein.
10.1.2013 – Gesetzesentwurf versucht, Urteil des Europäischen Gerichtshofs, dass Grundstücksbesitzer nicht mehr zur Duldung der Jagd auf ihrem Grundstück gezwungen werden dürfen, zu unterlaufen –
Bei einem Politiker stellt sich heute in der Regel die Frage, für wen sitzt er als Lobbyist im Bundestag oder im Landtag? Eine starke Lobby haben dabei die Jäger, die vor allem unter den so genannten "Großkopferten" überdurchschnittlich stark vertreten sind. So soll es den wenig noch übrig gebliebenen Tieren in unseren Wäldern auch weiter wie bisher an die Eingeweide gehen, und die Lobby versucht, mit einem neuen Gesetz sogar ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012 zu torpedieren. Mehr dazu in der Pressemitteilung des Vereins Leben bewahren e.V., die den Skandal öffentlich macht und die wir aufgrund der Brisanz hier in voller Länge veröffentlichen:
20.1.2013 – Warum der Protestantismus "gelassen" der "Vernichtung der Welt" zuschaut / Protestantische "Gnadenlehren" lösen sich in Luft auf, die man nicht mehr atmen kann
– Die evangelischen Theologen lassen weltweit verlauten, der Mensch könne sich nicht "selbst erlösen", womit sie meinen: Er könne nichts dazu tun, da angeblich die "Gnade Gottes" alles tue. Diese Gnade würde dann angeblich im Jenseits für alle offenbar werden. Wenn sich Menschen jedoch anstrengen, Gott näher zu kommen, dann treten sehr oft protestantische intellektuelle Bedenkenträger oder "Sektenexperten" auf und bemäkeln den angeblich nichts bringenden Versuch einer vermeintlichen "Selbsterlösung".
16.2.2013 – Falsche Heilspropheten haben Konjunktur in der Kirche. Doch Gott lässt Seiner nicht spotten – Jüngstes Beispiel: Die evangelisch-konservative Nachrichtenagentur idea weist unter der Überschrift Kein Grund für eine Weltuntergangsstimmung in großer Aufmachung auf den Artikel Und sie erholt sich doch im PM-Magazin Nr. 3/2013 hin. Autor ist der Journalist und selbst ernannte "Zukunftsforscher" Matthias Horx.
16.4.2013 – Wie lange lassen sich konfessionelle Tierinteressenten noch von der evangelischen Kirche brüskieren? – In einem Rundschreiben an Freunde kündigt Frau Vivian K. Wichmann von AKUT
e.V. (Aktion Kirche und Tiere e.V.) am 20.2.2013 Veranstaltungen parallel zum Evangelischen Kirchentag vom 1.5.-5.5.2013 in Hamburg an.
langen grausamen Tradition der Fischerei in der Vergangenheit.
24.11. / 25.11.2013 –
Früher gab die Kirche den "Hexen" Schuld an Naturkatastrophen, heute sollen
die Katastrophen "Geheimnis Gottes" sein –
Dieberei" (9, 20).
"Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze
und lästerten den Namen Gottes ... und bekehrten sich nicht, Ihm die Ehre zu
geben." (16, 9)
Folglich
seien auch die Eisbären überhaupt nicht bedroht, sondern würden sich rasant
vermehren, von 5.000 in den 60er Jahren auf 25.000 heute. Irgendwelche
"Ureinwohner" würden "bestätigen", dass die Bestände seit Jahren ständig
steigen.
2014 / 2015
10.4. / 13.5.2015 –
Die evangelische
Kirche zeigt immer offener ihre Grausamkeit, z. B. gegenüber Tieren
–
Der deutsche Protestantenführer und EKD-Ratsvorsitzende Prof.
Dr.
Heinrich Bedford-Strohm schrieb angesichts barbarischer Tierquälereien
in der so genannten "Nutztierhaltung", "dass der einzelne Landwirt nicht für
gesamtgesellschaftlich bedingte Entwicklungen in der Tierhaltung zur
Rechenschaft gezogen werden könne", denn: "Kein Landwirt hält Tiere, um sie
zu quälen", so der EKD-Ratsvorsitzende wörtlich in einem Artikel in den
Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Nr. 1, Januar
2015, auf Seite 27. Doch wer dann? Die
Institution Kirche, die den Landwirten und Massentierhaltern die Quälereien
erlaubt?
Um hier ein klein wenig gegenzusteuern, versuchte der EKD-Chef zögerlich,
einige Verbesserungen vorzunehmen, auch im Denken der Menschen. Tiere in der
Landwirtschaft sollten "nicht ausschließlich als Produktionsfaktoren"
gesehen werden, sondern auch "noch als Mitgeschöpfe", so der höchste
Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland. "Noch
als Mitgeschöpfe". Noch. Dieses eine Wort spricht bereits Bände, das nicht
viel erhoffen lässt. Was übrig blieb: In diesem Sinne müsse die
"Landwirtschaft neue Wege erkunden".
