DER THEOLOGE
Nr. 31
Die Klimakatastrophe und das Leid von Natur und Tieren im
kirchenchristlichen Abendland
Der ganze Planet Erde schüttelt
sich im Fieber:
Die Klimakatastrophen sind nicht mehr aufzuhalten
Der Theologe Nr. 7
legt am Beispiel der
Tiere den
Absturz in Barbarei
dar, der
durch die Herrschaft der Kirche in Europa eingetreten ist. Denn in der
antiken Philosophie und bei Jesus von Nazareth gab es noch eine hohe Ethik,
welche auch die Tierliebe eingeschlossen hat.
Der Theologe Nr. 31 fasst
nachfolgend die Kurzmeldungen zum Thema
"Natur, Tiere, Klima"
aus der Rubrik
Der Theologe aktuell
zusammen, ergänzt um einige weitere Meldungen. Er ist damit die Ergänzung
zur
Ausgabe Nr. 7, in
dem zunächst
Jesus von Nazareth
und die
Urchristen
als Freunde auch der Tiere
vorgestellt werden und in der nachgewiesen wird, wie sich dagegen
kirchlicher Widerstand
formierte. Die geistesgeschichtliche Trennung des Menschen von den anderen
Lebewesen ist auch die tiefere Wurzel für die Klimakatastrophe. Die Menschen
haben massivst gegen die Einheit der Schöpfung Gottes und allen Lebens
gehandelt, und sie setzen diesen Kurs größtenteils fort. Und durch gnadenlose Ausbeutung und Verschmutzung haben sie auch
ihren besten Freund, die Mutter Erde, zum Feind gemacht. Die Folge: Die Erde liegt nun
im Fieber und versucht mehr und mehr, die quälenden Ursachen ihres Leids abzuschütteln.
|
"Der Segen der Natur
wird vernichtet durch den Segen Roms." |
2005
Flutkatastrophe in Südostasien
Stoppt ein gefordertes Tiermassaker in Deutschland
Buddha-Statue auf dem Piz Badile als Protest gegen
Gipfel-Kruzifixe
Die Geburtstage von Buddha und Jesus
2006
Landratsamt Würzburg: Krieg gegen
Wildschweine?
Deutschland kauft neue Tiertötungsmaschinen
Aufhebung der Reform: Furchtbare Quälereien der Hühner
sollen weitergehen
Vor Ostern: Hinrichtungsmaschinen
fehlerhaft, Gänse-Massaker verzögert, Lamm-Massaker planmäßig
Größter deutscher Ostermarsch: Jesus kam auch für die
Tiere
Mord an dem Bären: Bruno ist weder katholisch noch
evangelisch
Minister Werner Schnappauf schnappte zu: Bayern wieder
bärenfrei
"Wo sich Menschen ausbreiten, müssen andere Kreaturen
weichen"
Die Hinrichtung von Bruno und die
Fußball-Weltmeisterschaft: Eine Bären-Symbolik zum Nachdenken
Bruno darf nicht vergessen werden
Angebliche "Problemmutter": Jetzt soll Brunos Mutter
exekutiert werden
Nachruf: Hat sich der letzte Bär geopfert?
Papstbesuch: Gammelfleisch bzw. Ekelfleisch für die
Pilger?
Planen deutsche Waldbesitzer die Ausrottung des Rotwilds?
Amokläufer aus Emsdetten ging schon als Jugendlicher
auf die Jagd
Skandal-Urteil gegen tierfreundliche Landwirte:
Jagd dürfe nicht "ruhen". Richter sind selbst Jäger
Weihnachten - das Fest der toten Tiere
2007
Menschen haben sich ihren besten Freund zum Feind gemacht: Die Erde
schüttelt ihren Feind ab
In diesem Jahr kein Osterbraten - denn das hat
Jesus nicht gewollt
Katholisches Bayern: Ein Bär kann kein
Grundrecht haben
Ein Kater ahnt
Tod von Heimpatienten voraus
Unser Planet geht zugrunde - und die
Kirchen warnen vor den Warnern
2008
"Vom
Tiermord zum Menschenmord
ist nur ein Schritt":
Schlachter ersticht Freundin,
Jäger
erschießt Nachbarn
Friedlicher kleiner Bulle auf Suche nach
geschlachteter Mutter von Jägern abgeschossen
Zur Schuld der Kirche am
Tierleid - Erfahrung eines ehemaligen evangelischen Pfarrers
"Tiefgläubige" Vizepräsidentin-Kandidatin Sarah Palin: Eine fanatische und
brutale Tiertöterin
Fünf Billionen Dollar
Schaden pro Jahr durch gnadenlose Abholzung der Wälder
Entsetzen der
Umwelt-Wissenschaftler über Kandidatin Sarah Palin - "Schlimmer geht´s
immer"
Konfessionelle
"Priesterkaste" möchte grausamen "Blut-Gott" beibehalten
Bestialisches Brauchtum - US-Politikerin Palin gibt
Interview vor laufender Truthahn-Hinrichtung
Unschuldige Tiere als Opfer von Religionen
-
Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch
120 Jahre alte und 33 m
hohe Fichte für den
Vatikan abgeschlagen -
Heuchlerische Papstrede
Ein Symbol: Der stellvertretende Tod des
Vatikan-Baumes
2009
Keine Tiere erlaubt: Priester verweist blinde Frau mit
Blindenhund aus der Kirche
Nobel-Restaurant schenkt 140 Jahre alten Hummer die Freiheit
Jäger verwechselt Kollegen mit Wildschwein -
erschossen / Mensch zerstört
ökologisches Gleichgewicht
Atommüll-Fässern in Asse droht Zerstörung / Was macht
diese Generation mit der Erde?
Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt
(Tolstoi): Metzger und Jäger zielte mit Waffe
auf Sohn
Anderer Metzger verspeist Fleisch eines Mädchens /
Koch zerstückelt Kollegen
Für die
Schals der Amtsträger: Papst segnet zwei Lämmer; am Karfreitag werden sie
dann erschlagen
Präsident des Umweltbundesamtes plädiert: Nur noch
sonntags Fleisch essen
So ruinieren die Politiker das Klima auf unserem
Planeten
Neues Kochbuch in der evangelischen Kirche - "Von
allen guten Geistern verlassen"?
Zu Ehren des "heiligen" Fermin -
Friedfertige Stiere massakriert
Erzbistum Bamberg: Natur sei für Menschen da, die Sau
wird geschlachtet
Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft: Katholischer Pfarrer erschlägt zwei kleine Wildschweine
Schnecken aufspießen und Fische
erschlagen: Wie eine junge Frau ihr Gewissen verliert
Weihnachten 2009
Kinofilm 2012 - Darstellung des Endes der
materialistischen Zivilisation
Wissenschaftler
contra Fleischkonsum
Kirchliches Schlachtfest: An
Weihnachten "muss es" bei der Kanzlerin eine Gans geben ...
Neues Filmdokument: Bestialische
Tierquälerei in den deutschen Schlachthöfen
Todesfest Weihnachten: Wie der
Christbaum stirbt
Papstbotschaft zur "Bewahrung der Schöpfung":
Wort "Tier" kein einziges Mal erwähnt
2010
Findet die Apokalypse für die Kirche jetzt doch
statt?
Die totale Endzeit für Tiere:
Verdopplung der Fleischproduktion bis 2050 geplant
Der moralische Bankrott des kirchenchristlichen
Abendlands erreicht einen neuen Höhepunkt: 54 Millionen neue Versuchstiere
benötigt
Täglich fließen ca. vier
Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko ... / Was tut man bei Atomunfall?
Wird aus der Erde ein
Schweröl-Planet? Der göttliche Schöpfungsauftrag an die Menschen wurde schon
zurück genommen
Die kosmische Schuld des
Protestantismus am Niedergang der Zivilisation
Protestanten
verwandeln Meer in Blut
Melanchthon-Jahr:
Völlerei und Tierverachtung im Protestantismus
Kirchentag Mensch und Tier in Dortmund: Tierschützer von Kirche als
Feigenblatt missbraucht
|
Anfang des 19. Jahrhunderts gab es auf dem Gebiet der heutigen USA ca. 60 Millionen Bisons. Im Jahr 1902 gab es nur noch 23 einzelne dieser prachtvollen Büffel. Dazwischen kamen die weißen Siedler, überwiegend Protestanten, und metzelten alle Tiere nieder - teils für Schuhsohlen, teils, um den Indianern die Ernährungsgrundlage zu entziehen und um sie auszuhungern, teils aus Spaß am Morden. Die letzten 10.000 Bisons wurden durch Scharfschützen an den Wasserstellen abgeknallt. "Allein der Glaube genügt für das Seelenheil", so die Religion der Siedler. |
7.1.2005 / 20.4.2006 / 1.1.2007 -
Flutkatastrophe in Südostasien - Die führenden Theologen
beider Kirchen geben anlässlich der Flutkatastrophe bundesweit Stellungnahmen zu der Frage
ab "Wie kann Gott das zulassen?" Leider tragen sie auf
diese Weise vielfach dazu bei, dass Menschen ihren Glauben an Gott verlieren.
Denn man macht Ihn für Katastrophen mitverantwortlich und verschweigt, dass
die Elemente der Erde aufgrund menschlicher Schuld aus den Fugen geraten
sind und immer wieder geraten. Mit Gottes Willen hat dies nichts zu tun.
Lesen Sie dazu auch ein neues Buch über die kirchliche
Verantwortung bzw. Mitschuld an
Klimakatastrophen aus dem Verlag Das Wort mit dem Titel Der
Schattenwelt neue Kleider (http://www.das-wort.com/deutsch/zeitkritisches/der-schattenwelt-neue-kleider.php).
Lesen Sie auch die
Information der Freien Christen Nr. 6: Der
Tod - und was dann? Das Geheimnis der Kirchen und ein Blick hinter die
Nebelwand. Sie deckt im Teil 1
Hintergründe der kirchlichen Lehre auf und weist auf eine positive Perspektive hin.
5.1.2005 / 10.12.2006 -
Stoppt ein gefordertes Tiermassaker in Deutschland!
- Die
Landwirte von Gut Greußenheim in Unterfranken verstehen sich als freie (und
nicht als kirchliche) Christen,
die im Einklang mit der Natur wirtschaften möchten. Aus diesem Grund wollen
sie auch nicht, dass auf ihren Wiesen und vielen Feldern und in ihren Wäldern
gejagt wird. Wildtiere, die dort Nahrung suchen, werden nicht als Schädlinge
betrachtet, sondern ihnen wird der Teil der Ernte zugestanden, den sie
brauchen. Denn die Früchte, welche die Erde
hervor bringt, sind auch für die Wildtiere gedacht. Und die Landwirte lernen, das Verhalten und die Sprache
der Tiere zu verstehen (Darüber gibt es auch bereits
Veröffentlichungen). Benachbarte Landwirte werden entschädigt bzw. es wird
etwas getan, damit die Tiere nicht so leicht auf ihre Felder kommen. Nun
möchte das zuständige Landratsamt Würzburg im Verbund mit katholischen und
evangelischen Jägern das friedvolle Miteinander dort gewaltsam beenden und
fordert gegen Androhung eines Zwangsgeldes die Erschießung einer großen
Anzahl von Wildschweinen. Der katholische Landrat hat sich in der
Vergangenheit öffentlich gegen den Glauben der Landwirte gestellt. Doch diese wehren sich. Ihr Anwalt hat nun das Ruhen der Jagd auf deren
eigenen Flächen beantragt (Ruhen der Eigenjagd), was in vielen anderen
Ländern Europas (z. B. Schweiz, Italien, Frankreich) sowie in
Baden-Württemberg in Einzelfällen schon erfolgreich und beispielhaft
praktiziert wird. Es sollte auch auf einem
kleinen Fleckchen Erde im nordwestlichen Zipfel Bayerns möglich sein. In der kommenden Woche
entscheidet das Gericht, darüber, ob sofort Wildschweine erschossen werden
müssen.
7.1.2005: Aktualisierung der Meldung vom 5.1.2005:
Gericht schützt Tiere vor
Massaker - vorerst. Eine vernünftige Entscheidung der Justiz: Vor einer
abschließenden Klärung der strittigen Frage zwischen Tierschützern und
Jägern bzw. der Jägerbehörde im Landratsamt Würzburg darf diese keinen
"Sofortvollzug" ihrer Abschussanordnungen durchsetzen. Und auch keine hohe
Zwangsgelder verlangen, wenn dies dem Jagdpächter nicht gelingt. Parallel
dazu läuft der Antrag des Waldeigentümers auf Ruhen der Eigenjagd (siehe
oben). So gibt es Hoffnung für
die Wildtiere, dass ihnen auch in Bayern wenigstens ein kleines Fleckchen
Erde zugestanden wird, auf dem sie nicht schwer verletzt oder erschossen
werden.
PS: Die Landwirte arbeiten auch mit einer
Stiftung zusammen.
10.12.2006: Aktuell:
Der
verlorene Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Würzburg
12.10.2005 -
Buddha-Statue auf dem Piz Badile als Protest
gegen Gipfel-Kruzifixe - Verschiedene Südtiroler
Bergsteigergruppen wehren sich dagegen, dass die römisch-katholische Kirche
auf jedem Berggipfel in den Alpen ein Kruzifix mit dem geschundenen Leichnam
von Jesus aufstellt oder irgendein anderes Kreuz oder Statuen angeblich Heiliger. Als
sichtbares Zeichen des Protests transportierten die Bergfreunde eine
Buddha-Statue auf den 3000 Meter
hohen Piz Badile. "Die 20 Kilogramm schwere Figur
soll erst wieder ins Tal gebracht werden, wenn am Berg keine Heiligenbilder
mehr zu sehen seien, sondern nur noch Fels und Eis", so die Initiative
(idea-spektrum Nr. 41/2005), die sich gegen die Vereinnahmung der Natur
durch die Kirche wendet. Die katholische Kirche reagierte prompt, und ein
Zusammenschluss von Priestern hat sich die Entfernung des Buddha zum Ziel
gesetzt. Durch ihren österreichischen Informationsdienst kath.net
ließ man hierzu die Stellungnahme des Theologen Don Augusto Azzalini
verbreiten, in der es unter anderem heißt: "Unsere Berge dürfen nicht von
anderen Religionen verunreinigt werden, die nicht zu unserer Kultur
gehören".
8.12.2005 /
24.11.2009 -
Die Geburtstage von Buddha und Jesus - Zu Ehren
des Geburtstags von Buddha lassen Buddhisten symbolisch vor dem Tempel gefangene
Vögel frei, was bedeuten soll: Nach dem Willen Buddhas sollen alle Menschen und
Tiere so frei sein. Im Gegensatz dazu die kirchlichen Zeremonien und Bräuche zu "Ehren" des
wieder bevorstehenden Geburtstags von Jesus.
Die Kirchenchristen lassen zu diesem Anlass Millionen und Abermillionen gefangener Tiere
schlachten, die vor ihrer "Bestimmung" als Gaumenschmaus an den Festtagen
meist noch gequält und oft ohne Betäubung brutal hingerichtet werden, z. B.
Gänse, Enten, Truthähne usw. Bei den Kühen, die uns derzeit aus mancher "Krippe
von Bethlehem" friedlich anblicken, ist dies das ganze Jahr über Alltag. So werden z. B. die neugeborenen Kälbchen sofort
nach der Geburt der Mutter weggenommen und in engste Boxen gesperrt, damit sich
keine Muskeln entwickeln und das Kalbfleisch damit besonders zart wird. Drei
Tage lang brüllen Mutter und Kind verzweifelt nacheinander, "dann ist Ruhe", so
ein evangelischer Landwirt und zartes Kalbfleisch "mundet" besonders auch an
Weihnachten ...
Durch die Tierquälerei der
Kirchenchristen wird Jesus verhöhnt, denn er trat wie
Buddha für die Freiheit von Menschen und Tieren ein. Er kam ja sogar unter "Ochs
und Esel" in einem Stall zur Welt und warf später die Tierhändler aus dem Tempel,
die dort Rinder, Schafe und Tauben zur Schlachtung angeboten hatten. Die Kirche und ihre
gewissenlosen Theologen aber sprechen
diesen sehr empfindsamen Geschöpfen die unsterbliche Seele und oft auch die Leidensfähigkeit ab.
Und beim Schlachtschüssel-Essen beim Bauern oder Viehzüchter sind die Pfarrer
und die Priester meist die
Ehrengäste, und so mancher Amtsträger bekommt dort die "Ehre", in die erste Blutwurst beißen
zu dürfen. Auch auf diese Weise dokumentieren die Würdenträger ihren Gegensatz zu
Jesus. Und während Buddha und Jesus auch das Mitgefühl für die Tiere lehrten,
bestimmt die Kirche den Menschen zum Herren über Leben und Tod der anderen
Geschöpfe. Diese darf er dann z. B. zu bestialischen Versuchszwecken "gebrauchen"
(Katholischer Katechismus, Lehrsatz Nr. 2417) und er soll sich
die gesamte Erde (nach 1. Mose 1, 28) "untertan" machen,
was er auf furchtbare Art und Weise gemacht hat und auch noch tut.
So entscheiden z. B. im kirchenchristlichen Abendland die Jäger und Jagdbehörden
über die genaue Anzahl der Tiere, die in Wäldern und Feldern nach ihrer Meinung existieren dürfen
und über die anderen, die erschossen werden. Doch wehe, die Überlebenden
verhalten sich, z. B., wenn sie Hunger haben, nicht gemäß den Profit- und
Lobby-Interessen der Menschen. Und so werden auch in dieser
kalten Jahreszeit viele frierende Tiere (weil sie sich meistens kein dickes Fell mehr
"anfressen" können) in freier Natur angeschossen bzw. umgebracht. Eine göttliche Schöpfungsordnung,
die das Gleichgewicht in der Natur selbst regelt, wenn der Mensch das zulassen
würde und wie es z. B. Jesus und manche östliche Religion lehrt, wird von der Kirche abgestritten. Haben Tiere Hunger
und suchen sie im Wald oder auf einem Feld etwas zum Essen, gelten sie für die
Kirchenchristen als "Schädlinge", welche die Jäger niedermetzeln
müssen, denn selten ist der erste Schuss gleich tödlich. Angeschossene Tiere
schleppen sich oft noch lange quälend durch den Wald oder verrecken z. B. mit
aufgehackten Gliedern
elendiglich in Fallen. Dies alles geschieht unter dem ausdrücklichen Segen beider
großer Kirchen, sowohl der katholischen als auch der evangelischen. Nur zu den
Festtagen heißt es vorüber gehend "Stille Nacht", solange man zum Schaden der
eigenen Gesundheit das Fleisch der zuvor geschlachteten
Geschöpfe in übergroßen Mengen verdaut. Und am nächsten Tag und in der nächsten
Nacht wird wieder geschossen ...
Lesen Sie zum Thema Der Theologe Nr. 7: Jesus
und die ersten Christen waren Vegetarier.
Anmerkung:
Die Verehrung der Geburt und der Hinrichtung von Jesus eignen sich auch deshalb
gut für den kirchlichen Etikettenschwindel, da Jesus bei dem ersten Anlass noch
nicht sprechen konnte und bei dem zweiten nicht mehr. In der Zwischenzeit ging er
jedoch auf die Theologen und Priester seiner Zeit los und lehrte u. a.: "Weh euch, ihr
Schriftgelehrten ..." (Matthäusevangelium, Kapitel 23).
8.1. / 31.8.2006 -
Landratsamt Würzburg: Krieg gegen Wildschweine? - Vor ca. einem Jahr stoppte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof eine
Sofort-Anordnung der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Würzburg für ein
Massaker an Wildschweinen auf einem kleinen Stück Land bei Greußenheim in
Unterfranken (siehe unsere
Meldung vom 5.1.2005), das friedfertigen Landwirten gehört,
welche die Jagd ablehnen. Nun ließen dort (wie bereits vor ca. einem Jahr) der
katholische Jäger-Beamte Oswald Rumpel und sein katholischer Vorgesetzter,
Landrat Waldemar Zorn einen Polizei-Hubschrauber im Tiefflug seine Runden drehen, um die Wildschweine
- als Vorbereitung zu deren Jagd - zu zählen. Doch
immer mehr Menschen nehmen das Verhalten der Jäger nicht mehr stillschweigend hin
und protestieren; zuletzt in Würzburg 1000 Menschen, die für das "Ruhen der
Eigenjagd" auf dem Gelände von Gut Greußenheim auf die Straße gegangen sind.
Der Hintergrund: Die Landwirte von Gut
Greußenheim in Unterfranken verstehen sich als freie Christen, die im Einklang
mit der Natur wirtschaften. Aus diesem Grund wollen sie auch nicht, dass auf
ihren Wiesen, Feldern und in ihren Wäldern gejagt wird. Tiere, die dort Nahrung
suchen, werden nicht als Schädlinge betrachtet, sondern ihnen wird der Teil der
Ernte zugestanden, den sie brauchen, um zu überleben. Denn die Früchte, welche
die Erde hervorbringt, sind auch für die Wildtiere gedacht. Die Landwirte lernen
dabei auch, das Verhalten und die Sprache der Tiere zu verstehen. Ihre
Erfahrung: Wo nicht gejagt wird, regelt sich die Population der Tiere zum Wohl
von Landwirt und Tier von selbst, was auch Langzeitstudien europaweit
bestätigen. Mit fundierten Beweisen und Materialien wurde bereits vor ca. einem
Jahr ein "Ruhen der Eigenjagd" auf dem eigenen Land beantragt. Der Antrag
schreckte jedoch die Jäger und Jagdsportler auf. Denn diese behaupten, nur durch
massenhaftes Abschießen von Tieren kann die Schöpfung Gottes im Gleichgewicht
gehalten werden. Und dafür bekommen sie seit Jahrhunderten auch den Segen der
beiden Großkirchen.
Aus der
Chronologie der letzten Wochen: Der letzte
Hubschrauber-Tiefflug war nur die vorerst letzte Maßnahme einer Reihe von
Anordnungen in den letzten Monaten:
Zunächst wurde der Antrag auf
Ruhen der Jagd vom Landratsamt abgelehnt. Dann wurde in der Lokalpresse der verlogene Verdacht
gestreut, bei "zu vielen" Wildschweinen könnten einige krank werden und evtl.
Krankheiten in die Massentierställe der Umgebung hineingetragen. Dort werden v.
a. Schweine und Rinder vor ihrer Schlachtung in furchtbaren Zuständen auf
engstem Raum gehalten und gemästet, notfalls mit Pharmazie voll gepumpt (siehe
unten). Dass es dieser Zustand ist, der die Tiere krank machen könnte, will man nicht so
gern hören, denn es gilt als "normal".
Dann wurde gemutmaßt, es gebe im
betroffenen Gebiet wohl "zu viele" Wildschweine, obwohl in vergleichbaren
Revieren, in denen massiv gejagt wird, höhere Bestände vorkommen. Der permanente Jagdstress und die Zerstörung
der Rottenstrukturen durch ständige Erschießungen lässt die Fortpflanzung der
Tiere dort völlig aus dem Ruder laufen.
Schließlich hat man in den angrenzenden
"Revieren" von Gut Greußenheim sogar die gesetzlich vorgeschriebenen Schonzeiten
gestrichen. Um möglichst viele Tiere in die Jagd-Falle zu locken, wurde
schließlich übermäßig Futter ausgestreut. Und darauf hin reisten regelrechte
"Massakerbruderschaften" an und trafen sich zur Jagd an den Reviergrenzen.
Auch eine schwangere Bache (Leittier) wurde dabei wieder einmal erschossen, was
die Rotte außer Kontrolle geraten lässt.
Die Bache schleppte sich noch schwer verletzt auf das Gelände des Gutes, wo sie starb. Ein anderes
Tier wurde tot aufgefunden, dem man zuvor den Kiefer weggeschossen hatte, so
dass es nicht mehr essen konnte und deswegen verhungerte. Ein Sprecher des
Hofgutes schreibt: "Man spekuliert offensichtlich auch darauf, dass durch die
weiträumige Abknallerei entlang der Grenzen von Gut Greußenheim die Tiere auf
dem Gelände von Gut Greußenheim Zuflucht suchen könnten", was wieder zum
Vorwand genommen würde, um dort angeblich jagen zu müssen.
Dies wäre dann also ein Versuch
gewesen, auf
"hohe" Zahlen hinzuarbeiten, welche die Jäger-Lobby in den Behörden als
Rechtfertigung bräuchte, um direkt auf das Gut eindringen zu können.
Eine offenbar "bewährte" Methode. Denn: "Bereits im vergangenen Jahr
gingen dem damaligen Flug des Hubschraubers einige Tage lang besonders massive
Jäger-Einsätze an den Grenzen des Hofguts voraus - evtl., um dann innerhalb der
Grenzen so viele Tiere wie möglich vor die Kamera zu
bekommen."
Der Sprecher des Hofgutes weiter: "Es
geht darum, das Ausmerzen von Tieren als moralisch und die Achtung ihres Lebens
als unmoralisch hinzustellen. Um diese Falschmünzerei aufrechtzuerhalten, scheut
die Jägerlobby keine noch so zweifelhaften Anstrengungen. Dass sie im Fall von
Gut Greußenheim auch noch von den Amtskirchen - die in alter
Hubertusmessen-Tradition gemeinsame Sache mit den Jägern machen - und
insbesondere von zwei Lusttötern mit religiösem Sendungsbewusstsein unterstützt
werden, macht die Sache nicht besser ..."
Die Kirche
beruft sich dabei auf die Bibel. "Macht euch die Erde untertan"
(1. Mose 1, 28)
heißt es dort oder:
"Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen
Vögeln unter den Himmeln, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über
allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben"
(1. Mose 9, 2).
Mit Jesus von Nazareth, einem Freund des Lebens und auch der Tiere, und mit den
großen Propheten des Alten Testaments hat das allerdings nichts zu tun. So
verkündete schon der Prophet Jesaja ein Friedensreich auf dieser Erde, in dem
Mensch und Tier miteinander in Frieden leben
(Jesaja 11, 6-9).
Doch wer Schritte in diese Richtung tun will, wird von den Kirchen als "Träumer"
oder "Sektierer" bekämpft. Und dem Staat, der den Kirchen leider noch weit
gehend hörig ist, fällt nichts Besseres ein, als mit unseren Steuergeldern
Hubschrauberflüge zum Wohl der Jäger-Lobby zu finanzieren, während z. B. gerade in
Kaschmir die ums Überleben ringenden Erdbebenopfer jeden Hubschrauber dringend
brauchen könnten.
Die Landwirte verstärken derweil die
Bemühungen um das "Ruhen der Eigenjagd" auf ihrem Grund und Boden. Es wird doch
wohl auch auf einem kleinen Fleckchen in Deutschland möglich sein, das Urteil
des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aus dem Jahr 1999, das ein
solches Recht ausdrücklich bejaht, anzuwenden. Oder will Deutschland diese
Rechtssprechung weiter ignorieren?