Sehr
wahrscheinlich hat sich der evangelische Bundeslandwirtschaftsminister
Christian Schmidt, der wie der EKD-Ratsvorsitzende aus der lutherischen
Kirche in Bayern stammt, an diesen Worten orientiert und einen "neuen Weg"
angedacht. So bekundete er kurz vor Ostern 2015 seine Hoffnung, dass es ab
2017 zumindest nicht mehr nötig sei, 40 Millionen Küken im Jahr in
Deutschland durch Schreddern bei lebendigem Leib umzubringen. Immerhin ist
der Minister auch gleichzeitig Landesvorsitzender des Evangelischen
Arbeitskreises in der CSU in Bayern, und er konnte auch von daher die
Bischofsworte nicht einfach so verklingen lassen.
Aber nur nicht "zuviel" für die Tiere tun, so der Eindruck, den man dabei
gewinnen könnte. Denn ein sofortiges Verbot, wie es die Landesregierungen in
Düsseldorf und Hannover fordern, lehnt er ab, solange es keine
wirtschaftlich tragfähige Alternative gebe, weil dies seiner Meinung nach
dazu führen würde, dass die Küken dann eben im Ausland furchtbar zu Tode
geschreddert würden. Nun denn, frei nach dem Motto: "Wenn wir die
Tiermassaker nicht durchführen, machen es eben andere. Also machen wir es
lieber selbst und verdienen das Geld dabei." Aber, und das ist der
"Verbesserungs"-Vorschlag: Er hoffe bei den Eiern auf eine neue Technologie
der Geschlechtererkennung, die in Zukunft dazu führen soll, dass aus den
Eiern gar nicht erst männliche Küken schlüpfen.
29.11.2015
–
Die Klimakonferenz
in Paris wird nur Absichtserklärungen bringen, deren Erfüllung den Kollaps
nicht mehr aufhält. Die letzte Chance: "Rettet eure Seelen"
den Planeten Erde mit Gewalt gegenüber Natur und Tieren "untertan" zu
machen? Wer hat immer wieder Kriege befürwortet und Waffen gesegnet? Und wer
hat selbst
Atombomben mit Hinweis auf ein nebulöses Jenseits verharmlost?
Wer hat den Tieren die unsterbliche Seele und die Leidensfähigkeit
abgesprochen? Wer hat die Beseeltheit der Natur als "heidnischer
Pantheismus" kritisiert? Und wer hat sich mit den Lippen zwar hier und da
für die "Bewahrung der Schöpfung" ausgesprochen, doch die Aufklärung über
tiefere Zusammenhänge verhindert? Wer hat in den letzten ca. 30 Jahren
diejenigen, die auf Ursachen und Folgen hinwiesen, als "Sektierer" und
"Endzeit-Apostel" verhöhnt, verspottet und bekämpft? Wer verweigert sich
einer anderen Behandlung der Tiere, weil er Schlächter, Massentierhalter,
Metzger, Jäger, Naturschänder, Chefs der Wurstkonzerne, Versuchstier-Ärzte
als Mitglieder halten will? Wer plaudert gemütlich von der Apokalypse und
veräppelt die Menschen, indem er lehrt, Gott werde dann schon irgendwie
eingreifen? So soll dieser Gott die Gläubigen entweder im Diesseits
irgendwie schützen (damit sie hinterher weiter Tiere schlachten und
verspeisen und Bomben auf die "Bösen" abwerfen können) oder indem er sie im
Jenseits gleich nach dem Sterben in die "Herrlichkeit" befördert – nach dem
Motto "Nach mir die Sintflut – ich schau mir´s vom Himmel aus an".
Geschlüpfte
weibliche Küken vor ihrer "Verwertung"
als Eierproduzenten und Schlachthühner, denen irgendwann der Kopf abgerissen
wird. Die männlichen Küken wurden bereits bei lebendigem Leib im
Metallschredder zermalmt und zu Hundefutter und Zoonahrung verarbeitet. Für
die Lutherkirche ein "sinniger Nutzen".
(Foto: gemeinfrei lt. Wikipedia; Joe Valbuena,
USDA, hochgeladen von Steven Walling am 4.4.2008)
Allem gelegentlichen folkloristisch-säuselnden Ansprachen von Papst
Franziskus über die "lieben" Tiere zum Trotz bleibt der Katholizismus eisern
auf Mordkurs. Dazu einige Auszüge aus dem Interview mit Heinz Georg
Büker, Mitglied im Zentralkomitee der Katholiken (ZdK),
Arbeitskreis Globale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung:
"Wenn einer weiß, dass es am Ende immer Gott ist, der
seinen Teil zum Gelingen der eigenen Arbeit dazu tut, dann ist das ganz
bestimmt der Landwirt. Das ist eine urchristliche Erfahrung, die ihn trägt."
Und auf die Frage "Gilt das auch für Zucht- und Mastbetriebe?", wo also z.
B. Kühe oder Schweine unter furchtbarsten Haltungsbedingungen gequält und
letztlich im Schlachthof bei völlig unzureichender Betäubung abgestochen
werden? Die Antwort: "Genauso."
Weiter erklärte der Kirchen-Agrar-Experte des ZdK:
"In meinen Augen gehört der Konsum von Fleisch zum
Ernährungskreislauf dazu. Es ist ein Lebensmittel und stand immer auf dem
Speiseplan der Menschen. Dazu gehörte auch schon immer das Züchten und Töten
von Tieren. Das ist Teil unseres menschlichen Daseins ... Es stimmt nicht,
dass eine fleischlose Ernährung moralisch höherwertig ist ... Die Schöpfung
ist so angelegt, dass das Schlachten eines Tiers zum natürlichen Kreislauf
dazugehört." (zit. nach Kirche und Leben, 31.3.2016)
Hier lügt ein Kirchenvertreter einmal
mehr. Denn im Schöpfungsbericht ihrer eigenen Bibel steht etwas ganz
anderes:
"Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle
Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit
samenhaltigen Früchte. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Allen Tieren des
Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was
Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So
geschah es. Gott sah an alles, was er gemacht hatte: Es war sehr gut."
(Genesis 1, 29-31)
Zum Weiterlesen:
Auch das
Imperium "Wiesenhof", wo ein Vernichtungslager für Hühner und Küken am
Ostermontag, den 28.3.2016, niederbrannte, ist eine
zutiefst katholische Einrichtung.
Das Bistum
Münster plädierte erst 2011 für eine
Fortsetzung der Massentierhaltung
und erteilte Ansätzen in eine andere Richtung eine klare Absage.
Passend
dazu auch unsere Erzählung Der
Besuch in der Ausgabe Nr. 42: Die katholische Kirche – der
Baalskult der Gegenwart.
Medien
verzerren Wahrnehmung
Der Mensch und seine Priester richten
sich selbst. "Gott" hat damit nichts zu tun
Menschen suchen den Tod und finden ihn nicht
Völker haben ihren besten Freund zum
Feind gemacht
Was bringt die geistliche Nähe des
Papstes?
Vatikankirche spricht Natur Beseeltheit
und Vernunft ab
Opfer lästerten Gott
Fast
zeitgleich wurde Südasien von einer der größten Hochwasserkatastrophen der
letzten Jahrzehnte heimgesucht. Von 2100 Todesopfern in Indien, Nepal und
Bangladesch war die Rede. Das sind über 50 mal mehr als in den USA, doch die
Medien in Deutschland berichteten weit mehr über die USA. So wurde vielfach
nur am Rande wahrgenommen, dass in Südasien darüber hinaus ca. 40 Millionen
Menschen ins Elend gestürzt wurden, die nicht mit solchen staatlichen Hilfen
rechnen können wie Betroffene in materiell reicheren Ländern. Dazu kommt die
Zerstörung der Landwirtschaft, dass es für unzählige Menschen kein sauberes
Trinkwasser mehr gibt und vor allem in Asien unzählige Tiere als Opfer der
Katastrophe, welche von den Medien meist völlig ignoriert werden. Das Elend
breitet sich jedenfalls sowohl in den bisher reicheren Ländern aus wie auch
in den ärmeren. Und auch in den USA folgte auf Harvey der Hurrikan Irma mit
weiteren Opfern.
Manche der Katastrophenopfer oder der
Beobachter stellen dabei auch die Frage nach Gott, was Er wohl damit zu tun
habe oder warum die Natur so zuschlägt. Seit je her formulieren
Kirchenvertreter und Priester anlässlich von Katastrophen bei der Frage nach
dem Wort "Warum" salonfähige Worte über angebliche "Geheimnisse
Gottes" oder Seinen vermeintlich unerforschlichen
Ratschluss.
Wer jedoch ehrlich den möglichen Ursachen auf den Grund geht, der wird diese
nicht bei Gott finden, der niemals Unglücke oder Katastrophen schickt,
sondern im Fehlverhalten der Menschen selbst, manchmal über längere
Zeiträume, manchmal auch ganz unmittelbar:
So wurde die Ebene um die Stadt Houston, die mit ihrem Präriegras ein
natürlicher Wasserspeicher war, trotz Warnungen aus reiner Profitgier
hemmungslos zugebaut. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Global
betrachtet wird die Natur auf dem Planeten Erde aus dem Gleichgewicht
gebracht und zerstört, indem der Mensch die Ozeane verseucht und die Tiere
gnadenlos aus den Meeren herausfischt und grausam verenden lässt, indem er
weiter die Regenwälder, die Lungen des Planeten Erde,
abholzt, um dort Futtermittel für seine immer größer werdende Fleischgier
anzubauen; oder indem er aus Profitgründen industrielle Monokulturen anlegt
und mit Agrargiften und Kunstdünger den Lebensraum unzähliger Pflanzen und
Tiere vernichtet und das Trinkwasser vergiftet – und all dies um eines
vordergründigen scheinbaren Nutzens willen.
Vieles, sehr vieles mehr könnte, ja müsste man hier noch aufzählen,
um zu begreifen, wie die Gattung Mensch selbst den Planeten Erde zurichtet.
Und der ehrliche Analytiker würde immer wieder fündig werden und den Satz
bestätigt finden, der auch in den Bibel der Kirchen zu lesen ist und der
lautet: "Irret euch nicht, Gott lässt Seiner nicht
spotten, denn was der Mensch sät, das wird er – also der Mensch –
ernten." (Galater 6, 7)
Diese Ernte lautet heute von Jahr zu Jahr mehr
"Klimawandel" und bald "Klimakatastrophe", und diese Entwicklung lässt sich,
wie von vielen Wissenschaftlern dargelegt, auch praktisch nicht mehr
verhindern.