Aktuell: Das Skandalurteil vor dem Verwaltungsgericht in Würzburg vom 7.12.2006:
Jäger in Richterroben lehnen Ruhen der Eigenjagd ab.
Mehr zu den Vorgängen auf Gut Greußenheim
bzw. Terra Nova lesen Sie
unter
http://www.lusttoeter.de/jagdbehoerdeordnettiermassakeranchronik/index.html
Lesen Sie dazu auch: Der Theologe Nr. 7 - Jesus und die ersten Christen waren
Vegetarier, v. a. Teil 4 - Antike: Absturz in die
Barbarei durch das kirchliche Christentum
Lesen Sie auch, wie die Massentierhaltung und der Einsatz von Sexualduftstoffen in
den Ställen wahrscheinlich auf das Fortpflanzungsverhalten von
Wildtieren
oder gar
Menschen übergreift.
14.1.2006 -
Deutschland kauft neue Tiertötungsmaschinen
-
Im Jahr 2001 bekam man bereits einen Vorgeschmack zukünftiger Massentötungen.
Ca. 400.000 gesunde Rinder wurden geschlachtet und auf Scheiterhaufen verbrannt,
um den wg. BSE eingebrochenen Rindfleischpreis durch Senkung des "Angebots"
wieder zu heben. Jetzt droht die Vogelgrippe mit vorsorglichen Massentötungen
weit größerer Mengen an gesunden Tieren, die in der Nähe von infizierten Tieren
lebten. Dazu wurde jetzt in Oberding bei München eine mobile Massentötungsanlage
vorgestellt: Drei Menschen gleichzeitig hängen die Tiere mit Füßen in die
Maschine. Per Fließband werden diese dann in ein Wasserbad getaucht und dort mit
Stromschlägen getötet. Als Ergänzung dazu hat alleine der Freistaat Bayern noch
drei weitere Vergasungsanlagen angeschafft, wo unseren gefiederten Freunden mit CO2 der Garaus
gemacht wird. Das "Positive" daran ist die möglicherweise mildere Todesart im
Vergleich zum alltäglichen Normalfall, wo die Vögel, die für den Gaumengenuss
des Menschen bestimmt sind, z. B. durch maschinelles Abreißen des Kopfes getötet
werden. Oder wo man frisch geschlüpfte männliche Küken nicht nur vergast,
sondern auch bei
lebendigem Leib in der "Musmühle" zermalmt und zu Tierfutter verarbeitet: ca. 60
Millionen im Jahr; weil die "dumme" Natur offenbar nicht begreift, dass der Mensch
weibliche Küken als "Nutztiere" braucht und keine männlichen.
PS: Das Töten in diesen barbarischen und immer roheren Ausmaßen ist nur möglich,
weil die Kirche den Tieren von der Antike (Augustin) und dem Mittelalter der (z. B. Thomas von Aquin) bis heute
die unsterbliche Seele und die volle Leidensfähigkeit abspricht.
Deshalb gelten Tiere im kirchlich-abendländischen
Rechtsverständnis auch als "Sachen"
und nicht als Lebewesen. Doch wer weiß, wann diese immer brutaleren Verrohung
auch wieder verstärkt Menschen zum Opfer fallen?
4.3. / 11.5.2006 -
Kirchenchristliche
Partei jetzt in der Regierung: Aufhebung der Reform zugunsten
von Tieren. Die furchtbaren Quälereien gegenüber den Hühnern sollen weitergehen
-
Ein kleiner Lichtblick für die furchtbar gequälten Hühner war die Gesetzgebung
der rot-grünen Bundesregierung. Nur noch bis Ende 2006 sollten die alten
Legebatterien zulässig sein. Jetzt regieren aber wieder die sich auf das
kirchliche "Christentum" berufenden Parteien CDU und CSU, so z. B. CSU-Mann Horst Seehofer in Berlin.
Vor allem in Zusammenarbeit mit der
CDU in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen wurde nun entschieden, die Reform
wieder zu kippen. Und auch die SPD/PDS-Regierung in Mecklenburg schließt sich gleich
an. Hühner müssen wieder wie bisher mit ca. 800 Quadratzentimeter Lebensraum auskommen (weniger
als ein DIN-4-Blatt). Nur in der Höhe gibt man der geschundenen Kreatur
gnädigerweise 15 cm mehr (von 45 cm auf 60 cm) und überschreitet damit sogar die
EU-Mindesthöhe um einige Zentimeter. Doch ein Flattern ist für die Hühner
auch bei dieser Höhe nicht möglich. Und auch die neu einzurichtenden
Sitzstangen und Nestecken werden die Tiere wegen der qualvollen Enge wohl kaum
nutzen können, und man wird vermutlich auch weiter den Hühnern die Schnäbel
teilweise abschneiden (das so genannte Schnabel-Kupieren), damit sie sich aus
Verzweiflung nicht selbst gegenseitig verletzen. Und die alten Käfige sollen sogar bis Ende 2008 in Gebrauch
bleiben (Spiegel online, 4.3.2006 und 11.5.2006; vgl.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,415546,00.html). Die
nächste Seuche ist vorprogrammiert ... Lesen Sie dazu Teil 4 des Theologen Nr. 7:
Absturz
in die Barbarei gegenüber den Tieren durch das kirchliche Christentum - In der
Antike gab es noch eine hohe Ethik.
8.4.2006
- Kurz vor
Ostern: Hinrichtungsmaschinen fehlerhaft - Massaker an Gänsen verlangsamt sich,
Massentötungen von Lämmern planmäßig
- Weil die
neuen Hinrichtungsmaschinen (siehe oben) nicht
richtig funktionieren, zieht sich die Massentötung in der von Vogelgrippe
befallenen Zuchtfabrik in Wermsdorf/Sachsen in die Länge. Derweil kippte der von
der CDU dominierte Bundesrat einige geplante Verbesserungen für die Tiere bei
der grausamen Massentierhaltung von Hühnern. Die Hühnerbarone drohten zuvor mit Abwanderung
nach Osteuropa, weil dort noch mehr gequält werden darf als in Deutschland.
Planmäßig laufen dagegen die Vorbereitung zur massenhaften
Abschlachtung der Lämmchen für den Osterbraten. Zur angeblichen Ehre von Jesu Auferstehung
essen v. a. Kirchenchristen nach dem Kirchgang bevorzugt
Lammfleisch (das so genannten "Osterlamm"). Vor ca. 2000 Jahren wurden die Lämmchen etwa zeitgleich mit der
Hinrichtung von Jesus zum Passahfest massakriert - mehr als nur ein Symbol. Denn aus antiken Schriften
außerhalb der Bibel geht hervor: Jesus kam auch für die Tiere (siehe
die Schrift
Jesus und die ersten
Christen waren Vegetarier). Zudem gilt: Der Mord an den Tieren ist der Tod der
Menschen (vgl. dazu die gleichnamige Schrift aus dem Verlag Das Wort:
"Der Prophet", Ausgabe Nr. 16,
http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/der-mord-an-den-tieren-ist-der-tod-der-menschen.php).
27.4. / 9.5.2006
-
"Jesus kam auch für die
Tiere" - größter deutscher Ostermarsch in diesem Jahr in Würzburg
- Die Sorge um den Weltfrieden hat in diesem Jahr zu
Ostern nur wenige Menschen mobilisieren können. In Frankfurt waren es mit 1.000
Teilnehmern wohl die meisten, in Berlin zählte man 650, in Würzburg leider nur
65. Dafür kamen dort 1.300 Demonstranten zu dem von den Landwirten
von Gut Greußenheim angemeldeten Demonstrationszug unter dem Thema "Jesus kam
auch für die Tiere" (900 blieben nach Polizeiangaben auch während der
Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz). Damit fand in diesem Jahr in Würzburg
der größte Ostermarsch der Bundesrepublik stand. Leider wurde dieses Ereignis in
Presse, Hörfunk und Fernsehen so gut wie totgeschwiegen. Nicht einmal dem
Lokalblatt
Main-Post war die größte Demonstration, die in Würzburg in
letzter Zeit stattgefunden hat, ein Artikel wert. Lediglich im dort turnusmäßig
erscheinenden Bericht der Würzburger Polizei erschienen 12 schmale und wenig
aussagekräftige Zeilen. Dafür stehen in der
Main-Post seitenweise
positive Artikel über die Pfarrer der Umgebung und das Tun in ihren Pfarreien, auch wenn nur
sehr wenige Personen an diesen Ereignissen beteiligt sind.
Die demgegenüber 1.300
von den Medien verschwiegenen Demonstranten setzten sich u. a. für die Abschaffung der Jagd ein
und wiesen auf das grausame Leid der Tiere gerade vor den kirchlichen Feiertagen
hin, zu denen sie geschlachtet werden. Mit Hinweis auf die entsprechende Lehre
von Jesus, die in den apokryphen Schriften außerhalb der Bibel nachzulesen ist,
plädierten sie auch für eine vegetarische Ernährung.
Zum Thema "Jesus kam auch für die Tiere" lesen Sie z. B. auch in
"Der Theologe Nr. 7":
Jesus war ein Freund der
Tiere
24.6. / 28.6.2006 -
CSU-Regierung beschließt erneut Mord an dem Bären.
Was hat es damit zu tun, dass Bruno weder katholisch noch evangelisch ist?
- Ein freilaufender Bär im katholischen Bayern ist für die
Kirchenchristen in der Regierung ein Bär zuviel. Europaweit sorgte die
Intelligenz des Tieres in den letzten Wochen für Bewunderung. Doch die Kirchen
sprechen (anders als viele andere Religionen) jedem Tier die unsterbliche Seele
ab und behaupten, das 5. Gebot ("Du sollst nicht töten") gilt nicht
gegenüber Tieren. Die Folge: Eine beispiellose Bestialität gegenüber der
Tierwelt, die auch dazu führte, dass Wildtiere im Laufe von Jahrhunderten panische Angst vor
dem Schlächter und Jäger "Mensch" entwickelt haben. Die Kirchenchristen haben
aus dieser schlimmen Entwicklung abgeleitet, dass diese Angst "normal" sein müsse. Und ein Wildtier, dass
sich wie Bruno menschlichen Siedlungen nähere (weil es vielleicht ein Freund der
Menschen sein möchte), könne deswegen nicht "normal" sein und müsse schon
deshalb vorsorglich ermordet werden. Doch die Intelligenz des Bären, mit der er
sich in den letzten Wochen seinen Jägern und Fängern entzogen hatte, zeigte, dass Tiere vielleicht doch mehr sind als seelenlose
Abschussobjekte für die menschlichen Herren über Leben und Tod. Auch wäre es
wenigstens ein kleiner Ansatz für ein positives ethisches Verhalten, wenn man den Bären für diese
Leistung mit der Freiheit belohnen würde.
Der italienische Wild-Experte Alberto Stoffela von der
Forstbehörde Italiens erklärt: Auch in Italien habe es mit Bruno Zwischenfälle
gegeben, "aber das wurde toleriert". In Italien wurden Braunbären sogar wieder
angesiedelt, obwohl bei einer Begegnung mit einem Menschen auch in Italien ein
Risiko nie
zu 100 % ausgeschlossen werden kann. Erst in Deutschland sei der Bär zum
nationalen "Problem" geworden (Main-Echo, 24./25.6.2006).
Die Gnadenlosigkeit und Brutalität der bayerischen Behörden könnte auch einen
unbewussten religiösen Hintergrund haben. Denn dem Tier fehlt leider
etwas Wesentliches: Der Bär ist nicht getauft und ist deswegen weder katholisch noch
evangelisch. Folglich könne er auch später nie den Himmel betreten (PS:
In der "ewigen Seligkeit" soll man zwar alle 265 Päpste wieder treffen, aber
kein einziges Tier). Und kann es dann
so schlimm sein, ihn gleich umzubringen? "Wenn ... der Bär einem Jäger vor die
Flinte laufe, solle der abdrücken". Mit diesen Worten brachte Roland Eichhorn vom Umweltministerium
aus dem bayerischen Behörden-Jagd-Staat den angekündigten Tiermord auf den Punkt (ddp, 25.6.2006). Ein Tier muss sich nach kirchlicher
Lehre dem Menschen gnadenlos unterwerfen: als Schlachtvieh, Versuchstier,
Jägerbeute, Sonntagsbraten, dressiertes Haustier - und wehe, es versucht, aus
der Reihe zu tanzen. Die Kirche kennt - wenn überhaupt - nur eine "Freiheit"
für den Menschen.
Und es waren leider schon oft Deutsche, die aus ihrem Unterbewusstsein heraus
die Muster-Söhne der Kirche sein wollten. So wird auch der Hofstaat im Vatikan zu
einem großen Teil mit deutschen Millionen und sogar Milliarden bezahlt. Die katholische Kirche
bekommt in Deutschland nämlich Milliarden-Geschenke vom Staat (vgl.
www.stop-kirchensubventionen.de)
und kann deshalb so viel Geld in den Vatikan weiter leiten.
In der Kirchen-Christenheit sind
zudem die
Massaker an den Tieren selbstverständlich. Deshalb wehe dem Tier, wenn auch nur ein Mensch
Angst hat, dass ihm durch das Tier eventuell nur ein Haar gekrümmt werden könnte, auch
wenn das Tier sich vielleicht nur wehrt ...
Lesen Sie dazu auch: Der Theologe Nr. 7, Ausgabe
Nr. 4: Tragödie für die Tiere - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum

Der Soinsee - Hier nahm Bruno zwei Tage vor seinem Tod ein letztes Bad.
Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt. (Leo Tolstoi)
26.6. / 6.8.2006 -
Minister Werner Schnappauf schnappte zu -
Bayern wieder "bärenfrei" - Bruno am
oberbayerischen Spitzingsee bei Schliersee erfolgreich abgeknallt -
Jede auch nur theoretische "Gefahr" scheint nun gebannt: Bayern und damit
Deutschland ist nach über 170 Jahren wieder "bärenfrei".
Früher galten Städte, Dörfer und ganze Landstriche zeitweilig auch als "ketzerfrei", später als "judenfrei".
Man verschleppte bzw. ermordete zuvor die betreffenden Menschen. Und es gibt makabre
Parallelen zwischen den getöteten Anhängern religiöser Minderheiten und den
getöteten Tieren: Beide sind weder katholisch noch evangelisch, und beide gelten
als "gefährlich".
Die Leiche Brunos
soll nun ins Museum nach München kommen. Man könnte ihn dort z. B. als Triumph der menschlichen Waffentechnik
über die Natur ausstellen.
Das junge Tier hatte mangels schlechter Erfahrung noch wenig Angst vor der
Bestie Mensch und galt deshalb als "verhaltensauffällig". In Italien
hatte die Bärenfamilie nämlich das Zutrauen von Menschen gewonnen und ließ sich
von ihnen z. B. füttern.
Doch in im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers in Bayern gelten andere Sitten. Und leider war der Braunbär hier nicht "zu
Gast bei Freunden", wie es in diesen Tagen anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft
immer heißt, sondern überwiegend bei Feinden oder bei Menschen, die durch ihr
Verhalten seinen Tod mit verursachten. Z. B. lief der Wirt des Rotwandhauses am
25. Juni 2006 schreiend auf den Bären zu, und er erklärte
anschließend: "Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er sich vor uns fürchtete"
(Bild, 26.6.2006). Dann rief der Wirt die Polizei, und das Landratsamt
Miesbach schickte das Exekutions-Kommando los (vgl.
die Exekutions-Kommandos des Landratsamtes Würzburg).
Erfahrene Jäger oder Wildtierexperten mit Narkosegewehren schickte man bewusst
nicht mit, obwohl dies ohne weiteres möglich gewesen wäre. Denn der Bär musste nun sterben,
so der Beschluss des verantwortlichen Ministers Werner Schnappauf.
So schrieb auch Dr. Jürgen Lange, der Vorsitzendes des Zoos in
Berlin: "Auch überrascht, dass Bayern die eigenen Fachleute für
Wildbiologie und Wildtiermanagement und vor allem aus dem Münchner Zoo
anscheinend nicht zu Rate zieht, obwohl gerade sie über große Erfahrung im
Umgang mit Blasrohr und Betäubungsgewehr verfügen" (Der Tagesspiegel, 28.6.2006).
Am Montag den 26. Juni 2006 um 4.50 Uhr war es dann so
weit. Bruno wurde auf der Kümpflalm am Fuß der Rotwand (Gipfel auf 1884 m) nahe dem Spitzingsee im
bayerischen Mangfallgebirge von seinen vermutlich katholischen Häschern
gestellt. Dann schnappte das Todeskommando vom katholischen Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) zu,
und der Bär wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Bayrischzell abgeknallt.
Waidmanns Heil und Waidmanns Dank!
Später erfuhr man etwas mehr über die Vorgeschichte: Am Tag zuvor wurde der
verängstigte Bär von Touristen bereits in Richtung Gebirge getrieben. Und im nachhinein ist es sehr verwunderlich, dass
es wochenlang angeblich nicht gelungen sei, den Bär lebend zu fangen. Als der
römisch-katholische Minister als Herr über Leben und Tod dann
das Todesurteil verkündet hatte, brauchte es auf einmal nur ein paar Augenblicke, da war
der Bär auch schon tot, angeblich "schmerzlos". Das kann sehr bezweifelt werden, da
die Jäger in Deutschland z. B. Deformationsgeschosse verwenden, die sich erst im
Körper des Tieres ausweiten und einzelne Stücke der Eingeweide aus dem Körper
heraussprengen. Dies "hilft" dazu, ein verwundetes Tier "dank" "verlorener"
Körperteile (so genannte "Pirschzeichen") leichter zu finden.
Der sofortige Tod Brunos brachte selbst den Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ins Grübeln
(siehe
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423705,00.html) Nicht einmal den
ersten Tagesanbruch nach dem Todesurteil hat der Bär überlebt. Mittlerweile
pfeifen es sprichwörtlich die Spatzen von den Dächern, dass interessierte Kreise
womöglich von vorneherein darauf abzielten, Bruno gar nicht zu betäuben und zu
fangen, sondern zu töten und dass sie entsprechend schon lange in diese Richtung die Fäden zogen.
Und der WWF = World Wildlife Fund
in Deutschland und Österreich, der
zusammen mit den Kirchen den Todesschwadronen vom Spitzingsee das moralische Alibi gab,
könnte sich nun überlegen, ob er sich nicht umbenennen will in World Wildkill Fund
Germany. Der Präsident des italienischen WWF sprach zwar von einem "Akt der
Barbarei" (Focus online, 26.2.2006). Doch der deutsche WWF wies im
Gegensatz dazu schon Ende Mai darauf hin, dass der Abschuss "gerechtfertigt sein kann"
(wwf.at, 22.5.2006). Und nach Überzeugung des WWF in Österreich war die Tötung
angesichts des Verhaltens des Tieres tatsächlich gerechtfertigt. "Bruno war nach unserer
Einschätzung bereits ein Risiko-Bär", sagte die österreichische WWF-Sprecherin
Susanne Grof (www.stern.de, 26.6.2006). Und angesichts der
Schlussfolgerungen, die man aus dieser Meinung dann zog, bereut so mancher
Tierfreund bereits, dieser Organisation jemals etwas gespendet zu haben.
Lesen Sie dazu auch:
Der Theologe Nr. 7, Ausgabe
Nr. 4: Tragödie für die Tiere - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum.
Und: Wo die Tiere nicht erschossen oder geschlachtet werden:
www.gabriele-stiftung.de
Und: Initiative zur Abschaffung der Jagd unter
www.abschaffung-der-jagd.de

Der letzte Blick von Bruno. Er richtet sich noch einmal
auf und blickt Richtung Süden, wo seine Familie wohnt. Unten die Kümpflalm. Dort
hatte sich das Exekutionskommando verschanzt.
28.6. / 2.7.2006 -
"Wo sich Menschen ausbreiten, müssen andere
Kreaturen weichen. Das ist die Botschaft, die hinter Brunos Tod steckt,"
schreibt die Stuttgarter Zeitung (27.6.2006). Die "Krone der Schöpfung" nimmt
allen anderen Lebewesen knallhart den Lebensraum. So findet derzeit auf dem
Planeten Erde ein gigantisches Artensterben statt, weil der Mensch in manchen
Ländern jeden Quadratmeter für sich und seine eigensüchtigen Interessen
beansprucht und anderen Geschöpfen höchstens ein kleines Gehege im Zoo gönnt.
Ein Beispiel ist Deutschland, wo in freier Natur auf jedem Fleckchen Erde Tiere gejagt und
getötet werden müssen. Besonders empörend für den Menschen ist es, wenn ein Tier
Hunger hat und z. B. auf einem Feld etwas isst. Erst wenn der "Schädling"
"erschossen" ist, lehnt sich der Mensch wieder zufrieden zurück. Die
Kirchenchristen berufen sich dabei auf die Bibel, in der es heißt: "Frucht und
Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden; in eure Hände seien sie
gegeben" (1. Mose 8, 2). Doch das ist keine Erlaubnis zum barbarischen
Abschlachten, sondern ein Fluch über den Menschen.
Eine kleine Ausnahme im Umgang zwischen Mensch und Wildtier war das
Wiederansiedlungsprogramm für Braunbären in Italien, von wo die Familie Brunos
stammt. Doch leider lernten die Bären nicht, wo sich die Nordgrenze Italiens
befindet und dass sie außerhalb möglicherweise in ihren Tod laufen.
Mittlerweile wurden auch die ersten Unwahrheiten bzw. Lügen über den gewaltsamen Tod des Bären
in Bayrischzell nahe des bayerischen Luftkurortes Schliersee im Landkreis Miesbach aufgedeckt. So wurde er nicht von nur einer Kugel gezielt getötet,
sondern mindestens von zwei Kugeln getroffen: Die erste Kugel zerriss die Leber: "Der Leberschuss führte zu einem
massiven Schock", erklärte der Tiermediziner Professor Henning Wiesner. Eine zweite Kugel zerfetzte
dann seine Lunge, und die einzige unabhängige
Zeugin, die Bäuerin Doris H., hörte noch einen dritten Schuss.
Und:
"Töteten Bruno doch drei Kugeln?" fragen sich auch anerkannte Fachleute
(Bild, 28.6., 1.7.2006). Dr. Ulf Christian Hellinger, Fachreferent für
Veterinärmedizin und Wildbiologie, erklärt den Obduktionsbericht. "´Ein Blattschuss war das nicht. Dafür sitzen die Schüsse zu weit hinten. Ich nehme an,
dass der erste Schuss in die Leber gegangen ist. Bruno war nicht sofort tot, hat
sich offenbar noch bewegt, vielleicht sogar gedreht, weil der zweite Schuss in
der anderen Seite steckt. Dieser zweite Schuss war also kein Sicherungsschuss, er
ist nachgesetzt worden, weil der Bär noch nicht ganz tot war ... Es muss einige
Sekunden gedauert haben, bis der Bär verblutet war.` Der Experte fragt sich auch,
was für Munition verwendet wurde. Die Behörden verraten es bisher nicht. Fakt
ist: Bei einem starken Kaliber müsste das Projektil auch den Tierkörper
durchschlagen. Hat es aber nicht. Ein Münchner Wildtier-Experte vermutet, dass
eine Polizeiwaffe benutzt wurde: ´Die mangelnde Durchschlagskraft der Geschosse
weist darauf hin`" (1.7.2006). Waidmannsheil und Waidmanns Dank.
Die Regierung Italiens hat mittlerweile bei der Europäischen Union in
Brüssel offiziell gegen das Verhalten Bayerns protestiert. Und der Schweizer
Tagesanzeiger bedauert, dass sich Bruno nicht zum Heilfasten begeben hat, um
die Behörden des bayerischen Behörden-Jagd-Staates milde zu stimmen. Und mittlerweile ist auch der Protest
in Deutschland selbst stärker geworden. So demonstrierten in Berlin am 1.7. bis
zu 300 Personen gegen die Erschießung Brunos und für die Abschaffung der Jagd
(siehe auch
www.abschaffung-der-jagd.de). Und in Schliersee beteuern inzwischen die
Bürger, mit der Erschießung nichts zu tun zu haben.
- Lesen Sie dazu auch die Aufsehen
erregende urchristliche Schrift "Der Mord an den Tieren ist der Tod des
Menschen" gratis aus dem Verlag Das Wort oder als Hörbuch für 9,80 €
http://www.das-wort.com/deutsch/jesus-und-die-tiere/der-mord-an-den-tieren-ist-der-tod-der-menschen.php
- Siehe dazu auch die Meldung über den Behörden-Krieg gegen die
Wildschweine an einem anderen Schauplatz im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers.
- Vgl. die weiteren Meldungen über das Todesurteil gegen Bruno und seinen Tod
vom 24.6.2006 und vom 26.6.2006
6.7. / 6.8. / 3.12.2006 -
Die
Hinrichtung von Bruno und die Fußball-Weltmeisterschaft - Eine Bären-Symbolik
zum Nachdenken - Leben durfte der Bär, der sich nach Deutschland
wagte, hier nicht, aber als Leiche gibt man ihn nicht an die Italiener
zurück. Der erschossene kindliche Braunbär (der noch nicht einmal
geschlechtsreif war) stammt aus dem Adamella-Brenta-Park im zu Italien
gehörenden Südtirol, und die Italiener wollen ihr "Kind" deswegen jetzt auch
zurückhaben. Doch Bayerns römisch-katholischer Umweltminister Werner Schnappauf
aus dem Kabinett von Edmund Stoiber (CSU) verhöhnt
die Italiener, sie hätten das Wildtier nicht richtig "erzogen" (Main-Echo,
14.7.2006), und er besteht darauf, dass die bayerischen Bären-Killer das
Eigentumsrecht auf die Leiche haben. In
Italien gibt es weitere ca. 30 Bären, die dort in freier Natur leben dürfen (und
im kleinen Slowenien sogar 500 (!) Bären) - es
ist ein Teil eines EU-Projekt zur Erhaltung bedrohter Tierarten in Europa mit dem Namen "Life Ursus". Entsprechend wütend sind jetzt
die Italiener: "Eine Europäische Union, die die ganze Welt auffordert,
geschützte Arten zu retten und dann mit Gewehren einen Bären abknallt, ist
einfach nicht glaubwürdig", so der italienische Umweltminister Alfonso Pecoraro
Scanio. Und auch bei der EU-Kommission in Brüssel ist man sauer auf die
Deutschen. Es könne nicht sein, "dass man den Bären erst ein freies Leben
´bezahlt`, um sie dann abzuschießen, nur weil sie tun, was man ihnen ermöglichen
wollte; ein artgerechtes Leben zu führen" (Main-Post, 6.7.2006). In diesem
Zusammenhang wurde auch betont, dass Bären sich überwiegend vegetarisch ernähren
(zu 75 % von Pflanzen, Wurzeln und Kräutern), evtl. betroffene Landwirte würden
"entschädigt". Doch es darf auch niemanden verwundern, wenn ein seit Wochen und
Monaten dauernd gehetzter Jungbär im Stress einmal "untypische" Verhaltensweisen zeigt. Das
bayerische Todeskommando war auf jeden Fall ein klarer Verstoß auch gegen das
deutsche Tierschutzgesetz.