Auch dies ist in den Bibeln der Kirche vorher gesagt, in der Offenbarung
des Johannes, wo das Leid in der Zeit des Niedergangs der menschlichen
Zivilisation in der Verzweiflung gipfelt, die mit den Worten umschrieben
wird: "Und in jenen Tagen werden die Menschen den
Tod suchen und nicht finden; sie werden begehren zu sterben und der Tod wird
vor ihnen fliehen"
(9, 6). Doch die Menschen und jeder Einzelne für sich hätten
rechtzeitig umkehren können. Denn Gott hat rechtzeitig gewarnt.
Zu allen Zeiten sandte Gott, der Ewige, Propheten und weise Männer und
Frauen zu den Menschen. So warnte bereits der Gottesprophet Jesaja, was
geschieht, wenn der Mensch den Planeten Erde und alle seine Mitgeschöpfe
quält und schändet: "Die Erde ist entweiht von
ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, das Gebot
missachtet … Darum nehmen die Bewohner der Erde ab, sodass einige
Leute übrig bleiben."
(Jesaja 24, 5)
Jesus von Nazareth, der Christus Gottes,
warnte ebenfalls vor den endzeitlichen Katastrophen und hatte auch den
Tröster verheißen, der uns vor Seinem Wiederkommen im Geiste in alle
Wahrheit führen wird. Und dieser Tröster ist gekommen:
Seit über 40 Jahren spricht Er in dieser ernsten Zeit, in der wir heute
leben, durch Gabriele, wovon Urchristen in
aller Welt überzeugt sind. Durch sie werden wir erneut ermahnt, was
geschehen wird, wenn die Menschheit die Schändung der Natur und der Tierwelt
fortsetzt.
Bereits im Jahr 1978 rief der Gottesgeist dazu auf, mit dem Mord an den
Tieren aufzuhören, und Er sprach das Gewissen der Menschen auch mit den
Worten an: "O könntet ihr sehen, wie die Natur
leidet."
Zwei Jahre später, im Jahr 1980, hielt Er uns vor, dass wir nicht darüber
nachdenken, dass sich die Erde einst gegen das Verhalten der Menschen wehren
wird.
Und im Jahr 1991 offenbarte sich Gott-Vater durch Seine Prophetin mit den
Worten: "Welchem Schicksal gehen viele Völker und
Nationen entgegen? Dem Schicksal der Zerstörung und Verwüstung ...
Sie haben ihren größten Freund zum Feind gemacht – ein Freund, der,
seit die Menschheit besteht, der Menschheit Leben, Licht und Kraft gab;
ein Freund, der sie ernährte, der sie tränkte, der ihnen Obdach, Wohnung und
Nahrung gab ...
Der gute Freund ist erkrankt ... Er ist so erkrankt, der gute Freund,
dass er nun zum Feind der Menschen geworden ist ... Er schüttelt sich
... und so wird die Erde ... alles, was ihr vom Menschen auferlegt
wurde, abschütteln. Und die Meere werden vieles zudecken."
(zit. nach
Wer Wind sät, wird Sturm
ernten, Marktheidenfeld 2015)
Doch der Prophet, der diese aufrüttelnde
Botschaft überbrachte, in unserer Zeit eine Prophetin, wurde und wird von
den Vertretern der äußeren kirchlichen Religionen und ihren Beauftragten
verhöhnt, lächerlich gemacht und mit Unwahrheiten überzogen. Und die
Menschen wurden aufgerufen, nicht auf das Prophetische Wort zu hören,
sondern auf die Worte der Priester und Religionsführer.
So sprach der oberste Vertreter der Vatikankirche angesichts der
Flutkatastrophen im August 2017 z. B., ich zitiere: "Ich
nehme lebhaften Anteil an den Leiden der Texaner … Ich bitte Maria,
die Trösterin der Betrübten, dass sie vom Herrn für alle Texaner in diesem
schmerzlichen Moment die Gnade des Trostes erlange."
(de.radiovaticana.va, 3.9.2017)
Und weiter: "Ich versichere den Bevölkerungen in
Südasien …
meine geistliche Nähe."
Wir möchten diese Worte nicht kommentieren. Aber eines fällt auf: In der
"geistlichen Nähe" des Mannes, der in seiner Religion als "Stellvertreter
Gottes" verehrt wird, werden die Warnungen Gottes verschwiegen. Auch wird
verschwiegen, dass es die Priester und Theologen selbst waren, die
über Jahrhunderte das Unheil vorbereitet haben, indem sie mithilfe
des Bibelwortes "Macht euch die Erde untertan" die Ausbeutungen abgesegnet
haben. Die mit schön formulierten Worten erlaubt haben, Tiere zum
menschlichen Eigennutz töten und verspeisen zu dürfen, als ob dies normal
sei. Wer hat diese Erlaubnis erteilt? Wer dies behauptet, sagt die
Unwahrheit. Gott, der Ewige, war es nicht, denn das Gebot "Du sollst nicht
töten" wurde durch den Propheten Mose ohne Ausnahmen gegeben und gilt
folglich auch gegenüber Tieren, auch wenn spätere Bibelfälschungen Mose hier
gegenteilige Lehren unterschoben haben.
Zu den geistigen Ursachen der zunehmenden
Erdkatastrophen gehört auch die kirchliche Behauptung, dass die Natur
vernunftlos und unbeseelt sei und dass Tiere und andere Geschöpfe Gottes
nicht leiden könnten wie die Menschen.
Eine zentrale Stelle dafür in den Dogmen der römisch-katholischen Kirche
lautet: "Wer sagt oder daran festhält, der Himmel,
die Sonne, der Mond, die Sterne und die Gewässer, die oberhalb der Himmel
sind, seien irgendwelche beseelten oder vernunftbegabten Kräfte, anathema
esto (= der sei verflucht)." (zit. nach
Denzinger/Hünermann, Lehrsatz Nr.
408)
Stattdessen trennten die Priester und Theologen den Menschen in ihren
Lehrgebäuden von der übrigen Schöpfung, und sie begannen auf diese Weise
schon durch ihre Gedanken damit, die göttliche Schöpfungsordnung von der
Einheit allen Lebens zu zerstören, worauf dann die Zerstörungen auch im
praktischen Tun folgten.
Wenn ein Mensch jedoch die Auffassung vertrat, dass Gottes Odem alle
Lebensformen beatmet, also Menschen, Tiere, Pflanzen und auch Mineralien und
wenn er die Schöpfung entsprechend achtete, dann wurde und wird er als
Pantheist verketzert und verflucht und vielfach wurde er
deshalb auf Betreiben der Kirche ermordet.
Verschwiegen von den äußeren Religionsführern wird schließlich, dass das
Gesetz von Saat und Ernte unbestechlich ist und dass jeder Menschen früher
oder später erntet, was er gesät hat, in dieser oder einer anderen Welt.
Es ist deshalb kein Wunder, wenn Menschen, die
auf solche Weise von Theologen belehrt und indoktriniert
werden, an diesem Gottesbild verzweifeln. Zu den Auswirkungen dieser Lehren
gehört folglich auch, was im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung
des Johannes, beschrieben wird. Als Menschen von den endzeitlichen
Unglücken und Plagen betroffen wurden, wird ihre Reaktion mit den Worten
beschrieben:
"Und sie lästerten Gott im Himmel wegen ihrer
Schmerzen und bekehrten sich nicht von ihren Werken." (16, 14)
Doch es handelt sich bei den hier kurz skizzierten Lehren über Gott nicht um
die Botschaft der Gottespropheten und nicht um die Lehre des Jesus von
Nazareth, des Christus Gottes. Sondern die Dogmen und religiösen
Lehraussagen wurden von Priestern in die Welt gesetzt.
Die Hochwasserkatastrophen in den USA und vor
allem in Südasien im August 2017 sind auch Vorboten dafür, dass die
Meeresspiegel weltweit immer mehr steigen und noch viele weitere
Katastrophen dieser Art auslösen werden – bis hin zur Unbewohnbarkeit von
Städten und Regionen, die heute noch Küstenregionen sind. Das wird von
Wissenschaftlern so vorhergesagt. Und nicht nur das Wasser, auch die
Elemente Feuer, Luft und Erde, die den Menschen dienen wollen, wenden sich
mehr und mehr gegen diejenigen, welche den guten Freund, die Erde,
fortgesetzt schänden und quälen, so wie es Gott selbst in unserer Zeit durch
Prophetenwort offenbart hat.
Aus diesem Grund ruft der Gottesgeist in
unserer Zeit durch Prophetie auch den Menschen zu: "Rettet eure Seelen,
indem ihr Schritt für Schritt die 10 Gebote Gottes und die Bergpredigt
erfüllt, bevor diese Welt vergeht"
(zit. nach Wer Wind sät,
wird Sturm ernten, Marktheidenfeld 2015). Dazu gehört auch, keine
Tiere mehr für seinen Gaumengenuss töten zu lassen. Dazu gehört, das Leben
in der ganzen Natur zu achten und zu pflegen und es nicht mehr mutwillig zu
zerstören oder gleichgültig daran vorbei zu gehen. Auch diese positive
Einstellung wird nicht ohne Folgen bleiben, denn keine Energie geht
verloren, wie es schon in den Bibeln heißt:
"Was der Mensch sät, das wird er ernten."
14.8.
/ 11.11.2018 –
Ryan Zinke, überzeugter Lutheraner, Innenminister der USA und Großwildjäger,
gibt Umweltschützern die Schuld an den Waldbrandkatastrophen in Kalifornien.