Die bayerische Behörden-Jagd-Staat hatte zuvor zwar gebirgsungeübte finnische Bärenfänger eingesetzt
(so machte z. B. einer der Hunde in den Bergen schlapp), die eigenen Wildtier-Experten
und die Spezialisten für Betäubung jedoch
nicht einbezogen. Außerdem wurde nach dem Todesurteil durch die überwiegend
katholische CSU-Stoiber-Regierung nicht einmal der Versuch unternommen, den Jungbären mit einem
Narkose-Gewehr zu betäuben. Man wendete eine in der Tradition vielfach
"bewährte" Methode an, wonach das, was Probleme macht, was vielleicht ein Anstoß zum
Umdenken sein könnte, einfach ausgemerzt wird.
Dass der Bär auch noch während der Fußball-Weltmeisterschaft ermordet
wurde, in der Deutschland immer wieder seine Gastfreundschaft betonte, hat
zusätzlichen Symbolgehalt. Nach einem Bericht des Tagesspiegels in Berlin
(27.6.2006) sah der bekannte Sportkommentator Waldemar Hartmann mit dem
gewaltsamen Tod des jugendlichen italienischen Bären auch die
Weltmeister-Hoffnungen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gestorben:
"´Nachdem jetzt der Bär tot ist, hat man auch die Seele des deutschen
Fußballs erschossen`, sagte Hartmann der Münchner Abendzeitung.
Seiner Ansicht nach sind die Zusammenhänge zwischen dem Bären und einem
deutschen Weltmeistertitel ´sehr klar`. So trage sowohl der Endspielort Bern
1954 als auch Berlin 2006 einen Bären im Wappen." Und auch Kalifornien, wo
Bundestrainer Jürgen Klinsmann wohnt, habe ein solches Tier auf seiner Flagge.
Diese Bären-Symbolik könnte zumindest dazu
beitragen, dass der behördliche Tiermord-Skandal vom Schliersee in der Fußball-Euphorie
nicht untergeht.
Die italienische Fußball-Nationalmannschaft besiegte die deutsche bekanntermaßen mit
2:0 und besiegelte damit die Prophezeiung von Sportreporter Hartmann. Als
Ausgleich für den Tod Brunos wurde die deutsche Nationalmannschaft gleich dem
Bär mit zwei gezielten Schüssen waidgerecht und leider nicht schmerzfrei erlegt.
Und dafür bestritten die Italiener in die
"Bärenstadt" Berlin das Endspiel und holten sich den
Fußball-Weltmeister-Titel. Denn bei unseren südlichen Nachbarn darf
wenigstens das
Wappentier der deutschen Hauptstadt leben (wenn auch viele andere Tiere genauso wenig
wie in Deutschland).
9.7. / 13.7.2006 -
Bruno darf nicht vergessen werden
- Es
gibt den Bär Bruno, der unbekümmerter war als im "Behörden-Jagd-Staat" Edmund
Stoibers geduldet, obwohl er immer vor den Menschen davon gelaufen ist. Es gibt
das Reh Bruno, das sich erdreistet, die deutsche Forstwirtschaft durch Knabbern
an einem Baum zu schädigen. Dann ist das noch das Schwein Bruno, das auf engstem
Raum bis zur Schlachtung vegetieren muss und nie die Sonne sehen darf. Es gibt
Bruno, die Versuchstier-Maus, Bruno, den kräftigen Ochsen, der gerade für das
Münchner Oktoberfest gemästet wird und Bruno, den Fuchs, der in einer
Jäger-Sprengfalle schreiend verreckte, als er auf Nahrungssuche für seine Welpen
war und noch viele mehr. Weltweit 45 Milliarden Tiere werden pro Jahr vom
Mensch, der "Krone der Schöpfung", (überwiegend bestialisch)
ermordet, obwohl das Gebot "Du sollst nicht töten" auch gegenüber den Tieren
gilt.
Lesen Sie auch, warum diese Entwicklung z. B. in Europa so möglich war in:
Der Theologe Nr. 7, Teil 4 -
Weitere Meldungen zu Bruno am
6.7.
28.6. 26.6.
24.6.
14.7. / 6.8.2006 -
Angebliche "Problemmutter"
- Jetzt planen
Exekutions-Experten die Hinrichtung von Brunos Mutter - Einem Bericht von
www.prowildlife.de vom 14.7.2006
zufolge haben sich dieselben Hintermänner, "die schon den Abschuss von Bruno
befürwortet hatten", bei einem Koordinationstreffen am 6. Juli in Trient als
nächste Aktion für die Exekution der achtjährigen Bärin Jurka gefordert, weil auch
sie für "Probleme" verantwortlich sein soll. "Sie würde, so
die Begründung, auch ihre derzeitigen Jungtiere zu potenziellen ´Problembären`
erziehen", so heißt es in dem Bericht wörtlich. Es handelt sich dabei
anscheinend um die römisch-katholischen WWF-Leute aus Österreich (siehe
oben).
Die Ermordungs-Experten geben jedoch zu, dass Brunos Mutter deshalb zur
"Problem-Mutter" geworden sein soll, weil sie von Jägern mit
Gummigeschossen und Knallkörpern traktiert wurde und aus dieser Bekämpfung durch
den Menschen lernte, "nie an einen Ort zurückzukehren, sondern weiter zu
ziehen". Dieses Verhalten habe sie auch Bruno beigebracht, der deswegen seinen
Häschern immer wieder entwischt sei. Doch jetzt wollen die Bären-Exekutions-Experten
des WWF der Familie Brunos an den Kragen, offenbar frei nach dem Motto: "Tötet
die Bären, denn wir Menschen sind die Herren über Leben und Tod." Doch
der von den Kirchen als "Krone der Schöpfung" ausgezeichnete
Mensch kann immer nur töten, und ist nicht einmal in der Lage, einen einzigen
Floh neu zu schaffen oder zum Leben zu erwecken. So sollte man ihn besser nicht
als "Herren über Leben und Tod" bezeichnen, sondern nur als "Meister
des Todes". Doch woher nimmt er sich dann das Recht, seine Mitgeschöpfe
allesamt zu malträtieren und umzubringen? Das Recht gibt ihm die Kirche, die
alle Menschen der Erde zur Unterwerfung unter ihre Lehre und ihren Papst auffordert
(siehe
z. B. hier eines der betreffenden Dogmen).
Während das ursprüngliche 5. Gebot "Du sollst nicht töten" auch die Tiere
einschloss, spricht die Kirche den Tieren die unsterbliche Seele ab, erklärt sie
zu nicht leidensfähigen Geschöpfen, gibt sie der "Herrschaft des Menschen"
preis (Katechismus Nr. 2417) und isst bzw. "frisst" sie zu
Millionen auf.
Und so höhnte der Tier-Experte der
römisch-katholischen Kirche, der Kapuziner-Abt "Bruder Paulus" aus Frankfurt am
Main z. B. am 22.3.2003 in Bild: "Unter Gefühle verstehe ich Sympathie,
Schuld, Verzeihung, Gewissen, Barmherzigkeit, Liebe. All das kann ein Tier nicht
empfinden." Was Menschen als ein "Gefühl" [eines Tieres] deuten, sei ein
Instinkt bzw. eine "Körperreaktion" bzw. andressiertes Verhalten, und auch eine
Seele hätten die Tiere nicht, denn: "Seele heißt ´Nein` sagen können. Und ein
Tier kann nicht entscheiden." Aus diesem Grund untersagt der katholische
Katechismus auch dem Menschen, einem Tier die Liebe zuzuwenden, "die einzig
Menschen gebührt" (Nr. 2418).
Der Prophet Jesaja schreibt in seiner Friedensreich-Vision, dass die Jungen
von Kuh und Bären zusammen spielen und in Frieden mit dem Menschen leben (11,
7-8). Und der Prophet Hosea spricht von einem "Bund" Gottes mit den
Wildtieren am Ende der materialistischen Zeit, so dass der Mensch keine Angst
mehr vor ihnen zu haben braucht (2, 20). Das todeswürdige Verbrechen von
Bruno war, dass er bereits damit angefangen hat, die Prophezeiung zu erfüllen,
nämlich den Menschen zu vertrauen und
sie nicht mehr zu bedrohen. Doch so etwas dürfe nie sein, so die deutschen
Behörden, v. a. im Behörden-Jagd-Staat Edmund Stoibers in Bayern. Wenn ein Bär anfängt, dem Menschen zu vertrauen, dann
müsse er hingerichtet werden.
Vor diesem Hintergrund fand auch die Demonstration am 5.8.2006 in Schliersee statt
(siehe www.abschaffung-der-jagd.de).
14.7. / 6.8.2006 -
Nachruf: Hat sich der letzte Bär geopfert?
- Es erinnert fast an den Kino-Hit Der letzte Samurai, was sich in
Schliersee bzw. Bayrischzell in den Morgenstunden des 26.6.2006 zutrug, und es soll auch auf
dieser Seite dokumentiert werden. Das Magazin Focus veröffentlichte schon
am 3.7.2006 Details über die Ermordung des ersten Bären in Deutschland seit 170
Jahren. Vier Männer bildeten das Exekutions-Kommando, um das Todesurteil des
Behörden-Jagd-Staates von Edmund Stoiber zu vollstrecken, darunter ein Oberkommissar aus dem bayerischen Oberland und ein Beamter
des Landratsamtes Miesbach. Die Sennerin der Kümpflalm weigert sich zunächst,
das Exekutions-Kommando in die Hütte zu lassen. Doch der Polizist zeigt seinen
Dienstausweis, und "ein anderer Beamter erklärt, dies sei ein ´behördlich
angeordneter Einsatz`." Sie muss die Alm öffnen.
Die Jäger verteilen nun viel Honig
auf dem Gelände und ein totes Schaf. Gegen 4 Uhr am Morgen kommt Bruno in
friedlicher Absicht, weil er etwas essen will. Der Polizist sieht ihn und
schreit "Der Bär ist da". Bruno rennt davon, "prescht den Hang Richtung
Auerspitze hoch" und zeigt seinen Mördern dadurch, dass sie nichts von ihm zu
befürchten haben. Mittlerweile haben die Männer des Exekutions-Kommandos ihre Gewehre
geladen.
Und dann das Ende: Der Bär steht etwa 150 Meter oberhalb der Hütte auf
einer Wiese. Jetzt flieht er nicht mehr, obwohl er es könnte. Er richtet sich auf den Hinterbeinen in
seiner ganzen Größe auf, wendet den Schützen und ihren Gewehrläufen edel und
stolz seine breite Brust zu. Er hat keine Seele, so lehrt die Kirche (siehe
oben). Ihn zu ermorden, sei keine Sünde. Seine Killer kauern sich am
Fenster der Almhütte. Dann drücken sie zwei oder dreimal mit ihrem Finger am
Abzug. Gegen die Kugeln hat Bruno keine Chance. Er hat das unwürdige und am Ende
barbarische Treiben
gegen ihn beendet und sich geopfert. Nach der Lehre der Kirche wird
er nie den Himmel betreten.
Weitere Meldungen zu tierfeindlichen Barbarei in Bayern:
14.7. 9.7.
6.7.
28.6.
26.6. 24.6.
Lesen Sie auch: Auf
Brunos Spuren: Wanderung zum Tatort zwischen Schliersee und Rotwand
12.9.2006
-
Papstbesuch: Gammelfleisch bzw. Ekelfleisch für die Pilger?
- Vgl. dazu in
Der Theologe Nr. 7
das Thema
Kirche und Tiere: Absturz in die Barbarei;
Am 11.9.2006 beim Treffen mit dem Papst in Altötting gab´s Schweinebraten. Welche Tiere an den anderen
Tagen "geopfert" wurden, ist nicht bekannt. Doch die Bewirtung
der Journalisten im Pressezentrum war auch "vom Feinsten".
Währenddessen ist nicht auszuschließen, dass für das einfache katholische
Fußvolk von einem katholischen Betrieb u. a. "Gammelfleisch" serviert wurde. Bei einer Firma, die 7.000 Pilger
auf dem Islinger Feld versorgte, wurden nämlich "Anfang der Woche" 660 kg verdorbenes Fleisch
gefunden. "Wie die Polizei und das Veterinäramt Ansbach am Mittwoch mitteilten,
waren die Spanferkelhälften, Haxen, Wurstwaren, Grillhähnchen und Rollmöpse auf
einem Volksfest in der Oberpfalz übrig geblieben und sollten auf einem Fest in
Baden-Württemberg verkauft werden. Der Leiter des Veterinäramts Ansbach, Hans
Moser, sagte, das Fleisch sei während der Fahrt in Plastikwannen gelagert und
nicht gekühlt worden. Es habe bereits gestunken und sei zum Teil ´verfärbt und
schmierig` gewesen" (Focus online,
14.9.2006).
Hinweise, ob auch auf dem Islinger Feld dabei "verdorbenes Fleisch serviert wurde, gebe es bislang aber
nicht, teilte die Staatsanwaltschaft Regensburg mit."
"Hatte nicht schon der junge Theologieprofessor Ratzinger, damals also noch nicht Bischof, Kardinal oder Papst, in seinen Vorlesungen vor seinen Theologiestudenten vollmundig getönt, es könne dem Reh oder Hasen gar nichts Besseres passieren, als geschossen zu werden und auf dem Teller des Menschen zu landen, denn damit erfülle das Tier seine Bestimmung, die der Schöpfergott ihm zugeteilt habe." (Der ehemalige katholische Theologieprofessor Hubertus Mynarek in: Papst ohne Heiligenschein, Sonderdruck, Odernheim 2006, S. 4)
23.10. / 27.10.2006 -
Planen deutsche
Waldbesitzer die Ausrottung des Rotwilds? - Während der Mensch
weltweit die Lungen des Planeten Erde, den Regenwald, vernichtet und damit
zehntausendfaches Artensterben sowie den ökologischen Zusammenbruch der
Zivilisation und millionenfachen Tod und Siechtum vorantreibt, geht es auch in
deutschen Wäldern immer brutaler zu. Obwohl die Mutter Erde Lebensraum für
Menschen, Tiere und Pflanzen sein soll, maßen sich die Menschen in der
kirchenchristlichen Tradition gemäß 1. Mose 1, 28 ("Macht euch die Erde
untertan") und 1. Mose 9, 2 ("Furcht und Schrecken vor euch sei über
allen Tieren auf Erden") die absolute Herrschaft über die Natur und ihre
gnadenlose Ausbeutung für ihren Profit an. "Der Wald muss Gewinn abwerfen",
so z. B. der Revierleiter der römisch-katholischen Stiftung Juliusspital in
Würzburg (Main-Post, 23.10.2006). Geschmälert wird dieser Gewinn nach
Meinung von ausschließlich profitorientierten "Waldbesitzern" vor allem von
Rotwild (Hirschen) und Rehen, die sich im Wald vor den Jägern verstecken müssen und dort natürlich auch
etwas zum Essen brauchen.
Millimetergenau wird von den "Experten" dabei jeder Baum danach abgesucht, ob
vielleicht ein Hirsch oder Reh daran geknabbert hat. Die Untersuchungen sind die
Vorarbeiten für die Hinrichtungsquoten der Wildtiere, die im Anschluss daran festgelegt
werden. In diesem Zusammenhang wurden zuletzt sogar Forderungen laut, Rotwild nur
noch "in eigens definierten Rotwildgebieten zu dulden" (Main-Post,
23.10.2006). Praktisch heißt das: Hirsche, Hirschkühe und ihre Kälber
würden - wie so viele Wildtierarten vorher - in freier Natur ausgerottet und nur
noch in bestimmten Revieren oder Wildparks ertragen. Nur dann, so die dahinter
stehende Logik, würde das Holz der Bäume den maximalen Profit abwerfen. Die
Logik ist die gleiche wie bei der Vernichtung des Regenwalds in anderen
Erdteilen: "Profit für den menschlichen Nutzer, Leiden und Tod der Tiere sind
egal, und ´Nach mir die Sintflut`".
Dabei
sind Hirsche und Rehe (Rotwild und Rehwild) von Natur aus gar keine Waldtiere. Sie lieben die Weite
von Feldern und Wiesen und würden dort auch Nahrung maßvoll zu sich nehmen (nur
das Nötigste - im
Gegensatz zur Völlerei des Menschen und seiner maßlosen Überproduktion von
Fleischbergen und Ekelfleisch). Doch auf jedem
Quadratmeter lauern den Tieren in Deutschland die Jäger auf - am Tag und in der Nacht
und fast zu jeder Jahreszeit. Und ausschließlich profitorientierte Landwirte und
Waldbesitzer gönnen den Tieren im übertragenen Sinn "kein Körnlein", weil sie
dieses dann nicht mehr verkaufen können. Deshalb wird ständig nach den Jägern
geschrieen, weil ein Tier, das etwas isst, automatisch als "Schädling" gilt. Und
mögliche "Futterwiesen" (wo der Landwirt kein so großes Problem hätte) sind
schon lange zu "Totschießwiesen" geworden, weil die Tiere dort am leichtesten
umgebracht werden können. Viele Tiere trauen sich deshalb gar nicht mehr aus dem
Wald heraus. Durch den permanenten Stress der Flucht vor den Jägern brauchen die
Tiere auch viel mehr Nahrung als normalerweise üblich und verbeißen sich auch
deshalb an Bäumen. Außerdem gerät das
sich selbst ökologisch regulierende Fortpflanzungsverhalten der Tiere aus dem Ruder, da der Mensch ständig die
gewachsenen Familienstrukturen zerschießt. Hinzu könnte vereinzelt eine
Geburtensteigerung durch massive Mast einzelner Jäger kommen. Dahinter steckt
meist die Überlegung, möglichst viele Tiere umbringen zu wollen, um mit dem Ertrag des Fleisches
die Jagdpacht bezahlen zu können, für sich
selbst noch einen Profit zu haben und um durch hohe Abschussquoten gut da zu
stehen.
Die Hauptschuld an dieser Entwicklung trägt
die Kirche. Sie hat den Tieren die Gefühle und die unsterbliche Seele
abgesprochen und beschlossen, dass das 5. Gebot ("Du sollst nicht töten") nicht
gegenüber den Tieren gilt (siehe dazu Der Theologe Nr. 7,
Teil 4: Mensch und Tier - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum). "Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen
gestellt", heißt es im Katholischen Katechismus (Nr. 2417). Doch
was wäre das für ein Gott, der diese bestialische Herrschaft erlaubt und
absegnet? Die Kirche jedoch tut es, und in den Reihen von Jägern, Waldbesitzern
und Landwirten finden sich überdurchschnittlich viele treue Kirchenmitglieder.
Und eine vegetarische Lebensweise ist unter Kirchenmitgliedern nach wie vor
selten oder gar verpönt. Und umgekehrt: Überdurchschnittlich viele Vegetarier, die
nicht mehr die Nachfrage nach Wildfleisch und anderem Fleisch anheizen, sind gleichzeitig
Kirchenaussteiger.
Das jüngste Beispiel für die kirchliche Scheinheiligkeit erlebten die Besucher
der Hubertusmesse im Wiener Stephansdom am 21.10.2006, wo folgende Bitte an den
Kirchengott gerichtet wurde: "Herr, vergib all jenen, welche die Jagd und das
jagdliche Brauchtum nicht verstehen und nicht akzeptieren!"
Doch mittlerweile ist es zudem weltweit spürbar: Die Erde, die Natur und alle
Lebensformen gehorchen dem egoistischen Tyrannen Mensch und seinen kirchlichen Segensspendern
nicht mehr. Der Mensch hat sich die Mutter Erde, seinen besten Freund, zum Feind
gemacht. Jetzt schlägt die Erde zurück. Und der Mord an den Tieren führt immer
mehr zum Tod der Menschen. Die Apokalypse hat bereits begonnen ...
PS: Einen kleinen Gegenpol haben
einige Landwirte aufgebaut, die auch mit einer Stiftung
zusammenarbeiten, die wieder Lebensraum für Tiere erwirbt, wo diese nicht gejagt
und erschossen werden und wo sie genügend Nahrung finden
21.11.2006
-
Amokläufer von
Emsdetten ging schon als Jugendlicher auf die Jagd
- Einmal mehr
scheint sich das Wort von Leo Tolstoi zu bestätigen: "Vom Tiermord zum
Menschenmord ist nur ein Schritt". Spiegel online berichtet, dass
Sebastian B., der Amokläufer von Emsdetten,
früher von Erwachsenen oft "zur Jagd" mit genommen wurde (21.11.2006). Zudem
tauchte er in eine Gewalt-Welt im Computer ab. Wie durch ein Wunder gab es bei
dem Amoklauf des 18-Jährigen in seiner ehemaligen Schule, der
Geschwister-Scholl-Realschule, außer dem Täter selbst
keine Toten. Menschen- und Tierrechtler
fordern seit langem die Abschaffung der Jagd, weil dafür angebliche "ökologische" Gründe nur
vorgeschoben werden und es letztlich um die Lust am Töten geht. Vgl. dazu auch
Der Theologe Nr. 7, Teil 4: Mensch und Tier:
Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum.
11.12.2006 -
Tierfreundliche
Landwirte wollen auf eigenem Grund und Boden 10 Jahre nicht jagen - von Jägern
im Richtergewand abgelehnt.
Lesen Sie den
Bericht zu einem denkwürdigen Prozess
20.12. / 21.12.2006 / 9.11.2009 -
Weihnachten - das "Fest" der toten Tiere -
Maik Söhner von der Netzeitung führte ein Interview unter der Überschrift
Das Fest der toten Tiere mit der Bestseller-Autorin Karen Duve (20.12.2006). Der Journalist hat damit den Nerv der Zeit getroffen.
Das
kirchliche und gesellschaftliche Weihnachtsfest ist in erster Linie das "Fest" der
toten Tiere (siehe dazu unsere Meldung
über die Geburtstage Buddha und Jesus), wobei das Wort "Fest"
hier nur ironisch zu verstehen ist. Auch für den
Gaumengenuss des Papstes wurde übrigens in der Nähe von Schwäbisch-Hall ein Reh umgebracht und
der Kadaver in den Vatikan geschickt (Rhein-Neckar-Zeitung, 20.12.2006).
Alle Jahre wieder. In diesem Jahr mal ein Reh ...
Ein weiterer Gedanke zum Weihnachtsfest: Die vielen abgeschlagenen
Weihnachtsbäume in Kirchen und Wohnzimmern könnten auch ein Symbol für das
weltweite Waldsterben sein: So wie die Familien im
kirchenchristlichen Abendland alle Jahre wieder einen Baum abschlagen, schmücken
und dann wegwerfen, so ähnlich geschieht es auch weltweit mit den großen
Wäldern, den Lungen der Mutter
Erde: Sie werden für kurzfristigen Profit abgeholzt, und auf diese Weise praktisch Stück für Stück weggeworfen. Bis
die Erde irgendwann nicht mehr atmen kann.
PS: Vegetarische Weihnachtsmenüs finden Sie z. B. bei
http://www.lebegesund.de. Den
Rezeptsuchlauf nützen.
25.2. / 8.7.2007 -
Die Erde schüttelt allmählich
die menschliche Zivilisation ab: Menschen haben sich ihren besten Freund zum
Feind gemacht
- 13 Jahre Zeit hätte die Menschheit noch, um ihren
Planeten zu retten, beschwört die aktuelle UN-Klimastudie (z. B. Bild,
24.2.2007). Andere vergleichen das Weltenschiff jedoch längst mit der "unsinkbaren"
Titanic, auf der die Menschen an Bord bis zuletzt mit Musik unterhalten werden.
Doch ob man "Näher, mein Gott zu Dir" spielt (wie bis zuletzt auf der Titanic) oder sich in
einen Bewusstseinswandel hinein zu rocken versucht (wie am 7.7.2007 bei einem
großen Konzert zur Rettung der Erde) - eine ernsthafte Umkehr
einer Mehrheit von Menschen wird ohnehin nicht erfolgen, und selbst damit wäre
diese Zivilisation nicht mehr zu retten.
Und so neigt sich der Bug des Ozeanriesen Titanic immer steiler in das Meer
hinein: Weiterhin wird in den "guten Freund" Erde
kräftig hinein gebombt (schon wieder wird im Hintergrund ein möglicher größerer Krieg geplant), mit
grausamsten Stoffen experimentiert, die Böden vergiftet, die radioaktive Verseuchung
vorangetrieben, die Weltmeere weiter verseucht, der Schutzschild in der
Atmosphäre durchlöchert usw. Auch werden die Mitgeschöpfe der Menschen, die
Tiere, in einer in der Geschichte der Menschheit weiterhin beispiellosen
Bestialität vernichtet (Schlachthöfe, Tierversuche, Jagd, Zerstörung der
Lebensräume usw.). Zudem wird
derzeit verschwiegen, dass die Massentierhaltung und der Fleischkonsum
einen, wenn nicht den
entscheidenden Anteil an der Katastrophe hat. Sie tragen zur Klimakatastrophe
genauso viel bei wie der gesamte
weltweite Verkehr - und hier wird von den Verantwortlichen nichts unternommen, weil man natürlich weiter Fleisch und Wurst konsumieren
will. Immer mehr Waldflächen werden so für die Haltung von Millionen
"Schlachttieren" gerodet (deren Methan-Ausstoß zudem zum Treibhauseffekt
beiträgt), der Wasser-
und Getreideverbrauch ist gigantisch (und fehlt hungernden Menschen), und die
"Abfallprodukte" der industrialisierten Landwirtschaft tun ihr übriges usw.
(siehe die umfangreiche einschlägige Literatur; z. B. auch
Fleischessen zerstört nicht nur den Regenwald) - alles nur für den kulinarischen
Fleischgenuss auf Kosten der gequälten Tiere.
Man könnte insgesamt sagen: Der überhebliche
und gefühlsarme Mensch hat sich seinen besten Freund, die Mutter Erde, zum
schlimmsten Feind gemacht. Und die furchtbar gequälte Erde kann ihren Peiniger nicht mehr tragen
und versucht ihn abzuschütteln, um gesunden zu können. Es ist alles bereits im
Gange. Die täglichen Nachrichten bezeugen es.
Und wer trägt die Schuld? Sicher viele. Doch wer trägt die Hauptschuld? Wer
posaunt seit vielen Hundert Jahren, er würde die Sache "Gottes" auf der Erde
vertreten? Wer verehrt seinen obersten Vertreter auch als "Lenker des Erdkreises"? Und wer hat die Menschen
aufgefordert, sich den Planeten Erde mit Gewalt gegenüber Natur und Tieren "untertan" zu machen? Wer hat immer wieder Kriege befürwortet und Waffen
gesegnet? Und wer hat selbst Atombomben mit Hinweis auf ein nebulöses Jenseits
verharmlost? Und wer hat den Tieren die unsterbliche Seele und die Leidensfähigkeit
abgesprochen? Wer hat die Beseeltheit der Natur als "heidnischen Pantheismus"
kritisiert? Und wer hat sich mit den Lippen zwar hier und da für die "Bewahrung
der Schöpfung" ausgesprochen, doch die Aufklärung über tiefere Zusammenhänge verhindert?