Hätte man in den Wäldern kommerziell abgeholzt, würden diese nicht so
brennen. Mit Klimawandel habe das angeblich nichts zu tun
– Dass die USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen sind, weil
sie sich bei ihrem Bestreben, ihre wirtschaftliche Weltherrschaft aufrecht
zu erhalten und auszubauen, nicht entsprechend einschränken wollen, ist
bekannt, auch wenn dieses Abkommen tatsächlich den Ursachen
der Klimakatastrophe kaum auf den Grund kommt. Eine Alternative bieten die
USA aber auch nicht an, frei nach dem Motto: Sollen es die anderen
machen, wofür man sich dann selbst Vorteile beim krebszellenartigen Wachstum
verspricht. Von daher ist auch zu erklären, dass US-Innenminister Ryan Zinke
"Umweltaktivisten die Schuld an den Waldbränden gegeben" hat, "da sie gegen
die Holzfällung in den betroffenen Gebieten seien. Außerdem habe der
Klimawandel nichts mit der Häufung und der längeren Dauer der Brände zu
tun". (spiegel.de, 14.8.2018)
(Foto links:
Innenminister Ryan Zinke, offizielles Foto der US-Regierung,
gemeinfrei; this
image is a work of the United States Department of the Interior, taken or
made as part of that person's official duties. As a work of the U.S. federal
government, the image is in the public domain)
Es ist im Kern Teil des
Krieges gegen die Mutter Erde, den der maßlose
Ego-Mensch auf die Spitze treibt und in dem er immer schneller die
unheilvollen Wirkungen erfährt. Der US-Innenminister hat
sich in diesem Krieg auch zum Ziel gesetzt, die Jagd auf Tiere für
"amerikanische Familien" zu fördern. Das Hobby des überzeugten
lutherischen Kirchenmitglieds ist die Ermordung möglichst großer Tiere in
Afrika und das Zur-Schau-Stellen der Trophäen. Minister Ryan Zinke
stammt aus einer protestantischen Jäger-Dynastie und schwelgt in seinen
"besten" Erinnerungen "beim Jagen und Fischen mit meinem Vater und
meinem Großvater
und dann später, indem ich meinen eigenen Kindern das Jagen und
Fischen beibrachte". (übersetzt aus
thehill.com)
So ließ der Lutherist auch das Einfuhrverbot
von Löwentrophäen in die USA aufheben und will unbedingt auch das
Einfuhrverbot von Elefanten-Elfenbein aufheben, was Präsident Donald Trump
aber noch prüfen will, da es das Aussterben der Elefanten fördert. Allein im
Jahr 2014 wurden "671 Elefanten, 741 Löwen, 311 Leoparden, 1412 Wasserbüffel
und 32 Nashörner von amerikanischen Trophäenjägern getötet und in die USA
überführt", bevor es zwischenzeitlich verboten wurde (Wikipedia – Stand:
14.8.2018). Dies sind auch die Erben derer, die im 19. Jahrhundert
nahezu alle 60 Millionen Bisons in den USA ermordeten (siehe
nachfolgender Kasten).
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Mit großer Anstrengung versucht der
lutherische Politiker Ryan Zinke auch in den USA selbst, den Naturschutz zu
bekämpfen. So ließ er, erstmals seit 1962, die Fläche der großen
Naturschutzgebiete drastisch verkleinern, das Bears Ears National Monument,
das Cascade-Siskiyou National Monument, das Gold Butte National Monument,
das Grand Staircase-Escalante National Monument, das Pacific Remote Islands
Marine National Monument und das Rose Atoll Marine National Monument.
Allein das renommierte Bears Ears National Monument wurde um 85 % (!)
verkleinert, frei nach dem Motto: Wozu solche Flächen, die wir, die
Herren der Welt, uns noch nicht mit Gewalt untertan machen konnten? Auch
soll z. B. in der Rest-Naturschutzgebieten der kommerzielle Fischfang
eingeführt werden. Die Naturparks sind zum Teil noch Erbe der Indianer,
weswegen örtliche Indianerstämme auch Klagen eingereicht haben, die aber
wahrscheinlich nichts bringen. Zu mächtig scheinen die konfessionellen
Herren der Welt.
"Die Flächenreduzierung wurde als Sieg von Öl- und Bergbaufirmen ... über
Umweltschützer und Indianerstämme gesehen." (zit. nach Wikipedia)
Die Institutionen Kirche haben mit
ihrer Interpretation ihrer Bibel, in welcher steht "Macht euch die
Erde untertan", das Tor zur Hölle geöffnet, und vielfach sind es
ihre Mitglieder unter den Politikern, die in den letzten Jahrzehnten die
Apokalypse in einem Ausmaß voran getrieben haben, dass es schon jetzt heißt:
Es gibt keine äußere Rettung mehr, nur noch "Rette deine Seele". Denn es
gibt keine Spur von Einsicht oder Umkehr, so auch nicht anlässlich der
größten Waldbrände in der Geschichte Kaliforniens. Da seien eben die
Umweltschützer Schuld (siehe oben). Aber wenn die Geschichte der
Menschheit und der Zerstörung ihrer Zivilisation eines Tages neu geschrieben
wird, falls sich dann überhaupt noch jemand dafür interessiert, dann sollte
wenigstens bekannt sein, was die Religion dazu beigetragen hat und einige
Namen.
30.10. / 6.11.2018 – Katholischer und pfingstkirchlicher neuer Präsident Brasiliens beginnt auf seine Weise die letzte Schlacht gegen die Mutter Erde – Er will den Schutz für die grünen Lungen der Erde im Amazonas beenden für mehr Fleischkonsum / Weltklimavertrag sei ähnlich wie Klopapier / Bolsonaro will jetzt seinen Energielieferanten seinerseits "liefern" – In Brasilien seien vor allem die so genannten "Evangelikalen" in einer politischen Euphorie. Damit werden in den Medien im Prinzip evangelische Kirchen- oder Freikirchenmitglieder bezeichnet, für die es das Alles-Entscheidende sei, dass die Hinrichtung von Jesus von Nazareth angeblich von Gott so gewollt gewesen sei und angeblich ein Sühnopfer, um "Gottes" vermeintlichen Zorn auf alle Menschen zu sühnen; und dass nur, wer daran glaube, später in den jeweils kirchlich geglaubten Himmel komme. Dies ist eine Vorstellung aus dem Baals-Kult, die auch die katholische und die lutherischen Amtskirchen so vertreten, aber weniger stark betonen als die so genannten "Evangelikalen". Bei ihnen rechnen sich zwischenzeitlich allerdings auch mehr und mehr Katholiken dazu, ohne dass diese aber aus der Papstkirche austreten. Einer, der zumindest "enge Beziehungen" zu ihnen "pflegt" (idea-spektrum Nr. 44, 31.10.2018), Jair Bolsonaro, ist neuer Präsident und hat eine Art Krieg gegen die Natur und die Mutter Erde angekündigt. Die Beziehungen zu den "Evangelikalen" erscheinen jedenfalls so eng, dass viele gar nicht wussten, dass der neue Präsident Brasiliens Katholik und Mitglied der Papstkirche ist. So besuchte er zehn Jahre lang zusammen mit seiner Frau immer eine "evangelikale" baptistische Freikirche, welcher die Frau auch als Mitglied angehört. Und mehr noch: Jair Bolsonaro ließ ich 2016 von einem evangelischen pfingstkirchlichen Pastor (sehr verwandt mit den Evangelikalen, siehe hier) neu taufen, ohne aber aus der Vatikankirche auszutreten, so dass er in gewisser Weise "Kirche total" repräsentiert, evangelisch und katholisch zusammen.
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Speziell für die Evangelischen, aber unausgesprochen auch gemäß der
katholischen Lehre, sei es ja auch gar nicht so schlimm, wenn die Erde
kaputt gehe, denn gemäß ihren Meinungen komme ihre Jesus-Projektion – also
so, wie sie sich diesen Mann vorstellen –, in Bälde wieder und mache durch
ein nicht näher definiertes Wunder (also vergleichbar einem gigantischen
Zaubertrick) mit einem Mal alles wieder gut. Dies ist eine Vorstellung, die
man als neutraler Beobachter in den Kategorien von Größenwahn einordnen
müsste, da sie das kosmische Gesetz von Saat und
Ernte auf Anhieb außer Kraft setzen würde und deren geglaubtes
apokalyptisches Ausmaß in der Religionsgeschichte unseres Wissens einmalig
wäre. Aber weil sie mit solchen Religionsmeinungen ebenfalls
indoktriniert wurden und gelegentliche Glücksgefühle in diesem Zusammenhang
als "Heiligen Geist" missdeuten, denken viele Menschen vor allem in
Brasilien und in aller Welt ähnlich wie Jair Bolsonaro. "Tausende feiern ihn
als Erlöser", schreibt spiegel.de. (30.10.2018)
Foto:
Jair Bolsonaro (*1955)
im Jahr 1986 als Fallschirmjäger. Noch als Schüler verpflichtete sich der
neue Präsident bei der Armee der damaligen brasilianischen Militärdiktatur
(1964-1985)
und ist Medienberichten zufolge bis heute ein Anhänger des Leiters des
damaligen Folterzentrums (Wikipedia, Stand: 5.11.2018)
–
Foto gemeinfrei in Public Domain politica.estadao.com.br / noticias / geral,
o-julgamento-que-tirou-bolsonaro-do-anonimato, 70002249929)
Was will Jair Bolsonaro genau tun?
– Er erklärte: "Wenn ich Präsident werden, gibt es keine Quadratzentimeter
[Schutzfläche im Wald] mehr." (spiegel.de, 30.10.2018, wie auch die
folgenden Zitate)
– "Er will das Umweltministerium auflösen" (frei nach dem Motto: "Wozu
brauchen wir Umweltschutz? Uns schütze unser ´Jesus`" – in Wirklichkeit ist
dieser Glaube gegen Jesus von Nazareth und Seine Lehre der Gottes- und
Nächstenliebe gerichtet, zu der auch die Tiere gehören und gegen Seine
Botschaft vom Friedensreich, wie es bereits der Gottesprophet Jesaja
ankündigte (Jesaja 11))
– "´Hinter Bolsonaro stehen große Interessen, die den Amazonas abholzen
und das Land wirtschaftlich nutzen wollen`, sagt Niklas Höhne,
Mitbegründer des Kölner NewClimate Institute. Dazu zählen Holzhändler,
Rohstoffkonzerne, die Minen eröffnen wollen, sowie vor allem das
Agrobusiness, das Flächen für Soja- und Maisplantagen sowie
Rinderhaltung sucht ... Bolsonaro hat bereits angekündigt zu liefern."