Wer hat in den letzten ca. 30 Jahren z. B. diejenigen, die auf Ursachen und Folgen
hinwiesen, als "Sektierer" und
"Endzeit-Apostel" verhöhnt, verspottet und bekämpft? Wer verweigert
sich einer anderen Behandlung der Tiere, weil er Schlächter,
Massentierhalter, Metzger, Jäger, Naturschänder, Chefs der Wurstkonzerne,
Versuchtier-Ärzte usw. als Mitglieder halten will? Wer plaudert gemütlich von
der Apokalypse und veräppelt die Menschen, indem er lehrt, Gott werde dann schon
irgendwie eingreifen, indem er die Gläubigen entweder im Diesseits irgendwie schützet (damit sie
hinterher weiter Tiere schlachten und verspeisen und Bomben auf die "Bösen"
abwerfen können) oder indem er sie im Jenseits gleich in die "Herrlichkeit" befördert
(nach dem Motto "Nach mir die Sintflut - ich schau mir´s vom Himmel aus
an")? Wer verhöhnt das Urwissen der Menschheit, welches lautet "Was der Mensch
sät, das wird er ernten", indem er stattdessen lehrt "Allein der Glaube genügt"?
Oder: "Die Hostie stärkt dich zur ewigen Seligkeit"? Und wer verhöhnt den
Schöpfergott, indem man Naturkatastrophen immer wieder scheinheilig zu seinen
"Geheimnissen" erklärt anstatt die menschlichen Ursachen dafür zu suchen und zu
finden?
30.3. / 4.4.2007 -
In diesem Jahr kein
Osterbraten - denn das hat Jesus nicht gewollt / Katholischer Journalist
Hartmut Stumpf rechtfertigt Ermordung von Tieren mit der Auferstehung von Jesus
und verhöhnt damit den Mann aus Nazareth - Besonders für kleine
Schafe ist das Osterfest ein Horror. Sie werden zuvor zu Hunderttausenden ihren
Müttern weggenommen und abgestochen, damit sich die kirchlichen Christen an der Auferstehung Jesu
laben können.
Als Beispiel sei auf den Fernseh-Journalisten Hartmut Stumpf vom Bayerischen
Rundfunk (BR) hingewiesen, einem fanatischen Katholiken. In seinem Magazin
Unkraut warb er für das Osterlamm: "Es steht für das höchste Fest der
Christenheit und es versinnbildlicht den Auferstandenen. Und die christliche
Freude darüber, die zeigt sich durch die ganze Gestaltung dieses Osterfestes,
denn nicht nur die Seele soll sich laben, sondern auch der Leib" (2.4.2007).
Anschließend wird in der Sendung ein Rezept für den Osterlamm-Braten
vorgestellt.
Doch Jesus hat niemals so etwas gewollt. Mit dem Glauben, die
getöteten und verspeisten Lämmer versinnbildlichen "den Auferstandenen", wird
der Mann auf Nazareth verhöhnt und zudem das große Leid der Tiere einmal mehr
ignoriert. Nach römisch-katholischem Glauben haben Tiere weder eine unsterbliche
Seele noch Gefühle (stattdessen nur Instinkte und "andressierte"
Verhaltensmuster; mehr dazu siehe z. B.
hier).
In Wirklichkeit sind die Hüter des römisch-katholischen Kultes und ihr
treuer Gefolgsmann Stumpf dermaßen verroht und abgestumpft, dass sie die Gefühle
der Tiere und ihre Schmerzen nur nicht wahrnehmen.
Und in einer anderen Unkraut-Sendung (vom
Januar 2003) hatte sich Hartmut Stumpf auch als katholischer Inquisitor hervorgetan, der
vegetarische Urchristen, die aus der Kirche ausgetreten sind, auf
niederträchtige Art und Weise verleumdet hat.
Schon die Zeitgenossen von Jesus hatten eine Art "Osterlamm"
geschlachtet, man nannte es "Passahlamm". Doch Jesus hat mit dieser
grausamen Tradition gebrochen.
Lesen Sie mehr dazu in "Der Theologe, Ausgabe Nr. 7":
Hat Jesus ein Passahlamm gegessen?
Siehe dazu auch unsere Meldung vom 8.12.2005.
Immer mehr Zeitgenossen sagen deshalb: An diesen Festtagen kochen wir
gesund, gut und vegetarisch.
1.6. / 3.6.2007 -
Katholisches Bayern:
"Ein Bär kann kein Grundrecht haben" - Mit dieser Formulierung
entlarvte sich der Rechtsanwalt des "Freistaats" Bayern, Peter Samberger,
vor dem Verwaltungsgericht München. Die Kirche spricht den Tieren die
unsterbliche Seele ab und nimmt nur bestimmte Menschen in ihren späteren
"Himmel" auf, und die kirchenhörigen Politiker und Juristen verweigern den Tieren
deshalb die Grundrechte. Das Weltbild der Kirche gilt in Philosophie und
Theologie als "anthropozentrisch" (= menschenzentriert), es dreht
sich also um den Menschen: Der Mensch sei die "Krone der Schöpfung"
und der Herr über Leben und Tod für alle anderen Geschöpfe, was den Planeten Erde
letztlich in den Abgrund stürzt. Und vor diesem Hintergrund entschied auch das
Verwaltungsgericht: "Aus der
bayerischen Verfassung lasse sich kein subjektiv-öffentliches Recht auf
´Nicht-Entnahme des Bären aus der Natur` ableiten" (ddp, 31.5.2007).
Mit dieser Begründung wurde die Klage des Rechtsanwalts Bruno Riechwald gegen
die "Rechtmäßigkeit" der Hinrichtung des Bären am 25.6.2006 abgewiesen. Und mit
diesem zynischen Juristendeutsch wird einmal mehr der alltägliche Mord an den
Tieren gerechtfertigt, in diesem Fall von einem Wildtier.
Mehr zum Drama um den Bären Bruno siehe die weiteren Meldungen auf dieser Seite.
Die Vorgänge sind auch ein Symbol für die unermesslichen
Qualen, welche der Mensch als die "Krone der Schöpfung" bzw.
als der selbsternannte "Schöpfer des ökologischen Gleichgewichts"
täglich seinen Mitgeschöpfen zufügt (siehe dazu z. B. unsere Meldung
hier).
Lesen Sie dazu auch: "Der Theologe Nr. 7", Teil
4: Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum
26.7. / 14.8.2007 -
Kater ahnt Tod von Heimpatienten voraus
-
Als Hospizhelfer engagiert sich ein kleiner Kater
in Providence/USA. Lesen Sie
dazu
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,496608,00.html - ein Beispiel
mehr, dass Tiere Freunde des Menschen sein wollen. Die Kirche hat sie aber zu seelen- und
gefühllosen Objekten ohne volle Leidensfähigkeit degradiert (vgl.
http://www.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html), denen auf
der Erde unvorstellbar grässliche Qualen zugefügt werden dürfen (http://www.theologe.de/theologe7.htm#4).
Katzen sind z. B. "beliebte" "Versuchstiere", gemäß katholischem
Katechismus-Lehrsatz Nr. 2417: "Tierversuche sind in vernünftigen
Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu
heilen und zu retten," wobei das augenblickliche Grauen der Versuchstiere
offenbar innerhalb dieser "vernünftigen Grenzen" stattfindet, denn etwas
Anderes ist von der Kirche nicht bekannt. Die Irreführungen der Kirche sind
im wahrsten Sinne des Wortes "teuflisch"
(siehe z.B.
http://www.universelles-leben.org/cms/?id=816&type=98
http://www.animalprotection.de/tierversuche1.htm,
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/44926/index.html
u.a. ).
Nach der Lehre des Jesus von Nazareth ist bei einer körperlichen
Krankheit auch von einer Krankheit in der Seele
auszugehen, die sich dann auch im menschlichen Körper bemerkbar macht. Aus
diesem Grund sagte er immer wieder: "Dein Glaube hat dich gesund gemacht" (Markus
5, 34 und viele vergleichbare Stellen). In ihrer Aussagekraft sinnlose,
fehlerhafte bzw. zweifelhafte Tierversuche stehen im Gegensatz zum Geist des
Heilers aus Nazareth und seinem Hauptanliegen, zu den seelischen Wurzeln von
Krankheiten und zu den inneren Heilkräften im Menschen vorzudringen
(vgl.
auch
http://www.das-weisse-pferd.com/01_02/gesundheit.html).
Auch gibt
es keine Zufälle, so dass auch Unfälle mit der Lebensgeschichte eines Menschen
in Verbindung stehen (Mehr zum Thema "Saat und Ernte" und "Reinkarnation" z. B. in Der
Theologe Nr. 2). Während Menschen Warnungen des Schicksals oft überhören, sind Tiefe
sensibel und haben viel feinere Antennen als der Mensch. Sie nehmen vieles
wahr, was der abgestumpfte Mensch nicht mehr sieht, hört oder fühlt; z. B.
der Kater in Providence/USA, der erspürt, wann die Seele eines Menschen
dabei ist, ihren Körper zu verlassen.
Doch
die bornierten Amtskirchen lassen lieber unschuldige Tiere für einen
angeblichen Fortschritt in Pharmazie und Kosmetik bestialisch
zugrunde gehen. Dies bringt dem Menschen aber auf keinen Fall einen Segen,
sondern sein Schuldkonto steigt ins Unermessliche. Nur für den "Gott der
Unterwelt" sind Tierversuche "in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig",
und nur er gibt dazu seinen Segen.
15.9.2007 -
Unser Planet
geht zugrunde - und die Kirchen warnen vor den Warnern -
Man kann davon ausgehen, dass den Bürgern das
wahre Ausmaß des dramatischen Sterbens auf unserem ursprünglich herrlichen
Wohnplaneten weitgehend verschwiegen wird. Nur manchmal sickert es durch -
wie in dem Artikel Friedhof Regenwald - So kämpfen die letzten Gorillas
um ihr Überleben (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/09/14/gorilla-ueberleben/tiere-ueberlebenskampf,geo=2490284.html).
Und es zählt zu den allgemeinen Wahrheiten, wenn man sagt: Erst sterben
die Tiere, dann der Mensch. Denn der Mensch hat einen Naturkörper und kann
letztlich ohne die Einheit der Natur nicht leben.
Wer in der Vergangenheit rechtzeitig gewarnt und Alternativen
aufgezeigt oder gar vorgelebt hat, wurde immer wieder verleumdet und
lächerlich gemacht. Handelte jemand dabei aus christlicher Überzeugung, traf
ihn der kirchliche Bannstrahl, er sei ein
"Sektierer" oder
"Endzeit-Apostel", der in der Bevölkerung "Ängste schüre".
In dem Buch Der Schattenwelt neue Kleider - Die Inquisition der Jetztzeit
- Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt (http://www.das-wort.com/deutsch/zeitkritisches/der-schattenwelt-neue-kleider.php)
beschreibt der Journalist und Soziologe Matthias Holzbauer z. B., wie die
Kirche gegen prophetische Warnungen über die Entwicklungen auf dem Planeten
Erde (z. B. aus den Reihen der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben)
vorging.
Einige Beispiele:
"[Kirchliche] Sektenspezialisten warnen, dass die einseitige Konzentration
auf apokalyptische Entwicklungen und die Endzeitverzögerung zu
Todessehnsüchten führen können" (Tagesanzeiger Zürich, 13.10.1998).
"Das Geschrei um die Apokalypse", das die "apokalyptischen Brandstifter"
machten, sei "ein von Menschen gemachtes Phänomen ..., aus der Erfahrung der
Unvollkommenheit, aus Sehnsucht nach Reinigung und Erlösung" (Der
evangelische "Sektenbeauftragte" Hugo Stamm; Aargauer Zeitung, 12.12.1998).
"Begierig greifen ... obskure Sekten ... solche Vorhersagen auf und wollen
damit Endzeitstimmung und Ängste schüren - im Namen Jesu" (Der
evangelische "Sektenbeauftragte" Bernhard Wolf, zit. nach Holzbauer, S. 143);
vgl. die Schlagzeile: "Will die Angst vor der Apokalypse nehmen: Pfarrer
Bernhard Wolf" (Abendzeitung Nürnberg, 20.4.1999).
und viele Beispiele mehr
Der Soziologe Holzbauer fasst zusammen: "Das Problem ist [für die
kirchlichen angeblichen "Experten"] nicht die Lage der Welt - das Problem
erzeugen diejenigen, die darüber reden. Und Hinweise und Warnungen, die für
alle hätten gelten sollen, werden schlicht zu einem egoistischen
"Überlebenstraining" einer "Sekte" umgedeutet. Die Rechnung der kirchlichen
Verleumder geht auf" (S. 144).
Doch allmählich werden andere Rechnungen präsentiert ...
Siehe auch unsere Meldung vom 8.7.2007.
Zum religionsgeschichtlichen Hintergrund von Tieropfern, die der
Kirche bis heute als Teil der "Heilsgeschichte" ihres Gottes mit den
Menschen gilt, siehe "Der Theologe Nr. 37", Die blutigen Kirchen aus Stein und der Schöpfergott
im eigenen Herzen
18.6.2008 -
"Vom
Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt" (Leo Tolstoi) - Schlachter
ersticht Freundin und deren Mutter / Jäger erschießt Nachbarn -
Einmal mehr bewahrheitete sich in Vechta in Niedersachsen die Wahrheit des
Satzes des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi: "Vom Tiermord zum
Menschenmord ist nur ein Schritt". Jeden Werktag schnitt ein Mann im
Schlachthof unschuldigen Tieren die Gurgel durch. Am 17.6.2008 stach er dann
mit dem Messer auf Hals und Kopf seiner Freundin ein und auf deren Mutter
und deren Lebensgefährten. Der Mann überlebte schwer verletzt. Die beiden
Frauen verbluteten
(http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,560176,00.html).
Erst vor einigen Tagen richtete in Gründau im Main-Kinzig-Kreis in
Unterfranken ein 37-jähriger Jäger seinen Jagd-Revolver im Streit auf seinen
Nachbarn. Der Nachbar wurde mit den gleichen Kugeln erschossen wie zuvor die
unschuldigen Tiere in Wald und Flur
(http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&key=standard_document_34460252).
PS: Auch der Nachbar war Jäger.
25.3.2008 -
Kleiner Bulle suchte
verzweifelt nach seiner geschlachteten Mutter: Jäger knallen das friedlich
grasende Jungtier ab
- Ein Ereignis aus Sachsen-Anhalt mit
Bildern siehe bei
http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2008/03/25/bulle-erschossen/galloway,geo=4098400.html#
- es macht an einem Beispiel den Wahnsinn von Massentierhaltung und Jagd
deutlich. Wie sich dies alles im kirchenchristlichen Abendland entwickelte,
siehe in
Der Theologe
Nr. 7.
28.3.2008 -
Zur Schuld der
Kirche am Leid der Tiere: Erfahrung eines ehemaligen evangelischen Pfarrers -
Hier die Stellungnahme:
"Damit möglichst wenige austreten, will
es die Kirche allen Interessengruppen mit nennenswerter Anzahl an
Kirchenmitgliedern recht machen. Und dazu gehören nun mal Jäger, Angler,
Metzger, Viehzüchter, Massentierhalter, Schlachthofbesitzer und Schlächter,
Wissenschaftler und Angestellte in Tierversuchslabors usw. Und bei
kirchlichen Gemeindefesten sind Würste, Braten und Steaks aller Art faktisch
genauso wenig weg zu denken wie das kirchliche Glaubensbekenntnis in den
voraus gehenden Gottesdiensten.
In meinen letzten Dienstmonaten als Pfarrer, kurz vor meinem
Kirchenaustritt, wagte ich, im Konfirmandenunterricht einen seriösen Film
zum Thema "Fleischkonsum und Tierleid" zu zeigen, der zuvor auch mehrfach im
öffentlich-rechtlichen Fernsehen gelaufen ist – mit Beweisen über die
mörderischen Begleitumstände unseres Fleischkonsums für die Tiere, aber auch
für die Menschen selbst und den ganzen Planeten Erde, die niemand weg
diskutieren kann.
Und da, wie alle Jahre wieder, das kirchliche Erntedankfest nahte, fragte
ich die Kinder und Jugendlichen: ´Können wir angesichts dieses furchtbaren
Leids der Tiere und von einigem Negativen mehr am Erntedankfest wirklich
guten Gewissens für Fleisch und Wurst danken?` Ich ließ die Antwort
natürlich offen, denn ich wollte keinem zu nahe treten. Nur zum Nachdenken
anregen. Die Folge war, dass bei einem der etwa 13-jährigen Kinder das
Gewissen erwachte und er im Elternhaus ´sein` Stück Fleisch nicht mehr essen
wollte. Und die Mutter beklagte sich deswegen bei dem leitenden Pfarrer der
Kirchengemeinde.
Die Luft war allmählich sehr dünn
geworden in der Kirche. Und, wie bei so vielen anderen Themen auch, war mir
klar, dass von der Kirche nicht die lebensnotwendigen Impulse für eine
zukunftsfähige Gesellschaft ausgehen würden. Denn dort geht es nicht um
Wahrheit und Einsicht, sondern vor allem um Selbsterhaltung und
gesellschaftlichen Machterhalt. Man kann sich allenfalls zu irgendwelchen
Kompromissen aus schon bestehenden Kompromissen durchringen, die dann aber
auch wiederum so formuliert werden, dass sie jede zahlungskräftige Interessengruppe meist
nach ihrem Gutdünken auslegen kann. Welch ein Gegensatz zu dem unbequemen
Jesus von Nazareth – nicht nur auf diesem Gebiet. Und wehe denen, die sich,
anders als die Kirche, ein Beispiel an Jesus von Nazareth nehmen und
Klartext sprechen.
Als nach einigen Jahren – ich war jetzt
längst ausgetreten – die BSE-Krise in den Medien ein großes Thema war, wagte
ein kirchlicher Amtsträger nur ganz schüchtern, die Menge des
gesellschaftlichen Fleischkonsums in Frage zu stellen – noch nicht einmal
die blutige Sache selbst. Auch dachte er über vegetarische Angebote auf den
Speiseplänen in
kirchlichen Einrichtungen nach; natürlich nicht, um den Fleischkonsum zu
ersetzen, sondern nur als Zusatzangebot; und auch kaum der Tiere wegen. Er dachte eher an die menschliche
Gesundheit. Sogleich löste er jedoch einen Aufruhr in der lokalen
Bauernschaft aus und bekam darauf hin einen großen Präsentkorb mit Fleisch- und Wurstwaren
aus ´heimischer Schlachtung` geschenkt (als ob es ein Gütesiegel wäre, wenn
der Henker gleich um die Ecke wohnt). Und das Präsent erfüllte seinen Zweck.
Der Würdenträger wurde nun mit dem geschenkten Schinken und mit strahlendem
Gesicht in der
Zeitung abgebildet, und seine ohnehin nicht sehr mutigen Aussagen erschienen
so noch mehr abgemildert und relativiert, so dass sie nun fast völlig nichts sagend waren. Und die
Interessengruppen der Viehzüchter und Metzger waren wieder zufrieden." (Dieter
Potzel)
29.09.2008 / 15.11.2009 -
"Tiefgläubige" Vizepräsidentin-Kandidatin Sarah Palin: eine fanatische
Tiertöterin - Dass die "evangelikale" Kirchenanhängerin Sarah Palin als "Sport"-Jägerin
Tiere zu ihrem privaten "Vergnügen" verwundet und tötet, war bereits
bekannt. Dies
ist eine Gemeinsamkeit mit der Spitzenpolitikerin der Demokraten und
Entenjägerin Hillary Clinton, die ebenso gerne zum Vergnügen Tiere
erschießt, die ihr nichts angetan haben (siehe
hier).
Nun werden bei den "Lust"-Tötungen Sarah Palins immer grausamere Details bekannt: "Im Mai 2008 soll sie
eine Kampagne zur Streichung der Eisbären von der Roten Liste gefährdeter
Arten unterstützt haben [damit sie umgebracht werden dürfen]. Außerdem
legalisierte sie das Jagen von Wölfen und Bären in Alaska per Flugzeug",
eine besonders feige Art der Jagd
(Bild, 29.9.2008).
Die Seite http://www.grizzlybay.org/SarahPalinInfoPage.htm zeigt einige Fotos
des Jagdtriebs der Familie Palin.
Am liebsten bringt die "tiefgläubige" Hoffnungsträgerin der konservativen
amerikanischen Kirchenchristen die
edlen Alaska-Karibu-Hirsche mit ihren prächtigen Geweihen um. Spiegel online
zeigt sie vor einem Hirsch, den sie in den Hals und den Unterkiefer
geschossen hat und der vermutlich qualvoll verblutete. Und es heißt dort:
"Palins Speisekammer ist voll gestopft mit von ihr selbst erlegten Exemplaren
der gesamten Tierwelt der alaskischen Tundra" (12.9.2008;
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,577469,00.html).
Und weiter: "Jagdgewehre prägten ihre Kindheit, tote Körper von im wilden
Nordwesten Alaskas erlegten Tieren". Und zum Foto mit dem getöteten Hirsch.
"Sie lächelt ihr berühmtes Lächeln inmitten blutiger Beute." "Endlich einmal
eine Frau, die richtig töten kann", so sagt sich vielleicht mancher
Amerikaner. "Und dann noch gläubig".
Von dem russischen Schriftsteller Leo Tolstoi stammt der Satz: "Vom
Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt".
Und in ihrer im Jahr 2009 erschienenen
Biografie bekennt sich die evangelische Massen-Jägerin später auch brachial zum
Fleischkonsum, gerade auch, wenn noch das Blut eines Tieres daran haftet: "Ich liebe Fleisch. Ich
mag Schweinshaxe, dicke Burger mit Speck, den Fettrand eines blutigen
Steaks. Vor allem mag ich Elch und Karibu" (Focus online, 15.11.2009).
Wäre der 72-jährige John McCain zum Präsidenten gewählt worden und ihm etwas
zugestoßen, wäre Sarah Palin die erste Präsidentin der
Vereinigten Staaten von Amerika - mit Zugang zu viel größeren Waffen als
denen, mit denen sie bisher schoss. Deshalb kam sie von ihrer Partei vor der
Wahl auch Politik-Kurse, um sich auf
ihre möglichen neuen Aufgaben vorzubereiten.
Politik-Kenner vermuten, dass sie für das Jahr 2012 unmittelbar für die
Präsidentschaft kandidieren könnte.
10.10.2008 -
Die Menschheit verliert durch die
Umweltzerstörung mehr Geld als bei der aktuellen Finanzkrise - "Die Menschheit verliert durch die
Umweltzerstörung mehr Geld als bei der aktuellen Finanzkrise. Besonders
teuer ist die Abholzung von Wäldern weltweit.
Sie verursacht Schäden bis zu fünf Billionen Dollar pro
Jahr (!), ergab eine EU-Studie"
(Spiegel online, 11.10.2008). Durch die gnadenlose Zerstörung des
Planeten Erde durch mächtige "Diener des Mammon" werden "Naturwerte"
unwiederbringlich zerstört, "die allen Menschen gehören". Zudem sind sie der
notwendige Lebensraum von Tieren, ohne die der Mensch nicht überleben kann.
Doch die Tiere werden vom Menschen, der selbsternannten "Krone der
Schöpfung", ja ohnehin aus Profitgier weltweit bestialisch vernichtet, im
übertragenen Sinne also auf dem Altar des Gottes "Mammon" zu Milliarden
grausamst gequält und abgeschlachtet. Nach römisch-katholischer Lehre haben die Tiere keine
unsterbliche Seele und sind nicht schmerzempfindlich wie der Mensch, was zu
den geistigen Hintergründen für das beispiellose Desaster gehört
(http://www.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html).
Siehe dazu auch:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,583396,00.html
http://www.theologe.de/theologe7.htm#4
Die Alternative dazu wäre die einfache Lehre des Jesus von
Nazareth gewesen, der auch die Tiere liebte (siehe dazu
Der Theologe Nr. 7) und den Menschen in der
Bergpredigt (Matthäusevangelium, Kapitel 5-7) die Goldene Regel
erklärte, die lautet: "Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun, das tut
ihr ihnen auch", was z. B. im Wirtschaftsleben bedeutet: "Üb immer Treu und
Redlichkeit".
13.10. / 17.10.2008 / 16.12.2009 -
Entsetzen der
Umwelt-Wissenschaftler über Kandidatin Sarah Palin - "Schlimmer geht´s
immer" / Lenkt Palin davon ab, dass auch die anderen keine Lösungen
haben? / 2009: US-Politikerin fordert Boykott des Klimagipfels in
Kopenhagen. Es gebe keinen "Klimawandel" und mehr Umweltschutz schade dem
Wohlstand
- Präsident George
W. Bush schien lange Zeit einer der letzten Menschen zu sein, der sich gegen
die Erkenntnis sträubte, dass der Klimawandel, der sich mehr und mehr zur
Klimakatastrophe ausweitet, vom Menschen verursacht ist. Erst mit der Zeit zeigte er
ein wenig Einsicht. Die Kandidatin Sarah Palin jedoch, die im Fall
einer Präsidentschaft des Republikaners John McCain neue "Energieexpertin"
der USA würde (und im Fall des Abtretens des bereits 72-jährigen McCain neue
Präsidentin), habe noch vor kurzem in einem Interview gesagt, "Menschen hätten mit dem
Klimawandel nichts zu tun". So schreibt Spiegel online (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,583226,00.html).
Wörtlich sagte sie im Dezember 2007: "Ich bin kein
Al-Gore-Weltuntergangs-Umweltaktivist, der die Veränderungen in unserem
Klima menschlichen Aktivitäten zuschreibt". Weiterhin wurde noch an dem
Tag ihrer Nominierung zur Kandidatin [31.8.2008] ein Interview
zum Thema Klimakatastrophe veröffentlicht, in dem sie sagte: "Ich bin niemand, der den Menschen als
Ursache betrachtet" (zit. nach Frankfurter Rundschau, 16.9.2008;
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/wahlen_in_den_usa/1595289_Eskimos-bringen-Palin-in-Bedraengnis.html).
Inzwischen erhielt die Gouverneurin von Alaska verschiedene Schulungen in
Politik. So relativierte sie
seither in einem Fernsehduell auch ihre Position und sagte, der Klimawandel sei
"nicht nur vom Menschen verursacht", sondern auch von angeblich "zyklischen
Temperaturschwankungen" (Spiegel online, 3.10.2008). Ist das nun
- was den immerhin von ihr erstmals eingestandenen Anteil der Menschen betrifft
(nachdem dies jedoch schon seit Jahren bewiesen ist) - teilweise eine neue
Einsicht oder vor allem ein weitgehend folgenloses taktisches Manöver? Es
zeigt sich daran, wenn man fragt: Was würde aus einer solchen
Haltung praktisch abgeleitet? Wenn vor allem "zyklische
Temperaturschwankungen" Schuld sein sollen, ist dann ein radikales Umdenken und eine Umkehr
überhaupt nötig? Und weiter: Wer
soll dann wiederum Schuld sein an diesen "zyklischen Temperaturschwankungen",
die den ganzen Planeten bedrohen?
Vielleicht ihr Gott? Schon das wäre ein Grund, diesem "Gott" und seinen
Hintermännern nicht im Geringsten zu vertrauen.
Ein gutes Jahr
später [Dezember 2009] legt Sarah Palin nach und streitet den Klimawandel nun völlig ab.
Die Wissenschaftler würden angeblich Daten fälschen und die
Temperaturen würden ihrer Meinung nach weltweit sinken. Die Lügen-Propaganda
der kirchlichen Fanatikerin im Wortlaut: "Führende Klimaexperten haben
Aufzeichnungen zerstört und ihre Daten manipuliert, um den tatsächlichen
Rückgang der weltweiten Temperaturen zu vertuschen".
"Schon allein wegen dieses ´eklatanten
Skandals`, fordert die konservative Republikanerin, müssten die USA jetzt
den gesamten Kopenhagen-Gipfel boykottieren". Mehr Rücksicht auf die
Umwelt
würde nämlich dem angeblich gottgegebenen Wohlstand in den reichen
Industrie-Ländern schaden. Und dahinter steckt womöglich auch die
"Liebe" der Spitzen-Politikerin zu den
Öl-Konzernen, welche die überdurchschnittlich viel "betende" Politikerin unterstützen. "Palin ist in
ihrer Zeit als Alaskas Gouverneurin von fast allen großen Ölkonzernen
unterstützt worden – von Exxon über Chevron und Conoco Phillips bis Shell.
Ihr Ehemann Todd hat für BP gearbeitet. Sie selbst hat sich für neue
Ölbohrungen stark gemacht und wollte dafür sogar ein Wildschutzgebiet im
Norden ihres Bundesstaates, das ´Arctic National Wildlife Refuge`, freigeben
lassen" (focus.de, 16,12.2009). Und auch sie selbst bringt Tiere in
ihrer Freizeit als "Sport"-Jägerin am liebsten um.
Während die Klima-Apokalypse nicht mehr abzuwenden ist, die schlimmen
Auswirkungen durch beherztes Handeln jedoch wenigstens hier und da ein wenig zu
lindern seien, denkt die angeblich in "Jesus" "wiedergeborene" Kandidatin
jedoch nicht im Geringsten daran. Spiegel online kommentiert hierzu einen Artikel des
renommierten US-Wissenschaftsmagazins New Scientist und schreibt:
"Nach acht Jahren der Gängelung der Wissenschaft [durch die Regierung Bush],
der Hörigkeit gegenüber Öl-Lobbyisten und religiösen Eiferern, der Leugnung
des Klimawandels und der Missachtung seriöser Studien kann es nur besser
werden im Weißen Haus. Egal, wer Präsident wird. Doch inzwischen ist man
sich nicht mehr so sicher. Spätestens seit McCain Sarah Palin zu seiner
Vize-Kandidatin auserkoren hat, schwant manchem Forscher: Schlimmer geht's
immer" (Spiegel online, 13.10.2008).
Damit wird auch die Verhöhnung
des Jesus von Nazareth weiter auf die Spitze getrieben, der die Einheit von
Menschen, Tieren und Natur lehrte (siehe z. B.
hier; Hinweise in der Bibel in
Der Theologe Nr. 7). Nach Palin würde ihr
"Jesus" angeblich irgendwann alles reparieren, egal, wie der Mensch sich bis
dahin verhält. Doch auch die "Götter"
von Obama, Biden und McCain sind nicht viel besser.
So hat letztlich auch die Wahl des
ökumenischen Duos
Barack Obama
(evangelisch) und Joseph Biden (katholisch) von den Demokraten keine echte Umkehr
gebracht, so
dass die "Mächtigsten dieser Welt" die Menschheit und diese Zivilisation
so oder so wohl in noch nie da gewesene Katastrophen führen. Und hier und da lenken die
teils Furcht erregenden Ansichten der Kandidatin Palin möglicherweise nur
davon ab, dass auch der politische Gegner nichts anderes bieten kann als den
einen oder anderen undichten "Flicken" auf einem porösen Schlauch, dem
mehr und mehr die Luft ausgeht.
Siehe dazu auch unsere Meldungen:
Glaubenswahn um die Wiederkunft von Jesus
Fünf Billionen Euro Schaden jährlich durch gnadenlose
Abholzung der Wälder
Sarah Palin will Eisbären von der roten
"Liste der gefährdeten Tierarten" streichen und Wölfe und Bären von
Flugzeugen aus jagen lassen
Und: Der Theologe Nr. 7 über das
tierfreundliche Urchristentum und die Barbarei gegenüber der Natur im
kirchenchristlichen Abendland
Und: Der Theologe Nr. 32
über das Verhältnis von Kirche und Tieren
Sowie: Der Theologe Nr. 33 über
die Zehn Gebote: Darin über das
Orchester der Mutter
Erde und über die
verlorene Einheit der Schöpfung
27.10.2008 -
Konfessionelle "Priesterkaste" möchte grausamen
"Blut-Gott" beibehalten - Dass wir in einer großen Zeitenwende
leben, ist auch in der Theologie spürbar. So weist etwa der ehemalige
evangelische "nordelbische" Landesbischof und Bibelübersetzer Ulrich
Wilckens bei einem Vortrag in Bensheim darauf hin, dass sich das
"Christentum" "heute einer Welle der Kritik ausgesetzt" sieht, die sich
gegen "zentrale Inhalte ihres Glaubens richtet und etwa den Sinn des
Kreuzestodes Jesu anzweifelt" (idea, 26.10.2008). Mit diesem Sinn
meint er die "Vorstellung eines Gottes", "der zu seiner Versöhnung den Tod
seines Sohnes brauche". Daran glaubt der ehemalige Landesbischof. Dies ist
jedoch die grausame Vorstellung der Priesterkaste, für die bis zum Kommen von
Jesus unschuldige Tiere abgeschlachtet werden mussten, um diesen Gott zu
"beruhigen", und für die schließlich Jesus von Nazareth als
angebliches "Sühnopfer"
grausam hingerichtet werden musste.
In diesem Sinne entlarvt sich auch
Altbischof Ulrich Wilckens. So schreibt idea über Aussagen seines
Vortrags: "Das Verlangen, die durch die Auflehnung des Menschen gegen Gott,
die Sünde, gestörte Lebensgemeinschaft wiederherzustellen, stehe ebenso
hinter alttestamentlichen Opferritualen wie dem Kreuzestod Jesu Christi."
Wilckens weist also auf eine Kontinuität dieses Glaubens hin, der im Alten
Testament durch die damaligen Priester repräsentiert wurde und in der Zeit
des Neuen Testaments durch die Priester der Kirche.
Gemäß dem Alt-Landesbischof und den konfessionellen Kirchen dienen also z. B. folgende
angebliche Anweisungen Gottes dazu, die "gestörte Lebensgemeinschaft
wiederherzustellen":
Der Priester soll beim Schaf "seine Hand auf den Kopf des Opfers legen und
es vor dem Offenbarungszelt schlachten." "Den ganzen Fettschwanz, den er
nahe an den Schwanzwirbelknochen ablösen soll", soll er Gott "darbringen"
(3. Mose 3, 8-9).
Den Stier soll der
Priester "abhäuten und ihn in Stücke zerlegen". Sein Fell und seinen
Mageninhalt soll er "aus dem Lager hinaus an den Abfallplatz schaffen"
(3. Mose 1, 6; 4, 11-12).
Von der Ziege soll er "den Kopf auf das Holz über dem Altarfeuer legen"
(3. Mose 1, 11-12).
Der Taube soll er "ihren Kopf abtrennen", "ihren Kropf mit den Federn
entfernen" und ihr die "Flügel einreißen, ohne sie dabei zu teilen ... Ihr
Blut soll gegen die Altarwand ausgepresst werden" (3. Mose 1, 15-17).
Bei diesen Voodoo-ähnlichen Praktiken sollen die genannten Tiere zuvor ohne Betäubung abgemurkst werden -
alles zur "Beruhigung" dieses Gottes. Und die brennenden Kadaver dienen dann
"zum lieblichen Duft" für diesen Gott (z. B. auch 3. Mose 3, 1-17).
Angeblich wäre dieser Gott durch den Foltertod seines Sohnes dann endgültig
"beruhigt" worden, so dass er den "lieblichen Duft"
von Schlachthäusern und
Fleischküchen heute nicht mehr braucht. Umso mehr sollen sich die Menschen
dann an diesen Düften und Geschmäckern laben - in der Folge einer in der Geschichte der Zivilisation bisher
beispiellosen Barbarei an den Mitgeschöpfen der Menschen in der
Massentierhaltung (siehe dazu Der Theologe Nr. 7).
Doch schon die Gottespropheten des Alten Testaments sprachen vehement gegen
diesen Opferglauben, der angeblich "Gottes Wort" sein soll (siehe z. B.
hier). Daran knüpfte später
Jesus von Nazareth an. Mit ihm hat ein solcher Glaube, der zu "alttestamentlichen
Opferritualen" führte, wie es Bischof Wilckens sagte, ebenso nichts zu tun.
Und auch die Vorstellung, dass Jesus durch seinen Tod einen angeblichen Zorn
Gottes sühne, stammt nicht von Jesus. Denn Jesus von Nazareth war nicht auf der Erde, um sich hier zur
angeblichen Genugtuung
für diesen Gott zu Tode foltern zu lassen. Er wollte mit den Menschen ein
Friedensreich aufbauen - als Vorbild für alle Menschen und Völker, um zu zeigen, wie
Mensch und Tier in Einheit mit der Schöpfung in Frieden auf der Erde leben
können. Zum "Opfer" der damaligen Priesterkaste und der römischen
Besatzungsmacht wurde Jesus erst, als die Menschen, eingeschüchtert von den
Priestern, ihn im Stich ließen (mehr dazu siehe
hier).
Und heute sind es die geistigen Nachfolger der damaligen Priesterkaste,
nämlich die
Priester der konfessionellen Kirchen, welche die Menschen einschüchtern. Sie
wollen die "Kirchenschafe"
mithilfe der Drohung mit der ewigen Verdammnis (der grässlichsten aller
religiösen Vorstellungen, erfunden im Kirchenchristentum; vgl. dazu
Der Theologe Nr. 19)
im Pferch ihrer Institution und ihres letztlich zornigen Gottes festhalten.
Und dieser Gott öffnet die Türe für die "Seligkeit" angeblich nur
dann, wenn der Mensch im kirchlichen Sinne "glaubt", also den Dogmen der
Kirche hörig ist, was auch nicht das Geringste mit Jesus zu tun hat.
Doch die Zeitenwende ist im Gange. Und so wird heute auch entlarvt,
wie die Kirche, angefangen mit Paulus, die Lehre des großen Friedenslehrers
und Sohnes Gottes, Jesus von Nazareth, verfälschte und seinen furchtbaren
Tod zu einem "Sühnopfer" im Sinne der alttestamentlichen Priesterkaste
umdeutete (mehr dazu in Der Theologe Nr. 5).
Dabei hatte Jesus gewollt, dass die Menschen nach den Zehn Geboten und
seiner Bergpredigt praktisch leben (siehe z. B.
hier) und dass sie auf diese
Weise den nahen Gott
erleben, der ihnen dabei hilft, ihr Leben zu meistern. Dieser Gott lehrte
niemals, ein
unschuldiges Tier, das Er selbst erschaffen hat, zu Seiner "Beruhigung"
abzustechen und für seinem Nasengenuss zu verbrennen. Und dieser Gott hat
auch nicht den Foltertod Seines Sohnes gewollt noch hat Er sich eine ewige
Verdammnis für diejenigen Menschen ausgedacht, die dem kirchlichen Horror
und Zeremonienkult nicht mehr folgen wollen.
So könnte man auch sagen: Jesus ist ein Mann des Volkes und nicht der
Kirche. Und er lehrte einen Gott der Liebe und nicht der Kirche.
22.11. / 7.12.2008 -
Thanksgiving Day
in den USA: Bestialisches Brauchtum; US-Gouverneurin Sarah Palin plaudert in
die Kamera, während Truthahn live geköpft wird / Kirche verfluchte
Vegetarier - Jährlich werden
in den USA 50 Millionen Truthähne geschlachtet und aufgegessen, im
Durchschnitt also ca. 136.000 am Tag, ca. 95 pro Minute. Dafür wurden
Hinrichtungsmaschinen entwickelt, in die der lebendige Truthahn kopfüber
hineingesteckt wird. Dann wird ihm dort der Kopf abgerissen und der
Schlachter zieht den Rumpf wieder heraus. Vor allem zum Thanksgiving Day,
dem amerikanischen Erntedankfest an jedem 4. Donnerstag im November (also in
diesem Jahr am Donnerstag, den 27.11.2008), werden in den Familien die zuvor furchtbar
gemästeten und gequälten Mitgeschöpfe des Menschen verzehrt. Passend dazu
auch eine kannibalische Zeremonie: "Ein bekannter Brauch an Thanksgiving ist
das Brechen des
Gabelbeins (wishbone) des Truthahns. Hierzu wird dieser Knochen
getrocknet und dann von zwei Festteilnehmern mit je einem kleinen Finger
auseinander gezogen. Derjenige, dessen Stück nach dem Bruch das größere ist,
hat einen Wunsch frei" (Wikipedia, Thanksgiving, Stand: 22.11.2008).
In der Gouverneurs-Familie Palin ist die Gouverneurin selbst für die
Besorgung des Truthahns zuständig. Dies sagt sie, nachdem hinter ihr im Bild
gerade ein Truthahn in der Hinrichtungsmaschine geköpft wurde. Siehe
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/11/21/sarah-palin-interview/truthaehne-geschlachtet.html.
Die Redakteure von bild-online fragen, ob man die Politikerin mit den
Filmaufnahmen vielleicht
herein gelegt habe. Aber wieso herein gelegt? Was man sieht, ist nun mal
die Realität, und dies sind nun mal die üblichen "Vorarbeiten"
für die Festessen der Menschen. Und man sollte niemals ausblenden, was vor
jedem Fleischmahl geschieht. Und was
die evangelische Bibelanhängerin Sarah Palin betrifft: Sie ist ja selbst als
zigfache Tiertöterin bekannt (siehe hier).
Warum sollte sie also herein gelegt worden sein? Was man sieht, ist
Bestandteil ihrer Welt.
Sarah Palin darf zwar nach der verlorenen Wahl nun nicht die Welt
mitregieren, sondern muss sich auf Alaska beschränken. Doch das Töten gehört
auch zur Welt von Hillary Clinton, die als künftige
US-Außenministerin vermutlich in Zukunft die mächtigste Frau der Welt ist.
Siehe dazu unsere Nachricht hier.
Übrigens gibt es in den USA auch den zynischen "Brauch",
dass der Präsident zwei Truthähne "begnadigt" (im Vergleich dazu: 50 Millionen Truthähne werden
pro Jahr geschlachtet, den meisten davon bei lebendigem Leib unbetäubt der
Kopf abgerissen) zwei. In diesem Jahr fliegen die "begnadigten" Tiere 1.
Klasse nach Disney-Land, um dort als Attraktion für die Thanksgiving-Parade
missbraucht zu werden (siehe z. B.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=925499&kat=267). Doch Tiere
spüren auch den Weh und den Schmerz, der ihren Artgenossen angetan wurde.
PS: Diese Meldung ist keine spezielle Kritik an den USA
und ihren Bräuchen. Vergleichbare bösartige "Bräuche" gibt es auch in Europa und
anderen Kontinenten.
Die Hauptschuld daran trägt die Kirche. So ließ z. B. Papst Johannes
III. auf der offiziellen Synode der römisch-katholischen Kirche 561 in Braga
in Portugal verkünden:
"Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum
Genuss gegeben hat, für unrein hält und ... auf sie verzichtet ..., der sei mit
dem Bannfluch belegt" (Cod. Alderspac. 184 membranac. Saec. XIV. zit. nach
Ignaz von Döllinger, Beiträge zur Sektengeschichte des Mittelalters, Bd. 2,
München 1890, S. 295 f.). Vegetarisch lebende Tierfreunde müssen nach
römisch-katholischer Lehre demnach in eine ewige Hölle.
Zum Vergleich: Im späteren römisch-katholischen "Himmel" soll man
später z. B. 264 Päpste wieder sehen, aber kein einziges Tier, denn Tiere
hätten angeblich keine unsterbliche Seele. Jeder Mensch mit Herz und
Gewissen wird deshalb im Jenseits diesen gespenstischen Ort wohl meiden.
Siehe dazu auch: "Der Theologe Nr. 7": Jesus und
die ersten Urchristen waren Freunde der Tiere.
Sowie unsere Kurzmeldungen zum kirchlichen Weihnachtsfest in den Jahren
2005 und
2007, die nichts von ihrer
Aktualität verloren haben.
8.12.2008 / 18.12.2009 -
Unschuldige Tiere als
Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum,
Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch - Ob die jüdischen Schlachtfeste, das
islamische Opferfest, das grausame hinduistische Opferfest für die Göttin
Gadhimai in Nepal (300.000 Tiere werden vor 1.000.000 schaulustigen Menschen
massakriert und das Fleisch hinterher an die Menschen verteilt) oder das kirchliche Weihnachts- oder Osterfest: In
jedem Fall sind die Tiere die Leidtragenden dieser religiösen Praktiken.
So könnte man zunächst fragen: "Was wäre das für ein Gott, der durch
Tierschlachtungen gnädig gestimmt werden müsste?" Im kirchlichen Christentum
wurden diese Götzen-Opfer nun durch einen angeblich freiwilligen
Opfertod von Jesus ersetzt (siehe dazu
hier). Doch bleibt damit
auch der kirchliche Gott ein Gott, der einst ein solches Blutopfer für seine
heutige "Gnade" brauchte, in diesem Fall angeblich das seines eigenen
Sohnes. Und den Tieren wurde dadurch überhaupt nicht geholfen hat. Im
Gegenteil: Als "Dank" für dieses "Opfer" bringt man dafür im
Kirchenchristentum mehr Tiere um als je zuvor. Sie werden statt zu religiösen Opferzwecken
nun jedoch zu Millionen als Festtagsbraten
für den eigenen Gaumengenuss der Gläubigen "geopfert", was unzähligen Tieren mehr
den grausamen Tod bringt als in anderen Religionen, wo man mit einer
Schlachtung noch einen Gott "gnädig" zu stimmen versucht.
Eine Alternative dazu wäre ein vegetarisches Weihnachts-
und Silvestermenü
(Rezepte
z.B. unter
http://www.lebegesund.de)
und grundsätzlich auch religiöse Feste ohne Tiertötungen bzw. ohne
Fleischmahlzeiten. Und es braucht auch ein Land, wo Tiere weder gejagt noch geschlachtet werden (siehe z. B.
der Ansatz bei
www.gabriele-stiftung.de)
und wo schon eine kleine Ahnung von dem Schöpfungsfrieden wahrnehmbar ist,
den der Prophet Jesaja für das kommende Friedensreich verkündete: "Da
werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken
lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Rinder miteinander
treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, und Löwen werden Stroh
fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und
ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter. Man
wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berg; denn
das Land wird voll der Erkenntnis des Herrn sein, wie Wasser das Meer
bedeckt" (11, 6-9).
Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt. (Leo Tolstoi)
Hier spricht der Prophet deutlich aus, dass Tiere, die heute noch
"Raubtiere" sind, einst friedfertig leben und sich nicht mehr
von dem Fleisch anderer Tiere ernähren werden. Dies ist natürlich nicht
von heute auf morgen möglich. Doch die Voraussetzung ist zunächst die Umkehr
des brutalen Räubers und Jägers Mensch, der im Unterschied zur aktuellen
Situation mancher Tierarten gar nicht auf Fleisch angewiesen ist. Kehrt der
Mensch um, dann wird auch in der Tierwelt ganz allmählich der ursprüngliche
Frieden der Schöpfung Gottes wieder einziehen und der Planet Erde würde sich
nach und nach umgestalten. Denn die heutigen Raubtiere wurden in der
Evolutionsgeschichte vor langer Zeit erst durch den Jäger und Schlächter
Mensch ebenfalls zu Jägern und Tötern.
Noch werden Menschen heute ausgelacht, die glauben, dass der Prophet Jesaja
Recht hat und dass die Entwicklung wieder in die von ihm prophezeite
Richtung gehen sollte. Die Zukunft wird jedoch zeigen, welche Form der
Zivilisation überlebt und welche nicht.
Siehe dazu auch unsere Meldung vom 22.11.2008.
11. / 25.12.2008 / 9.11.2009 -
Neuer
Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen
- Heuchlerische
Papstrede - Neben den Millionen von arglosen Tieren, die zum
kirchlichen Weihnachtsfest geschlachtet werden, werden auch Millionen von
Fichten und Tannen, die im vollen Lebenssaft stehen, alljährlich für das
Fest umgehauen, allein in Deutschland 16 Millionen - ein Brauch, der sich im
kirchenchristlichen Deutschland seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert
entwickelt hat und sich
von dort weltweit verbreitet hat (siehe
hier). Dass diese
Tradition einem Todesurteil für die stattlichen Bäume gleichkommt, wird meist
ignoriert. Und dass dieses Brauchtum in Zeiten gigantischen weltweiten
Waldsterbens zudem ein Hohn ist, kommt noch hinzu. Das hindert die Kirche
jedoch nicht daran, mit die jeweils größten "Christbäume" in einem Dorf oder
in den Städten für sich abholzen zu lassen (bereits der Name "Christbaum"
ist dabei ein Unding, denn Christus hat nie Bäume zur Pflege eines Brauchs
abhacken lassen).
Ein neuer Höhenrekord wurde dabei
2008 im Vatikan erzielt. "Seit 120 Jahren" war eine monumentale Fichte aus dem Klostertal bei Gutenstein im Bezirk Wiener Neustadt auf 33 m Höhe
angewachsen. Die bisherige Rekordhöhe eines Vatikanbaumes war 31,5 m. Das
Gewicht des Baumes im Vatikan ohne Wurzel betrug, wie man wog, neun Tonnen (vol.at, 28.11.2008). Dem
Alter zufolge wäre der 33 m hohe Baum also um 1888 gepflanzt worden.
Im Jahr 2008 ließ man ihn nach 120 Jahren Leben auf dem Petersplatz in Rom also in ein paar
Tagen allmählich sterben. Zum Vergleich: Der im Vergleich zu anderen
Bäumen "riesige" Weihnachtsbaum, der während der Straßenunruhen in Athen
abbrannte, war "nur" 20 m hoch. Und der große traditionelle Weihnachtsbaum, den
die USA alljährlich vor dem Kapitol in Washington aufstellen lässt, war im Jahr
2008 acht Meter hoch. Auch er wirkte bereits riesig, wenn man daneben die
Menschen stehen sieht.
Bäume sterben nicht mit Getöse. Sondern schier unmerklich und
langsam zieht sich das Leben aus ihnen zurück, wenn man sie, für die Pflanze
schmerzvoll, fällt. Oder wenn man ihre Wurzeln bzw.
ihre Verbindung zum Erdreich kappt. Deshalb ist der Weihnachtsbaum auch
ein Symbol der Warnung. Er stirbt, so wie sich auch immer mehr Tier- und
Pflanzenarten in riesiger Zahl, doch schier unmerklich von diesem Planeten Erde verabschieden und
die Menschen mehr und mehr ihrem eigenen Schicksal überlassen.
Während also auch das Sterben dieser monumentalen alten Fichte im
Angesicht des Stuhles Petri begonnen hat,
veranstaltete die Kirche ihr Kult-Brimborium darum herum: Mit dem Segen des
Heiligenkreuzer Abtes Gregor Henkel-Donnersmarck begann der aufwändige
Tieflader-Spezialtransport der
Fichte vom österreichischen Klostertal nach Rom. In Rom angekommen wurde die
riesige Fichte neben dem Obelisken in einen tonnenschweren Sockel gesenkt und
mit Drahtseilen gesichert. Und am Freitag, den 12.12.2008 hatten Diözesanbischof Klaus Küng aus St. Pölten und der niederösterreichische
Landeshauptmann Erwin Pröll mit 850 römisch-katholischen Pilgern im Gefolge
den Rekord-Baum an Papst Benedikt XVI. übergeben. Neben dem Heiligkreuzer
Abt Henkel-Donnersmark waren auch die Äbte Georg Wilfinger (Stift Melk) und
Christian Haidinger (Altenburg) zur Baumübergabe mitgereist. Gleichzeitig verlieh
Erwin Pröll Joseph Ratzinger die Statuette des "goldenen Heiligen Leopold" als
Ehrenauszeichnung für den Kirchenführer. Und sozusagen als abgehackte Zugaben
schenkte die Abordnung aus Niederösterreich dem Vatikan auch 40 kleinere
Weihnachtsbäume für die Audienzhalle und die Kurienbehörden (kathweb.at,
11.12.2008). In seiner Dankesrede sagte Benedikt XVI. über den Baum: "Seine
aufstrebende Gestalt, sein Grün und die Lichter auf seinen Zweigen sind Symbole
des Lebens" (Radio Vatikan, 12.12.2008).
Doch schon bald lag der jetzt wurzellose Baum wieder quer, das Grün
war zu Fahlgelb
verwelkt und die Lichter alle abmontiert. Was ist der Baum im Vatikan dann also
in Wirklichkeit für
ein Symbol? Wer Ohren hat zu hören, der höre!
Zunächst war der Baum jedoch mit der Rekordzahl von 2.000 Christbaumkugeln sowie
Lichterketten und Girlanden - sozusagen als festliche Sterbehilfe - geschmückt
worden. Und am Samstag, den 13.12.2008, wurde der
Baum in Anwesenheit von Kurienkardinal Giovanni Lajolo "illuminiert", wie
vol.at schreibt, also künstlich beleuchtet.
Und am Sonntag, den 14.12.2008, erfolgte als Abschluss der Baumübergabe auch noch eine Messe im Petersdom
mit den Altenburger Sängerknaben, den Ziersdorfer Turmbläsern und allen
österreichischen Priestern, die sich derzeit in Rom aufhalten. Der Baum starb derweil weiter, was jedoch mit
den heuchlerischen Worten von den "Symbolen des Lebens" vernebelt wurde. Erinnert sei dazu
auch an die Ansprache von
Papst Benedikt XVI. zur Weihnachtsbaum-Übergabe im Jahr 2007. Damals stammte der
Baum aus Südtirol in Italien. Nach net-tribune.de vom 17.12.2007
erklärte der Papst damals, "die Tanne sei ein Symbol für das
Weihnachtsfest, denn mit ihren immergrünen Blättern erinnere sie an das
Leben, das nicht sterbe". Eine solche Rede könnte man vielleicht in einem
gesunden Wald halten, doch vor einem
abgeschlagenen Baum ist es
alle Jahre wieder eine Scheinheiligkeit, denn schon nach einigen Tagen verwelken bekanntlich die "immergrünen Blätter" = Nadeln
der Tanne oder Fichte, und würden beim
Schütteln abfallen. Zurück bleibt immer nur ein kahles Baumgerüst, das nur
noch daran erinnert, dass hier ein einst stattlicher Baum (der nebenbei zwei
Weltkriege überlebte) sinnlos und nur für eine diffuse religiöse
Kult-Gefühlsduselei der Gläubigen sterben musste.