(frei nach dem Motto dämonischer Kräfte: "Wir bringen dich an die Macht.
Doch diese Energie musst du uns mit Zins und Zinseszins zurückliefern.")
– "Als Minister hoch gehandelt wird sein enger Berater Luiz Antonio Nabhan
García. Der sagt über den Weltklimavertrag: ´Wenn er Klopapier wäre, wäre er
nur dafür da, um den Hintern abzuwischen.`"
Bei all dem strebt Jair Bolsonaro eine
sehr enge Kooperation mit den USA an, der Nation, die wie keine andere vom
Protestantismus und den so genannten "Evangelikalen"
dominiert wird (vgl. dazu
die Meinung des früheren evangelischen
Innenministers der USA, wenn man die Wälder mehr abholzen würde, würden
sie bei Trockenheit nicht so brennen), in jüngerer Zeit aber immer mehr
von
päpstlich-katholischen Politikern regiert wurde und wird. Und kein
Religionssystem erscheint grausamer für die Menschheit als diese
katholisch-evangelische Mischlehre.
Wer nicht so glaube, müsse
angeblich nach dem Tod in eine ewige Hölle, ohne Aussicht auf ein Ende,
hier nachzulesen in ihrer
katholischen
Ursprungsform. Ein Beispiel dafür – als auch für eine zerstörerische
Politik – gibt unter anderem der bekannteste "evangelikale Prediger" Billy
Graham, der Anfang 2018 verstorben ist, siehe
hier. Selbst bei Islamisten
dauere die Hölle für die "Ungläubigen" nicht "ewig", sondern nur so lange,
wie Allah angeblich möchte.
Doch schon bald wird wohl auf der Erde an immer mehr Orten das eintreten,
was in der Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch der Bibeln,
angekündigt ist:
"Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen
und nicht finden, sie werden begehren zu sterben ..." (9, 6).
Und Politiker sorgen dafür, dass sich vieles noch mehr beschleunigt.
2019
2020 / 2021 / 2022 /
2023 / 2024 / 2025 / 2026
7.12.2020
/ 1.10.2021 –
Frühe Stationen auf dem Weg zur Klimakatastrophe: Dogmen für den
grenzenlosen Fleischkonsum
– Angesichts der traditionell großflächigen Weihnachtsschlachtungen der
Tiere, die zwar im Stall von Bethlehem folkloristisch besungen werden, in
Wirklichkeit aber schon vor den kirchlichen Festtagen grausam gequält und
geschlachtet werden, hier einige Fundstellen aus der
Dogmensammlung der Römisch-Katholischen Kirche von Denzinger und Hünermann,
Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen,
Freiburg 2009. Sie machen deutlich,
warum es im Laufe der Jahrhunderte so gekommen ist und weiter praktiziert
wird. Das maßlose aggressive
menschliche Verhalten gegen seinesgleichen und vor allem gegen die Tierwelt
und die ganze Schöpfung Gottes, gegen alles Leben, ist letztlich die Ursache
dafür, dass der Planet Erde nun im Fieber liegt und sich im Klimawandel
gegen den Quäler, die Gattung Mensch, zur Wehr setzt. Wie der Mensch auf der
Erde handelt, das hat seine Geschichte, die meist eng mit der Religion
verknüpft ist, vor allem auch beim Verhältnis von Tier und Mensch.
Da ist zunächst die "Glaubensprüfung
vor der Bischofsweihe",
Denzinger Nr. 325, aus dem 5.
Jahrhundert. Die Prüfungskriterien stammen von verschiedenen Synoden und
werden
Statuta Ecclesiae Antiqua
genannt. Ein Tadeln des Fleischkonsums z. B. wegen des
Leids der Tiere ist demnach nicht mit der Weihe zur Exzellenz vereinbar.
Und einiges mehr. Damit weiß man auch gleich einiges über den Mann, den man
in diesem Kirchenamt dann dort als baldigen "Würdenträger" vor sich hat.
Wörtlich u. a.:
"Wer zum Bischof geweiht werden soll, muss
zuvor geprüft werden, ob er behutsam ist im Verständnis der Schriften, ob er
tüchtig geübt ist in den kirchlichen Lehrsätzen, und vor allem, ob er die
Lehren des Glaubens mit einfachen Worten bekennt ... Man soll ihn auch
fragen, ob er glaubt, dass der Urheber und Gott des Neuen und Alten
Testaments ... ein und derselbe ist ... Man soll ihn auch fragen, ob er an
die Auferstehung des Fleisches, das wir tragen, und nicht eines anderen
glaubt; ... ob er den Genuss von Fleisch nicht tadelt; ... ob er
glaubt, dass in der Taufe alle Sünden, d. h. sowohl die Urschuld als auch
jene, die freiwillig begangen wurden, vergeben werden; ob er glaubt, dass
außerhalb der katholischen Kirche keiner gerettet wird. Wenn er in allen
diesen Punkten geprüft und für vollkommen unterrichtet befunden wurde, dann
soll er mit Zustimmung der Kleriker und Laien von den versammelten Bischöfen
der ganzen Provinz zum Bischof geweiht werden."
Zum Artikel "Der Theologe Nr. 113"
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