Nach Weihnachten: Das Ende
der Bäume ist jetzt unübersehbar.
PS: Ein neuer Rekord auch in Deutschland: In der reichsten römisch-katholischen Diözese der Welt, in Köln in
Deutschland, deren Dom den Petersdom in Rom an Höhe deutlich überragt, wollte
man natürlich auch beim Weihnachtsbaum nicht "kleckern". Man schlug im
Jahr 2008 dazu eine 25
m hohe monumentale Fichte ab, "den größten Weihnachtsbaum des Rheinlands" (koeln-journal.de)
und nicht ganz in Deutschland, denn auf dem Münchner Marienplatz stellte
man mit einer 27 m hohen todgeweihten Fichte wohl ebenfalls einen
Rekord-Baum auf (nach 22 m im Jahr 2006 und 26 m im Jahr 2007). Der sterbende
Baum in Köln wurde dafür mit deutlich mehr Lämpchen als in München geschmückt,
nämlich mit 140.000 (gegenüber mageren 3.000 in München), was zu einem neuen
Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde führte (koelnerweihnachtsmarkt.de).
PS:
Wer auf einen Weihnachtsbaum nicht verzichten will, kann ja auch einen
edlen Baum mit künstlichen Nadeln
in seinem Wohnzimmer schmücken. Und für
wen es unbedingt eine lebendige Pflanze sein muss, der kann ja eine Fichte
im Wald schmücken. So waren auch die Ursprünge dieses Brauchs zur
Wintersonnenwende im antiken Mithras-Kult.
Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Chile. Dort ist der Handel
mit gefällten Tannenbäumen verboten. Es dürfen nur Bäume mit Wurzel verkauft
werden. Die meisten an der Tradition orientierten Christen schmückt zu
Weihnachten schöne Kunst-Bäume, die in jedem Jahr wieder verwendet werden
können (siehe Bild links).
Lesen Sie dazu auch eine etwas andere Weihnachtsgeschichte für Kinder und
Erwachsene: Der lebende
Weihnachtsbaum
7.1.2009 -
Keine Tiere erlaubt!
Priester verweist blinde Frau mit Blindenhund aus dem "Gottesdienst"
- "Tiere seien in einem christlichen Haus nicht gestattet" - Mit dieser
Begründung forderte der katholische Pfarrer einer Pfarrei in Verona/Italien eine
blinde Frau auf, "ihren Hund umgehend aus der Kirche zu entfernen" (Bild,
7.1.2009). Die blinde Katholikin versuchte zu erklären. Sie brauche ihren
Hund, er zeige ihr den Weg. Doch der Priester blieb hart. "Hund und Halterin
mussten den Gottesdienst verlassen."
Hintergrund: Vielleicht das dieses Erlebnis der blinden Frau innerlich
die Augen geöffnet. Selbst wenn ein anderer Priester vielleicht "gnädiger"
gewesen wäre: Die Kirche hat den Tieren die unsterbliche Seele
abgesprochen und hat auch in ihrem "Himmel" keinen Platz für ein Tier (vgl.
dazu "Der Theologe Nr. 7": Jesus und die Urchristen
waren Freunde der Tiere).
Unser Vorschlag: Tierfreunde und ehrliche Gottsucher sollten in der Regel
keine Kirche aus Stein mehr betreten. Die Natur ist der schönste Dom und der
Himmel ist seine Kuppel. Oder, wie schon der Urchrist Stephanus oder der große
jüdische Gottesprophet Jesaja sagten: "Der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln,
die mit Händen gemacht sind" (Apostelgeschichte 7, 48; vgl.
"Freie Christen Nr. 1": Gott wohnt nicht in Kirchen aus Stein).
10.1. / 12.10.2009 -
Jäger verwechselt anderen Jäger
mit Wildschwein - erschossen / Mensch zerstört weltweit ökologisches Gleichgewicht - Ist uns bewusst,
wie gerade die
genauso wie die Menschen schmerzempfindlichen Tiere
in Wald und Flur derzeit unter der klirrenden Kälte leiden? Das Winterfell
schützt meist nicht mehr ausreichend, da sich die Tiere durch die immer
schlechteren Umweltbedingungen (z. B. Gift, minderwertige Nahrung) nicht mehr
optimal auf den Winter vorbereiten können. Und dann kommen die Jäger und tragen
auch bei - 15° noch den Krieg in den Wald, wo die Tiere äußerste Ruhe brauchen,
um ihre Kräfte nicht zu erschöpfen.
Ein Jäger in Baden-Württemberg sah bei einer solchen barbarischen Jagd 80 m vor sich
im Gebüsch vermeintlich ein Wildschwein. Doch Jäger sehen oft altersbedingt nicht mehr so
gut, sind manchmal auch nicht nüchtern. In diesem Fall ist der Schütze
allerdings erst 44, und ob Alkohol im Spiel war, ist nicht bekannt. Der Schuss traf einen
anderen Jäger in
den Rücken. Er war im Unterschied zu den meisten Wildschweinen - die sich schwer verletzt oft noch tagelang durch den Wald schleppen, ehe sie furchtbar
verenden - sofort tot. Ein tragisches Ende: Während er Tiere töten wollte,
wurde er selbst für ein Tier gehalten und wurde getötet (Bild, 10.1.2009).
Der Jäger könnte noch leben, wenn die Jagd endlich verboten würde
(siehe dazu
http://www.abschaffung-der-jagd.de). Die
Bestie Mensch nimmt den Tieren Zug um Zug den Lebensraum und schreit dann auf,
wenn die noch übrigen Tiere etwas zu essen suchen. Für den Ego-Protz Mensch gilt
ein essendes Tier vielfach als "Schädling", denn er will die Erde nur für sich
ausplündern. Und ein Tier, das nicht mehr als seinen täglichen Bedarf an Nahrung decken
möchte, schmälert nur seinen Profit. Und ausgerechnet der Mensch, der es
schaffte, nicht nur seinesgleichen immer wieder zu zerbomben und zu erschießen
(siehe z. B. unsere Meldungen zum Gaza-Krieg), sondern die ganze Erde aus dem ökologischen Gleichgewicht zu werfen, maßt sich
an, in Wald und Flur für ein "Gleichgewicht" sorgen zu wollen. Und er
glaubt, dazu Tiere massenhaft erschießen zu müssen. Die Tiere sollen also schuld sein, wenn das
"Gleichgewicht" in der Natur "gestört" sei. Dabei zerstört der Jäger z. B. durch den Abschuss
von Leitbachen die Struktur ganzer Wildschwein-Rotten, die sich darauf hin
unkontrolliert vermehren. Würden die Tiere nicht blutig gejagt, würde der
Schöpfergeist in den Tieren die Vermehrung steuern, und ein ökologisches
Gleichgewicht würde sich ohne die Gewehre der Menschen mit der Zeit von selbst
einstellen, wie alle Erfahrungen auf diesem Gebiet
zeigen.
PS: In
Brandenburg haben Jäger z. B. Todesboxen für kleine Wildschweine entwickelt
(Bild, 5.9.2008). Man stellt die Boxen im Wald auf und legt Futter hinein,
z. B. Mais. Freut sich ein Frischling über das gefundene Futter und läuft in die Box, fällt sie zu. Dann
wartet der Frischling so lange, bis der Jäger vorbei kommt. Dann wird der
gefangene Frischling vom Jäger aus der Todesbox heraus genommen und in die
Hinrichtungsbox gesteckt und dort mit einem Kleinkalibergewehr erschossen. Würde man
ihn gleich in der Falle erschießen, könnten wohl die Blutspritzer andere Tiere
abschrecken.
Gemäß einem Evangelium, das nicht in die Bibel aufgenommen wurde, sagt Jesus von
Nazareth: "Siehe die Felder, wie sie wachsen
und fruchtbar sind, und die fruchttragenden Bäume und die Kräuter! Was willst du
noch mehr als das, was dir die ehrliche Arbeit deiner Hände gibt? Wehe den
Starken, die ihre Stärke missbrauchen! Wehe dem Schlauen, der die Geschöpfe
Gottes verwundet! Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst gejagt werden" (Das
Evangelium Jesu 14, 7;
http://www.theologe.de/jesus_freund-der-tiere.htm).
Vgl. dazu auch "Der Theologe Nr. 7": Jesus und die
ersten Christen waren Freunde der Tiere.
10.1.2009 -
Nobel-Restaurant schenkt 140
Jahre altem Hummer die Freiheit - Ein besonders "toller Fang" gelang
Hummerjägern in den USA, als sie einen zehn Kilo schwerer Hummer gefangen
hatten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Hummer um 1870 geboren wurde,
also ca. 140 Jahre alt sein muss. Kurz vor seiner geplanten Ermordung durch
Hineinwerfen in kochendes Wasser hatte der Besitzer des Restaurant in New York,
der den Hummer gekauft hatte, aber Gewissensbisse. Er entschied, den Hummer frei
zu lassen und in einer Gegend wieder auszusetzen, in welcher der Hummerfang
verboten ist (Bild, 10.1.2009). Dies ist ein guter Jahresbeginn. Doch
auch alle anderen Hummer möchten die Freiheit. Und letztlich alle Tiere, die
nicht dazu geschaffen wurden, um geschlachtet zu werden und in den Kochtöpfen
der Menschen zu enden.
Im Schöpfungsbericht der Bibel heißt es ursprünglich: "Sehet da, ich [Gott] habe
euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle
Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf
Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt,
habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. Und Gott sah
an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut" (1. Mose 1,
29-31). Erst später hat man Gott die Erlaubnis zum Fleischverzehr
unterschoben (vgl. dazu hier). Die
Umkehr erfolgt, wenn immer mehr Menschen auf das Verzehren der Tiere verzichten.
Gute vegetarische Rezepte finden Sie z. B. unter
http://www.lebegesund.de.
15.1. / 16.1.2009 -
Atommüll-Fässern in Asse droht Zerstörung / Was macht diese
Generation mit der Erde? - Der
radioaktive Müll aus Atomkraftwerken braucht teilweise 200.000 Jahre, bis seine
tödliche verseuchende Strahlung abgebaut ist, teilweise auch nur 24.000 Jahre
usw. Und die Politiker und Wirtschaftsführer dieser Generation maßen sich
trotzdem an, solchen Müll tonnenweise zu produzieren, und die Kirchenführer geben vielfach
ihren Segen dazu. Es wird schon nichts passieren, so das Geheuchel. Doch jetzt
steht gerade eine Kammer mit 6.000 Fässern radioaktivem Müll im Lager Asse in
Wolfenbüttel vor dem Einsturz. "Es besteht die Gefahr, dass die Fässer
zerstört werden", so Joachim Bluth vom
niedersächsischen Umweltministerium (Bild, 15.1.2009). Kein Erdbeben,
keine andere Naturkatastrophe, kein Land mit bestochener Regierung (davon geht
man zumindest aus) und ohne Sicherheitsmaßnahmen, kein Angriff im Krieg, einfach so
- und das inmitten des Landes mit den weltweit höchsten Sicherheitsstandards. Die Gefahr der
einstürzenden Kammer im Atommülllager Asse mag vielleicht mit 2,2 Milliarden
Euro Sanierungskosten (wer zahlt?) gebannt werden (Wikipedia, Stand:
16.1.2008). Doch ist das Lager ja nur ein kleiner Baustein im Riesenkomplex
der Atomindustrie. Und wie sieht es woanders aus oder wie wird es aussehen z. B.
in 100 Jahren, wenn z. B. 0,5 Promille der tödlichen Strahlung abgebaut ist. So ist das Atommülllager in Asse ein Symbol oder gar
ein Vorbote für das Ganze.
Und wie
werden wohl nachfolgende Generationen einmal die vielfach selbstzerstörerische
und gleichzeitig selbstgerechte Politik dieser
Generation und ihre Religion beurteilen? Vermutlich würden irgendwann alle
Geschichtsbücher umgeschrieben, falls es dann überhaupt noch geht. Denn wohin
führen die derzeitigen Politiker die Menschheit?
Im Schöpfungsbericht in der Bibel vor langer Zeit hieß es einmal, dass
die Menschen auch die Aufgabe haben, die Erde zu "bewahren" (1. Mose 2, 15).
Damals ahnte keiner, wozu die heutige Generation einmal fähig sein könnte und
was sie aus Gründen des maximalen Profits und für höchste Gehälter, Boni,
Sonderzahlungen und Dividenden auch tut. Doch auch in unserer Generation gab
und gibt es Propheten und weise Menschen, die schon vor Jahrzehnten Lösungswege
aufgezeigt haben, doch ausgerechnet die Kirche warnte einst - als noch Zeit zur
Umkehr war - vor den warnenden Stimmen (vgl.
hier).
Aktualisierung [10.2.2009]: "Atom-Sauhaufen" Asse bei
http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1272418.html
20.1. / 4.2.2009 -
"Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt" (Leo Tolstoi)
- Metzger und Jäger zielt mit Waffe auf Sohn / Britische Soldaten beißen
lebenden Hühnern Kopf ab / Anderer Metzger verspeist Fleischstücke eines von ihm
ermordeten Mädchens / Und ein Koch zerstückelt den Körper seines Ex-Kollegen /
Soldaten trinken Schlangenblut - Der Satz des
russischen Schriftstellers Leo Tolstoi "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur
ein Schritt" hätte sich vielleicht einmal mehr beinahe
bei einem Familiendrama in München bewahrheitet. Der Metzger und
leidenschaftliche Jäger Jakob K. muss sich vor Gericht wegen versuchten Mordes
verantworten. Der sowohl berufs- als auch hobbymäßige Tiertöter erklärte
demgegenüber, er wollte seinen Sohn nur erschrecken.
Siehe dazu
http://www.tz-online.de/de/aktuelles/muenchen/artikel_56663.html
Vgl. dazu auch die Filmaufnahmen Britische Soldaten beißen lebenden Hühnern den
Kopf ab unter
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/01/21/soldaten-beissen-lebendigen-huehnern-kopf-ab/brutales-training-in-britischer-armee.html
sowie den Artikel über das Trinken von Schlangenblut durch thailändische und
US-Soldaten:
http://www.bild.de/BILD/news/2009/02/14/usa-soldaten-im-ueberlebenscamp/trinken-kobra-blut.html
Ein weiteres Verbrechen: In St. Petersburg in Russland hat sich der
Satz von Tolstoi dann kurz bewahrheitet. Ein Metzger ermordete mit seinem Freund
ein ihm bekanntes Mädchen, verspeiste danach "den linken Wadenmuskel und Teile
der linken Hüfte". Das Fleisch wurde zusammen mit Kartoffeln im Ofen gebacken.
Der Grund: Die beiden waren hungrig (Bild, 4.2.2009). Gegen den Metzger
wurde früher auch wegen Tierquälerei ermittelt.
Und ein furchtbares Verbrechen in Deutschland: Leichenteile eines Kochs
wurden in der Isar gefunden, zuerst die Arme ohne Fingerkuppen. Der Kopf soll im
Inn liegen, irgendwo in Tschechien Rumpf und Beine. Der Mann wurde zerstückelt.
Wie sich herausstellte ebenfalls von einem Koch, dem ehemaligen Chef eines
Wirtshauses "Jägerwirt", der sonst das Fleisch von Tieren zerstückelte
(http://www.bild.de/BILD/muenchen/aktuell/2009/02/05/grusel-moerder/der-taeter-ist-gefasst.html).
Untersuchungen darüber, wie das Schlachten und Zerlegen von Tieren die
Hemmschwelle senkt, Menschen zu schlachten und zu zerlegen, sind längst
überfällig.
Hintergrund: Das Gebot "Du sollst nicht töten" gilt auch gegenüber
Tieren.
22.1.2009 -
Wolle für die Schals der Würdenträger: Papst
segnete zwei Lämmchen
- am Karfreitag werden sie dann mit dem Beil
erschlagen und geschlachtet
-
In der Basilika "Sankt Angese Fuori le Mura" in Rom wurden am Jahrestag
der "heiligen" Agnes, dem 21. Januar, in jedem Jahr zwei Lämmer vom
Papst gesegnet. Aus der Wolle dieser gesegneten kleinen Schafe werden
später die Pallien (Einzahl "Pallium") für die Erzbischöfe gewebt -
Schals, in die Kreuze eingestickt werden. Das Pallium gilt als Zeichen
der Teilhabe an der "Hirtengewalt" des Erzbischofs mit dem Papst.
Näheres zum Pallium erfahren Sie bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Pallium.
Mit Jesus von Nazareth hat das Pallium nichts zu tun. Er setzte weder
einen Papst noch Erzbischöfe ein und er überreichte seinen Jüngern auch
keine besonderen Schals. Seine Nachfolger waren gekleidet wie das Volk.
Er setzte auch keine "Heiligen" ein wie die Päpste, denn für Jesus, den
Christus, war Gott allein heilig, so wie es auch in Offenbarung 15, 4
und 16, 5 heißt. Und die "Hirtengewalt", die sich die
Führer der katholischen Kirche aufgrund einer Zusage an Petrus (als
dessen Nachfolger sich die Päpste betrachten) laut Matthäus 16, 19
zusprechen, ist eine falsche Interpretation der Bibel. Denn in
Matthäus 18, 18 wird diese von der Kirche "Schlüsselgewalt" genannte
Zusage allen Christen verliehen, nicht nur dem Petrus.
So weit zum Pallium. Doch was passiert eigentlich mit den
Lämmern, die im Video-Clip des Vatikan dem Zuschauer so vertrauensvoll in die Augen
schauen? Dazu ist im Hamburger
Abendblatt vom 29.6.1995 eine Reportage zu lesen, aus der wir
nachfolgend einige Passagen dokumentieren. Es geht in dieser Reportage um die Nonne Emanuela,
die in ihrem Kloster Santa Cecilia auf die Ankunft des
Hamburger Erzbischofs Ludwig Averkamp wartete. Die Reportage
enthüllt: Die Pallien der Erzbischöfe sind in Wahrheit
- symbolisch gesprochen - blutige Schals,
getränkt im Blut unschuldiger Tiere.
Die Nonne Emanuela erzählt:
"´Dabei weiß er [der
Erzbischof] wahrscheinlich gar
nicht, dass es uns gibt und dass ich unter einem grausamen Brauch leiden muss`,
sagt sie" ...
"Weil aber auch vor den Trappisten der Zahn der Zeit nicht haltmacht und
die Mönche immer seltener werden, gibt der Prior von Tre Fontane
zerknirscht zu, dass die Lämmer keineswegs wie früher auf dem Gelände
des Klosters aufgezogen werden, man kauft sie einem Schäfer ab. Nach der
Segnung fahren die Boten des Papstes die Tiere direkt in den
Kirchenstaat, wo sie vom Papst gestreichelt [und noch einmal gesegnet] werden.
Dann sacken die vatikanischen Legaten die Lämmer wieder ein und bringen
sie zum Kloster Santa Cecilia in Trastevere zu Schwester Emanuela"
...
"´Weil die Lämmchen ja nur ganz wenig Wolle haben, mischen wir die
Lammwolle mit normaler Wolle`, sagt Schwester Emanuela. Die 17 Nonnen
des Klosters müssen dann die Pallien zusammennähen" ...
"Der Brauch belässt es aber nicht dabei, dass die Lämmer geschoren
werden, um die Pallien-Wolle zu produzieren, am Karfreitag müssen die
Tiere geschlachtet werden. Das Fleisch wird an die Armen verteilt`, sagt
Schwester Emanuela und versucht, die Tränen zu unterdrücken.
Am
Karfreitag muss eine der Nonnen in den Keller steigen, ein scharfes Beil
holen und in den Klostergarten gehen. Keine der Nonnen mag die Lämmer
töten, ... also wechseln sich die Nonnen ab, mit Ausnahme von Schwester
Emanuela. ´Ich mach´ das nicht. Gegen das Pallium habe ich ja nichts,
aber
dass wir immer diese kleinen Lämmer töten
müssen, ist schon grausam. Das Fleisch den
Armen zu geben, macht ja auch nicht soviel Sinn, an denen ist doch noch gar
nichts dran.`"
Quelle:
http://www.abendblatt.de/extra/service/944949.html?url=/ha/1995/xml/19950629xml/habxml950406_16335.xml
Auch das Schlachten von Tieren hat mit Jesus von Nazareth nichts zu tun.
Jesus, der Christus, war ein Freund der Tiere und ordnete niemals
Schlachtungen an. Auch trug er keine Kleidungsstücke, für deren
Herstellung Tiere umgebracht wurden. Und außerdem lehrte er die Reichen,
ihren Reichtum zu teilen und den Armen Brot zu geben. Der Vatikan hortet jedoch
seinen Reichtum und gibt nur einige Alibi-Gaben weiter.
23.1.2009 -
Präsident des Umweltbundesamtes
erklärt: Nur noch
sonntags Fleisch essen - Andreas Troge (58), Präsident des
Umweltbundesamtes in Berlin, plädierte anlässlich der Grünen Woche, der
weltgrößten Agrarmesse in Berlin, für ein Überdenken des "hohen Fleischkonsums"
und eine "Rückkehr zum Sonntagsbraten". "Das tue nicht nur der
Gesundheit gut, sondern nütze auch dem Klima",
so Troge gegenüber der Berliner Zeitung
(http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0122/politik/0053/index.html).
Die Fakten liegen schon lange auf den Tisch und sind allgemein zugänglich:
In der durch künstliche Befruchtung hochgezogenen Massentierhaltung für das Fleisch der Reichen wird das Getreide
verfüttert, das die Hungernden bräuchten, um zu überleben. Zudem werden
Regenwälder und andere Flächen z. B. für Viehhaltung oder Viehfutter gerodet,
auf denen man Getreide und Gemüse für die Armen anbauen könnte.
Durch den vermehrten Methanausstoß
aufgrund der ausschließlich für den Fleischkonsum
gezüchteten Tiere wird das Klima massiv geschädigt, von anderen
Schäden durch die industrialisierte Massentierhaltung gar nicht zu reden (siehe
z. B. oben den Artikel aus der Berliner Zeitung). Der
Fleischkonsum schädigt das Klima insgesamt mehr als der Straßenverkehr.
Tiere sind empfindsame und schmerzempfindliche Wesen und spüren, was mit ihnen
geschieht. In ihnen steckt ebenso der Wunsch nach Freiheit wie im Menschen.
Fleischkonsum ist massiv gesundheitsschädlich.
Und, und, und ...
Doch einmal mehr die Partei, die den Namen "christlich" missbraucht,
wehrt sich gegen den Vorschlag des
Präsidenten: "Herr Troge soll uns mit seinen
Verboten verschonen und uns nicht die Lust am Essen nehmen", so der
Katholik und CDU-Lobbyist
für Fleischkonsum im Bundestag, Peter Bleser (Bild,
23.1.2009). Jesus, der Christus, war demgegenüber kein
Lusttieresser, sondern ein Freund der
Tiere - siehe hier sowie
Der Theologe Nr. 7; dazu eine Antwort auf die Frage:
Hat Jesus nicht auf Fleisch gegessen? ab
hier.
Für uns geht der Vorschlag von Präsident Andreas Troge zwar in die richtige
Richtung, aber noch nicht weit genug. Wir schlagen vor: "Hört endlich auf mit
dem Fleischverzehr: Um der Menschen willen, um der Tiere willen, der eigenen
Gesundheit zuliebe und um des ganzen Planeten Erde willen!" Und: Metzger,
Schlachter und Schlachttierzüchter, bitte umschulen! - Eine kleine Milliarde
weniger für die Großbanken und ihre Boni-Empfänger, dafür diese Milliarde für
Eure Umschulung!
Hier einige Links aus dem Verlag "Das Weisse Pferd":
10.2.2009 -
So ruinieren die Politiker das Klima auf unserem Planeten - Politiker
und Lobbyisten großer Konzerne sind oft ein und dieselben Leute - zum Schaden
aller. Nachfolgend dokumentieren wir einen Ausschnitt aus einem Artikel in
Spiegel online vom 10.2.2009. Es beweist, dass viele engagierte Menschen,
auch in der Wirtschaft, etwas für eine Umkehr tun, doch an der Lobby-Politik der
Alteingesessenen scheitern. Hier der Sachverhalt:
"Windräder
und Solaranlagen revolutionieren den deutschen Strommix, sie schaffen
Arbeitsplätze und machen das Land unabhängiger von Importen. Doch sie ändern
nichts am Klimawandel. Im schlimmsten Fall schadet der Zubau der Ökoenergien dem
Klima sogar. Denn je mehr Windräder ans Netz gehen, desto weniger Strom können
Kohlekraftwerke absetzen - an sich eine wünschenswerte Entwicklung. Das Problem
ist jedoch, dass die Menge der insgesamt zur Verfügung stehenden CO2-Zertifikate
gleich bleibt. Mit anderen Worten: Pro Kilowattstunde Kohlestrom stehen auf
einmal mehr Zertifikate zur Verfügung als bisher - der Preis der
Verschmutzungsrechte fällt. In der vergangenen Handelsperiode ist genau dies
geschehen: Eine Tonne CO2 kostete zeitweise nur knapp mehr als null Euro. Die
großen Energiekonzerne haben damit keinerlei Anreiz, in klimaschonende
Technologien zu investieren. Im Gegenteil: Ihre überschüssigen Zertifikate
verkaufen die Unternehmen im europaweiten Handel, zum Beispiel an polnische oder
slowakische Kohlekraftwerke. Diese dürfen dann mehr CO2 emittieren als
eigentlich geplant - dank der deutschen Windräder. Angesichts der geringen
Effizienzgrade in osteuropäischen Kraftwerken ist das alles andere als
klimafreundlich. Besonders krass macht sich der Effekt bemerkbar, wenn die
Ökobranche schneller wächst als angenommen. In den vergangenen Jahren war dies
stets der Fall - die CO2-Planungen der EU-Kommission wurden damit von der
Realität überholt."
20.4.2009 -
Neues Kochbuch in der evangelischen Kirche: "Von allen guten Geister
verlassen"? - Im Auftrag des Lutherischen Weltbunds (LWB) erschien
jetzt im evangelischen Kreuz-Verlag in Stuttgart das Kochbuch
Unser
tägliches Brot – Rezepte, Gebete und Geschichten zum Grundrecht auf Nahrung.
Eines der vielen dort vorgeschlagenen Fleisch-Rezepte: "Christlich gebratenes
Meerschweinchen" - mit detaillierten Anweisungen, wie man das getötete Tier
dafür auseinander nimmt; vom "Häuten" über das Herausnehmen der Organe bis hin
zum Zerschneiden des Tieres. Nur: Wie genau man das Tier zuvor umbringt, überlassen
die Lutheraner der Phantasie der Gläubigen.
Tierschützer hatten protestiert und "fürchten, dass gerade jugendliche
Meerschweinchenbesitzer das Rezept nachkochen könnten" (Bild, 20.4.2009).
Anlass für das Buch sei die Vollversammlung des Lutherische Weltbundes,
ein geplantes Treffen von 400 evangelisch-lutherischen Kirchenführern vom
20.-27.7.2010 in Stuttgart. Das Thema des Kirchentreffens: "Unser täglich Brot
gib´ uns heute" (vgl. dazu auch unseren Artikel zum
Vaterunser). Die Kirche verteidigt in diesem Zusammenhang ihre
Fleischrezepte, und man kann jetzt schon davon ausgehen, dass viele Tiere für
den Gaumengenuss der Kirchenführer ihr Leben lassen müssen, darunter vielleicht
auch erstmals Meerschweinchen. "Meerschweinchen-Braten" ist z. B. in den Anden
"ein ganz wichtiges Lebensmittel", so die Vize-Generalsekretärin des
Lutherischen Weltbundes. In der Schweiz ist der Verzehr jedoch verboten, in
Deutschland allerdings erlaubt.
Die kirchlich empfohlenen Fleisch-Rezepte sind auch deshalb Stein des Anstoßes,
da der weltweite Fleischkonsum nachweislich und maßgeblich mitverantwortlich für
die weltweiten Hungersnöte sind.
Zu diesem Thema hier auch einige Links aus dem
Verlag Das Weisse Pferd:
Mehr zum neuen Kochbuch aus den Reihen der Kirche siehe
http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/aktuell/2009/04/18/meerschweinchen-braten/zoff-um-ekel-kochbuch-der-stuttgarter-kirchen.html.
Die Boulevardzeitung Bild kommentiert: "Sind die denn von allen
guten
Geistern verlassen?" (18.4.2009)
Und weiter zum Hintergrund: Jesus und die ersten Christen
beendeten einst den "selbstverständlichen" gewordenen Fleischkonsum (siehe
dazu Der Theologe Nr. 7). Und der Kirchenvater
Hieronymus, von der katholischen Kirche "heilig" gesprochen, erklärte im 4.
Jahrhundert:
"Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut
unbekannt; aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden
Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft; wie man in der Wüste dem
murrenden, sinnlichen Volk Wachteln vorwarf. Jesus Christus, welcher erschien,
als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass
es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen" (Adversus Jovinianum
I, 18).
Die Kirche jedoch sprach den Tieren die unsterbliche Seele und die
Leidensfähigkeit ab und schuf die geistigen Voraussetzungen für die heutige
Massentierhaltung und den hemmungslosen weltweiten Fleischkonsum. Das neue
Kochbuch ist nur ein weiteres Glied in der Kette dieses Schreckens.
Eine Alternative: Das Kochbuch Tiere leben lassen - vegetarisch
und vegan kochen; siehe
http://www.das-wort.com/deutsch/vegetarische-ernaehrung/index.php
14.7.2009 -
Zu Ehren des
"heiligen" Fermin: Friedfertige Stiere werden massakriert /
War auch Jimeno Romero ein Opfer für den "heiligen" Fermin? -
Alle Jahre wieder werden im Juli im
tiefkatholischen spanischen Pamplona (Region Navarra) zu Ehren des
"heiligen" Fermin Dutzende von Stiere - begleitet von dem Gegröle der Bestie
Mensch - durch die Straßen getrieben und dann am Abend in der Arena
unter weiterem Grölen abgeschlachtet. Die Stiere haben in der Regel keine Chance, denn
sie werden zuvor so gefoltert und brutalst zugerichtet, dass der Torero
immer leichtes Spiel hat, das Tier schlussendlich gar zu Tode zu foltern und
damit zu "gewinnen".
Lesen Sie mehr dazu unter:
http://www.das-weisse-pferd.com/03_12/stierkampf_vor_gericht.html
Könnte man von daher sagen: Der Mensch erweist
sich dadurch als "Krone"
der Schöpfung, so wie sie es die Kirche lehrt, dass er die körperliche
Überlegenheit des Stieres durch Waffen, Waffentechniken und überlegene
Tötungsmethoden wett macht? Und wenn die Kirche weiter
lehrt, allein der Mensch sei "Gottes Ebenbild", und nicht das Tier, dann
kann einem vor diesem Gott nur grausen, der sich ein solches Ebenbild
geschaffen haben soll. Der wahre Schöpfergott, der mit dem katholischen Gott nichts
zu tun hat, hat jedoch die
Einheit aller Lebensformen geschaffen, die einander in Frieden
dienen sollen und nicht die "Krone" Mensch, die alle anderen Lebensformen
töten und zu seinem "Nutzen" zerstören darf.
Dieses Jahr hat der todgeweihte Stier
Capuchino allerdings im Vorfeld einen der Männer des endzeitlichen
Treibens in Pamplona tödlich verwundet, welche die Tiere zuvor provozieren und
verhöhnen. Der Getötete war Jimeno Romero (27), der bereits zum siebten Mal
bei der "Stierhatz" teilgenommen hatte. Die unsäglichen Tierquälereien werden zu Ehren des "heiligen" Fermin,
des ersten katholischen Bischofs von Pamplona, durchgeführt.
Zu Ehren des "heiligen Fermin" werden heute die Stiere durch die Straßen
getrieben, gefoltert und abgestochen. Ähnlich wie bei den Götzen des Alten
Testaments.
Die Heiligen sind die Nachfolger der
antiken Götzen, und
so wie in der Zeit des Alten Testaments
dem Moloch, dem Jahwe und vielen anderen Göttern Stiere und andere Blutopfer
dargebracht werden mussten, so ist es in modernisierter Form in Pamplona auch im
Katholizismus. Oder wo steht in der Bibel etwas von der Verehrung von Heiligen? Und die
weitere Frage ist: War auch Jimeno Romero ein
Opfer für den "heiligen" Fermin? Der Stier
Capuchino wurde noch am selben Abend in der Arena abgestochen, und sein
ausgestopfter Kopf soll einen Rekorderlös bringen, der von den Verantwortlichen
der St.-Fermin-Verehrung
auch gebraucht wird. Denn den Eltern des Opfers Romero hat man bereits 30.000 €
versprochen.
Das Kirchen- und Touristenvolk empfindet
bei diesem grausamen Treiben Nervenkitzel und
Belustigung. Kein Papst hat bisher dagegen protestiert, weswegen von deren
Zustimmung ausgegangen werden muss. Das alles ist einmal mehr
römisch-katholisch. Christlich ist es nicht. Sondern es gehört zum
Repertoire des Anti-Christlichen. Wie auch das tägliche Gemetzel an den
unzähligen anderen Stieren in den Schlachthäusern der kirchenchristlichen
Zivilisation - zum Gaumengenuss der Gläubigen, der Kronen der katholischen
Schöpfung. Doch diese "Schöpfung" hat keinen Bestand. Denn das Gesetz von
Saat und Ernte ("Was der Mensch sät, das wird er ernten") gilt auch
gegenüber Tieren. Nur: Gottes Mühlen mahlen langsam. Aber sie mahlen.
Diese Stiere werden
nicht dem "heiligen" Fermin oder dem Fleischkonsum geopfert. Sie leben auf
einem deutschen Gnadenland in Frieden und Sicherheit.
Es war die römisch-katholische Kirche, welche durch ihre "Heiligen" wie
Augustin und Thomas von Aquin den Tieren die unsterbliche Seele und
Leidensfähigkeit abgesprochen hat. Diese verkopften Männer haben kraft ihres
eiskalten Intellekts und der ihnen später zugesprochenen "Heiligkeit" alle
Tiere dem menschlichen "Nutzen" unterworfen. Siehe dazu den Artikel
Absturz in die Barbarei durch das kirchliche
Christentum.
Buchtipp:
Lesen Sie dazu auch Der Stier Liebevoll in
http://www.das-wort.com/deutsch/fuer-kinder/der-stier-liebevoll.php
Mehr zu den "Heiligen" lesen Sie
hier.
18.7.2009 -
Erzbistum Bamberg: Die
Natur sei für den Menschen da, die Sau wird geschlachtet
-
Eigentlich könnte man erwarten, dass die Achtung
vor der Schöpfung in unserer Zeit vor allem mit wenigstens einem letzten Rest an
Achtung vor den Mitgeschöpfen des Menschen, den Tieren verbunden sein sollte.
Erzbischof Ludwig
Schick
aus Bamberg predigte am 12.7.2009 anlässlich des jährlichen "Heinrichsfestes"
jedoch anders: "Die Achtung vor dem Menschen ist Voraussetzung für die Achtung
der Schöpfung". Auch wäre gerade in unserer Zeit nahe liegend, dass die
Schöpfung ein Lebensraum für alle noch nicht ausgerotteten Geschöpfe Gottes sein
sollte. Doch auch hier predigte der Erzbischof anders: "Die Schöpfung ist für
den Menschen da, sie ist für ihn Wohn- und Lebensraum." Und weiter: "Wir müssen
alle Menschen weltweit als Krone der Schöpfung ansehen" (http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/medien/all_news.html?f_action=show&f_newsitem_id=65480).
Was bleibt da noch für die Tiere? Eine unmissverständliche Antwort gibt das
Priesterseminar Bamberg und das Bistumshaus. Ihr erstes gemeinsames Sommerfest
stellen sie unter das Motto: "Wir grillen eine Sau".
Lesen Sie dazu auch:
1000 Jahre Bistum Bamberg: Kein Grund zum Feiern
1.8.2009 -
Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft: Katholischer Pfarrer und seine Begleiter erschlagen zwei
kleine Wildschweine - Gegen
den Pfarrer von Sori in Italien, Don Marco Fazio, und vier weitere Männer
ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die viertgrößte italienische Tageszeitung
Il Secolo XIX (gegründet 1886) schreibt: "Alle müssen sich der
Anzeige wegen grausamer Tiertötung und
Wilddiebstahl stellen. Im Klartext: Es ist nicht erlaubt, Tiere mit
ungeeigneten Waffen und ohne Genehmigung zu töten. Das ´Beweisstück`, d. h.
die Tierleichen, wurden in der Gefriertruhe der Kirche gefunden und vom
Staatsanwalt in Gewahr genommen ...
Unter den Anwesenden [des Gemetzels] waren auch einige Kinder. Zuerst waren
sie von der Begegnung mit den zwei verängstigten kleinen Wildschweinen – die
weit von der Obhut ihrer Mutter gelandet waren – vergnügt. Dann wurden sie
aber vom Verhalten der Erwachsenen erschreckt" (31.7.2009; deutsche
Übersetzung). Der Pfarrer und seine Begleiter sollen zuvor Alkohol
getrunken haben, ehe sie mit Stock und Schaufel die kleinen Tieren
umbrachten. Ein Verteidiger des Pfarrers sagte zu dessen Entlastung, der
Würdenträger habe die Tiere "nur" an der Flucht gehindert, während andere
mit der Schaufel auf die Frischlinge eingedroschen haben (La Repubblica,
30.7.2009).
7.11.2009 -
Schnecken
aufspießen und Fische erschlagen - Wie eine junge Frau ihr Gewissen verliert
- Franziska N., 18 Jahre jung, aus Wertheim in Baden-Württemberg wird in der
Lokalzeitung Main-Echo mit ihrem "Hobby" Angeln vorgestellt. "Den
ersten Fisch habe sie mit zehn Jahren gefangen. ´Eine große Forelle, ich hab
sie die ganze Zeit gestreichelt, weil sie so schön war. Gleichzeitig war ich
todtraurig und habe gedacht: armer Fisch`. Heute hat sie ihre Scheu
überwunden. ´Das macht mir nix mehr aus`" (7.11.2009).
Als Kind hat ihr Gewissen noch angesprochen. Als Jugendliche war es bereits
abgetötet. Die Hauptverantwortung dafür tragen die Institutionen Kirche, die
lehren, dass Tiere töten erlaubt sei und dass man nur durch den rechten
Glauben die ewige Seligkeit erreiche - egal, wie viele Tiere oder Menschen
im Krieg man z. B. getötet habe. Das lassen die geistig toten
Verantwortlichen der katholischen und evangelischen Kirche auch im
Religionsunterricht an den Schulen so unterrichten.
Dabei hätte Franziska N. allen Grund, ihre antrainierte Gewissenlosigkeit zu
hinterfragen und sich zu erinnern, wie sie noch als Kind empfunden hatte. "Fische sind nicht dumm, es
geht immer wieder darum, sie aufs neue auszutricksen", so ihr Jugendbetreuer
Florian W. "Nicht dumm" also. Wäre nicht auch das ein Grund, ihr Leben
zu respektieren und ihnen nicht solchen Schmerz und solches Leid zuzufügen? "Das Schlimmste sei es, wenn man den Fisch schon
gesehen habe und er sich im letzten Moment vom Haken losreiße", so Franziska Neff. Doch wie ist das aus der Sichtweise des Fisches? Dies wird jedoch in
der Kirche nicht gelehrt. "Ja, und ich hab auch schon mal eine Nacktschnecke
aufgespießt und damit einen kapitalen Barsch gefangen," erzählt die junge
Frau skrupellos weiter.
Sehr wahrscheinlich hat sie entweder den
katholischen oder den evangelischen Religionsunterricht besucht. Nach den
bestialischen kirchlichen Lehrauffassungen sind die Gefühle der Tiere nur
"andressierte" "Körperreaktionen" (siehe z. B.
http://www.das-weisse-pferd.com/03_04/tiere_seele.html).
Die Gewissenlosigkeit beim Töten von
Tieren führt bei vielen Menschen mit der Zeit auch zur Gewissenlosigkeit
Menschen gegenüber. Viele Mörder haben nachgewiesenermaßen zuvor an Tieren
"geübt". Der bekannte russische Dichter Leo Tolstoi bringt es auf den
Punkt: "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt".
Vgl. dazu auch,
wie ein evangelischer Pfarrer einem jungen
Soldaten namens Hannes beibringt, im Krieg als Heckenschütze wehrlose
Menschen zu töten. Zunächst brachte es der junge Mann nicht fertig. Dann
machte es ihm der Pfarrer vor und "knallte" einen russischen Soldaten
einfach "ab", der
in einiger Entfernung den Verkehr regelte. Darauf Hannes zum Pfarrer: "Jetzt, wo du es
mir vorgemacht hast, kann ich´s auch". Die evangelischen und katholischen
Bischöfe in Deutschland (wie der evangelische
Bischof Meiser oder der katholische
Bischof von Galen) hatten durch ihre Predigten im 2. Weltkrieg die
jungen Männer zu Hunderttausenden zum Töten und Morden an die Front
getrieben. Und hatten sie gleichzeitig infam belogen, indem sie ihnen
erklärten, sie, die Priester und Pfarrer, könnten ihnen im Namen Gottes
anschließend ihre Sünden vergeben.
Tipps zum Weiterlesen:
Der Prophet Nr. 15 - Tiere klagen - der Prophet klagt an
Der Prophet Nr. 16 - Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen
http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/der-mord-an-den-tieren-ist-der-tod-der-menschen.php
Weihnachten 2009
- Lesen Sie dazu unsere Meldungen:
Neuer
Höhenrekord - 33 m hohe und 120 Jahre alte Fichte für den Vatikan abgeschlagen
- Heuchlerische
Papstrede
Unschuldige Tiere als
Opfer der Menschen - Grausame Schlachtungen im kirchlichen Christentum,
Judentum, Islam und Hinduismus / Für ein Weihnachts- und Silvestermenü vegetarisch
Weihnachten - das Fest der toten Tiere
Verhöhnung von Christus - 10.000
sterbende Kinder pochen jeden Tag an die schweren Tore des Vatikan
Die Geburtstage von Buddha und Jesus
Wer nach lebendigen Alternativen zum
weihnachtlichen Schlachtfest sucht, hier eine Weihnachtsgeschichte ohne
Blut und Tod: Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum zu den
lebenden Bäumen.
Hier auch eine Alternative zur Darstellung der Bibel über die Geburt Jesu:
Lesen Sie eine Geburtsgeschichte, die auch
Berichte aus urchristlichen Schriften außerhalb der Bibel berücksichtigt
und die frei ist vom Dogma der Kirche (z. B. angebliche Jungfrauengeburt).
13.11.2009 -
Film "2012" -
Darstellung des Endes der materialistischen Zivilisation -
Regisseur Roland Emmerich lässt für das Kino
die Zivilisation untergehen. Durch noch nie da gewesene starke
Sonneneruptionen erhitzt sich der Erdkern. Dieser wird zur immer heißeren
Herdplatte: Vulkane brechen weltweit aus, riesige Flutwellen überspülen die
Länder, ein Polsprung bringt die Erdachse zum Kippen. Kontinente
versinken, andere werden angehoben. Auf einigen Archen wird ein Teil der
Menschheit sowie einige Tiere gerettet, um nach dem Rückgang der Fluten
irgendwo
ein neues Leben beginnen zu können. Dieses Endzeit-Szenario ist nach Ansicht vieler
Wissenschaftler realistisch. Heute liegt die Erde bereits im Fieber und
wehrt sich immer heftiger gegen ihren Peiniger, den Menschen. Was kann der
einzelne tun?
Der Film gibt eine gute Antwort: Sich mit seinem Nächsten versöhnen, Frieden
schließen, für den Nächsten da sein.
Und nur darauf kommt es an. Der Kirchenglauben und die kirchlichen
Sakramente sind völlig nutzlos.
Im Film versammeln sich auch zahlreiche Menschen auf dem Petersplatz im
Vatikan, darunter der italienische Staatspräsident. Doch die Hauswand mit
dem Papst auf dem Balkon kippt beim Beben der Erde vornüber auf die
Menschen, und auch der Petersdom stürzt ein und fällt auf die entsetzten
Menschen. Und während viele andere Staatspräsidenten in einer der Archen
überleben, kommt der italienische Präsident auf dem Petersplatz ums Leben.
Das könnte auch als Symbol verstanden werden: Keine Kirche oder äußere
Religion bieten Schutz,
und kein Segen "Urbi et Orbi" aus Rom. Und auch eine äußere
Arche wird letztlich nicht der Schutz und die "Rettung" sein können,
bedenkt man z. B. die Strahlungen, die dann unter Umständen auf der Erde
vorherrschen.
Im Film wird dieses Thema ebenfalls sehr kritisch betrachtet: Viele Super-Reiche zahlen
z. B. eine Milliarde Euro für einen Platz auf einer der Archen und gesellen
sich zu den Mächtigen hinzu (Und mit diesen würde dann ja im Film auch ein Neubeginn
erfolgen / Kritische Frage im Film: Warum wurden die Plätze nicht verlost? Weil man Geld für das
Projekt brauchte). Doch bei
vielen, die für die Evakuierung abgeholt werden sollen, gelingt es nicht.
Denn die Ereignisse überschlagen sich bzw., wie es auch schon in der Bibel
steht, "Der Dieb kommt in der Nacht". Einzig die innere Burg und Arche,
Christus in jedem von uns, ist nach urchristlicher Lehre der sichere Zufluchtsort. Wer
in diese Arche findet, über die Gottes- und Nächstenliebe, der rettet
demnach seine Seele - gleich, was mit dem Leib, dem Menschen früher
oder später auf dieser Erde passiert. Und auch
im Film wird deutlich, dass es auf innere Werte ankommt.
PS: Zeitgleich zum Filmstart geht auch
folgende Meldung durch die Presse (13.11.2009):
Grönlands Eisschild schmilzt so schnell wie noch nie, z. B.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,660693,00.html
PS: Von Vorhersagen, die sich auf ein exaktes Datum beziehen
(z. B. 21.12.2012), halten wir nichts, da jede Handlung in der
Gegenwart die Zukunft verändert und nicht vorher bestimmt ist. Sinnvoll sind
jedoch Zeiträume, auf welche die "Zeichen de Zeit" hinweisen (also z.
B. "um das Jahr 2000") und die je nachdem auch hier und da variieren können.
22.11.2009 -
Wissenschaftler
contra Fleischkonsum -
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/wissenschaftler-gegen-fleisch
30.11.2009
-
Kirchliches
Schlachtfest Weihnachten: Die große Verhöhnung des Jesus von Nazareth -
Pfarrerstochter Angela Merkel (CDU) ist auch in diesem Jahr das negative Vorbild
-
Das Main-Echo schreibt: "An Weihnachten muss es bei der Kanzlerin eine
Gans geben, sonst ist es kein richtiges Weihnachten. Anders als ihr
Vorgänger Gerhard Schröder, der das Flehen seiner Stieftochter Clara erhörte und
die für den Festschmaus vorgesehene Gans Doretta begnadigte, kennt Merkel kein
Pardon. Das Federvieh wird [in der Regel bei lebendigem Leib] gerupft und kommt
ins Ofenrohr. Noch weiß die Auserwählte allerdings nichts von ihrem Schicksal,
unbeschwert verbringt sie ihre Tage auf dem Hofe des Christdemokraten und
Hobby-Gänsehalters Wolfhard Molkentin in Grammendorf" (28.11.2009).
Parallel dazu laufen die kirchlichen Vorbereitungen für die arglistigen
Täuschungen der Menschen wieder auf Hochtouren. Man predigt von Ochs und Eselein
an der Krippe des süßen Jesulein, während man weitgehend ignoriert, was Jesus
später als Erwachsener lehrte und während man hinten herum wieder den alljährlichen
Segen für die Massaker an den "Krippentieren" von Bethlehem und die vielen
anderen Tiere gibt - das brutalste Schlachtfest der Menschheitsgeschichte, das u. a.
Hunderttausenden von
Gänsen eine grausame Mästung und einen schmerzhaften Tod bringt und den
kirchenchristlichen Tierkannibalen Magenschmerzen und andere gesundheitliche
Beeinträchtigungen. So warnt z. B. Bild am 2.12.2009 vor einer
"Schwerstarbeit für den Magen" u. a. durch Gänsebraten und gibt auch im Vorfeld
Tipps: "So kommt Ihr Magen heil durch den Advent".
Und die Kirche
täuscht die Menschen einmal mehr, indem sie ihnen vorgaukelt, Tiere hätten keine
unsterbliche Seele und wären nicht so leidensfähig wie Menschen.
Und zum Glück wenigstens für die Gans Doretta war einst die damals 9-jährige Stieftochter von
Ex-Kanzler Gerhard Schröder noch nicht so kirchlich indoktriniert wie es die
Kirche mit anderen Kindern in ihrem Einflussbereich tut. Und in ihrem späteren
"Himmel" im Jenseits, in den sie "allein durch Glauben" eintreten sollen,
treffen die kirchlich gläubigen und indoktrinierten Christen kein einziges Tier
mehr, dafür aber womöglich weit über Hundert herum irrende Päpste, die sich
hinsichtlich der internen Rangordnung nicht einigen können. Arme Christenheit.
Und dies, obwohl seit über 30 Jahren Christus wieder durch einen Gottespropheten
zu den Menschen spricht und sie aufklären möchte. Doch er wird von der Kirche verhöhnt, verleumdet
und in den Schmutz gezogen (so wie alle wahren Gottespropheten in der Geschichte
von den Priestern und Theologen verleumdet und verfolgt wurden; siehe
http://www.das-wort.com/deutsch/gottesprophetie-aktuell/welchen-propheten-haben-eure-vaeter-nicht-verfolgt.php) anstatt zu
hören, was er z. B. über das Leid der Gänse sagte.
So hat sie sich einmal in das Bewusstsein eines solchen Tieres hinein versetzt
und dem Tier eine Stimme gegeben:
"Ich bin keine dumme Gans, was man mir auch nachsagen mag. Der Geist der Natur stattete mich mit Intelligenz aus. Instinktiv nehme ich wahr, was mir widerfährt. Vielfach wird meine Art nur ´gehalten`, um hingeschlachtet zu werden für den Futtertrog der Menschen. Wir Tiere fragen, und das immer wieder: Warum quält ihr Menschen eure Mitgeschöpfe? Hat das Böse in allen Herzen der Menschen Einzug gehalten? Wir Tiere wollen ebenso unser Leben leben wie jeder Mensch auch. Ihr Menschen empfangt von der Natur viele Gaben, und das das ganze Jahr über. Warum müsst ihr uns Gänse mästen, um unsere Leber als Leberpastete zu verzehren? Die Grausamkeit der Menschen ist unser Los. Wir fürchten nicht den Tod, wenn unser Leben erfüllt ist und sich einem weiteren Dasein zuneigt. Unser Schrecken ist es, gleichmütig und kalt umgebracht zu werden von unseren Mitgeschöpfen, den Menschen, welche doch die Erde bewahren und alles, was sie trägt, lieben sollen. Wir Tiere, eure Mitgeschöpfe, möchten euch als Freunde, gleichsam als Geschwister, begegnen. Und ihr? Wir haben euch nichts getan. Warum tut ihr uns das an?"
Anschließend nimmt der Prophet, die in unserer Zeit eine Prophetin ist, selbst Stellung:
"Die Tiere haben den Menschen nichts zuleide getan. Warum tun die Menschen den Tieren so viel unsagbares Leid an? Die Masse der Menschen hat keine Vorbilder mehr. Die kirchlichen Würdenträger, welche den Menschen in Ethik und Moral Vorbilder sein sollen, wurden ruchlos und glitten auf der Rutschbahn des Egos ab. Z.B. am Weihnachtsfest segnen sie mit der Gänseleber im Bauch ihre Gläubigen. Sie sprechen wohl vom Maßhalten mit der Tierhaltung, mit der Tierschlachtung, doch jedes Maß ist schon zu viel, denn wenn ein Tier leidet, dann kann man nicht mehr vom Maßhalten sprechen. Wer will das ´Maß`, das leidende Tier, vor seinem Schöpfer rechtfertigen? Der Würdenträger oder die ´Bücher Mose`? Die ´Bücher Mose` beinhalten in großen Teilen nicht das Gotteswort durch Mose, sondern grausame Anweisungen der damaligen Priesterkaste, die ihre Ausschweifungen, ihre Heidenkulte Mose untergeschoben haben. Die damaligen blutrünstigen Vorstellungen der Priesterkaste werden von der Denkweise der heutigen Menschen, einschließlich ihrer Vorbilder, der kirchlichen Amtsträger, um vieles übertroffen. Was die kirchlichen Obrigkeiten in ihrem Lehr- und Verhaltenswerk, dem Katechismus, offenbarten, übersteigt in der Praxis oft das Maß der Grausamkeit im Alten Testament. Das Alte Testament, so heißt es im Katholischen Katechismus, vollendet sich im Neuen; das Alte Testament erhellt das Neue, und umgekehrt. Dass es jedoch derart ´hell`-dunkel, ja düster wird, hat sich kein Mensch mit Charakter vorstellen können" (zit. nach "Der Prophet Nr. 15"; http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/tiere-klagen---der-prophet-klagt-an.php vgl. auch Der Theologe Nr. 7: Jesus und die ersten Urchristen waren Freunde der Tiere).
Und schließlich: Weihnachten ist doch für die
Kirchenchristenheit angeblich der Geburtstag von Jesus. Und normalerweise
bekommt doch am Geburtstag das Geburtstagskind ein Geschenk, und nicht alle die
anderen. Die Kirchenchristen überbieten sich aber stattdessen in kostbaren
äußerlichen Geschenken für ihre Verwandten und zerbrechen sich den Kopf darüber,
ob es wohl ausreichend sei, und sie lassen unzählige Tiere für ihren
Gaumengenuss schlachten - angeblich weil Jesus Geburtstag hat. Hat man sich je
einmal gefragt, ob das Geburtstagskind mit dieser Selbstbeschenkung der
Geburtstagsgäste zu Lasten der Tiere einverstanden wäre? Und ist es auch nur
vorstellbar, dass der kleine Mensch in der Krippe es für gut befunden hätte,
dass man die Tiere im Stall, die mit ihrer Körperwärme auch ihm ein wenig Wärme
spendeten, zu Millionen abschlachtet (siehe dazu auch
http://www.theologe.de/jesus_freund-der-tiere.htm). Und warum verweigert
die Kirchenchristenheit dem Geburtstagskind ein Geschenk, wie es doch allein
schon der Anstand gebühren würde? Oder was wird denn ihm geschenkt? Und
wenn man schon ihm nichts schenkt, dann könnte man wenigstens der Gans das Leben
schenken und sich für ein leckeres vegetarisches Weihnachtsmenü entscheiden
(zur Orientierung siehe z.B.
http://ww3.lebegesund.de/cgi/page.cgi/01/001/de/info/festtagsrezepte.html),
denn als Jesus sagte: "Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan", dann waren darin auch die Tiere eingeschlossen.
Und hier lesen Sie mehr zu Weihnachten 2009.
18.12.2009 -
Einstimmung auf das größte Schlachtfest der Welt - Bestialische Tierquälerei
in deutschen Schlachthöfen - In einer
Pressemeldung der Tierschutzorganisation PETA vom 18.12.2009 heißt es wie
folgt: "Der SWR strahlte Undercover-Aufnahmen aus, die von der
Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. zur Verfügung gestellt worden
sind, auf denen in erschütternden Szenen die rechtswidrige Praxis deutscher
Schlachthäuser gezeigt wird. Seit heute stehen die Filme auf der Website von
PETA online ... "Der Vollzug der amtstierärztlichen Kontrolle versagt
völlig", so der promovierte Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck,
wissenschaftlicher Berater von PETA. "Auf den Videoaufnahmen ist deutlich
erkennbar, dass die ohnehin laschen Bestimmungen nicht eingehalten werden:
Vor Schmerzen zuckend, nur halbbetäubt, an einem Fuß aufgehängt, stoßen Kühe
und Schweine Todesschreie aus, während sie bereits mit dem Messer den
Entblutungsschnitt erhalten. Es ist das pure Grauen und ein Skandal für eine
moderne Zivilgesellschaft, so mit Tieren umzugehen!" In dem gezeigten
Betrieb werden auch BIOLAND-Tiere geschlachtet. Die zuständige
Veterinärbehörde hat gegenüber PETA zugeben, dass ein bestimmter Prozentsatz
der Tiere vor dem Schlachten nicht genügend betäubt wird. PETA fordert die
Konsumenten zu einem mitfühlenden Kaufverhalten und dem Verzicht auf
Fleischprodukte auf." Besonders vor Weihnachten, dem größten Schlachtfest
der Welt, herrscht in den Schlachthöfen der abendländischen Christenheit
Hochbetrieb und grauenhaftes ununterbrochenes Leid.
24.12.2009 -
Todesfest Weihnachten - Wie der Christbaum
stirbt. Auch dies zeigt den Menschen, was auf sie zukommt
-
Das kirchliche Weihnachtsfest ist ein Symbol für den Untergang der
Zivilisation, durch die Zerstörung der Schöpfung Gottes durch die
Menschheit. Mensch, Tiere, Pflanzen und Natur gehören zusammen: Sie bilden
eine große Einheit im Schöpfungsgeschehen, und Mensch und Tier haben sogar
denselben Atem, der auch der Odem Gottes ist, der seine ganze Schöpfung
beatmet. Die Kirche jedoch erklärte nun jedoch den Menschen zur
"Krone" und zum "Herrscher" der Schöpfung, der sich eine angeblich
unbeseelte Tier- und Pflanzenwelt untertan machen dürfe und später den
Himmel betreten dürfe, während die Seelen von Tieren angeblich mit deren Tod
zugrunde gehen (so z. B. der "Heilige" Thomas von Aquin). Die Folge dieser
Lehren bekommt der Planet "Erde" und ihr "Herrscher", der Mensch, nun Jahr
für Jahr immer deutlicher zu spüren. Man spricht "verharmlosend" vom
"Klimawandel". Die gequälte und im Fieber liegende Mutter Erde stößt jedoch
ihren Peiniger allmählich ab.
Das alljährliche Weihnachtsfest der kirchlichen Christenheit zeigt den
Menschen dabei, was bald auch auf sie zukommt. Man quält und schlachtet
Millionen von unschuldigen Tieren allein zum Gaumengenuss der Menschen und
angeblich zur Ehre des Jesusknäbleins, der unter den Tieren im Stall von
Bethlehem zur Welt kam und nicht bei den Menschen. Auch das ein Symbol: Die
Tierwelt nimmt ihren Erlöser auf, nicht aber die Menschen. Das weitere
Unrecht: Man gedenkt gerade an Weihnachten in den reichen
kirchenchristlichen Ländern oft sentimental der hungernden Menschen. Doch
verursacht die eigene Massentierhaltung und der maßlose, gigantische und
gesundheitsschädliche Fleischkonsum unmittelbar diesen Hunger: Für ein (von
den reichen Ländern subventioniertes) Steak für einen Reichen werden Mengen
an Getreide verfüttert und Wasser verbraucht, die vielen Menschen das Leben
retten würde
(siehe z. B.
http://www.das-weisse-pferd.com/01_03/welternaehrung.html,
http://www.das-weisse-pferd.com/01_03/welternaehrung2.html).
Und man schlägt Millionen
von Fichten und Tannen im vollen Saft und lässt sie in den Wohnzimmern
sterben. Der sterbende Baum wird dabei mit allerlei Kugeln, Kerzen und
Weihnachtsschmuck umhangen, um den Todeskampf zu verschönern - ein wirklich makabrer Todeskult. Doch wie es
den Tieren und den Bäumen ergeht, das ist ein Symbol für die Täter - und
zwar für das,
was bald auch auf sie zukommen wird.
Vordergründig sieht man den schönen Schein, z. B. den aufwändig geschmückten
Weihnachtsbaum bzw. Christbaum. Doch der junge Baum ist bereits im Alter
zwischen acht und zwölf Jahren im Todeskampf. Er kämpft um sein Leben
und wird verlieren. Andrea Polle von der Abteilung Forstbotanik der
Universität Göttingen erklärt: "Wenn die Zellen des Baumes noch ausreichend
mit Wasser gefüllt sind, betreiben sie Stoffwechsel - sie leben also"
(Main-Echo, 24.12.2009). Deshalb sieht der Bauch im Wohnzimmer auch
noch schön aus, weil er noch lebt. Allerdings fehlt jetzt ein
lebenswichtiges Organ, die Wurzel. Pflanzen können sich nun unter
Umständen helfen, neue Wurzeln zu schlagen, um zu überleben. Doch gilt das
auch für den Weihnachtsbaum? Das
Main-Echo schreibt: "Für eine abgesägte Tanne oder Fichte gilt das
nicht. Sie können an der Schnittfläche keine neuen Wurzeln bilden, denn am
Stamm ist das Pflanzengewebe zu stark verholzt." Die Wissenschaftlerin
Andrea Polle weiter: "Die Vertrocknung setzt dem Leben des
Weihnachtsbaumes schließlich ein Ende". Wenn die Wurzeln kein Wasser
mehr nachliefern können, würden irgendwann auch die Zellen in den letzten
Nadeln absterben.
Während beim Menschen und beim Tier der Atem entscheidend ist für Leben oder
Tod, atmet die Pflanze also ein einem anderen, in einem längeren Rhythmus.
Sie stirbt also langsamer, weil sie einen anderen Atem-Rhythmus hat.
Die Wissenschaftlerin tröstet sich wegen der sterbenden Bäume mit den
Worten: "Der Weihnachtsgans geht es ja auch nicht anders." So ist es
(vgl. hier). Erst
der Baum, dann das Tier, dann der Mensch. Wie sich die Menschheit gegenüber
Gottes Schöpfung und gegenüber den Ärmsten unter den Menschen gebärdet, das kann nicht mehr lange gut gehen (dies zeigt
z. B. auch der Kinofilm Avatar - Aufbruch nach Pandora). Die
Apokalypse hat bereits begonnen ...
Lesen Sie dazu als Alternative die
Geschichte vom lebenden Weihnachtsbaum.
25.12.2009 -
Papstbotschaft zur
"Bewahrung der Schöpfung": Das Wort "Tier" wird kein einziges Mal erwähnt
- 11 Seiten lang ist die
Botschaft von Benedikt XVI. zur "Bewahrung der Schöpfung" für den 1.1.2010.
Der Papst gilt ja als ein Meister des geschliffenen Worts und der
ausgeklügelten Rede. Doch: Das Wort "Tier" kommt in seiner Botschaft kein
einziges Mal vor. Allerdings acht Mal in Wortverbindungen: Orientierungen,
existiert, orientiert, resultierenden, respektiert,
profitiert, verabsolutieren, Verabsolutierung.
Bei den Protestanten ist es nicht viel besser. Ihnen ist es in ihrem
Erwachsenen-Katechismus aus dem Jahr 2000 sogar gelungen, auf ca. 900
Seiten kein Wort über Tierhaltung, Verzehr der Tiere, Tiertransporte,
Tierversuche usw. zu "verlieren".
15.1.2010 -
Findet die
Apokalypse für die Kirche jetzt doch statt?
- Es tut sich Merkwürdiges in der katholischen Kirche. Jahrhunderte lang hat die
Vatikankirche verkündet, die so genannte "Endzeit" habe
längst begonnen, nämlich mit Jesus von Nazareth, und sie werde in Gestalt der
Kirche ihre Vollendung finden. Und jetzt plötzlich, am Beginn des
Jahres 2010, werden ganz andere Töne angeschlagen. Nun, wo die weltweite
Krise nicht mehr zu leugnen ist, wird von einer speziellen "Übergangs- und Krisenzeit"
gesprochen. Und die Pressestelle des Ordinariats Würzburg gibt eine
Pressemeldung heraus mit der Überschrift "Wir leben in der Endzeit"
(POW, 3.1.2010). Diese
Worte stammen von Bischof Friedhelm Hofmann persönlich, der zwar katholisch
lehrmäßig korrekt hinzufügt: "Wir leben in der Endzeit, die mit der Geburt
Jesu Christi begonnen hat". Dennoch stellt er das ganze Jahr 2010 unter das
Thema Endspiel – Würzburger Apokalypse. Das letzte Buch der Bibel –
also die Apokalypse bzw. Offenbarung des Johannes – solle "ganz bewusst in
den Mittelpunkt gestellt werden".
Woher dieser kaum zu verhehlende Sinneswandel? Jahrzehntelang haben
Kirchenfunktionäre, gerade auch aus dem Bistum Würzburg, Menschen
verunglimpft und lächerlich gemacht, die versuchten, die Öffentlichkeit vor
den Gefahren einer drohenden Klimakatastrophe zu warnen. Als
"Endzeitapostel" wurden sie beschimpft, von Priestern beider großer
Konfessionen. Von einer Umbruchszeit zu sprechen, das sei Panikmache – und
das letzte Buch der Bibel, das sei ohnehin nur allegorisch zu verstehen (http://www.das-wort.com/deutsch/zeitkritisches/der-schattenwelt-neue-kleider.php).
Und
auf einmal? Da tut die Kirche so, als habe sie das Geschehen es immer schon
geahnt. Und als hätte sie schon immer etwas für die Natur
übrig gehabt. So versucht sie, auch rasch noch auf den Zug des Klimaschutzes
aufspringen! Doch der ist längst abgefahren. Der Papst verbreitet zwar
seit kurzem Weltfriedensbotschaften mit grünen Appellen. Doch seinen Katechismus, in dem
die Verachtung der Priestermänner für Natur und Tiere schwarz auf weiß
nachzulesen ist, ändert er nicht.
Die evangelische Kirche hinkt den
neueren katholischen Erkenntnissen dabei noch vielfach hinterher. In der Ausgabe Nr. 2
des renommierten evangelischen Magazins idea-spektrum vom 13.1.2010
erschien zuletzt noch ein Artikel der bisherigen kirchlichen Art: Der
unterhaltsame Weltuntergang - Die Spekulationen über das bevorstehende Ende
der Welt schießen ins Kraut. Und weiter: "Geht es nach vielen
Esoterikern, dürfte das angebrochene zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts
schon bald zu Ende sein ...Warum fasziniert die Apokalypse derzeit wieder?"
Als die Zeitschrift mit dem "unterhaltsamen Weltuntergang" druckfrisch in
den Briefkästen lag, gingen gerade die ersten Meldungen von dem verheerenden
Jahrhundert-Erdbeben in Haiti (UNO: "Die schlimmste Katastrophe aller
Zeiten") durch die Presse.
Siehe dazu auch:
"Der Theologe Nr. 41" - Apokalypse: Die Offenbarung
des Johannes für unsere Zeit
20.2.2010 -
Die totale Endzeit
für Tiere - Verdopplung der Massentierhaltung und Fleischproduktion bis 2050
geplant
- Die Apokalypse hat schon begonnen. Doch vor ihrem Höhepunkt, der
gleichzeitig der Kipppunkt sein wird, treibt es die Menschheit erst noch auf
die Spitze. Dazu gehört die Planung, die globale Massentierhaltung und
Fleischproduktion, die schon heute
die Hauptursache für Hungersnöte ist und zudem die Wasserknappheit massiv
verschärft, zu verdoppeln. Bis 2050 soll es so weit sein. Um die rasant
wachsende weltweite Nachfrage nach Fleisch zu befriedigen, "muss die
Fleischproduktion von heute 228 auf 463 Millionen Tonnen steigen, teilte die
Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der UNO am Donnerstag
[18.2.] in ihrem Jahresbericht mit". Mehr zu diesem Horror siehe unter
http://www.animal-health-online.de/lme/2010/02/19/fao-globale-fleischproduktion-muss-sich-bis-2050-verdoppeln/4251/.
Doch eines ist sicher: Der Planet Erde macht hier irgendwann nicht mehr mit.
Und der Schöpfergott hat bereits den Hilfeschrei der bestialisch
gequälten Tiere erhört und eine Entwicklung angekündigt, die den
Fleisch- und Fischkonsum der Bestie Mensch beendet. Mehr dazu
hier.
29.3.2010 -
Der moralische
Bankrott des kirchenchristlichen Abendlands erreicht einen neuen Höhepunkt:
54 Millionen neue "Versuchstiere" benötigt
- Die Bestie Mensch treibt die Qualen für seine Mitgeschöpfe in ungeahnte
Höhen. Wir klagen die Institution Kirche an, die den Tieren die unsterbliche
Seele und die volle Leidensfähigkeit abspricht. Sie trägt die
Hauptverantwortung an den neuen Massakern.
Mehr dazu hier:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,682876,00.html
29.5. / 23.6.2010 -
Täglich fließen
seit 22. April 2010 ca. 15 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko /
Football, Jagdausflüge und fingierte Prüfberichte: Behörden waren von
Konzern bestochen / Wie
wäre das bei Atomkraftwerken? -
Seit über einem Monat schießt das Öl in den Golf von Mexiko. Eine Technik, wie man bei einem solchen Unfall
das aus der Erde heraus schießende Öl stoppt, haben die Menschen bisher noch nicht entwickelt,
vermutlich aus Kostengründen. Denn die Konzern-Gewinne für die
Ausplünderung des Planeten Erde in Höhe von vielen Milliarden Dollar
jährlich sollen ja nicht unnötig geschmälert werden. Und erst vor wenigen
Monaten haben die Ölkonzerne die
größten Milliarden-Gewinne in der Geschichte der USA eingefahren - auf
Kosten des Planeten Erde.
Und jetzt experimentiert man
jetzt nach dem Super-Unfall weiter und hofft, dass es mit irgendeiner Methode
schon irgendwann gelingen werde, die Apokalypse
wenigstens an dieser Stelle zu stoppen. Auf ausreichende
Vorsorgemaßnahmen hatte man zuvor verzichtet und nirgends auf der Welt sind
die Sicherheitsvorkehrungen lascher als in den USA, das ja bis vor kurzem
auch von einem Vertreter der Öl-Industrie als Präsident regiert wurde. Und die wenigen dafür
tatsächlich oder nur angeblich installierten Vorkehrungen waren im Wesentlichen auch noch Schrott. Und auf Reparaturen im Vorfeld (als sich die
mögliche drohende Katastrophe ankündigte, aber noch zu verhindern gewesen
wäre) hat man aus Kostengründen auch verzichtet. Und die US-amerikanischen Behörden waren bestochen und geschmiert.
"Beamte der Behörde, so offenbarte jetzt ein Bericht des
Innenministeriums, haben sich zu Jagdausflügen und Footballspielen einladen
und mit Ölfirmenjets herumfliegen lassen. Im Gegenzug durften Ölmanager ihre
eigenen Prüfberichte ausfüllen, mit dem Bleistift. Die Beamten zogen sie
dann nur noch mit dem Kugelschreiber nach ... Viele Bohrprojekte wurden ganz
ohne die vorgeschriebene Umweltprüfung erlaubt." Und schließlich hat man auch noch die eigenen BP-internen
Sicherheitsvorkehrungen mit dem Segen der BP-Bosse nicht eingehalten und
wenige Stunden vor der apokalyptischen Katastrophe verlangte ein
BP-Verantwortlicher gegen der erbitterten Protest der Techniker sogar, eine
weitere Sicherheitsvorkehrung zu ignorieren (spiegel.de, 2.6.2010).
Nachdem ein Liter Öl eine Million Liter Wasser verseuchen kann, wären nach
dieser Berechnung Ende Juni bereits ca. eine Billiarde Liter Wasser
verseucht. Hinzu kommt, dass der Konzern BP zusätzlich tonnenweise die extrem giftige
Chemikalie Corexit zur Ölbekämpfung ins Meer gekippt hat. Doch Ölkonzerne
und ihre Bosse verdienen an der Ausbeutung des Planeten Erde so viele Milliarden, dass
selbst ein solches apokalyptisches Unglück noch aus
der Portokasse bezahlt werden kann - zumindest solange, bis man merkt, dass
man Geld nicht essen kann. Und Natur und Tiere können ja vernichtet
werden, man müsse sie nach der Logik der Politiker und der Kirche (die Tiere
dienen angeblich nur dem Nutzen des Menschen) nicht entschädigen. Nur den Räuber Mensch, dem ein
Teil seiner Beute getötet und vergiftet wird, den müsse man "entschädigen".
Das ganze Szenario entwickelte sich im kirchenchristlichen Abendland, und
fast alle Verantwortlichen nennen sich "Christen". Auch die Trauerfeier für
die elf getöteten Arbeiter auf der Plattform fand vor einen großen Kreuz
statt, und sie wurden als Helden und Märtyrer im kirchlich-gesellschaftlichen Sinne
gelobt. Zuvor, im Jahr 2009, wurden die Männer von der Bohrinsel Deepwater
Horizon alle noch gefeiert, weil ihnen die größte Tiefsee-Bohrung nach Öl
gelungen ist, die es bisher weltweit je gegeben hat.
"Macht Euch die Erde untertan", so die biblische Aufforderung an die "Krone
der Schöpfung" gemäß kirchlicher Lehre, den Menschen! Und die Kirche erlaubt
die Ausbeutung und Vernichtung von Natur und Tieren zum angeblichen Wohle
= Profit dieser "Krone", des Menschen. Von der Einheit allen Lebens, den Schmerzen aller
Lebewesen und von den großen inneren Zusammenhängen (Was der Mensch der
Mutter Erde und ihren Geschöpfen antut, fällt auf ihn selbst zurück) und von Gott, dem
Schöpfer allen Lebens, haben die verkopften Pfarrer und Päpste keine
Ahnung, sie sind letztlich nur Grabschaufelexperten.
Ähnliche Hilflosigkeit wie zuletzt im Golf von Mexiko könnte bei einem
Atomkraftwerk passieren. Als 1986 der Reaktor von Tschernobyl explodierte,
schickte die Sowjetunion Hunderte von Arbeiter in die Strahlenhölle, um den
Reaktor in einen gigantischen Betonsarg einzumauern. Das führte zu einem Aufatmen
im Rest der Welt, denn Widerspruch war dort damals nicht möglich, der
Strahlentod die Arbeiter folgte später.
Wenn das aber in Deutschland passiert, wen würde die Bundesregierung dann
in einen explodierten Atommeiler zur Abdichtung der Lecks schicken? Das wäre einmal interessant, dies von der CDU/FDP-Regierung zu
erfahren. Würde z. B. die katholische Kirche eine Eingreiftruppe aus
Atomkraftbefürwortern segnen, die dann mit dem Versprechen des Papstes,
anschließend den Himmel betreten zu können, sich der Radioaktivität entgegen
werfen und die Verseuchung des Landes eindämmen könnte? Oder man könnte die Bundesregierung einmal fragen, was sie
tun würde, wenn ein Erdbeben ein Atomkraftwerk zum Einsturz bringen würde?
Oder ein Hochwasser den Meiler außer Kontrolle geraten lässt? Welche funktionierenden Pläne hat man dafür ausgearbeitet?
Oder spielt man weiter Russisches Roulette, frei nach dem kirchlichen Motto:
Allein der Glaube genüge für das Seelenheil, es wird
schon nichts passieren.
|
Während wir über den Himmel streiten, gehen wir auf Erden zugrunde. (Heinrich Heine, 1797-1856) |
In
Wirklichkeit kann der "Himmel" aber nur kommen, indem immer mehr Menschen sich im
Inneren ändern und Schritt für Schritt die Gebote von Jesus, dem Christus
befolgen. Alles andere
ist Irreführung und Scharlatanerie. Würde die "Knopfdruck-Theorie" der Kirchenchristenheit
von der plötzlichen Umwandlung der "sündhaften" Welt stimmen bzw. von einem von außen kommenden
"Himmel", in den die korrekt Gläubigen dann nur noch einzutreten bräuchten,
wie würde es dann anschließend weitergehen? Dann würde sich im Laufe der Zeit das
höllische Desaster wieder neu einstellen, weil die Menschen keine anderen geworden
sind. Es würde auf Dauer gar nichts nützen, selbst wenn sich die
kirchlichen Zauberträume kurzfristig erfüllen würden.
Und so wird also das Natur-Gesetz von Saat und Ernte präzise diejenige Ernte
hervor bringen, die zuvor jeweils gesät worden war, damit die Verursacher in
der Ernte ihre Saat erkennen und diese ändern, ob im Diesseits oder im
Jenseits.
26.8. / 29.8.2010 -
1.
Kirchentag Mensch und Tier in Dortmund: Tierschützer von Kirche als
Feigenblatt missbraucht
- Im Vorfeld des 1. Kirchentages Mensch-Tier vom 27.-29.8.2010 gibt Pfarrer
Holger Janke vom Veranstalter AKUT (Aktion Kirche und Tiere e.V.) zu, dass
die Tierschützer in der Kirche ihrer Institution ein Alibi geben: "Für die
Kirche fungiere AKUT letztlich als eine Art Feigenblatt, denn nur
unzureichend seien die amtskirchlichen Bemühungen zum Thema Tierschutz,
meint Janke", so domradio.de
(http://www.domradio.de/aktuell/66946/beten-und-bellen.html). Und weiter
heißt es bei domradio.de: "Die Schauspielerin und Politikerin Barbara
Rütting ... hat wieder abgesagt, weil ihr die Ausrichtung des
Kirchentags nicht radikal genug gewesen sei, bedauert Janke". Ein Beispiel
dafür: "Wer nicht auf Fleisch verzichten wolle, solle zumindest Bio-Qualität
kaufen, rät Janke. ´Dann weiß ich wenigstens, dass das Tier vor seinem Tod
auch ein Leben gehabt hat, und nicht nur Folter.`" Im Unterschied zu
dem kirchlichen Aktionsverein lehren jedoch die Urchristen, dass das Gebot "Du sollst
nicht töten" auch gegenüber Tieren gilt, weswegen sie sich vegetarisch
ernähren - so wie es auch in der Schöpfungsordnung vorgesehen ist (siehe
Bibel, 1. Mose 1, 29) und von Jesus,
dem Christus wieder bekräftigt wurde. Anders jedoch die Lehren der
Kirche.
In einer Presseerklärung zu diesem Kirchentag riefen die Freien Christen für
den Christus der Bergpredigt deshalb dazu auf: "Rettet die Tiere vor der
Kirche". Ein "Kirchentag" für die Tiere sei ein "Widerspruch in sich".
Hierbei "werde der Bock zum Gärtner gemacht". In einer ausführlichen
Stellungnahme erklären die Freien Christen darüber hinaus: "Wird hier nicht
ehrliches Engagement für die Tiere dazu missbraucht, der Institution Kirche
als Feigenblatt zu dienen, um deren grauenhafte Kirchenlehre und
Feindseligkeit gegen die Tierwelt zu verdecken?"
Der Veranstalter äußert sich ebenfalls zu diesem Thema: "Pfarrer Ulrich Seidel
vermisst die Unterstützung der Amtskirchen. Auch die Bemühungen um Kontakte auf
den großen Kirchentagen seien im Sande verlaufen. Er glaubt, dass das Thema
´Tier` auch in den beiden großen Kirchen nur mit Fingerspitzen angefasst werde.
Einmal, weil man sich sage, dass zu allererst einmal der Mensch das von Gott
berufene Wesen sei; zum anderen seien Agrar- und Jagd-Lobby so stark, dass man
sich mit diesen Gegnern nicht anlegen wolle" (wdr.de., 29.8.2010).
Lesen Sie die Pressemeldung unter:
http://www.christus-oder-kirche.de/downloads/pressemeldung-rettet-die-tiere-vor-der-kirche-.pdf
Sowie die ausführliche Stellungnahme
unter:
http://www.christus-oder-kirche.de/downloads/schuetzt_tiere_vor_kirche.pdf
Ein völlig anderer Umgang mit den Tieren
siehe z. B. hier.
Siehe dazu auch der Link:
http://www.abschaffung-der-jagd.de
Lesen Sie auch:
"Der Theologe Nr. 7" - Jesus und die ersten
Christen waren Freunde der Tiere
sowie im Anhang dazu die Quellensammlung
Jesus war ein
Freund der Tiere
und: "Der Theologe Nr. 37" - Die blutige
Tempelkult und der Schöpfergott im eigenen Herzen - gewidmet allen
unschuldigen Tieren, die zu den kirchlichen Festen ihr Leben lassen müssen.
|
Der Text
kann wie folgt zitiert werden: |
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